Kinderabtreibung
Steht der Europarat hinter der Menschenrechtskonvention?
Am 16. April will sich der Europarat offiziell um seine Glaubwürdigkeit bringen. Von Monika Hoffmann, Medienbeauftragte der Christdemokraten für das Leben.
Europas Weg führt abseits der Menschenrechte.
Europas Weg führt abseits der Menschenrechte.
(kreuz.net) Wenn der Europarat sich zukünftig weiter auf die Menschenrechts- konvention berufen will, muß er sich am 16. April eindeutig gegen den „Zugang zu sicherer und legaler Abtreibung“ aussprechen.

Der 1949 gegründete Europarat, dem 47 Staaten angehören, beruft sich für die Wahrnehmung seiner Aufgaben auf die Europäische Konvention für Menschenrechte.

Die Menschenrechtskonvention enthält in Artikel 2 ausdrücklich das Recht auf Leben für jeden Menschen.

Der „Lebensrechtsartikel“ würde mit der Annahme der Resolution quasi aufgehoben und der Rat unglaubwürdig.

Obwohl die Beschlüsse der parlamentarischen Versammlung des Europarats für die Mitgliedsstaaten nicht bindend sind, werden sie national als Arbeitsgrundlage und „als moralischer Appell“ verstanden.

Nationen wie Polen, Irland, Malta und Andorra, in denen vorgeburtliche Kindstötung verboten ist, kämen zunehmend unter Druck, ihre Gesetze, die gerade im Bereich des Lebensrechts mit zur „Identität eines Staates gehören“, zu liberalisieren oder aufzugeben.

Bei vollständig freigestellter Abtreibung würden weniger Abtreibungen vorgenommen, argumentieren die Befürworter der Resolution.

Das Gegenteil ist der Fall: Schweden, Dänemark und Großbritannien haben die liberalsten Abtreibungsgesetze und gleichzeitig die höchsten Abtreibungsraten.

Von einem „Recht“ auf Abtreibung kann niemals die Rede sein, da es dem Lebensrecht des Embryos diametral entgegensteht.

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ appellieren daher an alle 18 deutschen Delegierten des Europarates der Resolution nicht zuzustimmen und an der Menschenrechtskonvention des Europarates festzuhalten.

CDL ist eine bundesweit tätige Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Florian Geyer   13:34:50 | Mittwoch, 9. April 2008
Warum die Machhaber panische Angst
vor direkter Demokratie und Plebiszite haben sieht man hier:
diepresse.com/home/375217/index.do?direct=375329&…=
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#7   Benedikt   16:57:39 | Montag, 7. April 2008
@ Lutheraner
Es wundert mich nicht, dass Sie diese Fragen nicht beantworten können. Sie verbreiten eben nur ein wenig Halbwissen in der Welt.
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#6   Lutheraner   16:03:56 | Montag, 7. April 2008
@ Pastor Benedikt – Poltern Sie hier noch immer mit Ihren debilen Bemerkungen herum?
Auf Grund Ihrer chronischen Geisteschwäche verzeihe ich Ihnen.
Sie brauchen sich nicht zu bedanken.
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#5   Benedikt   15:00:16 | Montag, 7. April 2008
@ Lutheraner
Wenn Sie meinen, Sie könnten mit dem Art 25 iVm irgendeinem UN-Dokument eine verfassungswidrigkeit der europäischen Integration konstruieren, dann irren sie. Das Völkerrecht ist auf der Souveränität der Staaten aufgebaut und da es sich bei den Vollziehern der europäischen Einigung um legitime Regierungen gehandelt hat ist an der Rechtmäßigkeit des Vorgehens nichts zu deuteln.
Würden Sie auch so nett sein und den genauen Namen des Dokuments von 1992 nennen?
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#4   Lutheraner   14:26:32 | Montag, 7. April 2008
Menschenrechte ausgehebelt
Artikel 25 GG: Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteile des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.
Rechte der Völker – 1992 von der UNO ratifiziert: Artikel 1 garantiert das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht aller Völker, frei über ihre natürlichen Reichtümer und ihre Ressourcen zu verfügen! – Zusätzlich garantiert der Pakt über bürgerliche und politische Rechte eine große Zahl von Menschenrechten und Grundfreiheiten.
Dieser Pakt ist von Österreich und Deutschand ratifiziert worden und wie aus Artikel 25 GG ersichtlich, das Fundament beider Verfassungen.
Die Sache mit dem Europarat wäre ganz einfach zu handhaben, wäre nicht die CDU einer der Hauptbeteiber der verfassungswidrigen „europäischen Integration“! Denn tatsächlich haben die Parlamente mit der Ratifikation des Schengener Abkommens, des Maastricht Vertrags und einiger anderer EU-Schriftstücke nicht nur die Nationalstaaten, die Nationalökonomien und die Bürgerrechte zerschlagen, sondern zuforderst die daran gebundenen Verfassungen und damit den Pakt über die allgemeinen Rechte der Völker!
Die gute Dame der CDU pocht auf Menschenrechte, die vor langer Zeit irgendwo im Hinterhof begraben worden sind und stilisiert sich mit ihrem Geschrei selber vom Bock zum Gärtner.
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#3   Nachtlaterne   13:22:12 | Montag, 7. April 2008
wehe den christen,
die an dem großen schlachtfest des eingeteufelten zeitgeistes achtlos vorübergehen und höchstens ein paar ausreden parat haben, wenn man sie anspricht.
„Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie ha-ben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur weni-ge Menschen werden übrig gelassen.“ Jes. 24/5-6
„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt.“ Jes. 28/15
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#2   Elendester Sünder   22:17:34 | Sonntag, 6. April 2008
De Taktiken der Abtreibungsbefürworter
Die folgende Seite enthüllt die Taktiken der Abtreibungsbefürworter. Es wird von einem früheren Mittäter gezeigt, wie bewußt falsch informiert wird.
„Auszüge aus einer Rede des ehemaligen Abtreibungsmediziners Dr. med. Bernard Nathanson über die Taktiken der Abtreibungsbefürworter, gehalten anläßlich der irischen Verfassungsänderung in Dublin.“ www.aktion-leben.de/…/Argumente/sld01.htm
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#1   Nachtlaterne   21:41:42 | Sonntag, 6. April 2008
folgt man der…
logik dieser verbrecher – und viele folgen ihr – dann würde die legalisierung des banküberfalls zu weniger banküberfällen führen. in jedem fall gilt: wer eine legalisierung durchsetzt gegen verbrecher , der setzt auch eine schöne kriminalstatistik durch, eben weil mord nicht mehr mord sein soll und somit in der statistik gar nicht mehr auftaucht.
man kann nur noch gratulieren!
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