Volksaltar
„Mit dem Rücken zum Volk“
Vielleicht wäre das böse Erwachen nach der Publikation des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ gar nicht nötig gewesen. Von Stadtpfarrer Simon Ascherl, München.
Volksaltar mit zwei Ambos in einer niederländischen Kirche.
Volksaltar mit zwei Ambos in einer niederländischen Kirche.
© Wikipedia-Benützer „Besednjak“, CC
(kreuz.net) „In der tridentinischen Messe zelebriert der Priester mit dem Rücken zur Gemeinde“ – Aussagen dieser Art werden durch die steigende Frequenz ihrer Wiederholung nicht richtiger.

Zunächst sei bemerkt, daß die zuständigen römischen Stellen in den letzten Jahrzehnten immer wieder festgehalten haben, daß auch der Novus Ordo von Papst Pauls VI. sehr wohl in der altherkömmlichen Zelebrationsrichtung gefeiert werden darf.

Außerdem kann der nachkonziliare Ritus auch in lateinischer Sprache gefeiert werden. Es bedarf keines liturgiewissenschaftlichen Geheimwissens, um beides klarzustellen.

Die Behauptung, daß hier wie dort jemand „mit dem Rücken zur Gemeinde zelebriert“ scheint jedoch auf ein Fehlen jeglichen liturgischen Wissens – auf Schludrigkeit eben – oder auf bewußte Irreführung und Lenkung der Meinung der Gläubigen – jedenfalls auf mangelndes Wohlwollen gegenüber den Absichten des Heiligen Vaters – hinzuweisen.

Messe am Hochaltar der Sixtinischen Kapelle
Einzug in die sixtinische Kapelle.Der Papst taufte dreizehn Kinder von vatikanischen Mitarbeitern.Die Messe zelebrierte er am Hochaltar der Sixtinsichen Kapelle.

Wenn jemand in der Schule, im Theater, im Kino, im Bus oder Flugzeug oder eben auch in der Kirche vor mir sitzt oder steht, zeigt das noch lange nicht dessen Ungehobeltheit oder Desinteresse an mir.

Ich kann allenfalls eine Schicksalsgemeinschaft des Interesses, des Erlebens und Handelns feststellen.

Beim Chauffeur oder Piloten bin ich sogar froh, daß er mit mir in die gleiche Richtung schaut.

Darum: Wie lange muß sich das katholische Volk diese falschen Plattitüden – „Rücken zum Volk“ – eigentlich noch gefallen lassen?

Ein Priester, der mit mir in der gleichen Richtung nach Osten, zum aufgehenden Licht, zum Kreuz, zum Altar blickt, ist mir jedenfalls beim gemeinsamen Beten in seiner Haltung verständlicher, als ein Priester, der mich wie ein Bio-, Physik- oder Chemielehrer über eine Versuchsbarriere hinweg wie einen Schüler oder Fortbildungsbesucher zuschwallt.

Weil es auf dem Zelebrationstisch auch weder blitzt, noch raucht oder stinkt wie in einem anständigen Physiksaal, bin ich an seinem genauen Hantieren mit den sowieso altbekannten Gerätschaften auch keineswegs interessiert.

Auch gibt’s hier nichts zu sehen und zu lernen wie in einem Fernsehstudio. Es gibt nichts, das ich zuhause nachkochen wollte – außer ich bin ein kleines Kind und spiele mit Freunden Pfarrerles.

Im Mißbrauch des Volkaltars steckt einer der Gründe, warum das wache Kirchenvolk das Pfäffische und Klerikalistische mancher Selbstdarstellungspriester nicht mehr ertragen kann.

Was wäre gewesen, wenn in den letzten Jahrzehnten jene Priester nicht wie Pestilenzbehaftete behandelt worden wären, die hier und da an einem Hochaltar, lateinisch, mit einem barocken Meßkleid usw. – und zwar im Novus Ordo – zelebrieren wollten?

Sie wurden bei der kirchlichen Obrigkeit verpetzt, als Lefebvrianer verleumdet, von Oberen mit gerümpften Nasenflügeln, aufgerissenen Augen und mit Aussagen abgefertigt, die einfach falsch waren.

