Wider die Geschichtsklitterung + Hier führt das Fernsehen Regie + Lefebvristischer Larry King + Befreite Messe + Selbstmord-Maschine
Kardinal Pacelli unterzeichnet am 20. Juli 1933 ein Konkordat mit den Nationalsozialisten
Wider die Geschichtsklitterung
„Bei diesen Verhandlungen [für ein Konkordat mit den Nationalsozialisten]
erlitt der Diplomat [Eugenio Kardinal] Pacelli [der spätere Papst Pius XII.] eine weitere Niederlage,
weil er gerade nicht die Kontrolle über die Entscheidungen der Akteure in Deutschland hatte: Die Zentrumspartei
hielt dem Druck der Nationalsozialisten nicht stand und löste sich am 5. Juli 1933 selber auf, noch bevor
das Reichskonkordat unterschriftsreif war. Damit war die Entpolitisierungsklausel des Konkordats, die
Geistlichen jegliches Engagement in Parteien verbot, als Verhandlungsmasse wertlos geworden. Pacelli zeigte
sich völlig überrascht und sah sich gezwungen, das Konkordat so schnell wie möglich zu unterzeichnen.“
Der Münsteraner Kirchengeschichtler Hubert Wolf in einem längeren Artikel für die ‘Frankfurter Allgemeine
Zeitung’ über die Position des Papstes zu Adolf Hitlers Machtantritt.
Hier führt das Fernsehen Regie
Vatikan. „Gegen die Begegnung des Papstes mit großen Massen kann der Vatikan nichts haben. Aber muß
das dann immer eine Eucharistiefeier sein?“ Das fragt sich der Vatikanist der katholischen Zeitung ‘Tagespost’
in einem Artikel „Massen-Messen: Muß das sein?“ Horst erinnert an die verregnete Ostermesse des Papstes.
In jeder Pfarrei wäre die Messe in die Kirche verlegt worden: „Bei Papstmessen geht das nicht. Hier führt
das Fernsehen Regie.“
Pater Steiner während einem Wanderlager der katholischen Jugendbewegeung KJB.
Lefebvristischer Larry King
Deutschland. Seit Sommer 2007 hat Pater Andreas Steiner
von der Priesterbruderschaft St. Pius X. seine eigene Sendezeit im beliebten Internetradio radio-sonnenschein.de.
Das Radio sendet seit einigen Jahren und verfügt über eine große, weltweite Hörergemeinde. Jeden Sonntag
um 10.00 Uhr geht Pater Steiner, der im Deutschen Distrikt der Piusbruderschaft auch die Kinderzeitschrift
‘Kreuzfahrer’ betreut, bei Radio Sonnenschein auf Sendung.
Befreite Messe
Österreich. Die notorische
Pfarrei St. Franziskus in Wels veranstaltete während der Messe am Ostersonntag zwischen Mahltisch und
Osterkerze einen Ausdruckstanz. Dabei wollte die in weiß gekleidete Tänzerin Iris Gumpenberger „das
Befreiende, Aufrichtende, Ermutigende, Angstfreimachende“ ausdrücken – erklärt die Webseite der Pfarrei.
Auf der Seite sind auch Fotos von der Tanzmesse veröffentlicht.
Selbstmord-Maschine
Deutschland. Der
Hamburger Ex-Senator Roger Kusch will mit einer Selbstmord-Maschine in Deutschland wieder die Euthanasierung
einführen. Das berichtete das Medienportal ‘Der Westen’ am 28. März. Den Auslöser der Injektionsmaschine
muß der Lebensmüde aus rechtlichen Gründen selber betätigen. Dann setzt sich in dem kleinen grünen
Automaten ein Motor in Bewegung. Ein Metallteil drückt gegen zwei gefüllte Spritzen. Zuerst läuft ein
Narkotikum in die Vene des Selbstmörders, um diesen zu betäuben. Dann folgt tödliches Kaliumchlorid.
Die Tötung dauert vier Minuten.
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53 Lesermeinungen
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Diese FSSPX-Zeitung ist ohnehin nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein“ – bei dem, was die heutigen Zeitungen
und Schulbücher der heutigen Jugend „einimpft“.
