Eine deutsche Boulevardzeitung hat bereits Details aus dem Programm einer angeblichen Deutschlandreise des Papstes veröffentlicht.
Papst Benedikt in Bayern.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. kommt im April 2009 angeblich nach Mitteldeutschland. Das berichtete
die deutsche Boulevardzeitung ‘Bild.de’.
Der christdemokratischen Ministerpräsdient des deutschen Bundeslandes
Thüringen, Dieter Althaus, habe dem Papst heute morgen eine mit Bundespräsident Horst Köhler abgestimmte
Einladung überbracht. Der Heilige Vater habe angenommen – berichtete die ‘Bildzeitung’.
Althaus befindet
sich derzeit in Rom. Vor dem Radiosender ‘Antenne Thüringen’ erklärte er, daß „die Chancen“ für einen
Besuch des Papstes in Thüringen „sehr gut“ stünden.
Der Sprecher des Vatikanischen Pressesaales, Pater
Federico Lombardi, erklärte, daß die Reise noch nicht feststehe. Der Jesuit sprach mit ‘Radio Vatikan’.
Die Entscheidung sei noch nicht gefallen.
Auch der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger, weiß
nichts von dem angeblichen Besuch. Das erklärte er vor dem ‘Bayerischen Rundfunk’.
Prälat Ratzinger
kann sich „nicht vorstellen“, daß so eine Reise geplant sei.
Die ersten beiden Reisen nach Deutschland
führten Papst Benedikt XVI. im Sommer 2005 nach Köln und im September 2006 nach Bayern.
Programm der
Reise
Die Bildzeitung nennt bereits genaue Reiseziele für den dritten Heimatbesuch.
Der Heilige Vater
komme in der zweiten Aprilhälfte nach Berlin. Er werde an einem Freitag abend ankommen und in der Päpstlichen
Nuntiatur schlafen.
Geplant sei ein Treffen mit Bundespräsident Köhler und der deutschen Bundesregierung.
Angeblich ist dabei auch eine Begegnung mit dem selbsterklärten Homo-Bürgermeister von Berlin, Klaus
Wowereit, vorgesehen.
Benedikt XVI. werde in Berlin das Brandenburger Tor besuchen und dort „vielleicht“ –
wie sein Vorgänger im Jahr 1996 – eine Rede halten.
Am Sonntag morgen soll der Heilige Vater mit einem
Hubschrauber nach Heiligenstadt in Thüringen fliegen.
Die ‘Bildzeitung’ vermutet, daß er auf dem Gelände
vor Burg Scharfenstein im Eichsfeld eine öffentliche Messe zelebrieren wird.
Danach werde der Papst
nach Erfurt weiterreisen und von dort nach Rom zurückfliegen.
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45 Lesermeinungen
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@ Lorenz Ob „begottet“ ein logisches Derivat derselben Wortfamilie ist, weiß ich nicht. Wäre vorstellbar –
quasi als maskuline Form von „begattet“ in dem Sinne wie katholische Nonnen mit dem Herrgott vermählt
sind.
„entgottet“ Lieber Aleph, den Begriff „entgottet“ habe ich bei der Lektüre dieses www.kreuz.net/article.5572.html
Kreuznetartikels (auch mit Thüringenbezug) gelernt. Ob „begottet“ ein logisches Derivat derselben Wortfamilie
ist, weiß ich nicht. LG,L.
Dieter Althaus Respekt für seine Werbung um den Papst-Besuch, ja seine Rom-Reise. Das bringt im entgotteten
Thüringen kaum Stimmengewinn bringen, dagegen aber sicher wahrgenommen. Auch im Wahljahr 2009 wird ihm
der Papst nichts nützen (und dieser nichts nützen wollen). Rot-Rot wird Thüringen übernehmen oder
es geschieht ein Wunder.
