Benedikt XVI.
Die Rückkehr der weißen Mozzetta
Eigentlich fiel die Ostermesse von Papst Benedikt XVI. ins Regenwasser. Doch die Auferstehung kam trotzdem zustande.
Papst Johannes XXIII. mit Oster-Mozetta
Papst Johannes XXIII. mit Oster-Mozetta
(kreuz.net) Diese Jahr fand die Ostermesse von Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz unter heftigen Regenschauern statt.

Deshalb konnte Benedikt XVI. den feierlichen päpstlichen Segen Urbi et Orbi nicht von der Loggia der Peterskirche aus spenden, sondern tat es nach der Ostermesse vom Altar aus.

Infolgedessen kamen auch die liturgischen Gewänder nicht zum Zug, die für den Segen vorgesehen waren: ein Regenmantel und eine Mitra von Papst Benedikt XV. († 1922).

Dafür gab es am Ostertag die Auferstehung eines weiteren klassischen liturgischen Gewandes: der weißen Oster-Mozzetta.

Nach der Messe zeigte sich der Heilige Vater in seiner Chorkleidung.

Sie besteht aus der päpstlichen Soutane, dem Chorhemd, der Mozzetta und – je nach Anlaß – aus einem Brustkreuz an einer goldenen Kette mit Stola.

Eine Mozzetta ist ein bis zu den Ellenbogen reichender Schulterkragen, zum Teil mit kleiner Kapuze. Sie wird über einem weißen Chorrock getragen.

Traditionell gab es drei Typen päpstlicher Mozzettas: eine rote Seidenmozzetta für den Sommer, eine rote Samtmozzetta mit weißen Pelzrändern für den Winter und eine weiße Seiden-Mozzetta mit weißen Pelzrändern, die der Papst nur in der Osteroktav trägt.

Bereits im Jahr 2005 führte Papst Benedikt XVI. die Winter-Mozzetta wieder ein. Sie wurde zuletzt von Papst Paul VI. († 1978) getragen.

Der Ostertag sah jetzt auch die Wiedereinführung der Oster-Mozzetta.

Auch sie wurde das letzte Mal von Papst Paul VI. getragen.

Ein Grund für diese Bereicherung der päpstlichen Garderobe ist der Sinn Benedikts XVI. für die altehrwürdige Tradition der Kirche.

Doch es gibt noch handfestere Motive.

Benedikt XVI. ist von seiner Konstitution her kälteempfindlich. Darum ist er auf diese Kleidungsstücke angewiesen, deren erster Sinn nicht dekorativer, sondern praktischer Natur ist.

