Marcel Lefebvre
Das Interview, das nicht veröffentlicht wurde
Der Text stammt aus dem Jahr 1978. Damals konnten massive Drohungen der US-Bischöfe verhindern, daß er publiziert wurde. Der erste Teil des Original-Interviews.
Pater Pio küßt den Ring Erzbischof Lefebvres.
Pater Pio küßt den Ring Erzbischof Lefebvres.
(kreuz.net) Der französische Missions-Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) ist als Widerstandskämpfer gegen das Zweite Vatikanische Konzil in die Kirchengeschichte eingegangen.

Im Jahr 1978 sprach eine führende katholische Zeitung der Vereinigten Staaten mit dem Erzbischof. Die US-Bischofskonferenz drohte beim Abdruck des Interviews mit der Exkommunikation des Herausgebers und mit der Auflösung der Zeitung. Das Interview wurde nicht veröffentlicht.

Eine bearbeitete Version des Gesprächs wurde im Juli 1988 von der US-Wochenzeitung ‘Spotlight’ veröffentlicht. Kürzlich publizierte die Webseite ‘catholicapologetics.info’ das Original-Interview.

Sie haben an den Beratungen des Zweiten Vatikanums teilgenommen?

Ja.

Haben Sie dessen Dokumente unterzeichnet und den Konzilsbeschlüssen zugestimmt?

Ich habe wegen der letzten zwei Sitzungsperioden nicht alle Dokumente des Zweiten Vatikanums unterschrieben – als erstes Dokument jenes, das sich mit „Religion und Freiheit“ befaßt. Das andere – das von der „Kirche in der modernen Welt“ – habe ich ebenfalls nicht unterschrieben. Dieses Dokument ist nach meiner Auffassung am meisten am Modernismus und Liberalismus ausgerichtet.

Ist es aktenkundig, daß Sie die Dokumente nicht nur nicht unterschrieben haben, sondern auch dagegen protestiert haben?

Ja. In einem von mir in Frankreich veröffentlichten Buch beschuldige ich das Konzil, bei diesen Erlässen geirrt zu haben. Ich habe auch jene kirchlichen Dokumente vorgelegt, aufgrund derer ich die Position des Konzils – besonders in den beiden Beschlüsse über die Religionsfreiheit und „Die Kirche in der modernen Welt“ – angreife.

Warum waren Sie gegen diese Beschlüsse?

Weil diese zwei Dokumente von der liberalen Ideologie inspiriert sind, die frühere Päpste als religiöse Beliebigkeit beschrieben haben, wie sie von Freimaurern, Humanisten, Modernisten und Liberalen verbreitet wurde.

Was haben Sie dagegen?

Diese Ideologie sagt, daß alle Kulturen gleich sind. Alle Religionen sind gleich, Sie geht davon aus, daß es nicht einen einzigen und alleinigen Glauben gibt. All das führt zu Mißbrauch und einer Perversion der Gedankenfreiheit. Diese Entartungen der Freiheit, die alle Päpste durch die Jahrhunderte verurteilten, wurden nun vom Zweiten Vatikanischen Konzil angenommen.

Wer hat diese Resolutionen eingebracht?

Ich denke, es gab eine Anzahl Kardinäle mit ihren theologischen Beratern, die mit den liberalen Ideen einverstanden waren.

Erzbischof Lefebvre (1905-1991)
Erzbischof Lefebvre stammt aus Tourcoing in der Diözese Lille in Frankreich.Unerlaubte Bischofsweihen am 30. Juni 1988

Am Mikrofon: Der emeritierte Bischof Antônio de Castro Mayer. Hinter ihm sein damaliger Sekretär und heutiger Bischof der altgläubigen Apostolischen Administratur Campos."Ich beschwöre Sie, entfernen Sie alles, was verhindert, daß Kinder kommen! Der liebe Gott kann ihrem Haus nichts Schöneres schenken, als daß Sie viele Kinder haben. Trachten Sie kinderreiche Familien zu sein." (Mons. Lefebvre bei seinem 25. Priesterjubiläum)

Wer zum Beispiel?

Kardinal [Augustin] Bea [ein deutscher Jesuit], Kardinal [Leo] Suenens [von Mechelen-Brüssel], Kardinal [Joseph] Frings [von Köln], Kardinal [Franz] König [von Wien]. Sie trafen sich bereits vor dem Konzil, um diese Beschlüsse zu diskutieren. Es war ihr ausdrückliches Ziel, einen Kompromiß mit der säkularen Welt einzugehen und freimaurerische und modernistische Ideen in die Kirchenlehre einzuführen.

Gab es auch US-Kardinäle, die diese Ideen und Beschlüsse unterstützten?

Ich habe deren Namen gerade nicht präsent, aber es gab einige. Tatsache ist, daß eine führende Kraft für diese Beschlüsse Pater Murray war.

Meinen Sie [den US-Jesuiten]Pater John Courtney Murray [† 1967]?

Ja.

Welche Rolle hat er gespielt?

Er war während der Beratungen und bei der Erstellung der Konzilsdokumente sehr aktiv.

Haben Sie den Papst [Paul VI.] Ihre Befürchtungen und Sorgen bezüglich der Dokumente wissen lassen?

Ich habe schon vor dem Konzil mit dem Papst gesprochen. Ich habe drei öffentliche Interventionen gemacht und im Sekretariat des Konzils zwei weitere ausgefüllt. Es waren also insgesamt fünf Interventionen gegen die Beschlüsse des Zweiten Vatikanums.

Die Opposition gegen die Resolutionen hat dazu geführt, daß der Papst versuchte, eine Kommission zu gründen, um die gegnerische Partei beim Konzil zu versöhnen. Die Kommission sollte aus drei Mitgliedern bestehen. Ein Mitglied sollte ich sein.

Als die liberalen Kardinäle erfuhren, daß ich Teil der Kommission sein sollte, gingen sie zum Heiligen Vater und sagten ganz offen, daß sie diese Kommission nicht akzeptierten und daß sie meine dortige Anwesenheit nicht wollten. Der Druck auf den Papst war so groß, daß er diese Idee aufgab.

Ich habe alles in meiner Macht Stehende getan, um die Beschlüsse zu stoppen, die ich als dem katholischen Glauben widersprechend und als zerstörerisch für ihn betrachte. Das Konzil wurde auf legale Weise versammelt. Aber es hatte den Zweck, diese Ideen durchzusetzen.

Gab es Kardinäle, die sie unterstützten?

Ja, Kardinal [Ernesto] Ruffini [von Palermo], Kardinal [Guiseppe] Siri [von Genua] und Kardinal [Antonio] Caggiano [von Buenos Aires].

Gab es Bischöfe, die Sie unterstützten?

