Alte Messe
Die Gemeindeliturgie wird von über 90% der Gemeinde gemieden
Nach jahrelangem Warten hat man einer großen Gruppe von deutschen Altgläubiger zwei Werktagsmessen pro Monat gewährt. Doch ein Pfarrer gönnt ihnen dieses kümmerliche Glück nicht.
In Gießen unterdrücken die Pfarrer das Recht der Gläubigen auf eine Alte Sonntagsmesse.
In Gießen unterdrücken die Pfarrer das Recht der Gläubigen auf eine Alte Sonntagsmesse.
(kreuz.net, Mainz) Seit kurzem gibt es in Gießen im Bistum Mainz zweimal pro Monat eine Werktagsmesse im Alten Ritus. Diese Regelung ist die mikrige Frucht jahrelanger Bitten mehrerer hundert Altgläubiger um eine Sonntagsmesse im Alten Ritus.

Doch auch nach dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ wollte keiner der Gießener Pfarrer seine Kirche für den Alten Ritus zur Verfügung stellen.

Nun liest ein pensionierter Priester, Hw. Bernhard Falck, die Alte Messe in einer schwer zugänglichen Altenheimkapelle.

„Es sollte der Eindruck entstehen, daß die Alte Messe etwas für alte Pfarrer und für alte Leute ist“ – erklärte ein Gottesdienstbesucher vor ‘kreuz.net’.

Faire Lokalpresse

Einen positiven Eindruck von der neuen Alten Messe gewann die Lokalzeitung ‘Gießener Anzeiger’. Sie berichtete am 28. Februar durchaus objektiv darüber. In dem Artikel begründete Hw. Falck seine Liebe zur überlieferten Liturgie:

• „Für die Kirche des Westens ist es ein Verlust, daß sie ihre gemeinsame Sprache aufgegeben hat.“

• „In der Liturgie der Heiligen Messe, die 1970 eingeführt wurde, widerspricht die Position des Priesters, der sich am Altar der Gemeinde zuwendet, dem Prinzip, daß sich Menschen nicht zwischen Gott und andere Menschen drängen sollen.“

• „In einer Messe nach der neuen Liturgie muß man schon eine sehr starke Motivation mitbringen, um dem heiligen Geschehen – das ja nicht von dieser Welt ist, wirklich so folgen zu können, wie das sinnvoll wäre.“

Vor dem ‘Gießener Anzeiger’ äußerte sich auch eine Altgläubige. Sie nennt die außerordentliche Form der Messe lieber den „außerordentlich schönen Ritus“.

Altgläubige Osternacht 2008

Verriß im Pfarrblatt

Der Artikel stieß dem liberalen Pfarrer von St. Bonifatius in Gießen, Hw. Josef Zorn, sauer auf. Er fühlte sich verpflichtet, am 8. März in seinem Pfarrblättchen dagegen zu polemisieren.

Hw. Zorn erzürnte sich über das „andere Liturgieverständnis“ in der Alten Messe. Diese sei angeblich eine „reine Klerikerliturgie“.

Die Gläubigen könnten der Messe angeblich nur mit außerliturgischen Hilfsmitteln wie Schott, Vorbeter oder Kindermeßbüchlein folgen.

Dagegen bezeichnet der Pfarrer den reformierten Ritus als angeblich „konsequente Gemeindeliturgie“.

Daß in einer deutschen Durchschnittspfarrei inzwischen mehr als 90 Prozent der Gemeinde diese „Gemeindeliturgie“ meiden, wischte der Priester unter den Tisch.

Die Meßbesucher feierten die Liturgie mit unterschiedlichen Rollen mit – erklärt der Pfarrer, ohne zu sagen, worin sich das von der Alten Messe unterscheidet.

Dann kommentiert er auch den Artikel im ‘Gießener Anzeiger’. Der Artikel erweise den Altgläubigen angeblich einen Bärendienst. Er sei auf Polemisierung angelegt – erklärte der polemische Pfarrer.

