Vor genau einem Jahr, am 17. Februar 2004, hielt der Bischof von Mostar-Duvno, Ratko Peric (61), in Irland einen Vortrag über die Erscheinungen in der Pfarrei Medjugorje, die zu seinem Bistum gehört. Der Bischof wies darauf hin, daß sich seit dem 24. Juni 1981 – dem Beginn der Ereignisse – 33.320 Erscheinungen ereignet haben sollen. Aus einem Vortrag des Bischofs von Mostar-Duvno, Mons. Ratko Peric.
Freitag, 18. Februar 2005 17:19
bonifatius: Die Anzahl der Erscheinungen…
Niclaas: Im Zeitalter der Massenproduktion könnte man – vielleicht – einen Fingerzeig höherer Mächte
(welcher ? ) sehen. Phantastisch. Ich halte mich an die verbindlichen Worte der Kirche. Diese hat M. nicht
erkannt, geschweige denn anerkannt!
Nur schade um so viele irregeleiteten Sehnsüchte im guten Glauben! ( Lukas 21, 8-19 )
Nur schade um so viele irregeleiteten Sehnsüchte im guten Glauben! ( Lukas 21, 8-19 )
Freitag, 18. Februar 2005 16:48
Ulrich Müller: @Pelagius
Tatsächlich gibt es unter den unzähligen Wortmeldungen der „Gospa“ manche, die in einer deutlichen Spannung
zur Lehre der Kirche stehen. Besonders Aussagen, welche die anderen Religionen betreffen, werden in solchen
Zusammenhängen oft genannt.
Es wäre gewiß hilfreich, wenn hier (am besten mit Beleg) entsprechenden Zitate angeführt werden könnten.
Wenn es sie tatsächlich gibt, wie Pelagius schreibt, diese Wortmeldungen, die in einer deutlichen Spannung zur Lehre der Kirche stehen, was hindert Pelagius daran sie selbst anzuführen ?
Mir genügt allerdings die bisherige Feststellung der zuständigen kirchlichen Autoritäten und deren Urteilskraft vollkommen, zumal sie sich mit meinen Privatoffenbarungen vollkommen decken
) !
mfg
Es wäre gewiß hilfreich, wenn hier (am besten mit Beleg) entsprechenden Zitate angeführt werden könnten.
Wenn es sie tatsächlich gibt, wie Pelagius schreibt, diese Wortmeldungen, die in einer deutlichen Spannung zur Lehre der Kirche stehen, was hindert Pelagius daran sie selbst anzuführen ?
Mir genügt allerdings die bisherige Feststellung der zuständigen kirchlichen Autoritäten und deren Urteilskraft vollkommen, zumal sie sich mit meinen Privatoffenbarungen vollkommen decken
mfg
Freitag, 18. Februar 2005 16:28
Pelagius: Die katholische Lehre als Kriterium
Bisher wurde wohl zu wenig darauf hingewiesen, daß das oberste Kriterium zur Bewertung von Privatoffenbarungen
die Übereinstimmung mit dem Glauben der Kirche darstellt.
Der stereotype Einwand: „Auch die Pharisäer haben sich an der neuartigen Lehre Jesu gestoßen“, geht insofern daneben, als die göttliche Offenbarung im menschgewordenen Gott (genauer: mit dem Tod des letzten Apostels), nicht schon im Alten Bund, ihre Vollendung gefunden hat.
Sollte die Erscheinung von Medjugorje nun Lehren verkünden, die nicht mit der ordentlichen Verkündigung der Kirche übereinstimmen, so wäre das Urteil recht einfach zu fällen, auch ohne sich allzu lange bei den „Früchten“ aufzuhalten.
Tatsächlich gibt es unter den unzähligen Wortmeldungen der „Gospa“ manche, die in einer deutlichen Spannung zur Lehre der Kirche stehen. Besonders Aussagen, welche die anderen Religionen betreffen, werden in solchen Zusammenhängen oft genannt.
