Zölibat
Der Zölibat ist kompletter Irrsinn
Bevor die Gender-Mainstreamer den Zölibat noch als eigenes Geschlecht definieren, sollten wir die Sache stoppen. Von einem Ex-Priester für das ‘Vatican Magazine’.
Zölibatshalter sind moderne Helden.
Zölibatshalter sind moderne Helden.
(kreuz.net) Unfaßbar – es gibt junge Leute, die sagen ja zum Zölibat! Das finde ich großartig. Hoffentlich schenkt uns Gott viele solcher moderner Helden.

Hoffentlich, hoffentlich werden all diejenigen abgeschreckt und vertrieben, die vor Jahren aus welchen Gründen auch immer ins Priesteramt gekommen sind und zur Zeit die Kirche von innen heraus zerstören.

Es ist so viel Unglaubliches passiert. Fast möchte man sagen: Wir können nur noch Heilige gebrauchen.

Nun, wo die Dinge Gott sei Dank nicht mehr unter dem Teppich bleiben, kommen sie wieder aus den Löchern, die wackeren Streiter eines besseren Christentums.

Der Zölibat ist ein alter Zopf, sagen die Ewigmodernen. Er ist ein einziger Krampf, sagen die Pragmatiker. Er ist ein Residuum der Weltflucht, sagen die Historiker.

Er ist ein typischer Beweis für katholischen Haß auf die Lust, sagen die Hedonisten. Er ist eine krankmachende, perverse, unerfüllbare Forderung, sagen die Psychologen. Es ist ohnehin alles egal, sagen die Postmodernen.

Novemberausgabe des 'Vatican-Magazin'
Novemberausgabe des ‘Vatican-Magazin’
Er ist die scheußliche Fratze der Männerherrschaft, sagen die Feministinnen.

Bevor die Gender-Mainstreamer den Zölibat noch als eigenes Geschlecht definieren, sollten wir die Sache stoppen. Es ist nicht zu bestreiten, daß all die Kritiker recht haben. Der Zölibat ist kompletter Irrsinn.

Allerdings nur für zehn, vielleicht zwanzig Prozent der derzeitigen Priester.

Für den Rest ist es das, was er für gute Priester immer war: Liebe und der Weg zu Gott. Daß zehn bis zwanzig Prozent der Priester nämlich keine Priester sind, obwohl sie so tun, sich so kleiden, ihre Gehälter empfangen und ihre Würdigungen kassieren, merkt man langsam – und zwar nicht nur in Wien, St. Pölten, Boston, St. Louis, Regensburg und Rom.

Man spürt es in den Gemeinden, wo die Seele überkocht, weil es viel zu viele Kleriker gibt, die Wasser predigen und Wein trinken, Priester, die eine oder mehrere erotische Beziehung laufen haben, Geistliche, die in bürgerlichem Wohlleben ersaufen, Pfarrer, die ihren Passionen nachgehen und Gott einen guten Mann sein lassen.

„Wenn das die Leute wüßten“ – hörte ich letzthin einen Priester – einen von den wirklichen – sagen. Keine Sorge, sie wissen es.

Die Leute sind doch nicht blöd. Sie wissen beispielsweise längst, daß ein überproportional hoher Anteil an Priestern homosexuell ist und der Kreuzgang einiger Priesterseminare eher einem Kontakthof als einem geweihten Ort ähnelt.

Zwischenstopp: Mir geht es nicht darum, Schwulenhatz zu betreiben. Ich verurteile niemanden mit homosexuellen Neigungen. Ich bin mit homosexuellen Menschen befreundet. Und ja – ich kenne auch Priester, die homosexuell empfinden, keinen Hehl daraus machen und einfach hinreißend sind, weil sie eine tiefe, echte Berufung von Gott her empfangen haben und sie in eheloser Keuschheit leben.

Wo immer der auffällige Überhang homosexueller Männer im Priesteramt herkommen mag – einige sprechen gar von dreißig bis fünfzig Prozent, Genaues weiß niemand –, so ganz bestimmt nicht aus den unerforschlichen Ratschlüssen Gottes.

Der Beitrag erschien ursprünglich im ‘Vatican Magazine’.

Nächstes Mal: Du sitzt am Joystick der Gemeinde
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Der Beruf des Priesters stinkt
2. Der Zölibat ist kompletter Irrsinn
3. Du sitzt am Joystick der Gemeinde 4. Der Zölibat ist Freiheit und Liebe oder er ist widerlicher Dreck 5. Meine Mutter gab mich an den Pforten des Pfarrhauses ab 6. Eines Sommerabends geschah es 7. Im Grunde wollte ich nur Sex, Sex, Sex 8. Die Verwüstungen meiner Seele waren tiefgreifend 9. Das Fazit eines Mißbrauchten
      
