Die Bistumsleitung hat Umgestaltungspläne für den Hamburger Mariendom präsentiert. Katholiken und Menschen, die ein Empfinden für Kultur besitzen, werden das geschändete Gotteshaus künftig meiden.
(kreuz.net) Das Erzbistum Hamburg hat Entwürfe für die sogenannte Renovierung des Hamburger Mariendoms
vorgelegt. Das berichtete die Webseite in einer Pressemitteilung. Anlaß für den Umbau des Innenraums
ist eine notwendige Gebäudesanierung.
Der Putz und die Ausmalung der Kathedrale sind feucht. Das Gewölbe
zeigt Risse. An den Fenstern befinden sich Kondenswasserschäden. Es gibt auch Schäden am Apsismosaik,
Feuchtigkeit im Fußboden. Auch die Portale sind durchrostet.
Aus diesem Grund bekommt die Kathedrale
neue Türen, einen neuen Natursteinboden. Mosaik, Fenster und Orgel werden saniert.
Damit nicht genug:
Das neue Konzept sieht auch eine völlige Verwüstung des Chors der Kathedrale vor.
Die Webseite des
Erzbistums Hamburg spricht beschönigend von „klaren, einfachen Formen mit geraden Linien, ohne ablenkende
Details und Zierrat“.
Die abstoßenden Entwürfe stammen von dem angeblichen Künstler Wilhelm Gies.
Der künftige Volksaltar besteht aus
einem Kalksteinblock. In phantasielosen geometrischen Formen ist daraus eine Steinplatte gehauen, die
auf drei Füssen steht.
Der grobklötzige Mahltisch strahlt Härte und Brutalität aus und wiegt 3,5
Tonnen.
Das Allerheiligste befindet sich nach der angeblichen Renovierung in einer auf die Seite geschobene
Tabernakelstele. Sie könnte nach Angaben der erzdiözesanen Webseite „kaum einfacher gezeichnet“ sein.
Die Säule besteht aus drei übereinander gestellten steinernen Würfeln, in denen es eine Aussparung
für das Allerheiligste gibt.
Der neue Ambo besteht aus einem quaderförmigen Fußblock, dessen Ansichtsfläche
dreimal unterbrochen ist und in einen Tisch übergeht.
Den Bischofssitz beschreibt die Erzdiözese als
„schlicht“. Er sei mit reich verzierten, farbenfrohen und gepolsterten Bischofssitzen in anderen Kathedralen
nicht vergleichbar.
Die Webseite überspielt die abstoßende herzlose Häßlichkeit des Throns mit einem
Witz: „Der Nachfolger des heiligen Ansgar sitzt zwar fest auf seinem nördlichen Vorposten, aber mit Annehmlichkeiten
war dieser Stuhl noch nie gesegnet.“
Erzbischof Werner Thissen von Hamburg staunt über „die Großzügigkeit
dieses Raumes“.
Er möchte den „Besuchern“ mit dem Umbau die angeblich „ursprüngliche Intention“ des
Raumes vermitteln.
Am 23. November soll der Dom eröffnet werden. Die Sanierung der Kathedrale und die
Verwüstung ihres Innenraums wird 7,8 Millionen Euro kosten.
Den neuen Domplatz vor der Kathedrale gestaltet
der umstrittene Schweizer Mode-Architekt Mario Botta.
Ein Hamburger Gläubiger stellte vor ‘kreuz.net’
die Frage, inwiefern die Umgestaltung Ausdruck des real existierenden Katholizismus in Hamburg ist.
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Wozu das Ganze? Bringen wir die ganze Diskussion über die Sanierung des Hamburger Mariendoms auf den
Punkt: Die Restaurierung sollte sich auf das absolut Notwendige beschränken! Dafür wird jeder Gottesdienstbesucher
sicher gerne sein Scherflein beisteuern. Alles, was darüber hinausgeht, ist so überflüssig wie ein
Kropf und kann später realisiert werden, wenn genügend Geld dafür tatsächlich vorhanden ist. Was passiert,
wenn sich nicht genügend Sponsoren für den bereits begonnenen Umbau finden? Sollen die restlichen Kosten
aus dem bereits angespannten Kirchensteuerhaushalt genommen werden? Will das Erzbistum Kredite aufnehmen?
