Im Fuldaer Stadtklerus gibt es einen massiven Widerstand gegen die Meßfeiern im Alten Ritus. Der Zeitungskrieg hat schon begonnen. Von Winfried Schön.
Dienstag, 8. April 2008 09:37
adlimina: @ A. W. zur fuldischen Situation
Ihren (von mir in der Sache geteilten) Hinweis hatte ich mich geschämt anzufügen, in gewisser Hinsicht
(= mit Blick auf die jüngere Kirchengeschichte und die Wandlungen der Bistumsleitung) betrifft er ja
auch Person und Wirken des Bischofs.
Insofern dürfte mancher Bejubler von Traditionsbefürwortern und -pflegern ruhig näher hinschauen, ob die Substanz des Phänomens stimmt und echt ist. Gerade in Fulda betrügt man sich gerne mit dem Schein (jeglicher Couleur) und fragt nicht mehr nach der Sache selbst, bzw. dispensiert sich vom harten Mühen um sie. Hauptsache: Bilder und Stimmung stimmen – „es war/ist/wird doch schön“! Dabei dürfen die bisher geförderten und jetzt leise beiseite gelegten Modernisten („Fuldaer Kreis für eine offene Kirche) schon leid tun, wenn sie derart behandelt werden und sich fragen, was das eigentlich war mit ihrem Höhenflug, das Leiden der seinerzeit abgedrängten Gläubigen und Priester ist allerdings nicht so leicht mehr aufzuholen. Mit Menschen ist um der Macht willen gespielt worden, wo und wie sie liegen bleiben, spielt keine Rolle. Der heilige Bonifatius muß für alles garantieren bzw. herhalten. Kein Nuntius hilft, kein Engel interveniert – der große darin verborgene Plan harrt der Enthüllung – am Ende dann doch zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen – das bleibt immer und überall in der Kirche die Hoffnung.
Insofern dürfte mancher Bejubler von Traditionsbefürwortern und -pflegern ruhig näher hinschauen, ob die Substanz des Phänomens stimmt und echt ist. Gerade in Fulda betrügt man sich gerne mit dem Schein (jeglicher Couleur) und fragt nicht mehr nach der Sache selbst, bzw. dispensiert sich vom harten Mühen um sie. Hauptsache: Bilder und Stimmung stimmen – „es war/ist/wird doch schön“! Dabei dürfen die bisher geförderten und jetzt leise beiseite gelegten Modernisten („Fuldaer Kreis für eine offene Kirche) schon leid tun, wenn sie derart behandelt werden und sich fragen, was das eigentlich war mit ihrem Höhenflug, das Leiden der seinerzeit abgedrängten Gläubigen und Priester ist allerdings nicht so leicht mehr aufzuholen. Mit Menschen ist um der Macht willen gespielt worden, wo und wie sie liegen bleiben, spielt keine Rolle. Der heilige Bonifatius muß für alles garantieren bzw. herhalten. Kein Nuntius hilft, kein Engel interveniert – der große darin verborgene Plan harrt der Enthüllung – am Ende dann doch zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen – das bleibt immer und überall in der Kirche die Hoffnung.
Dienstag, 8. April 2008 07:35
zwobbel: „Elmar, Elmar, warum verfolgst du mich?“ vgl. Apg 9,4
Wenn Priester nichts besseres zu tun haben, als ihre Energie dafür einzusetzen die Feier der hl. Messe
zu verhindern, dann ist das völlig pervers. Da müßten doch auch so hartgesottene Bischöfe wie Algermissen
merken wessen Geistes Kind dieser Pfarrer ist.
Dazu ein Wort von Papst Joh.Pa.II. vom 16.02.1984:
„Ein Priester ist soviel wert wie sein eucharistisches Leben,
vor allem seine Messe.
Eine lieblose Messe – ein unfruchtbarer Priester.
Eine inbrünstige Messe – Priester der Seelen gewinnt.“
Was ist dann mit einem Priester der die hl. Messe bekämpft?
Dazu ein Wort von Papst Joh.Pa.II. vom 16.02.1984:
„Ein Priester ist soviel wert wie sein eucharistisches Leben,
vor allem seine Messe.
Eine lieblose Messe – ein unfruchtbarer Priester.
Eine inbrünstige Messe – Priester der Seelen gewinnt.“
Was ist dann mit einem Priester der die hl. Messe bekämpft?