Bestenfalls konnte man noch vernehmen: „Wenn’s wirklich meinen – wenn’s sein muß – eigentlich nicht, aber halt vielleicht dann eventuell doch nicht.“

Was wäre gewesen, wenn auch der Freund guter – zulässiger! – alter Elemente in der Liturgie als Freund behandelt worden wäre?

Vielleicht (ja, vielleicht) hätte es für viele das böse Erwachen seit dem neuen Motu proprio nicht gebraucht.

Der Verfasser ist Pfarrer in der Gemeinde Sankt Franziskus in München.
      
58 Lesermeinungen
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#58   Franz Kappes   09:30:18 | Donnerstag, 5. November 2009
Nestbeschmutzung im Namen der Kirche?
warum das wache Kirchenvolk das Pfäffische und Klerikalistische mancher Selbstdarstellungspriester nicht mehr ertragen kann.
Ich weiß ja nicht.
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#57   ursula   13:57:09 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Mit dem Rücken zum Volk
Ich denke dass die Andacht viel grösser ist und auch die Ablenkung weniger vorkommt als wenn man Aug in Aug mit dem Volk ist.Der Priester ist so wirklich ganz mit Christus verbunden.
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#56   aufrechterkatholik   21:01:16 | Donnerstag, 3. April 2008
Sehr recht
Deshalb sprechen wir auch so gerne von „contra populum“ und können es nur begrüßen, wenn man nicht jedem Priester ins Gesicht schauen muss, wenn er das Hl. Messopfer feiert. Keine Frage: Das fördert gewiss die Frömmigkeit. Und der frische junge Klerus kann sich das Geld für Tages- und Nachtgesichtscremes sparen. Anmerken dürfen wir allerdings, dass es bei der Hl. Weihe des Opferaltars doch blitzt und riecht. Aber das sei nur am Rande vermerkt. Also: Sursum corda contra missam contra populum! Jawoll!
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#55   Gunsenum   13:35:48 | Mittwoch, 2. April 2008
@landorganist
die Diskussion ist doch unfruchtbar. Die Piusbrüder wollens halt so und sind da auch unbelehrbar und diskutieren nicht und weichen nicht ein Jota von der Ansicht ab, daß es „nur so und so“ ablaufen darf bei Katholischs.
Außerdem fürchten sie um ihre Existenzberechtigung, würden sie dem göttlichen „Ich bin“ nicht ihr „nur in der alten messe wahrlich unter uns“ hinzufügen dürfen. Den lieben Gott in Formen pressen, ja, das könnense!
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#54   Gotthard   13:33:01 | Mittwoch, 2. April 2008
@r.ruhrgebietler
… Gott, dessen Realpräsenz im Allerheiligsten Sakrament des Altars gegenwärtig ist. Die ist die gültig konsekrierte Hostie im Altar,
meine Güte, schreibst du eine fromme verquirrlte Sprache.
Erkläre mir bitte, was eine gegenwärtige Realpräsenz sein soll?
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#53   LandorganistII   13:19:59 | Mittwoch, 2. April 2008
Eindimensionale Gottessicht
Wenn ich das richtig verstehe ist Gott der Allmächtige also in der Kirche nur im Osten, bzw. im Chorscheitel zu finden. Deshalb muss der Priester der Gemeinde den Rücken, und sein Angesicht Gott zuwenden. Aha! Dann erklärt sich auch die frühere Praxis, während der Messe, im hinteren Teil der Kirche beispielsweise Geschäfte abzuschließen oder Schweinpreise auszuhandeln. Gott ist ja nur vorne.
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#52   Aleph †   10:22:39 | Mittwoch, 2. April 2008
r.ruhrgebietler
Was soll ein Priester vermitteln, wenn er der Gemeinde den Rücken zuwendet und ihr so die Sicht auf das Geschehen auf dem Altar nimmt? Da kann doch nichts vermittelt werden. Gnaden werden anders verteilt, doch nicht mit dem Rücken zum Volk.
