Die Liturgie, wie sie in den Büchern des Novus Ordo steht, stellt ideale und idealistische Vorgaben für die real existierende sogenannte erneuerte Liturgie dar.
Donnerstag, 3. April 2008 08:19
Freinsberg: Marcelus
Der Tabernakel wird während der Messe (außer zum Deponieren übrig gebliebener Hostien nach der Kommunion) nicht gebraucht, vorausgesetzt, der Priester konsekriert genügend Hostien für die Gemeinde. Dass alle in der betreffenden Messe konsekrierte Hostien empfangen sollen, hat schon Pius XII. in „Mediator Dei“ gefordert; dass auch die Grundordnung des Messbuches dasselbe verlangt, (n. 85) kratzt natürlich nur Anhänger/innen des NOM.
Mittwoch, 2. April 2008 19:06
Marcelus: Der Tabernakel mit dem Allerheiligsten soll also ignoriert werden?
Ich schließe michder Auffassung an, daß der Tbernakel während der Eucharistiefeier weder geöffnet noch geschlossen werden sollte. Er sollte in der hl. Messe gar keine Rolle spielen.
Mittwoch, 2. April 2008 13:43
Brandenburgis: @Fabianus
Das weiß ich nicht!
Mittwoch, 2. April 2008 13:36
Fabianus: @Brandenburgis
Müssten dann nicht die Hostien genau abgezählt sein?
Nochmal meine Frage: Woher kommt diese Sitte?
Fabianus
Nochmal meine Frage: Woher kommt diese Sitte?
Fabianus
Mittwoch, 2. April 2008 13:34
Brandenburgis: Ich schließe mich
der Auffassung an, daß der Tbernakel während der Eucharistiefeier weder geöffnet noch geschlossen werden sollte. Er sollte in der hl. Messe gar keine Rolle spielen.
Mittwoch, 2. April 2008 13:31
Fabianus: @Gotthard
Ist es nicht eine zusätzlicher Verehrungsgeste vor dem realpäsenten Herrn?
Mittwoch, 2. April 2008 13:25
Gotthard: @Fabianus
Ich knie mich vor dem geöffneten Tabernakel immer nieder.
Der Tabernakel spielt in der Eucharistiefeier doch keinerlei Rolle.
Worin besteht der Unterschied zwischen einem geschlossenen Tabernakel und dem geöffneten?
Worin besteht der Unterschied zwischen dem Herrn auf dem Altar und im geöffneten Tabernakel?
Ein Tabernakel-Kult während der Eucharistiefeier würde ich als „shadow action“ bezeichnen.
Der Tabernakel spielt in der Eucharistiefeier doch keinerlei Rolle.
Worin besteht der Unterschied zwischen einem geschlossenen Tabernakel und dem geöffneten?
Worin besteht der Unterschied zwischen dem Herrn auf dem Altar und im geöffneten Tabernakel?
Ein Tabernakel-Kult während der Eucharistiefeier würde ich als „shadow action“ bezeichnen.
Mittwoch, 2. April 2008 12:23
Fabianus: @Gotthard
Sollte schon, aber da werden die übrigen Hostien herausgeholt. Was soll das eigentlich?
Ich knie mich vor dem geöffneten Tabernakel immer nieder.
Woher diese Praxis? Warum rennt die Nonne zum Tabernakel? Um ihn nicht ganz vergessen zu machen?
Grüße
Fabianus
Ich knie mich vor dem geöffneten Tabernakel immer nieder.
Woher diese Praxis? Warum rennt die Nonne zum Tabernakel? Um ihn nicht ganz vergessen zu machen?
Grüße
Fabianus
Mittwoch, 2. April 2008 12:20
Gotthard: @Fabianus
wenn das Tabernakel vor der Kommunion geöffnet wird, man sich aber zwecks gerade laufenden Friedesngruß
nicht hinknien kann.
es scheint auch „shadow actions“ zu geben. Das Öffnen des Tabernakels ist keinerlei liturgische Handlung, ja sollte im normalen Idealfall während der Eucharistiefeier überhaupt unterbleiben.
es scheint auch „shadow actions“ zu geben. Das Öffnen des Tabernakels ist keinerlei liturgische Handlung, ja sollte im normalen Idealfall während der Eucharistiefeier überhaupt unterbleiben.
Mittwoch, 2. April 2008 11:29
LandorganistII: Es ist zum Gähnen!
Das stündliche Ausspielen des alten gegen den neuen Ritus wird nun doch ziemlich langweilig!
