Adolf Hitler ist im Himmel
Sollen Gläubige die lateinischen Meßtexte mitlesen? Das ist nicht unbedingt nötig. Die Muttergottes hatte unter dem Kreuz auch kein Meßbuch dabei – erklärte der deutsche Distriktsobere der Piusbruderschaft, Pater Franz Schmidberger, in einer Fernsehdiskussion.
(kreuz.net, Mainz) Am 19. März diskutierten vier Gäste in der Sendung ‘Quergefragt’ des ‘Südwestrundfunk’
über die beiden Reizthemen Exorzismus und Lateinische Messe.
Die Aufzeichnung ist auch online abrufbar.
Die vier Teilnehmer waren der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler (77), der abgefallene Priester und frühere Kirchenrechtsprofessor Horst Herrmann (67), der Vatikanist der Boulevardzeitung ‘Bild’, Andreas Englisch (44), und der Distriktsobere der Piusbruderschaft in Deutschland, Pater Franz Schmidberger.
Der erste Teil der Sendung beschäftigte sich mit dem Exorzismus.
In der Sendung dementierte Englisch eine Meldung in ‘Bild’, die er am 5. März selber verfaßt hatte. Sie lautete: „Vatikan will 3000 neue Teufelsaustreiber im Kampf gegen das Böse einsetzen.“
Nun erklärte Englisch: „Der Vatikan hat damit nichts zu tun. Es gibt eine Gruppe in der katholischen Kirche, die mehr Exorzisten möchte.“
Den Eindruck zu erwecken, daß der Vatikan Tausende von neuen Exorzisten wolle „ist falsch“ – so Englisch.
Ferner behauptete der Vatikanist, daß „kein Mensch mehr“ irgend jemanden an ein Bett schnallen und mit Weihwasser „traktieren“ wolle.
Er wiederholte wenige Minuten später: „Leute auf ein Bett zu schnallen, will niemand, halte ich, halten 99 Prozent, die ich kenne, für totalen Schwachsinn.“
Es gäbe „keinen Zweifel“ daran, daß die zuständige Stelle das für „kompletten Blödsinn“ halte.
Die Frage sei lediglich, ob jemand ein Exorzismusgebet sprechen dürfe. Darin sieht Englisch „kein Riesenproblem“.
Was Englisch nicht sagte: Noch der Heilige Pater Pio mußte einen Besessenen auf ein Bett gefesselt exorzieren. Von diesem Exorzismus gibt es eine Filmaufnahme, die Englisch erst kürzlich – bei einem anderen Auftritt in der umstrittenen deutschen Talkshow Johannes B. Kerner am 23. Februar – gesehen hat.
Pater Schmidberger betonte zur Besessenheit, daß es sich meist um psychisch kranke Menschen handle, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedürften: „In sehr vielen Fällen ist es seelische Unausgeglichenheit.“
Die Journalistin versuchte, dem Pater spektakuläre Aussagen zu entlocken. Doch der studierte Mathematiker blieb nüchtern.
Pater Schmidberger empfahl zunächst die normale religiöse Praxis: regelmäßiges Gebet und Zuflucht zu den Sakramenten. Wenn das nicht fruchte, könne man mit dem kleinen Exorzismus beginnen.
Der große Exorzismus nehme viel Energie in Anspruch und benötige eine entsprechende Erfahrung – so Pater Schmidberger.
Heiner Geißler betonte zum Exorzismus, daß die deutsche Bischofskonferenz „diesen Unfug“ ablehne.
Geißler erklärte sich „zutiefst“ überzeugt, daß es keine Hölle gibt. Auf Nachfrage von Pater Schmidberger spezifizierte er später in der Sendung, daß er die Existenz der Hölle nicht ausschließen könne. Aber er sei überzeugt, daß sie leer ist.
Der zweite Teil der Sendung beschäftigte sich mit der Alten Messe.
Dazu erklärte Geißler, daß er die Lateinische Messe als etwas Positives empfunden habe. Für ihn war der überlieferte Ritus – auch weil er selber gut Latein gelernt hatte – eine Heimat.
Er sei viel gereist und habe auf der ganzen Welt derselben Messe beiwohnen können.