131 Lesermeinungen
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#131   Colombe de la paix   11:39:00 | Dienstag, 29. April 2008
Der Zölibat
Ich denke, dass jeder Priester vor der Weihe weiß,
worauf er sich einlassen wird.
Wir haben diese, ihre Entscheidung zu akzeptieren.
Der Zölibat sollte aber allen heilig sein und nicht
in der Homosexualität umgangen werden.
Ich bin aber überzeugt, dass es sooft im Priesterstand
nicht vorkommt.
Nur denke ich, wenn ein Priester sich ehelichen möchte,
sollte die Kirche ihn loslassen.Ihn nicht ausstoßen.
Er kann als Diakon oder Religionslehrer weiterleben.
Es werden auch gute, chritsliche Familienväter benötigt.
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#130   Florian Geyer   21:19:31 | Samstag, 5. April 2008
@Theophil
was nicht der Hauptgrund (Forderung des ganzen Menschen in der ganzen Existenz) des Zölibates ist aber ein sehr schöner „Nebengrund“
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#129   Bruder Theophil   21:15:52 | Samstag, 5. April 2008
@ Florian
ist die zölibatäre Lebenform ein gewaltiges lebendiges Zeichen der Dissidenz und des Widerspruchs
Gratulation zu dieser Formulierung…und volle Zustimmung.
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#128   Florian Geyer   19:38:46 | Samstag, 5. April 2008
in einer verproletarisierten Welt
wo der kleine Mann und der Massenmensch nur mehr Geld Fressen und Fi--en im Schädel hat und zusehends auf die Stufe eines Tieres retardiert ist die zölibatäre Lebenform ein gewaltiges lebendiges Zeichen der Dissidenz und des Widerspruchs
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#127   Marcelus   19:21:18 | Samstag, 5. April 2008
@Angeblicher „Lehrer“ Kurt K.: Es ist ja wohl eher umgekehrt der Fall
2) Pädophile Menschen ergreifen öfter als andere Menschen Berufe, bei denen sie mit Kindern in Kontakt kommen können. Das weiss ich aus einer demenstprechenden Vorlesung, bei denen uns damaligen Lehramtsneulingen ans Herz gelegt wurde, unsre Motivation, Lehrer zu werden, zu überprüfen.
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#126   Amanda   16:15:06 | Samstag, 5. April 2008
Pauschalurteile sind immer unsinnig!
Weder lässt sich ein Zusammenhang zwischen Zölibat und Pädophilie herstellen, noch zwischen Homosexualität und Pädophilie.
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#125   Marcelus   14:43:06 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.: Damit belegen Sie nur,
daß Sie im Irrtum sind.
Leute, die bewußt im Irrtum verharren, fallen unter die Kategorie „Leute, die die Kirche zu Lebzeiten bewußt zurückgewiesen haben“:
Damit sind Sie ein potentieller Verdammter in der künftigen Welt.
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#124   Kurt K.   14:40:24 | Samstag, 5. April 2008
Marcelus: Sie können mich mal
und zwar: gerne haben.
Ihr Geschwurbel hier belegen Sie durch nichts. Das machen Sie immer so.
Ab jetzt: 100%ig: I G N O R I E R.
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#123   Marcelus   14:35:36 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.: Dann können Sie aber auch nicht von den Leuten verlangen,
daß wir Ihrer Behauptung glauben,
wenn sie die nicht verständlich machen können.
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#122   Kurt K.   14:34:15 | Samstag, 5. April 2008
Nein Marcelus
Das werd ich nicht tun. Ich mach doch hier nicht Ojhren Affen.
Lesen Sie es einfach. Die erste von mir verlinkte Seite reicht vollkommen – die anderen sagen im Grunde dasselbe, ich hab sie nur verlinkt, damit Sie nicht kommen können und sagen können: „Pah! Einzelmeinung.“
ICH habe jetzt also Belege geliefert. Nun sind Sie dran.
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#121   Marcelus   14:30:34 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.: Können Sie Ihre Theorie nicht in eigenen Worten wiedergeben,
oder soll die sich der Leser selbst zusammenbasteln?
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#120   Kurt K.   14:27:37 | Samstag, 5. April 2008
Marcelus: Belege? Aber gerne.
Bitte sehr:
Hier www.praevention.org/taeter.htm, Hier www.ppt.dtpnet.de/Texte/sexuelle.htm, Hier www.gyn.de/…/sex_missbrauch.php3?lng=, Hier …blaetter.stangl-taller.at/…sbrauchFormen.shtml…
Wer suchet, der findet.
Nebenbei: Natürlich ist der Trieb dieser Täter krankhaft – aber oft geht es eben nicht primär um die Triebbefriedigung, sondern eben um Macht. Wenns nur um „Triebabfuhr“ ginge, dann könnte der Täter genausogut onanieren – wie jeder normale Mann eben auch.
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#119   Marcelus   14:08:08 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.: „Belege“ wären eigentlich von Ihnen für Ihre „Machterhalttheorie“ gefordert
Daß Sexualstraftaten ein kranker, verbogener Sexualtrieb ist, dafür braucht es keinen Beleg, weil die Definition logisch und klar ist.
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#118   Kurt K.   14:05:18 | Samstag, 5. April 2008
@ Parmesan: ff / @ Marcelus: Ich weiss, das nervt Sie, aber
für folgendes hätte ich gerne Belege.
Sexualstraftäter vergreifen sich zuerst wegen ihrer fehlgeleiteten, niedrigen Instinkte,und nicht wegen „Machterhalt“.
Immer diese lästigen Forderungen nach Belegen, gelle?
Voll ätzend!
Wie schlimm muss das für jemanden sein, der von seiner Partei, pardon, seinem Führungsoffizier, pardon, seiner Kirche (ja, DAS isses!) Sachen zu glauben vorgelegt bekommt, die er nicht hinterfragen darf.
@ Parmesan: Fortsetzung
Sie scheinen sehr selektiv zu lesen. Oder Berlin ist eine Ausnahme im Bundesgebiet (hier die PKS des BKA) – was ich jedoch in die…sem Ausmaß stark anzweifle, auch wenn ich extra für Berlin keine so detaillierten Zahlen gefunden habe wie für das Gesamtbundesgebiet.
Wenn Sie Zeit und Lust haben, dann können Sie sich gerne durch das Archiv des LKA Berlin wühlen. Da findet man irgendwo mit Sicherheit auch Zahlen für Berlin.
@ Redaktion: Was ist denn das neuerdings für ne Schiesse mit der Textlänge? Wieso wird der Text abgeschnitten, wenn ich noch Zeichen über hatte?? Ist doch echter Mist!
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#117   Marcelus   13:57:10 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.: Sexualstraftäter vergreifen sich zuerst wegen ihrer fehlgeleiteten, niedrigen Instinkte,
und nicht wegen „Machterhalt“.
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#116   Kurt K.   13:53:46 | Samstag, 5. April 2008
@ Marcelus / Parmesan
@ Marcelus: Und dennoch sind unter verurteilten Kinderschändern auch Familienväter, diese vergreifen sich aber an Mädchen.
Stimmt. In der Tat ists so, dass in 76% de.wikipedia.org/…i/Kindesmisshandlung aller aufgedeckten Fälle von sexuellem Mißbrauch Mädchen die Opfer sind. Nur bei den verbleibenden 24% sind es Knaben.
Ich habe leider noch keine wirklich umfangreiche Statistik gefunden, in der die Täter-Anzahlen (also wieviele Väter es sind, wieviele Heteros, wieviele Homos…) eindeutig abgebildet wären.
Es ist bei Kindesmissbrauch nunmal nicht so einfach, zu sagen: OK, 24% missbrauchte Knaben = 24% schwule Täter. Sexueller Mißbrauch von Kindern hat auch mit Machtgelüsten zu tun – und da ists dem Täter relativ egal, ob es sich bei seinem Opfer um Bub oder Mädel handelt. Auch (eigentlich heterosexuelle) Väter vergreifen sich an ihren männlichen Kindern – eben wegen des Machtgefühls. Genauso natürlich andersrum: Auch ein eigentlich schwuler Päderast vergreift sich „bei Gelegenheit“ auch mal an einem Mädchen.
@ Parmesan: Ich lese hier in Berlin seit 30 Jahren die Gerichtsberichte und da ist eben zu 95% von Schwuchteln die Rede die sich (meist) an minderjährigen Strichjungen vergreifen.
Sie scheinen sehr selektiv zu lesen. Oder Berlin ist eine Ausnahme im Bundesgebiet (hier die PKS des BKA) www.bka.de/…/pks2006/index2.html – was ich jedoch in die…
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#115   Marcelus   13:50:57 | Samstag, 5. April 2008
@20mancro5: Aus katholischem Standpunkt ist Sodomie nicht nur eine Todsünde, sondern eine „himmels-
schreiende“ Sünde, eine Sünde, die Gottes Rache herausfordert.
Und an unsere Jugend läßt man Promiskuitive besser nicht heran, auch keine normalen Promiskuitiven, da diese kein gutes Beispiel sind, und sich nicht um den Bildungsfortschritt eines Staatswesens kümmern, sondern eben nur um deren niedrige Instinkte.
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#114   20mancro5 †   13:46:05 | Samstag, 5. April 2008
@Marcelus
