Die Gemeindeliturgie wird von über 90% der Gemeinde gemieden
Nach jahrelangem Warten hat man einer großen Gruppe von deutschen Altgläubiger zwei Werktagsmessen pro Monat gewährt. Doch ein Pfarrer gönnt ihnen dieses kümmerliche Glück nicht.
In Gießen unterdrücken die Pfarrer das Recht der Gläubigen auf eine Alte Sonntagsmesse.
(kreuz.net, Mainz) Seit kurzem gibt es in Gießen im Bistum Mainz zweimal pro Monat eine Werktagsmesse
im Alten Ritus. Diese Regelung ist die mikrige Frucht jahrelanger Bitten mehrerer hundert Altgläubiger
um eine Sonntagsmesse im Alten Ritus.
Doch auch nach dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ wollte keiner
der Gießener Pfarrer seine Kirche für den Alten Ritus zur Verfügung stellen.
Nun liest ein pensionierter
Priester, Hw. Bernhard Falck, die Alte Messe in einer schwer zugänglichen Altenheimkapelle.
„Es sollte
der Eindruck entstehen, daß die Alte Messe etwas für alte Pfarrer und für alte Leute ist“ – erklärte
ein Gottesdienstbesucher vor ‘kreuz.net’.
Faire Lokalpresse
Einen positiven Eindruck von der neuen Alten
Messe gewann die Lokalzeitung ‘Gießener Anzeiger’. Sie berichtete am 28. Februar durchaus objektiv darüber.
In dem Artikel begründete Hw. Falck seine Liebe zur überlieferten Liturgie:
• „Für die Kirche des
Westens ist es ein Verlust, daß sie ihre gemeinsame Sprache aufgegeben hat.“
• „In der Liturgie der
Heiligen Messe, die 1970 eingeführt wurde, widerspricht die Position des Priesters, der sich am Altar
der Gemeinde zuwendet, dem Prinzip, daß sich Menschen nicht zwischen Gott und andere Menschen drängen
sollen.“
• „In einer Messe nach der neuen Liturgie muß man schon eine sehr starke Motivation mitbringen,
um dem heiligen Geschehen – das ja nicht von dieser Welt ist, wirklich so folgen zu können, wie das sinnvoll
wäre.“
Vor dem ‘Gießener Anzeiger’ äußerte sich auch eine Altgläubige. Sie nennt die außerordentliche
Form der Messe lieber den „außerordentlich schönen Ritus“.
Der Artikel stieß dem liberalen Pfarrer von St.
Bonifatius in Gießen, Hw. Josef Zorn, sauer auf. Er fühlte sich verpflichtet, am 8. März in seinem
Pfarrblättchen dagegen zu polemisieren.
Hw. Zorn erzürnte sich über das „andere Liturgieverständnis“
in der Alten Messe. Diese sei angeblich eine „reine Klerikerliturgie“.
Die Gläubigen könnten der Messe
angeblich nur mit außerliturgischen Hilfsmitteln wie Schott, Vorbeter oder Kindermeßbüchlein folgen.
Dagegen bezeichnet der Pfarrer den reformierten Ritus als angeblich „konsequente Gemeindeliturgie“.
Daß in einer deutschen Durchschnittspfarrei inzwischen mehr als 90 Prozent der Gemeinde diese „Gemeindeliturgie“
meiden, wischte der Priester unter den Tisch.
Die Meßbesucher feierten die Liturgie mit unterschiedlichen
Rollen mit – erklärt der Pfarrer, ohne zu sagen, worin sich das von der Alten Messe unterscheidet.
Dann
kommentiert er auch den Artikel im ‘Gießener Anzeiger’. Der Artikel erweise den Altgläubigen angeblich
einen Bärendienst. Er sei auf Polemisierung angelegt – erklärte der polemische Pfarrer.
Benedikt XVI.
habe mit dem Motu Proprio Zwietracht vermeiden und die Einheit fördern wollen.
Pfarrer Zorn behauptete
ferner, daß die Zeitung die Äußerungen von Hw. Falck unrichtig wiedergegeben habe.
Denn die Kirche
habe das Latein als „weltweite Amtssprache“ nie aufgeben – so Hw. Zorn. Wann er selber zuletzt in dieser
Sprache zelebriert hat, erwähnte er nicht.
Die Aussage, daß sich der Priester am nachkonziliären Mahltisch
zwischen Gott und den Menschen dränge, findet der Pfarrer „absurd“. Vielmehr werde eine „Tischgemeinschaft“
angedeutet.