Es wäre gewiß hilfreich, wenn hier (am besten mit Beleg) entsprechenden Zitate angeführt werden könnten.
Der stereotype Einwand: „Auch die Pharisäer haben sich an der neuartigen Lehre Jesu gestoßen“, geht insofern daneben, als die göttliche Offenbarung im menschgewordenen Gott (genauer: mit dem Tod des letzten Apostels), nicht schon im Alten Bund, ihre Vollendung gefunden hat.
Sollte die Erscheinung von Medjugorje nun Lehren verkünden, die nicht mit der ordentlichen Verkündigung der Kirche übereinstimmen, so wäre das Urteil recht einfach zu fällen, auch ohne sich allzu lange bei den „Früchten“ aufzuhalten.
Tatsächlich gibt es unter den unzähligen Wortmeldungen der „Gospa“ manche, die in einer deutlichen Spannung zur Lehre der Kirche stehen. Besonders Aussagen, welche die anderen Religionen betreffen, werden in solchen Zusammenhängen oft genannt.
Es wäre gewiß hilfreich, wenn hier (am besten mit Beleg) entsprechenden Zitate angeführt werden könnten.
Freitag, 18. Februar 2005 16:21
Ulrich Müller: @Athanasius
Man könne bitte Polemik und Vorwürfe auf persönlicher Ebene den Sehern vermeiden, weil sowas bei den
Katholiken die an Medjugorje glauben, wirkt contraproduktiv.
Ich kenne keinen Katholiken der an Medjugorje glaubt.
Ich kenne nur Katholiken, die geduldig unter hoffentlich ernsthafter Einbeziehung der bisherigen kirchlichen Feststellungen zu den Botschaften und Ereignissen von Medjugorje entsprechende Zurückhaltung üben und dort in der Pfarrkirche von Medjugorje, wie auch vor allen anderen Tabernakeln der Welt ernsthaft das Glaubensbekenntnis beten.
mfg
Ich kenne keinen Katholiken der an Medjugorje glaubt.
Ich kenne nur Katholiken, die geduldig unter hoffentlich ernsthafter Einbeziehung der bisherigen kirchlichen Feststellungen zu den Botschaften und Ereignissen von Medjugorje entsprechende Zurückhaltung üben und dort in der Pfarrkirche von Medjugorje, wie auch vor allen anderen Tabernakeln der Welt ernsthaft das Glaubensbekenntnis beten.
mfg
Freitag, 18. Februar 2005 15:51
Athanasius: Bitte
Man könne bitte Polemik und Vorwürfe auf persönlicher Ebene den Sehern vermeiden, weil sowas bei den
Katholiken die an Medjugorje glauben, wirkt contraproduktiv.
Mann soll sich auf den Aussagen und die Botschaften selbst beschränkt, auch wenn die Leben der Seher nicht gerade vorbildlich wären/seien/sind.
www.mdaviesonmedj.com
Mann soll sich auf den Aussagen und die Botschaften selbst beschränkt, auch wenn die Leben der Seher nicht gerade vorbildlich wären/seien/sind.
www.mdaviesonmedj.com
Freitag, 18. Februar 2005 14:04
Stimme aus dem Tradiland: Dick trotz zweimaligem Fasten bei Wasser und Brot
zweimal in der Woche. Für die „Medju-Fans“ ist das sicherlich erklärbar – z.B. guter „Futterverwerter“?
Drei der „Seher“ sind eher üppig, nämlich Ivan Dragicevic, Jakov Colo und Ivanka. Von Ivan D. habe ich
eine „lustige“ Begebenheit gehört. Ivan war bei einer Familie eingeladen, als die regelmäßige Zeit
der „Erscheinung“ nahte.
