Nach dem Konzil wurde der „Mahlcharakter“ der Heiligen Messe entdeckt und verabsolutiert. Eine Folge davon: Am Weißen Sonntag wird den Kommunionkindern ein dünnes Süppchen serviert.
Das Fest der Erstkommunion als Kinderspektakel.
(kreuz.net) Unter dem Titel „Zum ersten Mal heiliges Brot gegessen“ berichtete der Regionalteil der ‘Frankfurter
Allgemeinen Zeitung’ am 2. April über den vergangenen Weißen Sonntag.
Der Artikel zitiert ein neunjähriges
Kommunionkind, das vor der Feier offenbar genau wußte, was ihm bevorsteht:
„Da kriegen wir Hostien und
Traubensaft. Alle werden vorgestellt. Es werden Photos gemacht. Dann sagt der Pfarrer »Alles Gute zur
Kommunion«“ – zitiert die Zeitung den Kleinen.
Der Erstkommunikant gehörte zu 23 Kindern in der Kirche
Sankt Johannes im Frankfurter Stadtteil Goldstein. Frankfurt gehört zum Bistum Limburg.
Was die Kommunion
bedeute, haben diese Kinder – nach Angaben der ‘Frankfurter Allgemeinen’ seit dem Herbst intensiv gelernt.
Den Unterricht leitete die Gemeindereferentin Christine Sauerborn-Heuser mit anderen Frauen. In einer
der letzten Stunden vor dem großen Tag wurde den Erstkommunikanten noch einmal erklärt, worum es angeblich
geht.
Die ‘Frankfurter Allgemeine’ zitiert: „Bei eurer Erstkommunion dürft ihr zum ersten Mal das heilige
Brot essen. Danach könnt ihr das so oft wiederholen, wie ihr wollt, und euch dabei immer an Jesus erinnern.
Ich finde, das tut gut.“
Das lateinische Wort „communio“ bedeute auf Deutsch „Gemeinschaft“.
Darum sei
es für die Kommunionkinder bei der Vorbereitung am wichtigsten, Gemeinschaft zu erfahren – erklärt die
Gemeindereferentin weiter: „die Gemeinschaft untereinander, die Gemeinschaft mit anderen Christen und
die Gemeinschaft mit Gott“.
Dann berichtet der Artikel, daß die Kinder „früher“ hätten beichten müssen,
bevor sie zur Kommunion gehen durften. Die Zeitung zitiert dazu eine Erstkommunikantin: „Meine Mutter
hat mir davon erzählt«, sagt Samantha. »Sie mußte damals zugeben, was sie Böses getan hatte«.“
Der kleinen Samantha scheint man schon gehörig Angst vor ihrem Schatten eingeimpft zu haben: „Wenn ich
laut sagen müßte, was ich schon Böses getan habe, das wäre nicht so schön“ – wird sie von der Zeitung
zitiert.
Doch die komplexierte Kleine braucht sich nicht zu fürchten: Statt der „Beichte beim Pfarrer“
gibt es in der Gemeinde Sankt Johann für die Kinder einen abstrakten „Versöhnungsgottesdienst“.
Darin
wird darüber theoretisiert, was man machen kann, wenn Freundschaften zerbrechen, wenn man schuldig wird
und wie Konflikte meistern.
Ein Erstkommunikant erklärt, bei der Vorbereitung, viel über Gott gelernt
zu haben. Eine andere hat dabei neue Freunde gefunden.
Sie will auch nach der Kommunion in die Kirche
gehen, findet es aber schade, daß ihre moslemische Freundin nicht Kommunion feiern kann.
Email-Adressen der Empfänger
125 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Gunsenum: Eine Polka hat in einem katholischen Meßopfer nichts verloren. Offensichtlich ist Ihre Aufzeichnung
auch aus keinem anderen Gottesdienst, sondern aus einem fehlplatzierten Konzert in einer Kirche.
@Landorganist: Wie man nur soviel Krampf auf einmal zusammensemmeln kann! „Die schönen Beichtzimmer kommen
zu spät!“ So ein Schmarrn. Bei uns gibt es viele Leute, die, wenn sie nicht in den Beichtstuhl gehen
können, sagen: „Dann fahr ich wo anders hin!“ Die Leute wollen nicht direkt dem Priester von Angesicht
zu Angesicht wie in einem Wirtshausgespräch gegenübersitzen. Eine gewisse heilige Atmosphäre und ein
gewisses Gefühl der Anonymität ist äußerst wichtig! Beichte und Wirtshausgespräch müssen sich auch
in der äußeren Form unterscheiden, wenn die Beichte ernst genommen werden will.
