Christen sollten mehr über Gott und ihren Glauben reden. Der Glaube darf nicht zur Privatsache werden und vom politischen und öffentlichen Leben getrennt werden.
(kreuz.net) Am vergangenen Palmsonntag feierte der Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard
Marx, zum ersten Mal mit der Jugend seines neuen Bistums den diözesanen Weltjugendtag.
Unter frenetischem
Applaus empfingen die mehr als 700 Jugendlichen ihren neuen Erzbischof am frühen Nachmittag in der bis
auf den letzten Platz gefüllten Halle des Edith-Stein-Gymnasiums in München-Haidhausen.
Bei einer Katechese
zum Motto des Weltjugendtags in Sydney „Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf Euch
herabkommen wird und ihr werdet meine Zeugen sein“ rief der Erzbischof die jungen Menschen zum Zeugnis
für ihren Glauben auf.
Wer Christ ist, habe mehr vom Leben. Er ermunterte die Jugendlichen „vor den
Freiheiten, die sich uns heute bieten, keine Angst zu haben, sondern sie in Dankbarkeit anzunehmen und
damit ganz in der Welt, aber auch ganz in der Kirche zu stehen.“
Am Ende seiner Katechese überraschte der Erzbischof die Jugendlichen mit der
Ankündigung, daß er selber nach Sydney fliegen wird, um mit einigen hundert Jugendlichen aus seiner
Erzdiözese am Weltjugendtag teilzunehmen.
Der Erzbischof fühlte sich bei der Begegnung mit den Jugendlichen
seiner Diözese sichtlich wohl. Die Jugendlichen dankten ihm seine Offenheit und seine klaren und ermutigenden
Worte mit tosendem Beifall.
In der darauf folgenden Jugendvesper mit eucharistischer Anbetung konnte
die Botschaft des Papstes zum XXIII. Weltjugendtag noch einmal vertieft werden.
Anschließend stärkten
sich die Jugendlichen bei Kaffee und Kuchen und hatten die Möglichkeit, sich über verschiedene geistliche
Gemeinschaften und Bewegungen sowie fremdsprachige Missionen zu informieren.
Den Abschluß und einen
weiteren Höhepunkt des Jugendfestivals stellte ein Vortrag des Kölner Bestsellerautors und Psychiaters
Manfred Lütz dar.
Er sprach zum Thema seines Buches „Gott. Eine kleine Geschichte des Größten“ und
strapazierte die Lachmuskeln seiner jungen Zuhörer mit sehr tiefgründigen, humorvollen und äußerst
amüsanten Pointen.
Daneben fand Lütz auch nachdenkliche Worte. Er empfahl den Jugendlichen, „sich nicht
zu Tode zu sorgen und unwichtige Dinge in den Vordergrund zu stellen, sondern jede Minute des Lebens zu
nutzen und sich bewußt für ein Leben mit Gott zu entscheiden“.
Außerdem sollten Christen mehr über
Gott und ihren Glauben reden. Glaube dürfe nicht zur Privatsache werden und vom politischen und öffentlichen
Leben getrennt werden.
Das Jugendfestival war eine Veranstaltung im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit
des Erzbistum München und Freising.
Es wurde organisiert von der ‘Jugend 2000’, einer internationalen
katholischen Jugendbewegung, die seit dem Jahr 1990 in Deutschland existiert und das Ziel hat, die Botschaft
der Weltjugendtage bei den Jugendlichen der Welt bekannt zu machen. In der Erzdiözese München und Freising
ist sie seit dem Jahr 2002 kirchlich anerkannt.
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96 Lesermeinungen
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@HeinrichvonOfterdingen: Da sind Sie leider nicht ausreichend über die katholische Lehre informiert Denn
natürlich lehrt der apostolische, katholische Glaube die Errichtung des Christuskönigreiches nach dem
Jüngsten Gericht, und natürlich in dieser Welt, auch wenn diese mit der Ankunft Christi umgestaltet
und neugeschaffen wird. Und leiblich auferstehen werden alle Menschen, sowohl die Guten, als auch die
Bösen: die Guten in ewiger leiblich-seelischer Vollkommenheit und Leidensunfähigkeit, die Bösen in
ewigem Leid und ewiger Unvollkommenheit. So lehrt es die Kirche Jesu Christi seit 2000 Jahren. Oder was
haben Sie angenommen passiert nach dem Jüngsten Gericht?
Lieber Marcelus, Sie leugnen die Errichtung des Christusreiches auf Erden mit dem Allgemeinen Gericht
am Letzten Tag … allerdings, ich in meinem Köhlerglauben leugne nicht das Allgemeine Gericht am letzten
Tage, wenn Christus als Richter wiederkommt, denn es ist dies Glaube der Kirche. Allerdings leugne ich
die Errichtung des Christusreiches auf Erden, denn dies ist nicht katholische Lehre. Das Reich Christi
ist nicht von dieser Welt, die Auferstandenen sind wie die Engel Gottes im Himmel. und die allgemeine
leibliche Auferstehung aller Menschen, die jemals gelebt haben. Es werden alle auferweckt, doch nicht
alle gelangen zur Auferstehung. Zur Auferstehung gelangen nur die, die im Stand der Gnade gestorben sind.
Diejenigen, die nicht im Stand der Gnade gestorben sind erlangen den zweiten Tod, dieser wird jedoch nichts
beenden, sondern in der Hölle ewig dauern. Das bekenne ich, denn es ist die Lehre der Kirche.