Ja. Viele Bischöfe unterstützten meinen Standpunkt.

Wie viele Bischöfe?

Mehr als 250 Bischöfe. Sie schlossen sich in einer Gruppe zusammen mit dem Ziel, den wahren katholischen Glauben zu verteidigen.

Was ist mit diesen Unterstützern passiert?

Einige sind tot. Andere sind über die ganze Welt verstreut. Einige unterstützen mich in ihren Herzen. Aber sie befürchten, ihre Position zu verlieren, die für sie zu einem späteren Zeitpunkt nützlich sein könnte.

Gibt es auch jemanden, der Sie heute [im Jahr 1978] unterstützt?

Ja. Zum Beispiel Erzbischof [Arrigo] Pintonello von Italien, Bischof [Antônio] de Castro Mayer von Brasilien. Viele andere Bischöfe und Kardinäle kontaktieren mich oft, um ihre Unterstützung zu bekunden. Sie wünschen aber bis zu diesem Zeitpunkt, anonym zu bleiben.

Was ist mit den Bischöfen, die nicht liberal sind, Sie aber trotzdem ablehnen und kritisieren?

Ihre Ablehnung beruht auf einem falschen Gehorsamsverständnis gegenüber dem Papst. Dieser Gehorsam, der auf den ultramontanen Gehorsam des letzten Jahrhunderts zurückgeht, ist vielleicht gut gemeint. Er war in jenen Tagen gut, weil die Päpste gut waren. Heutzutage ist das ein blinder Gehorsam, der mit der Praxis und Annahme des wahren katholischen Glaubens wenig zu tun hat.

An diesem Punkt ist es wichtig, die Katholiken auf der ganzen Welt daran zu erinnern, daß der Gehorsam gegenüber dem Papst nicht die oberste Tugend ist.

Die Hierarchie der Werte beginnt mit den drei theologischen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Sie werden von den vier Kardinaltugenden der Gerechtigkeit, Mäßigkeit, Klugheit und Stärke gefolgt.

Der Gehorsam ist von der Tugend der Gerechtigkeit abgeleitet. Er ist also weit vom ersten Rang der Hierarchie der Tugenden entfernt.

Einige Bischöfe möchten nicht den kleinsten Eindruck erwecken, daß sie gegen den Heiligen Vater sind. Ich verstehe das gut. Das ist offensichtlich sehr unangenehm, wenn nicht sehr schmerzvoll.

Ich mag gewiß nicht im Widerstand gegen den Heiligen Vater sein, aber ich habe keine Wahl, wenn ich das sehe, was derzeit aus Rom zu uns kommt, der katholischen Lehre entgegensteht und für Katholiken unakzeptabel ist.

Gehen Sie davon aus, daß der Heilige Vater diese Ideen akzeptiert?

Ja, das tut er. Aber das ist nicht nur der Heilige Vater. Das ist ein ganzer Trend. Ich habe erwähnt, daß einige Kardinäle von diesen Ideen ergriffen sind. Vor mehr als einem Jahrhundert haben Geheimorganisationen, Freimaurer, Humanisten, Modernisten und andere, von denen wir jetzt Texte und Beweise haben, ein vatikanisches Konzil vorbereitet, in dem sie ihre Ideen für eine humanistische Kirche infiltrieren wollten.

Glauben sie, daß einige Kardinäle Mitglieder solcher Geheimorganisationen sein könnten?

Ob sie es sind oder nicht, ist an diesem Punkt keine besonders wichtige Frage. Sehr wichtig und schwerwiegend ist, daß sie im wesentlichen so handeln, als ob sie Agenten oder Diener humanistischer Geheimorganisationen wären.

Glauben Sie, daß diese Kardinäle solche Ideen freiwillig übernommen haben? Oder sind sie falsch informiert worden? Wurden sie hintergangen oder ist es eine Kombination von allem?

Ich glaube, daß sich humanistische und liberale Ideen durch das 19. und 20. Jahrhundert hinweg verbreitet haben. Diese säkularen Anschauungen sind überall zu finden, in der Politik genauso wie in der Kirche.

Diese Ideen sind in die Seminare und in die ganze Kirche eingedrungen. Heute wacht die Kirche auf und findet sich selbst in einer liberalen Strickjacke.

Das ist der Grund, warum man liberale Einflüsse findet, die während der letzten zwei Jahrhunderte durch alle Gesellschaftsschichten in die Kirche vorgedrungen sind. Das Zweite Vatikanische Konzil wurde von Liberalen ins Leben gerufen. Es war ein liberales Konzil. Der Papst ist liberal und jene, die um ihn herum sind, sind Liberale.

Glauben Sie, daß der Papst ein Liberaler ist, obwohl er sich nie als Liberaler deklariert hat?

Der Papst hat nie gesagt, daß er nicht liberal sei.

Wann hat der Papst gezeigt, daß er liberal ist?

Der Papst beweist bei vielen Gelegenheiten, daß er die modernistischen Ideen für gut hält und daß er für einen Kompromiß mit der Welt ist. Er sagt selber, daß es notwendig sei, eine Brücke zwischen der Kirche und der säkularen Welt zu schlagen.

Er hat gesagt, daß es notwendig sei, humanistische Ideen zu akzeptieren und zu diskutieren sowie Dialoge zu führen. An diesem Punkt, ist es wichtig zu klären, daß Dialoge der katholischen Glaubenslehre widersprechen.

Denn es ist die Voraussetzung bei Dialogen, daß zwei gleichwertige, sich widersprechende Teile zusammenkommen. Deshalb können Dialoge keinenfalls etwas mit dem katholischen Glauben zu tun haben.

Wir sehen unseren Glauben als den einen wahren Glauben in der Welt. Diese ganze Verdrehung endet in Kompromissen, welche die Kirchenlehre zerstören – zum Unglück für die Menschheit und genauso für die Kirche.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Das Interview, das nicht veröffentlicht wurde
2. Die Mehrheit der Menschen zieht Traditionen und Ordnung dem Chaos vor 3. Wir bestehen nicht auf Ritualen um der Rituale willen 4. Die neue Messe ist eine zweideutige, fragwürdige Messe 5. Christen und Moslems haben nicht den gleichen Gott 6. Ein aufgezwungener Dialog 7. Ich habe keinen Zweifel, daß Gott uns leitet 8. Fühlen Sie sich manchmal isoliert?
      