Die Zeitschrift „Kreuzfahrer“ ist für Kinder nicht geeignet. Ich sorge dafür, daß meine Kinder sie
beim Besuch eines Meßzentrums FSSPX nicht zu sehen bekommen.
@hlux: Entschuldigung Sie haben recht. Ich bitte um Entschuldigung. Ich hatte die von mir unterstellte
Konnotation aus der Beleuchtung gezogen, die Beiträge anderer Teilnehmer Ihrer Anmerkung gaben, sehe
aber nach sorgfältigerer Kenntnisnahme des Vorlaufs der Diskussion, daß Ihre Anmerkung sachlich begründet
war und keinen Anlaß für mein Mißverständnis gab. Ich bedaure meine Fehleinschätzung. MfG Christoph
Heger
notorische Pfarrei? Ist das die Steigerung von notorischem Volker Beck? Bitte kann mal wer sammeln um
für die Redaktion ein Deutsch-Deutsches Wörterbuch anzuschaffen!
@Heger hlux bezieht sich offenbar auf folgendes Zitat eines Aufsatzes von P. Schmidberger: „12. Die Todesstrafe
für Schwerverbrecher (Mord, Drogenhandel) trägt diesen rächenden Charakter in sich und führt viele
Schuldige nach dem Zeugnis von Gefängnisseelsorgern zur Bekehrung. Sie ist darüber hinaus ein wichtiges
Mittel der Abschreckung.“ (Auf S. 46, nicht 50) Da er offenbar darin etwas an P. Schmidberger Verwerfliches
auszusetzen hat… Ich kann mich nicht erinnern, irgendeine Wertung abgegeben zu haben. Ich wollte lediglich
auf eine konkrete Äußerung zu diesem Thema hinweisen. Wie Sie daraus auf 1. meinen IQ und 2. meine diesbezügliche
Haltung schließen können wollen, ist mir allerdings schleierhaft – erst recht, wenn Sie selbst sich
andererseits jegliche Rückschlüsse anderer aufgrund Ihres verteidigenden Postings verbitten.
@Leblhuber, @Benedikt @Leblhuber: Heger, der Schnösel! Warum sind Sie immer gleich so beleidigt, Das
fragt jemand, der regelmäßig durch seine Flegelhaftigkeit auffällt. @Benedikt: Nun, Sie haben Ihre
Fragen, betreffend die Argumente P. Schmidbergers ausdrücklich an mich gerichtet, nicht an die Allgemeinheit
hier. Ich hätte in der Tat auch Lust, auf sie zu antworten, muß mich aber aus Zeitgründen zurückhalten.
MfG Christoph Heger
Dr. Heger Ich habe nicht behauptet, dass diese These von Ihnen stammt. Sie haben sie allerdings in der
laufenden Diskussion verwendet und daher habe ich mir die Freiheit genommen, sie zu kommentieren.
Heger, der Schnösel! Warum sind Sie immer gleich so beleidigt, wenn man Ihre großkotzigen Sprüche konterkariert?
Überzeugender Sympathieträger werden Sie damit keiner. Also, bleiben Sie gelassen! Und was die Nachschlagerei
betrifft: Ihnen würde das ab und zu auch nicht schaden!
@Benedikt: Das diskutieren Sie doch mit P. Schmidberger, nicht mit mir! Ich habe diese Behauptung nicht
aufgestellt. Mein Thema ist die alberne Sitte unserer Aufgeklärten und Progressiven, jemanden mit einem
stichwortartigen Hinweis auf eine Behauptung von ihm madig zu machen, als ob es klar wäre, daß diese
Behauptung verwerflich ist. MfG Christoph Heger
@ Dr. Heger „12. Die Todesstrafe für Schwerverbrecher (Mord, Drogenhandel) trägt diesen rächenden Charakter
in sich und führt viele Schuldige nach dem Zeugnis von Gefängnisseelsorgern zur Bekehrung. Seit wann
ist Rache ein zu verteidigender Grundsatz? Und was ist von einer Bekehrung zu halten, die im Angesicht
des Galgens erfolgt? Sie ist darüber hinaus ein wichtiges Mittel der Abschreckung.“ Da lachen ja die
Hühner. Wo ist die Mordrate höher, in den USA, oder in Europa? Mit solchen Argumenten kann man nur noch
Dummköpfe überzeugen.
