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Völkermord + Diözese investiert in Kinderabtreibungen + Kirchenausstellung mit Kriminalpolizei + Keine wahren Kanadier + Monarchist
Völkermord

In seinem jüngsten Buch vergleicht Papst Johannes Paul II. die Kinderabtreibung mit der Judenvernichtung durch die Nationalsozialisten. Das berichtete das Internetportal ‘Yahoo’. Auf Deutsch trägt das Buch den Titel „Gedächtnis und Identität: Gespräche zwischen Jahrtausenden“. Der Führer des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, sei von einem rechtmäßigen Parlament mit jener Macht ausgestattet worden, die er für die Konzentrationslager und die Endlösung mißbrauchte. Heutzutage, so erklärt der Papst, müßten die gesetzlichen Regelungen zur Abtreibung auf eine ähnliche Weise in Frage gestellt werden. Parlamente, welche die Kinderabtreibung beschließen, müßten sich im Klaren sein, daß sie ihre Machtbefugnisse überschreiten und in einen offenen Konflikt mit dem göttlichen Gesetz und dem Naturrecht treten. Im Buch erinnert sich der Heilige Vater auch an das Attentat von 1981: „Ich war eine Zeitlang bei Bewußtsein. Aber ich hatte ein Gefühl, daß ich überleben würde. Ich litt zwar und hatte Grund, mich zu fürchten, aber ich hatte dieses sonderbare Gefühl von Vertrauen.“

Diözese investiert in Kinderabtreibungen

Österreich. Die Diözese Gurk hat laut eines Berichtes des ‘Österreichischen Rundfunks’, angeblich ohne es zu wissen, Abtreibungen, Kriegsflugzeuge, Kinderarbeit, Tierversuche und Korruption mitfinanziert. Dies ergab eine Prüfung aller Firmenbeteiligungen durch den Direktor der bischöflichen Finanzkammer. Auf Anordnung von Bischof Alois Schwarz wird die Diözese diese Aktien nun unverzüglich verkaufen. Zum Beispiel besitzt die Kärntner Diözese Anteil an einem US-amerikanischen Krankenhausbetreiber, der auch Kinderschlachthöfe führt. Die Diözese hat außerdem Aktien eines Herstellers von Kriegsflugzeugen. Die Aktien wurden von Banken gekauft, die mit der diözesanen Vermögensverwaltung betraut waren. In Zukunft will die Diözese nur noch „ethisch tadellose Gewinne“ erzielen.

Kirchenausstellung mit Kriminalpolizei

Deutschland. Am Donnerstag wurde in Köln die neunte internationale Fachmesse „ecclesia“ eröffnet. 157 Aussteller aus sieben Ländern Europas bieten drei Tage lang Produkte rund um das kirchliche Leben an. Von neuen farbigen Talaren, über Musik, Literatur und Meßwein finden die Besucher alles, was das Herz des Christen erfreut. Auch Hinweise zur kirchlichen Architektur sowie technische Tips für die Gottesdienstgestaltung werden angeboten. Ein Schwerpunkt auf der diesjährigen Messe sind elektronische Sicherheitsvorkehrungen wie Alarmanlagen. In diesem Zusammenhang steht auch die Kriminalpolizei auf der Messe mit Rat und Tat zur Verfügung.

Keine wahren Kanadier

Kanada. Vergangenen Mittwoch eröffnete der katholische Ministerpräsident von Kanada, Paul Martin, im Parlament die Diskussion um ein Gesetz zur Gleichstellung des Homo-Konkubinats mit der Ehe. Anfang Dezember erklärte der Oberste Gerichtshof, daß ein staatlicher Konkubinatsvertrag zwischen zwei Gleichgeschlechtlichen verfassungskonform sei. Nun droht die Einführung eines landesweiten Homo-Konkubinates. Der Ministerpräsident appellierte an die „Rechte“ und „Menschenrechte“ der Kanadier, für die er angeblich kämpfen wolle. Stephen Harper, der Sprecher einer konservativen Partei, antwortete darauf: „Die eigentliche Aussage der Rede des Ministerpräsidenten ist, daß wir, wenn wir seine speziellen Ansichten zu diesem Teil der Gesetzgebung nicht anerkennen, keine wahren Kanadier mehr sind.“

Monarchist

Deutschland. „Ich bin Monarchist, und deshalb werde ich mich mit Berlin als Bundeshauptstadt niemals abfinden. Berlin ist viel zu stark durch die Aufklärung und durch Voltaire geprägt. Meine Welt, das sind Wien, Kaiser Franz Joseph I. und die k.u.k. Monarchie.“ Harald Schmidt in der „Harald Schmidt Show“ am 14.11.2002 (Quelle: SISA)
      
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