Vatikan. Johannes Paul II. ist ein Apostel der Barmherzigkeit. Das erklärte
Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Regina-Coeli Gebet in Castel Gandolfo. Benedikt XVI. erinnerte an den
Todestag Johannes Paul II. am 2. April. Die Nacht seines Hinscheidens sei „bis heute unvergeßlich“.
Selektive Privilegierung
Österreich. Im österreichischen Bundesland Tirol lehnt nur die rechtsnationale
Partei ‘FPÖ’ staatliche Privilegien für Homo-Konkubinate ab. Diese seien ein „Verrat am Ideal der Familie“ –
erklärte der Landesparteiobmann der FPÖ-Tirol, Gerald Hauser: „Damit wird an der Familie gerüttelt,
wie ich es von der ÖVP nicht für möglich gehalten hätte.“ Die Tiroler Christdemokratin Elisabeth Zanon
glaubt, Homos hätten ein „Anrecht auf ein Liebesleben“ wie normale Menschen. Sie fordert ein angebliches
„Recht auf eine Zeremonie am Standesamt“. Frau Zanon erklärte nicht, warum die geforderten Privilegien
anderen sexuellen Perversionen oder anderen Lebensgemeinschaften vorenthalten werden sollten.
Erfülltes
Gesetz?
Österreich. „Die Aussage: Gott will, daß auch die Juden katholisch werden, muß klar verständlich
bleiben.“ Das erklärte Pater Walthard Zimmer, Prior der Priesterbruderschaft St. Petrus in Linz, in seinem
Regionalrundbrief zur neuen Karfreitagsfürbitte. Gleichzeitig behauptete der Pater, daß Juden ihre jüdische
Lebensweise nicht aufgeben müßten. Sie „sollen“ aber wie die Judenchristen der ersten Generation glauben,
daß Jesus von Nazareth der ihnen durch Moses und die Propheten verheißene Messias war. Nur ein winziger
Teil der Juden hält sich an das rabbinische Gesetz.
Beachtliches Lebenswerk
Frankreich. Der am Passionssonntag
verstorbene Vorsteher der altgläubigen Benediktinerabtei Bellaigue in Zentralfrankreich, Prior Angelus
Ferreira, war einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der benediktinischen Erneuerung in der heutigen
Zeit. Das erklärte der Herausgeber der Monatszeitung ‘Kirchlichen Umschau’, Jens Mersch, in einem Nachruf.
Der Prior starb im 18. Jahr seiner monastischen Profeß und im 14. seines Priestertums an Krebs. Er baute
die mittelalterlichen Zisterzienserabtei Bellaigue auf. Heute singen dort dreißig Mönche das immerwährende
Gotteslob.
Österreich. Der Oberösterreicher Benno Mitterlehner hat die deutsche Messe
von Franz Schubert für Steirische Harmonika umgeschrieben. Am 5. und 6. April begleitet er in der Stadtpfarrkirche
Perg – 30 Kilometer östlich von Linz – die Messe vom Eingangslied bis zum Schlußgesang. Seine Werke
sind auch über die Webseite benno.at auf CD erhältlich.
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27 Lesermeinungen
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@Petrus Radii: Diese Aussage ist das richtige Prinzip Rein kulturelle Sachen darf man beibehalten, sofern
diese nicht gegen goettliches oder kirchliches Gesetz stossen.
#32 Petrus Radii 19:42:38 | Freitag, 4. April 2008
@Marcelus Ihre Meinung ist aber doch unlogisch. Zumindest haben Sie meine Beitraege nicht voellig verstanden.
Ich habe nicht von dem geschrieben, was die hl. Kirche der individuellen Entscheidung frei ueberlaesst.
Ich habe nur ueber die Riten der Juden geschrieben, die jetzt, nach dem Kreuzesopfer Christi, als falsche
Religion muessen betrachtet werden, d.h., Sabbat halten, Chanukah, Rosh Hashonah, Yom Kippur, usw. Der
Kult der Juden ist Gott unannehmbar und fuer einen Christen abtruennig: eine Leugnung des Glaubens an
Jesum und Seine Kirche. Rein kulturelle Sachen darf man beibehalten, sofern diese nicht gegen goettliches
oder kirchliches Gesetz stossen.
