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Samstag, 22. März 2008 17:13
Was hat das Bienenwachs mit der Geburt Christi zu tun? Und wie zeigen sich die beiden Naturen Christi in der Osterkerze? Von Hubert Hecker.
Zurück zum Artikel 30 Lesermeinungen:
Mittwoch, 26. März 2008 19:09
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: Windige ökumenische Osterfeier…
Vielleicht sollte man zur Verstärkung des frischen Windes auch andere christliche Gruppen mit in die Ökumene einbeziehen? Bei der ökumenischen Osternacht 2009 sind dann vielleicht auch Calvinisten, Menoniten, Baptisten, Quäker, die Congregational Church, Methodisten, Freikirchler, Adventisten, Holy Jumpers, Mormonen, die Heilsarmee, Christian Science, Church of God, Zeugen Jehovas, Polish National Church, Christian Catholic Church of Zion, die Unitarians, die United Brethren mit dabei, da wird der ökumenische Wind dann allerdings so stark wehen, daß den Katholiken auch noch in der Kirche die Kerzen fliegen gehen, vielleicht kommt dann die „wirkliche Erleuchtung“…


Die Orthodoxie und Anhänger des außerordentlichen Ritus sind hier allerdings nicht erwünscht – sie würden irgendwie störend wirken…
Dienstag, 25. März 2008 17:02
Hyazinth: Das Exsulet
ist wohl der schönste menschliche Gesang, der je auf der Erde erscholl!!!!
Dienstag, 25. März 2008 15:16
Gotthard: Erleuchtung
…hat der frische Wind der Ökumene die Erleuchtung der Gläubigen verhindert ???
die Erleuchtung der Gläubigen wurde in die Kirchen verlegt …
Montag, 24. März 2008 23:16
Doriano: @carolusmagnus
Sehr schön. Vielen Dank!
Montag, 24. März 2008 23:10
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: Frischer Wind der Ökumene verhindert Erleuchtung Gläubigen…
„Segnung des Feuers – Herrichten der beiden Osterkerzen – Entzünden der Kerzen aller (entfiel in diesem Jahr wegen des zu starken Windes) – Verkündigung des Osterevangeliums – Fürbitten – Friedensgruss – Wort auf den Weg zu den Pfarrkirchen“

…hat der frische Wind der Ökumene die Erleuchtung der Gläubigen verhindert ???

Montag, 24. März 2008 08:56
Nachtlaterne: Was sagt der Prophet:
Ich sah den Herrn beim Altar stehen. Er sagte: Zerschlag den Knauf der Säule, so daß die Tragbalken zittern. Ich zerschmettere allen den Kopf. Was dann noch von ihnen übrig ist, töte ich mit dem Schwert. Keiner von ihnen kann entfliehen, keiner entrinnt, keiner entkommt. Wenn sie in die Totenwelt einbrechen: meine Hand packt sie auch dort. Und wenn sie zum Himmel aufsteigen: ich hole sie von dort herunter. Amos 9/1-3
Micha
Würde sich einer nach dem Wind drehen und dir vorlügen: Ich prophezeie dir Wein und Bier!, das wäre ein Prophet für dieses Volk. Micha 2/11

Sie fressen mein Volk auf, sie ziehen den Leuten die Haut ab und zerbrechen ihnen die Knochen; sie zerlegen sie wie Fleisch für den Kochtopf, wie Braten für die Pfanne. Dar-um zieht man auch ihnen die Haut ab und reißt ihnen das Fleisch von den Knochen. Dann werden sie zum Herrn schreien; er aber wird ihnen nicht antworten. Er wird sein Angesicht vor ihnen verbergen; denn ihre Taten sind böse. Micha 3/3-4
Montag, 24. März 2008 07:51
carolusmagnus: Victimae paschali laudes
Ein musikalischer Genuß für die gesamte Osteroktav:
Victimae paschali laudes
Sonntag, 23. März 2008 22:08
Nachtlaterne: Worte des Propheten, die man nicht hören will:
Ist nicht mein Wort wie Feuer – Spruch des Herrn – und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert? Jer. 23/29
Denn seht, bei der Stadt, über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil, und da sollt ihr ungestraft bleiben? Nein, ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert gegen alle Bewohner der Erde – Spruch des Herrn der Heere. Jer. 25/29

Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Völkern: Er hält Gericht über alle Sterblichen und liefert die Schuldigen dem Schwert aus – Spruch des Herrn. So spricht der Herr der Heere: Seht, Unheil schreitet von Volk zu Volk, ein gewaltiger Sturm bricht los von den Grenzen der Erde. Die vom Herrn Erschlagenen liegen an jenem Tag von einem ende der Erde bis zum andern. Man beklagt sie nicht, man sammelt sie nicht und begräbt sie nicht; sie werden zum Dünger auf dem Acker.
Jer 25/31-33
Sonntag, 23. März 2008 22:03
Gotthard: @nachtlaterne
Du bist ein elender Spammer!
Unterlasse bitte Deine Vollmüllerei der einzelnen Threads mit den immer gleichen Zitaten…
Sonntag, 23. März 2008 22:01
Nachtlaterne: Jeremias:
Über die Propheten: Mir bricht das Herz in der Brust, alle meine Glieder zittern. Wie ein Betrunkener bin ich, wie ein Mann, der vom Wein überwältigt ist, wegen des Herrn und seiner heiligen Worte: Voll von Ehebrechern ist das Land; ja, wegen des Fluches vertrocknet das Land, sind die Wei-deplätze der Steppe verdorrt. Schlechtigkeit ist ihr Ziel, unrecht ihre Stärke. Sogar Propheten und Priester sind ruchlose Frevler, selbst in meinem Haus stoße ich auf ihre Schlechtigkeit – Spruch des Herrn . Deshalb wird ihr Weg für die wie ein schlüpfriger Pfad; sie stürzen in der Finster-nis, sie kommen darin zu Fall. (…) Sie brechen die Ehe, gehen mit Lügen um und bestärken die Bösen, so daß kei-ner umkehrt von seinem bösen Treiben.
Jer. 23/9-14
Sonntag, 23. März 2008 21:34
Gotthard: @RJH … ökumenische Osternacht
ja klar wurde die Osternacht mit der hiesigen evangelischen Gemeinde am Ort gefeiert.

Lichtfeier, Exsultet und Wortgottesdienst lassen sich ja ggf. noch zusammen feiern, aber dann? Weihe des Osterwassers, Erneuerung des Taufgelübdes,

Lesung Genesis (von 2 Lektoren, zu jedem Tag wurde eine Kerze entzündet in der fast dunklen Kirche) – Lesung Exodus (von 2 Lektoren) – Taufwasserweihe – Erneuerung des Taufversprechens – Besprengung mit Osterwasser – Lesung Jesaja – Lesung Römerbrief

Auszug in Prozession zum Osterfeuer (durch die Feuerwehr erstellt und bewacht und abgeräumt) bei leichtem Schneefall

Segnung des Feuers – Herrichten der beiden Osterkerzen – Entzünden der Kerzen aller (entfiel in diesem Jahr wegen des zu starken Windes) – Verkündigung des Osterevangeliums – Fürbitten – Friedensgruss – Wort auf den Weg zu den Pfarrkirchen

die Gemeinden trennen sich, um in ihren Kirchen Eucharistie und Abendmahl zu feiern.