Es ist unklar, wie eine solche Gemeinschaft in der Aufstellung „Priester gegen den Rest“
zum Ausdruck kommen sollte.
Zum dritten Argument von Hw. Falck meinte Pfarrer Zorn trotzig: „Schwer zu
folgen ist gerade der alten Liturgie und nicht der heutigen.“
Die in der neuen Liturgie in einem fast
ununterbrochenen Redefluß zum Volke hin gelesenen Texte, werden von den Anwesenden kaum rezipiert.
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@„Schüttel“: Es gibt halt noch Leute, die katholisch sind! Und da gehören Sie leider nicht dazu! wird
von alten Pfarrern für alte Leute in alten Sprachen mit alten Gewändern in alten Kirche nach altem Brauch
mit veralteten Gesten aufgrund neuer Erlaubnis durch einen alten Papst als totes esoterisches Spiel „zelebriert
@ Fabianus Warum sind in Bild 3 von 6 nicht die Kerzen vom Altar geräumt? Zur Osternacht sind alle Altäre
mit frischen Tüchern zu decken. Natürlich kommen dann auch die Leuchter wieder drauf. Aleph irrt sich,
wenn er meint, die Kerzen kämen erst während der Osternacht wieder. Der Altar wird nach der Gründonnerstagsmesse
abgeräumt, für die Kommunionfeier am Karfreitag dann wieder hergerichtet (aber nicht geschmückt mit
Blumen etc.). Das Herrichten der Altäre für die Osternacht erfolgt nicht innerhalb der Messe oder innerhalb
einer liturgischen Feier.
Fabianus Bekanntlich hat der Altar von Karfreitag bis zur Feier der Osternacht leer zu sein, den Vorschriften
zufolge. Erst in der Osternacht wird er wieder gedeckt und mit Kerzen geschmückt, die vom neuen Osterfeuer
entzündet werden. Wie das in den einzelnen Pfarreien im Detail praktiziert wird, weiß ich nicht. Ich
kenne es halt so, dass zur Eucharistie auch die neuen Kerzen zum Altar gebracht werden. Bei der Bildserie
von der altrituellen Osternacht wollte man wohl darauf verzichten, vielleicht war es auch nur eine Art
Auferstehungsfeier, die ja mit der kirchlichen Feier der Osternacht überhaupt nichts zu tun hat.
Fabianus Bestimmt dass man die Kerzen nachher nicht erst wieder hereintragen muss, um Sie dann erst anzünden
zu können. Das war bestimmt eine ergonomisch-ökonomische Überlegung, die Kerzen nicht wegzuräumen.
Obwohl der Altar zu diesem Zeitpunkt bei der Feier der Osternacht ja noch leer sein sollte.
Altgläubige Osternacht 2008 Seit wann feiert man eigentlich eine Altgläubige Osternacht 2008 – das ist
doch immer so ein schmuddel-Gottesienst gewesen, den diese liturgischen Erneuerer wieder belebt hatten –
igit – und damit geben sich unsere braven Altgläubigen ab.
@Firmian Ich persönlich wäre strikt dagegen, die außerordentliche Form zur ordentlichen zu machen.
Die tridentinische Messe ist für Leute, denen das gefällt, und die – ganz wichtig – soviel liturgische
Kenntnis und Lateinkenntnisse haben, daß sie den Verlauf mitverfolgen können. Wieso muss ich in der
tridentinischen Messe Lateinkenntnisse haben ? Ich höre den Priester sowieso nicht und dann kann ich
in meinem Gebetbuch oder auch im Schott auch gleich auf deutsch mitlesen. Und Liturgiekenntnisse ? Die
sollte eigentlich auch der Messbesucher im NOM mitbringen.
Alkuin Außerdem sind die ersten 2 Reihen für unser Erst kommunikanten reserviert Dann werden Sie doch
allsonntäglich zum Erstkommunikanten. Da soll sehr ehrenhaft sein. Ihre Probleme davor möchte ich nicht
haben.
Jerusalem, Jerusalem, wie oft wollte ich dein Küklein versammeln, wie eine Henne ihre Küken unter ihren
Flügeln versammeln. Du aber hast nicht gewollt. Deutsche Kirche, wie oft wollte ich dich unter meinem
Stellvertreter sammeln! Ich erwählte einen Kardinal aus eurem Land zu meinem sichtbaren Stellvertreter
auf Erden, vertraut mit euren Problemen, du aber hast nicht nur nicht auf ihn gehört, sondern mehr oder
weniger offen gegen ihn gearbeitet. Was hätte ich sonst noch tun können und habe es nicht getan? Antworte
mir!