Benedikt XVI. habe mit dem Motu Proprio Zwietracht vermeiden und die Einheit fördern wollen.

Pfarrer Zorn behauptete ferner, daß die Zeitung die Äußerungen von Hw. Falck unrichtig wiedergegeben habe.

Denn die Kirche habe das Latein als „weltweite Amtssprache“ nie aufgeben – so Hw. Zorn. Wann er selber zuletzt in dieser Sprache zelebriert hat, erwähnte er nicht.

Die Aussage, daß sich der Priester am nachkonziliären Mahltisch zwischen Gott und den Menschen dränge, findet der Pfarrer „absurd“. Vielmehr werde eine „Tischgemeinschaft“ angedeutet.

Es ist unklar, wie eine solche Gemeinschaft in der Aufstellung „Priester gegen den Rest“ zum Ausdruck kommen sollte.

Zum dritten Argument von Hw. Falck meinte Pfarrer Zorn trotzig: „Schwer zu folgen ist gerade der alten Liturgie und nicht der heutigen.“

Die in der neuen Liturgie in einem fast ununterbrochenen Redefluß zum Volke hin gelesenen Texte, werden von den Anwesenden kaum rezipiert.
      
45 Lesermeinungen
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#45   Franz Kappes   17:52:10 | Dienstag, 8. April 2008
Was muss denn noch passieren?
90% der Gemeindemitglieder meiden die Hl. Messe? Kann ich bestätigen. War das vor 1962 anders?
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#44   Brandenburgis   17:17:28 | Dienstag, 8. April 2008
@Marcelus: Sie als Papalist …
… aber auch nicht!
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#43   Marcelus   17:13:34 | Dienstag, 8. April 2008
@„Schüttel“: Es gibt halt noch Leute, die katholisch sind!
Und da gehören Sie leider nicht dazu!
wird von alten Pfarrern für alte Leute in alten Sprachen mit alten Gewändern in alten Kirche nach altem Brauch mit veralteten Gesten aufgrund neuer Erlaubnis durch einen alten Papst als totes esoterisches Spiel „zelebriert
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#42   Mathias Wagener   12:21:50 | Samstag, 5. April 2008
Einheitlich verbindend
Das einheitlich Verbindende der vorkonzialiaren Regelmesse kann durch nichts ersetzt werden.
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#41   Benedikt   13:40:58 | Donnerstag, 3. April 2008
@ Fabianus
Warum sind in Bild 3 von 6 nicht die Kerzen vom Altar geräumt?
Zur Osternacht sind alle Altäre mit frischen Tüchern zu decken. Natürlich kommen dann auch die Leuchter wieder drauf.
Aleph irrt sich, wenn er meint, die Kerzen kämen erst während der Osternacht wieder. Der Altar wird nach der Gründonnerstagsmesse abgeräumt, für die Kommunionfeier am Karfreitag dann wieder hergerichtet (aber nicht geschmückt mit Blumen etc.). Das Herrichten der Altäre für die Osternacht erfolgt nicht innerhalb der Messe oder innerhalb einer liturgischen Feier.
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#40   Aleph †   13:57:27 | Mittwoch, 2. April 2008
Fabianus
Bekanntlich hat der Altar von Karfreitag bis zur Feier der Osternacht leer zu sein, den Vorschriften zufolge.
Erst in der Osternacht wird er wieder gedeckt und mit Kerzen geschmückt, die vom neuen Osterfeuer entzündet werden.
Wie das in den einzelnen Pfarreien im Detail praktiziert wird, weiß ich nicht. Ich kenne es halt so, dass zur Eucharistie auch die neuen Kerzen zum Altar gebracht werden.
Bei der Bildserie von der altrituellen Osternacht wollte man wohl darauf verzichten, vielleicht war es auch nur eine Art Auferstehungsfeier, die ja mit der kirchlichen Feier der Osternacht überhaupt nichts zu tun hat.