Das mag ja sein,streite ich auch nicht ab.Aber wenns nicht mit Minderjährigen und im gegenseitigen Einverständnis geschieht ist ja nichts dagegen einzuwenden.
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#113   Marcelus   13:41:10 | Samstag, 5. April 2008
@20mancro5: Sodomiten sind leider äußerst promiskuitiv
und als solche suspekt.
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#112   20mancro5 †   13:39:26 | Samstag, 5. April 2008
@Marcelus
Das stimmt aber niemand käme auf die Idee alle Heteros unter Generalverdacht zu stellen.Bei Kreuz.Net ist es aber leider so das Schwule auch als Kinderschänder gleichgestellt werden.
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#111   Marcelus   13:37:14 | Samstag, 5. April 2008
@20mancro5: Dennoch ist festzuhalten, daß Pädophiliefälle von Familienvätern fast ausschließlich
Mädchen betreffen,
und das ist der Großteil aller Pädophiliefälle.
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#110   20mancro5 †   13:36:05 | Samstag, 5. April 2008
@Marcelus
Das behauptet ja auch niemand.Aber es gibt sie.
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#109   Marcelus   13:32:31 | Samstag, 5. April 2008
@20mancro5: Es kann keine ausschließlich homosexuellen Familienväter geben
Wie wären sie sonst Familienväter geworden.
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#108   20mancro5 †   13:29:52 | Samstag, 5. April 2008
@Marcelus
Da muss ich dir leider widersprechen.Das stimmt nicht ganz.
www.schwule-vaeter.org/Informationen.html
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#107   Parmenas   13:29:07 | Samstag, 5. April 2008
Man kann keine
Schätzung „widerlegen“, bestenfalls auf der Basis besserer Daten korrigieren. Ich lese hier in Berlin seit 30 Jahren die Gerichtsberichte und da ist eben zu 95% von Schwuchteln die Rede die sich (meist) an minderjährigen Strichjungen vergreifen. Heterofälle kommen ungleich weniger vor Gericht und da schätze ich eben, daß das etwa 5% der Fälle sind. Das ist völlig legitim, so lange ich das nicht als empirisches Datum ausgebe.
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#106   Pünktchen   13:28:03 | Samstag, 5. April 2008
Ostkirchliche Praxis
An dieser Stelle möchte ich nochmals die Praxis in der Ostkirche als ein bedenkenswertes Modell ins Spiel bringn. Es stimmt nicht, wie man oft hört, daß in der Ostkirche „Priester heiraten dürfen“. Richtig ist vielmehr, daß „verheiratete Männer zur Priesterweihe zugelassen“ sind.
Die Zölibatären und die Verheirateten im geistlichen Amt ergänzen sich im Allgemeinen hervorragend. Zölibatäre sind in der Regel Mönchspriester. Aus dem Stand der Mönche (Mönchspriester) werden auch die Bischöfe berufen.
Ein junger heterosexueller Mann, der sich zum Priestertum berufen glaubt, muß also frühzeitig für sich die Frage geklärt haben, ob er verheirateter Weltpriester oder unverheirateter Mönchspriester werden will. Er muß, wenn er heiraten will, die Anforderungen an eine künftige Priestergattin (russ. „Matuschka“, Mütterchen) mitberücksichtigen bei der Wahl seiner Partnerin und diesen Punkt mit ihr geklärt haben.
Ich selber kenne solche verheirateten Priester und muß gestehen: es sind oft Männer von wahrem „Seeleneifer“ und oft „näher am Menschen“ als die katholischen Zölibatäre. Der katholischen Kirche fehlen solche Charaktere!
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#105   Marcelus   13:25:24 | Samstag, 5. April 2008
@Parmenas: Familienväter sind keine Sodomiten, sondern grundsätzlich normal orientiert
Und dennoch sind unter verurteilten Kinderschändern auch Familienväter, diese vergreifen sich aber an Mädchen.
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#104   Kurt K.   13:22:47 | Samstag, 5. April 2008
Parmenas
Mich interessiert dieses Themaviel zu wenig. Wiegt euch ruhig weiter in euren Wahnvorstellungen
Jaja, gute Ausrede, wenn man Ihren Schwachsinn widerlegt…
:-D :-!
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#103   Parmenas   13:22:12 | Samstag, 5. April 2008
@Marcelus: Die Frage ist doch
erst einmal, welchen Anteil heterosexuelle Täter unter den Pädos haben. Nach meiner Schätzung sind das etwa 5%.
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#102   Marcelus   13:20:10 | Samstag, 5. April 2008
@Parmenas: Ihre Einschätzung
Die Aussage, Pädophileseien meist „brave Familienväter“ dürfte auf Phantasie beruhen. Nach meiner Schätzung sind 95% der Pädophilen homosexuelle Perverse.
Verurteilte Familienväter schänden im Großteil der Fälle bekanntermaßen junge Mädchen.
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#101   Parmenas   12:54:41 | Samstag, 5. April 2008
Mich interessiert dieses Thema
viel zu wenig. Wiegt euch ruhig weiter in euren Wahnvorstellungen …
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#100   Kurt K.   12:52:43 | Samstag, 5. April 2008
@ Parmenas: Nicht schwafeln – bestätigen!
Das ist meine Schätzung, ich bin mir aber sicher, daß diese sich wird leicht bestätigen lassen.
Na dann! Auf auf! Wos doch so leicht ist, dass zu bestätigen?
:-D
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#99   Parmenas   12:48:23 | Samstag, 5. April 2008
@Amanda: Das ist meine Schätzung,
ich bin mir aber sicher, daß diese sich wird leicht bestätigen lassen. Übrigens, die Aussage daß Pädophilie so etwas wie eine angeborene Neigung sei, beruht auf reiner Phantasie. Es dürfte sich bei Heteros um eine Entwicklunsgstörung bzw. -hemmung handeln, bei Schwuchteln ist sie sozusagen Teil ihrer pervertierten und zerrütteten Persönlichkeit. Wobei man sich fragen muß, was nun perverser sei, einen Knaben zu „schänden“ oder einen angeblich Erwachsenen …
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#98   Amanda   12:39:28 | Samstag, 5. April 2008
@Horst Metzker
Sie irren, wenn Sie zwischen Ehelosigkeit und Keuschheit trennen. Natürlich ist auch ein katholischer Priester zur Keuschheit verpflichtet.
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#97   Kurt K.   12:35:06 | Samstag, 5. April 2008
Amanda
Erstens: Wenn jemand pädophil ist, hat er diese Neigung quasi von Geburt an und wird sich ihrer bewusst, sobald die Sexualität erwacht – also in der Pubertät. Und die wenigsten leben da schon im Zölibat.
1) Ist das erwiesen, dass Pädophilie genetisch bedingt ist? Hätte da gerne einen Link zu – bisher dachte ich, sie Ursache sei noch unbekannt.
2) Pädophile Menschen ergreifen öfter als andere Menschen Berufe, bei denen sie mit Kindern in Kontakt kommen können. Das weiss ich aus einer demenstprechenden Vorlesung, bei denen uns damaligen Lehramtsneulingen ans Herz gelegt wurde, unsre Motivation, Lehrer zu werden, zu überprüfen. Pfaffen kommen an Kinder heran – und es ist zudem auch noch „normal“, nichts mit Frauen zu haben. Es ist quasi der Perfekte Beruf für Menschen, die mit erwachsenen Frauen nichts anfangen können. Niemand schaut Pfaffen doof an, wenn sie mit Frauen nichts am laufen haben.
Der angebliche Zusammenhang zwischen dem Zölibat und pädophil motivierten Straftaten ist völlig willkürlich konstruiert
Nein, ist er nicht. Suchen Sie mal im Netz nach evangelischen Kinderficker-Pfarrern und katholischen Kinderficker-Pfarrern…
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#96   Amanda   12:23:08 | Samstag, 5. April 2008
@Parmenas
Nach Ihrer Schätzung? Oder ist die von Ihnen genannte Zahl in irgendeiner Weise belegbar?
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#95   Horst Metzker   12:22:48 | Samstag, 5. April 2008
Liebe Freunde, soweit ich weiß
haben Priester die Ehelosigkeit gelobt, Nonnen und Brüder hingegen die Keuschheit. Wo ist also das Problem mit schwulen Pfarrern? Vielleicht liegt das Problem bei uns selbst?
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#94   Parmenas   12:17:34 | Samstag, 5. April 2008
Die Aussage, Pädophile
seien meist „brave Familienväter“ dürfte auf Phantasie beruhen. Nach meiner Schätzung sind 95% der Pädophilen homosexuelle Perverse.
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#93   Amanda   12:11:14 | Samstag, 5. April 2008
Pädophilie und Zölibat
Da es weiter unten schon mal zur Sprache kam, möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass kein nachweislicher Zusammenhang zwischen Zölibat und pädophiler Veranlagung besteht.
Erstens: Wenn jemand pädophil ist, hat er diese Neigung quasi von Geburt an und wird sich ihrer bewusst, sobald die Sexualität erwacht – also in der Pubertät. Und die wenigsten leben da schon im Zölibat.
Zweitens: Die weitaus meisten Pädos sind „ganz normal“, also heterosexuell veranlagt, verheiratet, brave Familienväter. Zölibatäre Täter machen einen verschwindend niedrigen Prozentsatz aus.
