Von den derzeit 27 katholischen Bistümern bleiben nach der Reform noch sieben übrig: Bamberg, Berlin, Freiburg, Hamburg, Köln, München und Paderborn.
Die 27 deutschen Diözesen auf die 7 Erzbistümer zusammenlegen?
(kreuz.net, Würzburg) „Die katholischen Bischöfe haben auf ihrer Konferenz in Würzburg endlich die
Zeichen der Zeit erkannt und beschlossen, die Gläubigen in ihren Gemeinden und Pfarreien auf dem schwierigen
Weg der Zusammenlegung und Auflösung beispielgebend zu begleiten.“
Das berichtete der Pfarrer von Sankt
Michael in Schweinfurt, Hw. Roland Breitenbach, am 1. April auf der Webseite seiner Gemeinde.
Binnen
Jahresfrist – aber spätestens zum 1. April 2009 – würden die deutschen Bistümer nach dem Vorbild der
Pfarreien-Gemeinschaften zusammengelegt:
„Von den 27 katholischen Bistümern bleiben nach der Reform
noch sieben übrig: Bamberg, Berlin, Freiburg, Hamburg, Köln, München und Paderborn.“
Ähnlich wie
bei den Pfarreien- Gemeinschaften mit nur einem Priester und einigen Hilfskräften werde ein Bischof künftig
für drei bis vier Diözesen verantwortlich sein – informiert Hw. Breitenbach.
Zu den Pontifikalgottesdiensten
könnten die Gläubigen mit dem ICE anreisen. Die Zentralbischofsitze seien auch im Hinblick auf günstige
Zugsverbindungen ausgewählt worden:
„Daran daß Bischöfe künftig seltener leibhaftig erlebt werden,
sind die Gläubigen bereits gewöhnt: Sie sehen ihren eigenen Seelsorger bestenfalls einmal im Monat für
55 Minuten bei einem Gottesdienst.“
Pfarrer Breitenbach weist darauf hin, daß sich mit der Auflösung
von überflüssigen zwanzig Bistümern ein „gewaltiger Personalschub zu Gunsten der Seelsorge vor Ort“
ergibt.
Es werde zusätzlich mit über 500 ansonsten arbeitsloser Domkapitulare und Prälaten gerechnet:
„Sie müssen allerdings wie die Bischöfe und Weihbischöfe ohne Amt für die Seelsorge in Schnellkursen
fit gemacht werden.“
Diese an die moderne Seelsorgs-Strategie angepaßte Neuorganisation bedeute eine
finanzielle Entlastung der deutschen Kirche in Milliardenhöhe:
„Das Kirchensteueraufkommen fließt dann
vermehrt in soziale Einrichtungen.“
Die zukunftsweisende Entscheidung könne den Priestermangel zwar
nur zeitweise mildern:
„Doch mit ihr wird sichergestellt, daß es in Deutschland in den nächsten hundert
Jahren keinen Bischofsmangel geben wird.“
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45 Lesermeinungen
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Authentische Eucharistiefeier gefährdet Wenn man sich mal nicht auf den Begriff „Aprilscherz“ festlegt,
könnte an dieser Meldung nicht nur ein Körnchen Wahrheit sein, dass die Flucht der Kirche aus der Fläche
einmal mehr bestätigt. Stets wird der Priestermangel als zwangläufiger Grund vorgeschoben. Das gehört
schon zum Ritual bischöflicher Ansprachen. Es kann aber nicht nur der Priestermangel sein, weil die Kirche
nichts, aber auch nichts tut, um diesen Priestermangel zu beheben. Das wäre durchaus zu bewerkstelligen,
wenn nicht gleichzeitig eine mittelalterliche Priesterfixiertheit (Priesterkirche) praktiziert würde.
Warum muss es unbedingt ein geweihter Priester sein, der die Gemeinde leitet. Das kann ein ausgebildeter
Theologe ebenso. Andererseits wird den kleinen Gemeinden mit Wortgottesfeiern und angehängter Kommunionausteilung
eine Mogelpackung angeboten. Diese Feiern sind keine authentische Eucharistiefeiern, sondern liturgische
Feiern mit den vorgeweihten Gaben, wie es sie in der Regel nur am Karfreitag gibt. Die Praxis gibt es
auch in der Ostkirche, allerdings mit dem Unterschied, dass dies auch beim Namen so genannt wird. Gewissenhafte
Menschen können bei der westlichen Praxis leicht in Zweifel kommen, um sich am Ende doch mit der Notlösung
zufrieden zu geben. Wenn die Entwicklung sehenden Auges so weiter läuft, werden viele Menschen in absehbarer
Zeit nicht mehr wissen, was denn eine authentische Eucharistiefeier ist. Die Gefahr wird schlichtweg ignoriert
und so getan, als ob alles okay wäre…
Meldung vom 1. April: „Zwanzig deutsche Bistümer auf der Streichliste“ am 9. April kreuz.net sollte sich
angewöhnen, Aprilscherze auf dem 1. April zu belassen.