Pater Schmidberger betonte den Unterschied zwischen der Sprache und dem Ritus. Er erklärte, daß sich die Meßriten in den Gebeten, Gesten und Definitionen unterscheiden.
Die Neue Messe verwässere den katholischen Glauben. Die Messe werde als mitmenschliches Mahl mißverstanden, der Opfergedanke verschwiegen.
Zum Latein erklärte Schmidberger, daß es verbindend und unveränderlich sei. Es habe auch den Vorteil, daß es den Menschen in eine sakrale Atmosphäre hebe.
Gläubige, die kein Latein verstehen, könnten in einem Meßbuch mitlesen. Doch das gesprochen Wort sei nicht das Entscheidende, sondern das Gesamtgeschehen.
Die Muttergottes habe die Hinopferung ihres Sohnes sehr gut verstanden: „Sie hat unter dem Kreuz kein Meßbuch dabeigehabt.“
Der abgefallene Priester Herrmann erinnerte sich an die Schönheit seiner Primizmesse. Er kann aber nicht nachvollziehen, wie aus der Alten Messe ein alles entscheidende Punkt gemacht wird.
Herrmann gestand während der Sendung auch ein, daß heute „bei dem, was man Meßfeier nennt“, eine Unmenge von Mißbräuchen geschehen würden. Er erinnerte an Gottesdienste, wo „Brotschnitten durch die Gegend fliegen“: „Das Sakrale ist weg.“
Am Ende der Sendung drehte sich die Diskussion um den Ökumenismus.
Dabei erwähnte Englisch eine vatikanische Insiderinformation, um die große Bedeutung der Ökumene zu unterstreichen.
Der Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Levada, sagte angeblich ein wichtiges Treffen ab, weil der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, nicht teilnehmen konnte:
„Die Glaubenskongregation traut sich nicht mehr ohne ihn zu tagen“ – folgerte Englisch.
Die Aufzeichnung ist auch online abrufbar.
Die vier Teilnehmer waren der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler (77), der abgefallene Priester und frühere Kirchenrechtsprofessor Horst Herrmann (67), der Vatikanist der Boulevardzeitung ‘Bild’, Andreas Englisch (44), und der Distriktsobere der Piusbruderschaft in Deutschland, Pater Franz Schmidberger.
Der erste Teil der Sendung beschäftigte sich mit dem Exorzismus.
In der Sendung dementierte Englisch eine Meldung in ‘Bild’, die er am 5. März selber verfaßt hatte. Sie lautete: „Vatikan will 3000 neue Teufelsaustreiber im Kampf gegen das Böse einsetzen.“
Nun erklärte Englisch: „Der Vatikan hat damit nichts zu tun. Es gibt eine Gruppe in der katholischen Kirche, die mehr Exorzisten möchte.“
Den Eindruck zu erwecken, daß der Vatikan Tausende von neuen Exorzisten wolle „ist falsch“ – so Englisch.
Ferner behauptete der Vatikanist, daß „kein Mensch mehr“ irgend jemanden an ein Bett schnallen und mit Weihwasser „traktieren“ wolle.
Er wiederholte wenige Minuten später: „Leute auf ein Bett zu schnallen, will niemand, halte ich, halten 99 Prozent, die ich kenne, für totalen Schwachsinn.“
Es gäbe „keinen Zweifel“ daran, daß die zuständige Stelle das für „kompletten Blödsinn“ halte.
Die Frage sei lediglich, ob jemand ein Exorzismusgebet sprechen dürfe. Darin sieht Englisch „kein Riesenproblem“.
Was Englisch nicht sagte: Noch der Heilige Pater Pio mußte einen Besessenen auf ein Bett gefesselt exorzieren. Von diesem Exorzismus gibt es eine Filmaufnahme, die Englisch erst kürzlich – bei einem anderen Auftritt in der umstrittenen deutschen Talkshow Johannes B. Kerner am 23. Februar – gesehen hat.
Pater Schmidberger betonte zur Besessenheit, daß es sich meist um psychisch kranke Menschen handle, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedürften: „In sehr vielen Fällen ist es seelische Unausgeglichenheit.“
Die Journalistin versuchte, dem Pater spektakuläre Aussagen zu entlocken. Doch der studierte Mathematiker blieb nüchtern.
