Alte Messe
Modernistischer Moderator will Alten Ritus in Fulda aushungern
Im Fuldaer Stadtklerus gibt es einen massiven Widerstand gegen die Meßfeiern im Alten Ritus. Der Zeitungskrieg hat schon begonnen. Von Winfried Schön.
Die Alte Messe soll in Fulda ihre Rechte verlieren.
Die Alte Messe soll in Fulda ihre Rechte verlieren.
© traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net, Fulda) Pfarrer Elmar Gurk von Sankt Elisabeth in Fulda ist stellvertretender Dechant des Dekanats Fulda und Moderator des Pastoralverbundes „Alte Stadtpfarrei St. Blasius Fulda“.

Zu diesem Verbund gehört auch die Pfarrei Sankt Sturmius im Fuldaer Südend.

In Sankt Sturmius findet gemäß Dekret des Fuldaer Bischofs, Mons. Heinz Josef Algermissen, vom 15. August 2007 jeden Sonntag um 18.00 Uhr die Heilige Messe im Alten Ritus statt.

Pfarrer Gurk war der Scharfmacher hinter dem schwachen Dechanten Dagobert Vonderau aus der Pfarrei Sankt Lukas am Fuldaer Aschenberg.

Hw. Gurk hatte seinerzeit seinen Dechanten Vonderau gedrängt, in der Fuldaer Dekanatskonferenz durch einen Brief an Bischof Algermissen den Widerruf der Heiligen Messe im Alten Ritus zu fordern.

Dechant Vonderau ist selber Schönstattpriester und ehemaliger Sekretär des verstorbenen Erzbischofs Johannes Dyba.

Der massive Widerstand aus dem Fuldaer Stadtklerus gegen die Alten Messe hält gegenwärtig mit unverminderter Schärfe an.

Mitte dieses Jahres wird der Pfarrer und zuständige Rector Ecclesiae von Sankt Sturmius, Hw. Nikolaus Schwarz, in den Ruhestand treten. Er wird keinen Nachfolger erhalten.

Nach seinem Abgang hat Moderator Gurk somit freie Hand, die Meßfeiern im Alten Ritus in Sankt Sturmius mit administrativen Maßnahmen auszuhungern.

In seinem jüngsten vertraulichen Rundbrief hat er sogar mitgeteilt, bei der ‘Fuldaer Zeitung’ interveniert zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der ‘Pro Missa Tridentina’ zu verhindern.

Die ‘Fuldaer Zeitung’ ist das Monopolblatt in der Region Fulda und unterhält wirtschaftliche Beziehungen zum Bistum.

Der Freundeskreis ‘Pro Missa Tridentina’ in der Diözese Fulda hatte bislang zu den kirchlichen Hochfesten Pressenotizen an die ‘Fuldaer Zeitung’ geschickt, in denen „die Feier des Heiligen Meßopfers in der außerordentlichen Form des römischen Ritus mit gregorianischen Gesängen“ angekündigt wurde.

Die letzte Pressemitteilung dieser Art erschien zum Hochfest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar. Eine ähnliche Meldung für den Ostersonntag wurde von der Zeitung unterschlagen.

Wie aus dem Umfeld des Freundeskreises ‘Pro Missa Tridentina’ in der Diözese Fulda zu erfahren war, wurde das Nichterscheinen der Pressenotiz zunächst auf eine redaktionelle Panne zurückgeführt, obwohl die Pressenotiz der Zeitung ein zweites Mal geschickt wurde.

Der Moderator des Pastoralverbundes „Alte Stadtpfarrei“ und stellvertretender Dechant des Dekanats Fulda, Pfarrer Elmar Gurk, der für die Unterdrückung der Meldung verantwortlich war , ist ein erklärter Feind der Alten Messe.

Er scheint sich auch an der Formulierung „Feier des Heiligen Meßopfers in der außerordentlichen Form des römischen Ritus mit gregorianischen Gesängen“ zu stören.