Dienstag, 8. April 2008 07:34
Andreas Wingenfeld: Opportunismus
@ adlimina
Vielen Dank für Ihre treffende Analyse.
Einen weiteren Punkt möchte ich zu bedenken geben: Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich in Fulda mittelfristig so mancher Opportunist, der stets sein Fähnlein nach den Wind zu drehen weiß, vom erklärten Gegner zum Freund der alten Messe mutieren und sich dem neuen Trend zur traditionellen Messe anschließen würde … nicht aus Überzeugung, sondern aus reinem Pragmatismus …
Warten wir einmal ab, wie sich die forma extraordinaria der römischen Liturgie im Bistum Fulda mittelfristig etablieren und wie sich der Diözesanklerus dazu verhalten wird.
Vielen Dank für Ihre treffende Analyse.
Einen weiteren Punkt möchte ich zu bedenken geben: Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich in Fulda mittelfristig so mancher Opportunist, der stets sein Fähnlein nach den Wind zu drehen weiß, vom erklärten Gegner zum Freund der alten Messe mutieren und sich dem neuen Trend zur traditionellen Messe anschließen würde … nicht aus Überzeugung, sondern aus reinem Pragmatismus …
Warten wir einmal ab, wie sich die forma extraordinaria der römischen Liturgie im Bistum Fulda mittelfristig etablieren und wie sich der Diözesanklerus dazu verhalten wird.
Dienstag, 8. April 2008 06:41
r.ruhrgebietler: @Graf von Galen – wenn es nicht die wenigen glaubenstreuen Katholiken gäbe!
Graf von Galen: Wider VII, FuldaDa kämpfen die Alt- 62’er ihr letztes Gefecht.In der Tat! Und wird e
auch bleiben – hoffen wir, daß keine/r einknickt!
Sie können so zwar der Krche noch schaden, eine
Rückkehr zur Tradition können sie jedenfalls nicht
mehr verhindern, da sich die Elite den „vetus ordo“
nicht mehr nehmen läßt.Wenn uach krass ausgedrückt – in der Tat, es ist so. Aber ob nur die Elite ist? Es isnd vielmehr die schlichten, einfachen und gebetseifrigen Gläubigen, die jetzt noch das Rückgrad des rkGlaubens bilden. Und dazu nur noch ganz wenige Priester!
Die Lauen und Ketzer mögen sich mit dem NOM zufrieden geben, letztlich stehen
sie auf verlorenem Posten. Durch den Weggang
der Guten wird der NOM eben noch abstoßender und er wird so langsam aber sicher absterben, wenn ihn der
Papst ihm nicht vorher schon den Gnadenstoß gibt.In der Barmherzigkeitsnoven, die am Karfreitag startete wird genau für diese lauen Seelen gebetet. heute verstehe ich auch, warum diese Noven so wertvoll ist! Sw. Fautina, Dir sei dank für diese Novene!
Sie können so zwar der Krche noch schaden, eine
Rückkehr zur Tradition können sie jedenfalls nicht
mehr verhindern, da sich die Elite den „vetus ordo“
nicht mehr nehmen läßt.Wenn uach krass ausgedrückt – in der Tat, es ist so. Aber ob nur die Elite ist? Es isnd vielmehr die schlichten, einfachen und gebetseifrigen Gläubigen, die jetzt noch das Rückgrad des rkGlaubens bilden. Und dazu nur noch ganz wenige Priester!
Die Lauen und Ketzer mögen sich mit dem NOM zufrieden geben, letztlich stehen
sie auf verlorenem Posten. Durch den Weggang
der Guten wird der NOM eben noch abstoßender und er wird so langsam aber sicher absterben, wenn ihn der
Papst ihm nicht vorher schon den Gnadenstoß gibt.In der Barmherzigkeitsnoven, die am Karfreitag startete wird genau für diese lauen Seelen gebetet. heute verstehe ich auch, warum diese Noven so wertvoll ist! Sw. Fautina, Dir sei dank für diese Novene!
Dienstag, 8. April 2008 03:09
clarissa colonia: Mon cher Comte, mon cher cousin,
meinten Sie mit „Elite“ und „den Guten“ etwa sich und die Ihren? Sollte das eine „oratio pro domo sua“
sein?