Bilder von Benedikt XVI. mit der Oster-Mozzetta
      
112 Lesermeinungen
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#112   cantate   14:13:39 | Sonntag, 20. April 2008
Es sind jetzt schon
vier Wochen seit Ostern vorbei, und der Papst trägt immer noch die weiße Mozzetta. Kann es sein, dass er – o Schreck! – die alte Tradition („nur in der Osteroktav“) geändert und auf die ganze Osterzeit ausgedehnt hat?
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#111   Benedikt   15:14:18 | Montag, 31. März 2008
@ Kurt K.
Spundekäs hab ich schonmal gehört… ist das sowas wie der bayrische Oabatzder
Nein, der Spundekäs wird hauptsächlich aus Frischkäse gemacht, der Obatzda besteht vor allem aus überreifem Camembert. Daher hat er, wie man sich leicht vorstellen kann, eine völlig andere Note. Er wäre vermutlich eine unpassende Beilage bei Genuß leichter Weine (zur Mittagszeit), während kräftiges bayerisches Bier gut dazu passt.
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#110   LandorganistII   10:44:28 | Montag, 31. März 2008
Zum Anziehen der Pantoffeln
spricht die Nachtlaterne: Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten…damit dein Fuß nicht an einen Stein stoße.
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#109   pangelingua   19:33:25 | Sonntag, 30. März 2008
@nachtlaterne
Können Sie mir (uns) erklären, was diese Jeremias-Sprüche mit der weißen Mozzetta des Papstes zu tun haben?
Sagen Sie auch einen Bibelspruch auf, wenn Sie abend Ihre Pantoffeln anziehen?
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#108   Nachtlaterne   22:37:11 | Freitag, 28. März 2008
Wort Gottes:
Klagt ihr Hirten und schreit; wälzt euch im Staub, ihr Her-ren der Herde! Denn die Zeit ist gekommen, daß ihr ge-schlachtet werdet; ich zerschmettere euch, daß ihr berstet wie ein Prunkgefäß. Es gibt keine Flucht mehr für die Hir-ten, kein Entrinnen für die Herren der Herde. Horcht, wie die Hirten schreien und die Herren der Herde wehklagen, weil der Herr ihre Weide verwüstet. Verdorrt sind die friedlichen Wiesen vor dem glühenden Zorn des Herrn. Er verläßt sein Versteck wie ein Löwe; ihr Land ist zu einem Bild des Entsetzens geworden durch sein rasendes Schwert und durch die Glut seines Zorns. Jer. 25/31-38
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#107   Aleph †   14:21:59 | Freitag, 28. März 2008
-HvO-
Das vermissen Sie wohl sehr schmerzlich. Hätte bei Ihnen bestimmt Wunder gewirkt.
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#106   HeinrichvonOfterdingen   14:18:26 | Freitag, 28. März 2008
Lieber Jürgen,
Ist das dieser süddeutsche Tanz, wo sich die Leute auf den Oberbatzen schlagen?
… ich glaube eher, man hat Ihnen zu oft auf den Oberbatzen geschlagen.
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#105   Marcelus   14:10:28 | Freitag, 28. März 2008
Gott sei Dank hat sich das Bayerische nie offiziell als selbständige Sprache etabliert,
wie das die abtrünnigen Niederländer und Luxemburger taten.
Es gab aber Pläne eines bayerischen Königs, eine bayerische Nationalsprache zu kreieren,
auch in Österreich für eine österreichische Nationalsprache in den Jahren nach 1945,
ebenso in der Deutschschweiz in den Jahren der NS-Zeit gab es Bestrebungen, Schwyzerdytsch wie Niederländisch und Luxemburgisch zu einer eigenen Nationalsprache zu machen.
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#104   Aleph †   14:08:45 | Freitag, 28. März 2008
Stolzes Ergebnis
Na wer sagt es denn: Das Limit konnte überschritten werden.
Dank allen werthen Schreiberinnen und Schreibern, die zu diesem doch recht stolzen Ergebnis beigetragen haben.
Dies auch unter der Prämisse, dass es häufig schräg gequietscht und lästerlich gemeutert hat, wenn furchtbar diffamiert wurde, wenn Exkommunikationen angedroht wurden und übelste Beschimpfungen die Seiten verunzierten und auch wenn nachhaltig zur Untreue gegen die heilige Kirche aufgerufen wurde.
Und alles nur wegen der hervorgekramten Mozzetten.
Letztendlich konnte das rettende Ufer durch das Fegefeuer der Meinungen über die päpstlichen Mozetten doch erreicht werden. Ein wahrer Triumphzug.
Alle sind gestählt aus dem eifrigen Kampf hervorgegangen.
Tausend Dank allen, die so besessen tapfer an diesem doch authentisch schönen Ergebnis so tatenfreudig und selbstlos mitgewirkt haben.
:)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 o^/
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#103   Arkanum/kreuts.net †   13:43:30 | Freitag, 28. März 2008
man könnte es ja mal anregen,
ich halte es auch für einen sinnvollen Vorschlag…
Gerne würde ich den Disput weiter vertiefen, werde mich aber erst mal ausloggen müssen…
bis dahin gibt es dort bar.wikipedia.org/wiki/Hauptseitn Antworten auf die drängendsten Fragen! :-D
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#102   juergen   13:41:33 | Freitag, 28. März 2008
Senf?
kann die Strafe zusätzlich durch 3 Löffel süssen Senf verschärft werden.
3 Löffel süssen Senf zur äußerlichen Anwendung?
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#101   Kurt K.   13:38:40 | Freitag, 28. März 2008
Ach Arkanum! Schade…
Ich hatte jetzt sowas erwartet wie:
Wer Obatzda falsch schreibt oder falsch ausspricht, der wird mit Weisswürsten nicht unter drei Paar bestraft. Bei erneuter Straffälligkeit kann die Strafe zusätzlich durch 3 Löffel süssen Senf verschärft werden.
Oder so was in der Art. ;-)
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#100   sacerdos helveticus   13:30:47 | Freitag, 28. März 2008
Weisse Mozetta des Papstes in der Osteroktav
Zur weissen Mozzetta des Papstes in der Osteroktav.
Wenn wohl auch historisch nicht belegbar, so kann man doch darin etwas wie einen Reflex des urchristlichen Brauches sehen, dass die in der Osternacht Neugetauften bis zum folgenden Sonntag, dem „Weissen Sonntag“, ihre Taufkleider trugen.
Besonders bei Papst Benedikt XVI. ist dies sinnvoll, da er ja am Karsamstag getauft wurde, das Tragen der weissen Mozzetta für ihn so etwas wie persönliche Erinnerung an den Empfang der Taufe sein mag.
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#99   LandorganistII   13:30:27 | Freitag, 28. März 2008
Es muss natürlich
Mozzetta heißen.
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#98   Arkanum/kreuts.net †   13:29:48 | Freitag, 28. März 2008
vorgeschrieben, Marcelus, ist PC bei uns heute noch nicht…
allerdings würde die Silbe Oa in Oberbayern mit Eiern, die im Obatzdn nicht enthalten sind, assoziiert…
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#97   Marcelus   13:27:18 | Freitag, 28. März 2008
Seit wann legen die Bayern auf „politische Korrektness“ wert?
Das wäre höchstens für das Bayern unter preußischer Reichsherrschaft (1871-1945) notwendig gewesen!
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#96   Arkanum/kreuts.net †   13:27:17 | Freitag, 28. März 2008
keine Strafe, Kurt,
die japanischen Touristen in Weihenstephan genießen noch viel größere Freiheiten! :-D (Vgl. Paulaner-Werbung…)
