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Mittwoch, 9. April 2008 10:44
Im 17. Jahrhundert erschien die Muttergottes während 71 Jahren in einer kleinen Ortschaft in Ostfrankreich. Nun werden die Erscheinungen anerkannt.
Zurück zum Artikel 130 Lesermeinungen:
Sonntag, 13. April 2008 20:54
Marcelus: Entweder eine Erscheinung ist vom Himmel, oder sie ist es nicht!
Und wenn sie vom Himmel ist, dann ist es Unsinn, diese Erscheinungen zu ignorieren.

Benedikt
„Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.“

Wenn es eine kirchlich anerkannte Erscheinung ist, dann sollte diese natürlich befolgt werden.
Im Unterschied zu den falschen Erscheinungen wie der satanische Medjugorjianismusspuk.
Freitag, 11. April 2008 13:05
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Florian Geyer,
Magie (von griechisch μαγεία, mageía für Zauberei, Gaukelei, Blendwerk – aus dem altpersischen Magusch, der Bezeichnung der medischen Priester) ist die Beeinflussung von Ereignissen, Menschen und Gegenständen auf übernatürliche Art und Weise. Der Magier versucht, diese Beeinflussung der von ihm angenommenen übernatürlichen Kräfte, Geister oder Dämonen mit Hilfe von Ritualen, Beschwörungsformeln oder ähnlichen, in ihrer Wirkung unbelegten Praktiken vorzunehmen. Magier setzen auch traditionelle Meditationstechniken wie z.B. Visualisierung oder die bewusste Herbeiführung von Trancezuständen ein. (aus WIKIPEDIA)Das Wort „Sakrament“ bezieht sich auf den kirchenlateinischen Begriff „sacramentum“ (religiöses Geheimnis), der auf das spätlateinische „sacramentum“ (Weihe) zurückgeht. Die lateinische Wurzel „sacer“ bedeutet „heilig, unverletzlich“; in der Vulgata ist sacramentum, neben „mysterium“ die Übersetzung des griechischen mysterion (Verborgenes, Geheimnisvolles u.a.). (aus WIKIPEDIA)
… irgendwie verwechseln Sie immer Magie und Sakrament. Daher hier mal einige Erläuterungen.
Freitag, 11. April 2008 01:23
Aleph: Genoveva
Hans Urs v. Balthasar war ursprünglich Autor bei Herder, ist aber zum Johannes-Verlag gewechselt.

Trotzdem konnte er gewonnen werden, als Autor des Johannes-Verlags das Vorwort zu den Großen Arcana bei Herder Basel zu schreiben.

Martin Kriele widmet dem Entstehen der Großen Arcana in „Anthroposophie und Kirche“ viele Seiten, auf denen er die Werksgeschichte der Großen Arcana schildert.

Durch die Lektüre erschließen sich plötzlich neue Zugänge…
Freitag, 11. April 2008 01:12
Florian Geyer: Benedikt
„Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.“

Es ist kein Zusatzevangelium. Es ist das Hereinbrechen des Himmels in unsere Zeit. Ich bin für so etwas froh und dankbar. Instrumentalisieren kann man nur etwas was nicht wahr ist. Ist es wahr und kommt es von oben kann mans nie instrumentalisieren oder gar gegen das Evangelium ausspielen.

II.) Gott ist kein Magier oder Zauberer da haben sie recht. Im herkömmlichen menschlichen Sprachgebrauch ist fällt aber alles unter Magie was die Naturgesetze überwindet deshalb kann man die Verwandlung verständlich
als Magie bezeichnen. Im strengen Sinne ist es keine da Gott der Urheber ist sondern eher ein Wunder
Freitag, 11. April 2008 01:06
Aleph: Genoveva
Ist auch bei mir schon lange her. Damals habe ich ein ganzes Wochenende an die vier Bände gegeben.

Ausschließlich Lektüre. Das sporadische Lesen bringt nichts.

Man muss dran bleiben können: ohne Telefon, ohne Fluchten PC. Eine disziplinarische Übung…

Dazu passt von Martin Kriele zur Ergänzung „Anthroposophie und Kirche“, auch bei Herder erschienen.
Freitag, 11. April 2008 01:02
Benedikt: @ Geyer
Dann müssen Sie doch zugeben dass ihre Bedeutung und Verehrungswürdigkeit nicht hoch genug eingeschätzt werden kann

Das gibt ne glatte eins für die beste Themaverfehlung. Wo war im Disput jemals die Verehrungswürdigkeit Mariens strittig?

angesichts der brisanten Botschaften.

Die Botschaften können die Verehrungswürdigkeit der Gottesmutter weder steigern noch abschwächen. Die heilsgeschichtliche Tat kann nicht durch ein solches Erscheinen übertroffen werden. Die kirchenpolitische Instrumentalisierung von Marienerscheinungen lehne ich im Übrigen kategorisch ab. Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.

auch wenn sich die Substanz ändert und die Form nicht vollzieht sich ein rituell magischer Akt. Eine objektive Verwandlung. Wenn sie das nicht glauben würde ich den Habit an die Wand hängen an ihrer
Stelle.


Diese Verwandlung hat nichts mit Magie zu tun. Wenn Sie anderer Meinung sind belegen Sie das. Belegen Sie insbesondere, wo Gott als Magier bezeichnet wird.
Freitag, 11. April 2008 00:59
Genoveva: Aleph: Sie haben natürlich völlig recht
das sind die 4 gelben Taschenbücher von Herder Basel. Und wegen HUvB hatte ich die falsche Assoziation mit dem Johannes Verlag

Werde ich mir mal wieder vornehmen – ist ziemlich lange her …
Freitag, 11. April 2008 00:55
Aleph: Genoveva
Die Original-Ausgabehabe ich vom Verlag Herder Basel. Erschienen 1983. Mit Vortwort von Hans Urs von Balthasar.
Freitag, 11. April 2008 00:51
Genoveva: Aleph: Haben Sie das …
„Die großen Arcana des Tarot“
wirklich gelesen? In der Ausgabe im Johannes-Verlag?
Freitag, 11. April 2008 00:43
Florian Geyer: Benedikt
„Was Sie hier bringen ist höchst fatal, wie Sie an den Reaktionen sehen können“

Welche Reaktionen denn?
Die des Katholiken Kurt K oder des Katholiken Lebelhuber


auch wenn sich die Substanz ändert und die Form nicht vollzieht sich ein rituell magischer Akt. Eine objektive Verwandlung. Wenn sie das nicht glauben würde ich den Habit an die Wand hängen an ihrer Stelle.
Freitag, 11. April 2008 00:43
Aleph: Benedikt
Dann unterziehen Sie sich bitte der Lektüre „Die großen Arcana des Tarot“ in der authentischen Ausgabe des Anonymus d’outre-Tombe. Da wird das Thema intensiv behandelt.
Freitag, 11. April 2008 00:38
Benedikt: @ Geyer
Was Sie hier bringen ist höchst fatal, wie Sie an den Reaktionen sehen können. Die Eucharistie ist kein magisches Werk und der Priester ist kein Magier. Vielmehr handelt es sich um eine Verwandlung (conversio). Sie betrifft auch „nur“ die Substanz, keineswegs das äußere Erscheinungsbild der verwandelten Gabe.