#30 Brandenburgis 22:35:32 | Mittwoch, 2. April 2008
Tja, durch das Raster des hl. Vaters fällt der Marcelus gewiß hindurch. Das ist bitter. Mal was anderes,
Marcelus: Sie wollten mich doch sprerren lassen und vor den Europäischen Gerichtshof zerren. Was wird
denn nun daraus? Können Sie mir vielleicht einen linksradikalen Verteidiger empfehlen?
@Marcelus: Sie irren gewaltig! Sie sind weder bibelfest noch dialogtauglich (au weia und Sie verehren
Papa Ratzi!)! Biblisch galt der göttliche Genozidbefehl aber nur für das eine von Gott ausdrücklich
zum Abschuß freigegebene Volk. Ich zitere mal aus dem Artikel von Greenberg (eigene Übersetzung): Die
gesetzlichen Bestimmungen der Tora erklären zum Bann (Cherem): „2. Die sieben Völker, die in dem Israel
verheißenen Land leben: die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perischiter, Hiwiter und Jebusiter
(Dtn 7, 1-2; vgl. Dtn 20, 17). Keine Person von diesen darf am Leben bleiben „damit sie euch nicht lehren,
alle Greuel nachzuahmen, die sie begingen, wenn sie ihren Göttern dienten, und ihr nicht gegen den Herrn,
euren Gott, sündigt“ (Dtn 20, 18).“ Für andere Völker gilt immer noch: „Du sollst nicht töten“ Dazu
habe ich auch was gefunden: „Der jüdischen Religion zufolge ist die Ermordung eines Juden (!) ein Kapitalverbrechen
und eine der drei abscheulichsten Sünden (die beiden anderen sind Götzendienst und Ehebruch). Wenn das
Opfer ein Nichtjude ist, ist die Sachlage eine völlig andere. Ein Jude, der einen Nichtjuden ermordet,
hat sich nur einer Sünde gegen ‘die Gesetze des Himmels’ schuldig gemacht, die von einem Gericht nicht
bestraft werden kann.* Den Tod eines Nichtjuden indirekt zu verursachen, ist überhaupt keine Sünde.**“
* Maimonides, Mishneh Torah, Gesetze gegen Mörder 2,11 ** Rabbi Yo’el De’ah, Bayit Hadash, Kommentar
zu Beyt Josef, „Yoreh De’…
Gratuliere! „Pro Germania sancta“ scheint es endlich begriffen zu haben: Davon abgesehen scheinen auch
die 613 Mizwot im heutigen Judentum nicht unumstritten zu sein! Natürlich sind sie umstritten, eben weil
sie keine Dogmen sind. Im übrigen ist Marcelus nichts hinzuzufügen.
@Pro Germania sancta: Biblisch galt der göttliche Genozidbefehl aber nur für das eine von Gott ausdrücklich
zum Abschuß freigegebene Volk. Für andere Völker gilt immer noch: „Du sollst nicht töten!“
@Marcelus: Davon abgesehen scheinen auch die 613 Mizwot im heutigen Judentum nicht unumstritten zu sein!
Jedenfalls habe ich in der im vergangenen Jahr erschienenen Neuauflage der Encyclopaedia Judaica im Artikel
Herem (Bd. 9; Moshe Greenberg) die Ansicht gefunden, wonach Dtn 25,19 gar nicht im Sinne einer Vernichtung
der Amalekiter zu verstehen ist und auch 1 Sam 15 dadurch, dass dieses Buch nicht zur Tora gehört und
eine „Privatoffenbarung“ die zentrale Rolle spielt, keine allgemeinverbindliche Interpretation dieses
Verses zulässt. Das wäre somit, wenn auch erst einmal indirekt, eine radikale Infragestellung der 613.
Mizwa „To destroy the seed of Amalek“ www.jewfaq.org/613.htm – „(du sollst) die Amalekiter vernichten“…!
@Pro Germania sancta: Die Kirche duldet in allen Nationen verschiedene Bräuche und Kulte, wenn diese
christlich geläutert werden und eine christliche Bedeutung erhalten. Allgemeine jüdische Bräuche können
deshalb genauso christianisiert werden wie heidnische Bräuche. Es besteht aber sicherlich keine Verpflichtung
mehr der Juden zum Mosaischen Gesetz, das durch Christus abgeschafft wurde, weil Er der Gründer des Neuen
Bundes ist.