Am morgigen Dienstag, dem 8. April, wird eine Priesterkonferenz im Fuldaer Kolpinghaus stattfinden.

Wird Moderator Gurk dabei seine weiteren administrativen „Aushungerungsmodalitäten“ nach dem Ausscheiden von Pfarrer Nikolaus Schwarz von der Pfarrei Sankt Sturmius in der Mitte dieses Jahres preisgeben?
      
30 Lesermeinungen
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#30   adlimina   09:37:47 | Dienstag, 8. April 2008
@ A. W. zur fuldischen Situation
Ihren (von mir in der Sache geteilten) Hinweis hatte ich mich geschämt anzufügen, in gewisser Hinsicht (= mit Blick auf die jüngere Kirchengeschichte und die Wandlungen der Bistumsleitung) betrifft er ja auch Person und Wirken des Bischofs.
Insofern dürfte mancher Bejubler von Traditionsbefürwortern und -pflegern ruhig näher hinschauen, ob die Substanz des Phänomens stimmt und echt ist. Gerade in Fulda betrügt man sich gerne mit dem Schein (jeglicher Couleur) und fragt nicht mehr nach der Sache selbst, bzw. dispensiert sich vom harten Mühen um sie. Hauptsache: Bilder und Stimmung stimmen – „es war/ist/wird doch schön“! Dabei dürfen die bisher geförderten und jetzt leise beiseite gelegten Modernisten („Fuldaer Kreis für eine offene Kirche) schon leid tun, wenn sie derart behandelt werden und sich fragen, was das eigentlich war mit ihrem Höhenflug, das Leiden der seinerzeit abgedrängten Gläubigen und Priester ist allerdings nicht so leicht mehr aufzuholen. Mit Menschen ist um der Macht willen gespielt worden, wo und wie sie liegen bleiben, spielt keine Rolle. Der heilige Bonifatius muß für alles garantieren bzw. herhalten. Kein Nuntius hilft, kein Engel interveniert – der große darin verborgene Plan harrt der Enthüllung – am Ende dann doch zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen – das bleibt immer und überall in der Kirche die Hoffnung.
:-|
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#29   zwobbel   07:35:45 | Dienstag, 8. April 2008
„Elmar, Elmar, warum verfolgst du mich?“ vgl. Apg 9,4
Wenn Priester nichts besseres zu tun haben, als ihre Energie dafür einzusetzen die Feier der hl. Messe zu verhindern, dann ist das völlig pervers. Da müßten doch auch so hartgesottene Bischöfe wie Algermissen merken wessen Geistes Kind dieser Pfarrer ist.
Dazu ein Wort von Papst Joh.Pa.II. vom 16.02.1984:
„Ein Priester ist soviel wert wie sein eucharistisches Leben,
vor allem seine Messe.
Eine lieblose Messe – ein unfruchtbarer Priester.
Eine inbrünstige Messe – Priester der Seelen gewinnt.“
Was ist dann mit einem Priester der die hl. Messe bekämpft?
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#28   Andreas Wingenfeld   07:34:46 | Dienstag, 8. April 2008
Opportunismus
@ adlimina
Vielen Dank für Ihre treffende Analyse.
Einen weiteren Punkt möchte ich zu bedenken geben: Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich in Fulda mittelfristig so mancher Opportunist, der stets sein Fähnlein nach den Wind zu drehen weiß, vom erklärten Gegner zum Freund der alten Messe mutieren und sich dem neuen Trend zur traditionellen Messe anschließen würde … nicht aus Überzeugung, sondern aus reinem Pragmatismus …
:-S
Warten wir einmal ab, wie sich die forma extraordinaria der römischen Liturgie im Bistum Fulda mittelfristig etablieren und wie sich der Diözesanklerus dazu verhalten wird.
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#27   r.ruhrgebietler   06:41:38 | Dienstag, 8. April 2008
@Graf von Galen – wenn es nicht die wenigen glaubenstreuen Katholiken gäbe!