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#39   Fabianus   13:02:17 | Mittwoch, 2. April 2008
@Aleph
Meinen Sie dies ironisch?
Der Altar müsste dochleer sein.
Grüße
Fabianus
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#38   Aleph †   12:26:39 | Mittwoch, 2. April 2008
Fabianus
Bestimmt dass man die Kerzen nachher nicht erst wieder hereintragen muss, um Sie dann erst anzünden zu können.
Das war bestimmt eine ergonomisch-ökonomische Überlegung, die Kerzen nicht wegzuräumen.
Obwohl der Altar zu diesem Zeitpunkt bei der Feier der Osternacht ja noch leer sein sollte.
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#37   Fabianus   12:18:27 | Mittwoch, 2. April 2008
Frage
Warum sind in Bild 3 von 6 nicht die Kerzen vom Altar geräumt?
Danke den Antwortenden!
Fabianus
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#36   Aleph †   10:24:03 | Mittwoch, 2. April 2008
Alkuin
Danke für die verbale Auszeichnung, verehrtes Rialo! ^-^
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#35   Alkuin   07:21:13 | Mittwoch, 2. April 2008
@Aleph
Sie mein das Sie schlau aber Sie sind einfac ein Trottel ! ^-^
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#34   gast   06:53:08 | Mittwoch, 2. April 2008
Altgläubige Osternacht 2008
Seit wann feiert man eigentlich eine Altgläubige Osternacht 2008 – das ist doch immer so ein schmuddel-Gottesienst gewesen, den diese liturgischen Erneuerer wieder belebt hatten – igit – und damit geben sich unsere braven Altgläubigen ab. :-!
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#33   monti   00:57:17 | Mittwoch, 2. April 2008
@Firmian
Ich persönlich wäre strikt dagegen, die außerordentliche Form zur ordentlichen zu machen. Die tridentinische Messe ist für Leute, denen das gefällt, und die – ganz wichtig – soviel liturgische Kenntnis und Lateinkenntnisse haben, daß sie den Verlauf mitverfolgen können.
Wieso muss ich in der tridentinischen Messe Lateinkenntnisse haben ? Ich höre den Priester sowieso nicht und dann kann ich in meinem Gebetbuch oder auch im Schott auch gleich auf deutsch mitlesen.
Und Liturgiekenntnisse ? Die sollte eigentlich auch der Messbesucher im NOM mitbringen.
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#32   Aleph †   00:37:56 | Mittwoch, 2. April 2008
Alkuin
Außerdem sind die ersten 2 Reihen für unser Erst kommunikanten reserviert
Dann werden Sie doch allsonntäglich zum Erstkommunikanten. Da soll sehr ehrenhaft sein. Ihre Probleme davor möchte ich nicht haben.
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#31   zeitundewigkeit   23:15:57 | Dienstag, 1. April 2008
Jerusalem,
Jerusalem, wie oft wollte ich dein Küklein versammeln, wie eine Henne ihre Küken unter ihren Flügeln versammeln. Du aber hast nicht gewollt.
Deutsche Kirche, wie oft wollte ich dich unter meinem Stellvertreter sammeln! Ich erwählte einen Kardinal aus eurem Land zu meinem sichtbaren Stellvertreter auf Erden, vertraut mit euren Problemen, du aber hast nicht nur nicht auf ihn gehört, sondern mehr oder weniger offen gegen ihn gearbeitet. Was hätte ich sonst noch tun können und habe es nicht getan? Antworte mir!
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#30   Marcelus   19:03:48 | Dienstag, 1. April 2008
@Protestantenmodernist „Aleph“: In den katholischen Tabernakeln wohnt natürlich
Jesus Christus.
Haben Protestanten überhaupt einen Tabernakel?
Höchstens die Anglikaner!
Sind Sie Anglikaner?