@Protestantenmodernist „Aleph“: In den katholischen Tabernakeln wohnt natürlich Jesus Christus. Haben
Protestanten überhaupt einen Tabernakel? Höchstens die Anglikaner! Sind Sie Anglikaner? Im Tabernakel
wohnt kein Jesus. Der ist aufgestiegen und sitzt, dem Glaubensbekenntnis zufolge, zur Rechten des Vaters.
Im Tabernakel wird das konsekrierte Brot aufbewahrt. Ausschließlich. Platz für Jesus wäre nicht, weil
ein Tabernakel doch recht klein ist. Abgesehen davon sind es die Rücken der Zelebranten, die das Volk
bei der außerordentlichen Messe vorgeführt bekommt.
@„stimme der vernunft“: Wer heute noch zur Kirche geht, das ist nur mehr der Rest von einer Zeit, als
die Kirche noch in Ordnung war. Und der Alte Ritus wurde strengstens verfolgt, und ist eine Irregularität.
Auf Ihre „Ratschläge“ kann die „Hierarchie“ getrost verzichten, die gibt sie sich bereits selbst seit
den teuflischen 1960ern.
@Marcellus Oder warum sind keine Gemeinden mehr da, außer den Funktionären und einigen Rentnerinnen?
Auch die Funktionäre und Rentnerinnen einer einzigen Gemeinde sind immer noch zahlreicher als die Altrituellen
des ganzen jeweiligen Dekanates. Ohne Ritusreform wären die Kirchen genau so leer.
Die Gemeinden möchten anscheinend keine „gemeindezentrierten Liturgien“ Oder warum sind keine Gemeinden
mehr da, außer den Funktionären und einigen Rentnerinnen?
@Aleph „Nun, dann gehen Sie doch in die vorderen Reihen. Die sind eh immer nur schwach besetzt.“ So ein
Schwachsinn! Soll die gesamte Gemeinde in die 1. Reihe sitzen! Ein Kreis wäre doch besser Es geht um
das Thema und nicht um mich als Einzelperson. Außerdem sind die ersten 2 Reihen für unser Erst kommunikanten
reserviert o^/
Nicht überall, wo JP2 drauf steht, ist auch JP2 drin. Wissen Sie, einer wie Sie, der absolut keine Insider-Informationen
besitzt, sollte lieber das Maul halten. In dem Link, auf den Sie verwiesen haben, habe ich keine Unterschrift
gesehen. Und selbst wenn ich sie gesehen hätte, wäre es wohl kaum ein Problem gewesen, eine gescannte
Unterschrift von ihm miteinzubauen.
Alkuin Noch schlimmer ist es wenn vor mir irgendwelche Leute bei der Wandlung unbedingt vor „ihrem „ Gott
stehen müssen, dann bin ich praktisch gezwungen sie auf den Arsch zu schauen. Ein Vorkommnis das beim
Tridentinischen Ritus nicht vorkommen kann. Nun, dann gehen Sie doch in die vorderen Reihen. Die sind
eh immer nur schwach besetzt. Dann haben Sie doch freien Blick zum Altar und nicht zum Hinterteil des
stehenden Vordermanns. Das Problem ist einfach zu managen. Wer stattdessen unbedingt die hinteren Bänke
bevorzugt, sollte das Problem als freiwillig auferlegte Buße annehmen…!
@Burgorus Was Sie so alles wissen, da kann man nur staunen. Das von Ihnen erwähnte MP hat Papst J. P.
II nun aber doch selbstverständlich unterzeichnet, sonst wäre es ja kein MP, nicht wahr? Aber das wissen
Sie ja sicher alles selber, Sie Schlaumeier. Ansonsten gucken Sie doch mal hier: www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
Kindermessbüchlein Die Gläubigen könnten der Messe angeblich nur mit außerliturgischen Hilfsmitteln
wie Schott, Vorbeter oder Kindermeßbüchlein folgen. Wusste gar nicht, dass die alten Messbüchlein,
die die Kirchenbesucher mit zur Messe nahmen, Kindermessbücher waren. Aber wenn dem so ist, so bleibt
festzustellen: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen. Es ist
meiner Meinung nach tatsächlich eine Art fehlende Kindlichkeit, die das Kirchenvolk eingeschläfert haben.
