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Wohlhabendster Staat + Illegale Messe + Auswählen und wegwerfen + Wiedergewählt + Wo ist der Gegenverkehr?
Der stabilste und wohlhabendste Staat der Welt?
Der stabilste und wohlhabendste Staat der Welt?
Wohlhabendster Staat

Großbritannien. Der britische Militärverlag Jane kürte den Vatikan als stabilstes und wohlhabendstes Land der Welt. Der Verlag erklärte, daß der Vatikan nicht mit den gleichen Schwierigkeiten und ökonomischen Herausforderungen konfrontiert sei wie andere Länder. Trotzdem habe er die meisten Punkte bekommen. Auf den Plätzen hinter dem Vatikan liegen Schweden, Luxemburg und Monaco. Die schlechtesten Plätze belegen Gaza, Somalia, Sudan, Afghanistan und die Elfenbeinküste.

Illegale Messe

Schweiz. Der abgefallene Priester Franz Sabo hat am Ostersonntag in Kleinlützel im Bistum Basel eine Messe gelesen. Dabei hatte ein Rechtsgutachten zuvor geklärt, daß Sabos Anstellung dem Kirchenrecht und auch der Solothurner Kantonsverfassung widerspricht. Beobachter gehen davon aus, daß Sabos Osterauftritt in Kleinlützel zu einer weiteren Aufsichtsbeschwerde führt und den Staat zum Handeln zwingt.

Auswählen und wegwerfen

Großbritannien. Ein taubes Ehepaar aus Großbritannien will mittels künstlicher Befruchtung ein zweites gehörloses Kind. Das erste, natürlich gezeugte Kind ist bereits taub. Doch die Pläne des Paares drohen zu scheitern. Denn demnächst wird das britische Parlament über ein Befruchtungsgesetz abstimmen, das bei künstlichen Befruchtungen verbietet, behinderte Kinder einzupflanzen. Dazu erklärt die taube Mutter: „Wenn hörende Menschen das Recht haben, ein taubes Embryo wegzuwerfen, sollten wir als Gehörlose ebenfalls das Recht haben, ein Embryo mit Gehör wegzuwerfen.“

Links: Don Pascual Chávez, Rechts: Pater Josef Grünner, Provinzial in Deutschland
Links: Don Pascual Chávez, Rechts: Pater Josef Grünner, Provinzial in Deutschland
Wiedergewählt

Italien. Der Generaloberer der Salesianer Don Boscos, Hw. Pascual Chávez Villanueva (60), ist am 25. März 2008 für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Der Mexikaner leitet den zweitgrößten Männerorden der Kirche seit 2002. Bereits im ersten Wahlgang erhielt er die erforderliche Mehrheit der Delegierten des in Rom tagenden Generalkapitels. Der Salesianer wurde am 20. Dezember 1947 im mexikanischen Real de Catorce geboren. Er besuchte eine salesianische Schule und trat anschließend bei den Salesianern ein. Im Jahre 1964 legte er die ersten Gelübde ab. Auf die Priesterweihe im Jahre 1973 folgten Studien am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom und eine Dozententätigkeit in seiner Heimat. Von 1989 bis 1994 war Hw. Chávez Provinzial der Ordensprovinz Mexiko-Guadalajara. 1996 wurde er als Regionaloberer für Mittel- und Nordamerika nach Rom berufen. 1997 erwarb er an der Universität Salamanca den Doktortitel in Biblischer Theologie.

Wo ist der Gegenverkehr?

„Diktaturen sind Einbahnstraßen. In Demokratien herrscht Gegenverkehr.“

Der sowjethörige Kommunist und italienische Schriftsteller Alberto Moravia († 1990).
      
4 Lesermeinungen
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#4   Beobachterin   10:00:50 | Mittwoch, 26. März 2008
Einbahnstraße Deutschland
Deutschland ist auch in einer Einbahnstraße. Ob es deshalb schon eine Diktatur ist – das weiß ich nicht. Es gibt auch graduelle Abstufungen. „DDR light“ – diese Bezeichnung für Deutschland stammt nicht von mir, sondern von einem halbwegs renommierten Politiker. Er wird schon recht haben.
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#3   stimme der vernunft †   09:52:03 | Mittwoch, 26. März 2008
@Sirilo
Wie kommt Kreuz.net dazu, Alberto Moravia als „moskauhörigen Kommunisten“ zu bezeichnen?
hetznet bezeichnet auch Sabo als „abgefallenen Priester“, die Lefebvre-Sekte als rechtgläubig und sich selbst als „katholisch“
George Orwell lässt grüßen, das ist die schöne neue Zeit. Armut ist Reichtum. Kreuz.net ist katholisch. Es gab nie Krieg mit Ozeanien.
Gnade uns der Allmächtige, wenn Leute wie die Macher von hetznet je wieder politische Macht erringen, so wie zwischen 1933 und 1945.
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#2   Aleph †   09:41:06 | Mittwoch, 26. März 2008
Moskauhörig!
Was soll in einer Zeit ohne die froststarrenden Blöcke UdSSR – USA noch der Begriff „moskauhörig“?
Das ist ein Anachronismus aus Großvaters Westentasche. Das kann sich nur kreuz.net erlauben.
Auf wen hört etwa kreuz.net. Doch wohl nicht auf den Vatikan. Dann müssten andere, besser recherchierte Meldungen rauskommen.
Ganz schön hinterm Mond in Kalifornien, wa?
:-D ^-^ :-D ^-^ :-D ^-^ :-D ^-^ :-D ^-^ :-D ^-^ :-D
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#1   Sirilo   08:41:19 | Mittwoch, 26. März 2008
Moravia „moskauhörig“?
Wie kommt Kreuz.net dazu, Alberto Moravia als „moskauhörigen Kommunisten“ zu bezeichnen? Der Mann war sein Leben lang unabhängig und eigenständig in seinem Denken.
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