Im Tabernakel wohnt kein Jesus. Der ist aufgestiegen und sitzt, dem Glaubensbekenntnis zufolge, zur Rechten des Vaters.
Im Tabernakel wird das konsekrierte Brot aufbewahrt. Ausschließlich. Platz für Jesus wäre nicht, weil ein Tabernakel doch recht klein ist.
Abgesehen davon sind es die Rücken der Zelebranten, die das Volk bei der außerordentlichen Messe vorgeführt bekommt.
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#29   NurEinLeser   19:01:12 | Dienstag, 1. April 2008
Der Spruch „Priester gegen den Rest“
…qualifiziert sich mühelos für den dümmsten Spruch der Woche!
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#28   Marcelus   17:39:45 | Dienstag, 1. April 2008
@„stimme der vernunft“: Wer heute noch zur Kirche geht,
das ist nur mehr der Rest von einer Zeit, als die Kirche noch in Ordnung war.
Und der Alte Ritus wurde strengstens verfolgt, und ist eine Irregularität.
Auf Ihre „Ratschläge“ kann die „Hierarchie“ getrost verzichten, die gibt sie sich bereits selbst seit den teuflischen 1960ern.
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#27   stimme der vernunft †   17:37:45 | Dienstag, 1. April 2008
@Marcellus
Oder warum sind keine Gemeinden mehr da, außer den Funktionären und einigen Rentnerinnen?
Auch die Funktionäre und Rentnerinnen einer einzigen Gemeinde sind immer noch zahlreicher als die Altrituellen des ganzen jeweiligen Dekanates.
Ohne Ritusreform wären die Kirchen genau so leer.
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#26   Marcelus   16:48:17 | Dienstag, 1. April 2008
Die Gemeinden möchten anscheinend keine „gemeindezentrierten Liturgien“
Oder warum sind keine Gemeinden mehr da, außer den Funktionären und einigen Rentnerinnen? :-S :-! :-(
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#25   Alkuin   16:30:59 | Dienstag, 1. April 2008
@Aleph
„Nun, dann gehen Sie doch in die vorderen Reihen. Die sind eh immer nur schwach besetzt.“
So ein Schwachsinn! Soll die gesamte Gemeinde in die 1. Reihe sitzen! Ein Kreis wäre doch besser :-D
Es geht um das Thema und nicht um mich als Einzelperson.
Außerdem sind die ersten 2 Reihen für unser Erst kommunikanten reserviert o^/
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#24   maliems   15:33:01 | Dienstag, 1. April 2008
glückwunsch nach
gießen. weiter so
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#23   Burgorus   15:07:40 | Dienstag, 1. April 2008
Nicht überall, wo
JP2 drauf steht, ist auch JP2 drin. Wissen Sie, einer wie Sie, der absolut keine Insider-Informationen besitzt, sollte lieber das Maul halten.
In dem Link, auf den Sie verwiesen haben, habe ich keine Unterschrift gesehen. Und selbst wenn ich sie gesehen hätte, wäre es wohl kaum ein Problem gewesen, eine gescannte Unterschrift von ihm miteinzubauen.
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#22   Aleph †   14:58:45 | Dienstag, 1. April 2008
Alkuin
Noch schlimmer ist es wenn vor mir irgendwelche Leute bei der Wandlung unbedingt vor „ihrem „ Gott stehen müssen, dann bin ich praktisch gezwungen sie auf den Arsch zu schauen. Ein Vorkommnis das beim Tridentinischen Ritus nicht vorkommen kann.
Nun, dann gehen Sie doch in die vorderen Reihen. Die sind eh immer nur schwach besetzt.
Dann haben Sie doch freien Blick zum Altar und nicht zum Hinterteil des stehenden Vordermanns. Das Problem ist einfach zu managen.
Wer stattdessen unbedingt die hinteren Bänke bevorzugt, sollte das Problem als freiwillig auferlegte Buße annehmen…!