Der angebliche Zusammenhang zwischen dem Zölibat und pädophil motivierten Straftaten ist völlig willkürlich konstruiert und dient lediglich dazu, der verachteten zölibatären Lebensform endgültig den Gnadenstoß zu versetzen.
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#92   Ydefix   04:54:58 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.:
„der Sündenfall hat so wie er in der Bibel steht jedenfalls nicht stattgefunden“
Die Evolution hat -so wie sie gegenwärtig fast alle Evolutionsbiologen annehmen-, nicht oder ganz anders stattgefunden. In Wahrheit gibt es genetisch polyvalente Grundtypen, die am Anfang geschaffen wurden.
Was ich meine:
Nix genaues weiß man nicht. Man kann nur schätzen und vermuten… :'(
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#91   Kurt K.   04:44:41 | Samstag, 5. April 2008
Noch eines, Daniel, dann geh ich auch in die Heia.
Jaja, ich weiss ich weiss… „Ackerboden“ und „Land“ sind auch mögliche Übersetzungen. „Ackerboden“ macht aber kaum Sinn, also ist entweder „Land“ oder „Erde“ gemeint. Und beides ist bedeutungsgleich. „Alles leben auf dem Land“ oder „alles Leben auf der Erde“… wurscht.
Und was ganz witzig ist: Um den Sündenfall drücken Sie sich. Denn auch wenn es eine genetische Eva gegeben haben sollte (was im Moment in der Tat wissenschafliche Diskussion ist) – der Sündenfall hat so wie er in der Bibel steht jedenfalls nicht stattgefunden – und was das für das Christentum bedeutet, muss ich Ihnen ja wohl nicht sagen, oder?
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#90   Ydefix   04:37:47 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.:
Für das Wort „Erde“ gibt es im hebräischen unterschiedliche Bedeutungen. Es kann je nach dem Wort einfach „Ackerboden“ (wie im „zweiten Schöpfungsbericht“ im Garten Eden) oder die gesamte Erde meinen. Es ist doch beachtenswert wenn dafür unterschiedliche Begriffe verwendet werden (auch bei dem Wort, was im Deutschen nur mit „Erschaffen“ übersetzt wird).
Ich werde morgen, äh heute, nochmal nachschauen, welches Wort da genau verwendet wird…
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#89   Kurt K.   04:32:07 | Samstag, 5. April 2008
Daniel Stöhr
Sintflut: Naja, da steht etwas von einer großen Flut, wo alles Leben vernichtet wurde. […] Dass es auf der ganzen Erde war, ist kein Glaubenssatz.
Da? Wo? Also HIER www.bibel-online.net/…uch/01.1-mose/7.html steht schon was von einer globalen Flut…
Turmbau zu Babel: Weiß ich nicht, kann man es ausschließen?
Ja. kann man.
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#88   Ydefix   04:24:54 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.:
„Im Lichte der Tradition kann natürlich niemand sagen, dass diese ganzen At-Geschichten (Noah, Babel, Adam und Eva, Schöpfung, Sündenfall, etc etc pp) nur Metaphern seien. Denn die RKK hat gelehrt, dies sei die wirkliche Geschichte.“
Das stimmt schon, als reine Metaphern können sie nicht angesehen werden.
Aber positiv wissen, dass es nicht so war bzw. einen wahren Kern hat, kann man mit Sicherheit nicht.
Es ist theoretisch auch möglich, eine strikt 6-Tage-Kreationismus-Haltung zu haben. Man muss dann nur zugestehen, dass man noch einige Dinge nicht erklären kann, wie eben die Sintflut als weltweites Ereignis (siehe „Wort und Wissen“).
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#87   Kurt K.   04:15:45 | Samstag, 5. April 2008
@ Tapir / Stöhr
@ Tapir a.abcnews.com/…_tapir_070509_ms.jpg:
aber wenn ich das richtig sehe, wäre ja auch ein neuer Papst unfehlbar und könnte bespielsweise erklären, daß er Schwule toll findet – und dann????
Soo kann er das zwar erklären – das wäre dann aber kein Dogma, sondern seine Meinung. Er könnte aber z.B. die Gleuabenswahrheit verkünden, dass Sodom und Ghomorra lediglich von unterlassener Gastfreundschaft handeln. Im Prinzip könnte er das. Aber praktisch natürlich nicht, denn Dogmen müssen „im Lichte der Tradition“ richtig sein.
Und das ist das Problem. Im Lichte der Tradition kann natürlich niemand sagen, dass diese ganzen At-Geschichten (Noah, Babel, Adam und Eva, Schöpfung, Sündenfall, etc etc pp) nur Metaphern seien. Denn die RKK hat gelehrt, dies sei die wirkliche Geschichte.
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#86   Ydefix   04:13:19 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.:
„Also, Daniel, wie siehts aus mit den anderen Dingen der Lehre der RKK: Glauben Sie, dass die Sintflut so, wie es in der Bibel steht, wirklich stattgefunden hat? Gab es Adam und Eva real? Und hat der Turmbau zu Babel die verschiedenen Menschensprachen hervorgebracht?“
Sintflut: Naja, da steht etwas von einer großen Flut, wo alles Leben vernichtet wurde. Das kann sicher passiert sein, in einer Dokumentation kam auch mal, dass es im nahen Osten wahrscheinlich passiert ist. Dass es auf der ganzen Erde war, ist kein Glaubenssatz.
Adam und Eva: rein wissenschaftlich gesehen ist eine „mitochondriale“ Eva wahrscheinlich, also eine Frau von der alle heute lebenden Frauen abstammen. Bei den Männern gibt es ähnliche Hinweise beim Y-Chromosom. Auch wenn der Mensch von den Australopithecinen abstammt, es wäre nicht zwingend eine Widerlegung, dass es Adam und Eva gab.
Turmbau zu Babel: Weiß ich nicht, kann man es ausschließen?
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#85   tapir †   04:08:15 | Samstag, 5. April 2008
Herr Stöhr…
Das ist eine Ausdrucksweise , die ich tatsächlich niemals benutze – zur Not müßten sie alle Zeichen zählen und würden bewiesen bekommen, daß mit SCH… genau 1500 erreicht war.
Im Übrigen haben Sie mich auch tatsächlich bei einem Irrtum ertappt – ich gestehe, daß ich mich zwar recht gut mit der RKK, der vatikanischen Geschichte und der Kriminalgeschichte des Christentums auskenne – nicht bewandert bin ich allerdings in den feinen Unterschieden all der abgefallenen Sekten.
Zu welcher gehören Sie denn?
Und erkennen Sie die Päpste P VI, JPI, JPII und BXVI als Päpste an?
Wenn nicht, wer ist für Sie sonst eine Autorität?
Oder akzeptieren Sie gar keine Päpste als Autoritäten?
Ich würde auch das gut verstehen – immerhin waren Typen wie der Borgia Alexander VI eindeutig charakterlich vollkommen enthemmte und verabscheuungswürdige Widerlinge.
Man kann ja durchaus differenzieren und neben dem allseits beliebten J XXIII war JPI ganz offensichtlich ein hochehrenwerter Mensch.
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#84   Ultramontanus   04:04:51 | Samstag, 5. April 2008
@tapir:
Bist du etwa der „tammox“? Der ist damals auch immer mit den Renaissance-Päpsten gekommen.
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#83   Kurt K.   04:03:18 | Samstag, 5. April 2008
Daniel Stör
Ich hatte eben einen langen Text geschrieben, aber dann gabs nen Seitenladefehler. Den schreib ich jetzt nimmer neu.
Abgekürzt: Wo HS genau herkommt ist noch unklar – daher lassen wir das Thema mal bleiben hierbei, es ist nämlich nur EINES der von mir angesprochenen Dinge.
Also, Daniel, wie siehts aus mit den anderen Dingen der Lehre der RKK: Glauben Sie, dass die Sintflut so, wie es in der Bibel steht, wirklich stattgefunden hat? Gab es Adam und Eva real? Und hat der Turmbau zu Babel die verschiedenen Menschensprachen hervorgebracht?
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#82   Ydefix   03:58:32 | Samstag, 5. April 2008
@tapir:
Schreib doch das „sch…“ aus, soll es „scheiße“ heißen?
Nö, die Piusbrüder erkennen ja gerade die „nachkonziliaren“ Päpste an, im Gegensatz zu den Sedisvakantisten.
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#81   tapir †   03:56:18 | Samstag, 5. April 2008
Sorry Stöhr
Mein letztes Posting klang unabsichtlich unfreundlich – ich hatte beim Tppen nicht auf den Text gesehen und so war mir entgangen, daß mir die Buchstaben ausgegangen waren:
Es sollte heißen:
Und um Stöhre bräuchte sich ein solch hypothetischer Papst nicht sorgen – Stöhr ist doch eh sch…
EH SCHON ZU DEN PIUSBRÜDERN GEWECHSELT UND ERKENNT DIE PÄPSTE NACH J XXIII OHNEHIN NICHT MEHR AN.
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#80   Ultramontanus   03:55:24 | Samstag, 5. April 2008
tapir:
„Es wäre ja immerhin dann auch nicht mehr wegzudiskutieren.
Und um Stöhre bräuchte sich ein solch hypothetischer Papst nicht sorgen – Stöhr ist doch eh sch…“
Griff, in’s Klo – Hobbypsychologe!
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#79   Ydefix   03:51:53 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.:
