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Sonntag, 6. April 2008 18:45
Im August 1968 glaubten die deutschen Bischöfe zur seelsorglichen Lage nach dem Erscheinen der Enzyklika ‘Humanae vitae’ Stellung nehmen zu müssen. Die ‘Königsteiner Erklärung’.
Zurück zum Artikel 21 Lesermeinungen:
Dienstag, 8. April 2008 17:09
Marcelus: @„Schüttel“: Sie haben mit dem katholischen
Glauben nichts zu tun.
Dienstag, 8. April 2008 12:12
Schüttel: Ja, turk, so nicht!
Sie lenken ab. Natürlich war JPII, der eigentliche Verfasser von Humanae Vitae, gegen die Königsteiner Erklärung und hat mehrmals deren Korrektur erbeten. Aber genau das tat weder der Theologe JR, noch der Kardinal JR von der Glaubenskongregation (die sonst auf alle abstrusen indischen Jesuiten losschießt), noch der Papst BXVI.

Und „unfehlbar“ ist Humanae Vitae nur für Fundamentalisten.
Dienstag, 8. April 2008 11:20
turk: Also keine päpstliche Unterstützung für Königsteiner Erklärung
So nicht. Es gibt also keine einzige positive Stellungnahme des heutigen Papstes bzw. seines Vorgängers Johannes Paul II. zur Königsteiner Erklärung. Da der Papst nicht alle Probleme in der ganzen Weltkirche auf einmal lösen kann, ist die Argumentation Schüttels im konkreten Beweisfall abzuweisen. Weder die sog. Königsteiner noch die sog. Maria Troster Erklärung können eine volle Übereinstimmung mit dem Lehramt der Kirche und mit der unfehlbar vorgelegten Sittenlehre derselben Kirche für sich beanspruchen. So einfach und so objektiv ist es.
Dienstag, 8. April 2008 10:23
juergen: Lehramt
Man sollte schon noch unterscheiden zwischen:
– ordentliches Lehramt
– außerordentliches Lehramt
Dienstag, 8. April 2008 10:19
Brandenburgis: Marcelus ist kein Fundi …
… sondern ein defekter Automat.
Dienstag, 8. April 2008 10:16
Schüttel: Marcelus ist ein theologisch ahnungsloser Fundi
der nach Art des Charles Maurras absolutistisch verkündet: Der Papst ist die Kirche. Das ist eine Häresie und deshalb ist Herr Marcelus genausowenig katholisch wie Maurras, den Pius XI. exkommunizierte, oder wie die Weihbischöfe der Piusbrüder, die von Jahannes Paul II. exkommuniziert wurden.

Übrigens haben weder turk noch marcelus des Schüttel Einordnung der Stellung von Josepg Ratzinger/Benedikt XVI. zur Königsteiner Erklärung erschüttern können. Wenn BXVI gegen sie wäre, wäre es ein einfaches für ihn als deutschen Papst, seinen Mitbrüdern im Lande Luthers entsprechende Weisung zu erteilen. Wer sonst als ein deutscher Papst, wäre dazu berufen? Dass er es nicht tut ist ein Beweis, dass er wenigstens intentional der klugen und loyalen Erklärung von Königstein zustimmt!
Montag, 7. April 2008 16:35
Genoveva: @Marcelus: Uups …
ist das nicht ein bißchen übertrieben? Was ist den mit dem Lehramt des Bischofs oder gar des Konzils? Wollen Sie das alles nur als Ausfluß des päpstlichen Lehramtes verstehen?

Abfallen tut man übrigens auch nicht vom Lehramt – wie Sie das formulieren – sondern vom Glauben der Kirche. Sagen Sie jetzt bitte, bitte nicht, der Glaube der Kirche sei identisch mit dem päpstlichen Lehramt.
Montag, 7. April 2008 16:06
Marcelus: „stimme der vernunft“: Das Lehramt des Papstes
ist das Lehramt der Kirche.
Montag, 7. April 2008 16:05
Ein Blick in den Katechismus könnte den Schleier von deinen Augen nehmen.
Es darf allerdings nicht dein Sektenkatechismus sein, sondern es müsste schon der der katholischen Kirche sein.
Montag, 7. April 2008 15:46
Marcelus: @„stimme der vernunft“: Ihre „Meinung“ ist nicht katholisch
Es gibt kein „päpstliches Lehramt“
Die Bischöfe, auch der von Rom, sind Teile des ordentlichen Lehramtes der Kirche.

