Was habe ich Dir getan, daß Dir das Meßopfer so wenig wert ist? Mein Volk, was habe ich Dir getan, daß Du dieses Sakrament so unwürdig behandelst? Von Mons. Vitus Huonder, Bischof von Chur.
Bischof Vitus Huonder von Chur
(kreuz.net) „Mein Volk, was habe ich Dir getan, womit nur habe ich Dich betrübt? Antworte mir.“
Brüder
und Schwestern im Herrn, am Palmsonntag nahmen wir die eben zitierten Worte aus der Karfreitagsliturgie
zum Leitgedanken für die ganze Karwoche.
Sie sollen uns durch diese Tage begleiten und uns hineinwachsen
lassen ins Leiden und Sterben unseres Herrn und seine Liebe zu uns erfahren lassen.
Heute feiern wir
miteinander jenen Abend, da er uns das höchste der Sakramente geschenkt hat: das Allerheiligste Sakrament
seines Leibes und Blutes, das Sakrament seiner göttlichen Gegenwart unter den Zeichen von Brot und Wein,
das Sakrament des Kreuzesopfers.
So lassen wir uns mit Blick auf dieses höchste Sakrament vom Herrn
befragen: „Mein Volk, was habe ich Dir getan, womit habe ich Dich betrübt? Antworte mir.
Was habe ich
Dir getan, daß Du dieses Sakrament so unwürdig behandelst?
Was habe ich Dir getan, daß Du über dieses
Sakrament Lehren verbreitest, die nicht meiner Stiftung entsprechen; daß Du sagst, dies sei gewöhnliches
Brot und gewöhnlicher Wein, und es sei nicht denkbar, daß die Verwandlung des Brotes in meinen heiligen
Leib und des Weines in mein kostbares Blut möglich sei?
Ich selber habe doch gesagt: „Das ist mein Leib,
das ist mein Blut.“ Warum glaubst Du meinen Worten nicht?
Das Abendmahl von Leonardo da Vinci († 1519)
Mein Volk, was habe ich Dir getan, daß Du
die Kinder nicht mehr in Ehrfurcht und Liebe vor diesem heiligsten Sakrament erziehst; daß Du ihnen nicht
mehr die Wahrheit dieses Sakramentes vermittelst; daß Du ihnen auch nicht mehr sagst, daß sie dieses
Sakrament mit reinem, von Sünden freiem Herz empfangen sollen?
Mein Volk, was habe ich Dir getan? Antworte
mir.
Was habe ich Dir getan, daß Du dieses Sakrament nicht mehr als das Sakrament meines Opfers am Kreuz
anerkennen willst; daß Du sagst, die Heilige Messe sei nicht die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers;
daß Du das Wort Opfer vermeiden willst, obwohl ich gesagt habe: ‘Das ist mein Leib, der für euch hingegeben
wird?’
Was habe ich Dir getan, daß Du aus dieser heiligen Feier ein Mahl der Belustigung und Deiner
Selbstbestätigung gemacht hast? Mein Volk, antworte mir.
Mein Volk, was habe ich Dir getan, daß Dir
das Meßopfer so wenig wert ist; daß Du alles andere tust, nur nicht am eucharistischen Opfer teilnimmst
und Dich Sonntag für Sonntag davon fernhältst?
Was habe ich Dir getan, daß Du meine Gegenwart im Tabernakel
übersiehst und geringachtest?
Was hätte ich für Dich noch mehr tun können, als Dir dieses Sakrament
zu schenken und mein Kreuzesopfer auf diese Weise durch alle Zeiten und für alle Menschen wirksam bleiben
zu lassen?
Was hätte ich mehr tun können als meinen Aposteln aufzutragen: „Tut dies zu meinem Gedächtnis?“
Mein Volk, was habe ich Dir getan, womit habe ich Dich betrübt? Antworte mir.“ – Amen.
Predigt in der
Abendmahlsmesse am Hohen Donnerstag, dem 20. März 2008, in der Kathedrale in Chur.