55 Lesermeinungen
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#55   Marcelus   19:32:17 | Samstag, 12. April 2008
Nur ein oder zwei Meßbesucher in der Sonntagsmesse?
Und das im Bayern des 16. Jahrhunderts?
Das kann nur ein Geisterdorf gewesen sein.
Die Zustände, die Canisius im 16. Jhd. beklagt, waren weit schlimmer als die heutigen: In Bayern lebte das Volk in vollkommener religiöser Gleichgültigkeit dahin, ohne Sakramente, ohne Kirchenbesuch, sonntags kommen ein oder zwei zur Messe.
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#54   Pro Germania sancta †   19:24:57 | Samstag, 12. April 2008
@Ansgar: Woher haben Sie denn diese Informationen?
Die Zustände, die Canisius im 16. Jhd. beklagt, waren weit schlimmer als die heutigen: In Bayern lebe das Volk in vollkommener religiöser Gleichgültigkeit dahin, ohne Sakramente, ohne Kirchenbesuch, sonntags kommen ein oder zwei zur Messe.
Im Unterschied zu heute wussten die Katholiken jedenfalls noch, was Sünde ist und was nicht und was katholisch ist und was nicht! :-S
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#53   Pippifax   18:58:28 | Samstag, 12. April 2008
Sie mögen recht haben Ansgar,
aber der heutige Zustand, der ebenso schlimm ist, wie der Zustand zu Zeiten der Reformation, zu Zeiten des Hl. Canisius ist der, daß viele Funktionäre der Kirche gar kein Interesse an einer Besserung haben. Ein Petrus Canisius würde heute aus diversen Bistümern herausgeworfen werden, notfalls mit dem Argument, er spalte die Gemeinde etc. Teile der Hierarchie mögen damals gleichgültig gewesen sein, heute sind sie spezifisch katholischen regelrecht feindselig gegenüber eingestellt.
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#52   Pro Germania sancta †   18:50:10 | Samstag, 12. April 2008
@Aleph: Das „berühmt-berüchtig“ stammt nicht von mir, stimmt aber trotzdem!
Wenn Sie die Lesermeinungen richtig lesen würden, hätten Sie bemerkt, dass das ein Zitat war. Der Ausdruck entstammt dem äußerst lesenswerten Buch über „Die Verwirklichung der freimaurerischen Verschwörung gegen die Kirche“ (Untertitel der frz. Originalausgabe) Die Verfinsterung der Kirche …ww.verlag-anton-schmid.de/…iles/verfi_%20ki.htm, einer Übersetzung des französischen Buches L’Eglise Eclipsée?. Im Französischen steht an der Stelle lediglich „le très célèbre cabaliste“ (S. 116), aber auch „berüchtigt“ dürfte – vielleicht sogar noch viel eher! – stimmen…:
Auch wenn „der Gründer des kabbalistischen Ordens vom Rosenkreuz, Stanislas de Guaita, … den berühmten kabbalistischen Magister Eliphas Lévi (Pseudonym des ehemaligen Abbé Alphonse-Louis Constant) als den >:) ‘Meister der Meister’“ (ebd., 134 Anm. 118) betrachtete, führt ihn der bekannte Kabbala-Spezialist Gershom Scholem zusammen mit dem Satanisten >:) Aleister Crowley als Beispiele für „phantastischste(n) und extravaganteste(n) Behauptungen“ an, „die den Anspruch erhoben, legitime Deutungen der Kabbala darzustellen.“ Scholem spricht von „oft großartigen Mißverständnissen und Verfälschungen“…! :-D
(G. Scholem, Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, Frankfurt a. M. 1980, 3) :-@
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#51   GirolamoSavonarola   02:07:29 | Samstag, 12. April 2008
JaJaJa
Uebrigens: Lefebvre lebt noch!!
Er wohnt bei mir um die Ecke und vekauft immer Sonntags Döner.
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#50   Aleph †   13:23:49 | Freitag, 11. April 2008
Pro Germania sancta
Der berühmt-berüchtigte Kabbalist Eliphas Lévi, Verfasser des bekannten Buchs Dogme et rituel de la Haute Magie
Haben Sie wenigstens einmal ein paar Seiten von Eliphas Levi gelesen, bevor Sie mit berühmt berüchtigt herumfuchteln?
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#49   Ansgar   13:21:09 | Freitag, 11. April 2008
@ ProGermania
Sie verstricken sich gerade selbst in den klug gelegten Netzen des großen Kirchenfeinds. „Das Konzil“ mag ja wenig segensreich gewesen sein, der Kirche kann es nicht nachhaltig schaden. Ihr Bild von der Kirche früherer Zeiten, wo alles bestens war, ist falsch. Die Zustände, die Canisius im 16. Jhd. beklagt, waren weit schlimmer als die heutigen: In Bayern lebe das Volk in vollkommener religiöser Gleichgültigkeit dahin, ohne Sakramente, ohne Kirchenbesuch, sonntags kommen ein oder zwei zur Messe. Will sagen: Daß es mal auf, mal ab geht mit dem Glauben, ist nicht Schuld irgendwelcher finsterer Freimaurer.
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#48   Pro Germania sancta †   08:45:51 | Freitag, 11. April 2008
@Genoveva, die Ignorantin
Vor mehr als einem Jahrhundert haben Geheimorganisationen, Freimaurer, Humanisten, Modernisten und andere, von denen wir jetzt Texte und Beweise haben, ein vatikanisches Konzil vorbereitet, in dem sie ihre Ideen für eine humanistische Kirche infiltrieren wollten.
Nicht die Aussage an sich ist schlimm, sondern die mit der Aussage bezeichnete Realität und die Tatsache, dass Leute wie Sie, die sich für wunder wie gebildet ausgeben, dies entweder nicht sind oder so tun als wüssten sie von nichts…!
Hier zwei der zahlreichen Beispiele, entnommen dem wundervollen Buch der französischen „Christkönigsfreunde“ (Les amis du Christ Roi) Die Verfinsterung der Kirche …ww.verlag-anton-schmid.de/…iles/verfi_%20ki.htm, das seit nunmehr vier Jahren im Verlag Anton Schmid, Durach …ww.verlag-anton-schmid.de/, verlegt wird:
„Der Apostat (Ernest) Renan schrieb in seinem Buch L’Abesse de Jouarre:
‘Die religiösen Reformen werden von in der Kirche engagierten Personen durchgeführt werden und in einem Konzil gipfeln… Dieses wird die Auflösung der Dogmen und der Disziplin durchsetzen, welche der Integration der Kirche in den Ökumenismus der Logen förderlich sein wird.’“ (S. 78-79)
„Der berühmt-berüchtigte Kabbalist Eliphas Lévi, Verfasser des bekannten Buchs Dogme et rituel de la Haute Magie, schrieb in seinem 1896 erschienenen Werk Le Grand Arcane…:
‘Es wird ein Tag kommen, da die letzten Bannflüche eines ökumenischen Konzils jene sein werden: Verflucht sei die Verfluchung, die Bannflüche mögen mit Bannflüchen belegt werden, und alle Menschen seien gesegnet!’“ (S. 101) :-@
