Der Herr kniet nieder + Keine gefährlichen Worte + Trotzig-kindische Atheisten + Märtyrerin des Mordens + Drei Teile
Kreuzigung des deutschen Renaissancemalers Matthias Grünewald († 1528), Isenheimer Altar
Der Herr kniet nieder
Vatikan. In seiner Predigt beim gestrigen Abendmahlsamt erklärte Papst Benedikt
XVI. daß der Bericht über die Fußwaschung bei Johannes eine „schon fast liturgische Sprache“ benütze.
Christus reinige dabei die Seele des inneren Menschen: „In den Sakramenten kniet der Herr immer wieder
neu zu unseren Füßen nieder.“ Der Papst erwähnte besonders die Beichte.
Keine gefährlichen Worte
China. Der Bischof von Hong Kong, Joseph Kardinal Zen, hat eine Politisierung der Karfreitagsmeditationen,
die er für den päpstlichen Kreuzweg von heute abend geschrieben hat, zu vermeiden gesucht. Das erklärte
er im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung ‘Corriere della Sera’. Die Texte seien Gebet und nicht
Anklage oder Protest. Der Kardinal rechnet nicht mit Reaktionen der chinesischen Kommunisten. „Sehr kluge
Menschen“ hätten den Text auf „gefährliche“ Worte hin überprüft.
Trotzig-kindische Atheisten
Deutschland.
Am Karfreitag lädt der Landesverband Nordrhein-Westfalen des ‘Internationalen Bundes der Konfessionslosen
und Atheisten’ nach Köln ins Filmhaus zu einer „Religionsfreien Zone“. Allen, die sich am Karfreitag
trotz staatlich verordneten Feierverbots „Heidenspaß“ und angeblich „vernunftgeleitetes Denken“ nicht
verbieten lassen wollen – so die Ankündigung –, werden zwei Filme gezeigt.
Märtyrerin des Mordens
Frankreich. Am Montag entschied das Landgericht Dijon, die krebskranke Euthanasie-Verfechterin Chantal
Sébire nicht zu euthanasieren. Am Mittwoch fand die Polizei die Französin tot in ihrer Wohnung. Es ist
unklar, ob Frau Sébire eines natürlichen Todes starb, sich selbst umbrachte oder ermordet wurde. Die
Staatsanwaltschaft hat bisher keine Autopsie verlangt. Der französische Regierungschef kündigte bereits
an, die Gesetzeslage zur Krankentötung zu überprüfen.
Drei Teile
„Der Karfreitag stellt uns das Leiden
und Sterben unseres Herrn im Passionsbericht vor Augen. In den großen Fürbitten weitet sich der Blick
hin zu den Anliegen und Sorgen der ganzen Menschheit. In der Kreuzverehrung verneigen wir uns nochmals
vor dem Kreuzesopfer unseres Erlösers Jesus Christus.“
Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am
Mittwoch
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@ engelhardt Aeh, ja und? Was genau willst Du mir sagen? …dass Sie sehr einfältig sind. Besuchen Sie
Ihren IQ durch einen Sprung mit dem Fallschirm von der Teppichkante.
Lieber Engelhardt, irgend wie haben Sie ‘s immer noch nicht kapiert: Was damals wem aufgefallen ist und
was davon überliefert ist, das sind zweierlei Gschichten.
#26 engelhardt † 23:56:13 | Freitag, 21. März 2008
Quelle? … es handelt sich wohl um eine der ganz wenigen Sonnenfinsternisse und um eines der ganz wenigen
Erdbeben aus der Antike, die nur durch eine Quelle überliefert sind. Stimmt, da die meisten durch gar
keine Quelle überliefert wurden. Nur dumm, dass der Autor der „Quelle“ unbekannt ist und die Geschichte
hundert Jahre nachdem sie angeblich passierte, erst aufgeschrieben wurde. Mal abgesehen davon, dass es
anscheinend keinem der damaligen Bewohner Jerusalems aufgefallen zu sein scheint, dass die Strassen ploetzlich
voller Zombies waren. Das traegt alles nicht wirklich zur Glaubwuerdigkeit bei.
Lieber Engelhardt, An diesem Tage verfinsterte sich die Sonne, die Erde bebte, die Felsen spalteten sich.
