Hochkarätiges Musikprogramm + Israelische Schikanen gegen Franziskaner + Kein Verlust + Unierte Interkommunion für Homo-Ideologen + Wie ein Tier
Hochkarätiges Musikprogramm
USA. Bei der USA-Reise von Papst Benedikt XVI. wird auch der spanisch-mexikanische
Opernsänger Placido Domingo (67) in Aktion treten. Domingo wird am 17. April während des Pontifikalamtes
des Papstes in Washington die Komposition „Panis Angelicus“ von César Franck († 1890) aufführen. Vor
der Messe singt die Mezzo-Sopranistin Denyce Graves (44) ein Stück mit dem Titel „Wir sind eins im Geist“.
Während der Messe treten vier Chöre mit insgesamt 570 Mitgliedern in zehn verschiedenen Sprachen auf.
Israelische Schikanen gegen Franziskaner
Heiliges Land. Israelischen Behörden haben einem Franziskanerpater –
trotz gültigen Visums – die Einreise verweigert. Der Ordensmann stammt nach Angaben von ‘AsiaNews’ aus
einem mehrheitlich muselmanischen Land aus Asien, das keine diplomatischen Beziehungen zu Israel unterhält.
Diese Umstände waren den Behörden bei der Erteilung des Visums bekannt. Der Franziskaner wollte mit
römischen Theologiestudenten ins Heilige Land pilgern. Am Flughafen von Tel Aviv wurde er acht Stunden
lang verhört und dann zu einem Rückflug nach Rom gezwungen.
Kein Verlust
Deutschland. Der Wiener Soziologe
Gerhard Amendt (68) jüdischen Glaubens hat am Donnerstag seine Teilnahme am deutschen Katholikentag in
Osnabrück abgesagt. Der Grund: Durch die neue Karfreitagsfürbitte gelangten angebliche „antijüdische
Ressentiments bis hin zur Tötung der ‘Christusmörder’ wieder zu Amt und Würde“ – behauptete Amendt
in einem Brief an den Katholikentag. Bislang haben bereits der kirchenfeindliche Rabbiner Walter Homolka,
ein gewisser Daniel Alter und der jüdische Sozialwissenschaftler Mica Brumlik ihre Teilnahme am Katholikentag
abgesagt. Ein adäquater Ersatz ist gefunden.
Bischof spendet Anglikaner die Kommunion
Unierte Interkommunion für Homo-Ideologen
Ukraine. Im
Juni 2006 fand an der griechisch-katholischen Universität von Lemberg in der Westukraine eine ökumenische
Konferenz statt. Sie stand unter dem Titel „Radikale Orthodoxie: eine christliche Antwort auf die Postmoderne“.
Ein Referent war der britisch-anglikanische Theologe John Milbank. Milbank ist ein Verteidiger der Homo-Ideologie.
Bei der Konferenz empfing er aus den Händen des ukrainisch-katholischen Weihbischofs Hlib Lonchyna (54)
die Heilige Kommunion. Das berichtete am vergangenen 10. März der Weblog ‘Ruskyj Sion’.
Wie ein Tier
Frankreich. Die französische Euthanasie-Ideologin Chantal Sébire (52) starb an einer Überdosis Pentobarbital.
Das gab der Staatsanwalt von Dijon bekannt. Das Gift wird nach Angaben von Schweizer Medien von der umstrittenen
Schweizer Euthanasie-Firma ‘Dignitas’ zum assistierten Selbstmord benützt. Es wird in Frankreich nur
bei Tieren angewendet und ist dort in Apotheken nicht erhältlich. Der Staatsanwalt will jetzt herausfinden,
woher Frau Sébire das Gift erhalten hat, und erklärte zugleich, keinen Schuldigen finden zu wollen.
Er verliere die „menschliche Dimension“ nicht aus den Augen.
Email-Adressen der Empfänger
23 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Frasim: „minim“ und „nosrim“ Gern geschehen! Wenn Sie weitere Info brauchen, lassen Sie es mich wissen.
Zu Hause habe ich noch einiges. MfG Christoph Heger
@Frasim: „minim“ und „nosrim“ Es geht um den Ketzerfluch im jüdischen Achtzehnbitten-Gebet („Schemone
esre“). Zum Achtzehnbitten-Gebet im allgemeinen verweise ich (unter zahlreichen das Thema ebenfalls behandelnden
Büchern) zunächst auf William Nagel, Geschichte des christlichen Gottesdienstes, Sammlung Göschen Bd.