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#47   r.ruhrgebietler   06:47:35 | Freitag, 11. April 2008
@GirolamoSavonarola – haben sie keine Ruhestädte?
dass Sie die Kirchenbank als Schlafstädte brauchen. Scheinbar ist wenigstens dieser Teil der Kirche Ihnen lieb – alleine: dafür zu danken scheint Ihnen und Ihresgleichen nicht in den Sinn zu kommen. Seitenweises lamentieren gg. die ewig gültige trid. Messe, ja, das ist Ihr Metier! Da stehen Sie in erster Reihe, Seite an Seite mit Satan und wüten!
Sie sollten sich schämen!
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#46   GirolamoSavonarola   03:11:45 | Freitag, 11. April 2008
-Gähn-
o^/ Der lateinische Ritus könnte ruhig wieder eingeführt werden. Dann hätte man wenigstens Grund in der Kirchenbank einzuschlafen! :-D
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#45   Genoveva   21:12:59 | Donnerstag, 10. April 2008
Auhc so ein Fehlgriff:
Vor mehr als einem Jahrhundert haben Geheimorganisationen, Freimaurer, Humanisten, Modernisten und andere, von denen wir jetzt Texte und Beweise haben, ein vatikanisches Konzil vorbereitet, in dem sie ihre Ideen für eine humanistische Kirche infiltrieren wollten.
Klingt fast so schlimm wie bei Pro Germania Sancta :-S
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#44   Benedikt   20:19:55 | Donnerstag, 10. April 2008
Neues von Lefebvre
Er war in jenen Tagen gut, weil die Päpste gut waren. Heutzutage ist das ein blinder Gehorsam, der mit der Praxis und Annahme des wahren katholischen Glaubens wenig zu tun hat.
Der Gehorsam ist also relativ.
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#43   thaumaturgos   19:00:48 | Donnerstag, 10. April 2008
der obester pius-schismatiker gibt im Mitgliederbrief 71
offiziell zu, dass die vier *Bischöfe* der Schismatiker EXKOMMUNIZIERT sind
Thus, we are now launching a perpetual Rosary Crusade to obtain from Heaven not only that the decree of excommunication be withdrawn, but especially that Catholic Tradition be fully re-established in its due place -a crusade that will continue until the triumph of the Immaculate Heart of Mary.
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#42   Pro Germania sancta †   17:17:58 | Donnerstag, 10. April 2008
@Karlle Murx: Da wären ja wohl auch die richtigen am Werk!
Hoyos und Abbé Celier wollen ja jetzt beweisen,…daß Monseigneur Lefèbvre doch unterzeichnet hatte.
Und wie wollen die (Celier ist doch Freimaurer, oder nicht?!) das bewerkstelligen, nachdem die Vatikanarchive m.W. derzeit komplett geschlossen sind?
Um Stichhaltiges nachweisen zu können, wird man m.E. ums Archiv nicht herumkommen…! :-S
Was Fatima betrifft, bin ich geneigt, Pascal123 zuzustimmen. Fatima sollte möglicherweise von den (von den Kirchenfeinden initiierten) Vorgängen in Rom ablenken…! ^-^
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#41   Pascal123   16:44:44 | Donnerstag, 10. April 2008
Macht ja nichts
Macht ja nichts mit der unterschrift, die Erscheinugen waren ja auch nicht von Maria.
Von daher nicht so schlimm.
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#40   Karl Murx   16:40:25 | Donnerstag, 10. April 2008
Hoyos und Abbé Celier wollen ja jetzt beweisen,…
…daß Monseigneur Lefèbvre doch unterzeichnet hatte.
Wenn die Sache so laufen wird, wie im Falle der Veröffentlichung des III.Geheimnisses im Jahre 2000, dann darf man auf das Schlimmste gefasst sein.
Damals war man nicht davor zurückgeschreckt eine Handschrift zu präsentieren, die niemals von Lucia hätte stammen können, wie ein graphologisches Institut inzwischen bewiesen hat.
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#39   Pro Germania sancta †   15:53:23 | Donnerstag, 10. April 2008
@Karlle Murx: Ich hab’s gefunden!
Virgo Maria, 1.12.2007: „Msgr. Tissier de Mallerais gesteht ein, sich geirrt zu haben… www.virgo-maria.org/…_Tissier_liberte.htm^-^
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#38   aufrechterkatholik   15:24:29 | Donnerstag, 10. April 2008
@landorganistII
Verbindlichsten Dank, dass Sie mich daran erinnern. Ich vergaß. Insbesondere das Freimaurertum stellt ja eine Bedrohung der besonderen Art dar, ich möchte nicht wissen, wieviele Bischöfe davon inflitriert sind, ich vermute auch,der in einem anderen Forum zitierte Bischof von Limburg war wohl nicht frei von solchen Einflüssen, die ja oft auf subtilste Weise über einen Menschen Macht gewinnen. Aber wissen Sie, der Bedrohungen unseres Glaubens sind so viele, dass man sie gar nicht aufzählen kann. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass gerade die homosexuellen Hedonisten, wie sie von der wackeren Redakteuren dieser gelungenen Seiten immer wieder benannt werden, die Hauptverursacher allen Übels sind. Diese gilt es zu bekehren, zu bebeten und wenn das alles nichts hilft, deren Sünde zu bekämpfen. Wie immer: Jawoll!
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#37   Genoveva   15:14:34 | Donnerstag, 10. April 2008
Was ist Dialog?
An diesem Punkt, ist es wichtig zu klären, daß Dialoge der katholischen Glaubenslehre widersprechen.
Denn es ist die Voraussetzung bei Dialogen, daß zwei gleichwertige, sich widersprechende Teile zusammenkommen. Deshalb können Dialoge keinenfalls etwas mit dem katholischen Glauben zu tun haben.
Das ist natürlich hahnebüchener Unsinn. Dialog heißt, daß man miteinander redet und die Frage der „Gleichwertigkeit“ dabei nicht in den Vordergrund stellt, weil man sich ja nicht nur die Köpfe einschlagen möchte. Man kann „Ungleichwertigkeit“ ja im Laufe des Dialoges unter Beweis stellen.
Der Dialog und die Diskussion mit Heiden und Andersgläubigen gehört übrigens zum festen Reportoire der Kirche von Anbeginn. Es gibt Schriften von Kirchenvätern, die explizit diesen Titel tragen.
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#36   Pro Germania sancta †   15:11:56 | Donnerstag, 10. April 2008
@Karl Murx: Das ist ja witzig!
Mgr Tissier de Mallerais hat inzwischen gegenüber P. Meramo zugegeben, daß er die Sache falsch dargestellt hatte und er es in der nächsten Ausgabe korregieren will.
