09:09:53 | Freitag, 18. Februar 2005
Völkermord + Diözese investiert in Kinderabtreibungen + Kirchenausstellung mit Kriminalpolizei + Keine wahren Kanadier + Monarchist
VölkermordIn seinem jüngsten Buch vergleicht Papst Johannes Paul II. die Kinderabtreibung mit der
Judenvernichtung durch die Nationalsozialisten. Das berichtete das Internetportal ‘Yahoo’. Auf Deutsch
trägt
das Buch den Titel „Gedächtnis und Identität: Gespräche zwischen Jahrtausenden“. Der Führer
des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, sei von einem rechtmäßigen Parlament mit jener Macht ausgestattet
worden, die er für die Konzentrationslager und die Endlösung mißbrauchte. Heutzutage, so erklärt der
Papst, müßten die gesetzlichen Regelungen zur Abtreibung auf eine ähnliche Weise in Frage gestellt
werden. Parlamente, welche die Kinderabtreibung beschließen, müßten sich im Klaren sein, daß sie ihre
Machtbefugnisse überschreiten und in einen offenen Konflikt mit dem göttlichen Gesetz und dem Naturrecht
treten. Im Buch erinnert sich der Heilige Vater auch an das Attentat von 1981: „Ich war eine Zeitlang
bei Bewußtsein. Aber ich hatte ein Gefühl, daß ich überleben würde. Ich litt zwar und hatte Grund,
mich zu fürchten, aber ich hatte dieses sonderbare Gefühl von Vertrauen.“
Diözese investiert in Kinderabtreibungen
Österreich. Die Diözese Gurk hat laut eines Berichtes des ‘Österreichischen Rundfunks’, angeblich
ohne es zu wissen, Abtreibungen, Kriegsflugzeuge, Kinderarbeit, Tierversuche und Korruption mitfinanziert.
Dies ergab eine Prüfung aller Firmenbeteiligungen durch den Direktor der bischöflichen Finanzkammer.
Auf Anordnung von Bischof Alois Schwarz wird die Diözese diese Aktien nun unverzüglich verkaufen. Zum
Beispiel besitzt die Kärntner Diözese Anteil an einem US-amerikanischen Krankenhausbetreiber, der auch
Kinderschlachthöfe führt. Die Diözese hat außerdem Aktien eines Herstellers von Kriegsflugzeugen.
Die Aktien wurden von Banken gekauft, die mit der diözesanen Vermögensverwaltung betraut waren. In Zukunft
will die Diözese nur noch „ethisch tadellose Gewinne“ erzielen.
Kirchenausstellung mit Kriminalpolizei
Deutschland. Am Donnerstag wurde in Köln die neunte internationale Fachmesse „ecclesia“ eröffnet. 157
Aussteller aus sieben Ländern Europas bieten drei Tage lang Produkte rund um das kirchliche Leben an.
Von neuen farbigen Talaren, über Musik, Literatur und Meßwein finden die Besucher alles, was das Herz
des Christen erfreut. Auch Hinweise zur kirchlichen Architektur sowie technische Tips für die Gottesdienstgestaltung
werden angeboten. Ein Schwerpunkt auf der diesjährigen Messe sind elektronische Sicherheitsvorkehrungen
wie Alarmanlagen. In diesem Zusammenhang steht auch die Kriminalpolizei auf der Messe mit Rat und Tat
zur Verfügung.
Keine wahren KanadierKanada. Vergangenen Mittwoch eröffnete der katholische Ministerpräsident
von Kanada, Paul Martin, im Parlament die Diskussion um ein Gesetz zur Gleichstellung des Homo-Konkubinats
mit der Ehe. Anfang Dezember erklärte der Oberste Gerichtshof, daß ein staatlicher Konkubinatsvertrag
zwischen zwei Gleichgeschlechtlichen verfassungskonform sei. Nun droht die Einführung eines landesweiten
Homo-Konkubinates. Der Ministerpräsident appellierte an die „Rechte“ und „Menschenrechte“ der Kanadier,
für die er angeblich kämpfen wolle. Stephen Harper, der Sprecher einer konservativen Partei, antwortete
darauf: „Die eigentliche Aussage der Rede des Ministerpräsidenten ist, daß wir, wenn wir seine speziellen
Ansichten zu diesem Teil der Gesetzgebung nicht anerkennen, keine wahren Kanadier mehr sind.“
Monarchist
Deutschland. „Ich bin Monarchist, und deshalb werde ich mich mit Berlin als Bundeshauptstadt niemals
abfinden. Berlin ist viel zu stark durch die Aufklärung und durch Voltaire geprägt. Meine Welt, das
sind Wien, Kaiser Franz Joseph I. und die k.u.k. Monarchie.“ Harald Schmidt in der „Harald Schmidt Show“
am 14.11.2002 (Quelle:
SISA)
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