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mariokin hat’s erfaßt: Den Notstand, dass der Wille des Papstes betreffs Motu proprio von der Mehrzahl
der Bischöfe boikottiert wird. Meine nächste Gelegenheit zu einer alten Messe ohne FSSPX wäre, von
Dresden aus am Sonntag in das 200km entfernte Berlin zu fahren und anschl. 200km wieder zurück. Und auch
das Motuproprio davor von Papst Johannes Paul II. 1988 wurde bereits von der Mehrzahl des Weltepiskopates
ignoriert, weil es nur eine „Bitte an die Bischöfe“ war.
@Aleph und die Aussenstehenden Das haben Außenstehende als Vorwand genommen, Christentum des Kannibalismus
zu bezichtigen. Von dieser nachteiligen Übersetzung sollte man sich endgültig verabschieden. Ja, den
Aussenstehenden zuliebe sollte von allen nachteiligen Übersetzungen und besonders liturgisch unverständlichen
Handlungen endlich Abstand genommen werden, um den Aussenstehenden keinen anstössigen Vorwand mehr zu
liefern. Oh Aleph, you are the greatest :)3
Es geht um den „Leib“, nicht um „Fleisch“ Kannibalismus spielt mit, auch wenn es bei Johannes steht. Es
geht immer um den Leib des Herrn, der im konsekrierten Brot an Alle ausgeteilt wird. Der Begriff „Leib“
hat eine völig andere Bedeutung als „Fleisch“, das in den neutestamentlichen Schriften immer mit „Sünde“
in Beziehung gebracht wird. „Fleisch“ ist eine völlig irregeleitete Übersetzung, die seit Jahrhunderten
die Hirne der Menschen vergiftet. Das haben Außenstehende als Vorwand genommen, Christentum des Kannibalismus
zu bezichtigen. Von dieser nachteiligen Übersetzung sollte man sich endgültig verabschieden.
@Aleph: Betrachten Sie Joh 6,32-58! „(Jesus sagte zu ihnen:) 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter
haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel
herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel
herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist
mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. 52 Da stritten sich die Juden und sagten: Wie
kann er uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn
ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in
euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken
am Letzten Tag. 55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. 57 Wie mich der lebendige
Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. 58
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter
gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.“ o^/
Heiliges Brot? „heiliges Brot“ wird die Hostie in der alten Messe genannt. aber aus dem Kontext geht unschwer
zu erkennen hervor, welcher Natur dieses heilige Brot ist: „das hochheilige Fleisch und Blut Deines Sohnes“.
„Brot“ bezieht sich damit auf die Gnaden-Nahrung, nicht auf die ja umgewandelte und nicht mehr vorhandene
Brot-Substanz. Welcher Natur sind diese Gnaden? „das heilige Brot des ewigen Lebens“. Klare Aussagen,
durch die Kommunion wird also das ewige Leben vermittelt. Klare Theologie in den Texten! Darin liegt die
Stärke des alten Textes: er ist klar und eindeutig, verwendet aber trotzdem bildliche Elemente. Das ist
die Schwäche der NOM-Texte: die Glaubenswahrheiten werden nur noch verschwommen oder (vorallem im 2.
Hochgebet der Opfergedanke) gar nicht mehr vermittelt – mithin also verleugnet. Es ist und bleibt ein
Skandal, dass sogar Bischöfe und Kardinäle solche schlechten Texte verwenden, und das auch noch bei
der Messfeier selbst.
@Biene Maja: Das sind nur Worte Was mich bei den modernen Messen stört das sie sagen das sei das Heillige
Brot und nicht der Leib Christie nicht heilige diese Gaben sondern sende deinen Geist über Brot und Wein
das sie uns werden Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus mir waren die alten Messen lieber sie waren
feierlicher und erhebender Es kommt immer darauf an, welches Hochgebet verwendet wird. Das erste Hochgebet
ist 1:1 das selbe wie es auch in der alten Messe gebetet wird. Und von „heiligem Brot“ ist nirgends die
Rede.
