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Montag, 31. März 2008 14:59
Tod um jeden Preis
Gewaltverherrlichung und Recht des Stärkeren werden immer hoffähiger. Wie ist das möglich? Weil die Frechheit der Frevler von der Feigheit und Faulheit der Frommen lebt.
Der Europapalast, Sitz des Europarats in Straßburg.
Der Europapalast, Sitz des Europarats in Straßburg.
(kreuz.net) Im Europarat steht Mitte April eine neue Abtreibungs-Offensive bevor. Das erklärte der Journalist Stephan Baier am 29. März in einem Artikel der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.

Der Europarat ist ein 47 Staaten umfassendes europäisches Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen in Straßburg. Er ist institutionell nicht mit der Europäischen Union verbunden.

Der Kampf gegen das menschliche Leben wird dort von der österreichischen Sozialistin, Genosse Gisela Wurm (50), geführt.

Genosse Wurm ist auch Abgeordnete im österreichischen Nationalrat.

Sie hat in der parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg eine entsprechende Resolution eingebracht.

Der Text fordert eine Ausweitung der Abtreibungsgewalt. Er steht unter dem verschleiernden Titel „Zugang zu sicherer und legaler Abtreibung in Europa“ und wurde in dem sogenannten Ausschuß für Gleichberechtigung von Frauen und Männern am 11. März angenommen.

Das gewaltverherrlichende Dokument wird Mitte April zur Abstimmung gelangen. In dem Text wird die Schlachtung ungeborener Menschen mehrfach als ein „Recht“ bezeichnet.

AbtreibungsleichenAbtreibungsleichenKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 5 Bildern zu starten.

Die Mitgliedstaaten des Europarates sollen aufgefordert werden, ungeborenen Kindern das Lebensrecht abzuerkennen, sofern das noch nicht geschehen sei.

Die Resolution von Genosse Wurm fordert auch eine todsichere Kinderabtreibung.

Die ‘Tagespost’ betont, daß die Wurm-Resolution ohne jede Belege behauptet, daß die Ächtung der Abtreibungsgewalt – wie sie in Andorra, Malta, Polen und Irland besteht – angeblich wirkungslos sei.

Dagegen möchte die Resolution von Genosse Wurm eine möglichst ungehemmte Tötung ungeborener Kinder durch ihre Mütter ohne verpflichtende Wartezeiten oder mehrfache ärztliche Beratungen.

Die liberale litauische Abgeordnete Dangutė Mikutienė (41) rügte in einer Stellungnahme das undurchsichtige Verfahren und die tendenziöse Sprache der Resolution.

Frau Mikutienė kritisierte nach Angaben der ‘Tagespost’ auch die Behauptung eines angeblichen Rechtes auf Abtreibung:

„In welchem rechtsverbindlichen Dokument ist dieses »Recht auf Abtreibung« formuliert?“

© Titelbild: Council of Europe
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 47 Lesermeinungen:
Sonntag, 6. April 2008 11:27
Marcelus: @Anita Berber: Das ist aber keine Lehre des Islam
Alle Menschen sind fehlbar mit Ausnahme der vierzehn Unfehlbaren: Muhammad, Fatima und die zwölf Imame.
Im Islam gibt es keine unfehlbaren Menschen!
Die gibt es nur im katholischen Christentum: Christus und der Papst.
Freitag, 4. April 2008 02:02
obelix †: danke Kurt K.
Auch die Einwohner eines Landes müssen sich, auf Grund des Gewaltmonopols der Exekutive (für Nachtfunzel und Co: der Sheriff mit dem Knüppel aus dem Sack), dem Obergericht unterwerfen, genau so wie die Anhänger einer Religion den speziellen Wahrheiten der Religion.

Gilt übrigens auch für „politische Religionen“. Wolfgang Clement sollte wegen missliebiger Äusserungen aus der SPD fliegen. Ein Ketzer, um es katholisch auszudrücken.
Freitag, 4. April 2008 01:51
Kurt K.: obelix: eines?
ew eines was?
Freitag, 4. April 2008 01:47
obelix †: die Unterschiede, Anita:
„Schma Jisrael … “ ist das älteste monotheistische Glaubensbekenntnis.