Sollen die Handwerksbetriebe auf ihren Rechnungen sitzenbleiben oder muß der Umbau plötzlich wegen fehlenden
Geldes abgebrochen werden? Wozu muß der schöne Platz vor dem Dom umgestaltet werden? Ich kann mich des
Eindrucks nicht erwehren, daß hier völlig überflüssigerweise eine finanziell riskante Unternehmung
gestartet wurde, die möglicherweise in dieser Form bei der Mehrheit der Hamburger Katholiken auf Ablehnung
stößt. Wird der Umbau rechtzeitig fertig oder muß sich die Gemeinde noch Monate länger als geplant
mit der nicht unproblematischen „Pfarrsaalkirche“ (räumliche Enge, fehlende Kniebänke) behelfen? Wird
die Domgemeinde nach einer so langen Interimszeit wieder richtig zusammenfinden? Wird der „neue“ Mariendom
angenommen oder wird man betrübt feststellen: Hier ist mit viel Geld eine Verschlimmbesserung durchgeführt
worden, der „alte“ Mariendom war viel schöner?!
Florian Geyer ist es theologisch nicht eher so dass jeder Klotz eine Zahl „6“ repräsentiert ? Was hat
Theologie mit 6 zu tun? Das ist allenfalls ein esoterisches Thema: 3 x 6 = 18 = 9. Wenn man nicht will
muss nicht das Beast herauskommen.
Mit meinem Namen… … darf ich zu dem Thema nicht schweigen. Der Altar ist in der Tat nicht schön.
Wen soll eine solche Ästhetik anziehen? Und in den anderen katholischen Kirchen Hamburgs, inklusive „Kleiner
Michel“, sieht es ähnlich schlimm aus. Ganz anders die evangelischen Kirchen in HH. Man muß deshalb
ernsthaft überlegen, ob man nicht doch zur Umsetzung von Ferdinands Restitutionsedikt schreitet. Friedland,
zur Hilfe!
@heimwehr Also, ich hoffe mal, das meinen Sie nicht ernst, also, das ist doch wohl ironisch gemeint, hoffe
ich also, das mit der Stadt der Liebe und so. Leider, da haben Sie wohl recht, sind wir wahrhaft Konservativen,
da hoffe ich Sie auch zuzählen zu können, viel zu wenig. Und das stimmt. Wir werden aufgespürt, lächerlich
gemacht, man nimmt uns unsere Ehre, unseren guten Willen und vielleicht auch noch unser Geld, also wirklich.
Doch wir werden überleben, in der Treue zum Hl. Vater (also, Sie haben mal dieses böse Wort der V2 Sekte
geschrieben, ich hoffe also nicht, dass Sie zu denen gehören, die unseren geliebten Hl. Vater ablehnen,
auch wenn das Konzil sicherlich an manchen Stellen unzulänglich und wenig inspiriert war und gewiss der
Ergänzung wohlgläubiger bedarf, was nicht zuletzt die missa contra populum betrifft). In der Hoffnung,
dass ich durch Ihre nicht einfach verständlichen Zeilen hindurch einen wahren Bruder im Herrn gefunden
haben mag, grüße ich Sie mit einem herzlichen Jawoll!
lieber geschwisterlicher aufrechter ja wie können Sie denn sowas agen. Hamburg ist eine schöne bunte
Multikulturstadt des blühenden Lebens. Vor allem ist Hamburg die Statt der Liebe. Liebe ist unserem verstorbenen
Obmann Jesus immer schon ein besonderes Anliegen gewesen. Hamburg setzt es um, egal ob auf der Reeperbahn
oder im geschwisterlichen Umgang in der Kirche. Hamburg verkörpert überhaupt den Glauben des 21 Jahrhunderts
im Dienste der Solidarität der 3 Welt der Befreiung von Zwängen und reaktionären Rollen. Besonderes
Anliegen sind auch die Gleichstellung der immer noch unterdrückten und geknechteten Frauen und der andersorientiert
Liebenden, was auch in den Homolien stets deutlich zum Ausdruck gebracht wird. Leider gibt auch aber auch
bei uns eine ganz kleine gewissenlose Clique ultrakonservativer und vorkonziliarer Verbrecher deren Frechheiten
seinesgleichen suchen. Die Pfargemeinden erbitten deshalb hinweise über den Aufenthaltsort derselben
damit Pfarrgemeinderatsstosstrupps diese dingfest machen können und mit den Klerikalfaschisten abrechenen
wie wir das als tolerante Katholiken gewohnt sind.