@Heinrich v. Ofterdingen: Sie leugnen die Errichtung des Christusreiches auf Erden mit dem Allgemeinen
Gericht am Letzten Tag und die allgemeine leibliche Auferstehung aller Menschen, die jemals gelebt haben.
@Irrlehrender Heinrich v. Ofterdingen: Belegen Sie doch Ihre Häresievorwürfe mit einem kirchlichen Katechismus,
wenn Sie auf dem Vorwurf der Häresie beharren, der leider auf Sie zutrifft. dadurch wird es nicht besser,
kaufen Sie sich einen guten Katechismus und lesen Sie.
@Möchtegernkatholik HeinrichvonOfterdingen: Ihr Bestreben, katholisch sein zu wollen, ist sehr lobenswert,
und Sie sind damit zumindest intentionell katholisch, auch wenn Sie objektiv die katholische Glaubenslehre
leugnen. wie ich sehe sind Sie kein Katholik: das Reich Gottes auf Erden eine Irrlehre z.B. der Zeugen
Jehovas Das Reich Gottes auf Erden ist völlig korrekte katholische Lehre, die der Hl. Schrift entstammt,
und keine protestantische Häresie. „wird erst mit der universalen Auferstehung aller Menschen errichtet,“
H.v,O.: „Allerlösungslehre“ Dasselbe gilt für die universale Auferstehung aller Menschen, sowohl der
Heiligen als auch der Verdammten, zum Jüngsten Gericht.
@Marcelus In der Kirche ist das „Reich Gottes auf Erden“ allerdings schon realisiert. Es ist durchaus
möglich, daß sich auch die irdischen Reiche wieder weitgehend zur Lehre der Kirche bekehren und somit
ein fast paradiesisches Leben auf erden wieder möglich wird.
Lieber Marcelus, wie ich sehe sind Sie kein Katholik: das Reich Gottes auf Erden eine Irrlehre z.B. der
Zeugen Jehovas wird erst mit der universalen Auferstehung aller Menschen errichtet, Allerlösungslehre
@HeinrichderZweite: Das Reich im Himmel wird bereits vom Christus regiert, auf Erden wird es erst mit
der universalen Auferstehung aller Menschen errichtet, mit der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit als
Weltenrichter. dieses Reich wird bereits von Christus Jesus regiert.
@„Geschichtsaufdecker“ Hiéron du Val d’Or: Man kann es natürlich auch gegenteilig formulieren Da muss
ich euch wohl enttäuschen: Jesus wird ebenso wenig auf den Thron Zions zurückkehren, wie er am Kreuz
gestorben ist. Formulieren wir es gegenteilig: Jesus wird ebensosehr am Thron Zions auch auf Erden erscheinen,
ebensosehr er auch am Kreuz gestorben ist. Oder können Sie den Kreuzestod Christi widerlegen? Die Lügen,
die Rom seit 2000 Jahren lehrt, sind aufgeflogen und die Konsequenzen werden sich einstellen. Die römisch-katholische
Kirche lehrt das seit 2000 Jahren – ist das nicht der beste Beweis für die historische Korrektheit?
Lieber Marcelus, dieses Reich wird bereits von Christus Jesus regiert. Es ist nicht von dieser Welt. Es
ist uns bereitet, das heißt wir kommen in dieses Reich.
@Hieron Der Antichrist wird allen als das erscheinen was sie erwarten. Vielen! Christen als wiedergekommenen
Christus, den Juden als Messias, den Mohammedanern als den Mahdi. Eine Minderheit wird ihn durchschauen.
@Möchtegernkatholik HeinrichderZweite: „Christus wird nur als Richter kommen, nicht als König“ ich erwarte
mit der römisch-katholischen Kirche die Wiederkunft Christi als Richter, der einem jeden nach seinen
Werken vergelten wird, nicht wie Sie als Herrscher. Wir alle werden uns vor seinem Richterstuhl offenbaren
müssen, damit ein jeder, je nach seinen Taten, die er im Leben getan hat, Gutes oder Schlechtes empfängt.
Die Gesegneten werden dann das Reich in Besitz nehmen, das von der Gründung der Welt an für sie bereitet
ist. So der Glaube der Kirche und offenbar nicht ihr Glaube. Urteilen Sie selbst wer hier Häresien verbreitet.
Und wer wird dieses Reich nach dem Gericht regieren? Die Christen selbst?
Nun lieber Marcelus, ich erwarte mit der römisch-katholischen Kirche die Wiederkunft Christi als Richter,
der einem jeden nach seinen Werken vergelten wird, nicht wie Sie als Herrscher. Wir alle werden uns vor
seinem Richterstuhl offenbaren müssen, damit ein jeder, je nach seinen Taten, die er im Leben getan hat,
Gutes oder Schlechtes empfängt. Die Gesegneten werden dann das Reich in Besitz nehmen, das von der Gründung
der Welt an für sie bereitet ist. So der Glaube der Kirche und offenbar nicht ihr Glaube. Urteilen Sie
selbst wer hier Häresien verbreitet.
@HeinrichderZweite: Christus hat auf Erden Seinen Thron noch nicht eingenommen Auf Erden steht die Wiederkunft
Christi noch bevor. Christus sitzt derzeit nur auf dem himmlischen Thron zur Rechten des Vaters. Auf Erden
regiert Er noch nicht. Dies geschieht erst mit dem Jüngsten Gericht.
@Marcelus Da muss ich euch wohl enttäuschen: Jesus wird ebenso wenig auf den Thron Zions zurückkehren,
wie er am Kreuz gestorben ist. Die Lügen, die Rom seit 2000 Jahren lehrt sind aufgeflogen und die Konsequenzen
werden sich einstellen.
