Rainhard Fendrich
Da lief ihm ein warmer Papstschauer über den Rücken
Weihbischof Laun an Rainhard Fendrich: „Beichten geht nicht. Du lebst in Sünde mit einer Frau und kannst darum nicht zur Kommunion gehen. Das Beichten hat auch keinen Sinn, denn du willst das ja nicht ändern.“
Das neue Magazin der Wiener Pfarrei St. Rochus sprach mit Reinhard Fendrich.
Das neue Magazin der Wiener Pfarrei St. Rochus sprach mit Reinhard Fendrich.
(kreuz.net) Der österreichische Popsänger und Schauspieler Rainhard Fendrich (53) hat dem neuen Wiener Magazin ‘Rochus’ ein Interview gegeben.

Die Zeitschrift wird von der bekannten Wiener Pfarrei Sankt Rochus und dem an die Pfarrei angeschlossenen Oratorium des Philip Neri herausgegeben.

Fendrich ist in der Pfarrei St. Rochus aufgewachsen.

Sein Interview steht unter dem Titel „Ich war nie wirklich unten“.

Im Jahr 1989 verfiel der Sänger einer Kokainsucht und war danach jahrelang drogenabhängig. Im Jahr 2006 wurde er wegen Kokainbesitz zu einer Geldstrafe von 37.500 Euro verurteilt.

Nach eigenen Angaben wurde das Drogenproblem durch den Tod seiner kleinen Tochter ausgelöst.

Fendrich gab bereitwillig Auskunft über sein Drogenproblem, seinen Glauben und den Papstbesuch
Fendrich gab bereitwillig Auskunft über sein Drogenproblem, seinen Glauben und den Papstbesuch
Zum Beginn des Interviews gibt sich Fendrich fromm: „Wenn man Gottvertrauen hat und Vertrauen in sich selbst, dann schafft man es immer wieder.“

Es sei für ihn „nicht schwer“ gewesen, sich aus den Drogen zu befreien: „Ich war nie wirklich unten, das hat nur so ausg’schaut.“

Dennoch ist er sich nicht sicher, daß das Thema Kokain für ihn erledigt ist: „Wer will das wissen? Erstens geht das niemanden etwas an. Es wundert mich, daß gerade eine Kirchenzeitung das wissen will.“

Er lebe zwar mit einer Frau in Sünde: „Ich habe eine Verlobte, mit der ich nicht verheiratet bin.“ Aber Drogen nehmen sei keine Sünde: „Es ist ja hochinteressant, daß ich immer von der Kirche mit diesen Dingen konfrontiert werde.“

Sein Interviewpartner weist den Sänger darauf hin, daß er selber zugegeben habe, sich mit Kokain fast zugrundegerichtet zu haben.

Fendrichs Antwort: „Da gibt’s ganz andere Sünden – die Hoffärtigkeit oder Unkeuschheit oder Neid.“

Er wundert sich, daß immer gerade das zum Thema gemacht werde, „was das Bewußtsein erweitert“ und stellt die Frage, ob man im Drogenrausch „vielleicht näher bei Gott“ sei.

Dann bekennt Fendrich trotzig: „Ich war nie wirklich unten. Ich bin ein prominenter Mann, und man stürzt sich auf meine Dinge.“

Die Einnahme von Drogen sei für einen Künstler nicht „artfremd“ – geht es in diesem Stil weiter: „Das gibt’s in der gesamten Geschichte der Musik.“

Im übrigen möchte Fendrich ein Hochamt schreiben: „Wenn i mir noch lang Zeit laß’, wird’s ein Requiem.“

Er habe beschlossen Ende 2008 ein bis zwei Jahre zu pausieren. Dann werde er vielleicht ins Zisterzienserkloster Heiligenkreuz bei Wien ziehen: „Ich bin sehr befreundet mit dem Weihbischof Laun, der hat mich dort eingeführt.“