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#51   r.ruhrgebietler   06:57:21 | Mittwoch, 2. April 2008
@aleph – wieder nichts verstanden??
Der gültig geweihte röm.kath. Priester ist Mittler zwischen Volk und Gott, dessen Realpräsenz im Allerheiligsten Sakrament des Altars gegenwärtig ist. Die ist die gültig konsekrierte Hostie im Altar, der ja, in dem wiederum gültig geweihten Kirchenraum mittig im Altarraum zu finden ist. Da der Priester die Bitte des Volkes vertritt, ist es nur recht und billig, daß er dies auch mit dem Gesicht ZU GOTT HIN VERRRICHTET!
ODER BITTEN SIE EINEN MENSCHEN, INDEM SIE IHN IN ENTGEGENGESETZTER RICHTUNG BLICKEND IHR ANSINNEN VORTRAGEN????
Sie sehen: Sie haben wieder nichts verstanden. Aber bald ist Pfingsten – vielleicht hat der Heilige Geist auch für Sie etwas übrig gelassen, daß sich dann auf Ihre Seele herabsenkt.
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#50   Aleph †   00:16:14 | Mittwoch, 2. April 2008
Kurt K.
Genau. Das K ist zweifellos zu viel. Es ließe sich peut- etre als Kaka-Dauphin in Anwendung bringen.
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#49   Kurt K.   00:07:26 | Mittwoch, 2. April 2008
Porck?
Ist das nicht ein „Schwein“ auf französisch?
Allerdings ist da das „k“ zuviel.
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#48   Leblhuber   00:05:06 | Mittwoch, 2. April 2008
Aleph!
Was ist ein Porck?
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#47   Aleph †   23:48:21 | Dienstag, 1. April 2008
Porck
Man muss mit Brandenburgis nicht immer einer Meinung sein und kommt doch immer zu einer gemeinsamen fundierten Basis. Das ist schön im Dialog mit ihm, ohne dass Pöbeleien oder Verdammungen im Spiel sind. Wer ihn angreift, ist ein Porck :(3
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#46   NurEinLeser   20:18:59 | Dienstag, 1. April 2008
Wohl der Gemeinde…
…die einen solchen Pfarrer hat. Respekt!!!
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#45   Brandenburgis   19:00:56 | Dienstag, 1. April 2008
@Marcelus: Wenn hier jemand etwas verwechselt,
dann sind Sie es und zwar intransigent. Sie behaupten bestimmte Dinge, konnten sie aber nicht belegen und jammern dann herum wie ein Krokodil. Meine Aussagen haben im gegensatz dazu stets Hand und Fuß. Ich kann zum Beipsiel sehr leicht belegen wie und wo die Kardinäle Schönborn uned Wetter [und viele andere] Pornographie verbreitet haben.
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#44   Marcelus   18:44:49 | Dienstag, 1. April 2008
@„Brandenburgis“: Sie verwechseln anscheinend das BRD-Grundgesetz mit der USA-Verfassung
Unumschränkte Äußerungsfreiheit gewährleistet nur die USA-Verfassung.
In der BRD können die Feinde der Demokratie rechtlich bekämpft werden.
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#43   Brandenburgis   18:40:03 | Dienstag, 1. April 2008
@Marcelus:
Wie oft soll ich es Ihnen sagen, es gibt weder ein EU-Strafrecht, noch im brd-Strafrecht entsprechende Bestimmungen. Sonst hätte man mich gewiß bereits wegen anti-demokratischer Meinungsäußerungen angeklgagt, was jedoch nicht geschehen ist. Im Gegenteil, ich werde stets gelobt, da viele genau so denken, es aber leider nicht offen sagen können.
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#42   Marcelus   18:13:56 | Dienstag, 1. April 2008
@Demokratiefeind „Brandenburgis“: Sie können das Strafrecht zwar ignorieren,
das wird Ihnen aber auch nicht weiterhelfen,
wenn Sie in der EU leben.
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#41   Aleph †   18:12:35 | Dienstag, 1. April 2008
Brandenburgis