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#21   LandorganistII   14:49:12 | Dienstag, 1. April 2008
@Burgorus
Was Sie so alles wissen, da kann man nur staunen. Das von Ihnen erwähnte MP hat Papst J. P. II nun aber doch selbstverständlich unterzeichnet, sonst wäre es ja kein MP, nicht wahr? Aber das wissen Sie ja sicher alles selber, Sie Schlaumeier. Ansonsten gucken Sie doch mal hier: www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
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#20   Burgorus   14:39:26 | Dienstag, 1. April 2008
Kindermessbüchlein
Die Gläubigen könnten der Messe angeblich nur mit außerliturgischen Hilfsmitteln wie Schott, Vorbeter oder Kindermeßbüchlein folgen.
Wusste gar nicht, dass die alten Messbüchlein, die die Kirchenbesucher mit zur Messe nahmen, Kindermessbücher waren. Aber wenn dem so ist, so bleibt festzustellen: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Es ist meiner Meinung nach tatsächlich eine Art fehlende Kindlichkeit, die das Kirchenvolk eingeschläfert haben. Die politischen Hochgebete sowie die abgehobenen Predigten, wo man mit vielen bedeutungsvollen Worten absolut gar nichts sagt (Genscher-Reden nach dem FDP-Politiker Hans Dietrich Genscher), sind die Ursache für das Einschlafen des Glaubens.
Zum Motu proprio Ecclesia Dei,das alle Priester der Piusbruderschaft suspendiert, möchte ich mal die Feststellung äußern, dass dieses nicht vom Papst unterzeichnet ist, sondern von einem anderen Kardinal, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. Ich weiß, dass sich Papst Johannes Paul II. geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument zu unterzeichnen, weiß aber nicht mit Bestimmtheit, ob es sich hierbei um das Moto proprio Ecclesia Dei handelt, gehe aber davon aus.
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#19   stimme der vernunft †   13:23:31 | Dienstag, 1. April 2008
@Ruhrgebietler
Wider dem NOM!
Nimm deine Herztropfen und beruhige dich.
Alle Meldungen, dass bei deiner Sekte der NOM eingeführt wird, waren Aprilscherze.
Solange du nicht zur römisch-katholischen Kirche kommst, brauchst du keine Angst vor dem NOM zu haben.
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#18   Firmian   12:42:53 | Dienstag, 1. April 2008
Altersdurchschnitt in „alten“ Messen
Ich kann natürlich nur für die Kapuzinerkirche in Wien sprechen, in die ich gelegentlich ins lateinische Hochamt gehe (übrigens keine Pius X.-Leute oder Sedisvakantisten, sondern 100% in Einheit mit Rom). Da sind sicher prozentual weniger Leute über 70 Jahre als in normalen Gemeindemessen nach ordentlichem Ritus. Viele Leute so zwischen 30 und 40. Und meine Tochter [die natürlich den Altersschnitt weiter gesenkt hat, aber sie will ich mal nicht mitzählen ;-)], die ich einmal zur Messe mitnahm, war ganz überrascht, wie jung die Priester waren – bis dato hatte sie nur Priester mit weißen Haaren erlebt.
Ich persönlich wäre strikt dagegen, die außerordentliche Form zur ordentlichen zu machen. Die tridentinische Messe ist für Leute, denen das gefällt, und die – ganz wichtig – soviel liturgische Kenntnis und Lateinkenntnisse haben, daß sie den Verlauf mitverfolgen können.
Ich verstehe jeden, der sagt, für ihn persönlich sei das nichts. Aber die Behauptung, da säßen nur Omas, ist einfach unwahre Propaganda. Wie gesagt, ich kann das nicht für alle Kirchen sagen, aber ich vermute, das wird anderswo genauso sein.
Im übrigen verbitte ich für meine Person die Bezeichnung „altgläubig“, Glaube ist was anderes als Liturgie.