Messe Was mich bei den modernen Messen stört das sie sagen das sei das Heillige Brot und nicht der Leib
Christie nicht heilige diese Gaben sondern sende deinen Geist über Brot und Wein das sie uns werden Leib
und Blut unseres Herrn Jesus Christus mir waren die alten Messen lieber sie waren feierlicher und erhebender
@HBR Notstand Den Notstand, dass der Wille des Papstes betreffs Motu proprio von der Mehrzahl der Bischöfe
boikottiert wird. Meine nächste Gelegenheit zu einer alten Messe ohne FSSPX wäre, von Dresden aus am
Sonntag in das 200km entfernte Berlin zu fahren und anschl. 200km wieder zurück. Im Ordinariat Dresden
schickt man einzelne Gläubige, die dort nach der alten Messe fragen, zur FSSPX Kapelle, die, eine eigene
zur vernünftigen Zeit in einer schönen Kirche, z.B. Sonntag vormittag wird nicht in Erwägung gezogen.
#26 Brandenburgis 21:58:28 | Dienstag, 25. März 2008
@H_B_R Es gibt keine Katholische Kirche, in der Koexitenz zwischen häretischem Modernismus und r-k Orthodoxie
besteht. Erst wenn der Papst den gesamten NOM abgeschafft hat, KÖNNTE man wieder von einer katholischen
Kirche reden.
Lieber Doriano Vielen Dank für den Link. Aber auch dort geht ganz klar hervor, dass die Teilnahme an
den Messen der Lefebvre – Sekte nicht empfohlen wird. Daher kann ich auch weiterhin nur empfehlen, nach
einer tridentinischen Messe innerhalb der katholischen Kirche zu suchen. Daher rate ich Tradis eher zur
FSSP. @Mariokin Demzufolge: Sie können die Erlaubtheit einer solchen Messe anfragen, an ihrer Gültigkeit
ist liturgisch, theologisch und dogmatisch nicht zu rütteln. Nehme ich zur Kenntnis. Dem CIC will ich
nicht widersprechen. Ich selbst halte es aufgrund des nach wie vor existierenden liturgischen Notstandes
für berechtigt, das die FSSPX solche hl. Messen anbietet. Was für einen liturgischen Notstand sprechen
sie an? Ich wüßte nicht dass einer existiert. Auch Ihnen als offensichtlichen Tradi empfehle ich aber
auch, die Lefebvre – Sekte nicht aufzusuchen, sondern die alte Messe innerhalb der katholischen Kirche
zu feiern. Entweder bei der FSSP oder einer anderen Einrichtung. In weiser Vorausschau hat der heilige
Vater den Tradis die Möglichkeit der alten Messe ja wieder eröffnet. Also machen Sie doch davon Gebrauch.
Dann können Sie auch sicher sein, dass Sie wirklich an einer katholischen Messe teilnehmen.
#23 Brandenburgis 21:17:35 | Dienstag, 25. März 2008
@p_f_c Über die modernistischen, häretischen Päpste (und der größte Häretiker regiert derzeit) wird
Gott das Urteil sprechen. Ich bin kein Bischof, kein kirchlicher Gerichtshof und ich möchte auch nicht,
daß Laien über das kirchliche Amt zu Gericht sitzen. Ich bilde mir mein Urteil, fälle meine Emtscheidung
und werbe für meinen Standpunkt. Und deshalb kann ich heute mehr denn je nur jedermann abraten, Messen
der Konzilskirche zu besuchen, ja überhaupt ihren Kirch- und sonstigen Gebäuden auch nur nahe zu kommen.