Wenn ja, dann schämen Sie sich jetzt mal so gründlich, wie Ihr Gewissen es Ihnen angesichts Ihrer prätentiösen Äußerung nahelegt!
Auch wenn sie recht hätten, gebührt sich solches nicht für jemanden unseres Standes!
Wenn ja, dann schämen Sie sich jetzt mal so gründlich, wie Ihr Gewissen es Ihnen angesichts Ihrer prätentiösen Äußerung nahelegt!
Auch wenn sie recht hätten, gebührt sich solches nicht für jemanden unseres Standes!
Dienstag, 8. April 2008 00:45
unteroktav: @bonifatius
Ich habe einfach das geäußert, was mir zu dem Thema eingefallen ist, ohne einen „bischöflichen“ Eindruck
erwecken zu wollen.
Aber schauen Sie sich wieder exemplarisch die Beiträge von Graf Galle und ordo62 an: solche Gestalten verhindern durch ihre Giftsprüherei jeden Verständigungsversuch, und solche Zeitgenossen sind auch dafür verantwortlich, dass es so viele sinnlose Grabenkämpfe gibt und eine bessere Akzeptanz der unterschiedlichen Standpunkt nicht möglich ist.
Aber schauen Sie sich wieder exemplarisch die Beiträge von Graf Galle und ordo62 an: solche Gestalten verhindern durch ihre Giftsprüherei jeden Verständigungsversuch, und solche Zeitgenossen sind auch dafür verantwortlich, dass es so viele sinnlose Grabenkämpfe gibt und eine bessere Akzeptanz der unterschiedlichen Standpunkt nicht möglich ist.
Dienstag, 8. April 2008 00:06
adlimina: Herzensfriede – Erfüllung – Wesentlichkeit
Folgende 3 Faktoren mögen mitspielen und werden von profunde(re)n Kennern der Fuldaer Kirchenszene schon
länger für recht plausibel angesehen:
– Es besteht letztlich ein intuitives Wissen, daß die bestehenden Gottesdienste nicht geschwächt werden dürfen durch die Abwanderung der letzten Glaubenden und Betenden in die Traditionalistenecke, sie sind zudem eine untergründige Vergewisserung, im wahren Christen- und Kirchentum doch immer noch zu Hause zu sein (dieses Bauchgefühl, das wahre katholische Erbe und Geheimnis zu besitzen, tut sooo guuut – freilich läßt es eifersüchtig keinen Konkurrenten zu);
– Die öffentliche Diskussion solcher Fragen verschafft eine abgründige Kompensation dafür, ein erhofftes oder schon versprochenes Amt in der Hierarchie nicht erhalten zu haben (endlich kann – vermeintlich – ICH einmal Themen setzen und das Gesetz des Handelns vorgeben);
– Eine andere (kirchliche und liturgische) Praxis zuzulassen, ist auch deshalb kaum tolerierbar, weil – die beiden vorigen Punkte zusammenfassend – der persönliche Machtbereich in Frage gestellt erscheint. Noch nicht einmal mitleidiges Lächeln („Sollen sie doch …!“) erscheint möglich. Vertrauen in die Kraft des Argumentes und der Wahrheit gibt es nicht (im Sinne des Gamaliel-Rates): Der gut gefeierte Novus Ordo müßte doch aus sich selber überzeugen.
Wie wird sich der Bischof verhalten?
– Es besteht letztlich ein intuitives Wissen, daß die bestehenden Gottesdienste nicht geschwächt werden dürfen durch die Abwanderung der letzten Glaubenden und Betenden in die Traditionalistenecke, sie sind zudem eine untergründige Vergewisserung, im wahren Christen- und Kirchentum doch immer noch zu Hause zu sein (dieses Bauchgefühl, das wahre katholische Erbe und Geheimnis zu besitzen, tut sooo guuut – freilich läßt es eifersüchtig keinen Konkurrenten zu);
– Die öffentliche Diskussion solcher Fragen verschafft eine abgründige Kompensation dafür, ein erhofftes oder schon versprochenes Amt in der Hierarchie nicht erhalten zu haben (endlich kann – vermeintlich – ICH einmal Themen setzen und das Gesetz des Handelns vorgeben);
– Eine andere (kirchliche und liturgische) Praxis zuzulassen, ist auch deshalb kaum tolerierbar, weil – die beiden vorigen Punkte zusammenfassend – der persönliche Machtbereich in Frage gestellt erscheint. Noch nicht einmal mitleidiges Lächeln („Sollen sie doch …!“) erscheint möglich. Vertrauen in die Kraft des Argumentes und der Wahrheit gibt es nicht (im Sinne des Gamaliel-Rates): Der gut gefeierte Novus Ordo müßte doch aus sich selber überzeugen.