Rohrstock Trauma Die „Rohrstock Mentalität“ der Deutsche Zucht und Ordnung Erziehung hat nicht halt vor
dem Pfarrhaus gemacht. Sie ist aber keines Wegs der Maßstab für die weltweite Jugend Katechese der Kirche.
#128 LandorganistII 13:34:01 | Donnerstag, 3. April 2008
Nix da, ich erinnere mich noch gut an meine Beichten aus Kindertagen. Da saßen wir dann alle mehr oder
weniger ängstlich vor dem Beichstuhl, der aber wenigstens schon Türen hatte, damit nicht jeder mithören
konnte…drin war es dunkel, muffig und unangenehm. Von der befreienden Wirkung der Lossprechung war jedenfalls
nix zu spüren. Nachher haben wir uns dann erzählt, wer wieviele Vaterunser abzubeten hatte…Kein Wunder
dass heute kaum noch einer beichten geht…die schönen Beichtzimmer kommen zu spät. Erst Jahrzehnte
später wurde ein wunderschönes Beichtzimmer mit Blick auf den Hochaltar in einer Seitenkapelle eingerichtet.
#127 Benedikt 13:19:07 | Donnerstag, 3. April 2008
@ Landorganist Was waren das früher doch für gute Zeiten! Also sogar bei unserem spätberufenen liberalen
Pfarrer stand vor der Erstkommunion die Beichte. Nichts eignet sich besser als der Rohrstock, um die Ehrfurcht
vor dem allerheiligsten Altarsakrament einer Kinderseele einzubläuen. Die Missstände der Seelsorge bestreite
ich nicht. Doch das heutige Tun ist auch wirkungslos. Denn um Ehrfurcht vor dem Altarsakrament zu bekommen
muss man den Kindern zumindest mal deutlich erklären, worum es sich bei der Kommunion überhaupt handelt.
Dann folgte die Beichte im möglichst dunklen, muffigen und unbequemen Beichtstuhl. Schnell das Übliche
heruntergerasselt, So war das vielleicht bei den Erwachsenenbeichten. Und dann dieses alberne Gemeinschaftsgefasel.
Nichts gegen die Gemeinschaft. Aber die Gemeinschaft ist nicht alles. Es ist leider heute oft so, dass
unter Gemeinschaft die Ortsgemeinschaft verstanden wird. Folge: Werden Gemeinden zusammengelegt, bleiben
die Gläubigen fern. Es handelt sich schließlich nicht mehr um ihre Gemeinschaft. Die Kirche ist doch
kein spiritueller Ortsverein. Früher las jeder für sich in seinem Messbüchlein um zu verstehen, was
vorne passierte, oder einfacher: unter der Messe betete man den Rosenkranz! Ach wissen Sie, unsere Katechetinnen
haben zu 80% nicht mal ein Gesangbuch dabei. Die sind noch passiver als die Rosenkranzbeter. Und fragen
Sie mal die Kinder, warum da gebimmelt wird…
#126 LandorganistII 10:56:13 | Donnerstag, 3. April 2008
Auf vielfachen Wunsch Wallfahrtslied eines Tradis, zu singen nach GL 291 Lobpreiset unsern Bahaldachin,
tragt seinen Ruhum zum Hihimmel hin, freut euch an Rüschen und Spitzen Zier, nur deshalb seheid ihr alle
doch hier. Der NOM uns nichts zu bihieten hat, der Ritus ist für uns zu platt, wir werden glücklich
mit unserm Tant, am Ende zeigt sich was hat Bestand!
Weißer Sonntag? Pabst JP-II hat doch den Barmherzuigkeitssonntag auf eben jenen Weißen Sonntag gelegt.
Daran denkt hier scheinbar niemand! Ganz zu schweigen von der barmherzigkeitsnoven – also insgesamt gesehen,
dem gemeinen Glaubensleben welches die Seele zur ewigen Anschauung Gottes führt. Stattdessen wird genau
das gemacht, was das V-II ausmacht: es wird lamentiert und polemisiert. das ist ziemlich traurig und irgendwie
pervers-ekelhaft.
#123 pfarrverweser1 01:04:37 | Donnerstag, 3. April 2008
Bockwurst und Bier und der restliche Blödsinn Wenn ich diese Postings lese, geht mir das Geimpfte auf!
Das gegenseitige Befetze von manchen Idioten, die hier posten, bringt genausoviel, wie das ganze kreuz.net.