Ivan rauchte vernügt seine Zigarette und war nichts davon zu bemerken, das die Hl. Gottesmutter nahen sollte. Als die Zeit überschritten war, erinnerten ihn die Gastgeber, was denn mit der „Erscheinung“ sei? Ivan bedankte sich für den Hinweis, dämpfte die Zigarette aus, ging hinaus und kehrte nach fünf Minuten wieder. „Die Gospa war da und läßt euch herzlich grüssen.“ Sodann zündete er sich wieder eine Zigarette an. Alltagsbetrieb eben…
Ivan rauchte vernügt seine Zigarette und war nichts davon zu bemerken, das die Hl. Gottesmutter nahen sollte. Als die Zeit überschritten war, erinnerten ihn die Gastgeber, was denn mit der „Erscheinung“ sei? Ivan bedankte sich für den Hinweis, dämpfte die Zigarette aus, ging hinaus und kehrte nach fünf Minuten wieder. „Die Gospa war da und läßt euch herzlich grüssen.“ Sodann zündete er sich wieder eine Zigarette an. Alltagsbetrieb eben…
Freitag, 18. Februar 2005 13:32
Ulrich Müller: @Niclaas
Nur welche Mängel dürfen für eine Ablehnung ausschlaggebend sein?
Ganz schlicht und einfach.
Das mich nicht eine einzige dieser Mitteilungen aus Medjugorje überzeugt. Daran mangelt es.
Und diesen Mangel erkennen „GOTT SEI DANK“ auch viele nüchterne Würdenträger der römisch katholischen Kirche.
mfg
P.S.
Ich habe mich früher daran gestoßen, daß ein Seher eine ehemalige amerikanische „Schönheitskönigin“ geheiratet hat, eine andere Seherin einen italienischen Industriellen. Das erschien mir kitschig.
Daran stiess sich mein Auge nun garnicht dran. Was die Amis so alles „schön“ finden und erwählen – naja – sei’s drum!
)
Mich wundert da schon eher, warum einer der Seher, trotz regelmässigem Fasten so eine Wampe hat
!
Ganz schlicht und einfach.
Das mich nicht eine einzige dieser Mitteilungen aus Medjugorje überzeugt. Daran mangelt es.
Und diesen Mangel erkennen „GOTT SEI DANK“ auch viele nüchterne Würdenträger der römisch katholischen Kirche.
mfg
P.S.
Ich habe mich früher daran gestoßen, daß ein Seher eine ehemalige amerikanische „Schönheitskönigin“ geheiratet hat, eine andere Seherin einen italienischen Industriellen. Das erschien mir kitschig.
Daran stiess sich mein Auge nun garnicht dran. Was die Amis so alles „schön“ finden und erwählen – naja – sei’s drum!
Mich wundert da schon eher, warum einer der Seher, trotz regelmässigem Fasten so eine Wampe hat
Freitag, 18. Februar 2005 12:50
Niclaas: @Ulrich Müller
Ich habe mich früher daran gestoßen, daß ein Seher eine ehemalige amerikanische „Schönheitskönigin“
geheiratet hat, eine andere Seherin einen italienischen Industriellen. Das erschien mir kitschig. Aber
hier menschelt es bei mir selbst schon, denn zu dieser Wahl steht mir kein Urteil zu. Außerdem liegt
dem Bösen daran, mich an solchen Äußerlichkeiten davon abzuhalten, mich dem Wesentlichen zuzuwenden,
d. h. die Botschaften zu leben. Wenn die Seherin Marija Pavlovic einmal vergaß, während der Erscheinung
nach der Botschaft für die Pfarre zu fragen, so halte ich mich daran nicht auf. Auch das ist menschlich,
in einer Begegnung mit der Himmelskönigin dieses Anliegen „von draußen“ zu vergessen. Damit nichts wegen
einer menschlichen Schwäche vergessen wird, schreibt diese Seherin unmittelbar nach jeder Erscheinung
die erhaltene Botschaft auf (was ja sowieso selbstverständlich ist).
Die 5 Hauptbotschaften sind Glaube, Gebet, Umkehr, Fasten und Frieden.