Wie wird sich der Bischof verhalten?
Montag, 7. April 2008 23:30
Gotthard: @ordo62
Du bist ein Spinner.
Montag, 7. April 2008 23:13
Benedikt: @ ordo62
Sie sind offenbar ein Schismatiker.
Montag, 7. April 2008 23:13
Graf von Galen: Wider VII, Fulda
Da kämpfen die Alt- 62’er ihr letztes Gefecht.
Sie können so zwar der Krche noch schaden, eine
Rückkehr zur Tradition können sie jedenfalls nicht
mehr verhindern, da sich die Elite den „vetus ordo“
nicht mehr nehmen läßt. Die Lauen und Ketzer mögen
sich mit dem NOM zufrieden geben, letztlich stehen
sie auf verlorenem Posten. Durch den Weggang
der Guten wird der NOM eben noch abstoßender und er wird so langsam aber sicher absterben, wenn ihn der
Papst ihm nicht vorher schon den Gnadenstoß gibt.
Sie können so zwar der Krche noch schaden, eine
Rückkehr zur Tradition können sie jedenfalls nicht
mehr verhindern, da sich die Elite den „vetus ordo“
nicht mehr nehmen läßt. Die Lauen und Ketzer mögen
sich mit dem NOM zufrieden geben, letztlich stehen
sie auf verlorenem Posten. Durch den Weggang
der Guten wird der NOM eben noch abstoßender und er wird so langsam aber sicher absterben, wenn ihn der
Papst ihm nicht vorher schon den Gnadenstoß gibt.
Montag, 7. April 2008 22:13
ordo62: @Gotthard
diese nachkonzliaren Happenings mit Keks zum Schluß sind keine hl. Messen
Montag, 7. April 2008 22:12
Rodolfo Panetta: Die Fuldaer Zeitung …
… hat im letzten Bundestagswahlkampf auch ganz übel gegen Martin Hohmann gehetzt.
Montag, 7. April 2008 22:08
Gotthard: @ordo62
Pfr. Gurk feiert die hl. Messe und bekämpft sie nicht!
Montag, 7. April 2008 21:39
ordo62: @Gotthard
wer die hl. Messe bekämpft, noch dazu mit unlauren Mitteln, ist alles Möglich aber kein römisch katholischer Priester
Montag, 7. April 2008 21:27
Gotthard: @ordo62
wer einen Priester mit „V2-Pfaffe“ tituliert, ist ein kirchenhassender Prolet.
Montag, 7. April 2008 20:02
ordo62: @HBR:
Ich spreche nicht respektlos über diesen Menschen, (an seinem Priestertum habe ich meine Zweifel) Ich
ziehe lediglich historische Paralelen.
Und die Zeit im Herbst 1989 habe ich noch recht gut in Erinnerung.
Und die Zeit im Herbst 1989 habe ich noch recht gut in Erinnerung.
Montag, 7. April 2008 19:55
HBR: @ordo62
Katholisch scheinen Sie nicht zu sein, wenn Sie so respektlos über einen Priester der heiligen Mutter Kirche sprechen.
Montag, 7. April 2008 19:40
ordo62: Dieser V2-Pfaffe
errinert mich an die Betonköpfe aus dem SED-Politbüro im Oktober 89. Irgentwie ahnen sie schon, das
es bald aus sein wird und deshalb bäumen sie sich nochmal auf zum letzten Gefecht. Dabei gehen sie auch
mit unlauren Mitteln vor.
Aber das wird Ihnen nichts nützen…
Aber das wird Ihnen nichts nützen…
Montag, 7. April 2008 19:40
bonifatius: Verwehrt es ihnen nicht!!
Hallo Unteoktav, habe das Gefühl, daß sie der Bischof höchstpersönlich sind, zumindest was ihre Argumentation
betrifft. In dem von kreuz.net gebrachten Artikel befinden sich Infos und keine scharfmachende Polemik.