Die Meßtexte sind für Fendrich – „bei allem Respekt“ – „ein Wahnsinn“. Er gehe nicht sehr oft in Messen, aber in der letzten Zeit öfters, „weil es mich erbaut.“

Es reize ihn auch Kirchenlieder zu schreiben: „Aber nicht so wie in den 70er Jahren, wo sich einer vorn hingestellt hat mit einer E-Gitarre und etwas heruntergeschrubbt hat.“

Dann bekennt der Sänger, „eigentlich wieder zu seinem Glauben zurückgekehrt“ zu sein: „Ich habe alles ausprobiert. Ich war auch ein Ketzer und nach dem Tod meiner Tochter habe ich gesagt: Es ist kein Gott.“

Dann probierte er alle möglichen Religionen aus: „Ich habe auch den Koran gelesen: Das ist überhaupt eine absolut aggressive Religionsform, die mir wirklich Angst macht.“

Schließlich habe er ein religionsphilosophisches Buch gelesen: „Da wurde mir erklärt, daß das Beten des Rosenkranzes vergleichbar ist mit den Gebetsmühlen in Tibet. Weil es eine Verinnerlichung ist.“

Er habe an die Mai- und Adventsandachten im Internat gedacht: „Da war so ein bisserl Weihrauch, und da ist man in so eine – Trance ist vielleicht übertrieben – gekommen.“

„Es war plötzlich aus und es war eine Stunde vergangen ohne, daß man es bemerkt hatte.“

Bei der Lektüre des erwähnten Buches sei er draufgekommen, daß er nicht einmal mehr das ‘Gegrüßet seist Du, Maria’ gekonnt habe: „Ich habe das wieder erforscht und jetzt bete ich oft Rosenkranz.“

Er bete es für alle, auch für seine Feinde: „Das tut mir gut“. Das Vergeben vermittle ein Gefühl der Überlegenheit: „Ich kann dir vergeben, du mir nicht – du kleines Würstchen.“

Er sei vielleicht auch wieder zurückgekehrt, um diese Kirche ein bißchen zu reformieren: „Die Geburtenkontrolle in der Dritten Welt in Zusammenhang mit der Krankheit Aids, das ist etwas, was man überdenken sollte“.

Da sei er auch mit dem Weihbischof Laun nicht einig: „Der ist ein absoluter Hardliner.“ Doch der Weihbischof könne diese Meinungsverschiedenheit akzeptieren.

Fendrich berichtet auch von seinem Versuch zu beichten: „Wir haben mit dem Bischof Laun eine Weihnachtsmesse gehabt, was ganz rührend war, in der Krypta von Heiligenkreuz: Ich habe ministriert.“

Vorher habe er beichten wollen. Doch der Weihbischof habe abgelehnt: „Nein, das geht nicht. Du lebst in Sünde mit einer Frau und kannst dann nicht zur Kommunion gehen und das Beichten hat auch keinen Sinn, denn du willst das ja nicht ändern.“

Damit müsse er jetzt leben: „Das akzeptiere ich auch“:

„Das ist mir dann auch zu wichtig. Das zieh’ ich mir an: Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen.“

Während des Besuches von Benedikt XVI. in Österreich hat Fendrich den Papst in Heiligenkreuz gesehen: „Da steigt ein absolut charismatischer Mensch aus! Der ist winzig, der is ganz klaan.“

Neben ihm war auch eine Papst-Gegnerin: „Die ist nachher wirklich dort gestanden mit einem verklärten Gesicht.“

Es habe geschüttet wie aus Schaffeln: „Und er ist ausgestiegen und mir ist ein warmer Schauer über den Rücken gelaufen.“

Auf die Frage, ob er den Papst auch persönlich getroffen habe, meint Fendrich: „Einen Papst kann man nicht treffen. Es wäre mir auch peinlich gewesen, was soll man denn reden?“
      