Gibt es dafür eine Dokumentation?
Dann wäre Tissier de M. aber doch sehr, sehr einfältig…
(für einfältig habe ich ihn ja immer schon gehalten!) :-O
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#35   Karl Murx   14:55:55 | Donnerstag, 10. April 2008
Ich glaube nicht, daß Paul VI jemals Papst gewesen war
Sonst wäre das alles nicht möglich gewesen. Ich bezweifle im Hinblick auf die Wahl Siris bereits im Jahre 1958, daß Paul VI Papst gewesen war.
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#34   Ultramontanus   14:52:49 | Donnerstag, 10. April 2008
Was ist daran „gut“?
„Aber das Gute an diesem Interview ist doch, daß er ganz klar sagt, es geht nicht um das Vat.II. als solches, sondern um diese beiden konkreten Dokumente. Das Konzil wird also von der Piusbruderscahft erstmal anerkannt, mit diesen beiden Vorbehalten. Und dann kam/kommt noch diese unglückliche Liturgierevolution dazu.“
Es kann kein ökumenisches Konzil geben indem alle Dokumente bis auf eins (oder zwei, drei…) richtig sind. Entweder das Konzil als ganzes war eines der katholischen Kirche [dann müssen alle Dokumente rechtgläubig sein] oder es war kein Konzil der katholischen Kirche, sondern eine sgn. Räubersynode. In diesem Fall haben die Bischöfe auf dieser Versammlung -die dann durchaus noch rechtmäßig einberufen worden sein könnte- ihr Amt verloren, einschließlich des Papstes -zu letzterem siehe Karl Murx und sein Hinweis auf das Kirchenrecht.
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#33   Karl Murx   14:52:44 | Donnerstag, 10. April 2008
Wem glauben? Lefèbvre oder Tissier?
Mgr Tissier de Mallerais hat inzwischen gegenüber P. Meramo zugegeben, daß er die Sache falsch dargestellt hatte und er es in der nächsten Ausgabe korregieren will.
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#32   Pro Germania sancta †   14:48:39 | Donnerstag, 10. April 2008
Korrektur: Es waren insgesamt vier Dokumente, die am 7.12.1965 verabschiedet wurden!
Und zwar
– die Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae
– das Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche Ad gentes
– das Dekret über Dienst und Leben der Priester Presbyterorum Ordinis
– die Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute Gaudium et spes.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass – vorausgesetzt es ist nur eine Liste zum Unterschreiben herumgegangen – Lefebvre unterschrieben hat, weil er die beiden anderen Dekrete (Mission und Priester) unterstützte, oder dass die in den Acta Synodalia abgedruckte Liste nur den größten gemeinsamen Nenner der – dann insgesamt vier – Unterschriftenlisten darstellt.
Es gibt noch vieles zu klären…! :-O
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#31   thaumaturgos   14:41:10 | Donnerstag, 10. April 2008
also,also stimme der vernuft …
die messe aller zeiten ist schon von melchisedeck gefeiertworden, und jesus und die jünger haben im abendmahlsaal ein sogenanntes schindelamt gelesen. ich vermute das petrus das erste opfer feierte (vgl. die kasel des hl. petrus im andechser heiltumsschatz [mit manipel!!!!!], über die weitere reihenfolge besteht bei den wahren theologen [der tradition] noch eine gewisse uneinigkeit …
aber es kann vielleicht ein motu proprio vom erzschismatik williamson oder einen seiner deri kumpane erwartet werden,
jedenfalls lasst uns dafür beten
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#30   Aleph †   14:37:23 | Donnerstag, 10. April 2008
stimme der vernunft: Stolz auf die Lehre vom Gottesstaat
Nicht erst in den Katakomben. Die ist viel älter. Die alte Messe ist ganz bestimmt prähistorischen Ursprungs. Dagegen sind die Katakomben megamodern, leider Gottes mit den üblichen modernistischen Beimengungen…
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#29   stimme der vernunft †   14:23:07 | Donnerstag, 10. April 2008
Natürlich hätte Lefebvre niemals
so ein Dokument unterschrieben!
So wahr die alte Messe schon in den Katakomben in dieser Form zelebriert wurde!
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#28   zwobbel   14:21:52 | Donnerstag, 10. April 2008
Protestantischer Ungehorsam, aber keine Totalopposition
Über den mangelnden Gehorsam und das man nicht die Königsteiner Erklärung kritisieren kann, wenn man sich dann anschließend aussuchen möchte, wo einem das Gewissen einen Ungehorsam gegen den Papst erlaubt ist ja nun schon geschrieben worden (aufrechterkatholik). Ist auch mein Kritikpunkt. Die Berichterstattung anläßlich des Todes von Dom Gerard spricht dabei Bände. www.kreuz.net/article.6836.html
Dieser Mönch hatte das, was Ex. Lefebvre an Entscheidendem fehlte.
Aber das Gute an diesem Interview ist doch, daß er ganz klar sagt, es geht nicht um das Vat.II. als solches, sondern um diese beiden konkreten Dokumente. Das Konzil wird also von der Piusbruderscahft erstmal anerkannt, mit diesen beiden Vorbehalten. Und dann kam/kommt noch diese unglückliche Liturgierevolution dazu.
Aber niemand kann da noch den Vorwurf einer Totalopposition der Tradis erheben. Im Bischofskollegium sollte endlich der Dialog (denn die Bischöfe wollen doch eine „dialogische Kirche“) über diese theologischen Knackpunkte beginnen. Ist die kath. Kirche die einzig wahre (von Jesus gewollte) Kirche? Ja oder nein? Ist die Lehre dieser Kirche Wahrheit? Kann es mehr als eine Wahrheit geben? Darf man sich gegen die Wahrheit entscheiden? Darf man mit den Feinden Christi kollaborieren? Ggf. sind die Dokumente zu korrigieren!
Übrigens:
„Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.“ LK 10,16
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#27   Pro Germania sancta †   14:15:59 | Donnerstag, 10. April 2008
Wer hat gelogen: Marcel Lefebvre oder Bernard Tissier de Mallerais?
Marcel Lefebvre hat mit der bis zu seinem Tod aufrecht erhaltenen Aussage er habe die Konzilsdokumente Dignitatis humanae (Religionsfreiheit) und Gaudium et spes (Kirche und Welt) nicht unterschrieben, möglicherweise gelogen. Dies geht aus den von „Bischof“ Bernard Tissier de Mallerais verfassten, bis heute nicht ins Deutsche übersetzten, Lebensbeschreibung zu Lefebvre hervor.