Marcelus @ Da werden Ihre Ersparnisse gering bleiben… Ist auch gut so. Ich spare auch mächtig, mit Ihnen zu diskutieren… Das bringt nixx und ist Wasser in den Rhein getragen.
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#40   Marcelus   18:12:27 | Dienstag, 1. April 2008
@Kurt K.: Es gibt gute und schlechte Früchte
Ein guter Baum bringt gute Früchte, und ein schlechter Baum bringt schlechte Früchte.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, lehrt Jesus Christus persönlich.
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#39   Brandenburgis   18:12:15 | Dienstag, 1. April 2008
@Marcelus: Es gibt
überhaupt kein EU-Strafrecht. Auf irgend jemand anderen als auf Gott hab ich mich mein Lebtag nicht verlassen: „Wir Deutschen fürchten Gott und niemanden sonst!“
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#38   Elendester Sünder   18:10:27 | Dienstag, 1. April 2008
Marcelus (MK28, PiusXII)
Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber die kirchenfeindliche [zensuriert] Soße, die du hier immer wieder unter wechselnden Namen verschmierst, stinkt zum Himmel.
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#37   Kurt K.   18:10:12 | Dienstag, 1. April 2008
Marcelus:Früchte?
Die Früchte der Vergangenheit waren also eine Täuschung?Oder warum war die Kirche bis 1962 noch die am erfolgreichsten expandierendste Religion der Welt,
gestoppt erst durch ein Chaos-„Pastoralkonzil“ 1962-1965?
Haha…
Ansteckung bezwichnet für Sie also „Früchte“. Na, da können Sie sich ja mal ein Scheibchen abschneiden an diversen Krankheiten. Die Pest war mal die am erfolgreichsten expandierende Krankheit… ist doch toll oder?
Mit „Früchten“ meint man aber im allgemeinen etwas, was aus einer Sache entsteht. Die Früchte der Pest war eben nicht mehr Pest, sondern der Tod.
Analog sind die Früchte einer Religion auch nicht: mehr Religion, sondern was anderes. Nur was?
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#36   Pünktchen   18:09:18 | Dienstag, 1. April 2008
Hier nochmals:
EINIGE LINKS auf Kirchen, in denen die erneuerte Liturgie am Hochaltar zelebriert wird:
St. Peter / München de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Peter_(M%C3%BCnchen) (Homepage www.erzbistum-muenchen.de/EMF264/EMF026308.asp d. Stadtpfarre)
Heilig Geist / München ….heilig-geist-muenchen.de/?c=4
St. Rochus / Wien www.oratorium.at/ (A)
Dom St. Martin, Sakramentskapelle / Mainz
(Mo – Sa. 7.30 Uhr) images.bistummainz.de/…4289393062283902.jpg
Karmelitinnen-Klosterkirche im Mayerling www.karmel-mayerling.org/ (A)
Maria Vesperbild / Ziemetshausen www.maria-vesperbild.de/
Pfarrkirche in Altomünster www.erzbistum-muenchen.de/EMF274/EMF027386.asp
Klosterkirche Fürstenfeld (ehem. Zisterzienserkloster) / Fürstenfeldbruck …w.kloster-fuerstenfeld.de/start1024.htm
St. Maria in der Kupfergasse / Köln www.kupfergasse.de/
Maria Rehkogel / Frauenberg (A) www.maria-rehkogel.at/
Wallfahrtskirche Maria Pöllauberg / Pöllauberg www.poellau.net/default.asp?action=article… (A) (werktags)
Der Hl. Vater sprich…
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#35   Marcelus   18:03:01 | Dienstag, 1. April 2008
@„Brandenburgis“: Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf den „Großmut“ der Redaktion.
Antidemokratische und kirchenverleumdende Beschimpfungen sind eine Zumutung und Gegenstand des EU-Strafrechtes,
das Sie hoffentlich treffen wird.
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#34   Pünktchen   18:02:31 | Dienstag, 1. April 2008
wiener
„… na grad noch einmal die kurve gekratzt …“
Das freut mich für Sie! :-D :)3