Graf von Galen: Wider VII, FuldaDa kämpfen die Alt- 62’er ihr letztes Gefecht.
In der Tat! Und wird e auch bleiben – hoffen wir, daß keine/r einknickt!
Sie können so zwar der Krche noch schaden, eine
Rückkehr zur Tradition können sie jedenfalls nicht
mehr verhindern, da sich die Elite den „vetus ordo“
nicht mehr nehmen läßt.
Wenn uach krass ausgedrückt – in der Tat, es ist so. Aber ob nur die Elite ist? Es isnd vielmehr die schlichten, einfachen und gebetseifrigen Gläubigen, die jetzt noch das Rückgrad des rkGlaubens bilden. Und dazu nur noch ganz wenige Priester!
Die Lauen und Ketzer mögen sich mit dem NOM zufrieden geben, letztlich stehen
sie auf verlorenem Posten. Durch den Weggang
der Guten wird der NOM eben noch abstoßender und er wird so langsam aber sicher absterben, wenn ihn der
Papst ihm nicht vorher schon den Gnadenstoß gibt.
In der Barmherzigkeitsnoven, die am Karfreitag startete wird genau für diese lauen Seelen gebetet. heute verstehe ich auch, warum diese Noven so wertvoll ist! Sw. Fautina, Dir sei dank für diese Novene!
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#26   clarissa colonia   03:09:35 | Dienstag, 8. April 2008
Mon cher Comte, mon cher cousin,
meinten Sie mit „Elite“ und „den Guten“ etwa sich und die Ihren? Sollte das eine „oratio pro domo sua“ sein?
Wenn ja, dann schämen Sie sich jetzt mal so gründlich, wie Ihr Gewissen es Ihnen angesichts Ihrer prätentiösen Äußerung nahelegt!
Auch wenn sie recht hätten, gebührt sich solches nicht für jemanden unseres Standes!
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#25   unteroktav   00:45:03 | Dienstag, 8. April 2008
@bonifatius
Ich habe einfach das geäußert, was mir zu dem Thema eingefallen ist, ohne einen „bischöflichen“ Eindruck erwecken zu wollen.
Aber schauen Sie sich wieder exemplarisch die Beiträge von Graf Galle und ordo62 an: solche Gestalten verhindern durch ihre Giftsprüherei jeden Verständigungsversuch, und solche Zeitgenossen sind auch dafür verantwortlich, dass es so viele sinnlose Grabenkämpfe gibt und eine bessere Akzeptanz der unterschiedlichen Standpunkt nicht möglich ist.
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#24   adlimina   00:06:22 | Dienstag, 8. April 2008
Herzensfriede – Erfüllung – Wesentlichkeit
Folgende 3 Faktoren mögen mitspielen und werden von profunde(re)n Kennern der Fuldaer Kirchenszene schon länger für recht plausibel angesehen:
– Es besteht letztlich ein intuitives Wissen, daß die bestehenden Gottesdienste nicht geschwächt werden dürfen durch die Abwanderung der letzten Glaubenden und Betenden in die Traditionalistenecke, sie sind zudem eine untergründige Vergewisserung, im wahren Christen- und Kirchentum doch immer noch zu Hause zu sein (dieses Bauchgefühl, das wahre katholische Erbe und Geheimnis zu besitzen, tut sooo guuut – freilich läßt es eifersüchtig keinen Konkurrenten zu);
– Die öffentliche Diskussion solcher Fragen verschafft eine abgründige Kompensation dafür, ein erhofftes oder schon versprochenes Amt in der Hierarchie nicht erhalten zu haben (endlich kann – vermeintlich – ICH einmal Themen setzen und das Gesetz des Handelns vorgeben);
– Eine andere (kirchliche und liturgische) Praxis zuzulassen, ist auch deshalb kaum tolerierbar, weil – die beiden vorigen Punkte zusammenfassend – der persönliche Machtbereich in Frage gestellt erscheint. Noch nicht einmal mitleidiges Lächeln („Sollen sie doch …!“) erscheint möglich. Vertrauen in die Kraft des Argumentes und der Wahrheit gibt es nicht (im Sinne des Gamaliel-Rates): Der gut gefeierte Novus Ordo müßte doch aus sich selber überzeugen.