Lieber Marcelus, auf die Wiederkunft Christi warte ich. Sie warten mit Hiéron Val d’Or darauf, dass der
wahre König Zions naht und seinen rechtmäßigen Thron erobert! Dies bezieht sich offensichtlich nicht
auf die Wiederkunft Christi, denn dieser kommt und er naht nicht. Und seinen Thron hat er bereits nach
seiner Himmelfahrt eingenommen und der Vater hat ihm seine Feinde als Schemel zu Füßen gelegt. Christus
wird daher überhaupt keinen Thron erobern, man erobert nichts was man schon hat. Hiéron Val d’Or scheint
daher anders als Sie diese „Prophezeiung“ auch gar nicht auf Christus zu beziehen, sondern auf irgend
ein irdisches Geschehen. Die Hoffnung die Sie da hegen ist jedenfalls nicht das was die Christen erwarten,
lieber Marcelus, was immer das sein mag was Sie erwarten.
@Hiéron Val d’Or: Ausgezeichnet! Der Erzbischof wird bald völlig andere Probleme bekommen… Der so
genannte Traditionalismus wird zusammenbrechen! Der wahre König Zions naht und erobert seinen rechtmäßigen
Thron! Darauf warten doch alle Christen während zweier Jahrtausende.
wie ich juergen einschätze, Humbelina, war das wohl eher eine ironische Anspielung auf Umschreibungen
wie „von X soll der Satz Y stammen“ und dessen Bedeutung für mangelnde Quellenwertigkeit… (Ihr Zitat
von Lenin zur Bahnsteigkarte ist natürlich das richtige!)
@Jürgen Das Zitat stammt von Lenin, statt „Rasen“ muß stehen: „Weil die Deutschen keinen Bahnhof ohne
Bahnsteigkarte betreten.“ Die Deutschen haben auch gottlob immer nur auf fremden Befehl Revolutionen (mit)gemacht,
sie denken viel zu organisch und rechtlich, als daß sie sich für Destruktivismus erwärmen könnten.
Zitate Vom Trierer Namensvetter des EB Marx soll der Satz stammen… Und von Stalin soll der Satz stammen:
In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dafür den Rasen betreten müßte.
Die politische Dimension Wenn sich der Erzbischof sichtlich wohl fühlt, kann ja nichts mehr schief gehen.
Hauptsache, dass er sich im Freistaat wohlfühlen kann. Wenn die anderen Menschen dann auch noch etwas
von dem Wohlgefühl mit abbekommen, hätte das erzbischöfliche Wohlfühlen ja die von ihm selbst postulierte
politische Dimension zumindest ansatzweise erreicht. Sie, die politische Dimension, sollte selbstredend
auch konkrete Bezüge zur Realität haben und nicht nur Bestandteil des Predigtforderungs-Katalog sein.
Vom Trierer Namensvetter des EB Marx soll der Satz stammen „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden
interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern…“ :)3
Thema verfehlt! Was hat die ganze Diskussion, die hier stattfindet mit dem Artikel zu tun? Oder geht
es einfach nur mal wieder um’s allgemeine Rumhacken auf dem neuen Ritus?
@Libertas: Woher soll er denn die Priester nehmen? Woher soll er denn die Priester nehmen die er für
die Gemeindeseelsorge dringend bräuchte? Der Priestermangel zwingt halt nun mal zu Zusammenlegungen.
Da hilft nur noch beten!
Der werter Herr Erzbischof Marx scheint mir ein wenig ambivalent zu sein. Einerseits sympathisch, solide
und konsewuent. Andererseits auch Verfechter der unseligen „kooperativen Pastoral“, ganz im Sinne der
Paderborner Rotarierschiene. Wo bleibt da die Sorge um die sakramentale Struktur der Kirche?
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum bösen verführt, für den wäre es besser, wen…
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum bösen verführt, für den wäre es besser, wenn
er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum bösen verführt,
dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen
in die Hölle zu kommen, in das nie erlö-schende Feuer. (…) Und wenn dich dein Auge zum bösen verführt,
dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen
in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“ Markus 9
Der Werte Herr Erzbischof irrt! Der Glaube an Jesus Christus ist NICHT MALS MEHR PRIVATSACHE. Sie ist
für die breite Masse einfach ohne Bedeutung. Hier und da wacht einer auf und beklagt sich, weil Jesus
so streng ist. Ist er aber nicht. In D hat Satan bislang reiche Ernte gehalten! Eben weil der werte Herr
Erzbischof irrt! D ist Neuheidenland, Missionland! Die irrgläubigen islamisten haben das schon lange
erkannt! Wehret also dem Fortschreiten dieser Untätigkeit der werten Herrn Bischöfe und V-II-Kleriker!!!
Freiburg die Jugend und die Kinder interessieren sich wohl nicht so sehr für die Art der musikalischen
Gestaltung im Freiburger Münster (und anderen Bischofskirchen). A. Gretchaninoff (1864-1956), Missa festiva
op. 154 – wohl eher was für pensionierte Oberstudienräte nebst Frau Gemahlin.
Wo war denn die Jugend in den Bildern der Tagesschau? Die Tagesschau, das wohl bekannteste Nachrichtenorgan
Deutschlands zeigte gestern einen Bericht der Ostergottesdienste in den Bischofskirchen. Die darin zu
sehenden Gottesdienstbesucher sahen alle nach pensionierten Studienräten mit Ehegattin aus. Von jungen
Familien, Kindern und Jugendlichen sah man so gut wie nichts.