Es folgte das älteste christliche Glaubensbekenntnis: „Christus ist für unsere Sünden gestorben gemäß der Schrift, und ist begraben worden…“

Ist heute enthalten in: „Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater …“, das ‘moderne’römisch-katholische Glaubensbekenntnis.

Das jüngste Glaubensbekenntnis (sollten Sie kennen Anita) ist: „La illaha illa Allah wa Muhammad Rasoulullah“

Fazit: aus diesen Glaubensbekenntnissen leiten die jeweiligen Religion ihre jeweilige Wahrheit her. Jede Religion nimmt an, dass sie im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit ist und gibt dem mittelst des Glaubensbekenntnisses Öffentlichkeit. Die Katholiken fügen dem allgemeinen Anspruch auf den Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit noch ein kräftiges „mit dem Fuss aufstampf“ hinzu und verleihen dem Papst, unter bestimmten rituellen Umständen, das alleinige Recht, die göttliche Wahrheit, die er glaubt erkannt zu haben, fest zu legen.

Ganz so, wie in allen Ländern mit zivilisiertem Rechtssystem den jeweils obersten Gerichtshöfen das Recht zuerkannt wird, letztinstanzlich zu urteilen. Über den obersten Kassationsrichtern (und über dem Papst) schwebt nur noch der blaue Himmel.

PS: Dass unser Glaubenskrieger den von mir aufgeführten Syllogismus über die Fehlbarkeit aller Menschen nicht glauben kann und darf, ergibt sich aus seinem Glaubensbekenntnis.

Auch jeder Einwohner eines …
Freitag, 4. April 2008 01:41
Kurt K.: @ Defensor: Argumentieren sinnlos
Sehen Sie, der Gerichtshof existiert wirklich, ich kann den Richter sehen und die Vollzugsbeamten und den Knast auch…

Sie glauben hingegen, dass Gott existiere – ist wirklich ihr Problem. Meines ist es nicht, solange Menschen die das glauben keine weltliche Macht innehaben.

Es ist ein PAL – ein Problem Anderer Leute.
Freitag, 4. April 2008 01:34
Defensor Fidei: @ Anita & Kurt
können Sie mir kurz und knapp sagen was ich bei meinem Dreischritt anders als obelix gemacht habe? Bitte, ich warte!
Oder bezieht sich der Vorwurf des „Schwachsinns“ auf etwas anderes? Dann legen Sie mir das doch bitte substantiiert dar. Sind Sie dazu in der Lage?


Anitas Reaktion:
„Ich verabschiede mich…und weiß nicht ganz genau wovon sie sprechen“

Ganz großes Kino…O si taccuisses!

Kurt K.:
Ja, ist gültig für alle, die in diesem Hoheitsgebiet LEBEN.
Die Kirche hat aber kein (nennenswertes) Hoheitsgebiet (mehr).


Ich rede ja auch nicht von der weltlichen Hoheitsgewalt, sondern von der Hoheitsgewalt in geistlichen Fragen!!

Gott ist nun aber Herr über alle Menschen.

DAS glauben Sie. Ich glaube, dass Gott nicht existent ist. Daher haben irgendwelche Glaubenssätze für mich keinerlei Gültigkeit.

Um bei dem von Obelix gewählten Beispiel mit den Gerichten zu bleiben: Was glauben Sie wie oft diesen Spruch ein Strafrichter am Tag hört? Was macht ein solcher Richter nun? Spricht er frei? Nein! Er handelt gemäß den Grundsätzen der Klugheit und handelt gemäß seiner Erkenntnis. Der Angeklagte wird verurteilt, auch wenn er (und evtl. auch andere) das Urteil als ungerecht empfinden. Es reicht, wenn der Richter von der Schuld des Angekl. überzeugt ist.

Oder um ein anderes Beispiel zu nennen. Glauben Sie etwa, dass ein islamischer Terrorist die deutsche Verfassung oder das deutsche Strafgesetzbuch als gültig betrachtet?Ich…
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