Das tun sie mit ihrem Einwurf.
Bitte versuchen sie alles, den Herrn Gurk zur Vernunft zu bringen, auch wenn es etwas schwer sein wird. Er und sie sollen doch froh sein, wenn gläubige Katholiken zur Ehre Gottes die viele Jahrhunderte gepflegte Form der Gottesverehrung feiern. Jesus würde sicher dazu sagen: Verwehrt es ihnen nicht!
P.S. Was haben Herr Gurk und die Bischofsverwaltung hinsichtlich der unfairen Beeinflußung des Fuldaer Käseblättle für ein Demokratieverständnis?
Bitte versuchen sie alles, den Herrn Gurk zur Vernunft zu bringen, auch wenn es etwas schwer sein wird. Er und sie sollen doch froh sein, wenn gläubige Katholiken zur Ehre Gottes die viele Jahrhunderte gepflegte Form der Gottesverehrung feiern. Jesus würde sicher dazu sagen: Verwehrt es ihnen nicht!
P.S. Was haben Herr Gurk und die Bischofsverwaltung hinsichtlich der unfairen Beeinflußung des Fuldaer Käseblättle für ein Demokratieverständnis?
Montag, 7. April 2008 17:30
Libertas Ecclesiae: @ Gotthard
Was ist der Inhalt dieses ganzen Artikels?
1. Zu Ostern wurde die alt-rituelle Messe nicht in der Zeitung angekündigt…Alles andere ist Mutmaßung!
Falsch!
Der Inhalt dieses Artikels ist, dass ein gewisser Pfarrer Gurk in seiner Eigenschaft als Moderator des Fuldaer Pastoralverbunds „Ate Stadtpfarrei“ immerhin in einem Rundbrief (siuc!) mitteilt, bei der „Fuldaer Zeitung“ interveniert zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der „Pro Missa Tridentina“ zu verhindern.
So liest es sich schon etwas anders.
Was qualifiziert einen Pfarrer und Pastoralverbundsleiter, gegen die Veröffentlichung einer harmlosen Pressenotiz bei einem scheinbar unabhängigen Presseorgan zu intervenieren und damit in einem eigenen Rundbrief auch noch zu prahlen? Pfarrer Gurk hat seine Kompetenzen eindeutig überschritten.
1. Zu Ostern wurde die alt-rituelle Messe nicht in der Zeitung angekündigt…Alles andere ist Mutmaßung!
Falsch!
Der Inhalt dieses Artikels ist, dass ein gewisser Pfarrer Gurk in seiner Eigenschaft als Moderator des Fuldaer Pastoralverbunds „Ate Stadtpfarrei“ immerhin in einem Rundbrief (siuc!) mitteilt, bei der „Fuldaer Zeitung“ interveniert zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der „Pro Missa Tridentina“ zu verhindern.
So liest es sich schon etwas anders.
Was qualifiziert einen Pfarrer und Pastoralverbundsleiter, gegen die Veröffentlichung einer harmlosen Pressenotiz bei einem scheinbar unabhängigen Presseorgan zu intervenieren und damit in einem eigenen Rundbrief auch noch zu prahlen? Pfarrer Gurk hat seine Kompetenzen eindeutig überschritten.
Montag, 7. April 2008 17:23
unteroktav: @ Andreas
Gut, wenn das tatsächlich so ist, dann ist in der Tat nun der Bischof gefordert.
Aber, in Anlehnung an den Kommentar von Gotthard, sollte man in der Tat jetzt das Thema nicht schon hochschaukeln, es ist ja noch gar nichts entschieden, sondern zunächst mal bleibt vieles Spekulation.
Aber, in Anlehnung an den Kommentar von Gotthard, sollte man in der Tat jetzt das Thema nicht schon hochschaukeln, es ist ja noch gar nichts entschieden, sondern zunächst mal bleibt vieles Spekulation.
Montag, 7. April 2008 17:13
Andreas Wingenfeld: @ unteroktav
Wenn jemand vernünftig auftritt und sachlich sein Anliegen vorbringt, dann erklärt diesen auch niemand
für verrückt (bzw. sollte es zumindest nicht).