Wort des Propheten: „Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie ha-ben die Weisungen übertreten,
die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen; ihre Bewohner
haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur weni-ge Menschen werden
übrig gelassen.“ Jes. 24/5-6
Verehrter Doriano Von Herzen danke ich Ihnen für die Auskunft. Gleichsam erbitte ich für Sie den Segen
der allzeit reinen Gottesmutter und des Vaters Josef, dessen wir im März besonders gedenken! Möge ihr
Segen Sie durch diese Nacht begleiten und Sie in Christi Fieden morgen erwachen lassen! In Christo mit
allen guten Wünschen Fabianus
#54 Nachtlaterne 23:11:40 | Sonntag, 23. März 2008
Worte des Propheten Jesaja: „Seht her, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu helfen, sein Ohr ist
nicht schwerhörig, so daß er nicht hört. Nein, was zwischen euch und eurem Gott steht, das sind eure
Vergehen; eure Sünden verdecken sein Gesicht, so daß er euch nicht hört. Denn eure Hände sind mit
Blut befleckt, eure Finger mit Unrecht. Eure Lippen lügen, eure Zungen flüstern (Worte voll) Bosheit.
Keiner bringt ge-rechte Klagen vor, keiner hält ehrlich Gericht. Man stützt sich auf Nichtigkeiten und
stellt haltlose Behauptungen auf; man geht schwanger mit Unheil und bringt Verderben zur Welt. Schlangeneier
brüten sie aus und weben Spinn-gewebe. Wer von ihren eiern ißt, muß sterben; zerdrückt man eines,
kriecht eine Natter heraus. Die Fäden, die sie spinnen, taugen nicht zu Gewändern, man kann sich nicht
bekleiden mit dem, was sie erzeugen. Ihre Taten sind Taten des Unheils, Gewalttat ist in ihren Händen.
Sie laufen dem Bösen nach, schnell sind sie dabei, unschuldiges Blut zu vergießen. Ihre Gedanken sind
Gedanken des Unheils, Scherben und Verderben sind auf ihren Straßen. Den Weg des Friedens kennen sie
nicht, auf ihren Spuren gibt es kein Recht. Sie gehen krumme Pfade; keiner, der ihnen folgt, lernt den
Frieden kennen. Darum bleibt das Recht von uns fern, die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir hoffen
auf Licht, doch es bleibt finster; wir hoffen auf den Anbruch des Tages, doch wir gehen im dunkeln. Wir
tasten uns wie blinde an der Wand entlang und tappen dahin, als hätten wir keine Augen. Wir st…
Lieber Fabianus Nein, Ihre Frage war ganz und gar nicht „sinnlos“! Die Li- turgie ist ein viel zu kostbares
Gut, als daß man diesbe- zügliche Fragen einfach so beiseite wischen oder unter den Tisch fallen lassen
könnte. Ihre Erfahrung in der Oster- nacht zeigt ja sehr deutlich, wohin diese Arten von Eigen- sinn
und Nachlässigkeiten führen können. Falls Sie mal Interesse an der Feier im alten Ritus haben sollten,
kann ich Ihnen noch folgenden Link geben – unter anderem auch in Gelsenkirchen-Schalke in der Grillostr.:Zelebrationsorte
der Alten Messe – FSSP www.fssp.org/de/messes.htm Aber – erwarten Sie nicht ZU viel. Auch die Alte Messe
kann unwürdig zelebriert werden – was aber in der Regel eher selten der Fall sein dürfte. Es erfordert
aber auch, daß man sich mit dem Ritus eingehend beschäftigt. Ich wünsche Ihnen noch einen ruhigen Abend
und vor allem eine gesegnete Nachtruhe! Viele Grüße Ihr Doriano P.S.: Wenn der Link so funktioniert,
wie ich ihn gerade getestet habe, dann finden Sie Gelsenkirchen gleich unten.
#52 Nachtlaterne 22:27:09 | Sonntag, 23. März 2008
Vom Teufel: „In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben
wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.“ Offenbarung 9/6 „Weh aber euch, Land und Meer! Denn der
Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß, weil er weiß, daß ihm nur noch eine kurze Frist
bleibt.“ Offenbarung 12/12
Lieber Doriano Ich danke Ihnen von Herzen für diese Nachforschungen. Sie zeigen mir aber auch, dass meine
Frage nicht ganz so „sinnlos“ war. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen un bedanke mich erneut. Ihr
Fabianus
#50 Nachtlaterne 22:23:30 | Sonntag, 23. März 2008
Danke fürs Treppchen! Offenbarung Gottes: „Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken
lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein
Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und
Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Lost wird der See von brennendem Schwefel
sein. Dies ist der zweite Tod.“ Offenbarung 21/6-8
@Fabianus Danke für deine Frage. Allerdings gibt es Unterschiede – ich habe es vor fünf Minuten selbst
festgestellt und war ziemlich überrascht. Wie so oft in solchen Fällen greife ich gern mal auf die Schnelle
auf Wikipedia zurück und wurde auch gleich fündig: Allerheiligenlitanei – deutsch de.wikipedia.org/…Allerheiligenlitanei
Es ist zwar jetzt „nur“ auf deutsch, genügt für den Zweck aber erst mal – im Latein habe ich vorhin
im TEXT bereits einen Unterschied festgestellt: alt=intercedite pro nobis neu=orate pro nobis(Ende erster
Teil – wie vorhin geschrieben). Desweiteren fehlen die heiligen Mönche und Einsiedler und der DREIMALIGE
Anruf der Hl.Jungfrau Maria. Die heutige Version stammt aus dem Gotteslob. Für die Osternacht Nr.210(nur
Deutsch), Latein Nr.963. Das „Missale Romanum“, in dem alles enthalten ist, kann man hier www.unavoce.de/pages/liturgie.htm
herunterladen. Ist allerdings NUR Latein! Gottes Segen!!