gespielte(?) Einfalt hlux und Lebluber sind anscheinend nicht die Klügsten – oder tun wenigstens so.
hlux bezieht sich offenbar auf folgendes Zitat eines Aufsatzes von P. Schmidberger: „12. Die Todesstrafe
für Schwerverbrecher (Mord, Drogenhandel) trägt diesen rächenden Charakter in sich und führt viele
Schuldige nach dem Zeugnis von Gefängnisseelsorgern zur Bekehrung. Sie ist darüber hinaus ein wichtiges
Mittel der Abschreckung.“ (Auf S. 46, nicht 50) Da er offenbar darin etwas an P. Schmidberger Verwerfliches
auszusetzen hat, habe ich mir erlaubt, den hier sich tummelnden „Aufgeklärten“, einen Großmeister der
gefeierten Aufklärung, nämlich Immanuel Kant vorzuhalten, der in seiner „Metaphysik der Aufklärung“
in der Todesstrafe für Mord den „kategorischen Imperativ der Strafgesetzgebung“ sah, und das mit Gründen,
deren Wucht man sich nicht so leicht entziehen kann. Leblhuber, der gleich mal nachgeschlagen hat, weiß
nun nichts Besseres, als mir zu unterstellen, ich teilte nicht nur diese Auffassung (was ich zufällig
nicht tue), sondern auch noch weitere – eher skurrile – Auffassungen des großen Philosophen, wie die,
daß der Mord an solchen Personen, die ungesetzlich ins Land gekommen sind (unehelich Geborene, illegale
Einwanderer), nicht gleichermaßen notwendigerweise strafrechtlich sanktioniert sein müsse. Also (gespielte?)
Einfalt bei hlux und argumentative Hakenschlagerei bei Leblhuber. MfG Christoph Heger
@Heger: Vielleicht liest der skandalisierende Vorposter mal, was in Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten,
zu diesem Thema steht. Ich muss mich über Sie doch sehr wundern. Nur weil Kant vor 200 Jahren das jus
talionis vertreten hat, ist es noch nicht sakrosankt. Wie stehen Sie denn zu seiner Ausnahme bei Kindstötung?
Ich zitiere: „Das unehelich auf die Welt gekommene Kind ist außer dem Gesetz (denn das heißt Ehe), mithin
auch außer dem Schutz desselben, geboren. Es ist in das gemeine Wesen gleichsam eingeschlichen (wie verbotene
Ware), so dass dieses seine Existenz (weil es billig auf diese Art nicht hätte existieren sollen), mithin
auch seine Vernichtung ignorieren kann, und die Schande der Mutter, wenn ihre uneheliche Niederkunft bekannt
wird, kann keine Verordnung heben.“ Also, Kant als Legitimation für die Todesstrafe anzuführen, ist
doch etwas gewagt. Stehen Sie zu Kants „Hat er aber gemordet, so muss er sterben“ , müssen Sie auch die
Ausnahme gelten lassen.
Todesstrafe Zumindest der Distriktsobere der Piusbruderschaft hat sich für die Todesstrafe ausgesprochen
So? Hat er? Ja, und? Ist das neuerdings verboten? Vielleicht liest der skandalisierende Vorposter mal,
was in Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten, zu diesem Thema steht. MfG Christoph Heger
hetznet-Sprech „notorisch“ bedeutet im hetznet-Sprech „römisch-katholisch“, diese Umschreibung ist nötig,
weil der Begriff „katholisch“ von hetznet ja verwendet wird, um „reaktionär-sektiererisch“ zu bezeichnen.
Todesstrafe Zumindest der Distriktsobere der Piusbruderschaft hat sich für die Todesstrafe ausgesprochen
(siehe S. 50 folgender PDF-Datei): – 2007-01-CIVITAS.pdf www.civitas-institut.de/…load/gid,2/Itemid,35/
Es gibt wirklich noch genügend Hexenverbrenner in der katholischen Klerisei! … daß ihm die kirchlichen
Feindbilder … … und unter den katholischen Sekten noch viel mehr. Da wimmelt es geradezu von Hexenverbrennern.