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#33   Brandenburgis   17:59:30 | Dienstag, 1. April 2008
Tun Sie’s doch einfach
nicht! Sage ich Ihnen schon seit Jahren. Gehen Sie einfach in die Richtung, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat!
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#32   wiener   17:59:09 | Dienstag, 1. April 2008
@ pünktchen
… na grad noch einmal die kurve gekratzt …
O:)
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#31   Marcelus   17:55:53 | Dienstag, 1. April 2008
Mit Leuten wie Aleph/Brandenburgis zu „diskutieren“,
das kann man sich getrost ersparen.
Das ist für Sie bedauerlich, hat aber nicht mit ignorantem nicht Lesen- und Verstehenwollen zu tun. Dazu muss man nicht tippen.
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#30   Pünktchen   17:53:34 | Dienstag, 1. April 2008
wiener
ja, die Vorstellung, daß alles besser wäre ohne den novus ordo ist womöglich irrig. Dennoch wäre vieles besser ohne ihn!
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#29   Aleph †   17:52:48 | Dienstag, 1. April 2008
Tridentinus
Das ist für Sie bedauerlich, hat aber nicht mit ignorantem nicht Lesen- und Verstehenwollen zu tun. Dazu muss man nicht tippen.
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#28   Brandenburgis   17:52:03 | Dienstag, 1. April 2008
Tja Marcelus
reißen Sie sich doch wie Rumpelstilzchen mitten entzwei! Würde ihrer Denk- und Glaubensart entsprechen …
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#27   Marcelus   17:50:41 | Dienstag, 1. April 2008
@Kurt K.: Die Früchte der Vergangenheit waren also eine Täuschung?
Oder warum war die Kirche bis 1962 noch die am erfolgreichsten expandierendste Religion der Welt,
gestoppt erst durch ein Chaos-„Pastoralkonzil“ 1962-1965?
Und finden sich erfolgreiche „Rituale“ nicht auch im Sozialismus und im Kommunismus?
Das liegt im Wesen der Religion selbst. Rituale bringen keine Früchte hervor…
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#26   Pünktchen   17:48:51 | Dienstag, 1. April 2008
Was sagt der Papst zur
Zelebrationsrichtung?
s. –--->> hier! www.kreuz.net/bookentry.980.html
s. auch:
„Vom Volksaltar keine Rede“ www.kreuz.net/bookentry.1183.html
EINIGE LINKS auf Kirchen, in denen die erneuerte Liturgie am Hochaltar zelebriert wird:
St. Peter / München de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Peter_(M%C3%BCnchen) (Homepage www.erzbistum-muenchen.de/EMF264/EMF026308.asp d. Stadtpfarre)
Heilig Geist / München ….heilig-geist-muenchen.de/?c=4
St. Rochus / Wien www.oratorium.at/ (A)
Dom St. Martin, Sakramentskapelle / Mainz
(Mo – Sa. 7.30 Uhr) images.bistummainz.de/…4289393062283902.jpg
Karmelitinnen-Klosterkirche im Mayerling www.karmel-mayerling.org/ (A)
Maria Vesperbild / Ziemetshausen www.maria-vesperbild.de/
Pfarrkirche in Altomünster www.erzbistum-muenchen.de/EMF274/EMF027386.asp
Klosterkirche Fürstenfeld (ehem. Zisterzienserkloster) / Fürstenfeldbruck …w.kloster-fuerstenfeld.de/start1024.htm
St. Maria in der Kupfergasse / Köln www.kupfergasse.de/
[link][fett]Maria Rehkogel / Frauenberg[f…
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#25   Kurt K.   17:45:54 | Dienstag, 1. April 2008
Marcelus
Der Novus Ordo hat keine positiven Früchte vorzuweisen,
Das liegt im Wesen der Religion selbst. Rituale bringen keine Früchte hervor…
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#24   wiener   17:44:51 | Dienstag, 1. April 2008
also sagt pünktchen …
… und bezeichnet dies als richtige aussage:
die Vorstellung, dass alles in der Kirche anders oder gar besser wäre als heute, wenn es den neuen Ritus nicht gäbe, die kann man getrost beiseite legen.
