kreuzmeldungen
Andersrum erfüllt + Endlich wieder die päpstliche Tiara + Alter Ritus in Mönchengladbach + Drei neue Altgläubige + Konvertiert oder invertiert?

Deutschland. „Als ich jung war, wollte ich eine Geschichte über Katzen schreiben. Jetzt schreibt eine Katze über mich.“ Das erklärte Papst Benedikt XVI. der Autorin des Kinderbuches ‘Joseph und Chico’, Frau Jeanne Perego (49), bei einer Generalaudienz. Die Nachrichtenagentur ‘ddp’ veröffentlichte das Zitat am Montag. Frau Perego versteht ihr Buch als „kleine Hommage“ an Benedikt XVI. In dem Werk erzählt die Papstkatze aus Pentling das Leben Benedikt XVI. von der Geburt bis zur Papstwahl.
Endlich wieder die päpstliche Tiara
Vatikan. Bei der Messe zum dritten Jahrestag des Todes von Papst Johannes Paul II. († 2005) gab es im Vatikan eine weitere Rückkehr zur Heiligen Tradition. Der Papst verwendete einen roten Stuhl aus der Zeit des Heiligen Papst Pius X. († 1914). Auf beiden Seiten der Stuhllehne war das Wappen von Papst Benedikt XVI. angebracht. Darauf war die päpstliche Tiara ohne Pallium wieder klar zu sehen. Sie wurde bereits in den letzten Jahren des Pontifikates von Johannes Paul II. mehr und mehr von einer banalen Bischofsmitra abgelöst. Das berichtete der Weblog ‘shoutsinthepiazza’.
Alter Ritus in Mönchengladbach
Deutschland. Nach über vierzig Jahren fand gestern, am Fest des Heiligen Hermann-Josef, in der Pfarrkirche Heilig-Kreuz in Mönchengladbach-Westend um 18.00 Uhr wieder ein tridentinisches Hochamt statt. Der Zelebrant, Pfarrer Wilhelm Pötter (73), wurde nach der Bitte zahlreicher Gläubigen vom Bischof von Aachen beauftragt, ab dem 7. April wöchentlich montags um 18.00 Uhr die Alte Messe zu zelebrieren. Die Kirche war sehr gut besucht. Etwa 150 Gläubige waren anwesend.
Drei neue Altgläubige
Deutschland. Das Priorat Patrona Bavaria der Priesterbruderschaft St. Pius X. in München jubelte in der Osternacht über drei Erwachsenentaufen. Das berichtete die Webseite der Piusbruderschaft. Zwei Männer und eine Frau seien „nach den üblichen Zeremonien“ in den Schoß der Mutter Kirche heimgekehrt.
Konvertiert oder invertiert?
Großbritannien. Der angebliche Konvertit und frühere britische Premierminister Tony Blair sammelt Geld für die homo-unzüchtige Vereinigung ‘Stonewall’. Bei einer Veranstaltung am letzten Donnerstag versteigerten die Sittenstrolche zwecks Geldbeschaffung als Hauptpreis eine Teezeit – Tea Time – mit dem Politiker. Der Anlaß war dem Meistbieter 25.000 Euro wert.
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Montag, 28. April 2008 11:07
Jörg Guttenberger, Köln: Tiara
Wegen Urlaubsabwesenheit erst jetzt:
Unabhängig vom seinerzeitigen weltlichen Machtanspruch der römischenn Päpste hat die Tiara tatsäclich nur geistliche Bedeutung, wie sich aus der Krone beider Päpste (Rom und Alexandrien) ergibt. Die weltliche Bedeutung der Tiara ist daher nur nachgeliefert, um den Vericht Pauls VI zu rechtfertigen. Er hatte in diesem Punkt wohl schlechte Ratgeber.
Es ging damals um die Antitriumphalismusideologie der r.-k. Kirche. Man reagiert auf angeblichen oder tatsächlichen Triumphalismus jedoch nicht mit (äußerer) Kosmetik, sondern durch Begegnung mit seinem Gegenüber auf Augenhöhe!