Pater Schmidberger empfahl zunächst die normale religiöse Praxis: regelmäßiges Gebet und Zuflucht zu den Sakramenten. Wenn das nicht fruchte, könne man mit dem kleinen Exorzismus beginnen.
Der große Exorzismus nehme viel Energie in Anspruch und benötige eine entsprechende Erfahrung – so Pater Schmidberger.
Heiner Geißler betonte zum Exorzismus, daß die deutsche Bischofskonferenz „diesen Unfug“ ablehne.
Geißler erklärte sich „zutiefst“ überzeugt, daß es keine Hölle gibt. Auf Nachfrage von Pater Schmidberger spezifizierte er später in der Sendung, daß er die Existenz der Hölle nicht ausschließen könne. Aber er sei überzeugt, daß sie leer ist.
Der zweite Teil der Sendung beschäftigte sich mit der Alten Messe.
Dazu erklärte Geißler, daß er die Lateinische Messe als etwas Positives empfunden habe. Für ihn war der überlieferte Ritus – auch weil er selber gut Latein gelernt hatte – eine Heimat.
Er sei viel gereist und habe auf der ganzen Welt derselben Messe beiwohnen können.
Pater Schmidberger betonte den Unterschied zwischen der Sprache und dem Ritus. Er erklärte, daß sich die Meßriten in den Gebeten, Gesten und Definitionen unterscheiden.
Die Neue Messe verwässere den katholischen Glauben. Die Messe werde als mitmenschliches Mahl mißverstanden, der Opfergedanke verschwiegen.
Zum Latein erklärte Schmidberger, daß es verbindend und unveränderlich sei. Es habe auch den Vorteil, daß es den Menschen in eine sakrale Atmosphäre hebe.
Gläubige, die kein Latein verstehen, könnten in einem Meßbuch mitlesen. Doch das gesprochen Wort sei nicht das Entscheidende, sondern das Gesamtgeschehen.
Die Muttergottes habe die Hinopferung ihres Sohnes sehr gut verstanden: „Sie hat unter dem Kreuz kein Meßbuch dabeigehabt.“
Der abgefallene Priester Herrmann erinnerte sich an die Schönheit seiner Primizmesse. Er kann aber nicht nachvollziehen, wie aus der Alten Messe ein alles entscheidende Punkt gemacht wird.
Herrmann gestand während der Sendung auch ein, daß heute „bei dem, was man Meßfeier nennt“, eine Unmenge von Mißbräuchen geschehen würden. Er erinnerte an Gottesdienste, wo „Brotschnitten durch die Gegend fliegen“: „Das Sakrale ist weg.“
Am Ende der Sendung drehte sich die Diskussion um den Ökumenismus.
Dabei erwähnte Englisch eine vatikanische Insiderinformation, um die große Bedeutung der Ökumene zu unterstreichen.
Der Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Levada, sagte angeblich ein wichtiges Treffen ab, weil der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, nicht teilnehmen konnte:
„Die Glaubenskongregation traut sich nicht mehr ohne ihn zu tagen“ – folgerte Englisch.
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Mittwoch, 21. Mai 2008 00:20
Arkanum/kreuts.net: keine Sorge,
das ist kein Rückzug!
Mittwoch, 21. Mai 2008 00:13
Leblhuber: Arkanum/kreuts.net:
Welches infame Spiel Sie hier spielen, habe ich noch nicht durchschaut.
Jedenfalls sind Sie in meinen Augen gründlich diskreditiert.
Verschonen Sie mich mit Mails. Ich antworte nicht darauf.
Jeder aufrechte Traditionalist ist mir lieber, als ein Arkanum, der konspiratives Wissen vortäuscht, sich wichtig macht und dann den verklausulierten Rückzug antritt.
Sie sind mir schon immer nicht ganz koscher erschienen. Jetzt weiß ich definitiv, dass Sie nichts taugen.
Ein Großmaul mit undurchsichtigem Hintergrund.
Keine besondere Empfehlung!!!
Jedenfalls sind Sie in meinen Augen gründlich diskreditiert.
Verschonen Sie mich mit Mails. Ich antworte nicht darauf.
