Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung
Priester und Bischöfe sind Sexualverbrecher, weil sie die Lust dämonisieren und Schuld- und Schamgefühle schüren. Sie gehören in psychiatrische Kliniken interniert. Von Lisa Abelin.
(kreuz.net) Die sexuelle Revolution der 68er war in Deutschland ein Protest gegen die christlich geprägten
Familienwerte der Adenauerzeit und ein Rückfall in die Unmoral der Nationalsozialisten.
Im Vorfeld inszenierten Alt-Nazis und Jung-Sozialisten eine Geschichtsverfälschung, die in der Kulturgeschichte ihresgleichen sucht.
Die Kritik der Kirche an der nationalsozialistischen Unmoral, die freie Liebe, vorehelichen Geschlechtsverkehr, Ehebruch und Ehescheidung förderte, wurde von finanzmächtigen Journalisten als Faschismus hingestellt.
Die Mitglieder der SS, die in ihrer Zeitschrift ‘Das schwarze Korps’ den zügellosen Geschlechtsverkehr propagiert hatten, wurden zu Spießern erklärt, welche die nationalsozialistischen Völkermorde aus einer sexuellen Verklemmtheit heraus organisiert hätten.
Die junge Generation wurde von Chef-Ideologen wie Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Rudolf Augstein und anderen eingepeitscht.
Die Propagandalüge lautete: Triebverhalten und Aufbegehren gegen die Werte der Eltern sei ein Protest gegen Naziterror und Auschwitzmorde.
Diese Hetzpredigt erstickte die moralischen Werte, die von Eltern, Kirche und katholischen Politikern vertreten wurden.
Noch 1965 rief der CDU-Politiker Adolf Süsterhenn († 1974) die „Aktion Saubere Leinwand“ ins Leben, um das Wiederaufleben pornographischer Filmwerke zu bekämpfen.
Die extremistische Frankfurter Studentenzeitung ‘Diskus’ verdammte Süsterhenns Initiative als „Spießer-Moral“ und verglich sie mit den „Säuberungen“ vietcong-verseuchter Sümpfe durch die Amerikaner und der Verdrängung von „Erinnerung an Zustände in der dreckigen deutschen Vergangenheit“.
Unter Führung der beiden Zeitschriften ‘Spiegel’ und ‘konkret’ konnten Linksextreme wie die spätere Terroristin Ulrike Meinhof († 1976) ihre Haßpredigten verbreiten: So sei eine 2000 Jahre lange angeblich christliche Geschlechtsfeindlichkeit zum Trauma der westlichen Kultur geworden.
Der Kirchenhasser Karlheinz Deschner (83) redete von einer verderblichen Sexualmoral der Priester und Bischöfe und forderte deshalb ihre Internierung in die Psychiatrie.
Die
Kirchen seien „Sexualverbrecher“ – brüllte der Frankfurter Studentenführer und Kinderpornograph Günter
Amendt (68), „weil sie die Lust dämonisierten und Schuld- und Schamgefühle schürten“.
Auf einem Demonstrationsschild in Münster konnte man 1972 lesen: „Keuschheit ist ebenso wenig eine Tugend wie Unterernährung“.
In Stil und Inhalt besaßen die Angriffe der 68er auf eine angebliche Leibfeindlichkeit der Kirchen und die Forderung nach der Entfesselung der Triebe eine frappierende Ähnlichkeit mit den Hetzartikeln der SS-Zeitschrift ‘Das schwarze Korps’.
Es waren auch die gleichen kleinbürgerlichen Schichten, die zuerst dem Nationalsozialismus nachgelaufen waren und sich jetzt für eine sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft begeisterten und dafür die politische Farbe wechselten.
Eine kulturgeschichtliche Tragödie war es, daß diesen Extremisten die antifaschistische Drapierung gelang und die Kirchen nicht die Kraft aufbrachten, dieses Possenspiel zu entlarven
Schlimmer noch. Umfaller aus den eigenen Reihen schlugen sich auf die Seite der sexuellen Revolution und bekämpften die moralischen Werte von innen.
Ende der 60er Jahre preschten führende protestantische Theologen vor. Sie verlangten eine Liberalisierung des Scheidungsrechts und mehr Verständnis für die voreheliche Unzucht.