… es handelt sich wohl um eine der ganz wenigen Sonnenfinsternisse und um eines der ganz wenigen Erdbeben
aus der Antike, die nur durch eine Quelle überliefert sind. Stimmt, da die meisten durch gar keine Quelle
überliefert wurden.
@engelhardt Nur komisch, dass das niemandem aufgefallen ist. Natürlich ist das aufgefallen! Die seismographische
Station in Damaskus hat dieses Beben aufgezeichnet…
#23 engelhardt † 23:37:44 | Freitag, 21. März 2008
Beben! An diesem Tage verfinsterte sich die Sonne, die Erde bebte, die Felsen spalteten sich. Nur komisch,
dass das niemandem aufgefallen ist. Muss wohl ein sehr lokalisiertes Ereigniss, ohne einen einzigen Zeugen
gewesen sein. Meine Guete, ihr glaubt wohl auch noch an den Osterhasen…
keine Messfeier… … aber trotzdem feiern wir das Gedenken an den Tod Jesu Christi. Wir feiern nicht
den Tod selbst, sondern das Gedenken daran. Genauso wie ich religiösen Fundamentalismus nicht ausstehen
kann, kann ich auch atheistisches „Religion-ist-eine-Geisteskrankheit-der-Unterdrückung“-Gefasel nicht
leiden. Im übrigen sollten sich einige hier mal zu Herzen nehmen, dass man 7 mal 70 Mal vergeben soll.
@ cgngay Vor den Ereignissen des Karfreitags sind wir alle zur Demut verpflichtet. Denn Jesus ist für
unser aller Sünden gestorben. Auch für Ihre und meine. Diese Liebe ist uns geschenkt worden. Deshalb
ist es uns mitgegeben diese Liebe in die Welt zu tragen. Denn in Christus sind wir EIN Leib. mithin sind
wir alle Fackelträger des liebenden Feuers seines Herzens.
@Elendester Sünder: Herzlichen Dank für den wirklichen Grund, warum am Karfreitag das hl. Meßopfer
nicht zelebriert wird, aber nicht aus dem Grund, weil das hl. Meßopfer eine Feier wäre und die Karfreitagsliturgie
nicht.
Marcelus „Die heilige Messe ist außerdem auch ein Freuden – und Trostopfer und wird daher wegen der Trauer
heute unterlassen.“ R. P. Goffine, Ord. Praem., Regensburg, 1858
@Elendester Sünder: Ist die Karfreitagsliturgie bzw. „-zelebration“ keine Feier? „Zelebration“ heißt
„Feier“. Das Meßopfer ist die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi, und auch eine „Feier“ –
aber nicht im Sinne einer „Geburtstagsfeier“.
Marcelus Bist du auch so ein Perversling? Der heutige Tag ist ein Trauertag für die gesamte Schöpfung.
An diesem Tage verfinsterte sich die Sonne, die Erde bebte, die Felsen spalteten sich. Das Meßopfer wird
heute aus Trauer unterlassen.
@Elendester Sünder: Die Kirche feiert auch das Leiden und Sterben Jesu Christi Wie kommen Sie darauf,
daß das den Protestanten vorbehalten wäre und daß diese dabei irren? Eine unangebrachte Feier des Leidens
Christi wäre nur der Tanz und fröhliche Musik unter dem Kreuz, so wie es auch Novus-Ordo-Katholiken
praktizieren, einschließlich Papst Johannes Pauls II.
„Staatlich verordnetes Feierverbot am Karfreitag“ Die protestantische Perversion, das Leiden und Sterben
des Heilandes zu feiern, ist längst auch auf große abgefaulte Bereiche der Kirche übergesprungen. In
den katholischen Pfarrbriefen kann man heutzutage lesen: 21.03.2008 um 15:00 Uhr Feier vom Leiden und
Sterben Jesu www.metacrawler.com/…/-/-/417/top/-/-/-/1. Ich stelle mir vor wie es wäre, wenn man dem
verantwortlichen Pfarrer richtig ein Paar auf die Fresse schlagen und die Gemeinde dazu feiern würde?