Tatsache ist, dass wir unseren Erstkommunionkindern ja erst mal das Vater unser beibringen müssen! Tatsache
ist ferner, dass Erstkommunion und Firmung heutzutage weitestgehend als folkloristische Veranstaltung
wahrgenommen wird! Nicht nur müssen wir nachpastorieren, sondern wir müssen vor allem vorpastorieren,
denn das Elternhaus leistet das heute nicht mehr! Den Leuten muss man vor der Messe mitteilen, dass sie
die Kaugummis auszuspucken und das Handy abzurehen haben. So sieht die Realität aus! Und wir sind in
unserer Pfarre noch auf der Sonnnseite mit 60 Ministranten am Stand und durchschnittlich 12 Ministranten
in den 4 Sonntagsmessen! Ich würde also an eurer Stelle eine gute Flasche Weinb aufmachen, anstatt überTraubensaft
zu reflektieren! Mit lieben Grüßen aus Wien
Zielgerichtete Umerziehung-Ökumene leicht gemacht Diese jahrzentelange Umerziehung ist unumkehrbar, die
Gaubenszerstörung gigantisch. Allmächtiger Gott hilf uns, wir gehen zugrunde!
@brandenburgis @aleph @landorganist @brandenburgis Was hast Du gegen die Tritschtratschpolka einzuwenden?Ist
doch nett, und auf den konzertanten Konzertorgeln klingt sie doch auch in diesem Kirchenraum recht passabel.
@aleph Ja, da gibts ne bekannte Vertonung mit den Wiener Sängerknaben. @landorganist Deine Version des
Baldachinliedes ist spitze!!!
#119 Biene Maja 17:47:13 | Mittwoch, 2. April 2008
Erstkommunion meine erste hl. Kommunion war ein sehr ergreifendes prägendes unvergessliches Ereigniss
in meinen Leben ein Benetiktiner Pater hat mir die Eucheristie ins Herz gelegt Laib Christie stärke mich
Blut Christie der Becher der Freude aber vorher muss man Frieden mit Gott und den Menschen schaffen Beichte
und Glaube an Jesus bei der hl. Wandlung spürte ich Gott ist gegenwärtig wir waren früher sehr arm
bekamen nur ein Kipferl Cacao aber es war der schönste Tag in meiner Kindheit das trägt mich heute noch
o^/
@Kurt K.: „Allah“ ist durch den christlichen Gott falsizifiert Wissenschaftlich ist aber weder die eine
noch die andere Gottes- oder Allahtheorie zu verifizieren oder zu falsizifieren – da haben Sie völlig
recht.
@Kurt K.: Der christliche Gott schließt andere Götter aus Es gibt nur einen Gott in der christlichen
Religion. „Allah“ kann es schon geben, aber nicht als Gott, wie er behauptet, sondern als Dämon.
Marcelus: DAS ist die Natur aller unbeweisbaren Vorstellungen. ALLER. Sie können auch Allah nicht falsifizieren
(Wenn doch: Tun Sie der Welt einen Gefallen, schreiben Sie ein Buch und befreien Sie die Welt vom Islam).
Ihrer Logik folgend: Sie können Allah nicht widerlegen – dann müssen Sie wohl an Allah glauben. Sind
Sie Muslim?
@Kurt K.: Die Existenz Gottes ist doch sehr gut belegt Es gibt doch ausreichend Hinweise, die diese Behauptung
doch sehr gut verifizieren, was bei vielen Theorien nicht der Fall ist, und diese werden trotzdem an vielen
Fakultäten geglaubt.
@Kurt K.: Aus eigener Kraft können Sie schon fliegen, aber nur aus dem Fenster, oder von einem Abgrund.
Und ein Auto können Sie auch aus eigener Kraft hochheben, aber nur ein Spielzeugauto. Und selbst das
könnte Gott direkt verhindern.
Oh, Marcelus Ich selber kann auch fliegen und ganz alleine ein Auto übern Kopf heben Aus eigener Kraft
kann soetwas nur Gott selbst. Was sagt das jetzt über MICH aus?
Ansgar Die Erziehungsansätze, die ich für Sie vorrätig hätte, würden Ihnen wohl in der Tat nicht
gefallen. Dafür aber fruchten. Wenn Sie davon überzeugt wenn Sie die Ansätze am eigenen Fleisch an,
bevor es bei anderen weh tut, damit Sie gestählt daraus hervorgehen.
Marcelis Gott selbst bzw. Christus, der Gott ist, kann natürlich alles wandeln. Ja, klar. Ich selber
kann auch fliegen und ganz alleine ein Auto übern Kopf heben – nur tu ichs nicht, weil ich keinen Bock
hab…
@Kurt K.: Der Priester kann nur die Wandlung so durchführen, wie es die Kirche lehrt Der allmächtige
Gott kann NUR Wein wandeln und auch nur solchen, in dem noch Hefe vorhanden ist… Gott selbst bzw. Christus,
der Gott ist, kann natürlich alles wandeln.
Hmm, Aleph Es liegt also weder am Glauben, noch an irgendeiner göttlichen Zauberkraft – sondern am Vorhandensein
von Brot und Wein… naja… gut… Himmlische Bürokratie eben
Kurt K. Das ist doch eindeutig. Dann geht das nicht mit Rindswurst und Bier. Wo käme man denn da hin…?