Darauf wurde bereits im „Mitteilungsblatt“ der Bruderschaft für den deutschsprachigen Raum von Oktober 2002 im Rahmen einer Rezension (S. 9) hingewiesen. Dort ist sogar die Rede davon „wenn Msgr. Lefebvre von 1976 an das Gegenteil (d.h. er habe diese Dokumente nicht unterschrieben) erklärte, ihn sein Gedächtnis mehr als zehn Jahre nach den Ereignissen im Stich gelassen habe“ (!!!)
Tissier de Mallerais stützt sich für seine Behauptung auf die offizielle Ausgabe der Konzilsdokumente Acta Synodalia. In deren vierten, 1978 (!) erschienenen Band sind die am 7.12.1965, um den es hier u.a. geht, verabschiedeten Dokumente, also auch die beiden hier in Frage stehenden, veröffentlicht.
Im Anschluss an die drei an diesem Tag verabschiedeten Dokumente ist eine Liste mit den Namen der Bischöfe abgedruckt, die eines oder mehrere dieser Dokumente unterschrieben haben. Unter diesen Namen findet sich tatsächlich auch der von Lefebvre.
Damit ist aber noch längst nicht bewiesen, dass Lefebvre auch alle der an diesem Tag verabschiedeten Dokumente jeweils unterzeichnet hat…!
Wem also glauben? :-[
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#26   stimme der vernunft †   14:02:44 | Donnerstag, 10. April 2008
Zeitgeschichte
Ein interessantes zeitgeschichtliches Dokument.
„Wie das lefebvrianische Schisma entstand, oder was begte mich, mich von der katholischen Kirche zu trennen“
Ich fand auch schon ähnliche historische Berichte über Johannes Huss oder martin Luther interessant (an andere Stelle)
hetz.net könnte ja mal eine Serie starten: Die großen Schismatiker der Kirchengeschichte, von Arian über Huss und Luther bis Lefebvre
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#25   ordo62   13:36:43 | Donnerstag, 10. April 2008
SANCTO SUBITO!!!
„Seht, das ist der Hohepriester,
der in seinen Tagen Gott gefiel.
Keiner fand sich, der gleich ihm
gehütet hat das Gesetz des Allerhöchsten“
(Eccli 44,16.20)
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#24   LandorganistII   13:33:22 | Donnerstag, 10. April 2008
@aufrechterkathole
Sie haben in Ihrem letzten beeindruckenden Statement die Zionisten und die Freimaurer vergessen. Jawoll!
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#23   Aleph †   13:00:55 | Donnerstag, 10. April 2008
Pascal123
Ob es sinnvoll ist, hier im Forum das Postulat: Leben nach der Heiligen Schrift, zu erläutern…?
Die meisten derer, von denen Sie hier angegriffen werden, haben nämlich noch nie in eine Bibel geschaut, sonst würden Sie nicht so dümmlich verhasst gegen Sie argumentieren.
Die glauben nämlich immer noch, dass wer die Bibel liest, unbesehen in die Hölle kommt. Das ist immer noch die gegenreformatorische Geisteshaltung vieler der sich hier Tummelnden, die sich offensichlich nicht abwaschen lässt.
Sie kennen doch den Spruch von Einstein (ich gebe zu, dass er nicht zur Ehre der Altäre erhoben worden ist, mea culpa):
„Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil“
oder
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“.
Sind Sie deshalb nicht frustriert, wenn Sie die Perlen Ihrer Lebenserfahrung hier auswerfen unter…!
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#22   Pascal123   12:43:43 | Donnerstag, 10. April 2008
@Hacki und Ruhrgebiet
Die göttliche Barmherzigkeit ist wesentlicher Aspekt der Wahrheit.
Ihre Ansichten sonst sind eher antichristlich, weil Sie den Mensch zum Maß aller Dinge machen.
Sie sagen es ja : göttliche Barmherzigkeit ist wesentlicher Aspekt der Wahrheit.
Und ebend nicht: göttliche Barmherzigkeit ist wesentlicher Aspekt der RKKWahrheit.
Und genau da liegt der Unterschiedt.
Gott ist Wahrheit und Gnade.
Und nicht der RKK Gottist Wahrheit und Gnade.
Ich mache ebend nicht den Mensch zum Maß aller Dinge.
Man kommt nicht nur durch die RKK zu Gott, sondern auch.
@Ruhrgebiet
Ebend das tue ich gerade nicht. Ich reduziere Gott ebend nicht auf ein RKK gefälliges Bild.
Ich bin Gott und seinem Wort verpflichtet und nicht irgendwelchen Dorgmen alter Männer, die meinen die Wahrheit zu kennen oder diese gar zu sein.
Ich brauche keinen Papst oder güldenen Tand um Gottesgebote zu erfüllen oder seine Gnade zu erlangen. Das brauchen nur Menschen mit weniger anderen Inhalten.
Wer ständig laut brüllen muss: Ich bin die Wahrheit und Gottteswort und muss dies ständig wiederholen. Bei dem kann es mit Gottes Wahrheit nicht weit her sein. Wenn ich überzeugt bin Wahheit zu tun und zu leben dann muss ich das nicht ständig vor mir hertragen, dies zeugt einzig von wenig anderen Inhalten und Wahrheitsgehalt meiner Lehre.
Sie kennen Gotteswillen , nicht und auch nicht der Papst, also lassen Sie die ständige Anmaßung zu meinen Sie wüssten es doch.
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#21   Karl Murx   12:43:32 | Donnerstag, 10. April 2008
Weitere Merkwürdigkeiten im Umfeld der FSSPX
Von Abbé Coache war weiter unten bereits die Rede. Kommen wir nun zu einer jungen Veröffentlichung der Dominikaner von Avrillé. Darin unterziehen sie das Buch von Abbé Lucien zur Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes einer ätzenden Kritik, wenn auch nutzlos.
Da wird einfach behauptet, daß Autoritätsbeweise zur Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes nicht existieren würden und Lucien nur Theologenbeweise hätte. Wie auch immer, seine Liste ist allerdings beeindruckend. Die Dominikaner, bzw. Père Pierre-Marie, geben nun vor, sie hätten den Band von Mansi zu Vat. 1 diesbezüglich voll eingesehen und nichts gefunden. Hahahaha! :-D
Natürlich findet man nichts dazu im Schema zur Unfehlbarhkeit des Papstes und auch nicht in den entsprechenden Konzilsdebatten. Der Passus zur Unfehbarkeit des ordentlichen Lehramtes findet sich nämlich im Schema über den Glauben, siehe Dz.1792, wie schon angegeben. Statt sich in den dicken Schwarten von Mansi die Augen wundzusuchen, hätte man einfach in ein normales dogmatisches Handbuch schauen sollen, wo man es in 5 min findet. Aber auch Lucien war zu blöd dazu Vatikan 1 zu zitieren, so gut seine Auflistung der Theologen sein mag. Er hätte sich die Sache einfacher machen können.