Das können Sie alles gerne bei Ott nachlesen, Grundrisse der Dogmatik, Die Lehre von den einzelnen Sakramenten § 5.

Jetzt können Sie mir gerne eine Quelle nennen, in der die Eucharistie als magisches Werk beschrieben wird.
Freitag, 11. April 2008 00:35
Kurt K.: LOL Flo!
angesichts der brisanten Botschaften.

Welche „brisanten Botschaften“ denn bitte?
Freitag, 11. April 2008 00:34
Florian Geyer: Benedikt
„Ich habe nicht behauptet, dass Fatima ein Fake ist.“

Sehr gut dann bestätigen Sie also dass Maria dort wahrhaftig erschienen ist.
Dann müssen Sie doch zugeben dass ihre Bedeutung und Verehrungswürdigkeit nicht hoch genug eingeschätzt werden kann angesichts der brisanten Botschaften.
Freitag, 11. April 2008 00:32
Kurt K.: Wandlung = Magie?
Das hab ich schon immer gedacht. Danke Flo, dass Sie das bestätigen.
Freitag, 11. April 2008 00:27
Florian Geyer: benedikt
selbstverständlich ist Magie streng verboten.
Eben ausser der einen die sich während der Wandlung vollzieht.

Auch sie wurden fakultär verhunzt wies scheint !
Freitag, 11. April 2008 00:26
Benedikt: @ Geyer
1. Ich habe nicht behauptet, dass Fatima ein Fake ist.
2. Die katholische Religion ist keineswegs eine „magische Fleischreligion“, vielmehr lehnt die Kirche jede Art von Magie kategorisch ab.
Freitag, 11. April 2008 00:22
Florian Geyer: Leblhuber
nun? was passiert denn bei der Wandlung.

dass sie daran nicht glauben sie ihnen unbenommen, ändert aber nichts daran dass es objektiv geschieht…
Freitag, 11. April 2008 00:20
Leblhuber: @Florian Geyer:
selbstverständlich ist der katholische Glaube eine magische Fleischreligion.

Wenn du meinst!!! Mir soll es Recht sein.

Freitag, 11. April 2008 00:11
Florian Geyer: Leblhuber
1.) selbstverständlich ist der katholische Glaube eine magische Fleischreligion.
2.) ich bin CV er kein Burschenschafter

sie haben keinen blassen Dunst, weder vom Glauben, noch von sonst irgendetwas. Schade dabei sind sie schon so alt.
Freitag, 11. April 2008 00:05
Leblhuber: Geyer, du bist ein Trottel!
ich hoffe es ist in der Performance wenigstens ein klitzchen besser wie ihre Vertretung des Judentums als Proselyt !
Du glaubst, dich hier als Retter des wahren kath. Abendlandes positionieren zu können.

Aber du bist nur ein sekundäranalphabetischer Dummkopf, der an Größenwahnsinn leidet.

Ich bin lieber ein Proselyt des Judentums, als ein Tölpel, der abgesehen von seiner infantilen Burschenschaftsidentität, keine eigenen Glaubensinhalte kommunizieren kann.

Deine wirren Abschreibübungen von irgendwelchen Glaubensheftchen sind kein Ersatz für reflektierten kath. Glauben. Der kath. Glaube ist jedenfalls keine „magische Fleischreligion“. (deine Worte!)

Deine Sprachkompetenz hat sich zwar in letzter Zeit wesentlich gebessert, ist aber immer noch verbesserungswürdig.

Beistrichfehler zählen nicht, die gehen in der Emotion unter! Auch bei mir!

Donnerstag, 10. April 2008 23:53
Florian Geyer: Benedikt
und Fatima. Ist das auch ein Fake ?
Donnerstag, 10. April 2008 23:47
Benedikt: @ Geyer
Aber wenn sie eh nicht so wchtig ist warum erscheint sie dann ?

Ich habe auch nicht behauptet oder angedeutet, dass Maria „eh nicht so wichtig ist“. Ich sagte ja schon, dass dies hier länger dauern könnte, wenn Sie mich bewusst falsch interpretieren wollen, allmählich aber finde ich Ihre permanenten Unterstellungen reichlich unverschämt.

Es ist in keinem Beitrag darum gegangen, die Gottesmutter in irgendeiner Weise in Ihrer heilsgeschichtlichen Rolle noch sonstwie herabzuwürdigen oder für gering zu erklären. Alles worauf es mir ankam war ein Erklärungsversuch, warum vor allem Maria von Anfang an diese besondere Verehrung zukam und nicht etwa einer anderen bedeutenden Figur der Heilsgeschichte. Und das erkläre ich damit, dass die Menschen aufgrund Ihrer Alltagserfahrungen eher zu einer Mutterfigur als Fürsprecherin bei Gott Zuflucht suchen. Auf die übrigen Vorzüge der Gottesmutter hat dies aber keinerlei Einfluss, diese bestehen völlig unabhängig von der Verehrung.

Glauben Sie an die Ralität der Erscheinungen ?

Welcher? Aller behaupteten? Wohl kaum.
Donnerstag, 10. April 2008 23:28
Florian Geyer: Leblhuber
So was wie Du will den kath. Glauben vertreten?

ich hoffe es ist in der Performance wenigstens ein klitzchen besser wie ihre Vertretung des Judentums als Proselyt !
Donnerstag, 10. April 2008 23:22
Leblhuber: @Florian Geyer:
Hallo Anita
na schon wieder läufig ?
heut hab ich leider keine Zeit !

Deine Gossen- und Halbweltsdiktion ist hier unangebracht.

So was wie Du will den kath. Glauben vertreten?

Du bist bloß ein adoleszentes Arschloch! Anita hat Recht!!!
Donnerstag, 10. April 2008 23:14
Florian Geyer: Aber wenn sie
eh nicht so wchtig ist warum erscheint sie dann ?
Glauben Sie an die Ralität der Erscheinungen ?

@Anita
Bussi
Donnerstag, 10. April 2008 23:09
Anita Berber †: Lieber Herr Geyer,
Du bist ein Arschloch!
Donnerstag, 10. April 2008 23:04
Benedikt: @ Geyer
Wenn Sie mich absichtlich missinterpretieren wollen, dann kann das hier sehr lange dauern. Ihre Unterstellungen weise ich bereits an dieser Stelle zurück.

da Maria für Sie mangelnde „heilsgeschichtliche Bedeutung“ hat

Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Maria eine mangelnde heilsgeschichtliche Bedeutung hat. Ich schrieb, dass sich die Verehrung Mariens nicht allein aus ihrer heilsgeschichtlichen Bedeutung ergeben kann.

