Muttergottes
Volksfrömmigkeit lebt – und wie
Was haben Busfahrpläne, Messen, schwarze Wetterkerzen und Außenbildschirme miteinander zu tun? Es gibt ihn wieder gratis.
Webseite des Wallfahrtsortes Maria Vesperbild
Webseite des Wallfahrtsortes Maria Vesperbild
(kreuz.net) Seit fast zwanzig Jahren wird zum Ende der Fastenzeit der Wallfahrtskalender des Pilgerortes Maria Vesperbild im Bistum Augsburg publiziert.

Im neuen Kalender sind – vom Palmsonntag 2008 bis Ostermontag 2009 – für jeden Tag stundenplanartig alle Termine für Messen, Andachten, Krankensegen, Beichtgelegenheiten und weitere Anlässe aufgeführt.

Der Wallfahrtskalender dient als Wegweiser für die Pilger. Darin finden sich auch Verzeichnisse von Gaststätten, Übernachtungsmöglichkeiten und genaue Busfahrpläne.

Die im Kalender enthaltene Aufstellung von Schriften und Büchern, in denen die Wallfahrt nach Maria Vesperbild gewürdigt wird, nimmt Jahr für Jahr einen größeren Raum ein.

Gebete, Marienlieder, Meditationsimpulse und ausführlichen Hinweise auf die Ablässe im Kirchenjahr runden den Inhalt des Wallfahrtskalenders ab.

In Maria Vesperbild findet das ganze Spektrum klassischer katholischer Volksfrömmigkeit eine vitale Heimat: Lichterprozessionen, Fahrzeugsegnungen, Wettersegen und schwarze Wetterkerzen, Krankensegnungen, Rita-Rosen, Skapuliere, Dreikönigs- und Ignatiuswasser.

Die häufigen Auftritte heimischer Blasmusikkapellen und Chöre zeigen eindringlich die tiefe regionale Verwurzelung dieser Wallfahrt.

Eine ganz besondere Serviceleistung am Wallfahrtsort sind die Außenbildschirme auf den Kirchenvorplätzen. Alle Hauptgottesdienste werden darauf übertragen. Auch die Heilige Kommunion wird im Freien an eigens aufgestellten Kommunionbänken ausgeteilt.

Als „out-door“ – Kirche fügt sich diese Wallfahrt in das Konzept der Familien- und Kinderregion Günzburg. Dadurch wird jungen Familien mit kleinen Kindern eine streßfreie Teilnahme an den Gottesdiensten ermöglicht.

Bei jeder Witterung besteht auch das Angebot im Mutter-Kind-Raum über einen Monitor alle Gottesdienste intensiv mitzufeiern.

Modernes, hocheffizientes Wallfahrtsmanagement und gelebte, traditionelle Volksfrömmigkeit sind ein unverkennbares Markenzeichen des mittelschwäbischen Wallfahrtsortes Maria Vesperbild.

Der Wallfahrtskalender 2008 kann bei der Wallfahrtsdirektion Maria Vesperbild kostenlos angefordert werden.
      