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#17   r.ruhrgebietler   12:18:36 | Dienstag, 1. April 2008
Wider dem NOM!
natürlich! NOM = Nie Ordentliche Messe! Denn was das V-II als ordentliche Messe bezeichnet ist mehr als nur Tingeltangel! Die im MP dargestellte „außerordentliche“ Messe ist ja nie abgeschafft gewesen und somit unzweifelthaft DIE ORDENTLICHE MESSE ALLER ZEITEN! Wer das nicht verstanden hat, sollte in sich kehren.
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#16   Dr. Christoph Heger   12:16:59 | Dienstag, 1. April 2008
Wieso bitte?
Die alte Messe ist was für die ältere Generation und dementsprechend die Nostalgiker und Liebhaber. Ein Patentrezept gegen Glaubensverlust ist sie aber sicherlich nicht
Und wieso bitte wurde uns 30 Jahre lang erzählt, die alte Messe sei „abgeschafft“, „verboten“ usw., bis Papst Benedikt diesem Unfug ein Ende setzte – was aber unsere „liberalen“ Bischöfe nicht abhält, sie möglichst weiterhin zu unterbinden?
Geben Sie sich keinen falschen Hoffnungen hin. Der Versuch, die alte Messe zu vernichten ist gescheitert. Gescheitert letzten Endes dank Erzbischof Lefèbvres Hellsichtigkeit und Konsequenz.
MfG
Christoph Heger
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#15   HBR   11:46:03 | Dienstag, 1. April 2008
typisch +.net…immer der selbe Tenor
Der lautet: Der NOM ist böse. Der NOM führt zu Glaubensverlust und dadurch zur Meidung der heiligen Messe.
Patentrezept laut +.net: Die alte Messe der Nostalgiker. Wenn man diese nur noch feiert, werden alle wieder ganz gläubig und die Kirchen voll
:-D :-D :-D
Mal ehrlich: so langsam lockt das doch keinen Hund mehr hinter dem Kamin hervor. Die alte Messe ist was für die ältere Generation und dementsprechend die Nostalgiker und Liebhaber. Ein Patentrezept gegen Glaubensverlust ist sie aber sicherlich nicht o^/
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#14   Alois Bischof   11:26:11 | Dienstag, 1. April 2008
Die falschen Propheten
der erneuerten zu Grunde gehenden Konzilskirche wollen nur Zugeständnisse machen, soweit es ihrem Treiben in Richtung politischer Welteinheitskirche bzw. Welteinheitsreligion und Welteinheitsunion unterstützt. Die Focoláre-Ideologie kombiniert mit Freimaurerei, New Age, Globalismus und praktischem Materialismus.
Diese Propheten der Welttoleranz haben aber keine Probleme damit ihre katholischen Vorfahren, den Hl. Gregor I., den Hl. Pius V. und die katholische Kirche vor 1969 zu dämonisieren und in Altenheimkapellchen auszugrenzen. Und sogar dort gönnt man ihnen keine Ruhe.
„Wie sie Mich verfolgt haben, so werden sie auch Euch verfolgen!“
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#13   Tilly   11:25:57 | Dienstag, 1. April 2008
Es gibt keine Altgläubigen!
Es gibt keine Altgläubigen! Höchstens Rechtgläubige.
Höchstens Neugläubige die sich unter PaulVI. einen neuen Meßritus zusammenbastelten der keine Apostolische Überlieferung hat und zudem Herätisch ist. Was auch alle anderen noch in apostolischer Sukzession stehenden Kirchen bestätigen.
Der überlieferte Ritus z.Zt. auch Außerordentlicher Ritus genannt ist der wahre überlieferte Ritus der Römisch Katholischen Kirche.
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#12   Alkuin   11:22:11 | Dienstag, 1. April 2008
@Aleph
„Abgesehen davon sind es die Rücken der Zelebranten, die das Volk bei der außerordentlichen Messe vorgeführt bekommt.“