Diese seltsamen Methoden werfen kein gutes Licht auf die Arbeitsmittel mancher Tradis. Warum sind Dominikaner in Avrillé zu arrogant ein normales dogmatisches Manuale aufzuschlagen? Warum konnte Lucien es auch nicht?
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#20   r.ruhrgebietler   12:20:00 | Donnerstag, 10. April 2008
@Pascal123 – Freigeist
An welchen Gott wollen Sie denn Glauben?
Sie redurzieren Gott auf ein Ihnen gefälliges Bild.
Damit schmälern Sie
a) die Aussagen der bibel
b) das bittere Kreuzleiden Juse Christi, welches ER auch für Sie getragen hat.
Ihre Auffassung zeugt eindeutig von protestantischem Freigeist! Irgendwie fühle mich abgestoßen…
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#19   Pascal123   12:04:20 | Donnerstag, 10. April 2008
@parmenas
Diesen Ausspruch kenne ich nicht
Bibelstelle?
Aber Sie mussten( die Kirche) einfügen dann steht es da wohl nicht, oder??
In der Bibel steht aber „ wo 2 oder 3 in MEINEM NAMENversammelt sind, da will ich mitten unter Ihnen sein“.
Da steht nichts von RKK, geschweige denn das ich die RKK brauchen um Gott teilhaftig zu werden.
Gottes und Nächstenliebe sind die Wichtigsten unter Ihnen, und um Gott oder meinen Nächsten zu lieben brauche ICH ebend nicht zwangsläufig die RKK.
Sie kann hilfreich sein auf dem weg zu Gott aber zwingend nötig allein weil Sie es sagt oder gerne so hätte ist Sie nicht.
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#18   Hacki   12:01:43 | Donnerstag, 10. April 2008
@Pascal123
um Missverständissen vorzubeugen.
Die göttliche Barmherzigkeit ist wesentlicher Aspekt der Wahrheit.
Ihre Ansichten sonst sind eher antichristlich, weil Sie den Mensch zum Maß aller Dinge machen.
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#17   Frasim   11:47:27 | Donnerstag, 10. April 2008
Pascal123
Schon sehr sehr protestantistisch, was Sie da von sich geben…!
:'(
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#16   aufrechterkatholik   11:44:33 | Donnerstag, 10. April 2008
@Karl Murx
Danke, Karl Murx, danke! Ich bin ja nur ein mehr oder weniger einfacher Gläubiger, aber ich habe es geahnt: Man kann nicht von einem blinden Gehorsam sprechen gegenüber einem Hl. Vater sprechen! Das gehört sich einfach nicht, ist unanständig und entspricht vor allem nicht der wahren Lehre! Damit ist Lefevre,auch wenn ich, ich wiederhole mich, ihm in so vielem zustimmen muss, doch nichts besser als diese ganzen modernistischen Modernisierer mit ihrem liberalistsch-sozialistischen Geschwätz, manche sicherlich auch homohedonistisch unterwandert. Eine geheime Koalition zwischen vermeintlich Konservativen und Linksliberalistischen, stecken alle möglicherweise unter einer Decke, aber das wäre ja auch kein Wunder, dass die Stalinisten verschiedene Fronten aufbieten, um die Kirche zu zerstören. Obwohl Lefevre ja doch in vielen so recht hat. Danke, Herr Murx, danke! Jawoll!
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#15   Parmenas   11:44:16 | Donnerstag, 10. April 2008
@PAscal
Ein großer Irrtum! Wer euch [d.i. die KIrche] hört, der hört mich!
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#14   Pascal123   11:41:10 | Donnerstag, 10. April 2008
richtig Hacki
Jesus Christus ist Gott und ist damit die Wahrheit
Jesus und Gott sind Wahrheit und nicht zwangsläufig die RKK.
Jesus und Gott sind die Wahrheit, dem ich verpflichtet bin und vor dem ich mich verantworten muss.
Und kein menschlicher Machtapperat der Anspruch auf göttlichkeit und göttliche Wahrheit erhebt.
Wer für was und wie zu büßen hat, entscheidet Gott der Richter und niemand sonst.
Da kann ich meinem Priester 1000mal erzählen das ich böse war und 1000mal den Rosenkranz beten oder Maria und 1000sende Heilige angreinen, ändern wird dies am Richterspruch Gottes rein gar nichts.
Glaube muss etwas lebbares und erlebbares sein, er soll Freude in mein Leben tragen und Gewißheit das ich in Gottesgnade empfangen und aufgenommen werde.
Und kein ständiges Schuldgefühl es wieder vermasselt zu haben, wieder etwas falsch gemacht, Gotteswort nicht gehalten zu haben.
Allein mein redliches (von versagen vorprogrammiertes) bemühen Gotteswort gerecht zu werden, wird mich seiner Gnade zu tragen.
Gott ist Gnade, unser Gott ist gnädig allem gegenüber wenn ich mich ernsthaften Herzens bemühe.
Ernsthaft bemühen kann oder brauch ich mich aber nicht, wenn ich in allem was ich tue, ständig von der RKK gesagt bekomme so wird das nichts.
Den Moralapperat den die RKK aufgestellt hat, kann kein menschliches Wesen gerecht werden und erfüllen.Schlußendlich würde Gott allein da sitzen.
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#13   miles immaculatae   11:37:21 | Donnerstag, 10. April 2008
Ohne Kirchendisziplin?
Auch wenn ich gelernt habe, daß der konservative Teil der Kirche durchaus vieles richtig gesehen hat, aber wer das Jurisdiktionsprimat des Papstes infrage stellt, stellt die katholische Kirche in Frage. Katholiken haben nun einmal eine „Regierung“, und wozu die gut ist, kann ich als ExEvangele jedem, der es hören mag, gerne erklären.
Streitfragen entscheiden in der Kirche Konzilien, und wenn sie entschieden sind, sind sie entschieden, ob uns die Richtung passt oder nicht.
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#12   Karl Murx   11:34:37 | Donnerstag, 10. April 2008
Der Erzbischof sitzt hier offensichtlich einem gallikanischen Kirchenbegriff auf
Demzufolge mitteln sich die Akte rechtgläubiger und häretischer Päpste aus. Ein fataler Irrtum. Der Glaubensgehorsam einem Papst gegenüber, der noch dazu mit dem Gesamtepiskopat eine Lehre vorlegt, ist nie ein blinder Gehorsam.
Der Erzbischof wollte sich wie immer an der Frage vorbeidrücken, ob Paul VI Papst war, oder nicht. Das führt dann zu einem Kirchenbegriff, wo es eine Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes nicht gibt. Es gibt sie aber: siehe Vat. 1, Cap.3 des Schemas über den Glauben (Dz.1792, Dz. 1683). Diese Lehre ging auch ins kanonische Recht ein: Can. 1323 des CIC1917. Bei Ott, Diekamp und dem alten LThK steht es auch so.