Soweit ich das beurteilen, kann, handelt es sich bei den Leuten, die in Fulda die alte Messe besuchen, um einfache, gut katholische Gläubige, wie man so sagt, die aus der gesunden Mitte des Gottesvolkes kommen und nicht irgendwelche Extrempositionen beziehen.
Trotzdem stößt ihr berechtigtes Anliegen in Fulda auf einen besonders harten Widerstand, der nicht zuletzt von den Geistlichen vor Ort ausgeht, allen voran von Pfarrer Gurk. Der Bischof sollte seinen Pastoralverbundsmoderator in diesem Punkt endlich einmal zur Räson rufen.
Soweit ich das beurteilen, kann, handelt es sich bei den Leuten, die in Fulda die alte Messe besuchen, um einfache, gut katholische Gläubige, wie man so sagt, die aus der gesunden Mitte des Gottesvolkes kommen und nicht irgendwelche Extrempositionen beziehen.
Trotzdem stößt ihr berechtigtes Anliegen in Fulda auf einen besonders harten Widerstand, der nicht zuletzt von den Geistlichen vor Ort ausgeht, allen voran von Pfarrer Gurk. Der Bischof sollte seinen Pastoralverbundsmoderator in diesem Punkt endlich einmal zur Räson rufen.
Montag, 7. April 2008 17:10
Aleph: Aushungern
Das ist doch ein sehr humaner Umgang für den alten Ritus, fast schon wie biologische Lösung.
Montag, 7. April 2008 17:04
Guiseppe: Repression liturgisch Andersfeiernder
Dechant Vonderau und Pfarrer Gurk untergraben eindeutig die Autorität des Bischofs.
Montag, 7. April 2008 17:01
unteroktav: @Andreas
Hab ich ja auch nicht behauptet, dass das jemand behauptet hat
Ich wollte damit nur sagen, dass der Bischof sicher für die Anliegen der Freunde des alten Ritus ein offenes Ohr haben dürfte.
„… als hätten sie diese Leute nicht mehr alle …“
Wenn jemand vernünftig auftritt und sachlich sein Anliegen vorbringt, dann erklärt diesen auch niemand für verrückt (bzw. sollte es zumindest nicht). Wenn sich natürlich, so wie manche hier, als Hitzköpfe und Berufspolemiker aufspielen, dann braucht man sich natürlich über entsprechende Reaktionen nicht zu wundern. Keine Ahnung wie die Situation in Fulda ist, deshalb erlaube ich mir kein Urteil
Ich wollte damit nur sagen, dass der Bischof sicher für die Anliegen der Freunde des alten Ritus ein offenes Ohr haben dürfte.
„… als hätten sie diese Leute nicht mehr alle …“
Wenn jemand vernünftig auftritt und sachlich sein Anliegen vorbringt, dann erklärt diesen auch niemand für verrückt (bzw. sollte es zumindest nicht). Wenn sich natürlich, so wie manche hier, als Hitzköpfe und Berufspolemiker aufspielen, dann braucht man sich natürlich über entsprechende Reaktionen nicht zu wundern. Keine Ahnung wie die Situation in Fulda ist, deshalb erlaube ich mir kein Urteil
Montag, 7. April 2008 16:58
Gotthard: Inhalt?
Was ist der Inhalt dieses ganzen Artikels?
1. Zu Ostern wurde die alt-rituelle Messe nicht in der Zeitung angekündigt…Alles andere ist Mutmaßung!
2. Der Pfarrer an St. Sturmius geht bald in den Ruhestand – und bekommt keinen Nachfolger… alles andere ist reine Mutmaßung!
1. Zu Ostern wurde die alt-rituelle Messe nicht in der Zeitung angekündigt…Alles andere ist Mutmaßung!
2. Der Pfarrer an St. Sturmius geht bald in den Ruhestand – und bekommt keinen Nachfolger… alles andere ist reine Mutmaßung!
Montag, 7. April 2008 16:52
Andreas Wingenfeld: @ unteroktav
Wenn dieser die Alte Messe in der Kirche genehmigt hat, dann dürfte er ja wohl kaum ein „Feind“ der alten
Messe sein.
Was ja auch niemand behauptet hat!
Natürlich sollte der Bischof auch dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen, unter denen diese Messfeiern stattfinden.