In der offiziellen „Denkschrift zu Fragen der Sexualethik“ der ‘Evangelischen Kirche Deutschlands’ wurde vorehelicher Geschlechtsverkehr moralisch begründet und der Gebrauch von Verhütungsmitteln empfohlen.
Progressive Pastoren forderten die kirchlichen Jugendorganisationen auf, jungen Leuten Räume für das Ausüben der sexuellen Unzucht anzubieten.
In der katholischen Kirche war es vor allem der Jesuit Roman Bleistein († 2000), der schon in den 60er Jahren die katholische Sitten- und Ehelehre aushöhlte.
Er glaubte zu wissen, daß sexuelle Intimität in der schrittweisen Entwicklung einer Partnerschaft „naturgemäß“ vor der Ehe einsetze.
Als Papst Paul VI. in seiner Enzyklika ‘Humanae vitae’ die Sitten- und Ehelehre zu bekräftigen versuchte, war es schon zu spät.
Katholische Theologen hatten die kirchliche Morallehre schon so weit unterminiert, daß das päpstliche Lehrschreiben in Westdeutschland offiziell boykottiert wurde.
Der Jesuit Karl Rahner († 1984) behauptete in einem ‘Spiegel’-Interview, daß die Enzyklika „fallibel“ sei und die Katholiken deshalb nicht binde.
Die Deutsche Bischofskonferenz unter dem Vorsitz von Kardinal Julius Döpfner († 1976) nahm solche Interpretationen gerne auf und schoß dem Papst mit der „Königsteiner Erklärung“ in den Rücken.
Die Erklärung stellte die Enzyklika als Orientierungsschrift hin und behauptete, daß jeder Katholik in Sachen Ehe- und Sexualmoral allein vor seinem Gewissen verantwortlich sei.
Dieses bischöfliche Fehlverhalten leitete einen massiven Niedergang der Kirche ein. Die Bischöfe schafften dadurch nicht nur die Lehrautorität des Papstes ab, sondern auch ihre eigene.
Die „Königsteiner Erklärung“ durchbrach auch den letzten Damm, der die bevorstehende Porno- und Prostitutionswelle hätte aufhalten können.
© Titelbild: Flickr-Benützer „RedButtons“, CC
Im Vorfeld inszenierten Alt-Nazis und Jung-Sozialisten eine Geschichtsverfälschung, die in der Kulturgeschichte ihresgleichen sucht.
Die Kritik der Kirche an der nationalsozialistischen Unmoral, die freie Liebe, vorehelichen Geschlechtsverkehr, Ehebruch und Ehescheidung förderte, wurde von finanzmächtigen Journalisten als Faschismus hingestellt.
Die Mitglieder der SS, die in ihrer Zeitschrift ‘Das schwarze Korps’ den zügellosen Geschlechtsverkehr propagiert hatten, wurden zu Spießern erklärt, welche die nationalsozialistischen Völkermorde aus einer sexuellen Verklemmtheit heraus organisiert hätten.
Die junge Generation wurde von Chef-Ideologen wie Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Rudolf Augstein und anderen eingepeitscht.
Die Propagandalüge lautete: Triebverhalten und Aufbegehren gegen die Werte der Eltern sei ein Protest gegen Naziterror und Auschwitzmorde.
Diese Hetzpredigt erstickte die moralischen Werte, die von Eltern, Kirche und katholischen Politikern vertreten wurden.
Noch 1965 rief der CDU-Politiker Adolf Süsterhenn († 1974) die „Aktion Saubere Leinwand“ ins Leben, um das Wiederaufleben pornographischer Filmwerke zu bekämpfen.
Die extremistische Frankfurter Studentenzeitung ‘Diskus’ verdammte Süsterhenns Initiative als „Spießer-Moral“ und verglich sie mit den „Säuberungen“ vietcong-verseuchter Sümpfe durch die Amerikaner und der Verdrängung von „Erinnerung an Zustände in der dreckigen deutschen Vergangenheit“.
Unter Führung der beiden Zeitschriften ‘Spiegel’ und ‘konkret’ konnten Linksextreme wie die spätere Terroristin Ulrike Meinhof († 1976) ihre Haßpredigten verbreiten: So sei eine 2000 Jahre lange angeblich christliche Geschlechtsfeindlichkeit zum Trauma der westlichen Kultur geworden.