christliche Schulen Nach meiner Kenntnis werden in christlichen Schulen in Thüringen überwiegend Schüler
katholischer Eltern aufgenommen. in Erfurt: 50% Katholisch 25 % evangelisch 25% konfessionslos
Paderborner Ex-Chefs @ Ex-Bochumer: Ach der gute EB Becker – eine äußerst farblose Figur im Ggs. zu
seinem großen Vorgänger JJ Degenhardt. Ich bin erstaunt, daß Pädophile und Pädophilie-Verharmloser
in der RKK immer noch so beliebt sind. Ich darf an das Zitat des von Ihnen als „groß“ bezeichneten Kardinals
JJ Degenhardt erinnern, indem er unbewußt zu erkennen gab, daß auch er kinderschändende Männer verständlich
findet: „WENN JUNGE MÄNNER STÄRKER MIT DER PFLEGE VON KLEINKINDERN BETRAUT SIND UND DABEI NACKTE ENTBLÖSSTE
KÖRPER STÄNDIG SEHEN; SIE BERÜHREN UND SAUBER MACHEN MÜSSEN, IST DIE GEFAHR GROSS, DASS SIE BEGIERDEN
NICHT WIDERSTEHEN KÖNNEN. DER VIELE KÖRPERKONTAKT MIT DEM JUNGEN KINDE BEI DER PFLEGE WÜRDE IHNEN SICHER
OFT ZUM VERHÄNGNIS WERDEN. UND DESWEGEN STELLEN WIR FEST; DASS AUCH DIESE KONSEQUENZ; DASS VÄTER HAUSMÄNNER
WERDEN, AUCH NEGATIVE ASPEKTE HAT!“ (im SPIEGEL, Heft vom 20.6.1994) Kardinal Degenhardt spricht wie auch
andere Bischöfe (Müller, Ley,…) den päderastisierenden Mann frei von Schuld und schiebt die Schuld
statt dessen allen Unbeteiligten in die Schuhe. Das finden Sie also „groß“? Ich nenne das erbärmlich
und beschämend!
@Romulus 17.11 Uhr Fürwahr Ihr Einwand gegen einen Erfurt-Besuch trägt. Die christlichen Schulen werden
in Thüringen übrigens verschiedenorts von der lokalen (Atheisten-)Prominenz gestürmt. Ich denke aber
der Papst hat ein Kämpferherz und darob keine Angst vor der Diaspora.
#34 Nachtlaterne 21:15:23 | Donnerstag, 3. April 2008
Ist nicht mein Wort wie Feuer – Spruch des Herrn – und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert? Ist nicht
mein Wort wie Feuer – Spruch des Herrn – und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert? Jer. 23/29 Denn
seht, bei der Stadt, über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil, und da sollt ihr
ungestraft bleiben? Nein, ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert gegen alle Bewohner
der Erde – Spruch des Herrn der Heere. Jer. 25/29 Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans
Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Völkern: Er hält Gericht über alle Sterblichen
und liefert die Schuldigen dem Schwert aus – Spruch des Herrn. So spricht der Herr der Heere: Seht, Unheil
schreitet von Volk zu Volk, ein gewaltiger Sturm bricht los von den Grenzen der Erde. Die vom Herrn Erschlagenen
liegen an jenem Tag von einem ende der Erde bis zum andern. Man beklagt sie nicht, man sammelt sie nicht
und begräbt sie nicht; sie werden zum Dünger auf dem Acker. Jer 25/31-33 Klagt ihr Hirten und schreit;
wälzt euch im Staub, ihr Her-ren der Herde! Denn die Zeit ist gekommen, daß ihr ge-schlachtet werdet;
ich zerschmettere euch, daß ihr berstet wie ein Prunkgefäß. Es gibt keine Flucht mehr für die Hir-ten,
kein Entrinnen für die Herren der Herde. Horcht, wie die Hirten schreien und die Herren der Herde wehklagen,
weil der Herr ihre Weide verwüstet. Verdorrt sind die friedlichen Wiesen vor dem glühenden Zorn des
Herrn. Er verläßt sein Versteck wie ein Löwe; ihr Land ist zu einem Bild des Entsetzens geworden durch
sein rasendes Schwer…
@semper reformandus Übrigens: Finden Sie eigentlich, die jüdischen Vertreter Berlins sollten beim Papstbesuch
an einer der in der Stadt vorhandenen Golgatha – Gedenkstätten (vulgo Kirchen) sich vor dem Kreuz verneigen
und Ihr historisches Bedauern über den Mord am Gottmenschen Jesus Christus öffentlich bekunden? Warum
sollten sie? Schliesslich waren es Römer, die den Terror in Israel ausübten und die Tausende Juden kreuzigten,
und da wird der Nazarener nicht der einzige Jesus gewesen sein, der am Kreuze endete …
#30 Pünktchen 18:46:24 | Donnerstag, 3. April 2008
Zwischenfrage: …selbsterklärten Homo-Bürgermeister… ist Herr Wowereit selbsterklärt Bürgermeister
oder selbsterklärt Homo? Ich würde denken, weder das eine noch das andere. Das eine ist er durch Wahl
und Ernennung, das andere durch eine persönliche Anlage.