Katholik sind Sie ohnehin keiner – aber die wollen halt auch mitdiskutieren.
Montag, 7. April 2008 15:43
Es gibt kein „päpstliches Lehramt“
Die Bischöfe, auch der von Rom, sind Teile des ordentlichen Lehramtes der Kirche.
Montag, 7. April 2008 12:35
Marcelus: Die Königsteiner (BRD-DBK) und die Maria-Troster (ÖBK) Erklärungen sind Apostasien vom päpstlichen
Lehramt – und 1968 war Dr. Ratzinger auch noch nicht DBK-Mitglied und deutscher Bischof.

Diese Behauptungen des Herrn „Schüttel“ ist deshalb eine Fehlanzeige:
Die Königsteiner Erklärungauch vom heutigen Papst unterstützt, ist und bleibt ein Ruhmesblatt des deutschen Episkopates.
Montag, 7. April 2008 12:18
Benedikt: @ Neuevangelisation
Weshalb wurden die westdeutschen Bischöfe anschließend nicht exkommuniziert?

Exkommunikation einer ganzen Bischofskonferenz = Kirchenspaltung. Würde man immer gleich zur Exkommunikation greifen bestünde die Kirche heute nur noch aus der Diözese Rom.
Montag, 7. April 2008 08:43
Schüttel: Können Sie, turk
irgendeine Äußerung des Theologen, Kardinals und jetzigen Papstes nennen, die eine Kritik an der Königsteiner Erklärung beinalten würde? In dieser Frage bestand ein Dissens zwischen Johannes Paul II., dem eigentlichen Vater von „Humanae Vitae“, und Kardinal Ratzinger in der Glaubenskongregation, andernfalls der deutsche Episkopat, wie gottseidank in der Frage des Beratungsscheins, längst zur Korrektur aufgefordert worden wäre. Die Königsteiner Erklärung ist katholisch und ein theologisch-pastorales Ruhmesblatt, die gesinnungsethische Vergabe von Bescheinigungen, die eine Abtreibung straffrei stellt, war dagegen ein tragischer Irrweg, den JohnannesPaul II/KardRatzinger beendet haben. Unvergessen der Einsatz EB Dybas dabei und das feige Verhalten des Kölner Kardinals.
Montag, 7. April 2008 07:38
turk: Belege
Könnten Sie bitte einen Beleg bringen, daß die „Königsteiner Erklärung“ vom „heutigen Papst“ unterstützt worden wäre?
Sonntag, 6. April 2008 22:58
Schüttel: Die Königsteiner Erklärung
auch vom heutigen Papst unterstützt, ist und bleibt ein Ruhmesblatt des deutschen Episkopates.
Sonntag, 6. April 2008 21:10
juergen: wie wo was
Mit der Königssteiner Erklärung entschärften die deutschen Bischöfe eine wichtige Passage einer vom Papst herausgegebenen Enzyklika.
Wo?
Wie?
Was?
Sonntag, 6. April 2008 20:53
Elendester Sünder: Die Teufelspredigt von Klingenberg
Sonntag, 6. April 2008 19:23
Freinsberg: Kennen wir schon
Bitte nicht schon wieder! Moraltheologisch ist die Sache eh klar (Gewissen als letzte Instanz etc.).
Sonntag, 6. April 2008 19:18
apex: @ Neuevangelisation
Weshalb wurden die westdeutschen Bischöfe anschließend nicht exkommuniziert?
weil die deutsche Kirche, als die reichste Europas, viel Geld dem Vatikan zukommen lässt.
Sonntag, 6. April 2008 19:07
Neuevangelisation: Was ist los mit den Bischöfen ?
Wenn ein Matheprofessor allen ernstes behauptet 2 + 6 sei nicht in jedem Falle 8, so macht er sich unglaubwürdig und seinen Platz wird bald ein anderer einnehmen.
Mit der Königssteiner Erklärung entschärften die deutschen Bischöfe eine wichtige Passage einer vom Papst herausgegebenen Enzyklika. Außerdem versuchte der damalige Vorsitzende der Ostdeutschen Bischofskonferrenz über seinen Abgesandten die irrigen westdeutschen Bischöfe über ihre Irrtümer aufzuklären.
Er wurde hierbei schlicht gehindert.
Weshalb wurden die westdeutschen Bischöfe anschließend nicht exkommuniziert?
Vor einigen Jahren berief sich ein Diözesanpfarrer in einem Gespräch darauf, dass die Königssteiner Erklärung immer noch gilt. Der Karren ist tief, tief im Schlamm.
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