Wie wird sich der Bischof verhalten?
:-O
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#23   Gotthard   23:30:02 | Montag, 7. April 2008
@ordo62
Du bist ein Spinner.
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#22   Benedikt   23:13:38 | Montag, 7. April 2008
@ ordo62
Sie sind offenbar ein Schismatiker.
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#21   Graf von Galen   23:13:14 | Montag, 7. April 2008
Wider VII, Fulda
Da kämpfen die Alt- 62’er ihr letztes Gefecht.
Sie können so zwar der Krche noch schaden, eine
Rückkehr zur Tradition können sie jedenfalls nicht
mehr verhindern, da sich die Elite den „vetus ordo“
nicht mehr nehmen läßt. Die Lauen und Ketzer mögen
sich mit dem NOM zufrieden geben, letztlich stehen
sie auf verlorenem Posten. Durch den Weggang
der Guten wird der NOM eben noch abstoßender und er wird so langsam aber sicher absterben, wenn ihn der
Papst ihm nicht vorher schon den Gnadenstoß gibt.
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#20   ordo62   22:13:06 | Montag, 7. April 2008
@Gotthard
diese nachkonzliaren Happenings mit Keks zum Schluß sind keine hl. Messen
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#19   Rodolfo Panetta   22:12:21 | Montag, 7. April 2008
Die Fuldaer Zeitung …
… hat im letzten Bundestagswahlkampf auch ganz übel gegen Martin Hohmann gehetzt.
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#18   Gotthard   22:08:15 | Montag, 7. April 2008
@ordo62
Pfr. Gurk feiert die hl. Messe und bekämpft sie nicht!
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#17   ordo62   21:39:48 | Montag, 7. April 2008
@Gotthard
wer die hl. Messe bekämpft, noch dazu mit unlauren Mitteln, ist alles Möglich aber kein römisch katholischer Priester
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#16   Gotthard   21:27:13 | Montag, 7. April 2008
@ordo62
wer einen Priester mit „V2-Pfaffe“ tituliert, ist ein kirchenhassender Prolet.
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#15   ordo62   20:02:41 | Montag, 7. April 2008
@HBR:
Ich spreche nicht respektlos über diesen Menschen, (an seinem Priestertum habe ich meine Zweifel) Ich ziehe lediglich historische Paralelen.
Und die Zeit im Herbst 1989 habe ich noch recht gut in Erinnerung.
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#14   HBR   19:55:22 | Montag, 7. April 2008
@ordo62
Katholisch scheinen Sie nicht zu sein, wenn Sie so respektlos über einen Priester der heiligen Mutter Kirche sprechen.
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#13   ordo62   19:40:59 | Montag, 7. April 2008
Dieser V2-Pfaffe
errinert mich an die Betonköpfe aus dem SED-Politbüro im Oktober 89. Irgentwie ahnen sie schon, das es bald aus sein wird und deshalb bäumen sie sich nochmal auf zum letzten Gefecht. Dabei gehen sie auch mit unlauren Mitteln vor.
Aber das wird Ihnen nichts nützen…
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#12   bonifatius   19:40:18 | Montag, 7. April 2008
Verwehrt es ihnen nicht!!
Hallo Unteoktav, habe das Gefühl, daß sie der Bischof höchstpersönlich sind, zumindest was ihre Argumentation betrifft. In dem von kreuz.net gebrachten Artikel befinden sich Infos und keine scharfmachende Polemik. Das tun sie mit ihrem Einwurf.
Bitte versuchen sie alles, den Herrn Gurk zur Vernunft zu bringen, auch wenn es etwas schwer sein wird. Er und sie sollen doch froh sein, wenn gläubige Katholiken zur Ehre Gottes die viele Jahrhunderte gepflegte Form der Gottesverehrung feiern. Jesus würde sicher dazu sagen: Verwehrt es ihnen nicht!