Wer sich dem jüdischen Gesetz unterwirft, bekennt sich zum heutigen menschenfeindlichen Judentum das
weit mehr von Halacha und Kabbala bestimmt ist als von der allein im Licht des NT zu interpretierenden
Tora! Er wird sich dann auch an die drei „Toragesetze“ (Mizwot) hinsichtlich der auszurottenden „Amalekiter“
halten müssen, die bis heute in der Phantasie der Juden als Erzfeind existieren und als solcher mit konkreten
Völkern wie dem deutschen oder dem palästinischen identifiziert werden…! Hier eine aktuell im Weltnetz
abrufbare Aufstellung der 613 Toragebote Mizwot www.jewfaq.org/613.htm. Sie geht auf den großen jüdischen
Irrlehrer des 12. Jahrhundert Mose ben Maimon (kurz „RaMBaM“ oder „Maimonides“) zurück. Die mit „CCA“
oder „CCN“ in Anlehnung an das Mizwot-Kompendium des ostjüdischen Rabbiners Chafetz Chajim alias Israel
Meir Kagan (1838-1933) en.wikipedia.org/…i/Yisrael_Meir_Kagan gekennzeichneten Ge- und Verbote werden
damit ausdrücklich als auch heute noch befolgbar (und somit auch zu befolgen!) deklariert! Wer also meint,
als getaufter Christ heute noch jüdischen Geboten gehorchen zu müssen – und dies wird er kaum unabhängig
vom real existierenden Judentum tun! – ist höchst verdächtig und gehört sofort aus der Kirche ausgeschlossen!
o^/
@Petrus Radii: Niemand muß Gesetze aufgeben, wenn sie nicht der christlichen Lehre widersprechen Jeder
kann sich freiwillig an Gesetze halten, auch wenn diese nicht mehr gültig sind, sofern sie nicht den
neuen Gesetzen widersprechen. Das ist doch völlig logisch!
Demaskierung der FSSP Die Aussage von Pater Zimmer zeigt wieder einmal, dass die Petrusbruderschaft nach
20 Jahren Anbiederung an Rom doch mittlerweile bereit ist, fast alles mitzutragen. Die FSSP als altgläubige
Vereinnigung müsste doch in erster Linie auf die Judenmission drängen! Oder gönnt man den Juden die
Fülle des katholischen Glaubens nicht? Mehrdeutige Aussagen wie diese findet man doch bereits im neokonservatven
Spektrum. Und zu diesem Spektrum muss man die FSSP ebenfalls mehr und mehr zählen. Leider.
#15 Petrus Radii 00:57:54 | Dienstag, 1. April 2008
An Marcelus: Das neue Testament ist nicht die einzige Richtschnur des Glaubens, und die hl. Kirche hat
schon laengst (d.h., etwa waehrend des 3. Jhdts., oder vielleicht etwas spaeter) befohlen, dass die Juden
ihre religioese Gebraeuche aufgeben muessen. Sonst waere es als ob die alte Religion etwas zum Heil beitraege.
Es stimmt, dass einige Ostkirchen semitischer Herkunft die Gesetze ueber Essen, Blut, und Beschneidung
noch einhalten, weil diese beim Konzil von Jerusalem gestattet wurden. Aber man muss einer solchen Kirche
zugehoeren, um diesen Gesetzen zu folgen. Aber vieles, wie Sabbat feiern, oder manche anderen Sachen,
die religioese Kultbedeutung fuer die Juden haben, sind den bekehrten Juden (oder gar irgendjemandem)
von der katholischen Kirche streng verboten, da sie eine Leugnung des Kreuzesopfers Christi bilden.
Natürlich dürfen sich Juden, die Christen werden, weiterhin an alte Gebräuche halten, wenn sie in Einklang
mit dem neuen Gesetz Christi sind. Sie duerfen dann nur volkstuemliche Gewohnheiten beibehalten, aber
gar keine religioesen Gebraeuche, denn letztere sind eine falsche Religion und jetzt Aberglaube, da Christus
das neue Bund und die wahre Religion eingefuehrt hat.
Pater Zimmer Man moechte eine Klarstellung von HHP Zimmer. Denn die vorliegenden Aussagen sind zweideutig.