Da muss man gar nicht nach Laun, Meisner, Mixa und Konsorten Ausschau halten. Da genügt die Information
die von Radio Marija und Radio Horeb verbreitet wird. Die sind bekanntlich ja auch katholisch und somit
im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit. Oder etwa nicht?
#28 methusalix † 14:43:41 | Sonntag, 30. März 2008
die katholische Hierarchie soll angeblich gegen die Todesstrafe sein; lächerlich! Pünktchen: Nochmals:
… und kämpfen sogar kampagnenartig gegen sie. Wie gesagt, Ratzinger scheint davon nichts mitbekommen
zu haben, oder es ist ihm nicht ganz so wichtig, die Todesstrafe zu bekämpfen (oder fühlt er sich für
Nordamerika nicht so zuständig?) oder will er der Kirche ein Hintertürchen für die Todesstrafe offen
halten? So richtig DAGEGEN scheint er jedenfalls nicht zu sein; sonst käme ein gewaltiges Gedonner aus
Rom. Was den Herren Kirchenfürsten wirklich wichtig ist, erzählen sie uns ja ständig: Meisner die sakrale
Kunst, weil ja Kunst ohne „sakralen Bezug“ entartet; Herrn Mixa ist wichtig, dass Frauen (natürlich ohne
Bezahlung, soziale Absicherung, Krankenversicherung und Rentenansprüche!) ausschliesslich für die Herren
der Schöpfung am Herd stehen und Wäsche waschen und Ratzinger ist wichtig, dass die evangelische Kirche
keine Kirche ist. Von heftiger Gegnerschaft zur Todesstrafe, wie es hier immer postuliert wird, keine
Spur. Eine Kampagne sieht bei der katholischen Kirche wirklich ganz anders aus, Pünktchen! Siehe Schwangerschaftsunterbrechung,
siehe gleichgeschlechtliche Liebe, siehe Kinderbetreuung. Nichts davon finden Sie beim Thema Todesstrafe.
Und die Herren von den FSSSPPP…sonstwas Sekten machen sich mehr Sorgen darüber, dass die Pfaffen den
Menschen viel zu wenig den Hintern zukehren, als auch nur einen Gedanken an die Todesstrafe zu verschwenden.
@Modernisten-Gunsenum: Ihr Interesse an der katholischen Religion ist lobenswert Belehren müssen Sie
sich aber lassen, wenn Sie katholisch werden wollen.
Sehr fein. Sie sind ja doch gar nicht so unbelehrbar. Halten wir also fest: Ohne erstere Person Christus
ist keine Erlösung möglich. Ohne die nachgeordnete schon. Gruß an Luther!
Nochmals: der KKK erklärt die Todesstrafe nur im Falle einer in modernen Gesellschaften und Staaten nicht
gegebenen kollektiven Notwehr für zulässig. In vollkommener Übereinstimmung mit dieser Lehre haben
sich die US-Bischöfe mehrfach gegen die Todesstrafe in den USA erklärt und kämpfen sogar kampagnenartig
gegen sie.
@Marcelus Nur durch diese können Sie in den Himmel kommen Irgendwie hab ich den Narren an Ihnen gefressen.
Sie sind so… putzig! :&) Ich werde höchstpersönlich beim großen Monarchen ein gutes Wort für Sie
einlegen! o^/
@methusalix: Kümmern Sie sich lieber um Ihr ewiges Seelenheil Sind Sie überhaupt ein Gläubiger der
einen Kirche Christi und St. Petri? Nur durch diese können Sie in den Himmel kommen und Zeugnis für
die Kirche Christi ablegen.
#18 methusalix † 13:16:13 | Sonntag, 30. März 2008
völlig richtig Marcelus! Marcelus: @methusalix: Nehmen Sie zur Kenntnis, daß es wichtigere Programmpunkte
gibt, Die Todesstrafe, wie jede andere Strafe, ist der katholischen Hierarchie viel zu wichtig, als dass
man sich Ihrer begeben würde. Deswegen kommen, aber auch nur in akuten Fällen dann und wann, windelweiche
und beschwichtigende Erklärungen wie die von JPII und dort wo katholische Lehre im Wort festgeschrieben
steht, bleibt die Befürwortung der Todesstrafe bestehen.