Ich meine, wenn die Erscheinungen wirklich echt sind, können sie auch gut den Umstand verdauen, daß sie von unvollkommenden Menschen überbracht werden. Wer sie ablehnen will, kann dies zum Anlaß nehmen, sich daran zu stoßen. Nur welche Mängel dürfen für eine Ablehnung ausschlaggebend sein?
Die 5 Hauptbotschaften sind Glaube, Gebet, Umkehr, Fasten und Frieden.
Ich meine, wenn die Erscheinungen wirklich echt sind, können sie auch gut den Umstand verdauen, daß sie von unvollkommenden Menschen überbracht werden. Wer sie ablehnen will, kann dies zum Anlaß nehmen, sich daran zu stoßen. Nur welche Mängel dürfen für eine Ablehnung ausschlaggebend sein?
Freitag, 18. Februar 2005 11:34
Ulrich Müller: @Niclaas – Frage beantwortend !
Und wenn die Seher vergessen nach den Botschaften zu fragen – und wir wissen es, die Kritiker vergessen
selbst nie was – darf es bei einer Begegnung mit dem Himmlischen bei uns nirgends menscheln?
Mir war bisher nur die in meinem vorstehenden Beitrag genannte Seherin von was auch immer bekannt, die sich in Unpünktlichkeit und Vergesslichkeit gegenüber dem angeblich himmlischen Phänomen zeigte.
Welches ausserordentliche weltliche Ereigniss dem Treffen mit der angeblichen Himmelsmutter der Vorzug gewährt wurde, wird leider nicht genannt.
Sie schreiben „ die Seher „ ! – Gibt es noch weitere „Botschaftsdokumente“, die belegen, dass auch bisher nicht genannte, weitere mögliche Seher irgendetwas nicht gesehen oder übermittelt bekommen haben, da sie es schlichtweg vergessen haben den vereinbarten Erscheinungstermin einzuhalten?
Ansonsten darf ich Ihre Frage mit einem schlichten „nein“ beantworten, da ich Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit schon im zwischenmenschlichen Bereich nicht schätze.
mfg
Mir war bisher nur die in meinem vorstehenden Beitrag genannte Seherin von was auch immer bekannt, die sich in Unpünktlichkeit und Vergesslichkeit gegenüber dem angeblich himmlischen Phänomen zeigte.
Welches ausserordentliche weltliche Ereigniss dem Treffen mit der angeblichen Himmelsmutter der Vorzug gewährt wurde, wird leider nicht genannt.
Sie schreiben „ die Seher „ ! – Gibt es noch weitere „Botschaftsdokumente“, die belegen, dass auch bisher nicht genannte, weitere mögliche Seher irgendetwas nicht gesehen oder übermittelt bekommen haben, da sie es schlichtweg vergessen haben den vereinbarten Erscheinungstermin einzuhalten?
Ansonsten darf ich Ihre Frage mit einem schlichten „nein“ beantworten, da ich Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit schon im zwischenmenschlichen Bereich nicht schätze.
mfg
Freitag, 18. Februar 2005 11:26
Stimme aus dem Tradiland: @ Niclaas
Die Anzahl der einzelnen Erscheinungen ist ein klassisches Kennzeichen zur Unterscheidung echter von falschen
Erscheinungen. Denn Gott pflegt sich nicht zu wiederholen noch Wunder ohne zwingende Notwendigkeit zu
vermehren. Es ist ein Unterschied zwischen einer echten Privatoffenbarung und einem Orakel.
Was die Anzahl der „Seher“ von Medjugorje betrifft, so ist noch darauf hinzuweisen, dass am ersten „Erscheinungstag“, am 24. Juni 1981, zwei andere „Seher“ waren als am nächsten Tag, nämlich Milka Pavlovic (Schwester der „Seherin“ vom zweiten Tag, Marija; damals 13 Jahre alt) und Ivan Ivankovic (verwandt mit der „Seherin“ Ivanka; damals 20 Jahre alt).