Ich schlage vor, Sie stellen das in Ihrem nächsten Beitrag richtig.

die Verehrung derselben offenbar nur etwas für gestörte halbpsychopathische Ödipuskomplexler ist

Auch das habe ich weder behauptet noch suggeriert.Genau wie die leibliche Mutter oft Fürsprecher beim leiblichen Vater ist, so wird Maria vor allem als Fürsprecherin bei Gott und Mutter aller angesehen. Erklären Sie mir doch mal, warum diese Rollen ansonsten Maria zugefallen ist und nicht Johannes, Josef, der anderen Maria etc pp. Das sind auch alles bedeutende Heilige der Heilsgeschichte.

sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist

haben sich ein paar Frommler was ausgedacht ?
war es eine Art Massenpsychose ?
war es ein astronomisches Phänomen ?


Ich habe mich mit keinem Wort zu Fatima geäußert. Ich habe Ihnen auch keinen Anlass für Ihre Unterstellungen gegeben und weise sie zurück.

Mich würde interessieren wie die Neotheologie solche „Phänomene“ rational erklärt

Das kann ich Ihnen nicht sagen, da ich weder Theologe noch Neutheologe bin.
Donnerstag, 10. April 2008 22:58
Florian Geyer: Hallo Anita
na schon wieder läufig ?
heut hab ich leider keine Zeit !
Donnerstag, 10. April 2008 22:55
Anita Berber †: Lieber Herr Geyer,
sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist

Naja ist doch klar. Das war die Tochter Muhammads, die Frau Alis und die Mutter von Imam Hassan und Imam Hussain. Sie gehört zu den vierzehn Unfehlbaren und ist eine große Heilige!
Donnerstag, 10. April 2008 22:52
Florian Geyer: hallo Benedikt
da Maria für Sie mangelnde „heilsgeschichtliche Bedeutung“ hat und die Verehrung derselben offenbar nur etwas für gestörte halbpsychopathische Ödipuskomplexler ist:

sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist

was ist Ihrer Meinung dort genau passiert?

haben sich ein paar Frommler was ausgedacht ?
war es eine Art Massenpsychose ?
war es ein astronomisches Phänomen ?

Mich würde interessieren wie die Neotheologie solche „Phänomene“ rational erklärt um die überirdische Qualität weltlich zu erklären ?
Donnerstag, 10. April 2008 22:51
Benedikt: @ Leblhuber
Warum Sie hier in diesem Sauhaufen schreiben, verstehe ich nicht. Glauben Sie etwa, Ihre Sachlichkeit würde auf kreuz.net gewürdigt und gehört ?

Na warum?

Aber Ihre Postings bestärken mich darin, dass es auch konservative Stimmen gibt, die es verdienen, überdacht zu werden.

Darum!

Meiner Meinung nach hat die Marienverehrung eine ihr nicht zustehende Stellung im kath. Glauben eingenommen. Von infantiler Wundergläubigkeit und absurder Prophetie reicht das Spektrum bis zur neurotischen Pseudoerotik.

Naja, sogar das traditionalistische Lager lehnt ja etliche Marienerscheinungen ab. Gefährlich wird das ganze mE immer dann, wenn die Anhänger einer bestimmten „Erscheinung“ ins sektiererhafte Tun verfallen. Mein Problem ist, dass ich weder Zeit noch Lust habe, mich mit diesem Phänomen genauer zu befassen. Ich lese zwar entsprechende Artikel – das dauert nicht allzu lang, aber eine Augenscheinnahme kann ich da natürlich nicht vorweisen.

statt mich mit kranken, antisemitischen Neonazis auseinandersetzen zu müssen.

Denen muss man auch Paroli bieten. Sonst können ihre Lügen allzu einfach verbreitet werden. An dieser Stelle sei dafür auch Arkanum gedankt.
Donnerstag, 10. April 2008 22:47
Anita Berber †: Lieber Herr Leblhuber,
Bluben, blaben, laber, Rhabarber!
Gehen sie weg!
Donnerstag, 10. April 2008 22:46
Florian Geyer: Benedikt
da Maria für Sie mangelnde „heilsgeschichtliche Bedeutung“ hat und die Verehrung derselben offenbar nur etwas für gestörte halbpsychopathische Ödipuskomplexler ist:

sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist

was ist Ihrer Meinung dort genau passiert?

haben sich ein paar Frommler was ausgedacht ?
war es eine Art Massenpsychose ?
war es ein astronomisches Phänomen ?

Mich würde interessieren wie die Neotheologie solche „Phänomene“ rational erklärt um die überirdische Qualität weltlich zu erklären ?
Donnerstag, 10. April 2008 22:42
Leblhuber: @Benedikt:
Warum Sie hier in diesem Sauhaufen schreiben, verstehe ich nicht. Glauben Sie etwa, Ihre Sachlichkeit würde auf kreuz.net gewürdigt und gehört ?

Aber Ihre Postings bestärken mich darin, dass es auch konservative Stimmen gibt, die es verdienen, überdacht zu werden.

Ich verurteile auch keineswegs die Marienverehrung. Wem diese Krücke zum Glauben verhilft, der soll sie nützen. Wogegen ich mich wende, ist die Vergötzung. Und die ist mit Händen greifbar.

Meiner Meinung nach hat die Marienverehrung eine ihr nicht zustehende Stellung im kath. Glauben eingenommen. Von infantiler Wundergläubigkeit und absurder Prophetie reicht das Spektrum bis zur neurotischen Pseudoerotik.

Ich persönlich lehne diesen Kult ab. Und ich befürchte, dass er der Glaubwürdigkeit der kath. Kirche gerade unter den Zweiflern einen schlechten Dienst erweist.

Ich würde es begrüßen, mich hier mit Ihnen zu unterhalten, statt mich mit kranken, antisemitischen Neonazis auseinandersetzen zu müssen.

Aber meine Zeit ist beschränkt. Und da sind Prioritäten zu setzen.
Donnerstag, 10. April 2008 20:44
Benedikt: @ Leblhuber
Oder doch anfänglich ein Ersatz für die antiken Muttergottheiten als Zugeständnis an die Heidenchristen!

Es wird wohl eher so sein, dass auch die Muttergottheiten ein Ergebnis der leichteren Zuwendung zu einer Mutterfigur denn zu einer strafenden Vaterfigur sind. Der Glauben an den einen Gott beseitigte die nichtexistenten Muttergottheiten, aber man wusste um die Fürsprache der Heiligen bei Gott. Und wer könnte schon eine bessere Fürsprecherin sein als eine Mutter? Selbstverständlich ist dies mehr eine Frage der Emotion als der ratio.
Donnerstag, 10. April 2008 18:10
SimonNeuss: Tachchen Leblhuber
Zunächst muß man festhalten, daß Nichtkatholiken in dieser Sache sicher einen verkürzten Glauben haben. Denn die Bibel ist inflationär ohne einen autorisierten Kommentar (siehe unzähligen christl. Denominationen).