Mittwoch, 2. April 2008 11:22
sacerdos helveticus: @mandy
Wahrscheinlich hat waldstein die ursprüngliche Fassung von Artikel 7 der „institutio Generalis“ zitiert, die dann aufgrund von Protesten verbessert wurde. Siehe hierzu mein Posting von heute im anderen Diskussionsstrang zu Waldstein.
Mittwoch, 2. April 2008 11:10
mandy: Falscher Artikel
Mein letztes Posting gehörte zu einem anderen Artikel.
Tschulligung!
Tschulligung!
Mittwoch, 2. April 2008 11:09
Fabianus: @mandy
Ich kann Ihnen da nur zustimmen, die Musik nervt und man hat keine Ruhe, sich zurückzuziehen. Am besten
ist aber immer noch, unmittelbar nach der Kommunion die „Ruhezeit“ durch eine Meditation oder einen Impuls
zu überbrücken-sehr sehr unruhestiftend.
Diese Hektik beobachte ich auch in meiner Gemeinde, wenn das Tabernakel vor der Kommunion geöffnet wird, man sich aber zwecks gerade laufenden Friedesngruß nicht hinknien kann.
Diese Hektik beobachte ich auch in meiner Gemeinde, wenn das Tabernakel vor der Kommunion geöffnet wird, man sich aber zwecks gerade laufenden Friedesngruß nicht hinknien kann.
Mittwoch, 2. April 2008 11:02
Freinsberg: Shadow texts etc.
In den USA heißen die zu den Handlungen und offiziellen Texten hinzugefügten Kommentare der Zelebranten inzwischen „shadow texts“. (Beispiel: „Ich begrüße Sie mit dem uralten Gruß der Kirche: Der Herr sei mit euch.“ Als ob der Gruß allein nicht genügte.) Die Versuchung zum Zerreden ist für mich aber kein Argument gegen den Novus Ordo, vielmehr für solide liturgische Bildung.
Mittwoch, 2. April 2008 11:02
mandy: Professor Waldsteins Märchenstunde II
Danke Herr Professor Waldstein! Nur nicht ganz korrekt zitiert, sondern frei nach Vorurteil formuliert.
Allgemeine Einführung in das Römische Meßbuch, Nr.7: Unter der Überschrift „Die Grundstruktur der
Meßfeier“: „In der Messe, dem Herrenmal, wird das Volk Gottes zu einer Gemeinschaft unter dem Vorsitz
des Priesters, der Christus in seinem Tun repräsentiert, zusammengerufen, um die Gedächtnisfeier des
Herrn, das eucharistische Opfer, zu begehen…“
Woher der Herr Professor so genau über den Glauben „der“ Priester Bescheid weiß, stellt sich als sein ganz privates Geheimnis dar. Da sollte er sich mal lieber in der Pastoraltheologie kundig machen. Prof. Martin Zulehner wird er ganz sicher kennen (aber vielleicht auch nicht mögen). Der gibt sich wenigstens Mühe, Priester in ihrem schwierigen „Geschäft“ Mut zu machen, anstatt über sie herzuziehen.
Märchen, Märchen, Märchen …
Woher der Herr Professor so genau über den Glauben „der“ Priester Bescheid weiß, stellt sich als sein ganz privates Geheimnis dar. Da sollte er sich mal lieber in der Pastoraltheologie kundig machen. Prof. Martin Zulehner wird er ganz sicher kennen (aber vielleicht auch nicht mögen). Der gibt sich wenigstens Mühe, Priester in ihrem schwierigen „Geschäft“ Mut zu machen, anstatt über sie herzuziehen.
Märchen, Märchen, Märchen …
Mittwoch, 2. April 2008 10:09
Frasim: @mandy
Schon mal eine stille Messe im außerordentlichen Ritus mitgefeiert? Das wäre bestimmt was für Sie!
Mittwoch, 2. April 2008 10:06
mandy: Schweigen
Tatsächlich wird von Pfarrern und Gläubigen die „Wortlastigkeit“, ja überhaupt der „Lärm“ (z.B. der Musik, auch der Orgel) beklagt, wo eigentlich Gestik oder Schweigen genügen würde. Selbst beim Kommunionempfang, wo man sich mal gerne mit seinem Herrgott „in sich“ zurückziehen möchte, wird man mit diverser Musik vollgestopft, so daß ich kaum zur Besinnung komme. Ich wünschte mir auch weniger „action“ und mehr „Aktion und Kontemplation“.
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