19 Lesermeinungen
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#20   Marcelus   17:16:08 | Dienstag, 8. April 2008
@„Schüttel“/„Voltaire“: „Rottet die Kirche aus!“
Adel schon immer getrieben.
Sogar der Verkauf von klerikalen Karnevalskostümen hat der Imkamp in der Umgebung untersagt, weil er selbst ein Monopol auf Klerikales hegt. Man in Bezug auf ihn und seinesgleichen (bis hin zu Gloria) nur mit Voltaire ausrufen: Écrasez l’infame!
Sie können’s ja versuchen, wie dies Christus auch dem Satan gewährt.
Der Sieger steht allerdings im vorhinein bereits fest, und der sind nicht die Feinde der Kirche!
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#18   Aleph †   00:13:21 | Mittwoch, 26. März 2008
Doriano
Ah, da schau’ her…Aleph ergreift mal wieder die Gelegenheit, gegen seine Lieb-
lingsfeindin die Alte Messe herzuziehen. Sonst nichts zu
tun? Kein Abwasch oder so? Oder die Kinder füttern?
Wischen Sie den Schnabel, damit Sie nicht schmalzig machen den Wein…!
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#17   Schüttel   22:31:49 | Dienstag, 25. März 2008
Lieber juergen,
man merkt die Absicht und ist verstimmt.
Msgr. Imkamp soll ein Freund des Papstsekretärs Gänswein sein, sowie Beichtvater der Fürstin Gloria mit ihrem lateinischen Spaßkatholizismus.
Absolut widerlich ist dessen klerikales Kasperletheater und die Verdummung des gläubigen Volkes in Maria Vesperbild. So hat es der Adel schon immer getrieben.
Sogar der Verkauf von klerikalen Karnevalskostümen hat der Imkamp in der Umgebung untersagt, weil er selbst ein Monopol auf Klerikales hegt. Man in Bezug auf ihn und seinesgleichen (bis hin zu Gloria) nur mit Voltaire ausrufen: Écrasez l’infame!
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#16   juergen   21:02:31 | Dienstag, 25. März 2008
Hocheffizient!?!
Modernes, hocheffizientes Wallfahrtsmanagement und gelebte, traditionelle Volksfrömmigkeit sind ein unverkennbares Markenzeichen des mittelschwäbischen Wallfahrtsortes Maria Vesperbild.
Das moderne und hocheffiziente Wallfahrtsmanagement ist sicher dafür verantwortlich, daß ich eben diesen Wallfahrtskalender von rund 14 Tagen im Briefkasten hatte, obwohl ich zu dem Ort niemals zuvor Kontakt hatte…
o.O
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#15   Doriano   19:12:41 | Dienstag, 25. März 2008
Ah, da schau’ her…
Aleph ergreift mal wieder die Gelegenheit, gegen seine Lieb-
lingsfeindin die Alte Messe herzuziehen. Sonst nichts zu
tun? Kein Abwasch oder so? Oder die Kinder füttern?
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#14   Aleph †   18:19:53 | Dienstag, 25. März 2008
Hyazinth
Sie sind wohl die kleinste, aber die wohl lauteste der Orgelpfeifen. Das ist das typisch reziproke Verhältnis: Ganz schön klein, aber ganz schön laut…wa?
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#13   Hyazinth   17:26:36 | Dienstag, 25. März 2008
Ihr seid
doch lauter Pfeifen!!!!!!!
Freunde, ich bitte um die richtige Etikette, der man ist immer noch Ehreprälat der Hl. Römischen Kirche und wohl noch der einzige katholische Diözesanpriester, der unverholen katholisch predigt, denkt und praktiziert. Ein absoluter „Modernistenhammmer“. Außerdem kann man Maria Vesperbild wirklich eine gewisse missionarische Wirkung nicht absprechen. Die Messen sind übrigens fast alle ausschließlich Novus Ordo!
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#12   Aleph †   13:08:25 | Dienstag, 25. März 2008
monti
Als erstes verschwinden die Symbole, anschließend verschwindet der Glaube.
Das muss doch kein Widerspruch sein.
Gerade weil die Symbolkraft in Maria Vesperbild so stark ist, verschwindet der dort projektierte Volksfrömmigkeitsglaube nicht.
Von Verschwinden der Symbole kann doch keine Rede sein. Gerade das Gegenteil ist doch der Fall.
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#11   Rübezahl   12:29:03 | Dienstag, 25. März 2008
Maria Vesperbild …
… wunderbar katholisch.
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#10   monti   12:26:09 | Dienstag, 25. März 2008
Merkwürdig ist doch,
dass Maria Vesperbild nicht über einen Pilgermangel klagen muss.
Wie sagte der weiter unten gescholtene Msgre. Imkamp mal im Fernsehen:
„Glauben braucht auch Symbole.“
Als erstes verschwinden die Symbole, anschließend verschwindet der Glaube. (Nicht von Imkamp sondern von mir ;-) )
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#9   Aleph †   10:55:08 | Dienstag, 25. März 2008
Wer die Voksfrömmigkeit braucht…
Eigentlich gibt es keinen Grund, sich über Maria Vesperbild zu echauffieren.
Es ist eine Wallfahrtsstätte in Mittelschwaben und wer unbedingt hin will, kommt hin.
Einen Zwang, hin zu müssen gibt es nicht, genau wie es keinen Zwang gibt, sich über die Auswüchse der Volksfrömmigkeit zu aufzuplustern.
