Medjugorje
Wieviele Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje?
Vor genau einem Jahr, am 17. Februar 2004, hielt der Bischof von Mostar-Duvno, Ratko Peric (61), in Irland einen Vortrag über die Erscheinungen in der Pfarrei Medjugorje, die zu seinem Bistum gehört. Der Bischof wies darauf hin, daß sich seit dem 24. Juni 1981 – dem Beginn der Ereignisse – 33.320 Erscheinungen ereignet haben sollen. Aus einem Vortrag des Bischofs von Mostar-Duvno, Mons. Ratko Peric.
(kreuz.net, Dublin) Mons. Ratko Peric, der Bischof von Mostar hielt seinen Vortrag am St. Patrick’s College in Maynooth, das 1795 als nationales irisches Priesterseminar gegründet wurde. In den besten Zeiten studierten dort bis zu 600 Priesterseminaristen. Seit 1896 ist Maynooth eine Päpstliche Universität.

Mons. Ratko Peric wurde am 29. Mai 1992 von Papst Johannes Paul II. zum Koadjutorbischof der Diözese Mostar-Duvno ernannt. Ein Jahr später übernahm er das Bistum als Diözesanbischof.

Medjugorje ist eine Pfarrei in der Diözese Mostar-Duvno. Sie zählt etwa 4.000 Einwohner. Die pastorale Betreuung der Gläubigen obliegt den Priestern des Franziskanerordens. Seit dem 24. Juni 1981 spielen sich in der Pfarrei Ereignisse ab, die von zahlreichen Menschen und einzelnen Franziskanern als Erscheinungen der Gottesmutter betrachtet werden.

Wieviele sogenannte Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje?

1) Vicka Ivankovic wurde am 3. September 1964 in der Pfarrei Medjugorje geboren. Sie hat die Erscheinungen seit dem 24. Juni 1981 täglich. Dabei hat es zwar Pausen, aber auch Tage mit bis zu zehn Erscheinungen gegeben. Vicka heiratete im Jahre 2002 Mario Mijatovic. Sie hat ein Kind und lebt jetzt in Gradina, der Nachbarpfarrei von Medjugorje.

Wieviele Erscheinungen hat Vicka bisher gehabt? Zählte man die Tage seit Erscheinungsbeginn zusammen, so sind es etwa 8.270, einschließlich der von heute abend. Diese Erscheinungen ereigneten sich in den ersten Jahren zusammen mit anderen Sehern. Seit mehreren Jahren hat sie die Erscheinungen allein und gegen Abend, ungeachtet davon, wo sie sich gerade befindet.

2) Marija Pavlovic, geboren am 1. April 1965 in der Pfarrei Medjugorje, ist Seherin seit dem zweiten Tag der Erscheinungen, daß heißt, seit dem 25. Juni 1981. Bis heute hat sie jeden Tag eine Erscheinung. 1993 hat sie den Italiener Paolo Lunetti geheiratet. Beide haben drei Kinder und leben in Monza bei Mailand in Italien.

Wieviel Erscheinungen hat Marija bisher gehabt? Etwa 8.270, einschließlich der von heute abend, egal ob zusammen mit anderen oder getrennt von ihnen. Die Erscheinungen sind nicht an Medjugorje gebunden, sondern an die jeweiligen Personen. Dort, wo sie sich gerade in der Welt aufhalten, ereignet sich die Erscheinung.

3) Ivan Dragicevic, geboren am 25. Mai 1965 in Mostar, hat die täglichen Erscheinungen seit dem 24. Juni 1981 bis heute. 1994 hat er die ehemalige Miss Massachusetts, Loreen Murphey, geheiratet. Er hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie teilweise in Boston und teilweise in Medjugorje.

Wieviele Erscheinungen hat Ivan bisher gehabt? Etwa 8.270, einschließlich der Erscheinung von heute abend, manchmal zusammen mit anderen Sehern und manchmal allein.

