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Samstag, 29. März 2008 08:39
Hochkarätiges Musikprogramm + Israelische Schikanen gegen Franziskaner + Kein Verlust + Unierte Interkommunion für Homo-Ideologen + Wie ein Tier
Zurück zum Artikel 23 Lesermeinungen:
Donnerstag, 3. April 2008 12:12
Dr. Christoph Heger: @Frasim: „minim“ und „nosrim“
Gern geschehen!

Wenn Sie weitere Info brauchen, lassen Sie es mich wissen. Zu Hause habe ich noch einiges.

MfG
Christoph Heger
Donnerstag, 3. April 2008 10:37
Frasim: @Dr. Heger
Herzlichen Dank für die Info, hat mir sehr geholfen!
MfG
Frasim
Donnerstag, 3. April 2008 10:15
Dr. Christoph Heger: @Frasim: „minim“ und „nosrim“
Es geht um den Ketzerfluch im jüdischen Achtzehnbitten-Gebet („Schemone esre“).

Zum Achtzehnbitten-Gebet im allgemeinen verweise ich (unter zahlreichen das Thema ebenfalls behandelnden Büchern) zunächst auf William Nagel, Geschichte des christlichen Gottesdienstes, Sammlung Göschen Bd. 1202/1202a, Berlin (Walter de Gruyter) 1970, Seite 219.

Zur Verfluchung der „Minim“ s. Ulrich Busse, Das Johannes-Evangelium. Bildlichkeit, Diskurs und Ritual, Leuven (Peeters Publishers) 2002, Seite 50:

„Doch der Zulauf zu der schnell wachsenden messianischen Bewegung führte am Ende der 80er Jahre zu heftigen Debatten in der Synagoge… die wiederum die Synagogenoberen zum Eingreifen zwangen. Diese fügten die Birkat ha-minim-Bitte (= Verfluchung aller Abweichler) in das Achtzehnbitten-Gebet des Synagogengottesdienst [sic!] ein, um auf diese Weise die Messiasanhänger identifizieren und auschließen zu können.“

In diesem „Achtzehnbitten-Gebet“, das zur alltäglichen Synagogenliturgie gehört(e), heißt es:

„Den Abtrünnigen laß keine Hoffnung; und möge das anmaßende Reich schnell, in unseren Tagen ausgerottet werden. Und mögen die Nosrim und die Minim mögen im Augenblick zu Grunde gehen, und mögen sie gelöscht werden im Buche des Lebens, und mögen sie nicht eingeschrieben sein mit den Gerechten.“

„Nosrim“ sind die Christen, die Deutung der „minim“ ist noch umstritten.

MfG
Christoph Heger
Montag, 31. März 2008 11:20
Frasim: @Dr. Heger
Ja, sehr schön. Bitte machen Sie sich keinen Stress, es eilt ja nicht…
Montag, 31. März 2008 11:11
Dr. Christoph Heger: @Frasim: „minim“ und „nosrim“
Ja, gern. Im Augenblick habe ich allerdings keine Literatur zur Hand. Also bitte etwas Geduld!

MfG
Christoph Heger
Montag, 31. März 2008 10:50
Frasim: @Dr. Heger
„Minim“ und „Nosrim“

Können Sie bitte mehr darüber sagen? Oder Literatur dazu angeben? Herzlichen Dank schon im Voraus!
Montag, 31. März 2008 10:39
Dr. Christoph Heger: Umgekehrt wird ein Schuh daraus.
aber zur Geschichte der katholischen Karfreitagsliturgie gehören eben die Karfreitagspogrome gegen Juden.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die katholische Karfreitagsliturgie läßt sich bis in eine Zeit zurückverfolgen, in der die Erinnerung an die Verfolgungen von jüdischer Seite noch sehr lebendig war. Umso mehr ist es zu würdigen, daß in ihr für die Juden und nicht etwa – wie spiegelsymmetrisch in gewissen jüdischen Liturgien betreffend „Minim“ und „Nosrim“ – gegen sie gebetet wurde.

MfG
Christoph Heger
Montag, 31. März 2008 10:15
Aleph: stimme der vernunft
Dann kommen die hostienbackenden Klosterfrauen aber in ziemliche Absatznöte.
Montag, 31. März 2008 09:45
stimme der vernunft: Na wenn das so ist
dann darf von den Postern hier kein einziger zur Kommunion
Montag, 31. März 2008 08:06
bezeichnet eine totkranke, unsägliche schmerzen erduldende und entstellte Frau als Euthanasie-Ideologin! Wie tief sinkt dieses Hetzorgan noch? Ich dachte, es wäre längst am Grunde angekommen, welch eine Täuschung!
Sonntag, 30. März 2008 13:50
Marcelus: Wer im Stand der schweren Sünde ist, und noch nicht das Bußsakrament empfangen konnte,
darf nicht die hl. Kommunion empfangen.