Er ist es … repräsentativ für den Verfall des Hambuger Katholizismus, allen voran mit dem Modernisierer
Erzbischof Thissen. Nein, nein, nein, wie schön hätte man alles machen können: Einen mit Putten reich
verzierten Hochaltar, da gibt es doch so viel wertvollen Kirchenschmuck in den Kellern der modernistischen
Pfarrer, eine wunderbare Herz-Jesu-Statue italienischen Stiles, eine Fatimamadonna und vor allem das geliebte
Herz Mariens. Obwohl bei den Putten wäre ich ja vorsichtig, schließlich befindet sich der sog. Mariendom
in einem üblen, von sozialistischen pädophilen Homoisten durchzogene Gegend, in die kein aufrechter
Katholik freiwillig gehen würde. Aber das der Altar groß und schwer ist, richtig groß, das hat ja auch
was Gutes, erinnert er uns nicht daran, dass ein Altar ein wahrer Opfertisch zu sein hat? Ansonsten: Sack
und Asche über diese Modernisierer, über dieses liberalistische Bistum und einer Stadt, die der Hure
Babylon zum Verwechseln ähnlich ist. Jawoll!
Altarplatte hält Blöcke auf Distanz zusammen Aus dem Altar des Hamburger Mariendoms ließe sich auch
eine Theologie entwickeln. Das Trinitätsdogma wird durch die drei tragenden Blöcke veranschaulicht,
die von der einenden Altarplatte zur Feier der Eucharistie, auf Distanz, zusammengehalten werden. Das
rechtfertigt die Steinblöcke des Altartischs.
Kalvinismus Ist die Hamburger Bistumsleitung gerade dabei zum Kalvinismus zu konvertieren und gestattet
sich, als Feigenblatt sozusagen, damit ein paar Ahnungslose es nicht bemerken, eine Tabernakel-„Stele“
als Feigenblatt?
Tabernakel Der Tabernakel auf dem Altar ist m.W. eine Erfindung des Barock. Daß sich der Tabernakel auf
dem Altar befinden muß ist eine Sache, die erst einige Zeit nach dem Tridentinum in Brauch kam. Bischof
Matthäus Giberti ließ aber schon 1542 in der Kathedrale den Tabernakel fest auf dem Hochaltar befestigen.
Karl Borromäus tat es ihm gleich und auf ihn gehen auch die Tabernakeldekrete der Mailänder Synoden
von 1565 und 1576 zurück. Gesamtkirchlich vorgeschrieben war ein mit dem Altar fest verbundener Tabernakel
aber erst mit dem Rituale Romanum von 1614.
Die Feier der Eucharistie „Bügeltisch“ ist noch eine Schmeichelei für diesen Schandfleck. Wo bleibt
da die Ehrfurcht vor Gott? Die oben abgebildete Kiste wäre mir zu schäbig für meine Hobby-Werkstatt!
Diese sogenannte Neugestaltung ist ein weiterer Beweis für den dramatischen Niedergang des katholischen
Glaubens in unserem Lande!
Freinsberg Die Feier der Eucharistie – und damit der Altar – soll im Zentrum stehen, nicht die Aufbewahrung.
So isses und nicht anders soll es sein: Die Feier der Eucharistie steht im Mittelpunkt, nicht die Verehrung
des Aufbewahrungsortes. :)3 :)3 :)3
@HBR: Tabernakel Im katholischen Mittelalter war das Sakramentshäuschen (= der Tabernakel) meist nicht
in der Mitte, sondern seitlich vom Altar. Prominentes Beispiel: St. Lorenz in Nürnberg. (Der Tabernakel
auf dem Altar ist m.W. eine Erfindung des Barock.)
tapir: Oha – da geht’s aber gewaltig durcheinander da sieht man dann auch wes Kind Kreuznet wirklich ist.