4) Mirjana Dragicevic, geboren am 18. März 1965 in Sarajevo, hat die Erscheinungen seit dem 24. Juni 1981. Die letzte regelmäßige Begegnung war zu Weihnachten. Seither hat sie die Erscheinungen einmal im Jahr, und zwar an ihrem Geburtstag, dem 18. März. Seit dem 2. August 1987 hört sie zusätzlich an jedem zweiten des Monats die Stimme Mariens und manchmal sieht sie diese auch. Seit 17 Jahren hört oder sieht sie Maria zwölfmal pro Jahr. Mirjana hat 1989 Marko Soldo geheiratet. Beide haben zwei Kinder und leben in Medjugorje.

Wieviel Erscheinungen hat Mirjana bisher gehabt? Insgesamt sollen es etwa 770 sein.

5) Ivanka Ivankovic, geboren am 21. Juni 1966 in der Pfarrei Medjugorje, hat die Erscheinungen vom 25. Juni 1981 bis zum 7. Mai 1985 gesehen. Jetzt erscheint ihr die Muttergottes jeweils einmal im Jahr, am 25. Juni, dem Jahrestag der Erscheinung. Ivanka heiratete Rajko Elez, hat drei Kinder und lebt in Medjugorje.

Wieviele Erscheinungen hat Ivanka bisher gehabt? Insgesamt sollen es etwa 1.450 sein.

6) Jakov Colo, geboren am 6. März 1971 in der Pfarrei Medjugorje, hat vom 25. Juni 1981 bis zum 12. September 1998 fast täglich Erscheinungen gehabt. Seitdem hat er sie nur einmal im Jahr zu Weihnachten. Im Jahr 1993 heiratete er die Italienerin Anna-Lisa Barozzi. Beide haben drei Kinder und leben in Medjugorje.

Wieviel Erscheinungen hat Jakov bisher gehabt? Alleine oder zusammen mit anderen insgesamt etwa 6.290.

Die Muttergottes erscheint angeblich, ob ein Seher in Amerika, die zweite Seherin in der Herzegowina, die dritte in Italien, und der vierte hier in Maynooth wäre. Das ist bisher insgesamt etwa 33.320mal geschehen. Nehmen Sie mich bitte nicht beim Wort, wenn es um die Genauigkeit dieser Zahlen geht. Tausend Erscheinungen mehr oder weniger spielen hier keine Rolle. Die hierarchische Kirche hat bisher auf diözesaner, nationaler oder weltkirchlicher Ebene keine dieser Erscheinungen als echt anerkannt.

Vergleichen wir Medjugorje mit den beiden anerkannten marianischen Heiligtümern:

In Lourdes erschien die Muttergottes 1858 als die »Unbefleckte Empfängnis« der heiligen Bernardette 18mal. Die Kirche hat die Erscheinungen vier Jahre später, im Jahre 1862, als glaubwürdig anerkannt.

In Fatima erschien die Muttergottes 1917 den zehnjährigen Hirten Lucia, Francisco und Jacinta sechsmal als „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“. 13 Jahre später, 1930, hat die Kirche die Erscheinungen als echt anerkannt.

Die drei Seher von Medjugorje, welche die täglichen Erscheinungen haben, leben außerhalb von Medjugorje. Die anderen drei, die in Medjugorje leben, haben nur die Jahreserscheinungen.
      