Kirchliches Errosionsprojekt Wenn dann auch noch die Bischofsgehälter eingespart werden können, wird
ja auch der Staat nicht unzufrieden über das Vporgehen sein. Das leppert sich: Da kein Bischof mehr,
dort keiner mehr, ganz abgesehen von den Residenzen, die auch unterhalten werden müssen. Möglich ist
aber auch der Hintergedanke, mit dem kirchlichen Errosions-Projekt der Verringerung der Bischöfe und
deren Sitze, auf Dauer alle kirchlichen Leitungen in Deutschland abzubauen. Um sie dann sukzessive im
Vatikan zu inkardinieren, um auf diese Weise renitenten und oppositionellen Strömungen aus dem ewig unruhigen
Lande der Reformation gleich die Luft zum Atmen zu nehmen.
#40 Dr. Otterbeck 00:29:34 | Donnerstag, 10. April 2008
Na ja… Ziemlich „witzig“… Sinnvoll wäre es aber mal, bestimmte Zuordnungen zu Kirchenprovinzen zu
überdenken. B XVI hat ja neulich Lille statt Cambrai zum Erzbistum und Metropolitansitz gemacht. Limburg
und Speyer könnten zu einer Kirchenprovinz Mainz* (Ebm.); Vechta (selbstständig!) und Essen zu einer
Kp. Münster (Ebm.). Der Tag wird kommen, dass es nur noch 1 Fakultät bzw. Theologenschule/Seminar pro
Kp. geben wird, höchstens. *Wenn die oberrheinische Kp. dann nur noch FR und S umfasst, wären vielleicht
diese beiden B.mer je zu teilen; 1) Rottenburg und 2) Stuttgart, 1) FR und 2) Baden-Baden oder so… [Dann
wärens glatt 30 statt Breitenbach’s Siebenzahl…] Aber solche Gedankenspiele werfen ja in Dtld. immer
gigantische staatskirchenrechtliche Probleme auf. ((Heinrich IV. lässt grüßen! „Nach Canossa gehen
wir nicht…“ (Bismarck) usw. usw.))
Florian Geyer wenn man mit diskutiert ist es oft hilfreich die eigenen Vorurteile der gegnerischen Position
bewußt zu reflektieren. Da will ich Ihnen nicht widersprechen. Aber wenn es bei der gegnerischen Positionen
nichts zu reflektieren gibt, sondern nur Häme und übles Schimpfen? Da sind doch die wohlwollendsten
Ansätze für die Katz…oder? Haben Sie ähnliche Erfahrungen hier noch nicht gemacht. Es kann doch nicht
sein, dass da so eine Heckenschere überall mit rum- und mitschnippeln kann, nur weil sie will und dabei,
ohne Argumente zu bringen, den Diskussionsfluss mit Unflat und Gülle blockiert. Mögen Sie diese Geruchsemmissionen?
Da bleibt nur ignorieren oder großbogig konspirativ zu umfahren, um den Gedankenfaden nach den Gülleseen
und Kotbergen wieder aufnehmen zu können.
#34 Dr. Schlämmer 17:24:19 | Mittwoch, 9. April 2008
Nicht erschüttert … Was hier geschildert wird, erschüttert mich nicht. Nicht im geringsten. Wir leben
in einer globalisierten, pluralen Welt. Das geschilderte Szenario ist eine absolut realistische Antwort
darauf. Mut zur Veränderung ist nun einmal angesagt.
Ein Aprilscherz, in dem gleich zweimal der 1. April beim Namen genannt wird und der dann auch noch erst
am 9. April veröffentlich wird, ist so flach, dass sich jeder weitere Kommentar ersparrt.
Einfach nur „Kreuz.net“ Mit diesem Artikel hats doch die Redaktion erwischt. Zum einen dauerts schon mal
eine Woche bis so etwas gemeldet wird, zum andern verarscht sie Pfarrer Breitenbach noch ganz gut mit
einem Aprilscherz . Liebe Redaktationäre weiter so, die Glaubwürdgkeit der angeblich so „katholischen
Seite aller Zeiten im Internet“ gewinnt dadurch deutlich mehr an Ansehen.
Florian Geyer Sie sehen es geht weiter. Die Applaudanten erfüllen die Aufgabe, in dem sie die Diskussion
in Fluss halten. Falls der eigentliche Diskussionspartner eine Sperre verspüren sollte. Es sind reine
Sklaventätigkeiten, die sie zu erledigen haben. Richtige Aballprodukterscheinungen. Applaudanten haben
zu funktionieren, nicht etwa zu denken,geschweige zu diskutieren. Aber sie sind für das Fließ-System
eines Forums eminent wichtig.