Wer diese exoterischen Formen der Religion braucht, wird nicht darauf verzichten wollen, auch wenn aufgeklärte Zeitgenossen der Meinung sind, dass es sich um materialisierte Religion handelt.
Da passt eigentlich der außerordentliche Römische Ritus der Messe sehr gut hin, wie er überhaupt in Maria Vesperbild stets mit Begeisterung gepflegt worden
ist.
Dies auch, wenn sonst im Bistum Augsburg die Messe im Novus Ordo die Regel war und ist.
Vielleicht sollte man großzügig darüber hinwegsehen über die exoterischen Religionsäußerungen in Maria Vesperbild und dankbar sein, dass es den Novus Ordo als den ordentlichen Ritus gibt und man deshalb nicht auf die abenteuerlichen Volksfrömmmigkeitsformen zurück zu greifen gezwungen ist.
Wer die Formen braucht, soll sie haben. Problematisch könnte es werden, wenn von Maria Vesperbild verstärkte missionarische Strömungen ausgingen.
Dann wäre die Kirche von Augsburg aufgerufen, ähnlich wie in den siebziger Jahren unter Bischof Dr. Josef Stimpfle in Wigratzbad, ähnlichen Entwicklungen sehr massiv Einhalt zu bieten.
Der emeritierte Augsburger Weihbischof Max Ziegelbauer wird sich an diese Zeit bestimmt sehr gern erinnern.
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#8   mandy   09:41:18 | Dienstag, 25. März 2008
Maria als Göttin?
Über Marienfrömmigkeit mag man streiten. Aber dieses Überhandnehmen von „Maria hier“ und „Maria da“ droht zu einer Herabwürdigung des einzigen Mittlers Jesus Christus zu werden. Da sind ja ganz eigenartige Bewegungen in Europa (und anderswo) zu beobachten: Der Gottesglaube nimmt immer mehr ab und gleichzeitig strömen die ehemals Gläubigen zu Gottesersatzorten wie Heavymetal-Konzerten u.ä. Und in der Kirche läuft dasselbe Spielchen ab: Immer weniger Leute in der Sonntagsmesse und dafür immer mehr Leute an Marien-Show-plätzen.
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#7   Schüttel   07:25:18 | Dienstag, 25. März 2008
Volksfrömmigkeit ???
Wer einmal diesen eitlen Wichtigtuer von Monsignore Imkamp erlebt hat, dem reichts. Klerikales Kasperletheater, Volksbelustigung mit frommem Anstrich, ein komplette Heuchelei, ganz einfach und klar gesagt: Volksverdummung!
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#6   Rübezahl   00:51:50 | Dienstag, 25. März 2008
Maria Vesperbild
timpressum:
„Marienanbetung. Gott ist Gott und nicht Maria. Sie ist noch nicht mal Mittlerin zwischen Gott und den Menschen!“
Aus was schließen Sie denn, dass Maria angebetet wird? :-)
Das 2. Vatikanische Konzil formuliert im übrigen:
„Sie [Maria] umfing den Heilswillen Gottes mit ganzem Herzen und von Sünde unbehindert und gab sich als Magd des Herrn ganz der Person und dem Werk ihres Sohnes hin und diente so unter ihm und mit ihm in der Gnade des allmächtigen Gottes dem Geheimnis der Erlösung. Mit Recht also sind die heiligen Väter der Überzeugung, daß Maria nicht bloß passiv von Gott benutzt wurde, sondern in freiem Glauben und Gehorsam zum Heil der Menschen mitgewirkt hat. So sagt der heilige Irenäus, daß sie ‘‘in ihrem Gehorsam für sich und das ganze Menschengeschlecht Ursache des Heils geworden ist’’.“
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#5   Florian Geyer   00:43:12 | Dienstag, 25. März 2008
timpressum
Maria wird nicht angebetet sondern verehrt Sie lustiger Mensch Sie.
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#4   timpressum †   00:41:26 | Dienstag, 25. März 2008
Marienanbetung
Gott ist Gott und nicht Maria. Sie ist noch nicht mal Mittlerin zwischen Gott und den Menschen!
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#3   Rübezahl   00:29:17 | Dienstag, 25. März 2008
Maria Vesperbild
timpressum:
„Man beachte die Reihenfolge und die Sprache… die verrät, was wirklich dahintersteckt! Ne Menge Geld mit Götzendienst liess sich ja schon immer verdienen…!“
Soso, was steckt denn wirklich dahinter?
„Götzendienst“ – aso (…)
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#2   timpressum †   00:25:05 | Dienstag, 25. März 2008
Mal wieder
Modernes, hocheffizientes Wallfahrtsmanagement und gelebte, traditionelle Volksfrömmigkeit sind ein unverkennbares Markenzeichen des mittelschwäbischen Wallfahrtsortes Maria Vesperbild.
Man beachte die Reihenfolge und die Sprache… die verrät, was wirklich dahintersteckt! Ne Menge Geld mit Götzendienst liess sich ja schon immer verdienen…!
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#1   adlimina   22:52:34 | Montag, 24. März 2008
Heiliger Ernst und wahre Gnaden …
Spricht sich die launige Einleitungsfrage nicht selbst das Urteil im Blick auf eine ernst zu nehmende Religiosität? Können Andersgläubige da Gnaden vermuten? Ist das Volksfrömmigkeit im eigentlichen Sinne, wenn eine solche Angebotspalette offeriert wird? Der Artikel ist doch wohl nicht augenzwinkernd gemeint bzw. zu verstehen?
:'( ;-) :-@ ?
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