Der Tanz, juergen, ist der Schuahplattla.
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#95   juergen   13:23:00 | Freitag, 28. März 2008
Obatzda
Ist das dieser süddeutsche Tanz, wo sich die Leute auf den Oberbatzen schlagen?
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#94   Kurt K.   13:20:47 | Freitag, 28. März 2008
Arkanum: Ich Frevler!
Vielen Dank für die Berichtigung. Welche Buße muss ich für meinen unverzeihlichen Faux-pas über mich ergehen lassen?
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#93   Arkanum/kreuts.net †   13:18:02 | Freitag, 28. März 2008
die politisch korrekte Schreibweise, Kurt,
lautet Obatzda (mit Betonung auf dem O).
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#92   LandorganistII   13:12:23 | Freitag, 28. März 2008
Jetzt noch 8 Meldungen
und die päpstlichen Mozetten sind ausreichend gewürdigt.
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#91   Aleph †   10:29:22 | Freitag, 28. März 2008
Gunsenum
Also aus Rhoihesse komm isch net. Nur ein Steinwurf weiter nach Westen.
Die Verortung ist mir leicht gefallen, weil ich alle Jahre der Määnzer Faasenacht im Fernsehen huldige.
Für mich ist es ein Pflichttermin, den ich der Fastnacht in Franken in jedem Fall vorziehe.
Weil in der Määnzer Sendung immer auch die Gonsbach-Lerchen aufgetreten sind und ziemlich oft auch von Gunsenum geredd wird.
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#90   Landei   07:44:30 | Freitag, 28. März 2008
Dem Zeremoniär des Papstes
gebührt Dank, daß nunmehr die liturgischen Handlungen des Hl. Vaters äußerlich ein wenig mehr aufgepeppt werden…
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#89   Kurt K.   05:09:14 | Freitag, 28. März 2008
Gunsenum: Spundekäs?
Spundekäs hab ich schonmal gehört… ist das sowas wie der bayrische Oabatzder (oder wie der sich schreibt)? Angemachter Käse?
Was den Wein zum Dessert angeht, da muss ich zugeben, dass ich das mit dem Eiswein auch nur zu besonderen Anlässen mache… ist schliesslich nicht ganz billig das Zeug. Für nen einigermassen Vernünftigen muss man schon so min 20€ für ne 0,375l-Flasche anlegen… daher gibts zum Dessert meistens Espresso oder ne andere Kaffee-Art. Und wegen mir, dann lasse ich das Sie weg und sage Du zu Dir. You can say you to me. :-)
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#88   Gunsenum   04:56:21 | Freitag, 28. März 2008
@Kurt Da hast Du recht!
Lassen wir doch dieses alberne Sie weg :-]
Hmm…Dessertweine…da könntest Du recht haben. Klar, der muß wesentlich süßer als das Dessert selbst sein. Ich gestehe, daß ich zum Dessert jedoch lieber einen lieblichen Sherry trinke.
Ist Dir eigentlich „Spundekäs“ ein Begriff?
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#87   Kurt K.   04:50:43 | Freitag, 28. März 2008
Gunsenum
Eiswein ist süß-klebrig UND die Vollendung des Weines. Das schliesst sich nicht gegenseitig aus. Allerdings: Es ist kein Wein zum so trinken. Er passt aber aufgrund seiner unangefochtenen Süße hervorragend zu süssen Desserts, was andere Weine, auch die meisten lieblichen, nicht so gut tun. Finden Sie mal einen anderen Wein, der in Verbindung mit Mouss au Chocolat nicht sauer schmeckt. Ich fürchte, Sie werden kein Glück haben…
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#86   Gunsenum   04:39:41 | Freitag, 28. März 2008
@kurt
Jaja.die Hölle. In einem Dörfchen unweit meiner Heimat, da wurde zur Fronleichnamsprozession immer statio an einer kleinen Kapelle gemacht. Direkt neben der Kapelle befand sich das Schild des „Gasthaus zur HÖLLE“…Du kannst Dir vorstellen, wo das LIeblingsmotiv der Fotografen zu finden war :-)
EIswein…:Eiswein…ist der nun wirklich zu empfehlen? Ich höre hierzu grundsätzlich nur zwei Meinungen: a) süß-klebrig – vs. b) Vollendung des Weins. Neimals aber eine Zwischenposition.
Bin sekptisch!!!
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#85   Kurt K.   04:36:34 | Freitag, 28. März 2008
Hihi, ja, der Vino
Na, dann geb ich auch noch ne passende Empfehlung für die Weissweinfans hier ab:
Riesling Spätlese des Weinguts T. Minges aus Flemlingen, Anbaugebiet Gleisweiler Hölle. ;-)
Ich selber kann davon leider immer bloss 1 Gläschen trinken, ohne meinen Magen zu verärgern, aber der ist sehr sehr lecker. Der Kabinett ist auch ganz gut. Und manchmal lässt gibts auch Eiswein beim Theo… genial als Dessertwein.
Was sich hier noch sagen lässt, ist, dass die Hölle nicht so schlecht ist wie alle immer behaupten. Hab n paar Jahre da gewohnt, mittendrin… ^-^
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#84   Gunsenum   04:21:09 | Freitag, 28. März 2008
@aleph Tu, was Du nicht lassen kannst!
Du kannst von mir aus alles, was sich da Wein nennt, trinken. Ich empfehle Dir „Sonnentraube“, einen badischen Landwein im lecker Tetrapack, bei REWE für 1,29 der Liter :-D
Im Ernst nun: Es geht, meiner bescheidenen Weinung nichts über einen halbtrockenen Rheingauer Riesling. Ich hüte in meinem Weinverschlag da bspw. eine Bouteille Aus dem Hildegardkloster bei Rüdesheim, kürzlich trank ich einen „Hochheimer Daubhaus“, halbtrocken(!!),auch der liebliche ist akzeptabel, den „Kiedricher Herrgotswinkel“ empfehle ich als Einsteigerwein.
Wo kommst Du nochmal her, ALeph? Wie wäre es mit einer Rheinweintour? Du verortetest mich geographisch ja richtig nach Gonsenheim :-)
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#83   Aleph †   00:56:14 | Freitag, 28. März 2008
Kurt K.
Der Regent aus Baden und der Pfalz haben schon was.
Aber aus völlig unerfindlichen Gründen bin ich vor einem Jahr ganz plötzlich von jetzt auf nachher wieder auf Weißwein umgestiegen, wegen der gefestigten protestantischen Klarheit.
Möglicherweise wegen des Silvaners aus Franken.
Da ist der Gutedel aus dem Markgräfler Land eine wahre Gottesgabe.
Manchmal lasse ich mich schon mal wieder zu einem Roten hinreißen, gemäß dem Motto: Rotwein ist für alle Knaben…!
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#82   Leblhuber   00:46:51 | Freitag, 28. März 2008
Wer verhilft mir zu einem Posting im Thread „Eine bewiesene Tatsache“?
Danke im Voraus!
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#81   Aleph †   00:45:18 | Freitag, 28. März 2008
Ran an die Tasten
Liebe Leute, jetzt sind wir bei 79 Beiträgen mit etwas gutem Willen kommen wir auf über 100 Beiträge. Tut was. Es ist wichtig. Jeder leistet im Dienst an der guten Sache einen wertvollen und wichtigen Beitrag. Abgemacht! Also ran an die Tasten. Nicht zögern. Auch Bockmist kann dienlich sein. Noch ein paar Schoppen. Dann klappt das. Wäre doch gelacht, wegen der roten und weißen Mozzetten zu kapitulieren… und unter 100 zu bleiben. Also: Ran an die Tasten!!
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#80   Kurt K.   00:39:20 | Freitag, 28. März 2008
@ Aleph: Riesling? Silvaner??
Tja… also Riesling ist ja schon ganz lecker, Silvaner bekommt mir besser aufgrund seiner schwächeren Säure.