ALLE Juden muessen sich bekehren, Jesus Christus bekennen, und die hl. Taufe empfangen, um gerettet zu
werden---gleich wie alle Menschen. Sie duerfen dann nur volkstuemliche Gewohnheiten beibehalten, aber
gar keine religioesen Gebraeuche, denn letztere sind eine falsche Religion und jetzt Aberglaube, da Christus
das neue Bund und die wahre Religion eingefuehrt hat. Wer etwas anderes sagt, der ist, der Lehre der Kirche
zufolge, ein Ketzer.
@Stimme der unVernunft, Daß sie ein unvernünftiger Schreier sind, dürfte hier im Forum bekannt sein,
denn wenn jemand auf christliche Wahrheiten hinweist, die ihnen nicht passen, dann stempeln sie diese
Leute mit Ausländerhasser, Rechtsradikalismus und ähnlichen liebenswerten Schlagwörtern ab. Mit solchen
Todschlagwörtern sind sie immer schnell bei der Hand, um nicht mit Argumenten sondern mit persönlichen
Beleidigungen Menschen zum Schweigen zu bringen. Fehlt nur noch, daß sie die Antisemitismuskeule schleudern.
Schämen sie sich sie Linksradikalist!
@Beobachterin Die Einstellung der FPÖ zur Förderung der Homosexuellen sollte für österreichische Christen
ein Grund sein, diese Partei zu wählen. Ja, und rechtsradikal und ausländerfeindlich sind sie auch,
also ideal für die Musterchristen hier.
FPÖ auf dem richtigen Dampfer Die Einstellung der FPÖ zur Förderung der Homosexuellen sollte für österreichische
Christen ein Grund sein, diese Partei zu wählen.
@Bruder Theo Du, das ist doch nicht wirklich betrüblich oder staatstragend fürs katholische Selbstverständnis.
Ich denke da an eine gewisse selbstgegründete Kirche eines Bischofs Lefebvre, die zahlenmäßig der wahren
röm.-kath. Kirche unterlegen ist, sich aber dennoch als kath. Kirche versteht!
Dafür hätten Gruber und Mohr doch eigentlich hätten exkommuniziert werden müssen!!!! Diese Haeretiker!
Deutsche Lieder im Angesicht von Birettchen und Manipelchen…unglaublich…und dann auch noch mit Schrumm-schrumm-Gitarre,
ein Vorgriff auf das „Räuberkonzil“ (so sagen doch manche hier?) und die 68’ziger…
@Landorganist: Warum? Auch Gruber und Mohr haben doch das berühmte „Stille Nacht“ mit eine Gitarre begleitet
und damals gab es ja nur die tridentinische Messe! Im vatikanischen Dokument „musicam sacram“ ist geregelt,
daß neben der Priorität der Pfeifenorgel ggf. auch „andere geeignete“ Instrument zur Verwendung kommen
können, wenn dies lokal der Brauch ist. Grundsätzlich wäre natürlich die a.o. Form angemessenener,
da ja z.B. im NOM ein passender Antwortpsalm vorgesehen ist und nicht das Schubert’sche „Noch lag die
Schöpfung formlos da…“.
Zum katholisch sein gehört aber mehr!! Gleichzeitig behauptete der Pater, daß Juden ihre jüdische Lebensweise
nicht aufgeben müßten. Sie „sollen“ aber wie die Judenchristen der ersten Generation glauben, daß Jesus
von Nazareth der ihnen durch Moses und die Propheten verheißene Messias war. Nur ein winziger Teil der
Juden hält sich an das rabbinische Gesetz. Der Pater unterschlägt in diesem Zusammenhang, dass zum echten
katholisch sein auch der Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater gehört. Der Glaube an Jesus alleine reicht
hingegen nicht für eine Bekehrung zum Katholizismus aus. Im Übrigen gibt es ja Juden, die Jesus Christus
als Messias sehen. Sie nennen sich selbst messianische Juden. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Judenchristen
oder gar mit normalen Christen. Was nun die Karfreitagsfürbitte selbst angeht, bin ich natürlich dafür,
dass man wieder zur alten Fürbitte zurück kehrt. Ich glaube nicht, dass eine andere Religion ihre Gebete
mit Rücksicht auf die heilige Mutter Kirche abändern würde. Nur die Kirche selbst tut sowas. Ein Fehler
wie ich finde. Aber es gebietet natürlich der Gehorsam, die neue Fürbitte zu verwenden
Deutsche Messe auf der steirischen Harmonika Soll dieses musikalische Werk in einer Messe der ordentlichen
oder außerordentlichen Form des römischen Ritus zur Aufführung kommen?