Das gilt für alle schweren Sünder!
Sonntag, 30. März 2008 01:40
timpressum: Ebbelkreppel
Das Rezept, bitte!

PS: Dürfen Schwule jetzt nicht mehr zur Kommunion?
Samstag, 29. März 2008 21:02
Aleph: Gunsenum
eraus demitt, eraus demitt, ned rede un rede, isch han e rezebbd…
Samstag, 29. März 2008 20:57
Gunsenum: So kinnt mer des aach nenne dun…
…aber saachema libber Ebbelkrebbel dadezu!
Samstag, 29. März 2008 20:55
Aleph: Ebbelkrebbel
Sie meinen Apfelküchlein in Fett gebacken?
Samstag, 29. März 2008 20:53
Gunsenum: Ebbelkrebbel
Wenns jemanden interessiert, ich habe ein dolles Kochrezept für Ebbelkrebbel gefunden!
Samstag, 29. März 2008 17:02
Openmind: kein Verlust?
Brandenburgis, worin liegt der Skandal und was macht ihn kosmisch?
Samstag, 29. März 2008 16:59
Tilly: Können Wort Gottes nicht ertragen…
Kein Verlist!
Die Hebräer konnten vor über 2000 Jahren das Wort Gottes nicht vertragen und sie ertragen es heute nicht!
Samstag, 29. März 2008 16:29
Brandenburgis: Die sind allerdings kein Verlust,
hingegen ist es ein Skandal kosmischer Größenordnung, daß solche perversen Gestalten zu einem „Katholikentag“ eingeladen werden können.
Samstag, 29. März 2008 16:26
Openmind: Kein Verlust?
Arg schnoddrig sind Titel und Meldung geraten. Drei Anmerkungen:

1. Ich kenne den Text von Gerhard Amendt nicht, aber zur Geschichte der katholischen Karfreitagsliturgie gehören eben die Karfreitagspogrome gegen Juden. Gebetet wurde für sie damals auch – die Verbesserung zur heutigen Formulierung liegt nur darin, dass sie in der heutige Version nicht mehr als die „treulosen“ Juden bezeichnet werden.
2. Rabbiner Walter Homolka als kirchenfeindlich zu bezeichnen ist absurd. Mehr als jeder andere hat er in den letzten Jahren einen substantiellen Dialog versucht. U.a. haben die Rabbinerstudenten des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam gemeinsam mit Priesteramtskandidaten Erfahrungen in Predigtlehre ausgetauscht.
3. Daniel Alter ist nicht „ein gewisser“, sondern Rabbiner in Oldenburg.
Samstag, 29. März 2008 14:53
Ansgar: G. Amendt
Was ist denn mit Prof. Amendt los? Der fiel doch bislang äußerst positiv als klarsichtiger, unbestechlicher Kritiker von Frühsexualisierung und Feminisierung der Gesellschaft auf. Wirklich sehr enttäuschend. Wahrscheinlich ist Amendt falsch informiert. Kein Jude dürfte ernsthaft etwas dagegen haben, daß eine andere Religionsgemeinschaft dafür betet, er möge zum Heil gelangen.
Samstag, 29. März 2008 11:32
Frasim: Karfreitagsfürbitte
Durch die neue Karfreitagsfürbitte gelangten angebliche „antijüdische Ressentiments bis hin zur Tötung der ‘Christusmörder’ wieder zu Amt und Würde“ – behauptete Amendt in einem Brief an den Katholikentag.
Na, man kann es auch übertreiben. In der neuen Fürbitte wird doch nirgends zum Judenmord aufgerufen! Das Gegenteil ist doch der Fall: Man betet vielmehr dafür, dass auch die Juden zum (ewigen) Leben gelangen mögen – durch die Hinwendung zum Heiland Jesus Christus.
Dito: Durch solche Äußerungen jüdischerseits gelangen antikatholische Ressentiments wieder zu Amt und Würden!
Samstag, 29. März 2008 11:06
Aleph: Ganz schön spät aktuell
Ein Referent war der britisch-anglikanische Theologe John Milbank. Milbank ist ein Verteidiger der Homo-Ideologie. Bei der Konferenz empfing er aus den Händen des ukrainisch-katholischen Weihbischofs Hlib Lonchyna (54) die Heilige Kommunion.

Na und. Das war 2006 und erscheint jetzt erst als welumwerfende Neuigkeit im aktuellen kreuz.net. Zwei Jahre später.

Aus altem Kram lässt sich halt immer noch was machen, wenigtens hetzen
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