#48 Nachtlaterne 22:19:14 | Sonntag, 23. März 2008
abgelehnte Worte des Propheten: Ezechiel Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen, hab keine
Angst vor ihren Worten! Wenn dich auch Dornen umgeben und du auf Skorpionen sitzt, hab keine Angst vor
ihren Worten, und erschrick nicht vor ihrem Blick; denn sie sind ein widerspenstiges Volk. Du sollst ihnen
meine Worte sagen, ob sie hören oder nicht, denn sie sind wider-spenstig Ez. 2/6-7
#46 Nachtlaterne 22:16:46 | Sonntag, 23. März 2008
Das wahre Wort Gottes, besser als Menschengerede: Wir haben gesündigt und getrotzt; du aber hast nicht
ver-geben. Klag. 3/42 Die Krone ist uns vom Haupt gefallen, Weh uns, wir haben gesündigt. Darum ist krank
unser Herz, darum sind trüb unsere Augen. Klag. 5/16-17 Baruch Euren Ernährer habt ihr vergessen, den
ewigen Gott. Baruch 4/8 Ich aber, wie kann ich euch helfen? Nur er, der das Un-glück über euch brachte,
kann euch der Hand eurer Feinde entreißen. So geht, meine Kinder, geht fort! Ich bleibe ja einsam zurück.
Abgelegt habe ich das Gewand froher Zei-ten, angezogen das Bußkleid meines Elends. Zum Ewigen will ich
rufen, solange ich lebe. Baruch 4/17-20
#44 Nachtlaterne 22:12:06 | Sonntag, 23. März 2008
Ernste worte des Propheten den man nicht hören will: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, der
auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich ab-wendet vom Herrn. Er ist wie ein kahler Strauch
in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land,
wo niemand wohnt. Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verläßt und dessen Hoffnung der Herr ist.
Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln aus-streckt: Er hat nichts
zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne
Sorge, unablässig bringt er seine Früchte. Jer. 17/5-8 Über die Propheten: Mir bricht das Herz in der
Brust, alle meine Glieder zittern. Wie ein Betrunkener bin ich, wie ein Mann, der vom Wein überwältigt
ist, wegen des Herrn und seiner heiligen Worte: Voll von Ehebrechern ist das Land; ja, wegen des Fluches
vertrocknet das Land, sind die Wei-deplätze der Steppe verdorrt. Schlechtigkeit ist ihr Ziel, unrecht
ihre Stärke. Sogar Propheten und Priester sind ruchlose Frevler, selbst in meinem Haus stoße ich auf
ihre Schlechtigkeit – Spruch des Herrn . Deshalb wird ihr Weg für die wie ein schlüpfriger Pfad; sie
stürzen in der Finster-nis, sie kommen darin zu Fall. (…) Sie brechen die Ehe, gehen mit Lügen um
und bestärken die Bösen, so daß kei-ner umkehrt von seinem bösen Treiben. Jer. 23/9-14
@Nachtlaterne Sie sagen, dass man ihn (den von Ihnen Zitieren) nicht hören will. Wie oft/wann wird er
denn im kalendarischen Kirchenjahr im Text der Schriften, die vorgelesen werden sollen, erwähnt? Ich
grüße Sie! Gottes Segen ! Fabianus
#42 Nachtlaterne 22:06:16 | Sonntag, 23. März 2008
Was sagt Jeremias den man bis heute nicht hören will: Sie machen ihre Zunge zu einem gespannten bogen;
Lüge, nicht Wahrhaftigkeit herrscht im Land. Ja, sie schreiten von Verbrechen zu Verbrechen; mich aber
kennen sie nicht – Spruch des Herrn. Nehmt euch in acht vor eurem Nächs-ten, keiner traue seinem Bruder!
Denn jeder Bruder betrügt und jeder nächste verleumdet. Ein jeder täuscht seinen Nächsten, die Wahrheit
reden sie nicht. Sie haben ihre Zunge an Lügen gewöhnt, sie handeln verkehrt, zur Um-kehr sind sie zu
träge. Überall Unterdrückung, nichts als Betrug! Sie weigern sich, mich zu kennen – Spruch des Herrn –
Darum – so spricht der Herr der Heere: Ja, ich werde sie schmelzen und prüfen; denn wie sollte ich sonst
verfahren mit der Tochter, meinem Volk? Ein tödlicher Pfeil ist ihre Zunge, trügerisch redet ihr Mund;
Friede sagt man zum Nächsten, doch im Herzen plant man den Über-fall. Sollte ich sie dafür nicht bestrafen –
Spruch des Herrn – und an einem solchen Volk keine Rache nehmen? Erhebt über die Berge hin Weinen und
Klagen, über die Weide-plätze der Steppe ein Totenlied. Jer. 9/1-9
#40 Nachtlaterne 22:05:16 | Sonntag, 23. März 2008
Was sagt jeremias den man bis heute nicht hören will: Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis
ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Völkern: Er hält Gericht über alle
Sterblichen und liefert die Schuldigen dem Schwert aus – Spruch des Herrn. So spricht der Herr der Heere:
Seht, Unheil schreitet von Volk zu Volk, ein gewaltiger Sturm bricht los von den Grenzen der Erde. Die
vom Herrn Erschlagenen liegen an jenem Tag von einem ende der Erde bis zum andern. Man beklagt sie nicht,
man sammelt sie nicht und begräbt sie nicht; sie werden zum Dünger auf dem Acker. Jer 25/31-33 Klagt
ihr Hirten und schreit; wälzt euch im Staub, ihr Her-ren der Herde! Denn die Zeit ist gekommen, daß
ihr ge-schlachtet werdet; ich zerschmettere euch, daß ihr berstet wie ein Prunkgefäß. Es gibt keine
Flucht mehr für die Hir-ten, kein Entrinnen für die Herren der Herde. Horcht, wie die Hirten schreien
und die Herren der Herde wehklagen, weil der Herr ihre Weide verwüstet. Verdorrt sind die friedlichen
Wiesen vor dem glühenden Zorn des Herrn. Er verläßt sein Versteck wie ein Löwe; ihr Land ist zu einem
Bild des Entsetzens geworden durch sein rasendes Schwert und durch die Glut seines Zorns. Jer. 25/31-38
@Fabianus: Ein Leser erklärte, weil keine Abendmessen erlaubt waren wurde denn die Osternacht vormittags
gefeiert? Deshalb wurde die Auferstehung am Samstag Vormittag gefeiert – was erst Papst Pius XII. änderte,
zusammen mit der generellen Wiederzulassung der Abendmesse durch Pius XII.