#16 methusalix † 13:06:09 | Sonntag, 30. März 2008
Dank für den Link Pünktchen! Pope John Paul II and the „Catechism of the Catholic Church“ say that while
the state has the right to resort to capital punishment in order to protect society, in the modern world
the death penalty is unnecessary because such circumstances are essentially nonexistent. Irgendwie schein
Ratzinger das noch nicht begriffen zu haben. Die unsägliche Befürwortung der Todesstrafe steht immer
noch im aktuellen Katechismus. Zumindest in der von HW Spindelböck (i. e. ‘josefus’) eingestellten Ausgabe
auf St. Josef.at.
Ja, Marcellus, der Erzlügner leidet unter einer selektiven Wahrnehmung. Er kann grundsätzlich nur wahrnehmen
und anerkennen, was in seine Wertungsschablonen paßt. Alles andere muß negiert, geleugnet und ausgeblendet
werden nach dem Motto: Es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf. Wahr ist jedoch, daß die Bischöfe
in den USA sich mehrmals gegen die Todesstrafe ausgesprochen haben! Näheres dazu s. die aktuelle „Holy
Week Campaign to End Death Penalty“ www.americancatholic.org/…lty/BishopsDeath.asp
@Pünktchen: Gut, daß Sie die Lügen des „methusalix“ enttarnen Nicht nur in den USA gelten die Katholiken
als stark engagiert gegen die Todesstrafe, auch in Europa – insbesonders auch der Papst. Dennoch beschränkt
sich die katholische Glaubensverkündigung nicht auf diese Einstellung.
#12 methusalix † 12:50:45 | Sonntag, 30. März 2008
sag ich doch die ganze Zeit! Marcelus: @methusalix: Die Ächtung der Todesstrafe ist in der Tat nebenrangig
Die katholische Kirche ist im Grunde eine Befürworterin der Todesstrafe. Sonst würde sie diese so ächten
wie Schwangerschaftsabbrüche. Aber Strafe, auch und vor allem die Todesstrafe, war schon immer ein Mittel
kirhlicher Machtpolitik. Denken Sie an Giordano Bruno und die bereits erwähnte Johanna von Orleans. Es
ist halt schwer, von alten Gewohnheiten zu lassen. Und seien sie noch so mies.
Erzlügner methusalix Der KKK formuliert Bedingungen für die Zulässigkeit der Todesstrafe, die in den
USA nicht gegeben sind. Kardinal McCarrick sagt dazu: „For us this is not about ideology but respect for
life… We cannot teach that killing is wrong by killing. We cannot defend life by taking life.“ In den
USA gelten gerade die Katholiken (in der Gesamtgruppe der Christen) als schärfste Gegner der Todesstrafe!
Dazu haben auch die Bischöfe und der KKK ihren Anteil! Daran kann der Erzlügner nichts ändern!
@methusalix: Die Ächtung der Todesstrafe ist in der Tat nebenrangig Was ja bereits dadurch belegt wird,
daß ein Ungebornenmordförderer ständig gegen die Todesstrafe zu Felde zieht.
Erzlügner methusalix: mit der Todesstrafe hatte die katholische Hierarchie ja noch nie ein Problem Die
US-Bischöfe haben sich mehrmals seit 1970 in verschiedenen Erklärungen gegen die Todesstrafe ausgesprochen:
so zuletzt in einer gemeinsamen Erklärung 1980 und 1999 in einem Karfreitags-Appell! Hinzu kommen Dutzende
von diözesanen Initiativen, Erklärungen und Appellen.