Die politischen Hochgebete sowie die abgehobenen Predigten, wo man mit vielen bedeutungsvollen Worten
absolut gar nichts sagt (Genscher-Reden nach dem FDP-Politiker Hans Dietrich Genscher), sind die Ursache
für das Einschlafen des Glaubens. Zum Motu proprio Ecclesia Dei,das alle Priester der Piusbruderschaft
suspendiert, möchte ich mal die Feststellung äußern, dass dieses nicht vom Papst unterzeichnet ist,
sondern von einem anderen Kardinal, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. Ich weiß, dass sich
Papst Johannes Paul II. geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument zu unterzeichnen, weiß aber nicht
mit Bestimmtheit, ob es sich hierbei um das Moto proprio Ecclesia Dei handelt, gehe aber davon aus.
@Ruhrgebietler Wider dem NOM! Nimm deine Herztropfen und beruhige dich. Alle Meldungen, dass bei deiner
Sekte der NOM eingeführt wird, waren Aprilscherze. Solange du nicht zur römisch-katholischen Kirche
kommst, brauchst du keine Angst vor dem NOM zu haben.
Altersdurchschnitt in „alten“ Messen Ich kann natürlich nur für die Kapuzinerkirche in Wien sprechen,
in die ich gelegentlich ins lateinische Hochamt gehe (übrigens keine Pius X.-Leute oder Sedisvakantisten,
sondern 100% in Einheit mit Rom). Da sind sicher prozentual weniger Leute über 70 Jahre als in normalen
Gemeindemessen nach ordentlichem Ritus. Viele Leute so zwischen 30 und 40. Und meine Tochter [die natürlich
den Altersschnitt weiter gesenkt hat, aber sie will ich mal nicht mitzählen ], die ich einmal zur Messe
mitnahm, war ganz überrascht, wie jung die Priester waren – bis dato hatte sie nur Priester mit weißen
Haaren erlebt. Ich persönlich wäre strikt dagegen, die außerordentliche Form zur ordentlichen zu machen.
Die tridentinische Messe ist für Leute, denen das gefällt, und die – ganz wichtig – soviel liturgische
Kenntnis und Lateinkenntnisse haben, daß sie den Verlauf mitverfolgen können. Ich verstehe jeden, der
sagt, für ihn persönlich sei das nichts. Aber die Behauptung, da säßen nur Omas, ist einfach unwahre
Propaganda. Wie gesagt, ich kann das nicht für alle Kirchen sagen, aber ich vermute, das wird anderswo
genauso sein. Im übrigen verbitte ich für meine Person die Bezeichnung „altgläubig“, Glaube ist was
anderes als Liturgie.
Wider dem NOM! natürlich! NOM = Nie Ordentliche Messe! Denn was das V-II als ordentliche Messe bezeichnet
ist mehr als nur Tingeltangel! Die im MP dargestellte „außerordentliche“ Messe ist ja nie abgeschafft
gewesen und somit unzweifelthaft DIE ORDENTLICHE MESSE ALLER ZEITEN! Wer das nicht verstanden hat, sollte
in sich kehren.
Wieso bitte? Die alte Messe ist was für die ältere Generation und dementsprechend die Nostalgiker und
Liebhaber. Ein Patentrezept gegen Glaubensverlust ist sie aber sicherlich nicht Und wieso bitte wurde
uns 30 Jahre lang erzählt, die alte Messe sei „abgeschafft“, „verboten“ usw., bis Papst Benedikt diesem
Unfug ein Ende setzte – was aber unsere „liberalen“ Bischöfe nicht abhält, sie möglichst weiterhin
zu unterbinden? Geben Sie sich keinen falschen Hoffnungen hin. Der Versuch, die alte Messe zu vernichten
ist gescheitert. Gescheitert letzten Endes dank Erzbischof Lefèbvres Hellsichtigkeit und Konsequenz.
