14:33:58 | Freitag, 21. März 2008
Heute fällt es den Gläubigen besonders leicht, Gott die Gnaden abzuringen. Es ist eine gute Zeit, endlich die Geduld zu erwerben. Von Lorenzo Scupoli.

Die Geißelung Christi des italienischen Barockmalers Caravaggio († 1610)
(kreuz.net) Wenn du die Tugend der Geduld erlangen willst, nimm einige Punkte aus dem Geheimnis der Geißelung
Christi zum Gegenstand Deiner Erwägung.
Bedenke: Der Herr wird – auf Befehl des Pilatus – von den Knechten
der Bosheit unter Hohngeschrei zu dem Ort der Geißelung geschleppt.
Wütend reißt man ihm die Kleider
vom Leib. Er steht entblößt und nackt vor ihnen.
Mit Stricken werden seine unschuldigen Hände roh
gefesselt und an die Säulen gebunden.
Sein ganzer Körper wird durch die Geißelhiebe zerfetzt und zerrissen,
so daß sein heiligstes Blut in Strömen zur Erde fließt.
Schlag auf Schlag treffen ihn die Hiebe auf
derselben Stelle. Seine Wunden brennen immer heftiger und schmerzen.
Weinend unter dem Kreuz

Von Albrecht
Dürer († 1528)

Von Fra Angelico († 1455)

Von Giotto di Bondone († 1337)

Von Simon Vouet († 1649)

Meister
Bertram († 1414)
Sein Leiden verkostenNachdem du dir so zur Erwerbung der Geduld diese oder ähnliche
Betrachtungspunkte vorgestellt hast, gebrauche deine Sinne.
Versuche, die bitteren Herzensnöte und die
grausamen Leiden, die Dein lieber Herr an seinem ganzen Körper ausgestanden hat, nachzuempfinden.
Wende
dich zu seiner heiligsten Seele und dringe so tief als möglich in die Geduld und Sanftmut ein, mit der
er eine so fürchterliche Misshandlung ertrug. Dabei wurde sein Hunger nach ärgeren und grausameren Qualen
für die Ehre des Vaters nicht gestillt.
Betrachte, wie er mit lebhaftem Verlangen wünscht, Du möchtest
Deine Mühseligkeiten ruhig auf Dich nehmen. Schau, wie er sich mit der Bitte zum Vater wendet, er möge
Dir die Gnade schenken, geduldig Dein Kreuz zu tragen.
Ringe Dich durch zu dem festen Entschluß, alles
mit geduldigem Herzen tragen.
Francesco Scupoli erblickte 1530 bei Neapel das Licht der Welt. Mit 40
Jahren trat er in die neu gegründete Ordensgemeinschaft der Theatiner ein und bekommt den Namen Lorenzo.
Scupoli war ein begnadeter Seelenführer und Beichtvater. Im achten Jahr seines Priestertums wurde er
1585 wegen Verleumdungen in den Laienstand zurückversetzt. Er nahm die Degradierung als Fügung Gottes
an. Ende November 1610 starb er.
Der obige Text stammt aus seinem Werk „Der geistliche Kampf“.
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#14
Nachtlaterne 22:22:34 | Sonntag, 23. März 2008
#13
r.ruhrgebietler 14:14:11 | Samstag, 22. März 2008
#12
HeinrichderZweite 10:51:49 | Samstag, 22. März 2008
#11
juergen 01:25:11 | Samstag, 22. März 2008
#10
Leblhuber 00:33:04 | Samstag, 22. März 2008
#9
HeinrichderZweite 23:40:36 | Freitag, 21. März 2008
#8
Gotthard 23:38:06 | Freitag, 21. März 2008
#7
HeinrichderZweite 23:32:07 | Freitag, 21. März 2008
#6
heimwehr 23:29:55 | Freitag, 21. März 2008
#5
Gotthard 23:25:37 | Freitag, 21. März 2008
#4
HeinrichderZweite 23:23:02 | Freitag, 21. März 2008
#3
Gotthard 23:20:32 | Freitag, 21. März 2008
#2
HeinrichderZweite 23:13:24 | Freitag, 21. März 2008
#1
juergen 23:09:30 | Freitag, 21. März 2008