17 Lesermeinungen
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#17   kristall   20:33:28 | Mittwoch, 9. März 2011
WIEVIELE SEHER !!??
GIBT ES TATSÄCHLICH IN MEDJU !!?? ^-^
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#16   bonifatius   17:19:49 | Freitag, 18. Februar 2005
Die Anzahl der Erscheinungen…
Niclaas: Im Zeitalter der Massenproduktion könnte man – vielleicht – einen Fingerzeig höherer Mächte (welcher ? ) sehen. Phantastisch. Ich halte mich an die verbindlichen Worte der Kirche. Diese hat M. nicht erkannt, geschweige denn anerkannt!
Nur schade um so viele irregeleiteten Sehnsüchte im guten Glauben! ( Lukas 21, 8-19 )
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#15   Ulrich Müller   16:48:28 | Freitag, 18. Februar 2005
@Pelagius
Tatsächlich gibt es unter den unzähligen Wortmeldungen der „Gospa“ manche, die in einer deutlichen Spannung zur Lehre der Kirche stehen. Besonders Aussagen, welche die anderen Religionen betreffen, werden in solchen Zusammenhängen oft genannt.
Es wäre gewiß hilfreich, wenn hier (am besten mit Beleg) entsprechenden Zitate angeführt werden könnten.
Wenn es sie tatsächlich gibt, wie Pelagius schreibt, diese Wortmeldungen, die in einer deutlichen Spannung zur Lehre der Kirche stehen, was hindert Pelagius daran sie selbst anzuführen ?
Mir genügt allerdings die bisherige Feststellung der zuständigen kirchlichen Autoritäten und deren Urteilskraft vollkommen, zumal sie sich mit meinen Privatoffenbarungen vollkommen decken :-)) !
mfg
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#14   Pelagius   16:28:50 | Freitag, 18. Februar 2005
Die katholische Lehre als Kriterium
Bisher wurde wohl zu wenig darauf hingewiesen, daß das oberste Kriterium zur Bewertung von Privatoffenbarungen die Übereinstimmung mit dem Glauben der Kirche darstellt.
Der stereotype Einwand: „Auch die Pharisäer haben sich an der neuartigen Lehre Jesu gestoßen“, geht insofern daneben, als die göttliche Offenbarung im menschgewordenen Gott (genauer: mit dem Tod des letzten Apostels), nicht schon im Alten Bund, ihre Vollendung gefunden hat.
Sollte die Erscheinung von Medjugorje nun Lehren verkünden, die nicht mit der ordentlichen Verkündigung der Kirche übereinstimmen, so wäre das Urteil recht einfach zu fällen, auch ohne sich allzu lange bei den „Früchten“ aufzuhalten.
Tatsächlich gibt es unter den unzähligen Wortmeldungen der „Gospa“ manche, die in einer deutlichen Spannung zur Lehre der Kirche stehen. Besonders Aussagen, welche die anderen Religionen betreffen, werden in solchen Zusammenhängen oft genannt.
Es wäre gewiß hilfreich, wenn hier (am besten mit Beleg) entsprechenden Zitate angeführt werden könnten.
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#13   Ulrich Müller   16:21:55 | Freitag, 18. Februar 2005
@Athanasius
Man könne bitte Polemik und Vorwürfe auf persönlicher Ebene den Sehern vermeiden, weil sowas bei den Katholiken die an Medjugorje glauben, wirkt contraproduktiv.
Ich kenne keinen Katholiken der an Medjugorje glaubt.
Ich kenne nur Katholiken, die geduldig unter hoffentlich ernsthafter Einbeziehung der bisherigen kirchlichen Feststellungen zu den Botschaften und Ereignissen von Medjugorje entsprechende Zurückhaltung üben und dort in der Pfarrkirche von Medjugorje, wie auch vor allen anderen Tabernakeln der Welt ernsthaft das Glaubensbekenntnis beten.
mfg
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#12   Athanasius   15:51:07 | Freitag, 18. Februar 2005
Bitte
Man könne bitte Polemik und Vorwürfe auf persönlicher Ebene den Sehern vermeiden, weil sowas bei den Katholiken die an Medjugorje glauben, wirkt contraproduktiv.