also legen wir sie beiseite …
^-^
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#23   Marcelus   17:43:41 | Dienstag, 1. April 2008
Der Novus Ordo hat keine positiven Früchte vorzuweisen,
sondern nur ein Feld der Verwüstung.
Man muß in Deutschland zwar nicht bei 0, zumindest aber bei 0,1 wieder anfangen.
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#22   Pünktchen   17:41:51 | Dienstag, 1. April 2008
stimme (bar je-)der vernunft
Also nichts gegen euren ausserordentlichen (Ritus), aber die Vorstellung, dass irgendetwas in der Kirche anders oder gar besser wäre als heute, wenn es den neuen Ritus nicht gäbe, die kann man getrost beiseite legen.
Man ersetze „euren“ durch: den
und: „irgendetwas“ durch: alles
und schon erhält man eine richtige Aussage!
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#21   Marcelus   17:40:56 | Dienstag, 1. April 2008
Forentroll „Brandenburgis“ ist eine Zumutung
Wir brauchen keine Antidemokratiepropaganda.
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#20   Brandenburgis   17:39:15 | Dienstag, 1. April 2008
@Marcelus:
Unter denen Sie einer sind.
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#19   Marcelus   17:37:16 | Dienstag, 1. April 2008
@„stimme der vernunft“: Sie haben von der Kirche bis zum „Pastoralkonzil“ keine Ahnung
Damals gab es noch Glaubenspraxis und eine lebendige Kirche.
Seit dem Pastoralkonzil gibt es das nicht mehr, sondern nur Apostaten zu Tausenden und Millionen.
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#18   stimme der vernunft †   17:35:22 | Dienstag, 1. April 2008
@Seminarist
Dass deckt sich mit meinen bisherigen Erfahrungen, dass vorwiegend die ältere Generation Vorbehalte – besser Vorurteile – gegen den ausserordentlichen Ritus pflegt.
Und gibt dir das nicht zum Nachdenken?
Warum ist das wohl so?
Weil diejenigen Priester, die einen Ritus herunterschlampen, das natürlich immer mit dem jeweils „ordentlichen“ tun.
Also nichts gegen euren ausserordentlichen, aber die Vorstellung, dass irgendetwas in der Kirche anders oder gar besser wäre als heute, wenn es den neuen Ritus nicht gäbe, die kann man getrost beiseite legen.
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#17   Marcelus   17:09:31 | Dienstag, 1. April 2008
@Seminarist: In der Alten Messe ministrieren gelernt zu haben, muß allerdings noch nicht bedeuten,
daß das in der Zeit war, als die Alte Messe noch der Hauptritus war, also bis 1969.
Wer allerdings darauf verweist, obwohl er die Alte Messe und gewöhnlich auch den katholischen Glauben eigentlich ablehnt und dagegen polemisiert, der ist tatsächlich zumeist ein Vor-1969-Meßdiener.
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#16   Seminarist   17:02:07 | Dienstag, 1. April 2008
Alter Modernist
Ich verspotte keine alte Messe, weil ich selbst altrituell ministrieren gelernt habe.
Dann sind sie mindestens 50, eher 60 Jahre alt. Dass deckt sich mit meinen bisherigen Erfahrungen, dass vorwiegend die ältere Generation Vorbehalte – besser Vorurteile – gegen den ausserordentlichen Ritus pflegt.
Wenn ich dagegen nun uns Tradi-Seminaristen und die vielen Jugendlichen, die die Messe aller Zeiten besuchen und ehren, betrachte, fällt mir – bei allem Respekt für das Alter (wenn es denn weise wäre) – nur noch folgendes ein:
Alter Mann, Deine Zeit ist vorbei!
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#15   Marcelus   16:55:26 | Dienstag, 1. April 2008
Der Vorsitzende eines Pfarrgemeinderates ist regulär der Pfarrer,
eine Laiin kann deshalb nur Stellvertretende Vorsitzende sein.
Es sei denn, die Kirchenhierarchie hat andere Regeln verfügt.