Der Kirchenhasser Karlheinz Deschner (83) redete von einer verderblichen Sexualmoral der Priester und Bischöfe und forderte deshalb ihre Internierung in die Psychiatrie.

Auf einem Demonstrationsschild in Münster konnte man 1972 lesen: „Keuschheit ist ebenso wenig eine Tugend wie Unterernährung“.
In Stil und Inhalt besaßen die Angriffe der 68er auf eine angebliche Leibfeindlichkeit der Kirchen und die Forderung nach der Entfesselung der Triebe eine frappierende Ähnlichkeit mit den Hetzartikeln der SS-Zeitschrift ‘Das schwarze Korps’.
Es waren auch die gleichen kleinbürgerlichen Schichten, die zuerst dem Nationalsozialismus nachgelaufen waren und sich jetzt für eine sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft begeisterten und dafür die politische Farbe wechselten.
Eine kulturgeschichtliche Tragödie war es, daß diesen Extremisten die antifaschistische Drapierung gelang und die Kirchen nicht die Kraft aufbrachten, dieses Possenspiel zu entlarven
Schlimmer noch. Umfaller aus den eigenen Reihen schlugen sich auf die Seite der sexuellen Revolution und bekämpften die moralischen Werte von innen.
Ende der 60er Jahre preschten führende protestantische Theologen vor. Sie verlangten eine Liberalisierung des Scheidungsrechts und mehr Verständnis für die voreheliche Unzucht.
In der offiziellen „Denkschrift zu Fragen der Sexualethik“ der ‘Evangelischen Kirche Deutschlands’ wurde vorehelicher Geschlechtsverkehr moralisch begründet und der Gebrauch von Verhütungsmitteln empfohlen.
Progressive Pastoren forderten die kirchlichen Jugendorganisationen auf, jungen Leuten Räume für das Ausüben der sexuellen Unzucht anzubieten.
In der katholischen Kirche war es vor allem der Jesuit Roman Bleistein († 2000), der schon in den 60er Jahren die katholische Sitten- und Ehelehre aushöhlte.
Er glaubte zu wissen, daß sexuelle Intimität in der schrittweisen Entwicklung einer Partnerschaft „naturgemäß“ vor der Ehe einsetze.
Als Papst Paul VI. in seiner Enzyklika ‘Humanae vitae’ die Sitten- und Ehelehre zu bekräftigen versuchte, war es schon zu spät.
Katholische Theologen hatten die kirchliche Morallehre schon so weit unterminiert, daß das päpstliche Lehrschreiben in Westdeutschland offiziell boykottiert wurde.
Der Jesuit Karl Rahner († 1984) behauptete in einem ‘Spiegel’-Interview, daß die Enzyklika „fallibel“ sei und die Katholiken deshalb nicht binde.
Die Deutsche Bischofskonferenz unter dem Vorsitz von Kardinal Julius Döpfner († 1976) nahm solche Interpretationen gerne auf und schoß dem Papst mit der „Königsteiner Erklärung“ in den Rücken.
Die Erklärung stellte die Enzyklika als Orientierungsschrift hin und behauptete, daß jeder Katholik in Sachen Ehe- und Sexualmoral allein vor seinem Gewissen verantwortlich sei.
Dieses bischöfliche Fehlverhalten leitete einen massiven Niedergang der Kirche ein. Die Bischöfe schafften dadurch nicht nur die Lehrautorität des Papstes ab, sondern auch ihre eigene.
Die „Königsteiner Erklärung“ durchbrach auch den letzten Damm, der die bevorstehende Porno- und Prostitutionswelle hätte aufhalten können.
© Titelbild: Flickr-Benützer „RedButtons“, CC
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Samstag, 7. Juni 2008 18:58
Marcelus: @sexychrist: Die Welt ist von Gott nach dem Sündenfall Adam und Evas verdammt worden
Gott hat aber das Verdammungsurteil zurückgenommen, indem Er selbst ein Mensch wurde, und die ganze Menschheit
mit der göttlichen Gerechtigkeit durch das Kreuzesopfer wiederversöhnt hat.
Aus deinem Kommentar schließe ich, dass du meinst, dass die Welt schon verdammt ist und Gott uns Menschen nicht vor uns selber rettet.
Aus deinem Kommentar schließe ich, dass du meinst, dass die Welt schon verdammt ist und Gott uns Menschen nicht vor uns selber rettet.