Diese beiden kamen am zweiten Tag, dem 25. Juni 1981 nicht mit. Milka, weil sie im Auftrag ihrer Eltern zu Hause arbeiten mußte, Ivan Ivankovic, weil er das Ganze für eine Kinderei hielt. Statt ihnen kamen Marija Pavlovic und Jakov Colo mit, die somit zu „Sehern“ wurden, dies zum Unterschied von 10 neugierigen Dorfbewohnern, die an diesem zweiten Tag auch dabei waren. Außerdem soll auch – nach einer Quelle – am zweiten Tag Ivan Dragicevic nicht dabei gewesen sein.
Die Gottesmutter hat bei echten Erscheinungen durchaus geduldig gewartet, bis die durch elterliche oder behördliche Verbote oder sonst verhindeten Seher wieder kamen. Ganz klar zeigte sich das in Guadalupe, in Lourdes und in Fatima. Eine „Auswechslung der Seher“ setzt einen Irrtum der – in göttlichem Auftrage handelnden – Gottesmutter über die Person der Seher voraus, eine völlig unhaltbare Konstruktion!
Auch hinsichtlich der Auswahl der „Seher“ und deren Anzahl gibt es ganz klare Hinweise, dass es sich um falsche „Erscheinungen“ in Medjugorje handelt. Außerdem ist auch der Umstand seltsam, dass die „Botschaften“ überall gegeben werden, wo sich die „Seher“ gerade befinden, im Zug oder im Flugzeug genauso wie in Übersee oder Italien.
Auch das ist völlig untypisch für echte Erscheinungen. Zum Unterschied davon hat sich die verstorbene Sr. Lucia jeweils in Klöstern auch Dauer aufgehalten, als sie weitere Botschaften, die inhaltlich vorangekündigt waren, empfing (so z.B in Tuy in Spanien).
Was die Anzahl der „Seher“ von Medjugorje betrifft, so ist noch darauf hinzuweisen, dass am ersten „Erscheinungstag“, am 24. Juni 1981, zwei andere „Seher“ waren als am nächsten Tag, nämlich Milka Pavlovic (Schwester der „Seherin“ vom zweiten Tag, Marija; damals 13 Jahre alt) und Ivan Ivankovic (verwandt mit der „Seherin“ Ivanka; damals 20 Jahre alt).
Diese beiden kamen am zweiten Tag, dem 25. Juni 1981 nicht mit. Milka, weil sie im Auftrag ihrer Eltern zu Hause arbeiten mußte, Ivan Ivankovic, weil er das Ganze für eine Kinderei hielt. Statt ihnen kamen Marija Pavlovic und Jakov Colo mit, die somit zu „Sehern“ wurden, dies zum Unterschied von 10 neugierigen Dorfbewohnern, die an diesem zweiten Tag auch dabei waren. Außerdem soll auch – nach einer Quelle – am zweiten Tag Ivan Dragicevic nicht dabei gewesen sein.
Die Gottesmutter hat bei echten Erscheinungen durchaus geduldig gewartet, bis die durch elterliche oder behördliche Verbote oder sonst verhindeten Seher wieder kamen. Ganz klar zeigte sich das in Guadalupe, in Lourdes und in Fatima. Eine „Auswechslung der Seher“ setzt einen Irrtum der – in göttlichem Auftrage handelnden – Gottesmutter über die Person der Seher voraus, eine völlig unhaltbare Konstruktion!
Auch hinsichtlich der Auswahl der „Seher“ und deren Anzahl gibt es ganz klare Hinweise, dass es sich um falsche „Erscheinungen“ in Medjugorje handelt. Außerdem ist auch der Umstand seltsam, dass die „Botschaften“ überall gegeben werden, wo sich die „Seher“ gerade befinden, im Zug oder im Flugzeug genauso wie in Übersee oder Italien.
Auch das ist völlig untypisch für echte Erscheinungen. Zum Unterschied davon hat sich die verstorbene Sr. Lucia jeweils in Klöstern auch Dauer aufgehalten, als sie weitere Botschaften, die inhaltlich vorangekündigt waren, empfing (so z.B in Tuy in Spanien).