Die Leute müssen halt Verzicht üben, bis sie wieder in der Zivisation sind. Dann haben Sie bestimmt
auch keine Messer und keine Gabeln dabei und keine Teller, keiner Servietten. Und wer macht die Würste
heiß…?
Mal so ne ganz dumme Frage Was ist denn nun, wenn da 50 Gläubige zusammenkommen (also sagen wir: die
Überlebenden eines Flugzeugabsturzes) und die haben weder Brot noch Wein, sondern nur Rindswurst und
Bier. Was dann?
@alkuin Dennoch ist trotz Traubensaft die Erstkommunion gültig, da Jesus in der Hostie vollständig (Leib,
Blut, Seele und Göttlichke… Das ist übrigens nicht so eindeutig. Unstrittig, daß in der Hostie allein
Jesus genauso gegenwärtig ist wie in beiden Gestalten. Allerdings ist es strengstens verboten, nur eine
Gestalt zu wandeln: Can. 927 – Auch im äußersten Notfall ist es streng verboten, die eine Gestalt ohne
die andere oder auch beide Gestalten außerhalb der Feier der Eucharistie zu konsekrieren Wobei unklar
ist, ob die unerlaubte Wandlung des Brotes trotzdem gültig ist. Thomas v. Aquin meinte salomonisch zur
Frage, was passiert, wenn ein Priester nach der Konsekration des Brotes verstirbt: Da man’s nicht weiß,
muß ein anderer Priester die Messe fortsetzen. Also, wenn wir unterstellen, beim Blut Christi sei keine
Transsubstantation erfolgt, wäre möglicherweise auch die Wandlung des Brotes ungültig, jedenfalls unerlaubt.
Aber, obwohl ich mich durchaus zum konservativen Flügel rechne, glaube ich nicht, daß Gott da so kleinlich
ist.
Landorganist II Ein Text-Tipp: Und wenn sie die Kraft der einzelnen Regeschirmspeichen besingen würden:
Pro Speiche eine Strophe im fünffüßigen Jambus.
Landorganist II Geht noch eine? Sie haben doch so prächtig das hoffnungsvoll getragene Wallfahrtlieder-Vokabular
drauf. Lassen Sie es nicht abdriften. Nutzen Sie es. Vielleicht hat das Lied Chancen, im neuen Gotteslob
Aufnahme zu finden…!
#85 Brandenburgis 15:58:17 | Mittwoch, 2. April 2008
@Aleph Ich habe nichts gegen flotte und unterhaltende Orgelmusik, auch binnen der Messe. Doch die Trisch-Tratsch-Polka
ist „unterste Schublade“. Taugt einfach nichts. Ich muß mal überlegen, ob es bei Bach Orgelmusik im
Polka-Rhythmus gibt.
Ansgar Es gibt tatsächlich noch ein, zwei weitere Erziehungsansätze, als vom Pator geprügelt oder nicht
geprügelt zu werden. Auch wenn das Ihr Vorstellungsvermögen übersteigt. Die Erziehungsansätze wenden
Sie am besten bei sich selber an zum Lob und zur Ehre für Sie selbst und für eine friedvolle Umwelt.
Ich bin gar nicht so genäschig darauf, Ihre Ansätze näher kennenzulernen, weil mir Schlimmes schwant…
Noch ‘ne Strophe: Der Schirm, der hat uns zugesagt: Den ich behüt, nie Regen plagt, weil jeder meinen
Schutz erfährt, und wer mich aufspannt wird erhört. Ich will mich zeigen als sein Schirm, und trocknen
sein gar feuchtes Hirn, der Quasten Zier zum Himmel weist, als Baldachin mich ewig preist.
Brandenburgis Gerade die Tritsch-Tratsch-Polka zur Opferung. Das wäre es doch. Hier ein Korb Brot, dort
ein Fass Wein, die im flotten Polka-Schritt beigebracht werden.
@ Aleph Es gibt tatsächlich noch ein, zwei weitere Erziehungsansätze, als vom Pator geprügelt oder
nicht geprügelt zu werden. Auch wenn das Ihr Vorstellungsvermögen übersteigt.
Gunsenum Das Lied sollte ruhig noch ein paar Strophen mehr haben. Die zwei reichen doch nicht, um den
großen Altar unter dem noch größeren Baldachin zu umschreiten. Dann entstehen immer so unschöne Kunstpausen
zum Nase schneuzen, Nießen, Husten. Alles unandächtige Dinge. Ein mehrstrophiges Lied unterfüttert
dagegen die Konzentration auf die Abläufe und verkürzt die Wartezeiten vom einem zum anderen Gebet.