„Alles widerlegt – und dennoch kann die RKK das in der Lehre nicht einfach so ändern und als Metaphern sehen, weil es Leute wie Stöhr gint, die dann anfangen rumzuheulen.“
Keine Angst, so schnell heule ich nicht.
Homosexuelle Neigung wird übrigens nach meinem Kenntnisstand (popularwissenschaftliche Medien) psychisch erworben, die Gene können lediglich unterstützend wirken.
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#78   tapir †   03:51:26 | Samstag, 5. April 2008
Gratulation Herr Stöhr!
Nun dachte ich eigentlich, daß mich nicht mehr verblüffen kann – aber Ihre Erkenntnis:
Und den Talmud, also den hätte ich auch als Papst verbieten lassen, immerhin wird darin ja Jesus in siedendem Sperma gekocht.
Belehrt mich dann doch einer bisher nicht für möglich gehaltenden Form des Wahns!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Ich darf Ihnen zur Nacht noch ein paar echte unfehlbare Päpste anempfehlen?
Potent war auch Innozenz VIII. (1484 bis 1492), der sich an seinen acht Töchtern ebenso verging wie Julius III. (1550 bis 1555) an seinen zwei Söhnen – zum Lohn für ihre sexuellen Frondienste weihte er sie 15jährig zu Kardinälen. Zu ihrem Höhepunkt gelangte die papale Pornokratie unter Alexander VI. (1492 bis 1503), der den Heiligen Stuhl endgültig zum Sündenpfuhl machte. Er war ein Unverwüstling sondergleichen, der jede Nacht 25 der formschönsten Freudenmädchen Roms zu sich befahl. Daneben verfügte der Papst aus der berüchtigten Familie der Borgias noch über genügend Ausdauer, um mit seiner Kindsbraut Giulia, seiner Tochter Lucrezia sowie deren Mutter und Großmutter zu konkubieren.
@ Kurt K.
Ja, Sie haben recht – aber wenn ich das richtig sehe, wäre ja auch ein neuer Papst unfehlbar und könnte bespielsweise erklären, daß er Schwule toll findet – und dann????
Es wäre ja immerhin dann auch nicht mehr wegzudiskutieren.
Und um Stöhre bräuchte sich ein solch hypothetischer Papst nicht sorgen – Stöhr ist doch eh sch…
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#77   Kurt K.   03:45:19 | Samstag, 5. April 2008
@ Tapir / Stöhr
@ Tapir www.cmzoo.org/tapir7-03W.jpg (herzallerliebst – sorry, ich kann nicht anders :&) ):
Ich meinte nicht das Unfehlbarkeitsdogma des Papstes. Ich meinte die Unfehlbarkeit der Lehre. Dogmen, die der Papst ex cathedra ausspricht, sind bisher immer absolut unwiderlegbare Sachen gewesen (also leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel z.B., unbefleckte Empfängnis) und die sind nicht das Problem. Diese Dinge sind wirklich einfach Glaubenssache und kein Gegenstand naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.
Was ich meine sind eher so Sachen wie: Homosexualität ist Sünde. Da wirds halt problematisch für die RKK. Mittlerweile geht die Wissenschaft ja schon davon aus, dass dies eine ererbte Sache ist, Beweise dafür gibts noch nicht, aber deutliche Hinweise (also z.B. schwule Tiere, bei denen man das ja nicht auf den Zeitgeist schieben kann). Oder eben die Schöpfungsgeschichte, oder die Sintflut, Sodom und Ghomorra, Adam und Eva, Turmbau zu Babel und all dieser Kram. Alles widerlegt – und dennoch kann die RKK das in der Lehre nicht einfach so ändern und als Metaphern sehen, weil es Leute wie Stöhr gint, die dann anfangen rumzuheulen.
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#76   Ydefix   03:41:08 | Samstag, 5. April 2008
@tapir:
„Wenn ich davon ausgehe, daß Sie des Lesens mächtig sind, müßten Sie eigentlich den gewaltigen weltweiten Proteststurm gegen den genannten Seligsprechungsprozss im Jahr 2000 mitbekommen haben.
Darüber sind inzwischen dutzende Bücher verfasst worden und ich kenne überhaupt keine seriöse Stimme, die bestreiten würde, das Pius IX ein echter Judenfeind war.“
Das braucht man nicht mehr zu kommentieren…
Und den Talmud, also den hätte ich auch als Papst verbieten lassen, immerhin wird darin ja Jesus in siedendem Sperma gekocht.
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#75   tapir †   03:37:47 | Samstag, 5. April 2008
@Stöhr
Pio Nono antisemitisch…
Wenn ich davon ausgehe, daß Sie des Lesens mächtig sind, müßten Sie eigentlich den gewaltigen weltweiten Proteststurm gegen den genannten Seligsprechungsprozss im Jahr 2000 mitbekommen haben.
Darüber sind inzwischen dutzende Bücher verfasst worden und ich kenne überhaupt keine seriöse Stimme, die bestreiten würde, das Pius IX ein echter Judenfeind war.
Bsp: juedische.rundschau.ch/showart.asp?ID=669
[kursiv]Pius IX erneuerte die Diffamierungen der Juden, verbot die Ausübung der meisten Handwerksberufe, Besitz von Grund und Boden wurde ihnen untersagt, den Talmud liess er auf den Index der verbotenen Bücher setzen.
Diese politische Haltung fand den Abscheu der ganzen zivilisierten Welt in Westeuropa und den USA. International bekannt wurde die Judenfeindschaft Pius IX. auch durch die sogenannte Mortara-Affäre. Am 23. Juli 1858 drang ein Bologneser Polizeikommandant in das Haus der jüdischen Kaufleute Mortara ein und raubte deren sechsjährigen Sohn Edgaro, weil dieser angeblich Christ sei.
Erst im Jahre 1870, als der Kirchenstaat zu bestehen aufhörte, wurden die Juden von ihren Jahrhunderte langen Peinigungen erlöst. Dies aber war ein besonderer Anlass für Pius IX., um sich in Predigten und Reden zu hasserfüllten Tiraden gegen die Juden hinreissen zu lassen. 1873 wiederholte er seine Angriffe in einer noch schärferen, das ganze Vokabular antijüdischer Verketzerung aus Jahrhunderten enthaltender Weise. Der Antijudaismus alter Pr…
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#74   Ydefix   03:35:13 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.:
„Hat Tapir bereits getan, nur ham Sies mal wieder überlesen: Es gibt in anderen christlichen Konfessionen weit weniger Kindesmissbrauch durch Priester. Und was ist der auffälligste Unterschied in den Lebensweisen? Na? Riiichtiiig! Der Zölibat.“
Wissen Sie was Voraussetzung ist, um katholisch zu sein? Demnach sind alle diese Kindermissbraucher eben gar keine Katholiken bzw. haben überhaupt keine Priesterweihe…
In anderen Konfessionen gab/gibt es weniger Missbrauch? Ah ja, ich kenne da keine Statistiken. Pauschale Behauptungen ersetzen nunmal keine logischen Begründungen.
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#73   Kurt K.   03:31:10 | Samstag, 5. April 2008
Stöhr: Weil nicht sein kann was nicht sein darf?
1.Es stimmt nicht, dass der Zölibat „machtpolitisch“ motiviert war
2. Es stimmt nicht, dass sich bei Jesus keine Anklänge an den Zölibat finden
Aha. Bibelstellen bitte.
3. In der katholischen Kirche gilt das Traditionsprinzip, wer das nicht akzeptiert muss Protestant oder was anderes werden.
GENAU das passiert gerade. Zu Hunderttausenden treten die Menschen aus.
4. Was soll Phädophilie mit dem Zöllibat zu tun haben? Logische Begründung bitte!
Hat Tapir bereits getan, nur ham Sies mal wieder überlesen: Es gibt in anderen christlichen Konfessionen weit weniger Kindesmissbrauch durch Priester. Und was ist der auffälligste Unterschied in den Lebensweisen? Na? Riiichtiiig! Der Zölibat.
denn wenn es keine höhere Macht gibt und nur Zufall und Notwendigkeit hin- und herspielen, dann ist niemand für etwas verantwortlich und alles ist egal.
Aha. Sie, D. Stöhr, ermorden also nur deswegen keinen, weil Gott das verboten hat. Hätte Gott das nicht verboten, dann würden sie brandschatzend, mordend und vergewaltigend durch die Welt ziehen, oder was?
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#72   Ydefix   03:27:46 | Samstag, 5. April 2008
Pius IX. also „antisemitisch“
Woraus geht denn das hervor?
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#71   tapir †   03:24:04 | Samstag, 5. April 2008
@ Kurt K. Ich stimme Ihnen zu – nur ist das Problem eigentlich erst kürzlich so verschärft worden
, indem JP-II Pio Nono selig gesprochen hat (2000) – eben den Papst, der das Unfehlbarkeitsgebot durchdrückte. Offenbar wollte JP-II dies unterstreichen, denn eigentlich hätte die extreme antisemitische Einstellung Pius IX eine Seligsprechung nicht gerade geboten. Ich glaube nämlich, daß JP-II selbst ausdrücklich kein Antisemit war, sondern daß ihm im Gegenteil an der Versöhnung gelegen war.
Dieses Dogma ist also erst jüngst zementiert worden.
@ HBR: Und diese kann man nicht einfach dem Zeitgeist unterwerfen.
Nun ja, das ist eine kühne Behauptung – aber eben nicht historisch belegbar – im Gegenteil – Päspte und Gegenpäpste haben sehr wohl immer wieder dem Zeitgeist gehuldigt und sich gegenseitig widersprochen. Ich erinnere nur an die sich ständig wandelnde Einstellung zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, der Existenz der Hölle, der Vorstellung wie die Seelen in den Himmel kommen, usw.