(dieses Jahr wetterbedingt) Exsultet in der kath. Kirche – Eucharistiefeier – Kommunion unter beiden Gestalten

Anschließend gemeinsame Agape im Gemeindezentrum.
Sonntag, 23. März 2008 18:55
Doriano: @pfarrverweser1
Guckst du hier:
Erklärungen zu Agape
Insbesonders der Abschnitt „Agape als Liebesmahlfeier“
dürfte Sie interessieren.
Sonntag, 23. März 2008 10:43
Marcelus: „pfarrverweser1“: Sparen Sie sich Ihr Geschwafel
Ach, ihr Eigenbröt- und Weinler! Eine Agape ist dem Wortsinn nach (agapimou = lieben) ein Liebesmahl, also ein Mahl mit Freunden bzw. Gleichgesinnten! Brot und Wein gehören deshalb als fixer Bestandteil dazu, weil in den urchristlichen Gemeinden das, was vom eucharistischen Mahl übergeblieben ist, nach dem Gottesdienstg verzehrt wurde. Lernt doch bitte mal (Kirchen-)geschichte (um einen Ausspruch von Kreisky zu zitieren)!!!
Wahrscheinlich glauben Sie nicht einmal an die katholische Lehre von der immerwährenden Realpräsenz, solange die eucharistischen Gestalten andauern.
Sonntag, 23. März 2008 08:41
RJH: @Gotthard: ökumenische Osternachtsfeier?
Etwa mit den lutherischen?

Lichtfeier, Exsultet und Wortgottesdienst lassen sich ja ggf. noch zusammen feiern, aber dann? Weihe des Osterwassers, Erneuerung des Taufgelübdes, Eucharistiefeier? Speisensegnung?
Sonntag, 23. März 2008 07:04
Ach, ihr Eigenbröt- und Weinler! Eine Agape ist dem Wortsinn nach (agapimou = lieben) ein Liebesmahl, also ein Mahl mit Freunden bzw. Gleichgesinnten! Brot und Wein gehören deshalb als fixer Bestandteil dazu, weil in den urchristlichen Gemeinden das, was vom eucharistischen Mahl übergeblieben ist, nach dem Gottesdienstg verzehrt wurde. Lernt doch bitte mal (Kirchen-)geschichte (um einen Ausspruch von Kreisky zu zitieren)!!!
Gesegnete Ostern und zerbrecht euch nicht den Kopf! Christus surrexit vere, alleluia! Das, und nichts anderes zählt!
Sonntag, 23. März 2008 00:56
FiliusEcclesiae: @A. Berber: Eine Agape ist ein Brotbuffet
nach christlichen Gottesdiensten in Pfarren an größeren Festen.
Sonntag, 23. März 2008 00:52
Anita Berber †: Lieber Gotthard,
was ist denn eine Agape?
Sonntag, 23. März 2008 00:48
Gotthard: Osternacht
dankbar kehre ich heim von unserer ökumenischen Osternachtfeier und der anschließenden Agape.
Sonntag, 23. März 2008 00:26
FiliusEcclesiae: Von einer „glücklichen Schuld“ wirklich sprechen wird man allerdings erst können,
wenn das ewige Christuskönigreich auch real auf Erden errichtet wurde.
Zur Zeit sind es leider noch Trostworte in Hinblick auf das bevorstehende Christusreich, in dem wir sicherlich voll Verehrung auf einen göttlichen König aufschauen werden können, der uns einst durch das Kreuzesopfer das Paradies zurückgekauft hat, in dem wir uns leider noch nicht befinden.
Sonntag, 23. März 2008 00:12
Karl der Fromme: zum Exultet: „Oh glückliche Schuld“
Verstehen kann man das an dieser Übersetzung aus dem MR1962.
Als Einführung in die Gedanken dieses Abschnittes, sollte man sich das Gleichnis des verlorenen Sohnes vor Augen halten. Was ist passiert. Der gütige Vater heißt den zurückgekehrten, eigentlich vorher schlechten Sohn willkommen, weil er bereut hat.
Er erfährt die ganze Liebe des Vaters und ihm zu Ehren wird ein Festmahl gefeiert.
Der brave Sohn, der dem Vater immer zur Seite stand, beklagt sich, dass ihm zu Ehren noch nie ein Mahl gefeiert wurde, obwohl er ein treuer Sohn sei.
Man merkt hier deutlich, dass dem verlorenen Sohn eine große Vaterliebe entgegenströmt. Sie ist überwältigend.
Dem „braven“ Sohn, der ja die Vaterliebe immer hatte und sie für sich annahm, fällt diese Vaterliebe gar nicht mehr auf, Sie ist für ihn zum Alltag geworden.

