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Flex-Mitra für den Papst? + Ein Aprilscherz? + Der Wahrheit auf der Spur + Hinter dem Rücken der Eltern + Präzise Angaben
Benedikt XVI. auf dem Thron Leo XIII. (†1903)
Benedikt XVI. auf dem Thron Leo XIII. († 1903)
Flex-Mitra für den Papst?

USA. Papst Benedikt XVI. trägt bei seinem Besuch in den USA Mitte April eine sogenannte Flex-Mitra. Ein gleiches Modell werden auch die 300 anwesenden Bischöfe aufsetzen. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘KNA’. Das besondere an der Mitra: Sie paßt auf alle Kopfgrößen von 52 bis 64. Die Einheitsgröße hat der niederländische klerikale Modedesigner Aart Stadelmaier eigens für die USA-Reise des Papstes entwickelt. Seine Firma fertigte für den Besuch auch 2.800 liturgische Gewänder.

Ein Aprilscherz?

Deutschland. Der Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch, tritt als sogenannter theologischer Berater des antikirchlichen Netzwerks ‘Initiative Kirche von unten’ zurück. Das erklärte der Erzbischof angeblich bei einer Sitzung des Vereins in Bonn. Er habe die angeblich befruchtende Zusammenarbeit „sehr genossen“. Doch als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz müsse er sich auf sein Kerngeschäft besinnen. ‘Kirche von unten’ ist nach Angaben von ‘Radio Vatikan’ ein ökumenischer Zusammenschluß „in der Tradition des politischen Linkskatholizismus und -protestantismus und der Befreiungstheologie“. In Wahrheit handelt es sich um einen radikalen, antikatholischen Verein, der seit Jahren gegen die Kirche hetzt.

Der Wahrheit auf der Spur

Italien. Der frühere Oberrabbiner von Rom, Elio Toaff (93), sieht den Dialog zwischen Juden und Katholiken nicht gefährdet. Das erklärte er im Interview mit der italienischen Webseite ‘PapaNews.it’. Die „Polemiken“ um die neue Karfreitagsfürbitte im Alten Ritus kann er nicht verstehen: „Seien wir doch ernst. Jeder ist frei, zu beten, wie er glaubt.“ Die These, daß Pius XII. ein Antisemit gewesen sei, entlarvt der Rabbiner als „schwarze Legende“: „Im Gegenteil: Ich weiß – auch von direkten Zeugnissen – daß er viele Juden vor dem Tod gerettet hat.“

Hinter dem Rücken der Eltern

Deutschland. Das gefragteste Präparat zur Kinderverhütung ist die Anti-Kind-Pille. Das erklärte die Frauenärztin Susanne Krebber im Gespräch mit der Regionalzeitung ‘Rheinische Post’. Die Ärztin erklärt, daß Mädchen das Hormonpräparat schon ab 14 Jahren ohne Zustimmung der Eltern bekommen können: „ Sollte der Arzt das Mädchen für »reif genug« halten, ist es auch früher möglich.“

Präzise Angaben

Großbritannien. Eine altorientalische Tontafel mit Inschriften soll Informationen über den Untergang von Sodom und Gomorrha liefern. Das berichtete die Londoner Tageszeitung ‘Times’, die für Falschmeldungen im kirchlichen Bereich bekannt ist. Englische Wissenschaftler haben die Keilschrift auf der etwa sechs Zentimenter breiten Tafel nun angeblich entziffert. Die Tafel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Königspalast von Niniveh gefunden. Bislang konnte niemand den Text verstehen. Nach den neuen Erkenntnissen beschreibt die Tafel einen Asterioideneinschlag am 19. Juni 3123 vor Christus. Was ‘Times’ nicht schreibt: Die Zerstörung Sodoms geschah über tausend Jahre später.
      