Diese „Rücken zum Volk“ quatsch geht mir richtig auf den Senkel! :-[
Auch bei der NOM (von mir bevorzugt) muss ich ab der 2. Reihe andauen andere auf den Rücken schauen. Noch schlimmer ist es wenn vor mir irgendwelche Leute bei der Wandlung unbedingt vor „ihrem „ Gott stehen müssen, dann bin ich praktisch gezwungen sie auf den Arsch zu schauen. :-! Ein Vorkommnis das beim Tridentinischen Ritus nicht vorkommen kann.
Dennoch habe ich bis heute nie eine Beschwerde gehört, dass wir bei der NOM nicht im Kreise stehen damit keiner den anderen den Rücken zuwendet. ^-^
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#11   Brandenburgis   11:12:30 | Dienstag, 1. April 2008
Liebes Schüttel,
das stimmt leider nicht.
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#10   Schüttel   11:08:33 | Dienstag, 1. April 2008
Die alte Messe
wird von alten Pfarrern für alte Leute in alten Sprachen mit alten Gewändern in alten Kirche nach altem Brauch mit veralteten Gesten aufgrund neuer Erlaubnis durch einen alten Papst als totes esoterisches Spiel „zelebriert“.
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#9   Frasim   10:53:30 | Dienstag, 1. April 2008
@Aleph
Der Altar und das Geschehen darauf ist in NOM von der Gemeinde offen einsehbar.
Ihre Äußerungen zeigen ganz offensichtlich, wie wenig Sie doch begriffen haben. Es geht bei der hl. Messe um weit mehr, als man nur real wahrnehmen kann: Gott wird wahrhaft auf dem Altar gegenwärtig, wenn auch für die menschlichen Augen unsichtbar! Das heilige Geschehen wird somit im NOM nicht offener einsehbar als im VOM, eben weil es da nichts zu sehen gibt! Glauben Sie es oder lassen Sie es bleiben. Behaupten Sie dann aber nicht noch, katholisch sein zu wollen…!
Das Volk (Gemeinde?) braucht nur zu gaffen, gelangweilt in Messandachten blättern, Hüte und Kostüme bewundern oder Rosenkranz beten.
Als Antwort hierauf zitiere ich Sie selbst: Das ist böswillige Unterstellung.
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#8   Aleph †   10:40:43 | Dienstag, 1. April 2008
Guiseppe
Im Tabernakel wohnt kein Jesus. Der ist aufgestiegen und sitzt, dem Glaubensbekenntnis zufolge, zur Rechten des Vaters.
Im Tabernakel wird das konsekrierte Brot aufbewahrt. Ausschließlich. Platz für Jesus wäre nicht, weil ein Tabernakel doch recht klein ist.
Abgesehen davon sind es die Rücken der Zelebranten, die das Volk bei der außerordentlichen Messe vorgeführt bekommt.
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#7   zwobbel   10:39:50 | Dienstag, 1. April 2008
Liturgieverständnis: Gottesdienst oder Menschendienst?
Wenn Pfr. Zorn ein anderes Liturgieverständnis hat – das entnehmen ich seinen Worten – als dasjenige, welches seit dem christlichen Altertum durchgängiges Liturgieverständnis der katholischen Kirche war/ist, und dem deswegen auch der „außerordentlich schöne Ritus“ seit eben jener Zeit durchgängig entsprach/entspricht, dann ist er ja gar nicht mehr katholisch.
Das moderne Liturgieverständnis entspricht der Ideologie der Moderne, nach welcher der Mensch das Maß aller Dinge sein will und daher muß Gott dem Menschen in der Liturgie dienen.
Eigentlich ist es aber umgekehrt: Das Geschöpf Mensch dient seinem Schöpfer Gott und in der (Meß-)Liturgie wird das Lob-, Dank, Bitt- und Sühnopfer dargebracht.
Ein Pfarrer, der nicht mehr katholisch ist sollte doch lieber den Dienst quittieren. Wenn in einer Fußballmannschaft ein Handballer mitspielen würde…