P.S. Was haben Herr Gurk und die Bischofsverwaltung hinsichtlich der unfairen Beeinflußung des Fuldaer Käseblättle für ein Demokratieverständnis?
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#11   Libertas Ecclesiae   17:30:01 | Montag, 7. April 2008
@ Gotthard
Was ist der Inhalt dieses ganzen Artikels?
1. Zu Ostern wurde die alt-rituelle Messe nicht in der Zeitung angekündigt…Alles andere ist Mutmaßung!
Falsch!
Der Inhalt dieses Artikels ist, dass ein gewisser Pfarrer Gurk in seiner Eigenschaft als Moderator des Fuldaer Pastoralverbunds „Ate Stadtpfarrei“ immerhin in einem Rundbrief (siuc!) mitteilt, bei der „Fuldaer Zeitung“ interveniert zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der „Pro Missa Tridentina“ zu verhindern.
So liest es sich schon etwas anders.
Was qualifiziert einen Pfarrer und Pastoralverbundsleiter, gegen die Veröffentlichung einer harmlosen Pressenotiz bei einem scheinbar unabhängigen Presseorgan zu intervenieren und damit in einem eigenen Rundbrief auch noch zu prahlen? Pfarrer Gurk hat seine Kompetenzen eindeutig überschritten.
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#10   unteroktav   17:23:45 | Montag, 7. April 2008
@ Andreas
Gut, wenn das tatsächlich so ist, dann ist in der Tat nun der Bischof gefordert.
Aber, in Anlehnung an den Kommentar von Gotthard, sollte man in der Tat jetzt das Thema nicht schon hochschaukeln, es ist ja noch gar nichts entschieden, sondern zunächst mal bleibt vieles Spekulation.
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#9   Andreas Wingenfeld   17:13:02 | Montag, 7. April 2008
@ unteroktav
Wenn jemand vernünftig auftritt und sachlich sein Anliegen vorbringt, dann erklärt diesen auch niemand für verrückt (bzw. sollte es zumindest nicht).
Soweit ich das beurteilen, kann, handelt es sich bei den Leuten, die in Fulda die alte Messe besuchen, um einfache, gut katholische Gläubige, wie man so sagt, die aus der gesunden Mitte des Gottesvolkes kommen und nicht irgendwelche Extrempositionen beziehen.
Trotzdem stößt ihr berechtigtes Anliegen in Fulda auf einen besonders harten Widerstand, der nicht zuletzt von den Geistlichen vor Ort ausgeht, allen voran von Pfarrer Gurk. Der Bischof sollte seinen Pastoralverbundsmoderator in diesem Punkt endlich einmal zur Räson rufen.
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#8   Aleph †   17:10:59 | Montag, 7. April 2008
Aushungern
Das ist doch ein sehr humaner Umgang für den alten Ritus, fast schon wie biologische Lösung.
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#7   Guiseppe   17:04:25 | Montag, 7. April 2008
Repression liturgisch Andersfeiernder
Dechant Vonderau und Pfarrer Gurk untergraben eindeutig die Autorität des Bischofs.
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#6   unteroktav   17:01:53 | Montag, 7. April 2008
@Andreas
Hab ich ja auch nicht behauptet, dass das jemand behauptet hat :-)
Ich wollte damit nur sagen, dass der Bischof sicher für die Anliegen der Freunde des alten Ritus ein offenes Ohr haben dürfte.
„… als hätten sie diese Leute nicht mehr alle …“
Wenn jemand vernünftig auftritt und sachlich sein Anliegen vorbringt, dann erklärt diesen auch niemand für verrückt (bzw. sollte es zumindest nicht). Wenn sich natürlich, so wie manche hier, als Hitzköpfe und Berufspolemiker aufspielen, dann braucht man sich natürlich über entsprechende Reaktionen nicht zu wundern. Keine Ahnung wie die Situation in Fulda ist, deshalb erlaube ich mir kein Urteil