Das ist ökonomische Zeitnutzung.
Wer unterm Baldachine geht, 2.Strophe: Er weiß, daß Regen er abhält, wo immer Nähäässe ihiihn umstellt;
kein Regen, der im Finstern schleicht, kein Topfen seiheinnen Kohopf erreicht. Denn seinen Engeln Gott
befahl, zu hüten seine Wege all, daß nicht vom Regenschahauerlein, beregnet und verletzt mög sein.
Ansgar Sonst wird man zum Holzklotzwerfer auf der Autobahnbrücke. Wann wird man Holzklotzwerfer: Wenn
man vom Pastor nicht geprügelt wurde oder wenn man geprügelt wurde?Sonst wird man zum Holzklotzwerfer
auf der Autobahnbrücke.
Wer unterm Schutz des… Wer unterm Baldachine steht, im Schatten Baldachines geht, wer auf die nasse
Menge schaut, nur Baldachines Schutze traut, der spricht zum Schirm voll Zuversicht: Du Regenschutze,
weiche nicht, mein Hort, mein lieber Baldachin, dir geb ich mich geschühüüützet hiiiin!
Singet dem Schirm ein neues Lied Abzusingen nach der Melodie „Heil dir im Siegerkranz“ Oh, sel’ger Baldachin,
reichst bis zum Himmel hin, Ehre sei Dir. Du schirmst des Papstes Haupt, glücklich wer dich erbaut, preis
sahei dir, du Ehrenschirm, Ehere sei Dir.
@mandy „Das hat es bis zum frühen Mittelalter nicht gegeben“ Vgl. Lamentabili sane exitu Kongregation
des Heiligen Offiziums unsers Heiligen VatersPius X.(Der so gen. Kleine Syllabus Papst Pius X.) 3. Juli
1907 … nach vorheriger sorgfältiger Untersuchung und nach Einholung des Gutachtens der Konsultoren
ihr Urteil dahin abgegeben, dass folgende Sätze zu verurteilen und zu verfolgen sind, wie es durch folgendes
Generaldekret geschieht. 46. In der ersten Kirche gab es den Begriff des durch die Autorität der Kirche
wieder ausgesöhnten christlichen Sünders nicht, sondern die Kirche gewöhnte sich nur sehr langsam an
diesen Begriff, vielmehr auch nachdem die Buße als Einrichtung der Kirche anerkannt war, wurde sie nicht
als Sakrament bezeichnet, weil sie als ein schimpfliches Sakrament betrachtet worden wäre. 47. Die Worte
des Herrn: Nehmet hin den Heiligen Geist. Welchen ihr die Sünden erlasset, denen sind sie erlassen, und
welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten“ (Joh. 20, 22 und 28), beziehen sich nicht auf das Sakrament,
der Buße, was auch die Tridentinischen Väter immer behaupten mögen. @LandorglerII: Dümmer gehts doch
nicht, oder?
Orgelmusik in der Piuskirche Sobald dieses Stück in einem PIusgottesdienst zur Begleitung des Gottesdienstes
ertönt, überlege ich mir, regelmäßig hizugehen! www.youtube.com/watch?v=LizhwFCCbPA&… @landorganist
KEnnste dit? :)
Wie mächtig und wie prächtig schallt: Wie mächtig und wie prächtig schallt: O Baldachinsche Rettgewalt!
Doch fehlt dem Baldachine halt, zum Retten nur die Allgewalt. Es ist doch wohl sch***egal ob der Papst
nun Regenschirme oder Baldachine oder wasweißichhaltnochamalsaggrament benutz!
Gendermainstreamingklamotten Der Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen dürfte die bitte Wahrheit über
die meisten Kommunionfeiern in der weiten Region darstellen. Als regelmäßiger Gottesdienstbesucher habe
ich es mir seit Jahren abgewöhnt, etwa an einem Weißen Sonntag vormittags in der Kirche aufzulaufen.
Dort trifft man an diesem Tag zunächst auf Gottesdienstbesucher, die offenbar noch nie oder seit Jahren
nicht mehr eine katholische Kirche aufgesucht haben, auf Kinder, denen man die Glaubenswahrheit nur als
verdünnten Kinderbrei geboten hat, auf Priester, die das auch noch im Brustton der Überzeugung als richtig
verteidigen, und auf eine Zelebration die meist jeden Rekord in punkto Geschmack- und Inhaltslosigkeit
schlägt. Rede mir seit Jahren den Mund fusselig, daß die hach so modernen Einheitsklamotten mit der
bräutlichen Symbolik der Erstkommunion nischt zu tun haben. Mancherorts laufen die armen Kinderchen sogar
noch mit roten Gürteln (Märtyrersymbolik!) rum. Vor allem im Hinblick auf die Sprache der Symbole und
Riten herrscht der katholischen Kirche das reinste Analphabetentum vor. Seit ich mal das böse Wort von
der Gendermainstreamingverkleidung gemurmelt habe, kann mich von unseren dämlichen Damen, die alljährlich
den Erstkommunionkurs verbrechen, keine mehr leiden.