Unabhängig vom seinerzeitigen weltlichen Machtanspruch der römischenn Päpste hat die Tiara tatsäclich nur geistliche Bedeutung, wie sich aus der Krone beider Päpste (Rom und Alexandrien) ergibt. Die weltliche Bedeutung der Tiara ist daher nur nachgeliefert, um den Vericht Pauls VI zu rechtfertigen. Er hatte in diesem Punkt wohl schlechte Ratgeber.
Es ging damals um die Antitriumphalismusideologie der r.-k. Kirche. Man reagiert auf angeblichen oder tatsächlichen Triumphalismus jedoch nicht mit (äußerer) Kosmetik, sondern durch Begegnung mit seinem Gegenüber auf Augenhöhe!
Samstag, 12. April 2008 20:33
Marcelus: Viele Päpste haben sich als weltliche Herren der Kaiser und Könige betrachtet,
die beliebig Kaiser und Könige absetzen und einsetzen können.
Das Kirchenoberhaupt ist aber mit Sicherheit nicht in seiner Eigenschaft als Kirchenoberhaupt Herrscher über die weltlichen Fürsten.
Und zumindest manche verbinden diesen Anspruch mit der Tiara, die Paul VI. deswegen ablegte.
Wenn die Tiara rein geistlichen Herrschaftsanspruches wäre, so hätte sie Paul VI. gar nicht niederlegen brauchen.
Tatsache ist aber, daß viele Päpste diesen weltlichen Herrschaftsanspruch behaupteten.
Das Kirchenoberhaupt ist aber mit Sicherheit nicht in seiner Eigenschaft als Kirchenoberhaupt Herrscher über die weltlichen Fürsten.
Und zumindest manche verbinden diesen Anspruch mit der Tiara, die Paul VI. deswegen ablegte.
Wenn die Tiara rein geistlichen Herrschaftsanspruches wäre, so hätte sie Paul VI. gar nicht niederlegen brauchen.
Tatsache ist aber, daß viele Päpste diesen weltlichen Herrschaftsanspruch behaupteten.
Donnerstag, 10. April 2008 12:56
LandorganistII: Lieber Herr Guttenberger,
Ihre Deutung der Tiara ist nur eine von verschiedenen.
Mittwoch, 9. April 2008 19:24
Jörg Guttenberger, Köln: Benedikt, Dr. Otterbeck und andere: Tiara
B: volles o.k.
Dr.O: Die Bischöfe leiten ihr Amt genausowenig vom Papst ab, wie die Apostel von Petrus. Die gelegentlich zu hörende Auffassung, alle Bischöfe nähmen am Petrusamt teil, ist weder durch Schrift, noch Tradition gedecktund dürfte daher kaum Zukunft haben.
Ansonsten lesen wir zum Thema lauter blühenden Unsinn! Die Verbindung von Tiara und weltlicher Macht ist reine Erfindung! Das ergibt sich schon aus der Krone des anderen Paptes der Gesamtchristenheit, des (koptischen) „Papstes und Patriarchen von Alexandrien und ganz Afrika“, der nie weltliche Macht hatte. Da die koptischen Bischöfe als Kopfbedeckung ausschließlich Mönchstracht tragen, fehlt jede Verbindung zur (dortigen) Papstkrone. Mitra tragen dort ausschließlich Weltpriester, üblicherweise verheiratet.
Die dreifache Papstkrone steht ausschließlich für die drei im Papsttum zusamengefaßten Gewalten: der bischöflichen, Metropolitan- und Patriarchalgewalt.
Damit war der Tiaraverzicht Pauls VI ahistorisch.
Ob und gegf. inwieweit Benedkt XVI sei Tiaraverständnis geändert hat, wird die Zukunft zeigen.
Dr.O: Die Bischöfe leiten ihr Amt genausowenig vom Papst ab, wie die Apostel von Petrus. Die gelegentlich zu hörende Auffassung, alle Bischöfe nähmen am Petrusamt teil, ist weder durch Schrift, noch Tradition gedecktund dürfte daher kaum Zukunft haben.