Der Rauch des Satans dringt dort durch alle Ritzen nach außen …
FSSPX FSSPX: „Ihre Ratlosigkeit wird darum vielleicht zu folgenden Fragen führen: Darf ich, wenn keine
andere Möglichkeit zur Erfüllung meiner Sonntagspflicht besteht, in eine zwar sakrilegische, aber immerhin
gültige Messe gehen? Die Antwort ist einfach. Derartige Messen können nicht Gegenstand einer Verpflichtung
sein. Man muß überdies auf sie die Bestimmungen der Moraltheologie und des Kirchenrechts anwenden, die
sich auf die aktive Teilnahme an einer für den Glauben gefährlichen oder unter Umständen sakrilegischen
Veranstaltung oder auch nur deren Besuch bezieht. Selbst wenn ein Priester die Neue Messe mit Frömmigkeit
und unter Respektierung der liturgischen Vorschriften liest, fällt sie unter dieselben Bestimmungen,
weil sie von protestantischem Geist erfüllt ist. Sie enthält ein für den Glauben schädliches Gift….“
Konkret: Es wird gelehrt, dass der Gläubige von der Sonntagspflicht befreit (!) ist, wenn er nur die
Möglichkeit hätte, an einer NOM-Messe teilzunehmen, selbst wenn diese ein Priester „mit Frömmigkeit“
(!) und „unter Respektierung der liturgischen Vorschriften“ (!) liest … … damit wird ebenfalls ausgesagt,
dass jene Weise des Ritus, welche der Papst und mit ihm die (nahezu ausschließliche) Gemeinschaft der
Bischöfe der Welt feiert, „ein für den Glauben schädliches Gift“ enthält. Spätestens HIER befinden
wir uns nicht mehr auf dem Boden der Kirche – wer dies nicht sieht, ist wahrhaft mit Blindheit geschlagen;
[kursiv]sáta…
@ HBR Ich kann Ihre Bedenken voll und ganz verstehen. Aber Gott sei Dank ist es nicht ganz so, wie Sie
schreiben – sonst würde ich auch nicht mehr hingehen. Ich linke mal hiermit tradiland.over-blog.com/…rticle-11227704.html
eine Seite, die meines Erachtens sehr pragmatisch auf diese Problematik eingeht und möchte vor allem
auf den dritten Absatz von unten verweisen. Die Gefahr, die von „Ecclesia Dei“ angesprochen wird, sehe
ich durchaus. Aber bis jetzt aber ich unter den Gläubigen, die ich dort kennegelernt habe, diese Tendenzen
nicht erkennen können – eher im Gegenteil. Und man kann der FSSPX ja vieles vorwerfen, und manches mag
auch seine Berechtigung haben. Aber eines ist sie mit SICHERHEIT nicht – häretisch. Ich weiß, das haben
Sie nicht gesagt. Ich will damit nur andeuten, daß ich eigentlich erst hier meinen katholischen Glauben
besser kennen gelernt habe, wobei mir die Alte Messe und die Videos von Fr. Daniel Cooper – Sie wissen
schon – sehr dabei geholfen haben.
Fortsetzung am Karfreitag Hier ein weiterer Text des Churer Oberhirte. es handelt sich um den Schlussteil
der Karfreitagspredigt und diese ist gewissermassen (auch stilistisch) eine Fortsetzung der Gründonnerstagspredigt
)Der vollständige Text auf www.bistum-chur.ch). „Mein Volk, ich habe Zeugnis abgelegt für die Wahrheit
bis zum Kreuz. Ich habe mein eigenes Leben nicht geschont, um dir Leben zu ermöglichen, um dir ewiges
Leben zu schenken. Ich habe für dich mein Herz öffnen lassen, damit du nicht zugrunde gehst, sondern
aus den Quellen des Heils schöpfen kannst, aus meinen Sakramenten. Du aber lässt dich von weltlicher
Weisheit beeindrucken und verführen. Du suchst im Aberglauben, in der Esoterik, in fremden Kulturen und
allen möglichen Ideologie die Wahrheit und weisest den Anspruch des wahren Gottes zurück. Du stellst
meine Lehre so dar, als wäre sie eine Möglichkeit unter anderen. Du stellst mich so dar, als wäre ich
ein Mensch unter andern. Du relativierst alles, du relativierst, ja verneinst sogar mein Sühnesterben
und meine Hingabe für das Leben aller Menschen und der ganzen Welt. Mein Volk, was habe ich dir getan,
womit nur habe ich dich betrübt? Was hätte ich für dich noch mehr tun können? Warum bereitest du mir
tagtäglich das Kreuz durch deine Lauheit, deine Feigheit und deine Selbstherrlichkeit? Warum lässt du
mich nicht mehr den sein, der ich bin: Der wahre Sohn Gottes und Erlöser der Welt. Antworte mir.“
#18 Brandenburgis 20:13:06 | Dienstag, 25. März 2008
Die fsspx rät übrigens eindeutig und expressis verbis vom Besuch der Messen der Konzilskirche ab. Was
von der Wahrheitsliebe meiner Gegner zu halten ist, das möge der Leser selbst entscheiden. Was von einer
Kirche zu halten ist, in der solche Figuren das Sagen haben, ebenfalls.