@ RJH Noch nicht einmal wurden Baldachine benutzt. Es ist eine klägliche Erklärung,Benedikt XVI. habe
wegen Regens nicht von der Mitteloggia den Segen gesprochen. Was hatten Pius XI. und Pius XII. dort für
monströse Baldachine? Darüberhinaus gibt es nur die Entscheidung- Sedia oder Papamobil- Benedikt macht
sich lächerlich, wenn er durch Kleidung und Gesten zeigt, was er gerne hätte, aber wegen des Konzils
nicht mehr ändern kann. Der nächste Papst wird ohnehin all diese Re-Reformen wieder zurück nehmen.
Gott = der große B… der Welten? Deshalb kommt zur Haltbarmachung nur das Einfrieren in Frage, denn
durch Sterilisation wird aus dem Most Traubensaft. Neinnein! Nicht das, was Ihr jetzt wieder denkt! „B“
steht in diesem Falle für „Bürokrat“… Ist das geil: Der allmächtige Gott kann NUR Wein wandeln und
auch nur solchen, in dem noch Hefe vorhanden ist…
@Freund SOZI Der zum Heil führende Wolf? da müssen wir die Chroniken und Rubriken aber nochmal genauer
studieren…Es ist bekannt, daß ein Köter dem hl.Rochus Brot brachte…aber ein Wolf…näää…noch
nie was von gelesen! Plaudern wir lieber über gute Weine!
@ Gunsenum Ich will dir ja nichts böses gönnen, aber der gedemütigte Wolf sollte die vielleicht doch
mal ein wenig in den Hintern beißen, es könnte dir zum Heile gereichen! @ mandy Die Beichtpraxis hat
sich geändert, oft ist sie leberalisiert worden und das weil sie nicht nur für die Todsünder da ist
sondern auch vielen hilft Flecken vom Taufgewand zu waschen das man besser vor dem Herrgott dasteht. Die
Beichte ist eigentlich für jeden Christ zu empfehlen und jeder Christ ist beizeiten an die Beichte heranzuführen.
MMMhhhh Saumagen! Saulecker! Wahnsinn! Die besten enthalten auch noch Keeeschde! Also Ess-Kastanien!
Hab das leider noch nie selbst gemacht, nur immer gekauft.
@LandorganistII Traubensaft „…ist mit bischöflicher Erlaubnis selbstverständlich brauchbar.“ Der Bischof
entscheidet über die Zulassung eines Weines als Messwein und nicht über die Zulassung von ungültige
Materie wie Traubensaft oder sogar Cola! Diese Kinder sind betrogen worden! Eine gültige Wandlung kann
nach katholischem Verständnis nur mit echtem Wein erfolgen, nicht jedoch mit Traubensaft oder Wein, der
nicht den strengen Vorgaben des Kirchenrechts entspricht. Nach dem Schreiben der Glaubenskongregation
vom 22. August 1994 und das Schreiben der Glaubenskongregation vom 24. Juli 2003: Seit 1994 ist es auch
zulässig, statt Messwein Traubenmost (mustum) zu verwenden. Voraussetzung ist, dass der Priester nachweislich
aus gesundheitlichen Gründen keinen Wein trinken darf. Voraussetzung ist weiter, dass der Most nicht
in seiner Natur verändert wurde. Deshalb kommt zur Haltbarmachung nur das Einfrieren in Frage, denn durch
Sterilisation wird aus dem Most Traubensaft. Nur der betroffene Priester darf das mustum verwenden und
muss für die Gemeinde oder Konzelebrienden Priester einen zweiten Kelch mit zugelassenen Wein mit konsekrieren.
In der Evangelischen Kirche sind die Regelungen anders. In zahlreichen Gemeinden wird mit Rücksicht auf
Kinder und alkoholkranke Traubensaft verwendet. Das ausschließliche Verwenden von Traubensaft ist jedoch
nicht gestattet. Dennoch ist trotz Traubensaft die Erstkommunion gültig, da Jesus in der Hostie vollständig
(Leib, Blut, Seele und Göttlichke…
@sozialkatholisch Es freut mich bemerken zu dürfen, daß Du meine Rezepte recht aufmerksam liest. mithin
ist die Wichtigkeit und di Berechtigung ihrer veröffentlichung gegeben.