MfG Christoph Heger
typisch +.net…immer der selbe Tenor Der lautet: Der NOM ist böse. Der NOM führt zu Glaubensverlust
und dadurch zur Meidung der heiligen Messe. Patentrezept laut +.net: Die alte Messe der Nostalgiker. Wenn
man diese nur noch feiert, werden alle wieder ganz gläubig und die Kirchen voll Mal ehrlich: so langsam
lockt das doch keinen Hund mehr hinter dem Kamin hervor. Die alte Messe ist was für die ältere Generation
und dementsprechend die Nostalgiker und Liebhaber. Ein Patentrezept gegen Glaubensverlust ist sie aber
sicherlich nicht o^/
#14 Alois Bischof 11:26:11 | Dienstag, 1. April 2008
Die falschen Propheten der erneuerten zu Grunde gehenden Konzilskirche wollen nur Zugeständnisse machen,
soweit es ihrem Treiben in Richtung politischer Welteinheitskirche bzw. Welteinheitsreligion und Welteinheitsunion
unterstützt. Die Focoláre-Ideologie kombiniert mit Freimaurerei, New Age, Globalismus und praktischem
Materialismus. Diese Propheten der Welttoleranz haben aber keine Probleme damit ihre katholischen Vorfahren,
den Hl. Gregor I., den Hl. Pius V. und die katholische Kirche vor 1969 zu dämonisieren und in Altenheimkapellchen
auszugrenzen. Und sogar dort gönnt man ihnen keine Ruhe. „Wie sie Mich verfolgt haben, so werden sie
auch Euch verfolgen!“
Es gibt keine Altgläubigen! Es gibt keine Altgläubigen! Höchstens Rechtgläubige. Höchstens Neugläubige
die sich unter PaulVI. einen neuen Meßritus zusammenbastelten der keine Apostolische Überlieferung hat
und zudem Herätisch ist. Was auch alle anderen noch in apostolischer Sukzession stehenden Kirchen bestätigen.
Der überlieferte Ritus z.Zt. auch Außerordentlicher Ritus genannt ist der wahre überlieferte Ritus
der Römisch Katholischen Kirche.
@Aleph „Abgesehen davon sind es die Rücken der Zelebranten, die das Volk bei der außerordentlichen Messe
vorgeführt bekommt.“ Diese „Rücken zum Volk“ quatsch geht mir richtig auf den Senkel! Auch bei der
NOM (von mir bevorzugt) muss ich ab der 2. Reihe andauen andere auf den Rücken schauen. Noch schlimmer
ist es wenn vor mir irgendwelche Leute bei der Wandlung unbedingt vor „ihrem „ Gott stehen müssen, dann
bin ich praktisch gezwungen sie auf den Arsch zu schauen. Ein Vorkommnis das beim Tridentinischen Ritus
nicht vorkommen kann. Dennoch habe ich bis heute nie eine Beschwerde gehört, dass wir bei der NOM nicht
im Kreise stehen damit keiner den anderen den Rücken zuwendet.
Die alte Messe wird von alten Pfarrern für alte Leute in alten Sprachen mit alten Gewändern in alten
Kirche nach altem Brauch mit veralteten Gesten aufgrund neuer Erlaubnis durch einen alten Papst als totes
esoterisches Spiel „zelebriert“.
@Aleph Der Altar und das Geschehen darauf ist in NOM von der Gemeinde offen einsehbar. Ihre Äußerungen
zeigen ganz offensichtlich, wie wenig Sie doch begriffen haben. Es geht bei der hl. Messe um weit mehr,
als man nur real wahrnehmen kann: Gott wird wahrhaft auf dem Altar gegenwärtig, wenn auch für die menschlichen
Augen unsichtbar! Das heilige Geschehen wird somit im NOM nicht offener einsehbar als im VOM, eben weil
es da nichts zu sehen gibt! Glauben Sie es oder lassen Sie es bleiben. Behaupten Sie dann aber nicht noch,
katholisch sein zu wollen…! Das Volk (Gemeinde?) braucht nur zu gaffen, gelangweilt in Messandachten
blättern, Hüte und Kostüme bewundern oder Rosenkranz beten. Als Antwort hierauf zitiere ich Sie selbst:
Das ist böswillige Unterstellung.
Guiseppe Im Tabernakel wohnt kein Jesus. Der ist aufgestiegen und sitzt, dem Glaubensbekenntnis zufolge,
zur Rechten des Vaters. Im Tabernakel wird das konsekrierte Brot aufbewahrt. Ausschließlich. Platz für
Jesus wäre nicht, weil ein Tabernakel doch recht klein ist. Abgesehen davon sind es die Rücken der Zelebranten,
die das Volk bei der außerordentlichen Messe vorgeführt bekommt.