Sie kommen mir vor, wie ein islamischer Feldprediger! Der Katechismus der Katholischen Kirche von 1992
wünscht die Abschaffung der Todesstrafe. Der wünscht sich auch, bzw. beteuert herzig den „friedlichen
Islam“ und lässt dann wieder ein paar Selbstmordattentäter auf die Marktbesucher los. Die Mär vom „Wunsch“
der katholischen Hierarchie die Todesstrafe abzuschaffen, glaube ich erst, wenn diese vom katholischen
Klerus in Schrift und Wort so geächtet wird, wie ein Schwangerschaftsabbruch oder gleichgeschlechtliche
Liebe. DAS ist die richtige Art glaubwürdig zu sein; aber nicht irgendwelche windelweichen und halbherzigen
Beteuerungen eines drittrangigen Klerikers. Wie wäre es mit einer Enzyklika? Oder wenigstens einem Motu
Proprio? Da ist wohl nichts in Sicht, weil für Menschenhinrichtungen die katholische Hierarchie immer
noch ein Hintertürchen offen halten will. Sonst würden die GANZ anders dagegen vorgehen. Siehe Abbrüche!
@methusalix: Offenbar sind Sie da nicht auf dem aktuellen Stand Der Katechismus der Katholischen Kirche
von 1992 wünscht die Abschaffung der Todesstrafe. Und sicherlich war das auch die Haltung der Kirchenhierarchie
vor der Konstantinischen Wende, als die Kirche noch Staatsfeind war. Nachzulesen in jedem aktuellen Katechismus
und in jedem nicht katholisch geschöntem Geschichtsbuch.
keine „Halbwahrheit“ Marcelus, sondern die ganze katholische (also absolut und immerwährend) richtige
Wahrheit! Marcelus: @methusalix: Erzählen Sie keine Halbwahrheiten Nachzulesen in jedem aktuellen Katechismus
und in jedem nicht katholisch geschöntem Geschichtsbuch. Die berühmteste Hingerichtete dürfte wohl
die Heilige Johanna gewesen sein.
@methusalix: Erzählen Sie keine Halbwahrheiten Oder sind wir hier etwa auf einem Wirtshausstammtisch?
Aber mit der Todesstrafe hatte die katholische Hierarchie ja noch nie ein Problem; also was soll das Geflenne?
Richtig! Mit Hilfe solcher Maschinen werden in den USA zum Tode Verurteilte hingerichtet. Aber mit der
Todesstrafe hatte die katholische Hierarchie ja noch nie ein Problem; also was soll das Geflenne? Man
sollte sich vielleicht überlegen, ob die Palliativmedizin nicht doch ein wenig mehr gefördert werden
könnte. Aber die ist ja lange nicht so erfolgsträchtig, wie die Chirurgie oder die Kardiologie. Am Ende
wird der Patient nicht geheilt entlassen, sondern beerdigt. Alos nicht das Geheul um „Selbstmordmaschinen“
kann zur Verringerung von Suiziden beitragen, sondern die Änderung unseres Medizinbetriebes. Aber da
sind ja die allmächtigen Chefärzte und Primare mit ihrer Medizinlobby vor (und die Pharmaindustrie).
Selbstmordmaschine Deutschland. Der Hamburger Ex-Senator Roger Kusch will mit einer Selbstmord-Maschine
in Deutschland wieder die Euthanasierung einführen. Das berichtete das Medienportal ‘Der Westen’ am 28.
März. Den Auslöser der Injektionsmaschine muß der Lebensmüde aus rechtlichen Gründen selber betätigen.
Dann setzt sich in dem kleinen grünen Automaten ein Motor in Bewegung. Ein Metallteil drückt gegen zwei
gefüllte Spritzen. Zuerst läuft ein Narkotikum in die Vene des Selbstmörders, um diesen zu betäuben.
Dann folgt tödliches Kaliumchlorid. Die Tötung dauert vier Minuten. Schon übel, was für angeblich
„humane“ Methoden den Menschen immer wieder einfallen, um ein Leben zu beenden. Aber wundern tut mich
das nicht. Wenn man den Genozid an den Ungeborenen bedenkt, ist es nur ein kleiner Schritt, auch für
den Selbstmord Lösungen zu finden. Im Übrigen ist die Zusammensetzung der Gifte in der Selbstmördermaschine
den Giftspritzen in den USA entlehnt. Ob diese Methode des Selbstmordes wirklich so human ist, wage ich
zu bezweifeln. Zu oft hat es schon Pannen bei der Hinrichtung mittels der Giftspritze gegeben