Die zwölf Sterne sind zwar Hinweis auf die Stämme Israels (Gen 37,9), stehen aber als Symbol für das Gottesvolk in seiner Einheit von Altem und Neuem Bund. Mit der Frau aber ist Maria gemeint, weil sie den Messias gebären wird (Off 12,17). Wenn Maria in Fatima sagt: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren“, (Off 11,3) bekommt das Diadem als Symbol, die Bedeutung des Triumphs. Obwohl also die „Frau“ das altest. Volk und die 12 Sterne die 12 Stämme symbolisiert, hat die kath. Kirche seit jeher darin das Bild der Jungfrau Maria gesehen. Maria als „Königin der Propheten“ ersetzt die heidn. Himmelskönigin, wie auch das Weihnachtsfest, den Sieg des „wahren Lichts der Welt“, das Gedenken an den Sonnengott ersetzt hat.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Geschichte der EU-Flagge, die eine marianische Bedeutung hat. Auch hier gilt die Verheißung: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren“.

Maria ist ja unsere geistige Mutter, die immer diesselbe Stellung einnimmt, wie in der Hochzeit zu Kana: „Tut alles was er sagt“. Keinen anderen Zweck haben all die Erscheinungen: „Meine Kinder, seht ihr denn nicht, wie der Glaube schwindet und daß Erscheinungen nützlich sind, den (schwindenden) Glauben (an das Evangelium) bei den Menschen zu wecken?“
Donnerstag, 10. April 2008 15:11
Aleph: Stephanus
Daher muß es einen Ort geben, der diesen Mangel ausgleichen hilft: Das Fegefeuer!
Dort muß ich all das nachholen zu was ich auf Erden nicht mehr fähig war.


Okay, mit der Wiedergutmachung bin ich einverstanden. Aber dazu braucht man doch kein Fegefeuer.

Die Defizite sind im irdischen Leben auszugleichen, wenn sie erkannt werden.

Wenn Sie nicht erkannt werden, können Sie nicht ausgeglichen werden, sondern dann füllt Gnade die Lücken auf.

Mich stört an Ihrem Vorschlag, dass man doppelt soviel Gutes tun muss, um das Böse ausgleichen zu können.

Damit wird das Gute automatisch weniger wert.

Wenn das Gute gleichwertig mit dem Bösen ist, entsteht eine Parität, wobei das Gute in jedem Fall besser ist.
Donnerstag, 10. April 2008 14:52
Stephanus: werter Aleph:
warum gibt es dann aber Steigerungsformen von Böse, während es diese vom Guten nicht zu geben scheint.
Warum ist ein guter Mensch gut, einfach nur gut, aber ein böser Mensch ist nicht nur böse in der Form wie gut zu Himmel passt, so passt er genausogut (man beachte auch das!) zur Hölle?
Mir scheint es daher so zu sein, daß der Mensch, bringen wir die Heilige Taufe ruhig noch mal ins Gespräch, von daher gut ist, er ist zu 100% gut, vollkommen gar. Mehr geht nicht!
Das Böse ist dann der Mangel an Gutem, es kann 1% betragen, es kann aber auch 100% betragen.
Die wichtigste Frage lautet jetzt: Mit wieviel % Bosheit kann ein Mensch noch gerettet werden, also wieder gut werden, gut zu 100%, denn 99% heißt eben, nicht gut sein, nicht gut genug sein?!
Kann es sein, daß es daher eigentlich genau anders herum ist wie sie geschrieben haben?:
Je mehr Böses der Mensch getan hat, umso mehr Gutes muß er nachher tun und zwar zusätzlich zu dem, was ihn eigentlich im 100% Bereich halten würde.
Und ist es nicht gerade dieser Mangel der zum Verderben so vieler Seelen führt, die falsche Meinung nämlich, daß ich das Böse nur bereuen und beichten brauche, dazu die 3 Ave und gut ist?
Ist es nicht vielmehr so,daß solange der entstandene Mangel nicht wiedergutgemacht worden ist, eben noch ein Mangelzustand herrscht und somit auch keine Heiligkeit?
Daher muß es einen Ort geben, der diesen Mangel ausgleichen hilft: Das Fegefeuer!
Dort muß ich all das nachholen zu was ich auf Erden nicht mehr fähig war.
Donnerstag, 10. April 2008 01:49
Vineta: Mit der Sichtweise „ Es war einmal“
sollte man nicht an die Bibel herangehen.
Gewiß, es war einmal eine Zeit der Fülle, vor 2000 Jahren, als Gott Mensch wurde, mit uns litt und damit Tröster in unserem Leiden wurde.

Doch war mit seiner Himmelfahrt die Zeit der wunderbaren Zuwendung Gottes zur Welt und den Menschen nicht einfach zu Ende. Auch nicht mit dem Tod der Apostel, die auch Zeichen und Wunder taten, wie uns all die inzwischen vergangenen Jahrhunderte der Heilsgeschichte zeigen.

Besonders an den Heiligen und ihren wundersamen Gaben wird der Einbruch des Ewigen in die Zeit immer wieder sichtbar.

Und warum sollte also nicht gerade die Gottesgebärerin Maria, voll der Gnade Gottes, nicht ab und zu mal bei Menschen durch Wunder den Glauben erwecken?
Donnerstag, 10. April 2008 00:22
Kurt K.: Aha… Flo… Geschwurbel
Also werden „wir“ bei der Taufe von einer „Anlage“ befreit…

Kommen Sie, erzählen Sie keinen Scheiss. Die Taufe befreit den Menschen von der Erbsünde. Daher gabs bis vor kurzem ja auch die Lehre des Limbus für ungetauft verstorbene Kinder.
Donnerstag, 10. April 2008 00:20
Aleph: Das Böse
Das Böse ist nicht das weniger Gute, sondern das Böse ist gleichwertig mit dem Guten, halt nur böse. Das ist sein vermeintlicher Makel.
Donnerstag, 10. April 2008 00:13
Florian Geyer: der mensch, Kurt
besitzt die Neigung und Veranlagung zum Bösen da er diesseitig mit der materiellen Sphäre verwoben ist. Sünde ist nicht nur die Aktion der Schlechten Tat sondern auch die (vererbte) Anlage zur Tendenz zum Schlechten die der Mensch ab der Empfangnis bereits besitzt.
Donnerstag, 10. April 2008 00:06
Kurt K.: Na wunderbar Flo!
werden wir von der Sünde befreit

Welche Sünde ist das denn, bei einem 2monatigen Baby?

Na?

TIP: Fängt mit E an.
Donnerstag, 10. April 2008 00:04
Die Taufe ist die Geburt zum neuen Leben in Christus Durch sie „werden wir von der Sünde befreit und als Kinder Gottes wiedergeboren; wir werden Glieder Christi, in die Kirche eingefügt und an ihrer Sendung beteiligt.
Donnerstag, 10. April 2008 00:01
Kurt K.: @ Florian: Warum
Warum tauft „Ihr“ denn?
Donnerstag, 10. April 2008 00:01
Aleph: Marienkulte
Huuch! Jetzt bin ich wieder da.