Leider schmecken mir nur Weissweine mit kräftiger Säure – und die verträgt mein Magen nicht, eben aufgrund jener Säure.
Daher bin ich mittlerweile ein Verfechter des Rotweines, der öfter auch mit weniger Säure auskommt und dennoch sehr lecker ist.
Im Moment ist mein Favorit der „Regent“ aus Baden oder der Pfalz. Er ist trotz seiner magenfreundlichkeit sehr spritzig, frisch und dennoch tief. Kann ihnen nur ans Herz legen, mal einen guten Regent zu probieren, falls Sie ihn noch nicht kennen.
Prost!
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#79   Benedikt   00:33:21 | Freitag, 28. März 2008
Donnerstag…
…und die Redaktion hat endlich auch die einschlägigen Blogs studiert.
ein Regenmantel und eine Mitra von Papst Benedikt XV.
Ach ja, ein Regenmantel…
@ Aleph
Wenn dann schon Rheingau-Riesling
Sie beweisen Geschmack :(3.
@ Gunsenum
Und nun versetzense sich in meine Lage:
*Soll ich sowas verschenken? Mein guter Ruf wäre in Gefahr!
*Wegschütten? Niemals – schließlich ist es ja zumindest weinähnlich.
*Kuchen backen? Einmal probiert. Der Kuchen schmeckte tranig.
*Einreiben? Möglich, wobei da eher Klosterfrau Melissengeist hilft.
Kochen.
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#78   Aleph †   00:25:16 | Freitag, 28. März 2008
Gunsenum (=Gonsenheim)
Jetzt sind Sie mal nicht so überheblich wegen des Rheingau-Rieslings, den ich nur genannt habe, um Sie einmal wieder aus der Reserve zu locken.
Trinken Sie mal einen ordentlichen Silvaner aus Franken. Dann geht Ihnen das Herz auf, wie beim Rheingau-Riesling. :-) :-) :-P
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#77   pangelingua   23:45:16 | Donnerstag, 27. März 2008
@Jörg Guttenberger, Köln
Herzlichen Dank für Ihren sehr sachlichen und aufschlußreichen Artikel.
Es ist wirklich z.T. himmelschreiend, was auf diesen Seiten alles zum Besten gegeben wird, und das von Leuten, die von Liturgie, Schönheit und Würde null Ahnung haben. Die Beiträge von „aleph“ z.B. sind regelrecht zum K…!
Es ist immer wieder schlimm, wenn Menschen sich berufen fühlen über Dinge zu urteilen, von denen sie keinen Schimmer und zu denen sie keinen Bezug haben.
Es gibt ja auch Leute, die Fußballspiele kommentieren und nicht wissen, was eine Abseitsfalle ist. Ein etwas willkürlicher Vergleich, aber so ähnlich kommt mir die Debatte hier vor.
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#76   Jörg Guttenberger, Köln   21:37:40 | Donnerstag, 27. März 2008
Päpstliche Mozetta – „Regen“-Mantel
Auf die abfälligen Bemerkungen über die päpstliche Mozzetta und über die Kritik an der Entsorgung übrig gebliebener Eucharistie kann man nur erwidern: je enger der geistige Horizont, umso größer die Bereitschaft, sich über nicht Verstandenes Lustig zu machen!
Über die Garderobebeschreibung bei Staatsempfägen und Pressebällen in der Presse hört man gemeinhin kein kritisches Wort, und hier geht es um mehr, als um profane Veranstaltungen!
Die Übersetzung „Regenmantel“ zeugt in der Tat von unterentwickeltem Fachwissen. Die Bezeichnung
„Rauchmantel“ ist zwar anscheinend gebräuchlich, aber ebenso falsch.
Die richtige Bezeichnung ist „Chormantel“. Er heißt so, weil die Mönche ihn beim Chorgebet tragen. Da seit dem Frühmittelalter immer mehr Mönche Bischof wurden, habe sie ihre Garderobe (einschließlich Stab und Pektorale, soweit sie vorher Äbte waren) einfach mitgenommen. Das ursprüngliche weihebedingte Parament der Bischöfe ist das Omophorion, das im Westen im Pallium der Metropoliten fortlebt. Da die Bischöfe violett trugen und tragen, hat der bischöfliche Chormantel ebenso diese Farbe angenommen. Diese Entwicklung ist in Rom und Byzanz gleich, wobei dort lediglich das äbtliche Pektorale durch die Panagia ersetzt wurde. Pektorale und Stab sind also ursprünglich Insignien des Abtes.
Die nächste Entwicklung des Chormantels war der Übergang zu den jeweiligen liturgischen Farben und zu dem Recht jeden Diakons und Priesters, ihn zu tragen. Aus der Kapuze wurde die Kappa.
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#75   Pünktchen   20:58:24 | Donnerstag, 27. März 2008
Geert Wilders Film
„Fitna“ ist
>>>> hier www.pi-news.net/…08/03/fitna-der-film/ <<<<
zu sehen!
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#74   Gunsenum   20:25:14 | Donnerstag, 27. März 2008
@aleph
Haben sie irgendwas in der Richtung?
Textilmarker habsch hier, aber ich glaube, die funktionieren da nicht!
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#73   maliems   20:23:59 | Donnerstag, 27. März 2008
@gunsenum
nö, ich will nichts, ich frage nur, ob aleph etwas hat?
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#72   Gunsenum   20:05:37 | Donnerstag, 27. März 2008
@maliems
Sie wollen etwas gegen eine weiße Mozetta? etwas dauerhaftes?
Hmmm…Rotweinflecken, Bratensoßenflecken, Grasflecken, Ölfarben, Lacke aller Art. Zum Verschönern sind Textilfarbstifte sicher geeigneter als Wasserfarben. Vielleicht – ist sie gar mit einer Seidenoberschicht bezogen?- kann man auch Textilstifte nutzen, aber genau weiß ich das nicht!
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#71   Marcelus   20:05:28 | Donnerstag, 27. März 2008
@Gunsenum: Gemäß der im Hl. Land damals üblichen Praxis wurde schlechter Wein zu vorgerückter Stund…
den Gästen aufgetischt.
Jesus Christus erwähnt diese Praxis bei einer Festveranstaltung und hat sie nicht getadelt.
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#70   maliems   20:03:30 | Donnerstag, 27. März 2008
@aleph
haben sie etwas gegen die weiße mozetta?
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#69   Gunsenum   19:59:48 | Donnerstag, 27. März 2008
Jetzt schmeicheln sie mir aber…
.Doch stelle ichf est: ich bin nicht christus.
Weiterhin würde ich gerne wissen, was er tat!
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#68   Marcelus   19:58:00 | Donnerstag, 27. März 2008
@Gunsenum: Was bei schlechtem Wein zu tun ist, hat doch Christus im
Ergo: Ich biete ihn Menschen an, die ich nicht sehr schätze. Haben sie eine elegantere Lösung?
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#67   Gunsenum   19:55:51 | Donnerstag, 27. März 2008
.@marcellus
Hörnsemal – versetzen sie sich mal in meine Lage. Ich wohne in Steinwurfweite zum Rheingau. Dem hat Gott die kräftigsten uns edelsten Weine beschert. Ich liebe und schätze Rheingauer Weine!
Leider bekommt man ja heute überall, zu jeder passenden und unpassende Gelegenheit, Wein geschenkt. Und aus Unkenntnis der Schenkende ist es entweder italienischer Fusel oder pseudo-bewußt gekaufter deutscher Wein. Pfälzer Weine und Frankrenwein bekomme ich von Freunden und Kollegen ständig hinterhergeworfen. zum Kotzen! Zum Kotzen, gerade solche oenologischen Mißgeburten, wie bspw. der fränk Bocksbeutel.
Und nun versetzense sich in meine Lage:
*Soll ich sowas verschenken? Mein guter Ruf wäre in Gefahr!
*Wegschütten? Niemals – schließlich ist es ja zumindest weinähnlich.