@semper reformandus: Die Religionsautorität der Juden Aber die gesamte Geschichte um Jesus Christus und
den Aposteln ist eine jüdische Geschichte, und keine Geschichte, in dem einem fremden Volk ein Leid geschehen
wäre.
@marcelus ja ja, allgemein bekannt. Aber dennoch könnte man doch Bedauern äußern? Schließlich haben
die jüdischen Autoritäten jener Zeit, wie Sie zu recht betonen, die Ermordung von Rom gefordert, sogar
gegen den anfänglichen Widerstand des Statthalters durchgesetzt … Und wo ist der Unterschied zu der
vonIhnen verlangten Verneigung vor den Opfern der Nazis? Nach Ihrer Argumentation billigt jeder Jude,
der sich heute nicht vor dem Kreuz verneigt, indirekt den Mord an Jesus. Da Sie dies wiederum billigen,
sind Sie – Ihrer eigenen Logik zufolge – ein indirekter Unterstützer der Kreuzigung. Schlimm, schlimm.
@Romulus wo Lebenswendefeiern angepriesen werden statt die Heiden zur Taufe zu führen… Das geschieht
doch alles wohlbedacht! Wenn die ganzen sensationslüsternen Heiden am Strassenrand stehen um den Papst
vorbeifahren zu sehen, dann zieht der fluggs sein Aspergill unter der Mozzetta hervor, spritzt mit Weihwasser
uns – schwupps – sind aus den ganzen Heiden brave Christenmenschen geworden!
@semper reformandus: Rom hat Jesus Christus hingerichtet, nachdem das Volk Israel damals von Rom regiert
wurde. Der Hohe Rat hatte keine direkte Staatsmacht, sondern konnte nur von Roms Statthalter die Hinrichtung
fordern.
@Marcelus Wieso „Mahnmale“ im Plural? Welche gibt es denn noch und wurden von mir erwähnt? Übrigens:
Finden Sie eigentlich, die jüdischen Vertreter Berlins sollten beim Papstbesuch an einer der in der Stadt
vorhandenen Golgatha – Gedenkstätten (vulgo Kirchen) sich vor dem Kreuz verneigen und Ihr historisches
Bedauern über den Mord am Gottmenschen Jesus Christus öffentlich bekunden?
#23 ExBochumer † 17:44:21 | Donnerstag, 3. April 2008
@ Jürgen Ach der gute EB Becker – eine äußerst farblose Figur im Ggs. zu seinem großen Vorgänger
JJ Degenhardt. Übrigens ist Becker auch Rotarier. Insofern sind seine Aussagen immer unter Vorbehalt
zu sehen.
@marcelus Ihre Unterstellung, meine Äußerung sei als indirekte Billigung eines Völkermordes zu verstehen,
ist eine Unverschämtheit und persönliche Beleidigung. Ich vermute allerdings zu Ihren Gunsten, dass
Sie zu diesen Brain-Washed-Typen zählen, und nehme Ihnen die Beleidung daher nicht übel. Denn ich habe
begründete Zwiefel an Ihrer Zurechnungs- bzw. Schuldfähigkeit.
@ semper reformandus Bonifatius hat bekanntlich die Donareiche umgehauen – wenn der Heilige Vater etwas
vergleichbar Provokantes täte, wäre das natürlich klasse. Wie wär’s mit Holokaustmahnmal ignorieren?
Oder die Türen der Schlosskirche in Wittenberg exorzieren? Ich fürchte, er wird sich in Berlin und im
Osten statt dessen an den falschen Stellen verneigen müssen. Die Methoden können sich ruhig ändern.
Was früher vielleicht überzeugt hat, juckt heute vermutlich niemanden mehr. Mit einer demonstrativen
Aktion wird man vermutlich nichts gewinnen, die Arbeit ist schwerer geworden. @ Marcelus Bonifatius war
ja auch nur ein bischöflicher Gesandter des Papstes Ja stellen Sie sich vor, das ist mir bekannt. Es
spielt nur keine Rolle hier .
#18 ExBochumer † 17:29:04 | Donnerstag, 3. April 2008
Wieso sollte der Papst nach Paderborn kommen? Der Hl. Vater könnte doch direkt Station in Essen machen,
um die Auflösung des Ruhrbistums bekanntzutun und die Aufteilung des ehemaligen Ruhrbistums in die ursprünglichen
Bistümer bekanntzugeben.