Freitag, 18. Februar 2005 10:54
Niclaas: Die ANZAHL der Erscheinungen …
… zu einem Kriterium für deren Glaubwürdigkeit zu machen, scheint selbst ein wenig unglaubwürdig
zu sein. Der Bischof sollte sonst gleich seine Ansicht mitteilen, bis wieviel Erscheinungen er einem solchem
Phänomen die Glaubwürdigkeit attestieren möchte.
Oder man sieht in der hohen Anzahl eine Teil der Botschaft selbst (die Mutter begleitet uns auf dem Weg der Umkehr, wir habens halt nötig, Zeit der besonderen Gnade etc.). Wenn Gott wirklich in Medjugorje die besondere Gunst dieser Erscheinungen schenkt, wieso sollte er sich dann an unsere Vorstellungen halten, was dann wirklich das ganz Neue an der Sache wäre?
Und wenn die Seher vergessen nach den Botschaften zu fragen – und wir wissen es, die Kritiker vergessen selbst nie was – darf es bei einer Begegnung mit dem Himmlischen bei uns nirgends menscheln?
Alles noch keine grundlegenden Fakten, die unbedingt gegen Medjugorje sprechen.
Oder man sieht in der hohen Anzahl eine Teil der Botschaft selbst (die Mutter begleitet uns auf dem Weg der Umkehr, wir habens halt nötig, Zeit der besonderen Gnade etc.). Wenn Gott wirklich in Medjugorje die besondere Gunst dieser Erscheinungen schenkt, wieso sollte er sich dann an unsere Vorstellungen halten, was dann wirklich das ganz Neue an der Sache wäre?
Und wenn die Seher vergessen nach den Botschaften zu fragen – und wir wissen es, die Kritiker vergessen selbst nie was – darf es bei einer Begegnung mit dem Himmlischen bei uns nirgends menscheln?
Alles noch keine grundlegenden Fakten, die unbedingt gegen Medjugorje sprechen.
Freitag, 18. Februar 2005 09:27
Stimme aus dem Tradiland: Hinweise zum Text
Der vollständige Text des Vortrages von Bischof Peric vom 17. Februar 2004 findet sich unter http://ambrosius.patched.de/Ambrosius_f_1.htm. Dort geht man auf Logbuch 2 (Zeitraum 1. August 2004 bis 30. September 2004), sucht die fortlaufende Eintragung vom 11. September 2004 und drückt dort auf den Link „angebliche Marienerscheinungen von Medjugorje“.
Freitag, 18. Februar 2005 01:24
Ulrich Müller: Wieviel Erscheinungen in Medjugorje ?
Es wird sich niemals feststellen lassen. Dafür sprechen die angeblichen Botschaften selbst und tragen
bestätigend zu dieser Annahme bei:
9. 8. 1984
– Die Muttergottes hat keine Botschaft an die Pfarre gegeben, weil die Seherin Marija vergessen hat, zu fragen. Erst am Samstag hat die Seherin um die Botschaft gebeten.
19. 9. 1985
– Die Muttergottes hat an diesem Tag keine Botschaft an die Pfarre gegeben, weil die Seherin Marija vergessen hat, zu fragen. Die Seherin hat aber am nächsten Tag um die Botschaft gebeten.
Da die angebliche Seherin gegenüber der erscheinenden Dame unter Vergesslichkeit leidet wird sich niemals eindeutig klären lassen, ob es nicht noch weitere Botschaften gegeben hat, die obwohl wichtig, nicht gegeben werden konnten, da ein Termin eben gänzlich vergessen wurde.
Möglich, dass es sich auch um eine aufgrund der Vergesslichkeit nicht überbrachte wichtige Hauptbotschaft handelt, da wie unten stehend es auch „himmliche“ Einteilungen in Haupt- und Nebenbotschaften zu geben scheint.