*Kuchen backen? Einmal probiert. Der Kuchen schmeckte tranig.
*Einreiben? Möglich, wobei da eher Klosterfrau Melissengeist hilft.
Ergo: Ich biete ihn Menschen an, die ich nicht sehr schätze. Haben sie eine elegantere Lösung?
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#66   juergen   19:55:31 | Donnerstag, 27. März 2008
Der Papst und Wein
Welchen Wein der Papst bevorzugt ist doch bekannt. Er diniert gerne mit Gäns-Wein.
:-D
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#65   Marcelus   19:49:24 | Donnerstag, 27. März 2008
@Gunsenum: Christlich ist Ihre Haltung nicht!
Den biete ich immer Gästen an, die ich nicht leiden kann. die kommen dann auch nie wieder zum weintrinken
Ein Christ sollte doch ein Beispiel sein!
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#64   Gunsenum   19:47:13 | Donnerstag, 27. März 2008
@aleph
Weiter unten berichtest Du über gute Weine und nennst verdienterweise Rheingauerriesling an der Spitze. Dann aber führt er den Frankenwein an. Auch wenn seine Einschätzung hinsichtlich der Eminenz der päpstliche Textilitäten teile, so teile ich nicht seinen Geschmack hins. Frankenweins.
Den biete ich immer Gästen an, die ich nicht leiden kann. die kommen dann auch nie wieder zum weintrinken :-)
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#63   Marcelus   19:04:39 | Donnerstag, 27. März 2008
Wird das Herumgegiftel über die Kirche und deren Glauben nicht einmal zu viel?
Aleph
Es gibt ja nichts Besseres als wenn gramgebeugte Tradiherzen endlich wieder hoher schlagen können und sei es wegen der roten oder weißen Mozzetta des Papstes.
Oder hat „Aleph“ nichts mehr außer einen Antiglauben?
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#62   Aleph †   19:03:17 | Donnerstag, 27. März 2008
Gramgebeugte Herzen
Es gibt ja nichts Besseres als wenn gramgebeugte Tradiherzen endlich wieder hoher schlagen können und sei es wegen der roten oder weißen Mozzetta des Papstes.
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#61   Marcelus   18:59:26 | Donnerstag, 27. März 2008
Haben Bibelprotestanten wie „Aleph“ keine Inhalte, daß sie nur Katholiken anpöbeln können?
Der Hohlkopf Heger hat ganz andere Schwächen.
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#60   Hoffnung   18:58:22 | Donnerstag, 27. März 2008
Kleider machen Leute, dann klappts auch mit der Tradition
… oder so. Wenn die alten Gewänder rausgekramt werden dann lebt das tradiherzchen auf und enttarnt sich als Schein, wie die Summe Heidnischer Abgötterei die die „Kirche“ wie ein Schwamm aufgesogen hat und sie uns als „zu glabend verbindlich“ vorlegt, damit auch wir durch Götzendienste den Herrn verumglimpfen.
Das bestätigt wiederum nur, dass man der Offenbarung mit Gewalt fehlinterpretieren muß um Babylon nicht als rk Kirche zu deuten
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#59   Genoveva   18:43:34 | Donnerstag, 27. März 2008
@Montfalcone
Ihren klugen Text sollten sich einige Poster hier hinter die Ohren schreiben :)3
Leider werden sie ihn nicht verstehen :-S
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#58   Aleph †   18:38:10 | Donnerstag, 27. März 2008
Dr. Heger
Der Hohlkopf Heger hat ganz andere Schwächen.
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#57   Genoveva   18:35:53 | Donnerstag, 27. März 2008
Dr. Heger: Ecclesia semper reformanda
Die Rede kann schon auch recht verstanden werden als beständige Notwendigkeit zur Erneuerung. Das hat aber nichts mit einem permanenten Willen zu strukturellen Neuerungen zu tun, wie einige Flachköpfe auch hier im Forum meinen.
Da der Begriff „Reform“ durch die Politik mittlerweile völlig verbraucht ist (Hohlkopf Aleph zitiert ja gerne die Hohlformel „Reformstau“), ist aber in der Tat zu empfehlen, die Dinge mit dem Hl. Pius X. auf den Punkt zu bringen:
Omnia instaurare in Christo.
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#56   Marcelus   18:23:41 | Donnerstag, 27. März 2008
Jeder, der draußen arbeitet, zieht trägt draußen entsprechend kälteresistente Kleidung
Papst Johannes Paul II. hat kälteresistene Kleidung anscheinend nur zum Skifahren in den Bergen benötigt.
Warum soll Papst Paul VI. ohne Fellhaube ausgekommen sein?
Vielleicht ist er nur im päpstlichen Palast geblieben und hat Außenauftritte gemieden,
weil er sich ohnehin dem Kirchenvolk völlig entfremdet hat.
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#55   Aleph †   17:25:58 | Donnerstag, 27. März 2008
Rübezahl: Enttäuschung
Das große Interesse des Schreibers an den Mozzetten könnte in der großen Enttäuschung begründet sein, dass er, der Schreiber, niemals den Genuss haben wird, eine solche Mozzetta, ob in Weiß oder Rot, tragen zu dürfen.
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#54   Montfalcone   17:21:14 | Donnerstag, 27. März 2008
Den Herren Pseudoliberalen ins Stammbuch:
Wer die semiotische, nonverbale Kommunikation durch Symbole, auch und gerade aber durch Kleidung nicht versteht oder nicht wahrhaben will und sich auf Logozentrik versteift, der lebt, wissenschaftlich-intellektuell gesehen, sagen wir, in den 1870ern. Da mag die DFG noch so viele Graduiertenkollegs zu Herrschftszeremoniell, höfischer Ordnung usw. auflegen, da mag es Studiengänge und Bücher in Mengen zum Thema geben, aber wenn es jemandem in den verregneten (wie Ostern!) Streifen paßt, wird das ignoriert – oder, denke ich mal, es ist einfach unbekannt. Man muß schon ein arger Ignoramus sein, wenn man nicht sieht, wie wichtig Kleiderordnungen und -wahlen sind, und gerade der Hl. Vater weiß wohl, damit umzugehen. Insofern ist es selbstverständlich interessant, was in diesem Artikel stand.
Es mag natürlich sein, daß der geistig schlichte Pseudoliberale und Semiintellektuelle, der mit seiner Zeit nichts besseres anzufangen weiß, als in einem Forum wie diesem herzmzutrollen, wirklich keine Kapazitäten für nicht verbal oder besser noch schriftlich Formuliertes hat (Küchenphilosopie: Kann ich denken, kann es geben, was ich nicht formulieren kann?), und daß genau das ein Grund ist, warum ihm auch jedes Verständnis für eine traditionelle Messe, sämtliche Riten, ja, das Heilige selbst einfach abgehen… eine bedauernswerte, limitierte Existenz.
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#53   Aleph †   17:02:30 | Donnerstag, 27. März 2008
Alkuin
Sie haben recht. Eigentlich sind es Straußenfedern. Das verlangt auch die Tradition so.
Die Straußenfeder verfügen über mehr Volumen und können viel mehr Staub als Pfauenfedern aufwirbeln.
Pfauenfedern sind zwar auch sehr schön, dafür aber ziemlich dürr und ohne Volumen.
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#52   Rübezahl   16:57:47 | Donnerstag, 27. März 2008
Das ganz besonders große Interesse …
… an diesem Artikel scheint jedoch – allen anderen voran – vor allem bei einem Poster in überdurchschnittlichem Maße vorhanden zu sein.
18 von 51 Kommentaren – 35%
~Schmunzel~
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#51   Aleph †   16:49:48 | Donnerstag, 27. März 2008