Montag, 14. April 2008 19:41
sexychrist: Ich finde des folgende Bild extrem passend
@ Marcelus:
Aus deinem Kommentar schließe ich, dass du meinst, dass die Welt schon verdammt ist und Gott uns Menschen nicht vor uns selber rettet.
Im Buch „Illuminati“ (das in vielen Punkten stark übertrieben ist) findet sich ein interessantes und meiner Meinung nach sehr richtiges Bild:
Es stellt den Dialog zwischen einem Gläubigen und einem fiktiven Kardinal dar (sofern ich mich erinnere):
„Du liebst dein Kind und würdest alles tun, damit ihm nichts passiert“ „Ja“ „Würdest du ihm das Fahren eines Skateboards verbieten.“ „Nein, aber ich würde es ermahnen, dass es vorsichtig sein soll“ „Und wenn es hinfällt und sich verletzt?“ „Dann hätte es gelernt, beim nächsten Mal besser aufzupassen, denn nur aus Fehlern lernt man“ „Genau!“
Gott lässt uns Menschen unsere eigenen Fehler machen (Umweltverschmutzung etc.) auf dass wir daraus lernen es besser zu machen. Und es klappt doch!
Aus deinem Kommentar schließe ich, dass du meinst, dass die Welt schon verdammt ist und Gott uns Menschen nicht vor uns selber rettet.
Im Buch „Illuminati“ (das in vielen Punkten stark übertrieben ist) findet sich ein interessantes und meiner Meinung nach sehr richtiges Bild:
Es stellt den Dialog zwischen einem Gläubigen und einem fiktiven Kardinal dar (sofern ich mich erinnere):
„Du liebst dein Kind und würdest alles tun, damit ihm nichts passiert“ „Ja“ „Würdest du ihm das Fahren eines Skateboards verbieten.“ „Nein, aber ich würde es ermahnen, dass es vorsichtig sein soll“ „Und wenn es hinfällt und sich verletzt?“ „Dann hätte es gelernt, beim nächsten Mal besser aufzupassen, denn nur aus Fehlern lernt man“ „Genau!“
Gott lässt uns Menschen unsere eigenen Fehler machen (Umweltverschmutzung etc.) auf dass wir daraus lernen es besser zu machen. Und es klappt doch!
Montag, 14. April 2008 11:33
Aleph: Im Höllenmeer schmoren
Das können Sie dann sagen, wenn Sie im ewigen Höllenmeer ohne Wiederkehr schmoren
Bester Marcelus, Jetzt verraten Sie mir mal bitte, wie das geht, im Höllenmeer schmoren…?
Da ist doch Ihre blühende kindliche Fantasie mit Ihnen total durchgebrannt…?
Dass ich die Frage in besorgtem Ernst geäußert habe, möge das liturgisch lächelnde Smiley bewahrheiten
Bester Marcelus, Jetzt verraten Sie mir mal bitte, wie das geht, im Höllenmeer schmoren…?
Da ist doch Ihre blühende kindliche Fantasie mit Ihnen total durchgebrannt…?
Dass ich die Frage in besorgtem Ernst geäußert habe, möge das liturgisch lächelnde Smiley bewahrheiten
Montag, 14. April 2008 09:53
Brandenburgis: Das deutsche Volk
wird auch im Jahre 2050 nicht ausgestorben sein. Denn „Am deutschen Wesen muß noch die Welt genesen.“
Montag, 14. April 2008 03:53
mannstein: Deutscher Kinder Mangel
You will reap what you have sown. Im Jahr 2050 wird wahrscheinlich das Deutsche Volk ausgestorben sein.
Das haben wir den 68er zuverdanken.
Eva Herman where are you we need you desperately. Sie kann doch nur eine Nazi sein oder.
Eva Herman where are you we need you desperately. Sie kann doch nur eine Nazi sein oder.
Sonntag, 13. April 2008 21:59
Marcelus: Wieso sollte Gott Seine Schöpfung verdammen?
Unser Gott ist ein gnädiger Gott, er vergibt alle Sünden und straft nicht, auch nicht nach dem Tod mit
der „Hölle“. Wieso sollte er seine wunderbare Schöpfung verdammen?
Schauen Sie sich doch auf dem Planeten um.
Schauen Sie sich doch auf dem Planeten um.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