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#5   Gotthard   16:58:07 | Montag, 7. April 2008
Inhalt?
Was ist der Inhalt dieses ganzen Artikels?
1. Zu Ostern wurde die alt-rituelle Messe nicht in der Zeitung angekündigt…Alles andere ist Mutmaßung!
2. Der Pfarrer an St. Sturmius geht bald in den Ruhestand – und bekommt keinen Nachfolger… alles andere ist reine Mutmaßung!
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#4   Andreas Wingenfeld   16:52:25 | Montag, 7. April 2008
@ unteroktav
Wenn dieser die Alte Messe in der Kirche genehmigt hat, dann dürfte er ja wohl kaum ein „Feind“ der alten Messe sein.
Was ja auch niemand behauptet hat!
Natürlich sollte der Bischof auch dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen stimmen, unter denen diese Messfeiern stattfinden.
Es ist sicher nicht leicht, wenn man in Fulda als Freund der alten Messe mit Vorurteilen überhäuft und geradezu wie ein Aussätziger behandelt wird, als hätten sie diese Leute nicht mehr alle …
Da soll der Bischof doch mal für Frieden und Einheit sorgen.
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#3   unteroktav   16:46:05 | Montag, 7. April 2008
Ach Gott, mal wieder das Übliche
Nun dreht mal nicht schon wieder so auf mit eurem Lieblingsthema … wenn es in Fulda wirklich eine entsprechende Gruppe gibt, der die Alte Messe in St. Sturmius so ein Herzensanliegen ist, dann werden die sicher nicht gleich aufgeben, sondern versuchen, ihr Anliegen weiterhin zu vertreten und sicher auch den Bischof einschalten. Wenn dieser die Alte Messe in der Kirche genehmigt hat, dann dürfte er ja wohl kaum ein „Feind“ der alten Messe sein.
Sollten die Darstellungen in dem kreuz.net-Artikel – nachdem man die übliche Polemik, Übertreibungen und Propaganda herausgefiltert hat – stimmen, dann ist das Verhalten von Pfarrer Gurk sicher nicht unbedingt zu billigen. Andererseits: wenn man sieht, wie viele „Feinde“ der Neuen Messe es gibt, so hat die „Gegenseite“ das gleiche Recht. Wer im Glashaus sitzt, … und so weiter.
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#2   Libertas Ecclesiae   16:40:15 | Montag, 7. April 2008
Stasi-Methoden und Pressefreiheit
In seinem jüngsten vertraulichen Rundbrief hat er sogar mitgeteilt, bei der ‘Fuldaer Zeitung’ interveniert zu haben, um die Publikation der Pressenotizen des Fuldaer Freundeskreises der ‘Pro Missa Tridentina’ zu verhindern.
Und ich dachte immer, dass die Pressefreiheit in Deutschland durch das Grundgesetz verbürgt ist.
Was muss die „Fuldaer Zeitung“ für ein dilettantisches Provinzblatt sein, das Pressemeldungen aus ideologischen Gründen von Dritten unterschlagen lässt.
Was bildet sich dieser Pfarrer Gurk eigentlich ein, dass er glaubt, mit Stasi-Methoden die Meinungsfreiheit unterdrücken zu können?
Soll doch jeder Katholik in Fulda und überall auf der Welt frei entscheiden dürfen, wo er sonntags zur Kirche geht!
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#1   Baron Bolligru   16:26:49 | Montag, 7. April 2008
Fein, fein: im Ruhrgebiet nennt man das, was
diese netten, sonst ach so ökumenebewegten und vor reineweg gar nichts Berührungsängste empfindenden Herren (und so mancher wütende Alt-VIIler hier im Forum auch) haben, in der sehr plastischen Sprache dieser Region
„ein gepflegtes Hosenflattern“.
Und das haben sie zu recht.
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