Das Durcheinanderwerfen ist hier Methode. „Durcheinanderwerfen“ = griech. „DIABOLEIN“
Oha – da geht’s aber gewaltig durcheinander Ich bin entzückt – Kreuz.net in Hochform: Falsche Informationen,
falsche Bilder, verwechselte Kirchen, vertauschte Konfessionen, nicht recherchierte Geschichte und das
alles vermixt mit ein bisschen spießigen Hinterwäldler-Ansichten zum Thema Ästhetik (= Gelsenkirchener
Barock in Kreuz.net-Augen). Um dann noch den gewohnt hetzerischen Unterton hinzubekommen hat der anonyme“sogenannte“Autor
der „angebliche“Redaktion vom „umstrittenen“ Server in Kalifornien aus noch ein paar despektierliche Adjektive
reingehauen – fertig ist der Lack. Da ich nun zufällig nur ein paar Hundert Meter vom Hamburger Mariendom
entfernt wohne, fiel mir in diesem Fall natürlich sofort auf, was für ein Humbug hier verbreitet wird –
aber man kann das wohl getrost auf alle anderen Kreuznet-Artikel extrapolieren. So manövriert man sich
ins „aus“. Falls irgendjemanden in der Redaktion daran gelegen ist auch außerhalb des eigenen geistig
eingeschränkten Biotops ernst genommen zu werden, würde ich dazu raten auch ab und an mal ein paar Fakten
einzustreuen und nicht ausschließlich der eigenen perfiden Phantasie freien Lauf zu lassen. Vor einigen
Jahren hat übrigens im Mareindom eine katholische fanatisch gläubige Frau in der Frühmesse mit einer
Axt um sich geschlagen – ich will jetzt mal nicht ausdrücklich sagen was die offenbar geistig Verwirrte
vielleicht vorher gelesen hatte…
@unteroktav Ich gehöre ja hier bekanntermassen zu den Verfechtern des NOM, aber damit, dass der Tabernakel
nicht im Zentrum steht, tue ich mich persönlich auch sehr schwer. Und ich bin bestimmt kein Tradi
Tabernakel In einer Bischofskirche sollte auch gemäß dem alten Caeremoniale Episcoporum das Allerheiligste
in einer Sakramentskapelle aufbewahrt werden.
@ HBR Nach heutigem Liturgieverständnis (ich weiß, damit tun sich viele schwer, auch manche Nicht-Tradis)
ist nicht der Tabernakel Mittelpunkt des Kirchenraumes, sondern der Altar. Er ist „Mittelpunkt der Danksagung,
die in der Eucharistiefeier zur Vollendung kommt“ (AEM 259). Insofern wird dem Tabernakel als Aufbewahrungsort
der Hl. Eucharistie ein Platz außerhalb des Zentrums zugewiesen, der eine persönlichen Anbetung und
Andacht der Gläubigen ermöglicht. Lesen Sie mal dazu in den entsprechenden Dokumenten nach (AEM, Leitlinien,
etc…)
@ H B R Schlimm ist vor allem die Verrückung des Allerheiligsten Der Tabernakel befand sich auch vor
dem Umbau nicht im Altarraum, sondern im rechten Seitenschiff. …ww.domgemeinde-hamburg.de/galerie/bild1.jpg
Schlimm ist vor allem die Verrückung des Allerheiligsten Da der Herr das Zentrum der Messe ist, gehört
das Allerheiligste auch in das Zentrum des Geschehens. Deshalb sollte das Allerheiligste wirklich den
Mittelpunkt des Altarraums bilden. Ansonsten aber gefällt mir der Umbau durchaus. Der Volksaltar sieht
passt zur Kirche.
