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Montag, 31. März 2008 19:01
Die sexuellen Befreier der 60er Jahre stellten dem „Mief der Adenauerzeit“ die zügellose Unmoral der goldigen Hitlertage entgegen. Von Lisa Abelin.
Zurück zum Artikel 21 Lesermeinungen:
Dienstag, 1. April 2008 17:06
Marcelus: Dr. Heger: Für die Ermordung der Ungeborenen trifft das ja bereits zu,
obwohl bis in die erste Hälfte der 1970er der Ungeborenenmord selbst in der DDR verboten war.
Später wurde er erlaubt, und zwar „ohne Angabe von Gründen“.
Alle, die danach geboren wurden, inzwischen auch im Restdeutschland, sind bereits Überlebende.

@Kurt K.
Dann passen Sie nur mal auf, daß niemand kommt, dem ihr Lebensrecht nur relativ gut erscheint. Denn sonst könnte womöglich auch die Justiz zur Erkenntnis kommen, ob Sie sind oder nicht sind, sei auch nur relativ von strafrechtlicher Bedeutung, d.h. ggf. von gar keiner strafrechtlichen Bedeutung.
Dienstag, 1. April 2008 16:26
Pius XII: Heger, Sie sind wirlich schlimm!
Es ist im übrigen ein schlechter Witz, daß ich in Deutschland nicht an der Holocaustreligion zweifeln … darf.

1.) Wie kommen Sie ausgerechnet hier zu diesem Thema? Denken Sie an nichts anderes?

2.) Sie dürfen natürlich an der „Holocaustreligion“ (was immer das sein mag) zweifeln, Sie dürfen nur den öffentlichen Frieden nicht dadurch stören, daß sie den historischen Fakt des NS-Judenmordes in Abrede stellen.

Merke: Selbst für einen Modernen gibt es so etwas wie feststellbare (also nicht relative) Fakten. Für uns Katholiken gibt es die sowieso, einschließlich solcher Kategorien wie Gut und Böse, die für uns (anders als für die Neuzeitler) ebenfalls feststehend sind. Also kann eine Moderner sehr wohl die Eindeutigkeit des „Guten“ in Frage stellen, aber beide nicht die historisch einwandfrei festestellten Fakten.
Dienstag, 1. April 2008 15:31
Aleph: Kurt K.
Den Gruß sollten aber keine Franzosen aussprechen…, weil die ja kein „H“ am Wortanfang aussprechen können.
Dienstag, 1. April 2008 15:28
Kurt K.: Sagt ein Psychologe zum anderen:
Heil [zensuriert]!

Sagt der andere: Heil ihn selbst!
Dienstag, 1. April 2008 15:27
Dr. Christoph Heger: @Kurt K.: Ihre frommen Wünsche zu meinem Heil
werden dankbar entgegengenommen.

MfG
Christoph Heger
Dienstag, 1. April 2008 15:24
Kurt K.: Jawoll Heger.
Heil Heger.

Würd doch passen… beides mit H…
Dienstag, 1. April 2008 15:21
Dr. Christoph Heger: Gedankenlesende Relativitätstheorie
Ich hab mich genug mit Protagoras und anderen befasst, um den Satz genau so zu verstehen, wie er ihn meinte.

Wieso ich über die Kunst des Gedankenlesens verfügen muß, um Beiträge von „stimme der vernunft“ so zu verstehen, wie sie sie meint, – wo sie doch genau das über Jahrtausende hinweg beim Protagoras kann – ist mit und ohne Gedankenlesen nicht begreiflich.

Allerdings ist, wenn man den Satz richtig verstanden hat, deine Aussage, es sei töricht, zu behaupten, dass es relativ sei, ob etwas existiert oder nicht, in ihrer Simplizität nicht richtig.

Man muß sie ja nicht in der bei „stimme der vernunft“ anscheinend anzunehmenden Simplizität verstehen. Besser man versteht sie in ihrem vollen Ernst: Weder ist es relativ – „relativ“, also bezogen auf was denn? –, ob etwas sittlich oder unsittlich noch ob etwas wirklich oder unwirklich ist.

Es ist im übrigen ein schlechter Witz, daß ich in Deutschland nicht an der Holocaustreligion zweifeln, aber sehr wohl die „Relativität“ von Sittlichkeit behaupten darf.

MfG
Christoph Heger
Dienstag, 1. April 2008 15:05
bbirke: Keine freie Sexualität im NS!
Die Sexualität war im NS keineswegs frei, sondern den Volks-, Eugenik- und Rasseideologien des Systems unterworfen (Nürnberger Gesetze, Verhütung erbkranken Nachwuchses), außerdem dem, was das System „gesundes Volksempfinden“ nannte, weshalb z.B. die Homosexualität intensiv verfolgt wurde (letzteres in Einigkeit mit den Kirchen und Leuten wie den Herausgebern dieser Webseite).

Die bedingte „Liberalisierung“ des Sex im 3. Reich hatte ihren Grund einerseits darin, die schmerzhaftesten Repressionen wegzunehmen, um etwas Unterstützung im Volk zu gewinnen, und vor allem, Kanonenfutter für den Staat zu zeugen. Außerdem band das NS-System die Menschen mehr direkt über Massenorganisationen u.ä. ein, so dass das Outsourcing der Kontrolle in die bürgerliche Familie, wie bei der Kirche, nicht mehr in dem Maße nötig war. Außerdem gab es durch die stärkere staatliche Einbindung nicht mehr die extreme Benachteiligung unehelicher Mütter und Kinder.

