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Montag, 31. März 2008 08:17
kreuzmeldungen
Apostel der Barmherzigkeit + Selektive Privilegierung + Erfülltes Gesetz? + Beachtliches Lebenswerk + Messe auf der Harmonika
1982 besuchte Papst Johannes Paul II. Großbritannien.
1982 besuchte Papst Johannes Paul II. Großbritannien.
Apostel der Barmherzigkeit

Vatikan. Johannes Paul II. ist ein Apostel der Barmherzigkeit. Das erklärte Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Regina-Coeli Gebet in Castel Gandolfo. Benedikt XVI. erinnerte an den Todestag Johannes Paul II. am 2. April. Die Nacht seines Hinscheidens sei „bis heute unvergeßlich“.

Selektive Privilegierung

Österreich. Im österreichischen Bundesland Tirol lehnt nur die rechtsnationale Partei ‘FPÖ’ staatliche Privilegien für Homo-Konkubinate ab. Diese seien ein „Verrat am Ideal der Familie“ – erklärte der Landesparteiobmann der FPÖ-Tirol, Gerald Hauser: „Damit wird an der Familie gerüttelt, wie ich es von der ÖVP nicht für möglich gehalten hätte.“ Die Tiroler Christdemokratin Elisabeth Zanon glaubt, Homos hätten ein „Anrecht auf ein Liebesleben“ wie normale Menschen. Sie fordert ein angebliches „Recht auf eine Zeremonie am Standesamt“. Frau Zanon erklärte nicht, warum die geforderten Privilegien anderen sexuellen Perversionen oder anderen Lebensgemeinschaften vorenthalten werden sollten.

Erfülltes Gesetz?

Österreich. „Die Aussage: Gott will, daß auch die Juden katholisch werden, muß klar verständlich bleiben.“ Das erklärte Pater Walthard Zimmer, Prior der Priesterbruderschaft St. Petrus in Linz, in seinem Regionalrundbrief zur neuen Karfreitagsfürbitte. Gleichzeitig behauptete der Pater, daß Juden ihre jüdische Lebensweise nicht aufgeben müßten. Sie „sollen“ aber wie die Judenchristen der ersten Generation glauben, daß Jesus von Nazareth der ihnen durch Moses und die Propheten verheißene Messias war. Nur ein winziger Teil der Juden hält sich an das rabbinische Gesetz.

Beachtliches Lebenswerk

Frankreich. Der am Passionssonntag verstorbene Vorsteher der altgläubigen Benediktinerabtei Bellaigue in Zentralfrankreich, Prior Angelus Ferreira, war einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der benediktinischen Erneuerung in der heutigen Zeit. Das erklärte der Herausgeber der Monatszeitung ‘Kirchlichen Umschau’, Jens Mersch, in einem Nachruf. Der Prior starb im 18. Jahr seiner monastischen Profeß und im 14. seines Priestertums an Krebs. Er baute die mittelalterlichen Zisterzienserabtei Bellaigue auf. Heute singen dort dreißig Mönche das immerwährende Gotteslob.

Beerdigung von Pater Angelus FerreiraBeerdigung von Pater Angelus FerreiraKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 4 Bildern zu starten.

Messe auf der Harmonika

Österreich. Der Oberösterreicher Benno Mitterlehner hat die deutsche Messe von Franz Schubert für Steirische Harmonika umgeschrieben. Am 5. und 6. April begleitet er in der Stadtpfarrkirche Perg – 30 Kilometer östlich von Linz – die Messe vom Eingangslied bis zum Schlußgesang. Seine Werke sind auch über die Webseite benno.at auf CD erhältlich.

© Titelbild: Danny McL, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 33 Lesermeinungen:
Freitag, 4. April 2008 19:44
Marcelus: @Petrus Radii: Diese Aussage ist das richtige Prinzip
Rein kulturelle Sachen darf man beibehalten, sofern diese nicht gegen goettliches oder kirchliches Gesetz stossen.
Freitag, 4. April 2008 19:42
Petrus Radii: @Marcelus
Ihre Meinung ist aber doch unlogisch. Zumindest haben Sie meine Beitraege nicht voellig verstanden. Ich habe nicht von dem geschrieben, was die hl. Kirche der individuellen Entscheidung frei ueberlaesst. Ich habe nur ueber die Riten der Juden geschrieben, die jetzt, nach dem Kreuzesopfer Christi, als falsche Religion muessen betrachtet werden, d.h., Sabbat halten, Chanukah, Rosh Hashonah, Yom Kippur, usw. Der Kult der Juden ist Gott unannehmbar und fuer einen Christen abtruennig: eine Leugnung des Glaubens an Jesum und Seine Kirche. Rein kulturelle Sachen darf man beibehalten, sofern diese nicht gegen goettliches oder kirchliches Gesetz stossen.
Mittwoch, 2. April 2008 22:37
Lolli †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 2. April 2008 22:35
Brandenburgis: Tja, durch das Raster des hl. Vaters
fällt der Marcelus gewiß hindurch. Das ist bitter.

Mal was anderes, Marcelus: Sie wollten mich doch sprerren lassen und vor den Europäischen Gerichtshof zerren. Was wird denn nun daraus? Können Sie mir vielleicht einen linksradikalen Verteidiger empfehlen?
Mittwoch, 2. April 2008 22:24
Lolli †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 2. April 2008 22:22
Pro Germania sancta †: @Marcelus: Sie irren gewaltig!
Sie sind weder bibelfest noch dialogtauglich (au weia und Sie verehren Papa Ratzi!)!

Biblisch galt der göttliche Genozidbefehl aber nur für das eine von Gott ausdrücklich zum Abschuß freigegebene Volk.
Ich zitere mal aus dem Artikel von Greenberg (eigene Übersetzung): Die gesetzlichen Bestimmungen der Tora erklären zum Bann (Cherem): „2. Die sieben Völker, die in dem Israel verheißenen Land leben: die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perischiter, Hiwiter und Jebusiter (Dtn 7, 1-2; vgl. Dtn 20, 17). Keine Person von diesen darf am Leben bleiben „damit sie euch nicht lehren, alle Greuel nachzuahmen, die sie begingen, wenn sie ihren Göttern dienten, und ihr nicht gegen den Herrn, euren Gott, sündigt“ (Dtn 20, 18).“

Für andere Völker gilt immer noch: „Du sollst nicht töten“
Dazu habe ich auch was gefunden:
„Der jüdischen Religion zufolge ist die Ermordung eines Juden (!) ein Kapitalverbrechen und eine der drei abscheulichsten Sünden (die beiden anderen sind Götzendienst und Ehebruch). Wenn das Opfer ein Nichtjude ist, ist die Sachlage eine völlig andere. Ein Jude, der einen Nichtjuden ermordet, hat sich nur einer Sünde gegen ‘die Gesetze des Himmels’ schuldig gemacht, die von einem Gericht nicht bestraft werden kann.* Den Tod eines Nichtjuden indirekt zu verursachen, ist überhaupt keine Sünde.**“

* Maimonides, Mishneh Torah, Gesetze gegen Mörder 2,11
** Rabbi Yo’el De’ah, Bayit Hadash, Kommentar zu Beyt Josef, „Yoreh De’…
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