@semper reformandus: Das Umhauen von Götzen durch christliche Missionare ist falsch Wenn, dann muß das
das bekehrte Volk selbst tun. Ihre Gleichsetzung der Völkermordmahnmale in Deutschland mit „Götzen“
ist für einen Christen völlig unzulässig, und kommt indirekt einer Billigung des Völkermordes der
Nationalsozialisten gleich!!
@benedikt Bonifatius hat bekanntlich die Donareiche umgehauen – wenn der Heilige Vater etwas vergleichbar
Provokantes täte, wäre das natürlich klasse. Wie wär’s mit Holokaustmahnmal ignorieren? Oder die Türen
der Schlosskirche in Wittenberg exorzieren? Ich fürchte, er wird sich in Berlin und im Osten statt dessen
an den falschen Stellen verneigen müssen. Andererseits freue ich mich immer, wenn die Protestanten neidisch
werden, weil das gesamte Fernsehen wieder mal nur über den Papst berichtet, vielleicht wäre allein das
den Spass wert.
Paderborn Der Papst wird natürlich nach Paderborn kommen. Was soll er auch im Osten, wo es kaum Katholiken
gibt. Er hat jedenfalls zugesagt, daß er – sofern er ein drittes mal nach Deutschland kommt – Paderborn
besuchen wird.
Reisedementi Nachdem das Reisevohaben des Papstes bereits dementiert wurde, ist kreuz, net natürlich
nicht in der Lage, so aktuell zu sein und das beginnende Strohfeuer zur vermeintlichen Papstreise kurzerhand
zu löschen… Die hätten wohl gern, dass der Papst wieder einmal seine deutsche Heimat besucht.
@Romolus: Da haben Sie wahrscheinlich recht Bereits andere Besuche Papst Johannes Pauls II. waren eine
Zumutung für einen Heiligen Vater: insbesonders im antichristlichen Deutschland und in den Niederlanden.
Überlegen Sie sich diese Reise gut, Hl. Vater Ich kann dem Papst nur dringend abraten dorthin zu fahren,
in ein Bistum wo die Allerheiligenkirche zur Urnengrabstätte auch für Atheisten umgemünzt werden, wo
Kindern von Atheisten der Erfurt High Society eher einen Platz an katholischen Schulen bekommen als katholische
Schüler. Wo irgendwelche wilden Paare in Valentinstags-Gottesdiensten gesegnet werden, wo Lebenswendefeiern
angepriesen werden statt die Heiden zur Taufe zu führen… Heiliger Vater, bitte tun Sie sich das nicht
an!
Der Papst überlegt es sich Der Reisemarschall des Papstes hat zur Zeit keinen Vorgang für eine neuerliche
Pastoralreise des Heiligen Vaters auf dem Schreibtisch. Gegenteilige Zeitungsberichte sind falsch, verlautete
am Nachmittag aus Rom. Der deutschsprachige Dienst von Radio Vatikan meldete auf seiner Internetseite
ebenfalls, es stehe noch nicht fest, ob der Papst zum Jubiläum des Mauerfalles 2009 nach Berlin reisen
werde. Nach Angaben von Vatikansprecher P. Federico Lombardi prüfe der Papst Einladungen zu apostolischen
Reisen stets mit Wohlwollen, so auch diese. Noch sei aber keine Entscheidung gefallen, führte Lombardi
an. zitiert aus RP nline
Der zweite BRD-Besuch des Papstes war ausdrücklich als Besuch des Freistaates Bayern deklariert, und
nicht der Gesamt-BRD. Es ist nur logisch, daß auch einmal die neuen Bundesländer an die Reihe kommen.
Nichts genaues weiß man nicht! Noch steht die Fahrt wohl nicht fest – aber wenn, das ist richtig, dann
sollte er fahren, wenn die Bauern den Regen für ihre Felder brauchen. Eine Reise zu einem Zeitpunkt,
an dem das Heu trocknen soll, wäre eine Katastrophe für die Landwirtschaft Heute um 15.30 Uhr Vatikan
weist Bericht über Deutschlandreise zurück Berlin (RPO). Der Vatikan hat Berichte zurückgewiesen, nach
denen der Papst im April 2009 einen Besuch in Ostdeutschland plant. Es bestehe lediglich eine Einladung
von Thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Der Papst habe sich jedoch noch nicht entschieden