Wirklich freier Sex kam erst Ende der 60er-Jahre auf, als einmal Verhütung Nachteile für alle Beteiligten verhinderte und wesentliche sexualrepressive Gesetze abgeschafft wurden.
Dienstag, 1. April 2008 14:50
Oh, du verfügst über die Fähigkeit des Gedankenlesens?
Hat aber nicht funktioniert, denn wie ich den Satz verstehe, das hast nun wiederum du völlig falsch verstanden.
Ich hab mich genug mit Protagoras und anderen befasst, um den Satz genau so zu verstehen, wie er ihn meinte.
Allerdings ist, wenn man den Satz richtig verstanden hat, deine Aussage, es sei töricht, zu behaupten, dass es relativ sei, ob etwas existiert oder nicht, in ihrer Simplizität nicht richtig.
Dienstag, 1. April 2008 14:42
Dr. Christoph Heger: Relativitätstheorie, von Kurt K. und wenig „vernunftstimmig“
@Kurt K.:

Dann passen Sie nur mal auf, daß niemand kommt, dem ihr Lebensrecht nur relativ gut erscheint. Denn sonst könnte womöglich auch die Justiz zur Erkenntnis kommen, ob Sie sind oder nicht sind, sei auch nur relativ von strafrechtlicher Bedeutung, d.h. ggf. von gar keiner strafrechtlichen Bedeutung.

@Stimme der Vernunft:

Sie scheinen diesen Satz vom alten Protagoras, obwohl Sie ihn für eine Art Autorität anführen, aber ziemlich falsch, nämlich ziemlich trivial zu verstehen. Es ist hier nicht davon die Rede, daß die Dinge, ob sie sind oder nicht sind, relativ, nämlich abhängig davon sind, ob Hinz oder Kunz sie für wirklich hält.

MfG
Christoph Heger
Dienstag, 1. April 2008 13:26
zu 3.:
Wie sagt doch schon Protagoras:

Panton chrematon metron estin anthropos, ton men onton os estin, ton de ouk onton os ouk estin.
Dienstag, 1. April 2008 13:12
Kurt K.: WOW, Heger! Richtig!
Diese Behauptung ist (1) die grundsätzliche Negation von Sittlichkeit, (2) ein Widerspruch in sich und (3) so klug, als würde man sagen, ob etwas ist oder nicht ist, ist relativ

1) Sittlichkeit existiert nur in den Köppen der Menschen der jeweiligen Kultur. Somit ist Sittlichkeit relativ.

2) Blub.

3) So ist es auch.
Dienstag, 1. April 2008 13:04
Dr. Christoph Heger: Relativitätstheorie, nicht von Einstein
„Gut“ ist, wie alles, relativ.

Diese Behauptung ist (1) die grundsätzliche Negation von Sittlichkeit, (2) ein Widerspruch in sich und (3) so klug, als würde man sagen, ob etwas ist oder nicht ist, ist relativ.

MfG
Christoph Heger
Dienstag, 1. April 2008 12:49
Kurt K.: Stimme der Vernunft: Definiere: Gut
„Gut“ ist, wie alles, relativ.

Selbst Hitler selber hielt sich wahrscheinlich für „gut“ und alle seine Gegner waren die „Bad Guys“.
Dienstag, 1. April 2008 12:46
stimme der vernunft: Gute Absichten
Ob man wirklich „gute Absichten“ unterstellen kann, wenn man allen ernstes behauptet, unsere Zeit sei nicht besser als die Nazizeit?
Dienstag, 1. April 2008 11:37
Pius XII: Das Gegenteil von gut ist of „gut gemeint“
Immerhin handelt die Autorin ja in guter Absicht …
Dienstag, 1. April 2008 09:06
stimme der vernunft: Falls ihr es noch nicht gemerkt habt
Auch unter dem allerchristlichsten seligen Gas-Kaiser karl haben die Soldaten herumgehurt wie nur was.
Wie soll man einen Krieg auch ertragen.
Lisa Abelin ist eine [zensuriert], so einen Schwachsinn wie ihre Thesen hier stellen selbst den üblichen hetznet-Mist noch in den Schatten.
Montag, 31. März 2008 21:37
pangelingua: Verquollen
Lisa Abelin hat sich schon einmal als eine Künstlerin bewiesen, Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen mit unbewiesenen Behauptungen so zu verquicken, daß es ganz unmöglich ist, irgendetwas Brauchbares aus diesen Artikeln herauszufiltern.
Das hier ist mal wieder ein Artikel, der in keiner halbwegs seriösen Zeitschrift eine Chance auf Veröffentlichung hätte.
Wenn man keinen Durchblick hat, sollte man besser schweigen.
Montag, 31. März 2008 21:35
Kurt K.: Biene maja
Alle Tasten für Satzzeichen kaputt?
Montag, 31. März 2008 21:30
Biene Maja: Skupellose Verdrehung
früher starben sie auf den Schlachtfeldern heute gleich in den Bäuchen der Frauen die Zeit ist nicht besser geworden das ist die Sozialistische Einstellung und dann haben sie ein schlechtes Gewissen beruhigen in dem sie Ausländerkinder unterstützen
Montag, 31. März 2008 19:21
Marcelus: Besten Dank an kreuz.net für diese wichtigen Vergleich
Zehn Jahre nach Gründung der Bundesrepublik hatte sich Deutschland von der national- sozialistischen Unmoral befreit und zu den Grundwerten Ehe und Familie zurückgefunden.

Nach einer Befragung von 1959 war die Zustimmung zum unehelichen Geschlechtsverkehr gegenüber den bestürzenden Daten von 1949 signifikant zurückgegangen.

Hitler ging es ja bekanntermaßen zuallererst um die Geburt möglichst vieler „Arier“, und gründete bekanntlich zusammen mit der SS auch die „Lebensborn“-Zuchtstätten.
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