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#6   Alkuin   10:35:45 | Dienstag, 1. April 2008
Altgläubiger?
Was in aller Welt ist ein „Altgläubiger“? Es ist genau diese Art von Titulierung der Menschen die das Verlangen nach dem Tridentinischen Ritus haben in die Ecke der Gestrigen schieben. :-!
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#5   Guiseppe   10:35:02 | Dienstag, 1. April 2008
@ Alephs Rückentheorien
Aleph: „Bei der außerordentlichen Messe verdecken die Priesterrücken das Geschehen auf dem Altar!“
Sie sind also dafür, dass dem Tabernakel (worin Jesus wohnt) der Rücken zugewandt wird?
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#4   gast   10:34:02 | Dienstag, 1. April 2008
Tridentinus: Man kann jetzt wirklich nicht über jede lokale Anwendung oder eben Nichtanwendung von
… das passiert doch hier dauernd, dass irgendwelche Bilder zu irgend welchen Texten gestellt werden. Da wirft KREUZ.NET immer wierder alles durcheinander. – uebrigens: durcheinanderwerfen = griech. diabolein – an wen erinnert mich das blos???
>:)
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#3   Aleph †   10:27:09 | Dienstag, 1. April 2008
Wer hat welches Prinzip zum Prinzip erhoben?
„In der Liturgie der Heiligen Messe, die 1970 eingeführt wurde, widerspricht die Position des Priesters, der sich am Altar der Gemeinde zuwendet, dem Prinzip, daß sich Menschen nicht zwischen Gott und andere Menschen drängen sollen.“
Wer hat denn dieses Prinzip zum Prinzip erhoben? Das ist ein reiner Willkürakt der altrituellen Beliebigkeit.
Niemand stellt sich bei NOM zwischen Gott und die Menschen. Das ist böswillige Unterstellung.
Wenn das von Altituellen so empfunden wird, dokumentiert dies ihre ziemlich schräge Optik.
Der Altar und das Geschehen darauf ist in NOM von der Gemeinde offen einsehbar.
Bei der außerordentlichen Messe verdecken die Priesterrücken das Geschehen auf dem Altar!
Da herrscht wohl das Prinzip der goldbestickten Rücken…, die wohl die Messe ausmachen?
Genau da, bei der außerordentlichen Messe, stellen sich aber Menschen zwischen Gott und die versammelte Gemeinde.
Nur so wird eine außerordentliche Messe draus, weil es da ja keine Gemeinde zu geben braucht und weitgehend Diakon, Subdiakon und Ministranten für den flüssigen Mess-Ablauf zuständig sind.
Das Volk (Gemeinde?) braucht nur zu gaffen, gelangweilt in Messandachten blättern, Hüte und Kostüme bewundern oder Rosenkranz beten.
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#2   Tridentinus   10:09:50 | Dienstag, 1. April 2008
Man kann
jetzt wirklich nicht über jede lokale Anwendung oder eben Nichtanwendung von SPC berichten. Aber wenn, wäre es mein Vorschlag, Illustrationen nur dann zu verwenden, wenn Photos mit Lokalbezug vorhanden sind! Dann hätte man auch einen besseren Eindruck von dieser „schwer zugänglichen Altenheimkapelle“.
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#1   Dr. Christoph Heger   09:55:43 | Dienstag, 1. April 2008
Liberaler Treppenwitz
Der Artikel stieß dem liberalen Pfarrer von St. Bonifatius in Gießen, Hw. Josef Zorn, sauer auf.
Komisch, daß dieser Treppenwitz als solcher kaum wahrgenommen wird: Da sind die liberalen Herren so liberal, daß sie denen, die man nicht liberal zu nennen pflegt, die Freiheit nicht lassen wollen, die alte Messe zu haben – obwohl ihnen der Papst dieses Recht ausdrücklich zuerkannt hat.
MfG
Christoph Heger
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