@HBR: Die Hl. Messen der FSSPX sind gültig!!! HBR, da muß ich Ihnen mit dem CIC widersprechen. Ein suspendierter
Priester und selbst ein Exkommunizierter feiert die hl. Messe, wenn er einen gültigen katholischen Ritus
benützt, stets gültig! Da es Lehre der Kirche ist, das ein Sakrament gültig zustande kommt, wenn Form
und Materie in rechter Intention vollzogen werden, also ein Sakrament ex opere operato wirkt, d.h. unabhängig
von der persönlichen Disposition des Spenders. Entscheidend dabei ist, dass die Priesterweihe gültig
empfangen wurde und das gilt für alle Priester und auch Bischöfe der Bruderschaft als sicher! Demzufolge:
Sie können die Erlaubtheit einer solchen Messe anfragen, an ihrer Gültigkeit ist liturgisch, theologisch
und dogmatisch nicht zu rütteln. Ich selbst halte es aufgrund des nach wie vor existierenden liturgischen
Notstandes für berechtigt, das die FSSPX solche hl. Messen anbietet.
Brandenburgis zur FSSPX, da gehen Sie kein Risko ein. Besser ein mal im Jahr gültig kommuniziert als
50 mal ungültig oder zweifelhaft. (Ungültig bzw. zweifelhaft sind ALLE Messen, die in Gemeinschaft mit
dem Papst gefeiert werden.) Ich denke mal, dass man besser nicht zur Lefebvre-Sekte gehen sollte. Diese
steht ausserhalb der Kirche, ihre Bischöfe sind exkommuniziert, die Priester suspendiert. Somit ist aber
auch die Messe der Lefebvre – Sekte grundsätzlich ungültig. Schon traurig, dass die Lefebvre – Sektierer
und auch die Sekte der Sedisvakantisten nicht reumütig und in voller Demut wieder in die Gemeinschaft
mit der Kirche zurückkehrt, zumal der Heilige Vater alles mögliche in diese Richtung unternommen hat.
@Brandenburgis Wo Kirche ist und wo nicht, hat immer noch Gott letztendlich zu befinden – auch wenn viele
Messen vor Häresie und offensichtlicher Ungültigkeit durch liturgischen Missbrauch schon verdächtig
riechen, heißt das noch lange nicht, daß per se alle NOM-Messen ungültig sind. Das Problem ist nur –
man muß wirklich suchen, um eine Kirche zu finden, wo die Hl.Messe(NOM) so gefeiert wird, daß man auch
sicher sein kann, hier nicht irgend einem Humbug auf- zusitzen und wo auch der katholische Glaube unverkürzt
weitergegeben wird. Leider ist es so, daß die meisten oder ein großer Teil der Gläubigen gar nicht
merken, was für einen Schmäh man ihnen unterjubelt. Sie sind dann überzeugt davon, daß das, was ihnen
vermittelt wird, tatsächlich katholische Lehre ist und machen alles andere, was nicht auf dieser Linie
sich bewegt, gnadenlos nieder und bilden sich dann ein, sie hätten recht. Ich habe vor ein paar Jahren
mir anhören müssen, das Rosenkranzgebet sei Aberglaube. Der Schrei nach der „Priesterinnenweihe“ und
der Aufhebung des Zölibats sind weiter Symptome für den Niedergang – aber die Leute merken’s einfach
nicht. Und daher gehe ich zur FSSPX – aber nicht, weil ich überzeugt wäre, daß eine Messe mit dem Hl.Vater
ungültig sei. Da gehen Sie erheblich zu weit.
#13 Brandenburgis 19:23:26 | Dienstag, 25. März 2008
Brandenburgis Die Tatsache, daß ohne Zweifel viele Messen ungültig sind, macht alle anderen zweifelhaft.