War grad mal im Theater und habe mir Ödön v. Horvaths „Glaube, Liebe, Hoffnung“ von den Münchner Kammerspielen reingezogen.

Gute Inszenierung. Hat Spaß gemacht. Ist mal was anderes als Marienkulte zu analysieren.
Mittwoch, 9. April 2008 23:54
Ultramontanus: Nach herkömmlicher Annahme
fand die Besiedelung Amerikas vor etwa 13000 Jahren statt. Nun haben zwei Forscher, Renne und Berkeley, mit der Kalium-Argon-Methode menschliche Fußspuren in Amerika auf 1,3 Millionen Jahre datiert.

Mittwoch, 9. April 2008 23:53
Florian Geyer: was hat denn
die Taufe jetzt damit zu tun ?????????????
Mittwoch, 9. April 2008 23:48
Kurt K.: Florian
Also ist die Taufe fürn Arsch, die kann man sich schenken, ja!?

Ok, wenn Sie es so sehen…
Mittwoch, 9. April 2008 23:47
der biblische Schöpfungsbericht erklärt kein physikalisches WIE des Entstehens sondern vielmehr WARUM etwas entstanden ist. Es ist ein Versuch mit Mitteln der Sprache das Warum der Existenz zu erklären.

Der Grund der Existenz spielt sich aber nicht in der materellen welt ab und kann daher auch durch Überlieferungen nicht mechanisch exakt geschildert werden.
Mittwoch, 9. April 2008 23:44
Kurt K.: Florian: Na?
Wenn sich alles entwickelt hat, dann gabs kein Paradies und keine Ursünde.
Mittwoch, 9. April 2008 23:42
und ? was soll da unvereinbar sein ?
Mittwoch, 9. April 2008 23:41
Kurt K.: Florian: Stichwort
Erbsünde.
Mittwoch, 9. April 2008 23:40
Florian Geyer: ach Kurti
inwiefern ist die Evolutionshypothese denn nicht mit dem Schöpfungsglauben vereinbar?
Das musst Du mir erklären …
Mittwoch, 9. April 2008 23:31
Kurt K.: Kann man eh, Florian!
Würde sich die Gegenposition (von der ich glaube das nicht wenige diese insgeheim glauben) durchsetzen könnte man nämlich die ganze Offenbarung, samt Bibel und Theologie im Lokus runterspülen.

Das Christentum ist quasi schon tot, nur hat das die Christenheit noch nicht so richtig realisiert – weil die meisten Christen überhaupt keine Ahnung haben, was das Christentum eigentlich wirklich ist.

Nur einige haben bisher kapiert, dass die ET der Totengräber des Christentums ist – und eben nicht mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren ist, wie viele irgendwie annehmen. Deshalb bekämpfen verschiedene Gruppen die ET ja auch so stark.
Mittwoch, 9. April 2008 23:14
Florian Geyer: Genoveva
freut mich Dass sie das so sehen !

Würde sich die Gegenposition (von der ich glaube das nicht wenige diese insgeheim glauben) durchsetzen könnte man nämlich die ganze Offenbarung, samt Bibel und Theologie im Lokus runterspülen.
Mittwoch, 9. April 2008 22:58
Genoveva: @Florian Geyer: So meinen Sie das …
na, das versteht sich aber doch von selbst, daß ich nicht die theorien irgendwelcher Pseudo-Theologen meine. Und erst recht, daß man sich von diesen LEuten nicht die Begriffe kaputtmachen läßt.
Mittwoch, 9. April 2008 22:54
Florian Geyer: Genoveva
na dann mal Klartext
extern heißt dass es den hl Geist TATSÄCHLICH gibt und dieser die Person „von aussen“ göttlich inspiriert

die Gegenposition (vieler Neotheologen) wäre dass es sich um selbstentstehendes innerpsychischer Geschehen von religiös sozialisierten handelt.

DIESE UNTERSCHEIDUNG IST UNGEMEIN WICHTIG
Mittwoch, 9. April 2008 22:48
Genoveva: @Florian Geyer: Das verstehe ich jetzt nicht ganz …
was ist der Unterschied zwischen einer „externen“ und einer „internen“ Einwirkung des Heiligen Geistes?
Mittwoch, 9. April 2008 22:44
Florian Geyer: Charismen – Jein !
wenn unter Charisma verstanden wird dass der hl Geist extern auf die Person einwirkt dann trifft dies zu.
Versteht man unter Charisma eine Art „spiritueller Veranlagung“ die internen oder gar intrapersönlichem entspringt dann natürlich nicht.
Mittwoch, 9. April 2008 22:41
HeinrichvonOfterdingen: Und liebe Genoveva,
und sie (die Charismen) sind Gaben des heiligen Geistes. Der Lehre tun sie freilich nichts hinzu, das ist auch gar nicht ihre Aufgabe. Aber es sind Akte der Zuwendung Gottes zu uns Menschen. Man darf sie als Katholik nicht gering schätzen oder mit Häme behandeln. Gott weiß wessen wir Not haben.
Mittwoch, 9. April 2008 22:36
Genoveva: @Gotthard
Visionen, Prophezeihungen und Erscheinungen gehören zu den Charismen.

Sie fügen dem Evangelium, wie sie gesagt haben, nichts hinzu, dienen aber – nach Paulus – der Auferbauung der Gemeinde.
Mittwoch, 9. April 2008 22:18
Florian Geyer: die Aversionen
der Rationalisten und Naturalisten und diverser Neotheologen gegen Erscheinungen welche sie per se entweder a:) für Humbug b:) für Betrug halten lässt rückschliesen auf ein verstümmeltes Bild von Gott dem nicht zugetraut wird in die weltliche Seinsphäre einzubrechen und wider den Naturgesetzen zu handeln.
Mittwoch, 9. April 2008 22:17
HeinrichvonOfterdingen: Gotthard maßregelt den lieben Gott,
hört und staunt ob solcher Überheblichkeit!
Mittwoch, 9. April 2008 22:15
Gotthard: die Botschaft des Evangeliums
nimm und lies das Markus-Evangelium:
Jesu sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
Mk 1, 15
ich brauche keine Erscheinungen… sie bringen – und können nichts – neues bringen.
Was soll es also?
Mittwoch, 9. April 2008 20:44
Leblhuber: @SimonNeuss:
Falls Sie Offenbarung 12 meinen, so ist die Frau, gekrönt mit 12 Sternen das Volk Israel, aus dem der Messias hervorgeht. Der Drache und die große Hure symbolisieren wohl ROM. Israel wird in der Bibel wiederholt als Frau dargestellt.

Jer 7,17:
Denn siehst du nicht, was sie tun in den Städten Juda’s und auf den Gassen zu Jerusalem? Die Kinder lesen Holz, so zünden die Väter das Feuer an, und die Weiber kneten den Teig, daß sie der Himmelskönigin Kuchen backen, und geben Trankopfer den fremden Göttern, daß sie mir Verdruß tun.