43 Lesermeinungen
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#43   Marcelus   18:37:34 | Dienstag, 1. April 2008
@Genoveva: Herzlichen Dank für die Erklärung!
Die Ehe hat zwei Zwecke: Nachkommenschaft und gegenseitige Stütze in unserem „Jammertal“. Beides ist im Himmel hinfällig.
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#42   Nachtlaterne   09:23:45 | Dienstag, 1. April 2008
gunsenum,
zur beichte sagt jesus persönliche worte zu seinen jüngern: „wenen ihr die sünden nachlqaqsst denen sind sie nachgelassen, wenen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“
auf das wort gottes hin sollen wir die beichte annehmen, sie ist ein so großes gnadengeschenkl. wenn wir aber alles anzweifeln oder besser wissen, dann werfen wir den gnadenschatz gottes auf den müll…
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#41   raindance1 †   21:35:57 | Montag, 31. März 2008
faule Ausreden
danach unterhielt ich mich mit einem mir bekannten bruder darüber. er sagte mir, dass ich da etwas falsch verstanden hätte. wenn ich auch schon vorher wisse, dass gewisse sünden wiederkehren würden, so bedeute dass nicht, dass meine zerknirschung in der beichte dann keinen wert habe, ich solle in dem moment ernsthaft bemüht sein den fehler abzustellen dann bekäme ich auch die absoolutiion
wer genau weiss das er von einer Sünde nicht lassen kann, dem hilft auch weibisches Genirscht sein nichts…diese saublöden Ausreden, nicht mal zu euren Sünden könnt ihr stehen, nein, man knirscht ein bischen und schon kriegt man die Absolution…und dann schreibt er das Wort noch nicht mal richtig…
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#40   Genoveva   21:13:12 | Montag, 31. März 2008
@Benedikt: Ein bißchen positivistisch, Ihre Antwort ;-)
Keine Ahnung, aber es ist eine Aussage vom Chef höchstpersönlich.
Die Ehe hat zwei Zwecke: Nachkommenschaft und gegenseitige Stütze in unserem „Jammertal“. Beides ist im Himmel hinfällig.
Wem dieses Verständnis der Ehe zu „kühl“ ist und wer die Ehe lieber als innigste Liebesverbindung definiert: diese innigste Liebesbeziehung herrscht im Himmel zwischen allen Erlösten. Als ist die Ehe dan auch unter diesem Gesichtspunkt aufgehoben (im dreifachen Hegelschen Sinne).
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#39   Marcelus   20:00:58 | Montag, 31. März 2008
@Kurt K.: Die Unauflöslichkeit der Ehe bis zum Tod soll ja insbesonders auch den Frauen nutzen,
aber auch den Männern.
Eine Ehe hat auch andere Zwecke.
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#38   Kurt K.   19:57:56 | Montag, 31. März 2008
Aha… naja… ist ja eigentlich klar!
Wenn jemand schon „nur“ 50 Jahre oder so an ein Weib gekettet ist, welches er nicht liebt, und das als Hölle empfindet, der würde natürlich nicht auch noch bis in alle Ewigkeit an dieses gebunden sein wollen. :-D
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#37   Marcelus   19:55:28 | Montag, 31. März 2008
@Kurt K.: Im Christuskönigreich werden die Menschen nicht mehr verheiratet sein,
sondern wie die Engel im Himmel leben.
Christus hat diese Frage selbst beantwortet, als Ihm die Schriftgelehrten die Frage stellten, wessen Ehegatten Frau eine Frau sein würde, die mehrfach verheiratet war.
Von niemandem – denn katholische Ehen werden geschlossen, „bis daß der Tod euch scheidet“.
Es wird aber sicherlich eine Verbindung zwischen den vormals Verheirateten geben,
denn die persönliche Geschichte der Auferstandenen wird im Christusreich nicht aufgelöst werden.