Liturgieverständnis: Gottesdienst oder Menschendienst? Wenn Pfr. Zorn ein anderes Liturgieverständnis
hat – das entnehmen ich seinen Worten – als dasjenige, welches seit dem christlichen Altertum durchgängiges
Liturgieverständnis der katholischen Kirche war/ist, und dem deswegen auch der „außerordentlich schöne
Ritus“ seit eben jener Zeit durchgängig entsprach/entspricht, dann ist er ja gar nicht mehr katholisch.
Das moderne Liturgieverständnis entspricht der Ideologie der Moderne, nach welcher der Mensch das Maß
aller Dinge sein will und daher muß Gott dem Menschen in der Liturgie dienen. Eigentlich ist es aber
umgekehrt: Das Geschöpf Mensch dient seinem Schöpfer Gott und in der (Meß-)Liturgie wird das Lob-,
Dank, Bitt- und Sühnopfer dargebracht. Ein Pfarrer, der nicht mehr katholisch ist sollte doch lieber
den Dienst quittieren. Wenn in einer Fußballmannschaft ein Handballer mitspielen würde…
Altgläubiger? Was in aller Welt ist ein „Altgläubiger“? Es ist genau diese Art von Titulierung der Menschen
die das Verlangen nach dem Tridentinischen Ritus haben in die Ecke der Gestrigen schieben.
@ Alephs Rückentheorien Aleph: „Bei der außerordentlichen Messe verdecken die Priesterrücken das Geschehen
auf dem Altar!“ Sie sind also dafür, dass dem Tabernakel (worin Jesus wohnt) der Rücken zugewandt wird?
Tridentinus: Man kann jetzt wirklich nicht über jede lokale Anwendung oder eben Nichtanwendung von … das
passiert doch hier dauernd, dass irgendwelche Bilder zu irgend welchen Texten gestellt werden. Da wirft
KREUZ.NET immer wierder alles durcheinander. – uebrigens: durcheinanderwerfen = griech. diabolein – an
wen erinnert mich das blos???
Wer hat welches Prinzip zum Prinzip erhoben? „In der Liturgie der Heiligen Messe, die 1970 eingeführt
wurde, widerspricht die Position des Priesters, der sich am Altar der Gemeinde zuwendet, dem Prinzip,
daß sich Menschen nicht zwischen Gott und andere Menschen drängen sollen.“ Wer hat denn dieses Prinzip
zum Prinzip erhoben? Das ist ein reiner Willkürakt der altrituellen Beliebigkeit. Niemand stellt sich
bei NOM zwischen Gott und die Menschen. Das ist böswillige Unterstellung. Wenn das von Altituellen so
empfunden wird, dokumentiert dies ihre ziemlich schräge Optik. Der Altar und das Geschehen darauf ist
in NOM von der Gemeinde offen einsehbar. Bei der außerordentlichen Messe verdecken die Priesterrücken
das Geschehen auf dem Altar! Da herrscht wohl das Prinzip der goldbestickten Rücken…, die wohl die
Messe ausmachen? Genau da, bei der außerordentlichen Messe, stellen sich aber Menschen zwischen Gott
und die versammelte Gemeinde. Nur so wird eine außerordentliche Messe draus, weil es da ja keine Gemeinde
zu geben braucht und weitgehend Diakon, Subdiakon und Ministranten für den flüssigen Mess-Ablauf zuständig
sind. Das Volk (Gemeinde?) braucht nur zu gaffen, gelangweilt in Messandachten blättern, Hüte und Kostüme
bewundern oder Rosenkranz beten.
Man kann jetzt wirklich nicht über jede lokale Anwendung oder eben Nichtanwendung von SPC berichten.
Aber wenn, wäre es mein Vorschlag, Illustrationen nur dann zu verwenden, wenn Photos mit Lokalbezug vorhanden
sind! Dann hätte man auch einen besseren Eindruck von dieser „schwer zugänglichen Altenheimkapelle“.
Liberaler Treppenwitz Der Artikel stieß dem liberalen Pfarrer von St. Bonifatius in Gießen, Hw. Josef
Zorn, sauer auf. Komisch, daß dieser Treppenwitz als solcher kaum wahrgenommen wird: Da sind die liberalen
Herren so liberal, daß sie denen, die man nicht liberal zu nennen pflegt, die Freiheit nicht lassen wollen,
die alte Messe zu haben – obwohl ihnen der Papst dieses Recht ausdrücklich zuerkannt hat. MfG Christoph
Heger