Heißer Dank
Leute ist es nicht großartig, wie der Artikel über die roten und weißen Mozzetten des Papstes auf die Gemüter wirkt.
Mit welcher wachsenden Begeisterung wird dem Thema hier seit Stunden nachgegangen und welche Bereiche wurde alle schon und werden noch gestreift.
Selbst nicht mehr aufgelegte Bücher werden mobilisiert und zu Rate gezogen. Es ist ein emsiges Tun, wie in einem Bienenstock, im Gange.
Die meisten der Schreibenden sind mit glühender Begeisterung dabei, Ihr Scherflein dran zu tun, damit es zu einer fruchtbaren Diskussion kommt.
Misstöne von Grantlern werden total überspielt und kommen gar nicht erst zu Gehör.
Das alles zeigt doch ganz deutlich, wie notwendig der Mozzetten-Artikel war und kreuz.net hat großzügiger Weise diese Sehnsucht gestillt.
Heißen Dank! o^/ :(3 o^/ :(3 o^/
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#50   Alkuin   16:42:58 | Donnerstag, 27. März 2008
Pfauenwedel?
Wenn schon, denn schon; es waren / sind Wedel aus Strauss Federn! o^/
www.kreuz.net/…5316.attachment6.jpg
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#49   Dr. Christoph Heger   16:37:56 | Donnerstag, 27. März 2008
Nicht reformieren, sondern performieren!
, weil es in der katholischen Kirche das Prinzip der semper reformanda ecclesia gibt.
Nein, dieses Prinzip gibt es in der katholischen Kirche überhaupt nicht.
Man mache sich auch einmal klar, daß ein solches Prinzip ein Prinzip der Unanständigkeit wäre: Jemand der dauernd seine Form ändert, lügt seinen Mitmenschen offenbar etwas vor. Wer dagegen von etwas beseelt ist, will das ausformen – nicht reformieren, sondern performieren.
MfG
Christoph Heger
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#48   juergen   16:35:48 | Donnerstag, 27. März 2008
Pfauenwedel?
Pfauenwedel (Flabellum)? Ja ist denn schon wieder Libori?
Erst dann gibt es wieder einen „Pavonicaudafer“
…iborius.soemer-digital.de/…libori07_ponti15.jpg
o^/
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#47   Aleph †   16:29:29 | Donnerstag, 27. März 2008
maliems
Auch wenn ich es ungern tue, muss ich widersprechen, weil es in der katholischen Kirche das Prinzip der semper reformanda ecclesia gibt.
Davon wird immer wieder gern geredet. Wie das mit den Taten aussieht, weiß ich nicht. Vielleicht ist es auf eine andere Ebene verlagert.
Was sollte auch in den refomatorischen Kirchen noch refomiert werden?
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#46   maliems   16:22:08 | Donnerstag, 27. März 2008
@aleph
es gibt in der kath. Kirche keinen Reformstau.
Wer reformieren muss, das sind die reformatorischen Kirchen, deshalb eißen sie ja so.
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#45   Aleph †   16:18:00 | Donnerstag, 27. März 2008
Schüttel
Es könnte durchaus sein, dass die wunderschön prächtigen Pfauenwedel wegen permanenter Nichtnutzung in den vergangenen 40 Jahren (!) sang- und klanglos verrottet sind.
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#44   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:17:00 | Donnerstag, 27. März 2008
Regenpapst
Mir fällt schön langsam auf, dass immer dann, wenn Benedikt xvi irgendwas macht, der Himmel bitterlich weinen muss! Vielleicht sollte man ihm mal zu einer Afrikareise raten – dort freut man sich sicherlich über ein bisschen Regen.
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#43   Schüttel   16:07:37 | Donnerstag, 27. März 2008
wo bleiben die hübschen Pfauenwedel?
und last not least:
wo bleibt die Tiara?
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#42   Aleph †   16:05:00 | Donnerstag, 27. März 2008
-RJH-
Hoffentlich wird das Spektakel auch im Fernsehen übertragen.
Damit die ganze Weltkirche was davon hat. Dabei kann man leicht über den Reformstau hinwegsehen.
Bei Brot, Kuchen und Spielen vergeht die Zeit viel schneller und das Glauben fällt viel leichter. :)3 :)3
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#41   RJH   16:01:08 | Donnerstag, 27. März 2008
Sedia gestatoria
Wie inzwischen aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen durchsickerte, soll am Dienstag der zweiten Osterwoche (01.04.) die Sedia gestatoria wieder offiziell in Dienst gestellt werden. Die Sediari pontifici, die zwölf Männer die die große Thronsänfte tragen, werden dabei purpurne Gewänder aus Damast tragen. Bei schönen Wetter soll anlässlich der Audienz das Spektakel auf dem Petersplatz stattfinden.
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#40   Aleph †   15:57:38 | Donnerstag, 27. März 2008
Chices Utensil
A propos Mozzetta: Vor Jahresfrist hat der Papst aus den vatikanischen Kleiderbeständen schon einmal ein illustres Kleidungsstück hervorholen lassen.
Es war die rote mit weißem Pelz besetzte Mütze. Ein chices Utensil. Das leider aber seither nicht mehr wieder in der Öffentlichkeit von ihm getragen wurde.
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#39   Rübezahl   15:49:58 | Donnerstag, 27. März 2008
Papst, König oder doch halt nur Landorganist :o)
Jede Nacht um halb eins wenn das Fernsehen rauscht,
leg ich mich aufs Bett und mal mir aus,
wie es wäre, wenn ich nicht der wäre, der ich bin,
sondern Kanzler, Kaiser, König oder Königin.
Ich denk’ mir was der Kohl da kann, das kann ich auch.
Ich würd’ Vivaldi hör’n tagein tagaus.
Ich käm viel rum würd nach USA reisen,
Ronny mal wie Waldi in die Waden beissen.
Das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen,wenn ich König von Deutschland wär.
Das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen,wenn ich König von Deutschland wär.
Ich würd’ die Krone täglich wechseln, würde zweimal baden,
würd’ die Lottozahlen eine Woche vorher sagen.
Bei der Bundeswehr gäb’ es nur noch Hanfparaden.
Ich würd’ jeden Tag im Jahr Geburtstag haben.
Im Fernsehen gäb’ es nur noch ein Programm:
Hans Meiser vierundzwanzig Stunden lang.
Ich hätte zweihundert Schlösser und wär’ nie mehr Pleite.
Ich wär Kimmy der Erste, Sissi die Zweite.
Das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen,wenn ich König von Deutschland wär.
Das alles und noch viel mehr
würd’ ich machen,wenn ich König von Deutschland wär.
Die Socken und die Autos dürften nicht mehr stinken.
Ich würd’ jeden Morgen erst mal ein Glas Schampus trinken.
Ich wär’ chicer als der Schmidt und dicker als der Strauss
und meine Platten kämen ganz groß raus.
Reinhard Mey wäre des Königs Barde,
Paola und Kurt Felix wären Schweizer Garde.
Vorher würde ich gerne wissen, ob sie Spaß verstehen:
Sie müßten achtundvierzig Stunden ihre Show ansehen.
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#38   Aleph †   15:39:51 | Donnerstag, 27. März 2008
Alkuin
Den Krampf hätten Sie nun wirklich nicht schreiben müssen. Ganz schön vergrätzt, …wa? Totale Humorlosigkeit ausgebrochen…Hilfe!
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#37   LandorganistII   15:39:18 | Donnerstag, 27. März 2008
Also, wenn ich Papst wäre,