Da beißt die Maus keinen Faden ab. Der Katholik aber hält sich dort auf, wo unzweifelbar Kirche ist
und nicht dort, wo möglicherweise Kirche sein könnte.
@Brandenburgis Ungültig bzw. zweifelhaft sind ALLE Messen, die in Gemeinschaft mit dem Papst gefeiert
werden. die intellektuelle Elite scheint dort auch nicht versammelt zu sein…
Bloss nicht in Gemeinschaft mit dem Papst! Bandenburgis sagt: „Halten sie sich zur FSSPX, da gehen Sie
kein Risko ein. Besser ein mal im Jahr gültig kommuniziert als 50 mal ungültig oder zweifelhaft. (Ungültig
bzw. zweifelhaft sind ALLE Messen, die in Gemeinschaft mit dem Papst gefeiert werden.)“ … ein wahrlich
prächtiges Aushängeschild für die FSSPX …
HAlten Sie sich zur FSSPX, da gehen Sie kein Risko ein. Besser ein mal im Jahr gültig kommuniziert als
50 mal ungültig oder zweifelhaft. (Ungültig bzw. zweifelhaft sind ALLE Messen, die in Gemeinschaft mit
dem Papst gefeiert werden.)
Es ist der Neoprotestantismus Was habe ich Dir getan, daß Du über dieses Sakrament Lehren verbreitest,
die nicht meiner Stiftung entsprechen; daß Du sagst, dies sei gewöhnliches Brot und gewöhnlicher Wein,
und es sei nicht denkbar, daß die Verwandlung des Brotes in meinen heiligen Leib und des Weines in mein
kostbares Blut möglich sei? Damit sind wohl die Neoprotestanten innerhalb der Kirche gemeint. Es gibt
leider Religionslehrer und auch Priester, die absolut nicht an die Realpräsenz glauben. Und das, obwohl
sie sich katholisch n ennen. Da muss man aufpassen, weil eine Messe bei derartigen Priestern wohl ungültig
sein wird.
Nur mal ‘ne Frage: Mein Volk, was habe ich Dir getan, daß Du … ihnen nicht mehr sagst, daß sie dieses
Sakrament mit reinem, von Sünden freiem Herz empfangen sollen? Würde es nicht mehr Sinn machen, das
wiederholte MEIN VOLK durch MEIN EPISKOPAT zu ersetzen ????
Der Pfarrer Sabo zu Röschenz führt nächsten Sonntag, obwohl längst suspendiert und seiner Ämter enthoben,
wieder unschuldige Kinder zur Erstkommunion. Warum schreiten hier die Schweizer Bischöfe nicht ein?
#3 ExBochumer † 15:00:49 | Dienstag, 25. März 2008
Bitte an kreuz.net: Es wäre schon interessant, die Zusammenhänge zwischen kreuz.net und dem kath.net
kundzutun. – Denn es gibt durchaus diese Zusammenhänge: „Bischöflicher Blick in den Abgrund“ kreuz.net-Artikel
veröffentlicht um 14:37 Uhr ‘Was habe ich dir getan, dass Dir das Messopfer so wenig wert ist?’ kath.net-Artikel
veröffentlicht um 14:41 Uhr Wer ist WAS? Wer steht in welchen Diensten? Wer wird für was bezahlt? Wer
klaut von wem? Eines ist sicher: Zusammenhänge gibt es. kath.net läßt sich finanzieren, kreuz.net nicht.
Wie also Zusammenhänge herstellen? Einer ist abhängig, andere sind die Finanzierer. Fazit: Keiner der
beiden sich nennenden „Nachrichtendienste“ sind NACHRICHTENDIENSTE. Einer klaut vom Anderen. Ein anderer
klaut wiederum von Nachrichtendiensten. Und umgekehrt. Nachrichtendienste … weder kath.net noch kreuz.net
sind solche.
gefällt mir… interessante „Umwandlung“ der Improperien; aber es ist schlüßig und kurz zusammengefaßt,
was in unserer Gesellschaft passiert. Sehr eindrucksvoll! Kurz und prägnant!