1202/1202a, Berlin (Walter de Gruyter) 1970, Seite 219. Zur Verfluchung der „Minim“ s. Ulrich Busse, Das
Johannes-Evangelium. Bildlichkeit, Diskurs und Ritual, Leuven (Peeters Publishers) 2002, Seite 50: „Doch
der Zulauf zu der schnell wachsenden messianischen Bewegung führte am Ende der 80er Jahre zu heftigen
Debatten in der Synagoge… die wiederum die Synagogenoberen zum Eingreifen zwangen. Diese fügten die
Birkat ha-minim-Bitte (= Verfluchung aller Abweichler) in das Achtzehnbitten-Gebet des Synagogengottesdienst
[sic!] ein, um auf diese Weise die Messiasanhänger identifizieren und auschließen zu können.“ In diesem
„Achtzehnbitten-Gebet“, das zur alltäglichen Synagogenliturgie gehört(e), heißt es: „Den Abtrünnigen
laß keine Hoffnung; und möge das anmaßende Reich schnell, in unseren Tagen ausgerottet werden. Und
mögen die Nosrim und die Minim mögen im Augenblick zu Grunde gehen, und mögen sie gelöscht werden
im Buche des Lebens, und mögen sie nicht eingeschrieben sein mit den Gerechten.“ „Nosrim“ sind die Christen,
die Deutung der „minim“ ist noch umstritten. MfG Christoph Heger
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. aber zur Geschichte der katholischen Karfreitagsliturgie gehören eben
die Karfreitagspogrome gegen Juden. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die katholische Karfreitagsliturgie
läßt sich bis in eine Zeit zurückverfolgen, in der die Erinnerung an die Verfolgungen von jüdischer
Seite noch sehr lebendig war. Umso mehr ist es zu würdigen, daß in ihr für die Juden und nicht etwa –
wie spiegelsymmetrisch in gewissen jüdischen Liturgien betreffend „Minim“ und „Nosrim“ – gegen sie gebetet
wurde. MfG Christoph Heger
hetznet bezeichnet eine totkranke, unsägliche schmerzen erduldende und entstellte Frau als Euthanasie-Ideologin!
Wie tief sinkt dieses Hetzorgan noch? Ich dachte, es wäre längst am Grunde angekommen, welch eine Täuschung!
Wer im Stand der schweren Sünde ist, und noch nicht das Bußsakrament empfangen konnte, darf nicht die
hl. Kommunion empfangen. Das gilt für alle schweren Sünder!
Können Wort Gottes nicht ertragen… Kein Verlist! Die Hebräer konnten vor über 2000 Jahren das Wort
Gottes nicht vertragen und sie ertragen es heute nicht!
Die sind allerdings kein Verlust, hingegen ist es ein Skandal kosmischer Größenordnung, daß solche
perversen Gestalten zu einem „Katholikentag“ eingeladen werden können.
Kein Verlust? Arg schnoddrig sind Titel und Meldung geraten. Drei Anmerkungen: 1. Ich kenne den Text von
Gerhard Amendt nicht, aber zur Geschichte der katholischen Karfreitagsliturgie gehören eben die Karfreitagspogrome
gegen Juden. Gebetet wurde für sie damals auch – die Verbesserung zur heutigen Formulierung liegt nur
darin, dass sie in der heutige Version nicht mehr als die „treulosen“ Juden bezeichnet werden. 2. Rabbiner
Walter Homolka als kirchenfeindlich zu bezeichnen ist absurd. Mehr als jeder andere hat er in den letzten
Jahren einen substantiellen Dialog versucht. U.a. haben die Rabbinerstudenten des Abraham Geiger Kollegs
an der Universität Potsdam gemeinsam mit Priesteramtskandidaten Erfahrungen in Predigtlehre ausgetauscht.
3. Daniel Alter ist nicht „ein gewisser“, sondern Rabbiner in Oldenburg.
G. Amendt Was ist denn mit Prof. Amendt los? Der fiel doch bislang äußerst positiv als klarsichtiger,
unbestechlicher Kritiker von Frühsexualisierung und Feminisierung der Gesellschaft auf. Wirklich sehr
enttäuschend. Wahrscheinlich ist Amendt falsch informiert. Kein Jude dürfte ernsthaft etwas dagegen
haben, daß eine andere Religionsgemeinschaft dafür betet, er möge zum Heil gelangen.
Karfreitagsfürbitte Durch die neue Karfreitagsfürbitte gelangten angebliche „antijüdische Ressentiments
bis hin zur Tötung der ‘Christusmörder’ wieder zu Amt und Würde“ – behauptete Amendt in einem Brief
an den Katholikentag. Na, man kann es auch übertreiben. In der neuen Fürbitte wird doch nirgends zum
Judenmord aufgerufen! Das Gegenteil ist doch der Fall: Man betet vielmehr dafür, dass auch die Juden
zum (ewigen) Leben gelangen mögen – durch die Hinwendung zum Heiland Jesus Christus. Dito: Durch solche
Äußerungen jüdischerseits gelangen antikatholische Ressentiments wieder zu Amt und Würden!
Ganz schön spät aktuell Ein Referent war der britisch-anglikanische Theologe John Milbank. Milbank ist
ein Verteidiger der Homo-Ideologie. Bei der Konferenz empfing er aus den Händen des ukrainisch-katholischen
Weihbischofs Hlib Lonchyna (54) die Heilige Kommunion. Na und. Das war 2006 und erscheint jetzt erst als
welumwerfende Neuigkeit im aktuellen kreuz.net. Zwei Jahre später. Aus altem Kram lässt sich halt immer
noch was machen, wenigtens hetzen