Es ist sicher nicht leicht, wenn man in Fulda als Freund der alten Messe mit Vorurteilen überhäuft und geradezu wie ein Aussätziger behandelt wird, als hätten sie diese Leute nicht mehr alle …
Da soll der Bischof doch mal für Frieden und Einheit sorgen.
Was ja auch niemand behauptet hat!
Natürlich sollte der Bischof auch dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen, unter denen diese Messfeiern stattfinden.
Es ist sicher nicht leicht, wenn man in Fulda als Freund der alten Messe mit Vorurteilen überhäuft und geradezu wie ein Aussätziger behandelt wird, als hätten sie diese Leute nicht mehr alle …
Da soll der Bischof doch mal für Frieden und Einheit sorgen.
Montag, 7. April 2008 16:46
unteroktav: Ach Gott, mal wieder das Übliche
Nun dreht mal nicht schon wieder so auf mit eurem Lieblingsthema … wenn es in Fulda wirklich eine entsprechende
Gruppe gibt, der die Alte Messe in St. Sturmius so ein Herzensanliegen ist, dann werden die sicher nicht
gleich aufgeben, sondern versuchen, ihr Anliegen weiterhin zu vertreten und sicher auch den Bischof einschalten.
Wenn dieser die Alte Messe in der Kirche genehmigt hat, dann dürfte er ja wohl kaum ein „Feind“ der alten
Messe sein.
Sollten die Darstellungen in dem kreuz.net-Artikel – nachdem man die übliche Polemik, Übertreibungen und Propaganda herausgefiltert hat – stimmen, dann ist das Verhalten von Pfarrer Gurk sicher nicht unbedingt zu billigen. Andererseits: wenn man sieht, wie viele „Feinde“ der Neuen Messe es gibt, so hat die „Gegenseite“ das gleiche Recht. Wer im Glashaus sitzt, … und so weiter.
Sollten die Darstellungen in dem kreuz.net-Artikel – nachdem man die übliche Polemik, Übertreibungen und Propaganda herausgefiltert hat – stimmen, dann ist das Verhalten von Pfarrer Gurk sicher nicht unbedingt zu billigen. Andererseits: wenn man sieht, wie viele „Feinde“ der Neuen Messe es gibt, so hat die „Gegenseite“ das gleiche Recht. Wer im Glashaus sitzt, … und so weiter.
Montag, 7. April 2008 16:40
Libertas Ecclesiae: Stasi-Methoden und Pressefreiheit
In seinem jüngsten vertraulichen Rundbrief hat er sogar mitgeteilt, bei der ‘Fuldaer Zeitung’ interveniert
zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der ‘Pro Missa Tridentina’
zu verhindern.
Und ich dachte immer, dass die Pressefreiheit in Deutschland durch das Grundgesetz verbürgt ist.
Was muss die „Fuldaer Zeitung“ für ein dilettantisches Provinzblatt sein, das Pressemeldungen aus ideologischen Gründen von Dritten unterschlagen lässt.
Was bildet sich dieser Pfarrer Gurk eigentlich ein, dass er glaubt, mit Stasi-Methoden die Meinungsfreiheit unterdrücken zu können?
Soll doch jeder Katholik in Fulda und überall auf der Welt frei entscheiden dürfen, wo er sonntags zur Kirche geht!
Und ich dachte immer, dass die Pressefreiheit in Deutschland durch das Grundgesetz verbürgt ist.
Was muss die „Fuldaer Zeitung“ für ein dilettantisches Provinzblatt sein, das Pressemeldungen aus ideologischen Gründen von Dritten unterschlagen lässt.
Was bildet sich dieser Pfarrer Gurk eigentlich ein, dass er glaubt, mit Stasi-Methoden die Meinungsfreiheit unterdrücken zu können?
Soll doch jeder Katholik in Fulda und überall auf der Welt frei entscheiden dürfen, wo er sonntags zur Kirche geht!
Montag, 7. April 2008 16:26
Baron Bolligru: Fein, fein: im Ruhrgebiet nennt man das, was
diese netten, sonst ach so ökumenebewegten und vor reineweg gar nichts Berührungsängste empfindenden
Herren (und so mancher wütende Alt-VIIler hier im Forum auch) haben, in der sehr plastischen Sprache
dieser Region
„ein gepflegtes Hosenflattern“.
Und das haben sie zu recht.
„ein gepflegtes Hosenflattern“.
Und das haben sie zu recht.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