22. 11. 1984 – „Liebe Kinder! Lebt in diesen Tagen alle Hauptbotschaften und verwurzelt sie bis zum Donnerstag in euren Herzen. – Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Bei allem Respekt, besonders dem gegenüber der wahren HIMMELSKÖNIGIN, sollte sich jeder nüchterne Christ gründlich überlegen, ob er sich an „Hauptbotschaften“ und „Vergesslichkeiten“ orientiert und damit der wahren „HIMMELSKÖNIGIN“ die erforderliche Ehrerbietung erweist, die meines Erachtens !!! in Medjugorje in den allzu menschlichen Sumpf der Phantasie gezogen wird.
mfg
9. 8. 1984
– Die Muttergottes hat keine Botschaft an die Pfarre gegeben, weil die Seherin Marija vergessen hat, zu fragen. Erst am Samstag hat die Seherin um die Botschaft gebeten.
19. 9. 1985
– Die Muttergottes hat an diesem Tag keine Botschaft an die Pfarre gegeben, weil die Seherin Marija vergessen hat, zu fragen. Die Seherin hat aber am nächsten Tag um die Botschaft gebeten.
Da die angebliche Seherin gegenüber der erscheinenden Dame unter Vergesslichkeit leidet wird sich niemals eindeutig klären lassen, ob es nicht noch weitere Botschaften gegeben hat, die obwohl wichtig, nicht gegeben werden konnten, da ein Termin eben gänzlich vergessen wurde.
Möglich, dass es sich auch um eine aufgrund der Vergesslichkeit nicht überbrachte wichtige Hauptbotschaft handelt, da wie unten stehend es auch „himmliche“ Einteilungen in Haupt- und Nebenbotschaften zu geben scheint.
22. 11. 1984 – „Liebe Kinder! Lebt in diesen Tagen alle Hauptbotschaften und verwurzelt sie bis zum Donnerstag in euren Herzen. – Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Bei allem Respekt, besonders dem gegenüber der wahren HIMMELSKÖNIGIN, sollte sich jeder nüchterne Christ gründlich überlegen, ob er sich an „Hauptbotschaften“ und „Vergesslichkeiten“ orientiert und damit der wahren „HIMMELSKÖNIGIN“ die erforderliche Ehrerbietung erweist, die meines Erachtens !!! in Medjugorje in den allzu menschlichen Sumpf der Phantasie gezogen wird.
mfg
Donnerstag, 17. Februar 2005 21:57
bonifatius: Inflation
Eine Inflation von Erscheinungen.
Unglaublich, nein un – Glaub – würdig!
Unglaublich, nein un – Glaub – würdig!
Donnerstag, 17. Februar 2005 19:40
Athanasius: Michael Davies über Medjugorje (e-Buch online)
http://www.mdaviesonmedj.com/
Eine sachliche Untersuchung der Tatsachen, Aussagen und Fragen um die „Erscheinungen von Medjugorje“.
Eine sachliche Untersuchung der Tatsachen, Aussagen und Fragen um die „Erscheinungen von Medjugorje“.
Donnerstag, 17. Februar 2005 19:33
Pelagius: Einladung zur sachlichen Diskussion
Es wäre doch großartig, wenn an dieser Stelle eine wirklich ernstzunehmende Diskussion über das Phänomen
Medjugorje entstehen könnte. Meistens sind die Auseinandersetzungen durch emotionale Schwärmerei auf
der einen, durch gehässige Polemik auf der anderen gekennzeichnet.
Liebe kreuz.net-Leser: Sollten wir es hier nicht besser machen?
Mit den bischöflichen Worten ist meiner Meinung nach eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen. Alles völlig sachlich. Also denn – weiter so!
Liebe kreuz.net-Leser: Sollten wir es hier nicht besser machen?
Mit den bischöflichen Worten ist meiner Meinung nach eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen. Alles völlig sachlich. Also denn – weiter so!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