täte ich auch all die Kleiderschränke durchforsten, um zu sehen, ob es nicht was Nettes zum Anziehen gäbe…vielleicht täte ich sogar die Tiara aktivieren…und all die bunten Pontifikal-Schühchen, Manipelchen, …da hätten die Leute aber an jedem Festtag einiges zu bestaunen.
Um aber nicht in die Traditionalistenecke gestellt zu werden, würde ich im Gegenzug das MP zur alten Messe durch ein Neues ersetzen, das den NOM den Vorzug gibt. Auch hätte die Homo-Hatz ein Ende, die täte ich sogar weihen, ebenso hätte das Frauenpriestertum eine Chance. Den Zölibat würde ich wohl nicht abschaffen, die Zahlung von Witwenrenten wäre doch arg teuer! Die Judenfürbitte würde ganz abgeschafft. Tja, und die Pius-Brüder, die müssten sich warm anziehen…
aber leider hat’s bei mir ja nur zum Landörgler gereicht, is nix mit Papst Modernicus I.
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#36   Alkuin   15:23:22 | Donnerstag, 27. März 2008
@Aleph
So ein Wortschwall war gar nicht nötig um meine Meinung zu bestätigen. ^-^
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#35   juergen   15:19:51 | Donnerstag, 27. März 2008
Lustig zu lesen
Manche Dinge sind einfach amüsant zu lesen.
Es gab wirklich „schöne“ Bücher, z.B.
Rudolf Fattinger: Pastoralchemie. Eine Orientierung über die sakramentalen Materien, liturgischen Metalle, Textilien und Beleuchtungsstoffe nach den kirchlichen Bestimmungen. Freiburg : Herder, 1930. –-- Das fehlt mir noch in der Sammlung :'(
Als Kurzreferenz empfehle ich:
Müller-Frei: Riten- und Rubrikenbuch für Priester und Kandidaten des Priestertums. Freiburg : Herder, 1904 (=Erste Auflage). Immer wieder aufgelegt. Die 25 Auflage, die ich habe, ist von 1962. :-)
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#34   stimme der vernunft †   15:10:09 | Donnerstag, 27. März 2008
@Jürgen: Vorschriften
Jesus Maria und Josef.
Eigentlich mag man es gar nicht glauben.
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#33   juergen   15:08:28 | Donnerstag, 27. März 2008
noch gültig? / Mozetta
Ich frage mich gerade ob für Messen, die im alten Ritus gefeiert werden, all diese Vorschriften weiterhin gültig sind…?
–-------
Zur Mozetta
Ich finde es gut, daß wieder mehr Wert auf solche Dinge gelegt wird. Das gehört m.E. auch zu sowas wie einer „katholischen Identität“ hinzu.
Ich mag auch eher „vernünfige“ Gewänder und nicht diese modernen „Sack-Alben“ mit Überstola. Grauss!
Dazu eine Anekdote:
Ein Bekannter war als Küster tätig und legte für die Messe die Gewänder aus.
Der Priester kam rein und meinte, er wolle es nicht anziehen, sondern wollte in einer Mantelalbe zelebrieren.
Daraufhin zeigte der Küster mit der Hand zum Schrank und sagte: „Beim Sack gilt Selbstbedinung!“
:-D
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#32   Aleph †   15:00:35 | Donnerstag, 27. März 2008
stimme der vernunft
Genau. Um dem Skrupulantentum vorzubeugen, habe ich den Vorschlag des lebenslänglichen Verzichts gemacht.
Dann passiert effektiv nichts und man braucht nicht jedes Mal von Neuem die alten Skrupel zu aktivieren.
Das steigert die Lebensqualität.
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#31   juergen   14:59:39 | Donnerstag, 27. März 2008
Vorschriften
Ja, es gab Bücher in denen die Vorschriften der Ritenkongregation gesammelt und übersichtlich zusammengestellt waren.
Eines nannte ich schon:
Hartmann: Repertorium Rituum. Übersichtliche Zusammenstellung der wichtigsten Ritualvorschriften für die priesterlichen Funktionen.
Ich habe hier die 10. Auflage von 1904.
Zum Waschen und Reinigen von Tüchern findet man u.a.:
Daß alles, was mit dem Hl. Sakrament in Berührung gekommen ist, nur von Klerikern berührt werden darf. Küster o.ä. brauchen eine Erlaubnis des Bischofs.
Zum Waschen:
Unreine Korporalien, Purifikatorien und Pallen werden in einem Behälter aufbewahrt, dann zu seiner Zeit von einem Geistlichen (mindestens von einem Subdiakon) in warmen Wasser dem man etwas Lauge und Seife beimischt, ausgewaschen und nachher einigemal in reinem warmem Wasser abgespült. Die zweite und dritte Waschung werde von Nonnen oder frommen Laien vorgenommen, wiewohl es angemessener ist, daß alle drei Waschungen von einem Priester geschehen. Jede Waschung geschieht in verschiedenem Wasser und zwar in einem besonderen dazu bestimmten Gefäß (siehe Nr. 12). Das gebrauchte Wasser wird in das Sakrarium geschüttet. Nach der Wäsche werden sie gebleicht, gestärkt, geplättet und zusammengelegt, wodurch die Benediktion nicht verloren geht.
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#30   Kurt K.   14:40:34 | Donnerstag, 27. März 2008
Juergen:
Ist das wirklich (Ihr) Ernst?
Da gibts Bücher drüber? Offiziell anerkannte Bücher??
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#29   stimme der vernunft †   14:40:09 | Donnerstag, 27. März 2008
Das nennt man dann wohl Skrupulantentum
Wie war das eigentlich, in der guten alten Zeit, als die Menschen noch Ehrfurcht vor dem Heiligen hatten:
Auch nach der Purifikation befindet sich ja im Kelch noch eine geringe Menge Flüssigkeit, in der wiederum das Blut Christi enthalten ist.
Wenn man nun den Kelch auswischt, ist das Blut Christi im Kelchtuch.
Das kann man doch nicht so einfach waschen, oder?
Wenn man es aber nur ausspült und das Wasser dann ins Sakrarium gibt, dann hat man ja nach kürzester Zeit ein ganz ekelig versifftes Kechtuch, was ja der heiligen Handlung auch nicht angemessen ist.
Wie ist man früher damit umgegangen? Weiss das jemand?
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#28   Aleph †   14:33:28 | Donnerstag, 27. März 2008
Den Frevel ein für alle Mal ausschließen
Daraus kann man gut erkennen, wie ernst die Angelegenheit ist, wenn auch an die abteuerlichsten Fälle (Bart, Busen, Gegenstände, etc.) gedacht ist.
Am besten wäre es, aus lauter Ängstlichkeit, es könnte vielleicht etwas passieren, sich einfach in lebenslänglichem Verzicht zu üben.
Damit wäre jeder Frevel ein für alle Mal ausgeschlossen.
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#27   Genoveva   14:32:45 | Donnerstag, 27. März 2008
@Allerwertester Aleph /Czibo: Mit Verlaub …
um der die Heilsgewissheit sicher zu sein.
Sie sind eine unsägliche Dumpfbacke …
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#26   juergen   14:27:45 | Donnerstag, 27. März 2008
Albern?!?
Und ernsthaft: Das mit den Partikeln ist natürlich total albern.
Ich empfehle mal, Bücher wie z.B. Hartmann „Repertorium Rituum“ zu lesen und dort die Kapitel über die „Defekte“ bei der Messe.
Wenn z.b. ein Hostie bei der Kommunionspendung auf den Bart eines Mannes fällt, so ist der Bart zu waschen und das Wasser ins Sakrarium zu geben.
Wenn die Hostie bei der Kommunionspendung auf den Busen einer Frau fällt, so kann sie die selbst suchen – sofern möglich – und summieren. Die Hände müssen dann aber gewaschen werden und das Wasser ins Sakrarium gegeben werden.