Ich, ich und meine Sünden Ich, ich und meine Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem
Meer, ___die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und das betrübte Marterheer. 5. Ich bins,
ich sollte büßen an Händen und an Füßen gebunden in der Höll. ___Die Geißeln und die Banden und
was du ausgestanden, das hat verdienet meine Seel.
Ich wünsche allen Besuchern dieser Webseite… …einen besinnlichen Karfreitag und die Kraft des Heiligen
Geistes zur Einsicht und Umkehr auf einen Weg, der zu GOTT führt. Desgleichen wünsche ich abschließend
auch mir selbst.
naivon, trauer ist angesichts des todes jesu christi angebracht, insbesondere auch im hionblick auf unseren
eigenen innerren zustand den er auf sich genommen hat! und die freude an der auferstehung, wer will sie
dem christen verdenken, wäre doch ohne sie keine eigene auferstehung möglich geworden. trauer und freude
liegen in dieser welt einer schwer gestörten schöpfungsordnung nahe beisammen!
Tritt her und schau mit Fleiße, Tritt her und schau mit Fleiße, sein Leib ist ganz mir Schweiße des
Blutes überfüllt. ___Aus seinem edlen Herzen vor unerschöpften Schmerzen ein Seufzer nach dem andern
quillt. Wer hat dich so geschlagen, mein Heil, und dich mir Plagen so übel zugericht? ___Du bist ja nicht
ein Sünder wie wir und unsre Kinder, von Übeltaten weißt du nicht.
Wie unglaubwürdig muss eine Religion sein, dass sie es nötig hat, Ungläubige per Gesetz zu zwingen,
entsprechend ihrem Mythos zu trauern? Das Christen sich an dem Tag nicht freuen, ist ja verständlich
(aber schon komisch, da sie ja wissen, dass sie übermorgen wieder ob der „Auferstehung“ frohlocken werden),
aber was stört es die Christen, wenn andere Menschen an diesem Tag eben kein Trübsal blasen? Wo werdet
Ihr in Eurer Religionsausübung denn eingeschränkt, wenn sich ein paar Ungläubige Filme ansehen? Vollkommen
überzogen dieses Verbot!
dank an den papst, großen dank, dass er das große gnadengeschenk der beichte besonders erwähnt hat.
heute redet alle welt von entsorgung, aber die eigene schwere schuld will man sich nicht von gott entsorgen
lassen. nun gut, dann bestehen die sorgen also fort in der inneren jauchegrube und aus ihnen steigen unweigerllich
die gespenster der fremdbestimmung auf und reden dem – den sie bewohnen – ein er sei ein individualist.
was für ein wahnsinn!
Kindsköpfe… Okay, dass Menschen, die gegen alle Vernunft und den gesunden Menschenverstand an einen
Typen glauben, der vor zweitausend Jahren über’s Wasser gelaufen und Wunderheilungen vollbracht haben
soll, andere als trotzige Kindsköpfe bezeichnen, ist schon ein wenig komisch. Und was heißt hier, staatlich
verordnetes Feierverbot? Chantal Sébire hat unendlich unter ihrer Krankheit gelitten. Ich würde um ein
bisschen Respekt gegenüber einem Menschen bitten, der ein so grauvolles Schicksal erlitten hat – wenn
ich nicht wüsste, dass Respekt und Achtung hier nur Gleichgesinnten vorbehalten ist.
O Welt, sieh hier dein Leben O Welt, sieh hier dein Leben am Stamm des Kreuzes schweben, dein Heil sinkt
in den Tod. ___Der große Fürst der Ehren läßt willig sich beschweren mit Schlägen, Hohn und großem
Spott. Ich bin, mein Heil, verbunden all Augenblick und Stunden dir überhoch und sehr; ___was Leib und
Seel’ vermögen, das soll ich billig legen allzeit an deinen Dienst und Ehr.
Ein frohes und gesegnetes Osterfest Allen Besuchern dieser Seite ein frohes und gesegnetes Osterfest!
»Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten
Gottes sitzt.« (Kol 3,1)
Die Barmherzigkeitsnovene startet heute! Vielleicht Off-Topic aber zur Seelenrettung wichtig. Dank an
die Redaktion, daß sie DIESEN BEITRAG NICHT LÖSCHT!