13 Lesermeinungen
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#15   Benedikt   13:43:53 | Donnerstag, 3. April 2008
Toaff
Auch diese Stimme wird – wie auch schon die von Rabbi Neusner – von den Medien totgeschwiegen werden.
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#13   wiener   15:53:30 | Dienstag, 1. April 2008
@ boni
besonders erheiternd (allerdings auch erschreckend) ist doch die tatsache, dass so manche leute hier und andernorts nur allzu bereitwillig – ohne sich offenbar die mühe gemacht zu haben, etwas genauer hinzuschauen – über den bischof hergefallen sind.
ein lehrstück darüber, wie hetze (die ja hier gern betrieben wird) funktioniert:
eine mischung aus lüge, unterstellung, uninformiertheit, bosheit und perfidie.
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#12   bonifatius   15:49:22 | Dienstag, 1. April 2008
!. April
Ein makabrer Scherz über den Spreche der Deutschen Bischöfe mit leider hohem Realitätsgehalt.
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#11   wiener   12:22:46 | Dienstag, 1. April 2008
also …
… ich habe mich sehr über den aprilscherz der ikvu amüsiert – bzw. vor allem darüber, dass radio vatican, kath.net und etliche hier auf diesen offensichtlichen aprilscherz herein fallen. wer die pressemitteilung liest, sollte evtl. auch darüber stolpern, dass von einer „nachfolgeregelung“ nicht vor dem 31. juni (!) die rede ist ;))
und so manche hier lassen sich auch durch so offensichtlichen blödsinn sofort zu unflätigsten beleidigungen gegen bischöfe animieren.
ein armutszeugnis für brandenburgis & co.
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#10   r.ruhrgebietler   12:15:22 | Dienstag, 1. April 2008
@aleph – tz tz tz
Sie fallen auf jeden Aprilscherz herein!
Kirche-Von-Unten – was soll das sein?? Ein Zusammenschluss von Seelen, die aus der Hölle kommen um rechtgläubige in die Irre zu führen??
tz tz tz…
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#9   wiener   10:51:39 | Dienstag, 1. April 2008
impressum von +.net?
In Wahrheit handelt es sich um einen radikalen, antikatholischen Verein, der seit Jahren gegen die Kirche hetzt.
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#8   Aleph †   10:35:41 | Dienstag, 1. April 2008
Berechtigtes Anliegen
Das war langsam überfällig, dass „Kirche von unten“ und deren berechtigte Anliegen auch in der DBK einmal Gehör finden und nicht nur die Aufgabe hat, antichambrieren zu müssen. Die Anliegen dürften bei Erzbischof Zollitsch in guten Händen sein. Offenheit ist angesagt. Wenn Anliegen auf dem Tisch sind, kann auch offen darüber gesprochen werden.
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#7   Beobachterin   10:17:01 | Dienstag, 1. April 2008
Zollitsch und die Kirche von unten
Betreibt Zollitsch jetzt „Kirche von unten“ in der deutschen Bischofskonferenz?
Diese Frage wird man sich wahrscheinlich noch lange stellen müssen. Wer hat eigentlich da nicht aufgepaßt, als dieser Mann zu diesem Amt kam?
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#6   mandy   10:06:43 | Dienstag, 1. April 2008
Aprilscherz!!
‘Kirche von unten’ ist nach Angaben von ‘Radio Vatikan’ ein ökumenischer Zusammenschluß „in der Tradition des politischen Linkskatholizismus und -protestantismus und der Befreiungstheologie“. In Wahrheit handelt es sich um einen radikalen, antikatholischen Verein, der seit Jahren gegen die Kirche hetzt.
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#4   Sozialkatholisch   10:01:02 | Dienstag, 1. April 2008
@ Sirilo
„Ein radikaler, antikatholischer Verein,…der seit Jahren gegen die Kirche hetzt“ – handelt es sich dabei um Kreuz.net?
nein
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#3   Sirilo   09:54:27 | Dienstag, 1. April 2008
„Ein radikaler, antikatholischer Verein,…
…der seit Jahren gegen die Kirche hetzt“ – handelt es sich dabei um Kreuz.net?
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#2   stimme der vernunft †   09:09:48 | Dienstag, 1. April 2008
Die Legende von Sodom
Aha, hetznet weiss also, wann die angebliche Stadt Sodom angeblich zerstört wurde.
Ihr seid wohl Spezialisten für Legenden und Märchen, oder?
Hab ihr zufällig auch die Adresse von Hänsel und Gretel? Ich würde ihnen gern eine Ansichtskarte schreiben.
Oder war das nur ein Aprilscherz?
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#1   r.ruhrgebietler   09:01:25 | Dienstag, 1. April 2008
Gähn…
es ist doch 1. April…
muss das alles langweilig sein…
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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