Die Himmelskönigin ist hier Ishtar, Astarte, Astharoth oder Isis.

Oder lesen Sie Jer 44, 16: Wieder ist Astharoth die Himmelskönigin.

Ich möchte mich nicht mit Ihnen streiten. Aber der Marienkult ist vielleicht doch nicht ganz das, wofür Sie ihn halten wollen. Jedenfalls hat er im 2. Testament keine Grundlage.

Die Auswüchse dieses Kults überschreiten meiner Meinung nach die Grenze zur Götzenverehrung. Und dass in der Kirchengeschichte gerade ins Zwielicht geratene Kleriker häufig als große Marienverehrer gelten, sollte hinterfragt werden dürfen. Die oft geradezu absurde Wundergläubigkeit, die mit der Marienverehrung verbunden ist und die inflationären Marienerscheinungen der letzten 200 Jahre geben nicht nur mir zu denken.
Mittwoch, 9. April 2008 19:56
Sozialkatholisch: @ Jürgen
Ein Wegweiser für dich, bzw. eine Hilfe ihm ähnlicher zu werden, hast du schon mal probiert ihm ähnlicher zu werden?
Mittwoch, 9. April 2008 19:54
juergen: Wegweiser?
Achwas!?!

Die Hl. Eucharistie ist also ein Wegweiser zu Jesus Christus. Ich dachte immer, da sei er selbst zugegen.
Mittwoch, 9. April 2008 19:53
Sozialkatholisch: Nach der hl. Echaristie
ist die katholische Marienverehrung ein wichtiger Grund um röm/kath. zu sein. Denn beide sind mit die besten Wegweiser zu unserem Herrn Jesus Christus hin.
Mittwoch, 9. April 2008 19:49
SimonNeuss: @Leblhuber
Maria Jepsen soll Isis verehren, weil sie ein Muttergottesbild braucht. Ranke-Heinemann hat J.P.I verehrt, weil er Gott auch die Mütterlichkeit zugesprochen hat. Wir Katholiken haben mit Maria schon eine alttestamentliche erfüllte Prophetie. Auf Maria wird sowohl in der ersten biblischen Verheißung, wie im letzten Buch Bezug genommen.
Mittwoch, 9. April 2008 19:34
Leblhuber: @Benedikt:
Für die Christen war eben Maria immer die näherliegende Fürsprecherin.
Oder doch anfänglich ein Ersatz für die antiken Muttergottheiten als Zugeständnis an die Heidenchristen!
Mittwoch, 9. April 2008 19:25
Tridentinus: Dann kann die Gospa ja noch lang erscheinen,
falls denn, wird sie aber erst im 24. Jahrhundert anerkannt. Frühestens…

In dieser Diözese sind auch die Regularkononiker von der Muttergottes. 1969 gegründet, waren sie ohne Probleme durchgehend altrituell. Ursprünglich hiessen sie aber Opus Mariae.
Mittwoch, 9. April 2008 19:21
Florian Geyer: Benedikt
soso mangelnde „heilsgeschichtliche Bedeutung“

sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist

was ist Ihrer Meinung dort genau passiert?

haben sich ein paar Frommler was ausgedacht ?
war es eine Art Massenpsychose ?
war es ein astronomisches Phänomen ?

Mich würde interessieren wie die Neotheologie solche „Phänomene“ rational erklärt um die überirdische Qualität weltlich zu erklären ?
Mittwoch, 9. April 2008 18:59
Benedikt: @ Geyer
Nein, das ist Quatsch. Man musste deshalb nicht etwas erfinden. Maria gab es so oder so. Doch allein aus ihrer heilsgeschichten Bedeutung lässt sich das Maß der Verehrung nicht erklären. Andere bedeutende Heilie wie etwa der Hl. Johannes der Täufer werden von der Kirche ähnlich hoch geschätzt (man beachte auch die Wort Jesu über ihn), dennoch hat sich kein solches Maß einer Verehrung etablieren können. Für die Christen war eben Maria immer die näherliegende Fürsprecherin.
Mittwoch, 9. April 2008 18:50
Florian Geyer: Benedikt
ja gell und deshalb hat man sowas wie Maria erfunden. Und Erscheinungen bedienen die Sehnsucht des Menschen nach dem Übernatürlichen.

Benedikt nun – würden sie dem zustimmen oder nicht ?
Mittwoch, 9. April 2008 18:48
SimonNeuss: Hallo Stimme
Das ist natürlich problematisch. Es sind eben nur wenige, die eine Erscheinung haben, der Rest muß eben glauben. Und natürlich müssen die Aussagen mit der Lehre der Kirche kompatibel sein.
Mittwoch, 9. April 2008 18:48
Benedikt: @ Kurt K.
Dass Menschen Dinge, die sie angerichtet haben, eher der lieben Mama beichten als dem strengen Papa, damit die liebe Mama es IHM dann schonend beibringt

Sie haben es erfasst. So ist es in einem Gutteil der Familien (gewesen), und dies schlägt sich auch in der religiösen Praxis nieder. Beachten Sie dabei, dass das Bild Gottes als Richter in langen Zeiten sehr überbetont worden ist.
Mittwoch, 9. April 2008 18:45
Das soll sie mir mal bitte persönlich sagen.

Nur weil irgendjemand behauptet, Maria habe ihm das erzählt… Ja wo sind wir denn! Mohammed hat auch behauptet, der Erzengel Gabriel habe ihm den Koran diktiert.

Da kann ja jeder kommen.

Nee, tut mir leid. Mir reicht Gottes Wort, irgendwelche dubiosen „Erscheinungen“ können mir gestohlen bleiben, zumal ja die Kirche lehrt, dass diese „Erscheinungen“ eh nichts Neues erzählen können, was nicht durch Schrift und/oder Tradition sowieso schon offenbart ist.
Mittwoch, 9. April 2008 18:40
Genoveva: @Stimme / Kurt K.
Könnte die wissbegierige Zuhörerschaft da bitte mal ein Beispiel bekommen?
Aber bitte nicht die Immakulata, sondern irgendetwas vorher, was der römische Papst „aus sich selbst, nicht aber erst durch die Zustimmung der Kirche“, wie es im Dogma heisst, dogmatisch verkündet hätte?

Aber natürlich: Die Päpste haben in der Kirchengeschichte immer wieder Letztentscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen getroffen. Das beginnt in der Väterzeit (Kallistus I. hat den Sabellianismus verurteilt, Stefan I. die Wiederhoung der Ketzertaufe verwrfen, Innozenz I. den Pelagianismus, etc.) und setzt sich dann in der Kirchengeschichte so fort. Selbst die Formulierung „Wir definieren“ findet sich zB. bei Bendikt II. (1336) in Bezug auf die Frage nach dem Allgemeinen Gericht oder noch ausgeprägter bei Bonifatius VIII. („declaramus, dicimus, diffinimus“).