Mann soll sich auf den Aussagen und die Botschaften selbst beschränkt, auch wenn die Leben der Seher nicht gerade vorbildlich wären/seien/sind.
www.mdaviesonmedj.com
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#11   Stimme aus dem Tradiland   14:04:02 | Freitag, 18. Februar 2005
Dick trotz zweimaligem Fasten bei Wasser und Brot
zweimal in der Woche. Für die „Medju-Fans“ ist das sicherlich erklärbar – z.B. guter „Futterverwerter“? Drei der „Seher“ sind eher üppig, nämlich Ivan Dragicevic, Jakov Colo und Ivanka. Von Ivan D. habe ich eine „lustige“ Begebenheit gehört. Ivan war bei einer Familie eingeladen, als die regelmäßige Zeit der „Erscheinung“ nahte.
Ivan rauchte vernügt seine Zigarette und war nichts davon zu bemerken, das die Hl. Gottesmutter nahen sollte. Als die Zeit überschritten war, erinnerten ihn die Gastgeber, was denn mit der „Erscheinung“ sei? Ivan bedankte sich für den Hinweis, dämpfte die Zigarette aus, ging hinaus und kehrte nach fünf Minuten wieder. „Die Gospa war da und läßt euch herzlich grüssen.“ Sodann zündete er sich wieder eine Zigarette an. Alltagsbetrieb eben…
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#10   Ulrich Müller   13:32:25 | Freitag, 18. Februar 2005
@Niclaas
Nur welche Mängel dürfen für eine Ablehnung ausschlaggebend sein?
Ganz schlicht und einfach.
Das mich nicht eine einzige dieser Mitteilungen aus Medjugorje überzeugt. Daran mangelt es.
Und diesen Mangel erkennen „GOTT SEI DANK“ auch viele nüchterne Würdenträger der römisch katholischen Kirche.
mfg
P.S.
Ich habe mich früher daran gestoßen, daß ein Seher eine ehemalige amerikanische „Schönheitskönigin“ geheiratet hat, eine andere Seherin einen italienischen Industriellen. Das erschien mir kitschig.
Daran stiess sich mein Auge nun garnicht dran. Was die Amis so alles „schön“ finden und erwählen – naja – sei’s drum! :-))
Mich wundert da schon eher, warum einer der Seher, trotz regelmässigem Fasten so eine Wampe hat ;-) !
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#9   Niclaas   12:50:14 | Freitag, 18. Februar 2005
@Ulrich Müller
Ich habe mich früher daran gestoßen, daß ein Seher eine ehemalige amerikanische „Schönheitskönigin“ geheiratet hat, eine andere Seherin einen italienischen Industriellen. Das erschien mir kitschig. Aber hier menschelt es bei mir selbst schon, denn zu dieser Wahl steht mir kein Urteil zu. Außerdem liegt dem Bösen daran, mich an solchen Äußerlichkeiten davon abzuhalten, mich dem Wesentlichen zuzuwenden, d. h. die Botschaften zu leben. Wenn die Seherin Marija Pavlovic einmal vergaß, während der Erscheinung nach der Botschaft für die Pfarre zu fragen, so halte ich mich daran nicht auf. Auch das ist menschlich, in einer Begegnung mit der Himmelskönigin dieses Anliegen „von draußen“ zu vergessen. Damit nichts wegen einer menschlichen Schwäche vergessen wird, schreibt diese Seherin unmittelbar nach jeder Erscheinung die erhaltene Botschaft auf (was ja sowieso selbstverständlich ist).
Die 5 Hauptbotschaften sind Glaube, Gebet, Umkehr, Fasten und Frieden.
Ich meine, wenn die Erscheinungen wirklich echt sind, können sie auch gut den Umstand verdauen, daß sie von unvollkommenden Menschen überbracht werden. Wer sie ablehnen will, kann dies zum Anlaß nehmen, sich daran zu stoßen. Nur welche Mängel dürfen für eine Ablehnung ausschlaggebend sein?
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#8   Ulrich Müller   11:34:27 | Freitag, 18. Februar 2005
@Niclaas – Frage beantwortend !
Und wenn die Seher vergessen nach den Botschaften zu fragen – und wir wissen es, die Kritiker vergessen selbst nie was – darf es bei einer Begegnung mit dem Himmlischen bei uns nirgends menscheln?