Antworten ohne Fragen Vielleicht könnten einige Giftzähne hier in der Diskussion gezogen werden, wenn
im Kathedral-Chor des Hamburger Mariendoms eine wunderschön prächtige und schmerzensreiche Madonna aufgestellt
werden würde, in alabasterner Transparenz mit gemalten Tränen, umgreifender Segensgeste und Pietamimik
á la 19. Jahrhundert. Nicht romanisch, keineswegs stilrein gotisch und noch viel weniger barock, aber
irgenwie so zwischendrin, wa?. Das könnte den im kreuz.net.-Artikel als „brutal“ deklarierten Stil versöhnlicher
stimmen und Altrituellen bestimmt auch ein zustimmendes Sterbenswörtchen entlocken zur Mariendomgestaltung
entlocken. Vorausgesetzt natürlich, es gibt in der Weltstadt Hamburg eine sich so nennende Sekte. Ist
wohl nicht anzunehmen. Trotzdem ist es rührend, dass sich die Sektenmitglieder so herzerfrischend rührend
um die Gestaltung des Hamburger Mariendoms zur ihrer Herzensache machen, als wenn sie gefragt worden wären.
Dennoch leben sie beim alten Spielchen „Antworten, ohne gefragt zu sein“ auf wie einst im Mai. Nur, dass
ihre eingefahrenen, ausgelatschten Argumente die ewiggestrig gleichen geblieben sind.
Schwierig! Es ist ja auch kompliziert die ganzen Marias auseinanderzuhalten. Die von Lourdes, die von
Fatima, von Altötting, von Medjugorje, die ehemalige von Amsterdam und die von Kleinkleckersdorf. Da
kann es dann auch mal passieren, dass man die Mariendömer durcheinander bringt.
@Murx Ihr Beitrag ist – mit Verlaub – nun wirklich historischer Murx: Der ursprüngliche, mittelalterliche
Hamburger Dom St. Marien wurde 1806 nach dem Reichsdeputationshauptschluss (1803) von der Bürgerschaft
der Hansestadt Hamburg einfach abgerissen! An dessen Stelle befindet (ungefähr hinter der Hauptkirche
St. Petri) befindet sich übrigens heute ein scheußlicher Parkplatz. Die ursprüngliche Pfarrkirche St.
Marien im Stadtteil St. Georg hat mit diesem Dom nur den Namen gemein. Kathedrale wurde sie erst nach
der Neugründung des Erzbistums Hamburg im Jahre 1993. Insofern ist die Bildreihe in diesem Artikel wirklich
unsinning, weil sie Birnen mit Äpfeln vergleicht… Naja, passt zum Niveau des Artikels…
@Karl Murx Das Bild von der Fussball-WM zeigt aber die richtige Kirche. Hier mal beide in der Wikipedia.
kath. Mariendom (im „Schwulenviertel St. Georg“): de.wikipedia.org/…Marien_%28Hamburg%29 Hier der alte
1529 lutherisch genutzte und 1805 abgerissene Mariendom: de.wikipedia.org/wiki/Mariendom_(Hamburg)
@Redaktion: Euer Artikel ist quatsch! Ihr verwechselt die historische Mariendom im Gebiet des Hafens mit
jener schon immer recht modernen katholischen Marienkirche, die in der Nähe der Alster steht. Letztere
wurde nach der Wiedervereinigung zur Kathedrale erhoben. Eure Bilder zeigen hingegen den jetzt lutherischen,
historischen Mariendom. Das sind zwei Paar Schuhe!
@ juergen Und warum muss das jetzt alles raus? Eine Verbesserung ist der neue Altar immer noch nicht.
Der alte passt vom Material (bzw Farbe) nicht, der neue hat eine verwunderliche Form.
@ Pascal Was ist an der Form so wichtig Die Form darf natürlich nicht zum Götzen erhoben werden. Es
kann aber kaum bestritten werden, dass die Form auf den Gläubigen in seiner Glaubenspraxis einwirkt.