Dieser Satz ist es, der mich am allermeisten an der Echtheit von Fatima zweifeln lässt.
Komisch eigentlich, denn den Satz hat die Hl. Bernadette in der Grotte in Lourdes gehört …

[nach einem guten Essen bei der Zigarre danach quasi[klein]

Kurt, manche Scherze könnte man doch einfach mal aus Rücksicht auf andere Menschen unterlassen, oder?
Mittwoch, 9. April 2008 18:40
SimonNeuss: @ Stimme d.V.
„Man muß ihnen sagen, daß ich der Welt schon immer Botschaften von Gottübermittelt habe. Es ist sehr schade, wenn man nicht daran glaubt“
Mittwoch, 9. April 2008 18:36
Ich halte mich lieber an die Worte Jesu.
Mittwoch, 9. April 2008 18:32
SimonNeuss: Worte Mariens
„Meine Kinder, seht ihr denn nicht, wie der Glaube schwindet und daß Erscheinungen nützlich sind, den Glauben bei den Menschen zu wecken?“
Mittwoch, 9. April 2008 18:18
Kurt K.: Marien-Kult
Wie Sie alle wissen, bin ich ja nun kein Christ und glaube daher nichts von der kirchlichen Lehre.

Aber ganz im ernst: Dieser Marien-Kult schiesst echt den Vogel ab. Da gibts doch die 10 Gebote, von denen eines sagt: Bete keinen anderen Gott an ausser mir, deinem Gott.

Jaja, ich weiss ich weiss, Ihr betet Maria nicht an, Ihr betet zu ihr… jaja… nur WARUM?

Wie stellt Ihr euch denn euren Gott vor? Wie ein Familienvater, der da inmitten seiner Familie (Gottvater, Maria als sein Weib und Jesus-Kindchen) rumsitzt und sich bei diesem oder jenem von seinem Weib beschwatzen lässt? Dass Menschen Dinge, die sie angerichtet haben, eher der lieben Mama beichten als dem strengen Papa, damit die liebe Mama es IHM dann schonend beibringt – nach einem guten Essen bei der Zigarre danach quasi?

Finde das das unsinnigste am Christentum – noch vor dem Heiligen – Unfug.
Mittwoch, 9. April 2008 18:08
Aleph: stimme der vernunft
Höhepunkt, okay und von da ab zunehmend die Weinerlichkeit, die dem speziellen Kult so eigen ist und ihn so unerträglich macht, fern ab von jeder Ratio.
Mittwoch, 9. April 2008 18:01
Daraus hat sich der ganze irreparabel schiefe, vor allem krankmachende Marienkult entwickelt

Nein, der ist schon älter.
1854 ist schon ein Höhepunkt dieses Kultes, nicht der Beginn.
Mittwoch, 9. April 2008 17:56
Aleph: stimme der vernunft
Daraus hat sich der ganze irreparabel schiefe, vor allem krankmachende Marienkult entwickelt. Streckenweise ist dieser schräge Kult zur einer Sonderreligion verkommen mit Schlagworten wie: Christus verdammt, Maria hilft.
Mittwoch, 9. April 2008 17:52
stimme der vernunft: Fatima/Immakulata
Ich bin die unbefleckte Empfängnis

Dieser Satz ist es, der mich am allermeisten an der Echtheit von Fatima zweifeln lässt.
Die Alternative wäre nämlich, dass die Muttergottes nicht ganz richtig im Kopf ist, wenn sie sowas sagt.
Und da bezweifle ich lieber Fatima, als das zu denken.
Mittwoch, 9. April 2008 17:49
Aleph: Brandenburgis
Grand Malheur, kann man da nur sagen. Da haben alle mitgeholfen, dass es schief gett. Ich bin die „Unbefleckte Empfängnis“, soll Maria gesagt haben. Das war die Inflation des Klerikalismus.
Mittwoch, 9. April 2008 17:45
Brandenburgis: Trotzdem, schon dieser
abwegige, typisch klerikale Ausdruck „unbefleckte Empfängnis“, en kein A… versteht und der in den Gemüter totale Verwirrung erzeugen muß. Und dann noch eine Gottesmutter, die genau so kurial formuliert „Ich bin die unbefleckte Empfängnis.“ DAs kann doch nicht gut gehen …
Mittwoch, 9. April 2008 17:40
Aleph: Brandenburgis
Notwendig war das Dogma von 1854 nicht. Stört aber nicht so wie die „Leibliche Aufnahme mariens in den Himmel“.

Die orthodoxen Kirchen sprechen in dem Fall von der Entschlafung Mariens, viel taktvoller und nicht so krass widersprüchlich wie das ominöse Dogma von 1950.
Mittwoch, 9. April 2008 17:37
Brandenburgis: Auch das Dogma
von 1854 ist mangelhaft und hat, wie ich meine, vor allem Schaden angerichtet.
Mittwoch, 9. April 2008 17:29
daß es in der gesamten Kirchengeschichte bereits dogmatische Definitionen von Päpsten gegeben hat.

Könnte die wissbegierige Zuhörerschaft da bitte mal ein Beispiel bekommen?
Aber bitte nicht die Immakulata, sondern irgendetwas vorher, was der römische Papst „aus sich selbst, nicht aber erst durch die Zustimmung der Kirche“, wie es im Dogma heisst, dogmatisch verkündet hätte?

Wir sind gespannt und harren deiner zahlreichen Beispiele.
Mittwoch, 9. April 2008 16:24
Genoveva: Brandenburgis / Stimme: Grundkurs
Es ist schon ziemlich bitter, auf welchem theologischen Niveau hier rumgelabert wird.

Ich hatte Alephs unsinnige Behauptung zurückgewiesen, daß Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit sei erstmals 1871 zur Anwendung gekommen. Das ist natürlich falsch, weil es auf dem zu diesem Zeitpunkt tagenden I. Vatikanischen Konzil erst definiert wurde. Was natürlich nichts daran ändert, daß es in der gesamten Kirchengeschichte bereits dogmatische Definitionen von Päpsten gegeben hat.

Brandenburger: Warum sollte diese Definition das Papier nicht wert sein, auf dem sie steht? Könnten Sie dsa bitte begründen?

Stimme: „Ökumenisches Konzil“ ist ei terminus technicus, der nicht mit dem Kaffekränzchen bei der evangelischen Pfarrerin verwechselt werden sollte. Schön, daß Sie etwas über das I. Vaticanum wissen. Bilden Sie sich noch ein bißchen und dann werden Sie merken, daß bei diesem Konzil Bischöfe des ganzen Erdkreises anwesend waren und keineswegs nur „römische Grußauguste“.
Mittwoch, 9. April 2008 15:48
Aleph: Brandenburgis
Wie ein Kometoder ein Kobold war der Marrannenjäger plötzlich wieder da, nachdem er die ganze Fastenzeit sorgsam überwintert und Ostern total verschlafen hat.

