15:09:16 | Donnerstag, 20. März 2008
Ein ganzes Schweizer Bistum wird morgen während der Karfreitagsliturgie offiziell in Selbstanklage schwelgen. Es leckt damit erneut den Bauch der bittersten Feinde der Kirche.

In der Karfreitagsliturgie geht der Priester – wie Moses zum brennenden Dornbusch – barfüßig zur Kreuzverehrung.
© Daniel Kedinger, CC(kreuz.net, Genf) Die liberale Nordwestschweizer Diözese Lausanne-Genf-Freiburg hat für die morgige
Karfreitagsliturgie eine Vergebungsbitte für angebliche klerikale Kinderschänder erfunden.
Das berichtete
die Schweizer Boulevardzeitung ‘Blick’ am Gründonnerstag. Bistumssprecher Nicolas Betticher bestätigte
den Bericht.
Die Änderung der Liturgie hat der Bischof, Mons. Bernard Genoud (66), angeordnet.
Der
selbergestrickte Text lautet: „Im Namen der Kirche bitten wir um Verzeihung für die von einigen pädophilen
Priestern und jeder anderen Person begangenen schwerwiegenden und nicht rückgängig zu machenden Verfehlungen
gegenüber unschuldigen Opfern.“
Falsche ReaktionSeit Anfang dieses Jahres steht das Bistum Lausanne-Genf-Freiburg
unter dem Dauerbeschuß der traditionell kirchenfeindlichen Schweizer Medien-Geschäftsleute.
Dabei wurden
skrupellos zum Teil falsche und haltlose oder auch längst verjährte und aufgebauschte angebliche sexuelle
Mißbrauchsfälle durch Kleriker an die Öffentlichkeit gezerrt.
Statt seine Herde zu verteidigen, stürzte
sich der Bischof auf Befehl der Medien sogleich in Sack und Asche.
Einer der gehetzten Kleriker, dessen
angebliche Schandtat vor seiner Priesterweihe in den 80er Jahren geschehen sein soll, beging während
eines medialen Lynchprozesses
Selbstmord.
Damals bezeichnete Bischof Genoud das Verhalten der Medienkonzerne
verharmlosend als „nicht tolerierbar“.
Doch nun will er sogar die Liturgie mißbrauchen, um vor den Journalisten
in die Knie zu fallen.
Für eine angemessene Reaktion hätte er ins Nachbarbistum Basel schauen müssen.
In einem
Artikel von Mitte Februar enttarnte der dortige Generalvikar, Pater Roland Trauffer, hinter
den aufgebauschten Pädophilie-Vorwürfen ein „wahres Programm“.
Das Ziel sei nicht das Wohl der Kinder,
sondern die Schlachtung der Kirche: „Unsere Kirche ist der alte, große Fisch, dem die traditionellen,
nach Umkehr und Demut duftenden Eingeweide herausgerissen werden sollen.“
Es gehe nicht um die Kinderschänderei
und die real existierende sexuelle Gewalt und ihre Verhinderung, sondern „um die real existierende katholische
Kirche und wie man
sie verhindert.“
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#10
Aleph † 11:11:31 | Freitag, 21. März 2008
#9
Steini1974 23:31:10 | Donnerstag, 20. März 2008
#8
SignumSalutis † 23:29:30 | Donnerstag, 20. März 2008
#7
turk 23:00:25 | Donnerstag, 20. März 2008
#6
Bernd Stromberg 22:04:18 | Donnerstag, 20. März 2008
#5
bertcd 17:04:08 | Donnerstag, 20. März 2008
#4
Guiseppe 15:50:07 | Donnerstag, 20. März 2008
#3
LandorganistII 15:45:45 | Donnerstag, 20. März 2008
#2
Genoveva 15:38:49 | Donnerstag, 20. März 2008
#1
mandy 15:16:37 | Donnerstag, 20. März 2008