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#36   Benedikt   19:49:45 | Montag, 31. März 2008
@ Kurt K.
Wieso gibts dann da keine Ehen mehr?
Keine Ahnung, aber es ist eine Aussage vom Chef höchstpersönlich.
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#35   Kurt K.   19:42:10 | Montag, 31. März 2008
Marcelus: Aufgelöste Ehen?
Eine katholische Ehe wird allerdings durch den Tod aufgelöst,
da es im Christuskönigreich keine bestehenden Ehen mehr geben wird.
Ist das Christkönigreicht nicht DAS perfekte Reich an sich, in eurer Vorstellung?
Wieso gibts dann da keine Ehen mehr?
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#34   Marcelus   19:29:06 | Montag, 31. März 2008
Eine katholische Ehe verbindet wohl zwei Menschen auch noch bis in die Ewigkeit
Eine katholische Ehe wird allerdings durch den Tod aufgelöst,
da es im Christuskönigreich keine bestehenden Ehen mehr geben wird.
das Sakrament der Ehe ist, sofern gültig gespendet unausflöslich und verbindet 2 Menschen in Ewigkeit !
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#33   bonifatius   19:19:55 | Montag, 31. März 2008
@Stimme der unVernunft,
[kursiv]„Montag, 31. März 2008 13:40stimme der vernunft: Schwätzer LaunNaja, was seine Merkwürden, der hochmerkwürdige Weihschwätzer Laun so alles von sich gibt, darüber lachen ja nicht mal mehr die Faschingsnarren“kursiv]
O. Stimme der Unvervunft, was sie so alles an Schmarrn produzieren, stört nicht nur die Verdauung. Ich gebe ihnen Recht, daß sogar den Faschingsnarren das Lachen vergeht, wenn es einmal ernst wird…
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#32   Florian Geyer   17:54:01 | Montag, 31. März 2008
Kurt K – noch einmal
das Sakrament der Ehe ist, sofern gültig gespendet unausflöslich und verbindet 2 Menschen in Ewigkeit !
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#31   Kurt K.   15:08:38 | Montag, 31. März 2008
@ Sozialkatholisch
oder findest du es gut wenn ein Mann eine Frau wegen einer Jüngeren sitzen lässt oder eine Frau ihren Mann wegen einem Reicheren?
Nein, das ist sicher nicht schön.
Sowas ist aber sicher nicht oft der GRUND für die Trennung. Der Grund ist, dass sich die Partner nicht mehr lieben, bzw dass einer von beiden den anderen nicht mehr liebt. Dann wird die Beziehung noch genau so lange aufrecht erhalten (aus Bequemlichkeit, finanziellen Problemen, wegen der Kinder…) bis bei einem Partner eine neue Liebe ins Haus steht. Und dann wird die alte Beziehung beendet. Aber im Normalfall eben nicht wegen des „neuen, jüngeren, reicheren“ Partners, sondern weil die Beziehung schon vorher kaputt war.
Sie schütten das Kind mit dem Bade aus: Weil es einige Menschen gibt, die sich aus seltsamen Gründen trennen, sind Sie dafür, ALLE Menschen, die in ihrer Ehe nicht glücklich sind, ins Unglück zu stürzen. Zu unser aller Glück interessieren sich die allermeisten Menschen heute nicht mehr für diese seltsame Moralvorstellung alter, unverheirateter Männer.
Es geht um das Glück der Menschen und zwar in dieser und in der nächsten Welt auch.
Falsch. Es geht allerhöchstens um die nächste Welt. Was sind schon 50 unglückliche Jahre gegen die Ewigkeit im Glück? Dumm eben nur, dass diese „nächste Welt“ wahrscheinlich nur ein Hirngespinst ist.
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#30   Gunsenum   13:57:15 | Montag, 31. März 2008
jaja, der Laun…
viel verspielte er mit seinem pseudowissenschaftlichen Gehabe hins. homosexueller Veranlagung. Da begann die fachwelt ihn nicht mehr ernst zu nehmen. Zu recht!