Davon mal abgesehen gab es dann doch eine Menge UNFEHLBARE Päpste, deren Ausschweifungen auch vom Vatikan eben gerade mit dem Zeitgeist erklärt werden:
– Papst Johannes XII. (955 bis 963) in der Peterskirche ein Bordell betrieb – bis er beim Koitalvollzug vom Ehemann einer seiner vielen Buhlerinnen erstochen wurde;
– Papst Paul II. (1464 bis 1471) sich am Folterschmerz von nackten Männern erregte, bevor er es mit seinen Lustknaben trieb – er schied durch mors in paedicatio, den Tod beim Verkehr zwischen Mann und Mann.
Weitere Beispiele gefällig?
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#70   Ydefix   03:19:57 | Samstag, 5. April 2008
@tapir, alles falsch.
1.Es stimmt nicht, dass der Zölibat „machtpolitisch“ motiviert war
2. Es stimmt nicht, dass sich bei Jesus keine Anklänge an den Zölibat finden
3. In der katholischen Kirche gilt das Traditionsprinzip, wer das nicht akzeptiert muss Protestant oder was anderes werden.
4. Was soll Phädophilie mit dem Zöllibat zu tun haben? Logische Begründung bitte!
Was hier ausgefochten wird, ist was ganz anderes: evolutionäres Weltbild kontra christliches Weltbild. In der Evolution ist der Trieb, egal auf was gerichtet, egal. Die Evolution fragt nicht nach Moral, sondern nach Selektion. Ein Schwuler gibt die Gene nicht weiter, aber wie gesagt, es kümmert keine höhere Macht, weil die Evolution ein blinder Prozess ist, der uns Menschen irgendwann hinter sich lässt.
Das ist der Grund, warum auch so etwas wie der Zöllibat angegriffen wird, denn wenn es keine höhere Macht gibt und nur Zufall und Notwendigkeit hin- und herspielen, dann ist niemand für etwas verantwortlich und alles ist egal.
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#69   Kurt K.   03:10:24 | Samstag, 5. April 2008
@ HBR / tapir
Hier mal für alle, die keine Tapire kennen: Ein knuddeliges Exemplar! homepage.mac.com/…/brazilian_tapir.jpg :&)
@ HBR
Die katholische Kirche würde ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn…ihre Lehre nicht „in Beton gegossen“ wäre.
Schließlich hat die katholische Kirche die Aufgabe, die göttlichen Glaubenswahrheiten zu lehren. Und diese kann man nicht einfach dem Zeitgeist unterwerfen.
Falsch. Jeder Depp, der ungeachtet neuerer Erkenntnisse dogmatisch an seinem Kack festhält, verliert jegliche Glaubwürdigkeit.
„Wer A sagt muss auch B sagen“ stimmt nämlich nicht. „Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A schon falsch war.“ Das stimmt.
Aús diesem Grunde ist die Wissenschaft so hoch angesehen heute. Eben WEIL sie nicht an ihren eigenen Erkenntnissen festhält, sondern diese immer wieder selber in Frage stellt und sie an die neuesten Erkenntnisse anpasst.
Mach die RKK auch – zum Teil wenigstens. Die Schöpfungsgeschichte nimmt kein normaler RKK-Priester mehr wörtlich. Nur Idioten tun das noch.
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#68   tapir †   03:06:45 | Samstag, 5. April 2008
da ist jemand sehr naiv
Biene Maja: tapir
Askese arbeiten statt Sex im Kopf Beherrschung seiner Triebe Liebe ist nicht gleich Sex. Ein Mann Gottes soll hinweisen auf die Ewigkeit auf das Bleibende er soll Christus ähnlich werden der sich hingegeben hat für uns Gute Nacht es ist schon spät
Gute Frau – Sie meinen, daß Gott von Priestern auf etwas hingewiesen werden müsse?
Und wie sehr soll ein Priester Christus ähnlich werden? Dann sollte er offenbar also DOCH heiraten meinen Sie, denn Christus war ja höchst wahrscheinlich verheiratet.
Christus hat sich hingegeben? Wenn er wußte, daß er Gottes Sohn ist und ohnehin wieder aufersteht?
Oder meinen Sie etwa, daß Jesus Christus das nicht wußte – also ein Unwissender war?
Das ist theologisch alles nicht recht haltbar und vom Zölibat hat Jesus nun ganz sicher niemals etwas gesagt – egal ob er wußte oder nicht wußte.
Das ist eine zutiefst irdische und menschlich-machtpolitische Konstruktion, die heute aber zu den von mir vorher geschilderten sexuellen Abartigkeiten unter den Zwangszölibatisierten führt.
In der Folge also der RKK für lange Zeit die allgemeine Assoziation zu Kinderschändern, Pädophilie und Päderastie beschert hat?
Wessen Intention sollte denn das gewesen sein?
Offenbar jemand, der dem heutigen real existierenden Katholizismus maximal schaden wollte.
Operation gelungen! www.youtube.com/watch?v=iGZSvdSsoAE
Ebenfalls eine geruhsame Nacht.
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#67   HBR   03:02:47 | Samstag, 5. April 2008
Die katholische Kirche würde ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn…
ihre Lehre nicht „in Beton gegossen“ wäre. Schließlich hat die katholische Kirche die Aufgabe, die göttlichen Glaubenswahrheiten zu lehren. Und diese kann man nicht einfach dem Zeitgeist unterwerfen.
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#66   Kurt K.   02:56:36 | Samstag, 5. April 2008
@ Tapir (schöner Nick übrigens):Ein vielschichtiges Problem
Mein Lieblings-Tapir ist übrigens der Schabracken-Tapir – das nur am Rande. :-)
Die RKK hat sich ganz gewaltig selber ein Bein gestellt und hat nun das Problem, dass sie an ihrer Lehre im Grunde nichts ändern kann – auch wenn sie gerne wollte. Und dass „sie“ eigentlich was ändern will, zeigt ja das hier so viel geschmähte Vatikanum II und die Häresie-Vorwürfe an viele Päpste.
Wenn also die heutigen Kleriker nun feststellen, dass dies oder jenes was ihre Vorgänger geglaubt und gelehrt haben, offensichtlich Unsinn ist, dann können sie es trotzdem nicht ändern – denn die Lehre gilt als unfehlbar. Das war so lange ganz praktisch, wie die Menschen „dumm“ waren (also ungebildet und uninformiert). Mit diesem Unfehlbarkeits-Gedöns konnte man ruck-zuck Kritiker um die Ecke bringen oder mundtot machen und dennoch die Lehre anpassen – hat ja kaum einer wirklich mitbekommen.
Heute hingegen kann die RKK nichts mehr gegen Kritiker tun und hat eine in Beton gegossene Lehre. Egal was die Menschheit herausfinden mag (z.B. vielleicht HS = angeboren) – die RKK muss an ihrer betonnierten Lehre festhalten.
Tja… da hat sie sich selbst ganz gewaltig ein Bein gestellt…
Das wird ihr über kurz oder lang das genick brechen.
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#65   Mildret M   02:55:15 | Samstag, 5. April 2008
Weg mit den Fesseln der Enthaltsamkeit!
Richtig, weg mit dem alten Zölibatmuff- dadurch würde die ganze katholische AG wieder glaubwürdiger.
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#64   Biene Maja   02:47:55 | Samstag, 5. April 2008
tapir
Askese arbeiten statt Sex im Kopf Beherrschung seiner Triebe Liebe ist nicht gleich Sex. Ein Mann Gottes soll hinweisen auf die Ewigkeit auf das Bleibende er soll Christus ähnlich werden der sich hingegeben hat für uns Gute Nacht es ist schon spät
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#63   tapir †   02:17:30 | Samstag, 5. April 2008
@ Geyer
FG: das Beweist ja gerade dass wir richtig liegen !
Was beweist das?
Daß es in der RKK so derartig viele Fälle von Pädophilie und sexuellen Übergriffen durch Priestern auf Knaben gibt?
Daß Priesterseminare wie St Pölten geradezu magische Anziehungskraft auf sexuell Verwirrte aller Couleur ausüben?
Daß der Regens von St Pölten 40.000 Homo-Porno-Bilder auf seinen PC speicherte und sexuelle Ausschweifungen mit den Seminaristen nachspielte?
Daß sich in Rom eine ganze Subkultur von Strichjungen etabliert hat, die auf Kunden aus dem Vatikan spezialisiert sind?
Daß weltweit schon die sexuelle Fixierung von katholischen Priestern auf Jungs Gegenstand von Gespött de.youtube.com/watch?v=iGZSvdSsoAE ist?
Diese Art Skandale gibt es in anderen christlichen Konfessionen deutlich weniger und die haben alle keinen Zölibat.
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#62   Kurt K.   02:10:51 | Samstag, 5. April 2008
Geyer: haha.
„Bedenken Sie bitte, daß in anderen christlichen Kirchen genau umgekehrt argumentiert wird.“
das Beweist ja gerade dass wir richtig liegen !
Hahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha…
Hm?
Nochmal drüber nachdenk.
Ergebnis:
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA…
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#61   Florian Geyer   02:01:59 | Samstag, 5. April 2008
tapir
„Bedenken Sie bitte, daß in anderen christlichen Kirchen genau umgekehrt argumentiert wird.“
das Beweist ja gerade dass wir richtig liegen !
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#60   tapir †   02:00:29 | Samstag, 5. April 2008
Wie bitte FrlMaja?