@Sozialkatholisch „Die Beichte ist biblisch und nicht nur in den Briefen sondern auch im Evangelium verankert.“
Das ist unbestritten. Die Frage ist: Wann ist die Beichte notwendig und geeignet? Und da haben frühere
Jahrhunderte gesagt: „Die Beichte ist die Rückkehr zur Taufe bzw. zur Taufgnade.“ Nur der muß beichten,
der aus der Taufgnade gefallen ist, und das sind die „schweren“ Sünder, die in der „Wurzelsünde“ leben.
Wer behauptet, daß Kinder im Altern von 9-10 Jahren „Todsünden“ begangen haben, nimmt sich also allerhand
vor.
Chevaliers de la table ronde… Saumagen…gute Idee…hier das Rezept 6 – 7 große Kartoffeln roh würfeln,
1,5 Pfund Bauchlappen durch den Wolf drehen, 1,5 Pfund Kammstück ganz klein schneiden, 125 g Zwiebeln
würfeln, evtl. andünsten eine Muskatnuss reiben, 1,5 El. Salz, 2 El. Majoran, Pfeffer nach Geschmack
250 ccm Fleischbrühe Zubereitung : Alles gut mischen 1 frischen Saumagen wässern Hier ein Rezept von
dem die Oma sagt, daß es ihre Oma auch so machte; (alle Anga[kursiv]ben ca. also pi x Daumen, richtet
sich nach der Größe des Magens und Konsistenz der Masse) Den Saumagen füllen, Enden zubinden und nun
so an den Henkeln des Topfes befestige, daß der Magen ja nicht den Boden berührt. Nach ca. drei Stunden
Köchelzeit auf kleiner Flamme (sieden nicht kochen) herausnehmen und abkühlen lassen. Bevor nun Serviert
wird den Magen 30 – 45 Minuten im Backofen von beiden Seiten unter ständigem Übergießen von Butter
braten. (Beim Aufschneiden sollte der Inhalt nicht bröck[kursiv]eln oder fließen) Dazu gibt es Bauernbrot,
Sauerkraut und natürlich Pfälzer Wein.
Um RJH zu widerlegen. Gegen seine Information hat der Papst weder gestern noch heute die Sedia Gestatoria
benutzt. Stattdessen das normale Papamobil. Fabianus
Lachanfall @burgurus Ich kann micht kaum noch aufm stuhl halten vor Lachen…„Kids“ klingt terroristisch…man
beachte den phonetischen Gleichklang zu anderen terroristischen Worten: Hits, Schmitz, Witz…
@ Aleph „Prügelnder Pastor“, „Rohrstock“, „Eingeprügelt“ – haben Sie eventuell ein Trauma zu verarbeiten?
Was Schuldbewußtsein und Sündenbewußtsein betrifft – richtig, viele Kinder vefügen darüber nicht
automatisch. Doch ist es lebenswichtig. Sonst wird man zum Holzklotzwerfer auf der Autobahnbrücke.
An die Rumblödler: Habe momentan keine Lust zum Rumblödeln. Kinder und Jugendliche durch Rumblödeln
unter Verwendung terroristischer Bezeichnungen wie etwa „kids“ abzuwerten, überschreitet für meine Begriffe
auch die Grenze des guten Geschmacks. Dann verabschiede ich mich hier und mach was anderes.
@aleph Rohrstock frei! Janz jenau, janz jenau Jrenadier Aleph! Jebense den vorlauten, sündijgen Naseweisen
mal ordentlich mittemang eens hintenvor. Dit sollnse jelcih von da Pike auf lernen, nech, ditse vorm Herrnjott
zu parieren haben. Dit is sozusagen dit Excerzierreglement vorm Oberkommando, wa!
Nöööö… ich kann leider nicht kochen…im übrigen finde ich es schade, dass man sich hier nicht
mal ungestört über Wein unterhalten kann, ohne das irgend jemand mit religiösen Themen dazwischenquatscht!
Gunsenum Das war erst die Theorie und darauf folgt die heilsame Praxis. Das macht Freude und weckt bei
den Kindern die Bereitschaft, den Glauben und die Möglichkeiten, ihn richtig auszuleben, noch besser
kennenzulernen.
Offene Frage Kirchenrechtlich ist die sakramentale Beichte vor dem ersten Empfang der Heiligen Kommunion
vorgesehen. Das hat es bis zum frühen Mittelalter nicht gegeben. Da ging niemand beichten: Man ging davon
aus, daß jemand, der getauft ist, entweder ganz aus der Gnade herausfällt und dann Gott allein überlassen
ist, oder eben im Gnadenstand steht, und dann braucht er nicht zu beichten. Erst mit dem Gebot, möglichst
jeden Tag zur Messe zu gehen im vergangenen Jahrhundert ist es zur „Dauerbeichte“ gekommen. Tatsächlich
ist deshalb die Frage erlaubt, ob Kinder im Alter von 8-10 Jahren so schwer gesündigt haben, daß sie
nicht im Gnadenstand sind und deshalb der Beichte bedürfen. Ich glaube, die Frage kann man absolut verneinen.