Ansonsten lesen wir zum Thema lauter blühenden Unsinn! Die Verbindung von Tiara und weltlicher Macht ist reine Erfindung! Das ergibt sich schon aus der Krone des anderen Paptes der Gesamtchristenheit, des (koptischen) „Papstes und Patriarchen von Alexandrien und ganz Afrika“, der nie weltliche Macht hatte. Da die koptischen Bischöfe als Kopfbedeckung ausschließlich Mönchstracht tragen, fehlt jede Verbindung zur (dortigen) Papstkrone. Mitra tragen dort ausschließlich Weltpriester, üblicherweise verheiratet.
Die dreifache Papstkrone steht ausschließlich für die drei im Papsttum zusamengefaßten Gewalten: der bischöflichen, Metropolitan- und Patriarchalgewalt.
Damit war der Tiaraverzicht Pauls VI ahistorisch.
Ob und gegf. inwieweit Benedkt XVI sei Tiaraverständnis geändert hat, wird die Zukunft zeigen.
Mittwoch, 9. April 2008 13:53
Benedikt: shoutsinthepiazza
Der Blogger leidet wohl an Interpretitis. Da es ein alter Stuhl ist, bei dem vermutlich immer nur der Wappenschild ausgetauscht wurde ist es klar, dass man dort noch die Tiara sieht. Man hätte das ja wohl kaum abbrechen können. Was Benedikt XVI. von der Tiara hält kann man an seinem offiziellen Wappen sehen. Er hätte dort ohne weiteres die Tiara aufnehmen können, das hätte niemanden gewundert, seine Vorgänger haben es auch getan, obwohl sie sie nicht mehr verwendet haben. Der Papst hat sie aber nicht aufgenommen. Irgendwelche Gründe, warum er dies jetzt anders sehen sollte sind nicht ersichtlich, sondern seiner Theologie und seinen sonstigen Meinungsäußerungen sogar entgegengesetzt.
Mittwoch, 9. April 2008 00:58
Everest: Methusalix
Deswegen der Rückzug der Juristen auf den Zeitpunkt der Geburt und das vorpreschen der katholischen Hierarchie
auf den Zeitpunkt der Befruchtung.
Und Sie? Gehören Sie zu den Juristen?
Klar, die Informationen sind auch schon in Samen und Eizelle angelegt – aber da ist noch keine Entwicklung zu sehen.
Es kann doch nicht Ihr Ernst sein, den Ungeborenen Menschen erst dann als Mensch zu definieren, wenn er „raus“ ist! Er ist ja gewissermaßen schon weit vor der normalen Zeitspanne fertig, sieht man bei Frühgeburten.
Wenn Sie das ernst meinen, dann könnte jede Frau, die bei den Wehen merkt: „Och, ich will doch kein Kind!“ (beispielsweise weil Ihr Mann weggelaufen ist) der Hebamme dann statt: „Rausholen!“ auch „Wegmachen!“ sagen…
Ein paar Hardcore-Katholiken haben sich sogar mal dazu verstiegen, jeden Samenerguss der nicht in der Scheide der Frau landete, als „Mord“ zu denunzieren.
Was, wie Sie ja selber sagen, offensichtlich Unsinn ist. Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht, warum Sie mir das jetzt erzählen.
Und Sie? Gehören Sie zu den Juristen?
Klar, die Informationen sind auch schon in Samen und Eizelle angelegt – aber da ist noch keine Entwicklung zu sehen.
Es kann doch nicht Ihr Ernst sein, den Ungeborenen Menschen erst dann als Mensch zu definieren, wenn er „raus“ ist! Er ist ja gewissermaßen schon weit vor der normalen Zeitspanne fertig, sieht man bei Frühgeburten.
Wenn Sie das ernst meinen, dann könnte jede Frau, die bei den Wehen merkt: „Och, ich will doch kein Kind!“ (beispielsweise weil Ihr Mann weggelaufen ist) der Hebamme dann statt: „Rausholen!“ auch „Wegmachen!“ sagen…
Ein paar Hardcore-Katholiken haben sich sogar mal dazu verstiegen, jeden Samenerguss der nicht in der Scheide der Frau landete, als „Mord“ zu denunzieren.
Was, wie Sie ja selber sagen, offensichtlich Unsinn ist. Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht, warum Sie mir das jetzt erzählen.
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