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#14   bonifatius   16:52:00 | Dienstag, 1. April 2008
Ansichtssache: Kunstgenuß kontra Gebet
Zwiegespräch
Ein Gespräch zwischen einem begeisterten Besucher (B) einer Eucharistiefeier in lateinischer Sprache und einer Vorsitzenden (V) eines Pfarrgemeinderates verlief in etwa so:
B.: „Stell dir vor, ich war am Weißen Sonntag in einer kleinen Friedhofskirche eines berühmten Wallfahrtsortes und erlebte im lateinischen Ritus die Messfeier. Begeisternd…„zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.“ Erinnerungen an meine Ministrantenzeit.
Ein junger Primiziant der SJM zelebrierte feierlich, in sich gesammelt, und predigte mit Einfachheit und Klarheit glaubwürdig. Das ganze war ein inniges Gebet und Lobpreis zu Gott.“
V.: „Ja, und unsere Ostermette war einfach schön. Der Chor und das Orchester waren spitze Und so viele Leute waren schon lange nicht mehr in der Kirche. Solche barocke Jubelmessen ziehen halt einfach an.
Und weil du von der alten Messe spricht, das haben wir im Pfarrgemeinderat auch diskutiert. Sie kommt nicht mehr. Übrigens hat der Pfarrer eingestanden, daß er diese gar nicht mehr könne, ( denn er habe ja nicht Latein gelernt).“
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#13   Marcelus   16:42:59 | Dienstag, 1. April 2008
Das erklärt das Interesse des „Aleph“ an der katholischen Kirche
weil ich selbst altrituell ministrieren gelernt habe.
Sie waren also einmal Katholik?
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#12   maliems   15:36:14 | Dienstag, 1. April 2008
was wäre gewesen wenn
recht hat er
da war weltweites mobbing am werk.
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#11   Tridentinus   15:34:36 | Dienstag, 1. April 2008
@Aleph
Ich weise auf eine teilweise Lähmung meiner Hand hin, welche mir die Benützung einer Tastatur erschwert. Aber mit Ihnen zu diskutieren, ist es nicht wert.
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#10   Aleph †   15:26:25 | Dienstag, 1. April 2008
Tridentinus
Sie sind offensichtlich beschränkt. Dumm könnte manauch sagen. Nicht anders als viele Tradis.
Über den Grad der Beschänktheit möchte ich nicht urteilen, aber bei Ihnen ist sie ziemlich dominant und äußert sich legasthenisch.
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#9   Gunsenum   15:23:12 | Dienstag, 1. April 2008
Wissen Sie,
wie sieht es damit aus: Aif dem Altar feiern wir das Opfer Christi. Und dieses Opfer und die Opferfeier sollte für den Christen zentralen Mittelpunkt der Messe bedeuten. Und da finde icheinen Priester,d er mir den Rücken zukehrt, doch (bei aller versätndlichen Berechtigung des „Alten Ritus“) persönlich störender. Ehrfurcht könne er und die Gläubigen genauso haben, wenn das Opfer versus populum gefeiert wird.
Wir debattieren hier ständig über den Priester. Christi Opfer sollte der Diskussionsansatz sein!
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#8   Tridentinus   15:15:24 | Dienstag, 1. April 2008
@Aleph
Sie sind offensichtlich beschränkt. Dumm könnte manauch sagen. Nicht anders als viele Tradis.
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#7   Aleph †   15:13:09 | Dienstag, 1. April 2008
Guiseppe
Ich verspotte keine alte Messe, weil ich selbst altrituell ministrieren gelernt habe. Wer hin will, soll hin. Aber deshalb sollen die Leute so wahrhaftig sein und nicht behaupten: es gibt kein Rückenschauspiel. Diese penetrant wiederholte Unwahrheit ist der Stein des Anstoßes. Da werde ich nicht klein bei- oder nachgeben.