#28 Florian Geyer 16:42:18 | Mittwoch, 9. April 2008
Aleph wenn man mit diskutiert ist es oft hilfreich die eigenen Vorurteile der gegnerischen Position bewußt
zu reflektieren. Oft erkennt man dass „Gegner“ im Grunde gute Anliegen haben aber die eigene Emotionalität
einen Austausch verhindert. Wir medienverseuchten sind heute nunmal so konditionier dialektisch in Klischees
und Gegensatzpaaren zu denken. Wichtig wäre dass man aversionsfrei argumentiert.
Bravo Knalleph Das finde ich gut das du jetzt anfängst dich selbst zu analysieren. Eine Tasse Tschibo
Kaffe noch dabei und du könntest noch weitere Fortschritte machen!
Florian Geyer Man muss nicht überall reagieren, besonders nicht bei unliebsamen Erscheinungen, weil man
sich sonst sehr leicht und sehr gründlich die Finger schmutzig macht. Vor allem wird die Spezies der
Applaudanten, die absolut nie etwas von einem Thema zu sagen haben, vom Applausspenden, deren vornehmste
Aufgabe, abhält. Das rächt sich meistens bitter
Allerwertester Aleph: Quadratur des Kreises … Und ich habe schon gedacht, Sie wollte nicht mehr mit
mir diskutieren. Wie sollte das gehen, mit Ihnen zu diskutieren?
Tja Knalleph Frauen gegenüber hast du nunmal eine krankhafte Einstellung, da hilft dir die verordnete
Therapie eines Internetauftrittes auch nicht weiter, ich empfehle dir den Nervenarzt zu wechseln und wieder
eine rein medikamentöse Therapie zu beginnen.
#22 Florian Geyer 16:29:07 | Mittwoch, 9. April 2008
Aleph ich habe hier weder „Freunde“ noch „Feinde“ ferner ist es mir egal wer mir „applaudiert“ oder scharf
kritisiert. Das können Sie mir glauben. Wir sind ja hoffentlich nicht im Kindergarten
Florian Geyer Warum antworten Sie eigentlich nicht. Habe ich mit meinem Beitrag zum unerwünschten bei
Ihnen ins Schwarze getroffen? Schämen Sie sich wegen der obszönen Art der Applaudantin, auf Sie zu setzen,
damit die Aplaudantin weiter reiten darf?
Der erste April ist vorbei! Der erste April ist vorbei! Find ich sowieso gemein Aprilmeldungen erst in
der zweiten Aprilwoche zu verbreiten (Siehe die ziemliche fiese Ente, Zollitsch sei theologischer Berater
von IKVU, verbreitet von Radio Vatikan.
Es ist die bedingungslose… … Kapitulation der V2-Kirche… Noch 20 Jahren und es bleibt nichts mehr
übrig von dem letzten Konzil und von der neuen Messe… Die lösen sich selbst auf ! Dann werden die
letzten Katholiken die kath. Kirche neu aufbauen müssen… Keine Angst. Gott ist mit uns.
@ Knalleph Extra für Spätmerker wie dich, wenn du über alles hier hinwegschauen würdest was dir die
Leute aus christlicher Nächstenliebe an Kritik entgegenbringen müsstest du ständig blind durch die
Gegend laufen!
Florian Geyer Jetzt haben Sie sogar Beifall aus der untersten Westentasche. Wie machen Sie das nur? Diesen
Beifall würde ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Und Sie kriegen ihn nachgeschmossen… Der
Beifall kommt nicht immer aus der Ecke, aus der man ihn sich wünscht. Meistens ist er aufgedrängt und
kommt von schmarotzenden Wesen, die nicht über eigenes Gedankenrefugium verfügen. Da hilft nur betreten
darüber hinwegschauen. Nix für ungut, Genosse!
Vorübergehender Angriff auf die heilige Kuh? Die zukunftsweisende Entscheidung könne den Priestermangel
zwar nur zeitweise mildern: Kann es sich diese Reform leisten, die heilige Kuh Priestermangel zeitweise
anzugreifen? Wozu sperrt man denn Petrus- und Piusbrüder ein und lässt sie nicht zu den Gläubigen?
Damit der Priestermangel gesichert wird! Na ja, vielleicht auch deswegen, um der Gefahr vorzubeugen, dass
die katholische Lehre wieder verkündet wird.
Proletariat Dann wächst die Gefahr des theologischen Proletariats, wenn Domkapitulare keine Anstellung
mehr haben. Vielleicht durchs Land reißen müssen, um als sonntägliche Gottesdienstfeierer ihr Salär
verdienen müssen. O tempera…!