Fällt ein Tropfen Blut Christi auf einen harten Untergrund am Altar, so muß es mit der Zunge des Zelebranten aufgenommen werden und der Fleck mit einem reinen Messer abgescharbt werden. Das Abgescharbte wird verbrannt und die Asche ins Sakrarium gegeben. Dann ist der Ort mit Wasser abzuwaschen und die Ablution ebenfalls ins Sakrarium zu schütten. Das Abscharben entfällt freilich, wenn es sich bei dem Untergrund um den konsekrierten Altarstein handelt.
Etc.
Etc.
Etc.
Das ist nicht albern – sondern ganz ernst gemeint (gewesen).
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#25   Aleph †   14:26:30 | Donnerstag, 27. März 2008
Zurück zu den Mozzetten, auf, auf, Marsch, Marsch
Vielleicht sollten wir danach trachten, umzukehren zu den roten und weißen päpstlichen Mozzetten und zu welch liturgisch richtigen Zeitpunkten diese an- und abzulegen sind, um der die Heilsgewissheit sicher zu sein.
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#24   Kurt K.   14:21:45 | Donnerstag, 27. März 2008
stimme der Vernunft
Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn Hostienpartikel auf geweihten Kirchenboden fallen, wenn man das Blut Christi einfach auf den Friedhof leeren darf?
Letzteres darf Mann auf gar keinen Fall. Das galt bei unsrer Clique früher als Alkohol-Frevel.
Merke: Wer Alkohol verdirbt, oder verdorbenen Alkohol unters Volk bringt, der wird mit Eckes Edelkirsch nicht unter drei Gläsern bestraft!
Und ernsthaft: Das mit den Partikeln ist natürlich total albern.
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#23   Aleph †   14:15:08 | Donnerstag, 27. März 2008
Brandenburgis
Das ist mir die katholische Regel, den Wein restlos zu konsumieren viel lieber…!
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#22   stimme der vernunft †   14:14:18 | Donnerstag, 27. März 2008
@Brandenburgensis
Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn Hostienpartikel auf geweihten Kirchenboden fallen, wenn man das Blut Christi einfach auf den Friedhof leeren darf?
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#21   Brandenburgis   14:07:37 | Donnerstag, 27. März 2008
Unsere pommerschen Kirchen
hatten alle im Chorraum ein Rohr zum umgebenden Friedhof. Wenn konsekrierter Wein übrig war, wurde er durch dieses Rohr hindurch in die geweihte Friedhofserde hinein entsogrt. Auch die Lutheraner hielten an diesem Brauch fest. Erst die Preußen mit ihrer scheußlichen Kirchenunion beendeten das sakramentale Leben in Pommern und Brandenburg weitgehend.
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#20   juergen   14:02:18 | Donnerstag, 27. März 2008
Rotweinflecken
Bei der Verwendung von Rotwein empfielt sich die Benutzung von Einweg-Kelchtüchern (Papierservietten), was freilich nur im NOM geht, da im VOM ja zwingend Kelchtücher aus Leinen vorgeschrieben sind.
Nachdem der Fleck eingetrocknet ist, und man somit nicht mehr von der Gestalt des Weines sprechen kann (denn Wein ist ja flüssig und nicht fest), kann man das Einweg-Kelchtuch verbrennen und die Asche ins Sakrarium geben, wozu man sich natürlich eine Kirche des VOM suchen muß, da in NOM Kirchen oftmals kein Sakrarium mehr vorhanden ist.
o^/
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#19   Aleph †   13:48:51 | Donnerstag, 27. März 2008
Alkuin
Offensichtlich werden Sie von einer tränentiefen Traurigkeit überschattet, in dem Sie mir schluchzend unterstellen, in meinen Beiträgen zu stänkern.
Mitnichten Nein. Niemals nicht.
Haben Sie meinen wunderbaren Betrag zur Entfernung von Rotweinflecken etwa nicht gelesen? Er ist durchweg positiv gehalten.
Damit ist doch der Beweis erbracht, dass ich mich ernsthaft mit Problemen, die auftreten können und mit deren Beseitigung befasse.
Was wollen Sie mehr. Soll ich Trübsal blasen?
Der Beitrag ist eine sehr sinnreiche Ergänzung zu den häufig hier schon ver- und behandelten Partikelproblemen und deren Purifikation.
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#18   gast   13:41:59 | Donnerstag, 27. März 2008
Auf diese Weise verschwindet nach einigem unentwegtem Reiben der Rotweinfleck.
und bald auch das Tuch
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#17   HeinrichvonOfterdingen   13:36:02 | Donnerstag, 27. März 2008
Mensch Aleph,
Ihre Postings werden auch immer geschmackloser.
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#16   Aleph †   13:24:54 | Donnerstag, 27. März 2008
stimme der vernunft
Man könnte den Rotweinflecken insoweit zu Leibe rücken, in dem man immer auch einen Salzsteuer während der Handlung dabei hat, falls Rotwein in Anwendung kommt.
Damit lässt sich gegebenenfalls, ohne dass die Messe, selbstredend im außerordentlichen Römischen Ritus, unterbrochen werden müsste, mit der Reinigungsarbeit problemlos beginnen.
Ein Ministrant ist rasch zu Hand, um das Salz auf den Fleck zu streuen. Dann wäre mit einer weißen Serviette das verstreute Salz, ganz fest in das befleckte Tuch zu reiben.
Auf diese Weise verschwindet nach einigem unentwegtem Reiben der Rotweinfleck.
Weißweinflecken haben den großen Vorteil unsichtbar zu sein.
Leider ist die Reinigung bei NOM nicht möglich, weil das Reiben möglicherweise die Andacht stört. NOM ist immun gegen solche Verrichtungen, möglicherweise auch zu restistent, um das Reinigungritual vonstatten gehen zu lassen.
Der außerordentliche Römische Ritus ist da viel robuster, weil er von der Gemeinde nicht einsehbar ist.
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#15   Alkuin   13:24:21 | Donnerstag, 27. März 2008
@Aleph
Bis jetzt habe ich kaum einen positiven Beitrag von Ihnen gesehen. Sie finden wirklich an allem etwas wo Sie stänkern können.
Auch wohl gemeinte Trivialitäten gehören zum Leben.
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#14   stimme der vernunft †   13:10:32 | Donnerstag, 27. März 2008
Soweit ich weiss
ist Rotwein als Messwein nicht verboten.
Der Grund, warum man (zumindest in unseren Breiten) lieber weissen verwendet, dürfte eher in dem Problem bestehen, dass Rotweinflecken aus Kelchtüchern so schwer wieder rausgehen.
Ausserdem: Wer sich schon über mikroskopisch kleine Hostienpartikel den Kopf zerbricht, was sagt der dann zu einem Rotweinfleck? Jeder Rotweinfleck ist ja dann „auch der ganze Christus“. Und dem soll man mit Meister Propper zuleibe rücken?
Da ist Weisswein einfach praktischer…
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#13   Aleph †   13:05:24 | Donnerstag, 27. März 2008
Kurt K.
Soweit ich orientiert bin, ist Rotwein für den von Ihnen angeführten Zweck nicht gestattet, damit mutwillige Täuschungen ausgeschlossen sind.
Deshalb habe ich drei Rebsorten für Weißweine aufgeführt.
Wobei der Gutedel im Markgräflerland, südlich von Freiburg, gedeiht.
Aber dort ist man protestantisch (der Geistliche Johann Peter Hebel hat dort gewirkt, bevor er Kirchenrat in Karlsruhe wurde).
Da könnte es Probleme mit der in der katholischen Kirche stets streng gehandhabten Messwein-Verordnung geben.
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