Jeder aufrechte Traditionalist ist mir lieber, als ein Arkanum, der konspiratives Wissen vortäuscht, sich wichtig macht und dann den verklausulierten Rückzug antritt.
Sie sind mir schon immer nicht ganz koscher erschienen. Jetzt weiß ich definitiv, dass Sie nichts taugen.
Ein Großmaul mit undurchsichtigem Hintergrund.
Keine besondere Empfehlung!!!
Mittwoch, 21. Mai 2008 00:09
Defensor Fidei: @ Ultramontanus: Der Islam und der Alkohol
Ich dachte Moslems trinken keinen Alkohol
Tja, da ist sich Allah wohl nicht ganz sicher gewesen. Beim Diktat von Sure 47 hat er jedenfalls nicht mehr so genau gewußt, was er in Sure 5 noch gesagt hatte.
Sure 5, 90: O die ihr glaubt! Wein und Glücksspiel und Götzenbilder und Lospfeile sind ein Greuel, ein Werk Satans. So meidet sie allesamt, auf daß ihr Erfolg habt.
Sure 47, 15: Ein Gleichnis von dem Paradiese, den Rechtschaffenen verheißen: Darin sind Ströme von Wasser, das nicht verdirbt, und Ströme von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Ströme von Wein, köstlich für die Trinkenden, und Ströme geläuterten Honigs. Und darin werden sie Früchte aller Art haben und Vergebung von ihrem Herrn. Können sie wohl denen gleich sein, die im Feuer weilen und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Eingeweide zerreißt?
Tja, da ist sich Allah wohl nicht ganz sicher gewesen. Beim Diktat von Sure 47 hat er jedenfalls nicht mehr so genau gewußt, was er in Sure 5 noch gesagt hatte.
Sure 5, 90: O die ihr glaubt! Wein und Glücksspiel und Götzenbilder und Lospfeile sind ein Greuel, ein Werk Satans. So meidet sie allesamt, auf daß ihr Erfolg habt.
Sure 47, 15: Ein Gleichnis von dem Paradiese, den Rechtschaffenen verheißen: Darin sind Ströme von Wasser, das nicht verdirbt, und Ströme von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Ströme von Wein, köstlich für die Trinkenden, und Ströme geläuterten Honigs. Und darin werden sie Früchte aller Art haben und Vergebung von ihrem Herrn. Können sie wohl denen gleich sein, die im Feuer weilen und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Eingeweide zerreißt?
Dienstag, 20. Mai 2008 23:57
Arkanum/kreuts.net: Danke sehr,
ich habe das auch nicht als Feindseligkeit aufgefaßt.
Dienstag, 20. Mai 2008 23:54
Ultramontanus: Ich bin keineswegs
ein Feind von Arkanum, nur um das klarzustellen. Im Gegenteil beneide ich ihn um sein Fachwissen
Dienstag, 20. Mai 2008 23:52
Leblhuber: Ultramontanus:
Ich finde esn lediglich interessant und auch ein wenig amüsant , dass Arkanum, der sonst immer selbst
anderen Identitäten aufdeckt, einen wichtigen Hinweis bezügich seiner eigenen Identität gegeben hat
Es interessiert mich nicht die Bohne, wer Arkanum ist.
Mich interessiert vielmehr, wer mit Nazipropaganda die kath. Kirche desavouieren will.
Ob Arkanum ein falscher Fuffziger ist, lässt mich kalt. Deine Postings hingegen sind für mich relevant. Du gibst vor, katholisch zu sein und bist es definitiv nicht. Der hier vertretenen Nazischeiße trittst du nicht entgegen. Sie tangiert dich nicht. Warum wohl???
Es interessiert mich nicht die Bohne, wer Arkanum ist.
Mich interessiert vielmehr, wer mit Nazipropaganda die kath. Kirche desavouieren will.
Ob Arkanum ein falscher Fuffziger ist, lässt mich kalt. Deine Postings hingegen sind für mich relevant. Du gibst vor, katholisch zu sein und bist es definitiv nicht. Der hier vertretenen Nazischeiße trittst du nicht entgegen. Sie tangiert dich nicht. Warum wohl???
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