#37 Nachtlaterne 21:59:46 | Sonntag, 23. März 2008
Jermias: Du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr: Wer hinfällt, steht der nicht wieder auf? Wer
vom Weg abkommt, kehrt der nicht wieder zurück? Warum wendet dieses Volk sich ab (Jerusalem) und beharrt
auf der Abkehr? Warum hält es am Irrtum fest, weigert sich umzukehren? Ich horche hin und höre: Schlechtes
reden sie, keiner bereut sein böses Tun und sagt: Was habe ich getan? Jeder wendet sich ab und läuft
weg, schnell wie ein Roß, das im Kampf dahin-stürmt. Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten;
Turteltaube, Schwalbe und Drossel halten die Frist ihrer Rückkehr ein; mein Volk aber kennt nicht die
Rechtsord-nung des Herr. Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir, und das Gesetz ist bei uns? Ja! Aber der
Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht. Zuschanden werden die Weisen, sie stehen bestürzt
da und werden gefangen. Das Wort des Herrn haben sie verworfen, und ihre eigene Weisheit, was nützt sie
ihnen? Jer. 8/4-9
#34 Nachtlaterne 21:58:40 | Sonntag, 23. März 2008
Jeremias: „Sie sind doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis
zum Priester betrügen sie alle. Den Schaden meines Volkes möchten sie leichthin heilen, indem sie rufen:
Heil, Heil! Aber kein Heil ist da. Schämen müßten sie sich, weil sie Greuel verüben. Doch sie schämen
sich nicht; Scham ist ihnen unbekannt. Des-halb müssen sie fallen, wenn die anderen fallen. Sobald ich
sie zur Rechenschaft ziehe, werde ich sie stürzen, spricht der Herr.“ Jer. 6/13-15
@Fabianus: Früher durfte ein Priester mehrere Messen am Tag zelebrieren, seit irgendeiner Reform ist
nur mehr eine Tag erlaubt (regulär), vermutlich durch die Meßbuchreform 1570 durch ebendiesen Papst
St. Pius V., wie ich einmal annehme, ohne es zu wissen. Im Mittelalter wurden jedenfalls von Priestern
täglich viele Messen zelebriert, was später verboten wurde. Wahrscheinlich wurde mit der Beschränkung
auf eine Messe am Tag pro Priester auch jede Messe nach Mittag verboten. Vielleicht kann ja jemand päpstliche
Bullen zitieren, die die genauen kirchlichen Bestimmungen inklusive Datum anführen.
#32 Nachtlaterne 21:55:59 | Sonntag, 23. März 2008
Jeremias: „Aber ich gehe ins Gericht mit dir, weil du sagst: Ich habe mich nicht versündigt. Wie kannst
du nur so leicht bereit sein, deinen Weg zu wechseln!“ Jer. 2/35-36 „O mein Leib, mein Leib! Ich winde
mich vor Schmerz. O meines Herzens Wände! Mein Herz tobt in mir; ich kann nicht schweigen.“ Jer. 4/19
„Ich machte sie satt, doch sie trieben Ehebruch und waren zu Gast im Dirnenhaus. Hengste sind sie geworden,
feist und geil, jeder wiehert nach der Frau seines Nächsten. Sollte ich das nicht bestrafen – Spruch
des Herrn – und an einem solchen Volk keine Rache nehmen?“ Jer. 5/7-9
@Fabianus: Die Abendmesse wurde generell erst durch den Diener Gottes Papst Pius XII. wieder erlaub…
nachdem diese zuvor jahrhundertelang verboten waren, meiner Information nach, wie hier im Forum zu lesen
war, durch Papst St. Pius V. (1566-1572), der das Römische Meßbuch vereinheitlichte (1570). Meiner Information
nach war deshalb seit dieser Zeit auch keine Osternacht möglich, sondern immer nur Morgenmessen.
@Doriano Hallo, mich interessiert, ob es einen Unterschied zwischen der Allerheiligenlitanein vor und
nach dem Konzil gibt. Ebenso interessiert mich, wann Pius XII. die Osternacht neu ordnete, warum und wieso?