Der Mensch ist eben so gestrickt. Deswegen richtet er sich ein Wohnzimmer ein und richtet alles her, wenn
Gäste kommen. Eine Eckkneipe mit 4 Meter hohen Sichtbetonwänden wäre die leerste Kneipe auf der ganzen
Welt. Der Raum macht eben Eindruck und dieser Eindruck assoziiert sich mit der Praxis. Deshalb muss auch
eine Kirche einladend sein. Das Verweilen in ihr muss eine Freude sein. Ansonsten herrscht bei allen nur
das Gefühl vor, dass alles bitte schnell abgespult werden soll, damit man alsbald aus dem Betonbunker
heraus und in die nette Gaststätte nebenan wechseln kann. Deshalb versucht man auch zB, mit einer kleinen
Gruppe in eine kleinere Kapelle zu gehen. Denn in einem großen Raum würde man sich verlieren. Dann der
Ritus. Die Eucharistiefeier ist das zentrale Mysterium der Kirche. Es ist auch ein Mysterium, wenn alles
schlampig abläuft. Aber welcher Eindruck entsteht dann? Jeder der vorbeikommt wird sich fragen: Und so
gehen die mit ihren GLaubensgeheimnissen um? Dann kann es damit ja so weit nicht her sein. Die Form ist
also nicht alles, auch nicht das wichtigste – bei weitem nicht. Sie ist aber ganz und gar nicht überflüssig,
vielmehr ein wichtiges Mittel zur Verdeutlichung und Verkündigung des Glaubens.
Ich frage mich immer wieder, wie ein Gläubiger „vor kreuznet“ irgendetwas zum Besten gibt. Läuft da
ein Redakteur vor dem Dom herum und befragt Passanten? Das glaubt doch kein Mensch. Mit anderen Worten
alles reine Erfindung dieser „Pseudo-Redaktion“. Es wurde hier ja schon unendliche Male geschrieben. Das
allerheiligste Sakrament wird in den Kathedralen in der Regel immer in einer Seitenkapelle aufbewahrt.
Wann lernen das die Kunstsachverständigen Deckchenhäkler der +net-Redaktion?
Vergleicht man die Beiträge von Benedikt und Pascal, wird deutlich: Benedikt hat eine berechtige Kritik
an überteuerter Schlichheit. Pascal hetzt nur ‘rum, obwohl im Kern seine aussage richtig ist. („wo zwei
oder drei in …“ da steht nix von barockem Hochaltar usw.)
real existierender Katholizismus Ein Hamburger Gläubiger stellte vor ‘kreuz.net’ die Frage, inwiefern
die Umgestaltung Ausdruck des real existierenden Katholizismus in Hamburg ist. Mein kreuz.net damit die
Tatsache, daß sich in Hamburg die Zahl der Katholiken in den letzten 15 Jahren fast nicht verändert
hat?
Wer sich ausführlich und unvoreingenommen über die Maßnahmen informieren will, sollte die HP des Erzbistums
Hamburg besuchen und nicht dem Urteil +net’s vertrauen.
@stimme der vernunft Katholiken und Menschen, die ein Empfinden für Kultur besitzen Na, offensichtlich
gehört der Verfasser dieses unnötig polemischen Artikels weder zur einen noch zur anderen Gruppe! Was
für ein geistiges Armutszeugnis dieser Artikel doch darstellt… Schade drum…
Es war wieder eine große Freude, … … diesen sogenannten Artikel über die bevorstehende angebliche
Verwüstung des Hamburger Domes zu lesen. Wenn man die wertende Privatmeinung des Verfassers weglässt,
bleibt nicht mehr viel übrig. Künstler sind immer umstritten, daran scheiden sich eben nun mal die Geister.