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#29   stimme der vernunft †   13:40:33 | Montag, 31. März 2008
Schwätzer Laun
Naja, was seine Merkwürden, der hochmerkwürdige Weihschwätzer Laun so alles von sich gibt, darüber lachen ja nicht mal mehr die Faschingsnarren
:-[
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#28   Gunsenum   13:05:03 | Montag, 31. März 2008
@nachtlaterne
Das mit dem Ergötzen – da geb ich Dir recht. Kenne etliceh Priester, die ungerne BEichte hören (nicht weil sie da Sakrament nich schätzen!), da es sie äußerst belastet.
Hmm…würde es nicht ausreichen, seine Sünden einem anderen christ zu beichten,d er nicht geweiht ist? Nur interessehalber.
Was und wo sagt Gott denn was zur BEichte?
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#27   Nachtlaterne   12:57:45 | Montag, 31. März 2008
gunsenum,
weil wir das wort gottes größer einschätzen als das menschenwort loben wir das gnadengeschenk der beichte! sie sagen, dass es doch genüge vor sich selbst zerknirscht zu sein, reue zu empfinden, umzukehren. gott sagt es anders! nichts gegen persönliche reue, aber die sünden sollen vor einem priester ausgesprochen werden, der autorisiert ist sie zu vergeben.
wer übrigens den blödsinn redet, der priester würde sich an den sünden anderer ergötzen, der kann auch gleich die behauptung aufstellen man gehe gerne auf einen riesigen, stinkenden, giftigen müllberg um sich daran zu ergötzen.
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#26   Gunsenum   12:48:57 | Montag, 31. März 2008
Mainz bleibt auch Mainz!
@nachtlaterne
Ausnahmsweise ohne Provokation frage ich mal, ob die Beichte in der praktizierten Form notwendig ist. Enttäuschung, Reue, Zerknirschung und den festen Vorsatz, vond er Sünde Abstand zu nehmen, könnte ich doch theor. auch ohne die praktizierte Ohrenbeichte vollführen.
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#25   Nachtlaterne   12:39:32 | Montag, 31. März 2008
ehebruch bleibt ehebruch, das ist wahr…
…aber herr fendrich darf doch deswegen seine übrigen sünden beichten? die sünde darf niemals verharmlost werden, sünder sind wir aber alle und wir alle müssen um umkehr bemüht sein.
ich gehe selber 2 bis 3 mal im jahr beichten. wegen einer sünde sagte ich dem priester, dass sich der fehler doch nur schwer ändern liese. der priester sagte mir, dass die absolution nur möglich sei, wenn ich ernsthaft von der sünde abstand nehmen wolle. ich bekam in diesem falle die absolution nicht, aber seinen segen. danach unterhielt ich mich mit einem mir bekannten bruder darüber. er sagte mir, dass ich da etwas falsch verstanden hätte. wenn ich auch schon vorher wisse, dass gewisse sünden wiederkehren würden, so bedeute dass nicht, dass meine zerknirschung in der beichte dann keinen wert habe, ich solle in dem moment ernsthaft bemüht sein den fehler abzustellen dann bekäme ich auch die absoolutiion.
die beichtmöglichkeit ist ein unermessliches gnadengeschenk gottes, ermöglicht sie doch die entsorgung des schlechten in uns. ohne beichte bleibt die fremdbestimmung viel größer als wir es haben wollen, im schlimmsten fall werden wir zu lebenden toten ohne es wahrhaben zu wollen, weil noch ein paar kitzeltechniken funktioniere. eine vollkommene abzulegen ist schwer und ist eine gnade gottes. aber ein fnken reue ist auch nicht ohne wert, geben wir doch so gott die ehre uns zurückzuführen in seinen frieden, seine liebe und seine gerechtigkeit.
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#24   Sozialkatholisch   12:37:16 | Montag, 31. März 2008