Jetzt sollen die verschlafenen Lektionen wohl nachgeholt werden?
Mittwoch, 9. April 2008 15:45
Brandenburgis: @Marranenjäger: Es ist zu fragen,
ob Sie noch lachen werden, wenn der Herrgott im Endgericht seinen Feldwebel wird vortreten lassen und Ihnen den papiernen Pseudoglauben um die Ohren schlagen läßt, den Sie heir vortragen.
Mittwoch, 9. April 2008 15:43
Aleph: Keifen und Kneifen
Der Marrannenjäger keift wie ein zahnloses Marktweib und drängt Brandenburgis total in den Hintergrund. Der Marrannenjäger sollte besser mal was zum Thema sagen, als andere auszukneifen…
Mittwoch, 9. April 2008 15:39
Marranenjäger: Es ist die Frage,
ob Sie auch dann noch höhnisch lachen können, wenn Sie vor ihrem Schöpfer stehen.
Mittwoch, 9. April 2008 15:37
Aleph: Marrannenjäger
Dann glauben Sie tapfer dran… bis es hilft. Es ist so schön, wenn Sie sich entrüsten
Mittwoch, 9. April 2008 15:34
Marranenjäger: Es ist eine Umverschämtheit
wie hier von irgendwelchen Menschen, die sich für Katholiken ausgeben -damit machen Sie alles nur noch schlimmer meine Damen und Herren!- die unfehlbare kirchliche Lehre, die Gott zu glauben vorlegt (!), durch den Schmutz gezogen wird.
Mittwoch, 9. April 2008 15:32
Aleph: Toben
Kann mir jemand sagen, warum der sonst so fromme Marrannenjäger plötzlich zu toben anfängt. Wer hat ihm denn ein Leids getan? Bitte austreten.
Mittwoch, 9. April 2008 15:29
Die Dogmen der päpstlichen Unfehlbarkeit und des Jurisdiktionsprimates von 1871 wurde von einem ökumenischen Konzil definiert
Ach ja? Sonderlich ökumenisch war das Konzil allerdings nicht. Und zu sagen hatte es auch nichts.

Es war die Versammlung der römischen Grußauguste, und die durften nicken zu einem Dogma, das besagt, dass sie nur Grußauguste sind, weil ja der Papst eh alles allein entscheidet und sowieso unfehlbar ist.
Mittwoch, 9. April 2008 15:27
Aleph: Brandenburgis
Blinde Hühner sollen manchmal auch ein Korn finden, besonders dann, wenn es dunkel ist…! Das könnte auch auf die jüngste Dogmengeschichte passen.
Mittwoch, 9. April 2008 15:23
Marranenjäger: Sie sind ein unverschämter
Häretiker und exkommuniziert, wie übrigens fast alle, die hier mitschreiben und mitlesen. Vielleicht liest irgendwo noch ein Katholik mit, das kann man nicht ausschließen.
Mittwoch, 9. April 2008 15:20
Brandenburgis: @Genoveva
Diese Definitionen sind nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurden – wie übrigens auch alles, was Sie hier von sich geben …
Mittwoch, 9. April 2008 15:19
Aleph: Brandenburgis
Auch eine Überprüfung würde nicht viel ändern. Das hat sich die Kirche durch das erratische Infallibilitätsdogma für alle Zeiten eingehandelt.

Sie hat sich nicht das Kreuz Christi auferlegt, sondern es vorgezogen, einen unfehlbaren Papst und das Infallibilitäts-Dogma zu haben.

Das ist ein typischer Fall von Selbstfesselung.
Mittwoch, 9. April 2008 15:14
Genoveva: @Aleph: Setzen, sechs …
das erste Mal bei der Dogmenverkündigung der Unfehlbarkeit 1871 und das zweite Mal 1950 zur Verkündigung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Seither nicht mehr. Gott sei Dank!
Die Dogmen der päpstlichen Unfehlbarkeit und des Jurisdiktionsprimates von 1871 wurde von einem ökumenischen Konzil definiert.
Mittwoch, 9. April 2008 15:10
Aleph: Brandenburgis
Also ich denke mal, dass man wegen der zwei Dogmen kein Infallibilitätsdogma hätte verkünden müssen.

Was haben die beiden Dogmen denn besser gemacht? Beide Themen waren die Jahrhunderte vorher längst schon, unausgesprochen, in der Glaubenstradition verankert.

Als verkündete Dogmen bereiten sie vielen Christen, dazu sollen auch die Katholiken gehören, heute noch Probleme.

Das ist der einzige nutzbringende Effekt der beiden jüngsten Dogmen.

Schlimm ist natürlich, dass man sie nicht einfach wieder unter den Teppich kehren kann oder sonst wie verschwinden lassen kann.
Mittwoch, 9. April 2008 15:02
Brandenburgis: Wobei gerade das Dogma von 1950
auf seine Traditionskonformität geprüft werden muß. Dies ist wohl aus kindischer Verehrung für den „hochgewachsen“, so unglaublich „päpstlichen“ Papst Pius xii, (?) bisher nicht geschehen.
Mittwoch, 9. April 2008 14:55
Aleph: Nur zweimal angewandt
Das Dogmenunglück belegt sich auch darin, dass die Infallibiliät nur zweimal in Anwendung kam: das erste Mal bei der Dogmenverkündigung der Unfehlbarkeit 1871 und das zweite Mal 1950 zur Verkündigung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Seither nicht mehr. Gott sei Dank!
Mittwoch, 9. April 2008 14:43
Brandenburgis: Da ist dem Aleph
gerade im Lichte der modernen Papstgeschichte ausdrücklich zuzustimmen.
Mittwoch, 9. April 2008 14:37
Aleph: Total verunglückt
Das besagte Dogma von 1871 ist eine misslungene päpstliche Machtdemonstration. Total verunglückt.
Mittwoch, 9. April 2008 14:35
Brandenburgis: ICh habe hier schon mehrmals
ausgeführt, daß das Dogma von 1871 nur insofern gültig sein KANN, als es in Übereinstimmung mit Bibel und Tradition interpretiert werden KANN. DAS ist gesicherte kirchliche Lehre, ob es dem Theologicus nun gefällt oder nicht.
Mittwoch, 9. April 2008 14:09
Aleph: Theologicus haereticus
Brandenburgis gibt meistens einen solch untheologischen Unfug von sich, dass es mir müßig erscheint, näher auf Einzelheiten einzugehen.

Das ist hier eigentlich kein Forum, in dem sich ausschließlich wohlgelahrte Theologen die Meinungen um die Ohren schmeißen können.

Deshalb ist es auch für einen Tehologicus haereticus nicht angebracht, Brandenburgis dermaßen abzukanzeln.

Wenn Brandenburgis, etwas verkehrtes eingebracht haben sollte, wäre es für Sie, als Theologicus haereticus, Christenpflicht gewesen, die Sache ohne Häme richtig zu stellen und nicht drauf zu hauen.

Oder gelten für Sie nur katholische, aber keine Christenpflichten? Dann sollten Sie vielleicht doch einmal das NT zu Rate ziehen.