@ Biene Maja Askese ein Homo Priester braucht seine Neigung nicht offen Bekennen geschweige dem ausleben er soll ein Vorbild sein ein Mann Gottes sein
Darf ich Sie bitten dies genauer zu erklären?
Wie kann denn jemand Vorbild sein, der nun gerade nicht so agiert, wie es nun einmal menschlich ist?
Bedenken Sie bitte, daß in anderen christlichen Kirchen genau umgekehrt argumentiert wird.
Die Katholische Nomenklatura steht hier auf völlig verlorenem Posten. In der orthodoxen Kirche, zu der Benedikt XVI ja ausdrücklich wieder mehr Nähe sucht, ist es gar VORSCHRIFT, daß ein Priester verheiratet sein muß – nur so kann er seiner Gemeinde als Vorbild dienen.
Die RKK-Haltung ist hier singulär und allein schon deshalb problematisch, weil eben nur in der RKK auch diese enorme Masse von pädophilen Mißbrauch existiert. Wenn man dazu noch Schätzungen bedenkt, daß im Vatikan selbst rund die Hälfte aller Geistlichen schwul sein soll, bekommt man einen ganz anderen Verdacht, weswegen ausgerechnet die RKK so auf dem Zölibat beharrt.
Wäre der Zölibat so eine wunderbare Sache, wie Sie ihn beschreiben, müßten doch viele Priester ihn mit Freuden freiwillig befolgen. Aber das glaubt offenbar der Klerus selbst nicht. Daher der Zwang und daraus folgend auch die totale Unglaubwürdigkeit der RKK.
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#59   Kurt K.   01:58:29 | Samstag, 5. April 2008
Jörg G
Wieso haben Prieser zu viel Zeit? Und das u. U.bei 5 Pfarren, die sie zu versorgen haben!
HEUTE nichtmehr, das ist wahr. Aber dieser ganze Mist kommt ja auch nicht aus der Gegenwart, sondern aus längst vergangenen Zeiten.
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#58   Jörg Guttenberger, Köln   01:56:55 | Samstag, 5. April 2008
Kurt K.:Priester
Wieso haben Prieser zu viel Zeit? Und das u. U.bei 5 Pfarren, die sie zu versorgen haben!
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#57   Kurt K.   01:53:00 | Samstag, 5. April 2008
Diese ganze Religion
ist krank.
Wie können Gedanken etwas verwerfliches sein? Ist doch echt behämmert.
So einen Kack können sich nur Menschen ausdenken, die zuviel Zeit haben… so wie Priester zum Beispiel.
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#56   Jörg Guttenberger, Köln   01:50:51 | Samstag, 5. April 2008
Zölibat
setzt natürlich auch sonst eine geistliche, nicht zu sehr dem Genuß verpflichteten Lebensweise voraus, das wird immer wieder übersehen. Wer sich bei der Nahrungsaufnahme nicht behrrschen kann und auch sonst drauflos lebt, ist für sexelle Enthaltsamkeit nicht geschaffen. Ich darf hier auf die Regel des hl. Benedikt verweisen.
Hinzu kommt eine Körper- und Emotionsbeherrschung, wie sie für jedes geistliche Leben selbstverständlich ist. Askese ist hilfreich, aber keine unbedingte Voraussetzung. Andererseits gibt eine solche Lebensweise auch die Kraft, die genannten Probleme zu beherrschen.
Eine wichtige Hilfe leistet hier eine angemssene Atemtechnik im Sinne einer natürlichen Unverkrampften und tiefen Atmung. Auch sonst haben verkrampfte Menschen mit einem enthaltsamen Leben mehr Schwierigkeiten, als natürlich und unverkrampft Lebende.
Eine Hilfe kann auch Yoga, autogenes Training und Ähnliches bieten. Ich darf hier u. a. aufg „die fünf Tibeter“ verweisen, in denen eine diesbezügliche Übung ausführlich beschrieben wird. Hierbei darf man sich allerdings nicht alleine auf die Technik verlassen, die lediglich eine willkommene Hilfe bietet, mehr nicht, jedenfalls keine unabdingbare Voraussetzung.
Ohne entscheidende und durch geistliches Leben begründete Willensbildung geht es nicht.
Abschließend sei bemerkt: ein eheloses Leben ist genauso eine Sache der Berufung, wie zur Ehe, die zweifellos das Normale ist. Damit ist der ganzen Aufregung über den Zölibat die Grundlage entzogen.
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#55   Ydefix   01:50:17 | Samstag, 5. April 2008
@tapir:
„Homo + Hetero : Gedanken sind beide schlecht.
Ganz sündhaft wird es erst, wenn man das „umsetzt“ – also zur Tat schreitet.
Verstehe ich Sie da richtig?“
Nein, moraltheologisch kann schon die -rein gedankliche- Weiterführung eines Affekts sündhaft sein
„Wenn es das ist, was Sie meinen – worin liegt dann das besondere Problem bei der Homosexualität? Ginge man logisch Ihrer Prämisse nach, würde ein bekennender Heterosexueller, der außerhalb der Ehe geschlechtlich aktiv wird, demnach also auch per se NICHT katholisch sein können?“
Ich habe ja gerade gesagt, dass es möglich ist, dass jemand Katholik ist -also die Tugend des Glaubens besitzt-, und trotzdem in „schwerer Sünde“ lebt. Es schließt sich nicht zwingend aus.
Das schwere an der Homosexualität wird in der besonderen Perversion gesehen, weil der heterosexuelle Sünder sich in gewisser Weise noch innerhalb der Schöpfungsordnung bewegt, wie sie im Paradies geplant war.
„Ich fürchte, daß Sie dabei einige grundlegende Pfeiler des Evangeliums (Vergebung, Wer von euch ohne Sünde ist,…etc) vergessen haben“
Das würde man als Missbrauch der heiligen Schrift bewerten, weil es aben darum geht die Sünde, aber nicht den Sünder zu verurteilen.
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#54   Kurt K.   01:45:46 | Samstag, 5. April 2008
@ Stöhr: Was für eine hohe Moral
Und einer der sich offen als „Homosexuell“ bekennt, so etwas würde man als Ärgerniserregnd und damit sündhaft einstufen.
Wenn jemand ehrlich ist, ist das „ärgerniserregend“ und sündhaft?
Cool. Sich und den anderen einen Vorlügen – das ist also eine Tugend. Na fein. :-D
Also, natürlich können Gedanken moraltheolgisch gesehen Sünde sein, egal ob Homo- oder Heterosexuell.
Also, nach der katholischen Lehre mag das so sein… aber, Stöhr, sie wollen mir doch nicht auf die Backe binden, dass jemand, der heterosexuelle Gedanken hat (beim Anblick einer schönen Frau beispielsweise) sich nun entscheiden müsse, ob er katholisch bleiben wolle… :-D :-D :-D
Wenn doch: Zack! 99,9% aller Männer (ob hetero oder homo íst hier wurst) sind raus – die können nämlich nicht anders, als an Sex zu denken. Das ist so. Alleine schon das reden mit einer Frau bedeutet für den Mann: 30% mehr Testosteron im Blut… Männer denken Dutzende Male am Tag an Sex. Da können die gar nix machen. Das ist so.
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#53   Biene Maja   01:42:32 | Samstag, 5. April 2008
an alle
Askese ein Homo Priester braucht seine Neigung nicht offen Bekennen geschweige dem ausleben er soll ein Vorbild sein ein Mann Gottes sein
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#52   tapir †   01:39:42 | Samstag, 5. April 2008
@Stöhr
Lieber Herr Stöhr – grammatisch geht es je gerade ein wenig durcheinander bei Ihnen. Da fehlen ein paar Verben. Ich versuche mal trotzdem Ihren Gedanken zu folgen:
Homo + Hetero : Gedanken sind beide schlecht.
Ganz sündhaft wird es erst, wenn man das „umsetzt“ – also zur Tat schreitet.
Verstehe ich Sie da richtig?
Wenn es das ist, was Sie meinen – worin liegt dann das besondere Problem bei der Homosexualität? Ginge man logisch Ihrer Prämisse nach, würde ein bekennender Heterosexueller, der außerhalb der Ehe geschlechtlich aktiv wird, demnach also auch per se NICHT katholisch sein können?
Ich fürchte, daß Sie dabei einige grundlegende Pfeiler des Evangeliums (Vergebung, Wer von euch ohne Sünde ist,…etc) vergessen haben.
Vielleicht sollten Sie noch noch mal einen Blick in die Bibel werfen. o^/
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#51   Ydefix   01:38:26 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.: Hä- wie jetzt?
Ist jetzt doch die Neigung als solche schon Sünde?
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#50   Kurt K.   01:31:17 | Samstag, 5. April 2008
@ HBR: Legen Sie Maßstäbe an wie sie wollen
an Priester – lustig ists halt nur, dass so wahnsinnig viele Priester schwul sind…
Naja… kennt man ja. Wasser predigen und Wein trinken.
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#49   Ydefix   01:30:10 | Samstag, 5. April 2008
Kurt K.:
Aber deinen letzten Satz hast du nicht zitiert, nämlich der mit den Gedanken. Also, natürlich können Gedanken moraltheolgisch gesehen Sünde sein, egal ob Homo- oder Heterosexuell. Die Unterscheidung wird danach getroffen, ob man den Gedanken weiter nachgeht oder nicht. Und einer der sich offen als „Homosexuell“ bekennt, so etwas würde man als Ärgerniserregnd und damit sündhaft einstufen.
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#48   tapir †   01:23:48 | Samstag, 5. April 2008
Begriffswirrwarr von DS
Stöhr: Ich schrieb doch von „bekennenden“ Homos, also solchen, die sich zu einem entsprechenden Lebensstil bekennen.