Wie war es vorher? (Bin ein Kind NACH der Liturgiereform) Danke den Antwortenden und Ihnen, werter Doriano
FROHE OSTERN Christus resurrexit! Vere resurrexit! Fabianus
@Fabianus Im Hochgebet wird für die Gottesmutter Maria gebetet, die „Jungfrau“ wird weggelasen. also
im Hochgebet wird nicht „für“ die Gottesmutter Maria gebetet… im Hochgebet wird für uns selbst gebetet,
dass wir WIE die Gottesmutter Maria, die Apostel und der Pfarrpatron und alle Heiligen das ewige Erbe
erlangen… (siehe Gotteslob Seite 398)
@Fabianus @BruderTheophil @Gotthard Nun – bei uns waren es „nur“ vier Lesungen. Nach jeder Lesung folgte
ein Canticum und die Oratio. Das hört sich jetzt sehr reduziert an. Nach den Lesungen folgte der Aller-
heiligenlitanei erster Teil bis zu ‘Omnes Sancti et Sanctae Dei, intercedite pro nobis’- wunderschön
gesungen von der Schola und kein Licht bis auf die brennenden Kerzen. Danach folgte die Weihe des Taufwassers,
die sehr umfangreich ist – tja, halt die Alte Messe. Im Vergleich dazu ist die Weihe im neuen Ritus extrem
kurz. Dann die Prozession zum Taufbrunnen mit dem Canticum(Ps 41,2-4) und die Oratio mit einleitendem
Dominus vobiscum. Es folgt die Erneuerung des Taufgelübdes und anschließend der Allerheiligenlitanei
zweiter Teil. Und danach folgt dann das Hochamt. Erst jetzt wurde das Licht – dezent – eingeschaltet.
Euch allen noch einen gesegneten Abend!!
In vielen deutschen Novus-Ordo-Meßfeiern hört man öfters „Herr und Bruder Jesus Christus“ in offiziellen
Kirchengebetstexten, obwohl dort klar „Herr und Gott Jesus Christus“ steht. In den NO-Meßfeiern regiert
doch seit 1969 nur mehr die Willkür des Zelebranten – ein romtreuer Katholik kann an solchen „römisch-katholischen
Messen“ deshalb auch gar nicht teilnehmen, sondern geht dorthin, wo romtreu zelebriert wird: Und Nichtwillkür
und Meßbuchtreue findet man mit Sicherheit nur in der Alten Römischen Messe.
@Gotthard Ich wollte damit andeuten, dass die Liturgie einen deratigen Kurs Richtung Arianismus nimmt,
der mich irritiert. Im Hochgebet wird für die Gottesmutter Maria gebetet, die „Jungfrau“ wird weggelasen.
Dies ist nur ein Beispiel, Gotthard, es geht mir nur draum, dass ich mich um einige katholische Wahrheiten
betrogen fühle, wenn ich in die Kirche gehe. Grüße Fabianus
@Fabianus In meiner „Pfarrei“ wurde Mahl gehalten mit unserem Freund und Bruder Jesus, der uns alles lieb
hat. noch ist nichts davon beschrieben worden von dir, warum du diesen Eindruck hier so schilderst. „Unser
Freund und Bruder“ ist doch nicht falsch. Er ist in allem uns gleich – außer der Sünde. Ich habe euch
nicht mehr Knechte genannt – sondern Freunde. Der Auferstandene hält mit den Emmaus-Jüngern Mahl …
und sie erkennen ihn! Sie brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und
Einfalt des Herzens… Herrenmahl ist der älteste und biblische Ausdruck für die Eucharistie…
@jeanjaques Plump gefragt: Waren Sie jemals in einem Jugendgottesdienst? Gibt es schriftliche Infos Ihrer
Zugehörigkeit? Gerne per Mail! Gottes Segen! Fabianus
@Doriano Es war etwas knapp formuliert. Es sollte heißen, die letzte feierliche lat. Form erlebte ich
1979. Die Liturgiedemontage war mir lange Zeit verborgen, denn die Kapitelämter an unserer Kathedrale
wurden trotz NOM lateinisch (mit Proprium!) gefeiert und gesungen. Bedingt durch Ortswechsel lernte ich
die Kehrseite unseres Glaubens- und Kulturmalheurs kennen. O beata nox – was ist aus dir geworden.
@ Gotthard Auch in unserer Gemeinde nur Positives zu vermelden. Feierlicher Gesang durch unsere Schola.
Festlicher Inzens der Osterkerze und Weihe des Wassers. Grandiose Organisation einer Meßdienerschar.
Ergreifendes gesungenes Exsultet durch den Priester selbst. Alles in allem eine gelungene Messe.
@Gotthard Es bezog sich suf die Messe, in der ich war. Falls es in deiner Messe nicht so war, freue ich
mich für dich. Ehrlich! In meiner „Pfarrei“ wurde Mahl gehalten mit unserem Freund und Bruder Jesus,
der uns alles lieb hat. Die Details der Messe habe ich untenstehend schon erläutert. Wir machen uns selbst
die Messe als Gemeinschaft, die Jesus zu Tisch bittet. Er reicht uns das Brotb zum gemeinsamen Mahl, zusammen
mit ihm, unserem Bruder Jesus, der ganauso war wie wir und eben leider gestorben ist, aber das ist egal,
denn wir singen einfach ein Lied dagegen… Werter Gotthart, das sind nur meine Eindrücke in der Gemeinde,
in der ich war. Ich wünsche Ihnen gedegnete Ostern und alles Gute!! Ihr Fabianus
@Fabianus Es war schon erstaunlich, wie sehr der Mahlcharakter hevorgehoben und vom eigentlichen Opfer
abgelenkt wurde. Kannst Du das bitte mal genau erklären? Osternachtfeier gestern Abend von 21 Uhr bis
23:20 Uhr –-- anschließend Agape. eine junge Gottesdienstgemeinde – prall gefüllte Kirche – Kelchkommunion
für die Gemeinde – Kirchenchor und Jugendchor – feierliches Exsultet durch ein Mitglied des Kirchenchores
gesungen – Inzens der Osterkerze – eine große Schar von Messdienern (ca 25 ).