@ Kurt
Es geht um das Glück der Menschen und zwar in dieser und in der nächsten Welt auch., oder findest du es gut wenn ein Mann eine Frau wegen einer Jüngeren sitzen lässt oder eine Frau ihren Mann wegen einem Reicheren?
Und wie ist das mit den vielen Kindern die unter den heutzutage häufigen Trennungen der Eltern erheblich psychisch leiden? Und das soll das wahre Glück sein?
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#23   Kurt K.   12:27:39 | Montag, 31. März 2008
Sozialkatholisch: Glück
Die Unauflösbarkeit der Ehe ist ein Schutz für die Frau von Rainhard Fendrich die wohl alt und unhübsch geworden ist und von Rainhard Fendrich wegen einer jüngeren verlassen wurde.
Einspruch, die Unauflöslichkeit der Ehe ist und war ein Schutz für die Frau und für den Mann wenn es einen von den beiden schlecht gehen sollte.
Mein lieber SK: Die „Unauflöslichkeit“ der Ehe hat nichts, aber auch gar nichts, mit einer angeblichen angestrebten Zufriedenheit von Menschen zu tun. Denn selbst wenn BEIDE die Ehe nicht mehr wollen, weil sie sich nicht mehr lieben oder sich gar nicht mehr mögen, gilt sie dennoch als Unauflöslich. In einer zwangsweise zusammengepressten Ehe sind alle Beteiligten unglücklich. Es geht dabei überhaupt nicht um die Zufriedenheit von Menschen. Es geht nichtmal um Menschen dabei. Es geht um Gott.
Und wenn die beiden Ehepartner sich schon trennen (was ja erlaubt ist), wieso sollen Sie dann ihr Leben lang alleine leben müssen, wenns um das Glück der Menschen ginge?
Darum gehts nämlich nicht.
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#22   Sozialkatholisch   12:20:38 | Montag, 31. März 2008
@ Kurt
Er durfte seine Frau binden, fasten lassen, sie schlagen, einsperren. Und sie musste gehorchen und hatte keinerlei Rechte, dagegen vorzugehen. Die Grenze war erst bei Mord erreicht. Umbringen durfte er sie nicht.
Weiß ich nicht ob es so war, ich weiß nur das das Christentum den Frauen im Patriarchat zuerst die Anerkennung und Gleichberechtigung gegeben hat. Böse und gute Menschen gibt es wohl bei beiden Geschlechtern obwohl die der Hang zu den Sündenarten wohl verschieden ist.
Die Unauflösbarkeit der Ehe ist ein Schutz für die Frau von Rainhard Fendrich die wohl alt und unhübsch geworden ist und von Rainhard Fendrich wegen einer jüngeren verlassen wurde.
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#21   Kurt K.   12:13:06 | Montag, 31. März 2008
@ Sozialkatholisch: Fast richtig
Kurt: Jaja, der böse Mann und die gute Frau.
Ganz richtig wäre es so: Der Mann und die hilflose Frau.
Sicherlich gabs auch „böse Weiber“. Doch wie mans dreht und wendet, die Gewalt hatte immer der Mann inne. Er durfte seine Frau binden, fasten lassen, sie schlagen, einsperren. Und sie musste gehorchen und hatte keinerlei Rechte, dagegen vorzugehen. Die Grenze war erst bei Mord erreicht. Umbringen durfte er sie nicht. Aber das war auch schon alles.
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#20   Sozialkatholisch   12:05:30 | Montag, 31. März 2008
@ Kurt
Jaja, der böse Mann und die gute Frau.
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#19   Kurt K.   11:59:55 | Montag, 31. März 2008
Sozialkatholisch
Bei ihrer kleinen Theorie gibts nur ein Problem:
Der Mann war häufig die Ursache, dass es dem Weibe schlehcht ging…
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#18   Sozialkatholisch   11:50:22 | Montag, 31. März 2008
@ Kurt
Die Unauflösöichkeit der Ehe ist nur ein weiteres patriarchalisches Istrument, welches die Frauen vergangener Zeiten unterdrückte und in Abhängigkeit hielt.