Mir war bisher nur die in meinem vorstehenden Beitrag genannte Seherin von was auch immer bekannt, die sich in Unpünktlichkeit und Vergesslichkeit gegenüber dem angeblich himmlischen Phänomen zeigte.
Welches ausserordentliche weltliche Ereigniss dem Treffen mit der angeblichen Himmelsmutter der Vorzug gewährt wurde, wird leider nicht genannt.
Sie schreiben „ die Seher „ ! – Gibt es noch weitere „Botschaftsdokumente“, die belegen, dass auch bisher nicht genannte, weitere mögliche Seher irgendetwas nicht gesehen oder übermittelt bekommen haben, da sie es schlichtweg vergessen haben den vereinbarten Erscheinungstermin einzuhalten?
Ansonsten darf ich Ihre Frage mit einem schlichten „nein“ beantworten, da ich Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit schon im zwischenmenschlichen Bereich nicht schätze.
mfg
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#7   Stimme aus dem Tradiland   11:26:05 | Freitag, 18. Februar 2005
@ Niclaas
Die Anzahl der einzelnen Erscheinungen ist ein klassisches Kennzeichen zur Unterscheidung echter von falschen Erscheinungen. Denn Gott pflegt sich nicht zu wiederholen noch Wunder ohne zwingende Notwendigkeit zu vermehren. Es ist ein Unterschied zwischen einer echten Privatoffenbarung und einem Orakel.
Was die Anzahl der „Seher“ von Medjugorje betrifft, so ist noch darauf hinzuweisen, dass am ersten „Erscheinungstag“, am 24. Juni 1981, zwei andere „Seher“ waren als am nächsten Tag, nämlich Milka Pavlovic (Schwester der „Seherin“ vom zweiten Tag, Marija; damals 13 Jahre alt) und Ivan Ivankovic (verwandt mit der „Seherin“ Ivanka; damals 20 Jahre alt).
Diese beiden kamen am zweiten Tag, dem 25. Juni 1981 nicht mit. Milka, weil sie im Auftrag ihrer Eltern zu Hause arbeiten mußte, Ivan Ivankovic, weil er das Ganze für eine Kinderei hielt. Statt ihnen kamen Marija Pavlovic und Jakov Colo mit, die somit zu „Sehern“ wurden, dies zum Unterschied von 10 neugierigen Dorfbewohnern, die an diesem zweiten Tag auch dabei waren. Außerdem soll auch – nach einer Quelle – am zweiten Tag Ivan Dragicevic nicht dabei gewesen sein.
Die Gottesmutter hat bei echten Erscheinungen durchaus geduldig gewartet, bis die durch elterliche oder behördliche Verbote oder sonst verhindeten Seher wieder kamen. Ganz klar zeigte sich das in Guadalupe, in Lourdes und in Fatima. Eine „Auswechslung der Seher“ setzt einen Irrtum der – in göttlichem Auftrage handelnden – Gottesmutter über die Person der Seher voraus, eine völlig unhaltbare Konstruktion!
Auch hinsichtlich der Auswahl der „Seher“ und deren Anzahl gibt es ganz klare Hinweise, dass es sich um falsche „Erscheinungen“ in Medjugorje handelt. Außerdem ist auch der Umstand seltsam, dass die „Botschaften“ überall gegeben werden, wo sich die „Seher“ gerade befinden, im Zug oder im Flugzeug genauso wie in Übersee oder Italien.
Auch das ist völlig untypisch für echte Erscheinungen. Zum Unterschied davon hat sich die verstorbene Sr. Lucia jeweils in Klöstern auch Dauer aufgehalten, als sie weitere Botschaften, die inhaltlich vorangekündigt waren, empfing (so z.B in Tuy in Spanien).
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#6   Niclaas   10:54:30 | Freitag, 18. Februar 2005
Die ANZAHL der Erscheinungen …
… zu einem Kriterium für deren Glaubwürdigkeit zu machen, scheint selbst ein wenig unglaubwürdig zu sein. Der Bischof sollte sonst gleich seine Ansicht mitteilen, bis wieviel Erscheinungen er einem solchem Phänomen die Glaubwürdigkeit attestieren möchte.
Oder man sieht in der hohen Anzahl eine Teil der Botschaft selbst (die Mutter begleitet uns auf dem Weg der Umkehr, wir habens halt nötig, Zeit der besonderen Gnade etc.). Wenn Gott wirklich in Medjugorje die besondere Gunst dieser Erscheinungen schenkt, wieso sollte er sich dann an unsere Vorstellungen halten, was dann wirklich das ganz Neue an der Sache wäre?