@ Stöhr, entschuldigen Sie, daß ich mich einmische – aber ein Bekenntnis kann man nur ablegen zu etwas, zu dem man sich bewußt entscheidet, oder zu etwas daß man begangen hat.
Das ist aber gerade bei der Homosexualität per definitionem nicht so, da die Wahl eben nicht besteht.
Ebenso könnte man sich bekennen zu atmen, oder ein Mensch zu sein.
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#47   Kurt K.   01:23:21 | Samstag, 5. April 2008
Daniel Stöhr
Dann sollten Sie erstmal lesen lernen, bevor Sie gleich drauflosgeifern. Lesen Sie meinen Ausgangstext nochmal. Hier, ich stelle ihn nochmal NUR FÜR SIE ein:
„Also: Nehmen wir an, ein Mann ist katholisch (also offiziell, nicht so wie Sie katholisch definieren) und empfindet homosexuell. Er KANN nichts daran ändern.
Aber weil die RKK lehrt, dass nur praktizierte HS Sünde ist, lebt er enthaltsam – und gut ists.“
Und Sie antworten daraufhin: Ganz einfach: Der arme, arme, arme muss sich halt entscheiden ob er katholisch sein will oder nicht.
Hallooohoo?? Stöhr! Erst lesen, dann geifern.
Danke.
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#46   HBR   01:22:18 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K. In Sachen homosexuelle Priester
Homosexuelle Neigungen sind zwar nicht direkt eine Sünde, aber tendenziell ungeordnet. Und gerade bei Priestern gilt es, strenge Kriterien anzulegen. Vielleicht sollten Sie sich mal die Instruktionen des Vatikan über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen zu Gemüte führen. Gerne stelle ich Ihnen dazu den Link zur Verfügung:
www.vatican.va/…4_istruzione_ge.html
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#45   Ydefix   01:18:22 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.: Quark!
Ich schrieb doch von „bekennenden“ Homos, also solchen, die sich zu einem entsprechenden Lebensstil bekennen.
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#44   HBR   01:15:53 | Samstag, 5. April 2008
Freud? Ich bitte um Aufklärung…
und um Entschuldigung für meine Unkenntnis in diesem Zusammenhang O:)
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#43   Kurt K.   01:15:15 | Samstag, 5. April 2008
@ Daniel Stöhr
Aber damit sind sie dann eben in einem unauflöslichen Widerspruch
Und wenn Sie noch so oft mit dem Fuss aufstampfen, es hilft nichts.
Homosexuelle sind alleine wegen ihrer Neigung eben in keinerlei Widerspruch zur RKK. Nur zu Ihnen. Aber das interessiert die RKK nicht, wie Sie „katholisch-sein“ definieren.
Pech gehabt.
Und bissl peinlich für Sie, dass ich die kath. Lehre in dieser Hinsicht besser zu kennen scheine als Sie… :-S
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#42   tapir †   01:13:20 | Samstag, 5. April 2008
Ich bitte um Mäßigung im Ton!
HBR: Und gerade bei Geistlichen sollte die Messlatte doch etwas höher liegen. Schließlich ist der Priester ein Mann Gottes und sollte somit ein Vorbild für alle anderen Menschen sein, oder?
Hmmm, HBR – ob da nicht Freud im Spiel war, der Sie in dem Zusammenhang lüsternen Priestern von „Latte“ und „höher liegen“ sprechen ließ?????
Welche Synapsen in Ihrem Hirn wohl zu dieser Wortwahl führten?
Honi soit qui mal y pense
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#41   Ydefix   01:11:19 | Samstag, 5. April 2008
Nunja, es mag auch bekennende Homosexuelle
geben oder gegeben haben, die trotzdem den katholischen Glauben hatten und somit weiterhin nach der dogmatischen Definition Mitglieder der Kirche. Aber damit sind sie dann eben in einem unauflöslichen Widerspruch, das heißt so eine Haltung ist vernünftig nicht nachvollziehbar.
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#40   Kurt K.   01:06:40 | Samstag, 5. April 2008
Daniel Stöhr: Nein, muss er nicht.
Ganz einfach: Der arme, arme, arme muss sich halt entscheiden ob er katholisch sein will oder nicht.
Nein, muss er nicht.
Denn er ist katholisch. Er kann viellicht nicht in die Daniel-Stöhr-und-HBR-Sekte – aber wer will das schon. :-D
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#39   HBR   01:05:30 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K…bei Priestern sollten andere Maßstäbe gelten
Aber weil die RKK lehrt, dass nur praktizierte HS Sünde ist, lebt er enthaltsam – und gut ists.
Dann kommt so ein Typ wie Sie daher und erzählt diesem sowieso schon armen Wicht, dass auch schon solche Gedanken schlimme Sünden gegen die Reinheit seien… was soll der jetzt Ihrer Meinung nach tun?
Immerhin ist hier von Priestern die Rede. Und gerade bei Geistlichen sollte die Messlatte doch etwas höher liegen. Schließlich ist der Priester ein Mann Gottes und sollte somit ein Vorbild für alle anderen Menschen sein, oder?
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#38   tapir †   00:59:35 | Samstag, 5. April 2008
Schade HBR,
daß Sie sich selbst als so katholisch empfinden (ich würde das allerdings anders definieren) sonst könnten Sie bei Pastor Phelps mithelfen:
…ww.thesignsofthetimes.net/…/signmovies/ghf.html
Ich finde, daß Sie ganz prima in die Westboro Baptist Church passen würden.
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#37   Ydefix   00:59:00 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K.:
Ganz einfach: Der arme, arme, arme muss sich halt entscheiden ob er katholisch sein will oder nicht.
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#36   Biene Maja   00:57:45 | Samstag, 5. April 2008
Zölibat
bete und ARBEITE wenn sie die Arbeit ernst nehmen dann haben sie genug zu tun dann werden sie bestimmt müde und kommen nicht auf dumme Gedanken ein wenig Askese würde auch nicht schaden
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#35   Kurt K.   00:54:30 | Samstag, 5. April 2008
@ HBR: Nehmen wir an
Also: Nehmen wir an, ein Mann ist katholisch (also offiziell, nicht so wie Sie katholisch definieren) und empfindet homosexuell. Er KANN nichts daran ändern.
Aber weil die RKK lehrt, dass nur praktizierte HS Sünde ist, lebt er enthaltsam – und gut ists.
Dann kommt so ein Typ wie Sie daher und erzählt diesem sowieso schon armen Wicht, dass auch schon solche Gedanken schlimme Sünden gegen die Reinheit seien… was soll der jetzt Ihrer Meinung nach tun?
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#34   HBR   00:45:58 | Samstag, 5. April 2008
@Kurt K…wieso Menschenverachtung
Es bleibt zu hoffen, dass Sie keine Kinder haben – oder diese nicht homosexuell empfinden… denn täten sie dies, dann bliebe ihnen, egal was sie täten, nur Verzweiflung…
Widerliche Menschenverachtuung.
Wieso ist es Menschenverachtung, wenn man darauf hinweist, dass Homosexualität eine Sünde ist? Besonders dann, wenn sie Priester betrifft? Das ist nicht menschenverachtend, sondern einfach ein Hinweis auf eine Tatsache. Zumal die Gesellschaft heutzutage sowieso in vielen Bereichen (auch Homosexualität) viel zu tolerant reagiert.
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#33   Kurt K.   00:36:07 | Samstag, 5. April 2008
Anita
Ja was dann?
Pastafari. ;-)
Und ernsthaft: Ich schwanke noch zwischen starkem Agnostizismus und Atheismus.
Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es grundsätzlich unerkennbar ist, ob es einen oder mehrere Götter gibt oder nicht. Und halte deren Existenz für sehr sehr unwahrscheinlich. Ausschliessen kann ichs jedoch nicht.
Das ist ja bewundernswert. Das möchte ich nicht machen. Ist bestimmt sehr schwierig.
Bewundernswert? Naja… ich kann mir schlimmeres vorstellen, als mit netten Menschen zu tun zu haben. Schwierig ists manchmal, das stimmt. Kommt eben stark auf den jeweiligen Betreuten an. Wenn die Chemie stimmt ists gut, wenn nicht, ists doof.
Ja aber warum? Gibt es dafür eine theologische Begründung?
Klar gibts die. Die gabs auch für die Hexenverfolgungen,für die Folter, für die Kreuzzüge. Theologisch kann die Kirche im Grunde alles begründen.
Hat das Jesus irgendwo gesagt?
Nein. Aus der Annahme, dass Jesus ehelos lebte, leitet die RKK das ab. Die Evangelen leiten das daraus nicht ab. So what?!
Oder sonst ein wichtiger Christ?
Ja. Z.B. Paulus.
Und Dutzende andere.
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#32   HBR   00:35:47 | Samstag, 5. April 2008
@Anita Berber
Ich bin MUSLIMIN!
So heißt das! Oder Muslima! Wobei das nach alter Oma klingt!
Muslimin = Muslima = Mohammedanerin…Angehörige der durch den sogenannten „Propheten“ Mohammed gestifteten Religion. Der Begriff Mohammedaner bezeichnet richtigerweise die Anhänger der durch Mohammend geschaffenen Glaubensrichtung. Von dem her ist der Begriff durchaus korrekt.
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