@aleph und der Genuß! Und der genuß, den der Pastor dabei verspüren muß, da er den Kindern doch vorher
erst die Geschichte von der linken und der rechten Wange erzählte…
Drill reinbringen …vor allem den prügelnden Pastor nicht vergessen, wenn das mit dem Sünden aufsagen
nicht so klappt. Da lässt sich ziemlich Drill reinbringen.
@Burguros Wirkt der Wein schon? und, Rat befolgt? Pfälzer Rieslinge sind für Dich das Richtige. Trink
sie zur Buße! Eine unerhört hohe Sensibiltät gegenüber dem Bösen ist sicher auch bei 9/10-jährigen
Heranwachsenden (ich hoffe, Deinem Wunsch um persönlichkeit ist Rechnung getragen!!) vorzufinden, wenn
man sie nur lange genug mit der Theologie des Bösen konfrontiert hat. Anstatt ihnen ihren fruchtbaren
kindlicheN Glauben zu lassen, kommst Du Ihnen sicher mit Opfertehologie, Strafgericht und Sündenregistern!
@Burguros Hörsenmal, machen se sich mal ne Flasche Riesling auf und füllen sie den WEin von der einen
in die andere Flasche. Ich empfehle PFÄLZER WEINE! Kids, Eleven, Infantes, Enfantinos, Kinderlein, Herzchen,
Putzis…ich variiere eben gerne im mentalen Lexikon. Probeirs auch mal, das macht Deine Texte lebendiger!
Ansgar Ich gelobe und verspreche alles Wort für Wort zu glauben, wie Sie das so mitfühlend dargestellt
haben, nach Verständnislage. Stellen Sie sich vor, daran habe ich einmal glauben dürfen. Und jetzt wiederholen
Sie den Sermon, einfach zu unaufgefordert und ohne Honorar zu bekommen. Danke :)3
@Ansgar Wenn den Kindern das Beichtsakrament so nahegebracht wird, ist es gut, entspricht aber vielleicht
nicht trad. Sichtweise. Befreite Christen? Wo gibt’s denn sowas? @Aleph Ja, ich mein es ist der Künstler.
Der hat so einen leckeren Rose, mit Namen Knipser…langsam erhellt sich das Hochheimer Dunkel…
Es ist doch Käse, daß Kindern eine Beichte auf „herz und Nieren“ abgenommen werden soll. Um eine Sünde
zu begehen, muß erstmal das BEwußtsein geschult sein und erkennen, daß der Tatbestand sündig ist.
Das dürfte bei 9/10-jährigen kids schwerlich der Fall sein. marmeladenachsen, etc. ist da schon sehr,
sehr wichtig fürs ewige Seelenheil… @sozi Export? Uuuh…Du stehst auf herbes Bier? Kennst Du Jever
Pils oder Hochstift Fulda? das dürfte was für Dich sein! @landorganist hauptsache alkohol…Biersünder
;)
Witzig Allerdings nur, formell, wenn eine Meldung mit schriftlicher Bitte und Begründung an den Ortsordinarius,
resp. den Moderator der Kurie in Kategorialseelsorgefeldern, erfolgte. Die vorgesetzte stelle wendet sich
dann an Rom. Alles schon erlebt. Und was macht dann „Rom“? Wendet sich „Rom“ dann direkt an Gott, um die
Ausnahmegenehmigung einzuholen?
@ Aleph Mal abgesehen von Ihrer schlichten Vorstellung von Vergangenheit (wo ausschließlich und andauernd
der Rohrstock geschwungen ward) – Ihre Sicht auf das Sakrament der Beichte ist doch wohl defizitär. Die
Beichte kann – und soll – als befreiendes, beglückendes Erfahren von Gottes Barmherzigkeit begriffen
werden. In der Beichte schenkt Er uns Seine Liebe. Auch den Kindern. Was ist daran schlecht?
Landorganist II Hochheim am Main? Da soll es doch ein großartiges Riesling-Hochgewächs geben. Kommt
das Hochgewächs von dem Winzer mit dem großen Hoftor?
Ausnahmefall Allerdings nur, formell, wenn eine Meldung mit schriftlicher Bitte und Begründung an den
Ortsordinarius, resp. den Moderator der Kurie in Kategorialseelsorgefeldern, erfolgte. Die vorgesetzte
stelle wendet sich dann an Rom. Alles schon erlebt. Ist aber eher der Ausnahmefall und ich wüßte nur
von Genemigungen für sprittige Priester.