Und wenn die Seher vergessen nach den Botschaften zu fragen – und wir wissen es, die Kritiker vergessen selbst nie was – darf es bei einer Begegnung mit dem Himmlischen bei uns nirgends menscheln?
Alles noch keine grundlegenden Fakten, die unbedingt gegen Medjugorje sprechen.
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#5   Stimme aus dem Tradiland   09:27:33 | Freitag, 18. Februar 2005
Hinweise zum Text
Der vollständige Text des Vortrages von Bischof Peric vom 17. Februar 2004 findet sich unter ambrosius.patched.de/Ambrosius_f_1.htm. Dort geht man auf Logbuch 2 (Zeitraum 1. August 2004 bis 30. September 2004), sucht die fortlaufende Eintragung vom 11. September 2004 und drückt dort auf den Link „angebliche Marienerscheinungen von Medjugorje“.
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#4   Ulrich Müller   01:24:58 | Freitag, 18. Februar 2005
Wieviel Erscheinungen in Medjugorje ?
Es wird sich niemals feststellen lassen. Dafür sprechen die angeblichen Botschaften selbst und tragen bestätigend zu dieser Annahme bei:
9. 8. 1984
– Die Muttergottes hat keine Botschaft an die Pfarre gegeben, weil die Seherin Marija vergessen hat, zu fragen. Erst am Samstag hat die Seherin um die Botschaft gebeten.
19. 9. 1985
– Die Muttergottes hat an diesem Tag keine Botschaft an die Pfarre gegeben, weil die Seherin Marija vergessen hat, zu fragen. Die Seherin hat aber am nächsten Tag um die Botschaft gebeten.
Da die angebliche Seherin gegenüber der erscheinenden Dame unter Vergesslichkeit leidet wird sich niemals eindeutig klären lassen, ob es nicht noch weitere Botschaften gegeben hat, die obwohl wichtig, nicht gegeben werden konnten, da ein Termin eben gänzlich vergessen wurde.
Möglich, dass es sich auch um eine aufgrund der Vergesslichkeit nicht überbrachte wichtige Hauptbotschaft handelt, da wie unten stehend es auch „himmliche“ Einteilungen in Haupt- und Nebenbotschaften zu geben scheint.
22. 11. 1984 – „Liebe Kinder! Lebt in diesen Tagen alle Hauptbotschaften und verwurzelt sie bis zum Donnerstag in euren Herzen. – Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Bei allem Respekt, besonders dem gegenüber der wahren HIMMELSKÖNIGIN, sollte sich jeder nüchterne Christ gründlich überlegen, ob er sich an „Hauptbotschaften“ und „Vergesslichkeiten“ orientiert und damit der wahren „HIMMELSKÖNIGIN“ die erforderliche Ehrerbietung erweist, die meines Erachtens !!! in Medjugorje in den allzu menschlichen Sumpf der Phantasie gezogen wird.
mfg
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#3   bonifatius   21:57:33 | Donnerstag, 17. Februar 2005
Inflation
Eine Inflation von Erscheinungen.
Unglaublich, nein un – Glaub – würdig!
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#2   Athanasius   19:40:30 | Donnerstag, 17. Februar 2005
Michael Davies über Medjugorje (e-Buch online)
www.mdaviesonmedj.com/
Eine sachliche Untersuchung der Tatsachen, Aussagen und Fragen um die „Erscheinungen von Medjugorje“.
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#1   Pelagius   19:33:58 | Donnerstag, 17. Februar 2005
Einladung zur sachlichen Diskussion
Es wäre doch großartig, wenn an dieser Stelle eine wirklich ernstzunehmende Diskussion über das Phänomen Medjugorje entstehen könnte. Meistens sind die Auseinandersetzungen durch emotionale Schwärmerei auf der einen, durch gehässige Polemik auf der anderen gekennzeichnet.
Liebe kreuz.net-Leser: Sollten wir es hier nicht besser machen?
Mit den bischöflichen Worten ist meiner Meinung nach eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen. Alles völlig sachlich. Also denn – weiter so!
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