Der Erzbischof hatte sich nun in der Frage der Amtsinhabe Pauls VI einseitig an Abbé Coache ausgerichtet. Man sieht das in seinem Buch „Le droit canon, est-il aimable“. Trotz seiner harten Kritik am neuen Kirchenrecht, läßt er in der Beschreibung des alten Rechtes ausgerechnet den Can.188 aus und springt von 187 auf 189. Can.188 verweist aber in den Fußnoten auf die §§3;6 der Bulle Pauls IV zur Frage eines häretischen Papstes. Nach dieser Auslassung kommt dann Coache am Ende seines Buches zu dem Schluß, daß Beweise für einen Amtsverlust durch Häresie nicht existieren. Eine mehr als seltsame Ignoranz für einen Spezialisten, der er war. Da der Erzbischof sich kanonisch an Coache ausrichtete, sind Formulierungen wie obenstehend kein Wunder. Schade! Dr. Kaschewskys Rezeption von Prof.May nach 1988 besorgte den Rest. Schmidberger kann jubeln.
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#11   muntu   11:11:47 | Donnerstag, 10. April 2008
Veritas
Ich war immer der Meinung, es gibt nur eine Wahrheit und dass ist Jesus Christus…langsam scheint es mir so zu sein, dass manche kirchliche Mitarbeiter – so heißen nun Priester/Bischöfe, nach den neuen Pastoralreformen: alle sind gleichwertig, auf gleicher Ebene – selber nicht mehr wissen was Wahrheit ist… :-$
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#10   aufrechterkatholik   11:09:44 | Donnerstag, 10. April 2008
Rettet die wahre Lehre!
Wie man aus meinen übrigen Äußerungen entnehmen kann, stimme ich in vielem ja durchaus mit den konservativen Kreisen der Hl. Kirche überein. Aber eines geht nicht: Keine Abstriche im Gehorsam gegenüber dem Nachfolger des Hl. Petrus! Keine! Von blindem Gehorsam zu reden, das ist doch wieder dieses Geschwätz, das wir aus den neumodernistischen Kreisen hören müssen. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder sich aussuchen kann, wie und wo er gehorsam ist und wo nicht. Das gilt auch für Bischöfe, gerade auch für Bischöfe. Ja, man muss für die Wahrheit leiden, man muss seine Leiden mit dem Kreuz des Herrn vereinen, man muss daran Leiden, dass das Konzil leider ein wenig die wahre Lehre des Herrn verdunkelt hat, aber eines darf man nicht: Keine Abstriche im Gehorsam. Damit hat sich auch Lefevre schuldig gemacht und ist, wie viele andere auch (mich natürlich eingeschlossen), ein Fall fürs Fegefeuer. Mag es noch so recht haben, mag er noch so erleuchtet sein – darüber müssen wir nicht streiten – aber das mit dem mangelnden Gehorsam, das geht eindeutig zu weit. Oh ja, wie uns die Formulierung „blinder Gehorsam“ an all diese hedonistisch-liberalistschen Modernisten erinnert, wie die immer wieder dieses Wort im Mund geführt haben, um ihr schlimmes Treiben zu legitimieren. Wir rufen allen zu: Mehr Demut, mehr Bereitschaft zum Leiden mit und an der Kirche. Jawoll!
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#9   Hacki   11:01:50 | Donnerstag, 10. April 2008
„Die Wahrheit wird euch freimachen“
Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit, keine Religionsfreiheit, keine Gedankenfreiheit.
Jesus Christus ist Gott und ist damit die Wahrheit. (Das verstehen die „Liberalen“ nicht)
Liberale Beliebigkeit endet für die meisten Menschen in der Sklaverei. (Sinnlosikeit erzeugt Frustration, Frustration führt meist zur Sucht – „Abhängigkeit“)
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#8   Pascal123   10:51:20 | Donnerstag, 10. April 2008
Stellvertreter
Es gibt keinen Stellvertreter Gottes auf Erden.
Wer sollte das sein, und welche Befugniss hat er von wem??
Frage ist ob dies Wahrheit ist??
Aus einer bloßen Behauptung das dass was ich sage Wahrheit ist, wird noch lange nicht Wahrheit nur weil ich es behaupte.
Das ist der emminente Fehler.
Glauben kann ich vieles, und überzeugt von etwas sein, aber die behauptung das alles Wahrheit und Gotteswille ist, kann ich nur wenn ich Gotteswillen kenne.
Den kennt aber keiner.
Alleinige Aussage macht noch keine göttliche Wahrheit.
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#7   Hacki   10:45:39 | Donnerstag, 10. April 2008
Wahrheit und Kompromiss
Mons. L. hat mit bestechender Klarheit das Problem rechtzeitig erkannt.
Jesus Christus (Ego sum veritas) hat keinen einzigen Kompromiss akzeptiert.
Deshalb ziemt sich für den Stellvertreter Christi in der Wahrheits- und Gottesfrage ebenso kein Kompromiss!
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#6   Pascal123   10:44:34 | Donnerstag, 10. April 2008
Ulkig
Alle Religionen sind gleich, Sie geht davon aus, daß es nicht einen einzigen und alleinigen Glauben gibt. All das führt zu Mißbrauch und einer Perversion der Gedankenfreiheit.
Na auf so einen Scheiß muss mann erstmal kommen.
Ebend gerade das ist Gedankenfreiheit und nicht deren Mißbrauch.
Naja der gute hat es ja nicht weit gebracht, außer das Männer mit Spitzendeckchen Fußball spielen und das für unseren Herrn.
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#5   Aleph †   10:23:51 | Donnerstag, 10. April 2008
-gast
was soll denn da unkatholisch sein, Häh!
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#4   gast   10:22:32 | Donnerstag, 10. April 2008
?????
und das sollen „katholische Nachrichten „ sein????
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#3   Maurice Corvisier   10:15:20 | Donnerstag, 10. April 2008
Merci, Monseigneur,
tausend Dank für alles. Und: o.p.n.!
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#2   thaumaturgos   10:12:25 | Donnerstag, 10. April 2008
de gute marcellus …
ist ganz einfach der häresie des montanus verfalen wie einst der tertullian … ein guter mann, aber leider stellte er seinen starrsinn über die kircheneinhait. er ist sicher erichtet, und damit ist sein schicksal entschieden …
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#1   HBR   10:08:04 | Donnerstag, 10. April 2008
Aus einem Schismatiker wird ein Widerstandskämpfer
[…] als Widerstandskämpfer gegen das Zweite Vatikanische Konzil in die Kirchengeschichte eingegangen.
So kann man diesen Sektierer natürlich auch nennen
:-D :-D
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