Dieser (vielleicht bei kreuz.net) angeblich umstrittene angebliche Künstler Botta orientiert sich angeblich
an romanischen Formen und interpretiert diese neu … vielleicht sollte man einmal erwähnen, dass der
Hamburger Dom ein neuromanisches Bauwerk ist, und bekanntlich ist die Romanik nicht gerade für einen
üppigen Formenschatz und Überladenheit bekannt, sondern für klare, strukturierte Architektur – oder
wie kreuz.net es ausdrückt: „phantasielose, geometrische Formen“. Insofern dürfte der neue angebliche
Volksaltar wohl kaum als echter Fremdkörper wirken, da er sich in die Formensprache des Raumes einpassen
dürfte. Da gibt es ganz andere Beispiele für Neugestaltungen von liturgischen Orte, die wirklich dem
Raum unwürdig und grenzwertig sind (z.B. Frauenkirche Günzburg). Insgesamt scheint man sich bei der
Umgestaltung in Hamburg schlichtweg an den Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung liturgischer
Räume der Dt. Bischofskonferenz zu orientieren. Natürlich werden die von den kreuz.net’lern abgelehnt,
weil sie ja Machwerk der angeblichen Bischöfe der „V2-Sekte“ sind. Es wird nie einen Kirchenraum geben,
in dem sich jeder wohlfühlt. Und die kreuz.net’ler bevorzugen doch sowieso Kirchen ohne Volksaltar …
Früchte des Konziliarismus Was will man eigentlich mehr, das Resultat ist eine eindeutige Offenlegung
des „katholischen“ = konziliaren Glaubens: Gott ? Wer ist das? Wir haben das Konzil der Konzilien! Das
ist die Wahrheit! Resultat: Lasst sie in Ruhe den Rest des katholischen Glaubens zerstören, aber nehmt
nicht an der Zerstörung teil, sondern haltet fest am katholischen Glauben, so dass ihr über zweitausend
Jahre Katholizismus für euch beanspruchen könnt! Als Katholik aus dem Norden sind diese Worte schlicht
und einfach so wie die neue Kathedrale des „Erzbischofs“ von Hamburg – Nachfolger des hl. Ansgars? –.
Oh Gott, die +net-Kunstkommission hat mal wieder getagt. Fazit: Da wo kein Gips und keine Häkeldeckchen,
da ist nicht Gott. Immerhin, mal wieder ein Artikel über den sich, ob seiner Dummheit, schmunzeln lässt.
lustig Das neue Konzept sieht auch eine völlige Verwüstung des Chors der Kathedrale vor. Darf man bei
der Verwüstung mitmachen? Das wäre ein Spaß. Sagt mal Katholibans, habt Ihr keine anderen sorgen als
so etwas. Gott ist es scheiß egal, ob der Altar aus Holz geschnitzt, alten Fußnägeln zusammen geklebt
oder ein Bügeltisch ist. Hatte Jesus einen Mahltisch?? Wie sah der aus Lacktisch von IKEA. Hat der gemeine
Katholike nichts anderes zu tun als sich mit äußerlichkeiten des Gotteshauses zu befassen?? Wenn mein
Herz geöffnet ist und ich mit gutem Vorsatz und tiefem Glauben an Gott gedenke, das Mahl mit Ihm feiere,
kann das auch bei mir zu hause mich zum Heil und zum ewigen Leben führen, dazu benötige ich keine Kandelaber,
Spitzendeckchen und anderen Tand der euch soooo wichtig ist. Es scheint wichtiger zu sein wie die Form
des „Gottesdienstes“ ist, als der Vorsatz und die Heiligung die ich Mtbringen und dort erfahren darf.
Was ist an der Form so wichtig?? Bitte um Antwort.
@ thaumaturgos Wohl war, aber dieser neue Stil ist auch nicht wirklich das wahre. Ich verstehe zB nciht,
warum man einen Künstler beautragen muss, damit er so einen Altar schafft. Da nimmt man doch besser einfach
einen Sandsteinblock. Der ist noch schmuckloser und kostet kein Künstlerhonorar. Die Behauung übernimmt
die Dombauhütte, so dass auch dies nicht viel kostet. Ich wundere mich immer wieder über Kunstwerke,
die einem gar nicht auffallen (bei uns zB die Neugestaltung von zwei Türgriffen einer Nebentür – fiel
mir erst auf, als ich in der Zeitung einen Extra-Artikel dazu las) und deren Sinnhaftigkeit mehr als fraglich
ist. Dann heißt es immer, das sei alles schön schlicht geraten, aber schlicht bedeutet eben nicht günstig,
sondern oft sogar ziemlich teuer. Und da hab ich in meiner Denke so ein Problem. Etwas völlig Schlichtes,
dass dann noch einen Haufen Geld kostet? Dann doch lieber der einfache Sandsteinblock.
kotz.net zählt sich zu den freunden der kitschigen neostilen … möglichst mit viel 19.jh. flair, weil
da war der past ja auch noch ein würdiger priester-könig