Das Exsultet meint: (Gott)-Vater deine Liebe ist unfassbar groß, um mich, den Geringen zu erheben aus seiner Schuld. Das Größte was Dir heilig ist, gabst du für mich als Opfer, deinen Sohn Jesus Christus. Das gibt mir die Gewissheit Deiner überströmenden Liebe.
Gleichzeitig drückt das Exultet auch aus: Wenn diese menschl. Schuld nicht gewesen wäre, hätten wir, wie der „brave“ Sohn dahingelebt und Gottes-Liebe eben genommen ohne sie groß zu schätzen. Deswegen der Passus „O glückliche Schuld …“
Das ist meine eigene Meinung!
Samstag, 22. März 2008 21:45
Biene Maja: Gesegnete Ostern
Oh welche GLÜCKSEELIGE SCHULD welchen ERLÖSER du gefunden hast gehin und sündige nicht mehr ein leidender Mensch
Samstag, 22. März 2008 20:49
Arkanum/kreuts.net: Frohes Osterfest!
Das kreuts.net-Team schließt sich an.
Samstag, 22. März 2008 20:47
Bento: Der Text
ist eine schöne Einstimmung auf die Osternacht.
Samstag, 22. März 2008 20:14

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Ostern!Frohe Ostern!Frohe Ostern!Frohe Ostern!Frohe Ostern!Frohe
Ostern Ihnen allen!
Samstag, 22. März 2008 18:50
Doriano: @Fabianus
Auch Ihnen ein gesegnetes Osterfest!
Samstag, 22. März 2008 18:48
Fabianus: @Doriano
Vielen Dank und einen gesegneten Abend!
Samstag, 22. März 2008 18:44
Doriano: @Fabianus
Ein kleiner Ausschnitt aus dem Exsultet:
„O unfaßbare Liebe de Vaters: Um den Knecht zu erlösen,
gabst du den Sohn dahin! Ja, wahrlich geschehen mußte die
Sünde des Adam, daß Christi Sterben sie sühne!
O glückliche Schuld, gewürdigt eines Erlösers, so hehr
und erhaben!“ Übersetzung aus dem „Missale Romanum“
von 1962. Hier bedarf es aber wohl einiger heilsgeschicht-
licher Erwägungen, um den tieferen Sinn von „felix culpa“
zu ermessen. Vieleicht wäre es erhellend, mal nachzuforschen, was die Kirchenväter dazu geschrieben haben. Eventuell könnte man hier fündig werden:
Bibliothek der Kirchenväter
Samstag, 22. März 2008 18:29
Seminarist: Osterlob
Eine gute Übersetzung und Erklärung durch P. Lohfink SJ findet sich hier:

http://www.sankt-georgen.de/…eseraum/lohfink2.pdf
Samstag, 22. März 2008 18:15
Fabianus: Mich interessiert
vielmehr, inwiefern man von einer „wahrhaft heilbringenden Sünde des Adam“ sprechen kann.
Danke den Antwortenden!
Fabianus
Samstag, 22. März 2008 18:07
sacerdos helveticus: Bienenmetaphorik
Hier ein weiterer wunderschöner Text der Kirchenväter, der sich der Symbolik der Biene bedient:
„Wie die Biene achten die Bischöfe auf die Keuschheit des Leibes, reichen die Speise des himmlischen Lebens, gebrauchen den Stachel des Gesetzes. Sie sind rein, um zu heiligen; süß, um zu stärken; streng, um zu strafen.“
der Text stammmt von Maximus von Turin und wurde auch vom Heiligen Vater im Oktober vetgangenen Jahres bei einer Generalaudienz zitiert.
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