Einspruch, die Unauflöslichkeit der Ehe ist und war ein Schutz für die Frau und für den Mann wenn es einen von den beiden schlecht gehen sollte.
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#17   Kurt K.   11:28:50 | Montag, 31. März 2008
Fl Geyer
aus heutiger sich muß in der tat gesagt werden dass sehr sehr viele Ehen des Adels ungültig geschlossen wurden da der reine Wille nicht vorhanden war.
Oh… nicht nur des Adels… im Grunde der ganzen Bevölkerung, denn Liebesheiraten waren anno dazumal eine Seltenheit…
Eine Zustimmung der Frau war nur formal nötig und niemand hat sich drum geschert (nichtmal die heilige Mutter Kirche) ob diese denn wirklich freiwillig war. Die Unauflösöichkeit der Ehe ist nur ein weiteres patriarchalisches Istrument, welches die Frauen vergangener Zeiten unterdrückte und in Abhängigkeit hielt.
Zum Glück kümmert sich die Bevölkerung mittlerweile einen Dreck um die kirchliche „Moral“-Vorstellung zum Thema. Wenn alle, die geschrieden sind, der kirche fernblieben, dann sähs wirklich bitter aus für die Kollekte…
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#16   jeremy   11:24:08 | Montag, 31. März 2008
Kurt K.
8? o.O mal mit Sondergenehmigung aufgelöst // 9te :-O Eheschließung: ein bisschen historisches Wissen sollte doch vorhanden sein, bevor wild rumgepostet wird.
Durch die Fragezeichen wird eigentlich nur deutlich, dass da jemand denkt: Ich hab zwar keine Ahnung, aber ich stell es trotzdem mal ins Netz :-S
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#15   Florian Geyer   11:20:38 | Montag, 31. März 2008
Kurt K
aus heutiger sich muß in der tat gesagt werden dass sehr sehr viele Ehen des Adels ungültig geschlossen wurden da der reine Wille nicht vorhanden war.
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#14   Kurt K.   11:17:36 | Montag, 31. März 2008
JAja, Fl Geyer…
Ich weiss ich weiss…
Ausser natürlich, es handelt sich beispielsweise um Könige… wie den Monarch von England, dessen Ehe 8 (?) mal geschieden wurde, mit der jeweiligen „Sondergenehmigung“ des Papstes, bis „the King“ dannn beim 9. (?) Male endlich ne eigene Kirche gegründet hat, weil der Papst ihm sein Gewohnheitsrecht nicht mehr einräumte… :-D
Und ansonsten: Ihr Gott scheint mir irgendwie ziemlich sadistisch zu sein… oder dieses „Was Gott zusammengefügt hat soll der Mensch nicht scheiden“ ist einfach fehlerhaft interpretiert und soll vll lediglich bedeuten, dass niemand von AUSSEN eine Ehe trennen darf.
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#13   LandorganistII   11:13:10 | Montag, 31. März 2008
So, so,
und darüber entscheiden Sie, oder was?
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#12   Florian Geyer   11:12:14 | Montag, 31. März 2008
Kurtel
es gibt in der katholischen Kirche sowas wie „Scheidung“ nicht da das Ehesakrament nicht aufgelöst werden KANN, es sei denn es ist ungültig zustande gekommen !!
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#11   LandorganistII   11:11:03 | Montag, 31. März 2008
@Kurt…
Die meisten Leute dieses Forums wissen nix und doch urteilen sie täglich. Wer es fassen kann, der fasse es!
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#10   Florian Geyer   11:10:19 | Montag, 31. März 2008
Lando- Freund der Blasmusik
Dass sie nicht Redaktionsmitglied sind is mir klar denn wenn dies der Fall wäre wären 2 Leser online, nicht über 1000. Die Frage haben ich nicht an sie generell gerichtet. Fühlen sie sich eigentlich immer gleich angesprochen wenn wer was sagt ? :-O