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#6   Guiseppe   15:08:40 | Dienstag, 1. April 2008
@ Aleph
Es muss Ihnen ja nicht gefallen. Aber bitte gönnen und lassen Sie denen die Alte Messe, die sie gerne besuchen, auch wenn die Messe anders als nach Ihrem persönlichem Geschmack ist. Und verspotten Sie die Alte Messe bitte nícht.
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#5   Aleph †   14:51:04 | Dienstag, 1. April 2008
An der Realität vorbeimogeln
Wenn man doch nur Rücken sieht bei der Zelebration, auch in der Sixtinischen Kapelle, kann doch nicht das Gegenteil davon behauptet werden.
Die Gemeinde sieht die Rücken der an der Zelebration beteiligten Priester. Da kann nur gereizt reagieren, wer das partout nicht wahrhaben will.
Wer bewußt und gezielt Realitäten ablehnt oder sonst etwas Ungewöhnliches tut, nur um die Banalität der Rücken bei der altrituellen Messfeier akzeptieren zu können, sollte vielleicht einmal das persönliche Verhältnis zur Wahrhaftigkeit einer Überprüfung unterziehen.
Man muss das Ungewöhnliche nicht tun. Vielleicht sollte man besser dazu stehen, dass es so ist und der Gemeinde aus unerfindlichen Gründen die Rückenansicht der Priesterschaft gerade noch erlaubt ist.
Schöner wird die altrituelle Messe durch den Rückenanblick nicht und besser auch nicht, wenn im Kampf für sie, so unverschämt gelogen wird.
Der Gemeinde bleibt nun einmal nur das Schauspiel der auf- und niedersinkenden Gewänderrücken.
Wem es reicht. Nun ja!
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#4   Tridentinus   14:43:57 | Dienstag, 1. April 2008
@Gotthard
Sie schlafen immer noch. Wen wundert’s!?
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#3   miles immaculatae   14:42:26 | Dienstag, 1. April 2008
Alptraum Volxaltar
Im Zusammenhang mit der Ökobewegung der 70iger Jahre inszenierten ein paar begabte Fotografen eine Dauerausstellung „Alptraum Auto“ mit der Darstellung der absolut scheußlichsten Straßenbaumonstren der 70iger und 80iger Jahre. Die Ausstellung wirkte unter anderem durch die Darstellung einer mit einer Autobahn untertunnelten Kirche der in Idar-Oberstein „beerdigten“ Nahe etc. Bauliche Scheußlichkeiten ähnlicher Güte lassen sich seit den 70igern in fast jeder altehrwürdigen katholischen Kirche finden, in die die Herren Bischöfe einen Volksaltar haben hineinzwängen lassen. Wie wärs? Welcher begabte Fotograf macht uns eine Ausstellung „Alptraum Volxaltar“?
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#2   Firmian   14:41:00 | Dienstag, 1. April 2008
Der Vollständigkeit halber…
…genauso, wie der Ordus novo „versus Deum“ gefeiert werden darf [ja, laut Meßbuch das theoretisch sogar den Normalfall darzustellen scheint – dort gibt es „Regieanweisungen“ wie „der Priester wendet sich zur Gemeinde und spricht…“ oder „Hier macht der Priester eine Verneigung, es sei denn, er wäre zur Gemeinde gewendet“], ist aber auch für den ritus extraordinarius keine Zelebrationsrichtung vorgeschrieben.
Volksaltäre gab es bereits vor der Liturgiereform von 1970, zB im (nicht als besonders progressiv verschrienen) Passauer Dom seit den 1930er Jahren. Und in Rom sowieso schon immer (ich weiß, da stehen auch die Kirchen „falschrum“, aber das tun manche Kirchen, in denen heute „alte“ Messen gefeiert werden, auch; mir fallen allein in Wien zwei ein.)
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#1   Gotthard   14:23:11 | Dienstag, 1. April 2008
Erwachen?
Vielleicht (ja, vielleicht) hätte es für viele das böse Erwachen seit dem neuen Motu proprio nicht gebraucht.
wer ist denn wann und wo böse erwacht?
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