@jeanjaques Da stimme ich Ihnen zu! Es ist schon schmerzhaft, mitzuerleben, wie die Liturgie verkommt,
Prieser die Messe zu ihrem Privatissimum erklären, Kürzungen vornehmen, Hochgebete verfälschen und
wahrscheinlich so die Gültigkeit der Eucharistie leugnen. Die geschminkten Damen um die 50 stehen die
ganze Zeit und schauen borniert-immerhin weiß man eh alles besser und die Heilsnotwendigkeit der Eucharistie
ist ihnen ferner als ein Abschminkkasten. Die Männer stehen mit verschränkten Armen und können selbst
in der Kirche ihr Macho-Gehabe nicht ablegen. Vor mir junge Mädchen,vielleicht 10,11 Jahe alt-aufgetarkelt
wie 20 jährige. Nägel pfeilen, quatschen, Haare richten und vor allem: Andere beobachten- das ist ihr
Tun während der Messe! Aber wir freuen uns natürlich!! Denn: Dieses Jahr steht Firmung an! Was für
fruchtbare Gläubige werden erwachsen! Dies sind weitere Impressionen einer Osternacht Nicht mehr und
nicht Weniger
Petrus Osterfriede. da herrscht auch im Schützengraben besinnliches Schweigen angesichts der Auferstehung
des Herrn. Frohes Fest an alle Kreuznetposter
Rotarier? Was muss man da lesen: kreuz.net berichtet über unseren ehemaligen Churfürsten ohne darauf
hinzuweisen, daß er doch ein böser, böser Rotarier sei. Wird man hier etwa am Ende noch vernünftig?
Wie sich auch die sonst übliche Hetze an Ostern wohltuend in Grenzen hielt. Lobenswert! ( Das sage ich
ausdrücklich OHNE Ironie!!!)
@Fabianus Den Verlust der einstigen feierlichen Form der Osternacht empfinde ich ebenso schmerzlich. Deshalb
verzichte ich lieber auf einen modernistischen „Schnelldurchlauf“.
@jeanjaques Ja, genauso war es bei mir gestern auch. Wir waren erst morgens um halb drei zu Hause – wg.
dem weiteren Weg und der Anschlüsse. Aber soll man das wirklich so verstehen – seit 1979 bei keiner Osternachtfeier
mehr dabei gewesen? Wie kommt’s?
@Fabianus Ja, wenn’s weh tut muß man aufhören. Bei der sog. „Osterliturgie“ sieht es besonders krass
aus. Die letzte Osternachtfeier erlebte ich 1979, Beginn 21h, Ende gegen 24h. Eine bleibende Erinnerung.
@Doriano Ja, es ist das Gegenteil und es tut auch sehr gut. Ich danke Ihnen!! Frohe Ostern nochmal!! Es
war schon erstaunlich, wie sehr der Mahlcharakter hevorgehoben und vom eigentlichen Opfer abgelenkt wurde.
@Fabianus Auch Ihnen ein gesegnetes Osterfest! Vielleicht kann Sie das ja ein wenig aufmuntern: Solemn
High Mass Easter Sunday – Chicago 1941 youtube.com/watch?v=R6AOvStZS64 Höchstwahrscheinlich das krasse
Gegenteil. Viele Grüße!
Der Erzbischof Der Erzbischof wird bald völlig andere Probleme bekommen… Der so genannte Traditionalismus
wird zusammenbrechen! Der wahre König Zions naht und erobert seinen rechtmäßigen Thron! :(3
@Doriano Was meinen Sie, wie weh es tut, es „live“ mitzuerleben. Ich wünsche Ihnen frohe Ostern!!! Viele
Grüße!! PS:Meine Anregung, eine Beerdigung auch als Beerdigungsamt zu feiern, anstatt es als Auferstehungsamt
zu titulieren, wurde mit der Begründung abgeschmettert, man feiere erst auf dem Friedhof Karfreitag,
danach in der Kirche Ostern (natürlich ohne Dies Irae- wir sind ja, wenn es der Priester sagt, ohnehin
schon erlöst). Allerdings wurde der letzte Propst in der Kirche aufgebahrt und DANACH bestattet- der
Argumentation folgend wurde dann Ostern vor Karfreitag gefeiert- Welch ein Untergang!
Osternacht Viele knieen nicht, keiner singt, sondern sie schauen borniert umher, fast beleidigt, wenn
jemand singt. Nach dem Mysterium fidei stehen viele auf, der Priester lässt die Doxologie von der gesamten
Gemeinde singen, eine Kommunion mit Eintauchen der Hostie, was meines Wissens nach Redemtionis Sacramentum
verboten ist, KEINE Beichtmöglichkeit, stattdessen „Wir sind alle mit der Geburt erlöst“-Gesang und
schließlich die mir vollkommen unverständlich und abartig erscheinenden „neuen“ Strophen des Liedes
„Fest soll mein Taufbund immer stehen“ -Impressionen einer Osternacht in einer nicht unwichtigen Pfarrei
in Gelsenkirchen-