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#9   Kurt K.   11:09:06 | Montag, 31. März 2008
@ Geyer: vom christlichen Standpunkt aus…
Rainhard Fendrich hat seine langjährige Frau wegen einer viel Jüngeren und Hübscheren Konkubine verlassen. Umso widerlicher ist seine christliche Heuchelei vor diesem Background.
Er wäre ja auch ganz schön blöde, wenn er seine Frau verlässt und dann eine viel ältere und hässlichere Dame frequentiert, wa?!
Und wie immer gilt hier: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Da Sie, Herr Geyer, nicht wissen, wie das Ehepaar Fendrich am Ende zueinander gestanden hat, sollten Sie nicht urteilen.
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#8   Freinsberg   11:03:44 | Montag, 31. März 2008
@ RJH
Wenn’s nicht wahr ist. so reimt es sich wenigstens.
^-^
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#7   LandorganistII   10:55:05 | Montag, 31. März 2008
@Geyer
Da ich nicht Redaktionsmitglied bin, kann ich Ihre anfängliche Frage nicht beantworten. Allerdings wird Ihr Kommentar doch auch veröffentlicht. Finden Sie etwa, der sei von einer das rechtfertigenden Wichtigkeit?
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#6   Florian Geyer   10:42:17 | Montag, 31. März 2008
Nachtlaterne
dies würde aber erfordern dass er zu seiner betrogenen Gemahlin zurückkehrt mit der er immer verheiratet sein wird was kein Mensch trennen kann und sich bei ihr entschuldigt.
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#5   Nachtlaterne   10:39:29 | Montag, 31. März 2008
Herr Fendrich…
…äußert sich jedenfalls schon mal nichzt feindselig zur Kirche und zum Glauben. Von daher gesehen verdient er ein wenig Anerkennung. Sein wunsch beichten zu gehen ist ein guter Wunsch. Sein Weihbisch irrt, wenn er meint, dass Herr Fendrich nicht beichten gehen darf. Darf er schon. er darf seine Sünden beichten, in jedem fall die die er bereut und ihnen denen er Umkehr sucht. Diese Sache sollte mal in Rom vorgetragen werden!
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#4   Florian Geyer   10:22:31 | Montag, 31. März 2008
Rainhard Fendrich
hat seine langjährige Frau wegen einer viel Jüngeren und Hübscheren Konkubine verlassen. Umso widerlicher ist seine christliche Heuchelei vor diesem Background.
Laun tut wohl !
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#3   r.ruhrgebietler   10:19:10 | Montag, 31. März 2008
Sollte Mons. Laun gar Rückgrad zeigen???
Ich bin erstaunt – Gratulation Herr Laun! Glaubenstreue zumindest in einem Punkt erreicht! Und zudem ganz klar Stellung der hlg. Mutter Kirche bezogen. Das trifft man selten!
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#2   RJH   10:08:35 | Montag, 31. März 2008
Absolution verweigert
Da hat der Herr Fendrich prominente Vorbilder. König Ludwig I. von Bayern soll auch wg. seiner Affäre mit Lola Montez vom Erzbischof die Absolution verweigert worden sein. Der König sprach darauf erbost: „Bleib Du bei Deiner Stola, ich bleib bei meiner Lola“
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#1   Florian Geyer   09:51:01 | Montag, 31. März 2008
Warum
werden hier die Ansichten von unwichtigen Personen zum Besten gegeben die später einmal Fußnoten im Geschichtswerk der Dokumentation der verkommenen und volksverdummenden Populärkultur sein werden.
Man sollte es nicht Boulevard und Primitivmedien gleichtun.
Als Österreicher schäme ich mich natürlich für solch eine komische Erscheinung
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