Die Kirche sagt ja
Im 17. Jahrhundert erschien die Muttergottes während 71 Jahren in einer kleinen Ortschaft in Ostfrankreich. Nun werden die Erscheinungen anerkannt.

Le Laus befindet sich im südostfranzösischen Département Hautes-Alpes.
Die Anerkennung wird während einer Heiligen Messe besiegelt. Zu dem Anlaß werden rund dreißig Kardinäle und Bischöfe sowie der Apostolische Nuntius in Frankreich, Mons. Fortunato Baldelli, erwartet.
Erscheinungen von Le Laus
Die Seherin von Le Laus, Benoîte Rencurel, kam am 16. September 1647 in der kleinen Gemeinde Saint-Étienne d’Avançon, in den südlichen französischen Alpen, zur Welt. Ihr Vater starb, als sie siebenjährig war.
Die verarmte Mutter konnte ihre Tochter nie zur Schule schicken. Benoîte blieb Analphabetin.

Während der nächsten vier Monate besuchte die Dame Benoîte jeden Tag. Die ersten beiden Monate schwieg die Erscheinung. Dann lehrte sie dem Mädchen Weltliches, Göttliches, Manieren und Gebete.
Die Hirtin berichtete auch ihrer Bäuerin von den Visionen. Diese blieb skeptisch.
Eines morgens spionierte sie der Hirtin nach. Die schöne Dame sagte Benoîte, daß ihre Herrin in der Nähe sei.
Die Bäuerin konnte Maria nicht sehen, aber sie hörte, wie Maria mit der Hirtin über ihren Seelenzustand sprach. Benoîte erhielt auch den Auftrag, die Bäuerin zu warnen, da deren Seele in Gefahr sei.
Die Bäuerin war gerührt. Sie besserte ihr Leben und wandte sich den Sakramenten zu.
Erst Ende August fragte Benoîte die geheimnisvolle Besucherin nach ihrem Namen. Sie antwortete „Frau Maria“. Gleichzeitig sagte sie dem Mädchen, daß die Erscheinungen für einen Monat aufhören würden.
Ende September sah die Hirtin die Muttergottes am anderen Ufer eines Baches „schön wie die glänzende Sonne“.
Die Heilige Jungfrau bat Benoîte, für künftige Erscheinungen in die Kapelle der Ortschaft Le Laus zu kommen.
Die dortige Kapelle war sehr heruntergekommen. Deshalb wollte die Seherin wenigstens ein Stück ihrer Schürze unter die Füße der Lieben Frau legen.
Maria lehnte ab. Sie erklärte, daß es der Kapelle bald an nichts mehr fehlen würde, weder an Tüchern noch an Kerzen oder Zierat.
Heute besuchen rund 120.000 Pilger jährlich die Kirche von Le Laus. Im dortigen Heiligtum ereigneten sich seitdem und schon zu Lebzeiten der Seherin zahlreiche Wunderheilungen.
Benoîte sah die Muttergottes bis an ihr Lebensende im Jahr 1718 immer wieder.
In den Botschaften von Le Laus forderte die Muttergottes Buße und Umkehr. Sie beauftragte Benoîte, für die Sünder zu beten und zu opfern.
Für Benoîte Rencurel läuft ein Seligsprechungsprozeß.
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Sonntag, 13. April 2008 20:54
Marcelus: Entweder eine Erscheinung ist vom Himmel, oder sie ist es nicht!
Und wenn sie vom Himmel ist, dann ist es Unsinn, diese Erscheinungen zu ignorieren.
Benedikt
„Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.“
Wenn es eine kirchlich anerkannte Erscheinung ist, dann sollte diese natürlich befolgt werden.
Im Unterschied zu den falschen Erscheinungen wie der satanische Medjugorjianismusspuk.
Benedikt
„Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.“
Wenn es eine kirchlich anerkannte Erscheinung ist, dann sollte diese natürlich befolgt werden.
Im Unterschied zu den falschen Erscheinungen wie der satanische Medjugorjianismusspuk.
Freitag, 11. April 2008 13:05
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Florian Geyer,
Magie (von griechisch μαγεία, mageía für Zauberei, Gaukelei, Blendwerk – aus dem altpersischen
Magusch, der Bezeichnung der medischen Priester) ist die Beeinflussung von Ereignissen, Menschen und Gegenständen
auf übernatürliche Art und Weise. Der Magier versucht, diese Beeinflussung der von ihm angenommenen
übernatürlichen Kräfte, Geister oder Dämonen mit Hilfe von Ritualen, Beschwörungsformeln oder ähnlichen,
in ihrer Wirkung unbelegten Praktiken vorzunehmen. Magier setzen auch traditionelle Meditationstechniken
wie z.B. Visualisierung oder die bewusste Herbeiführung von Trancezuständen ein. (aus WIKIPEDIA)Das
Wort „Sakrament“ bezieht sich auf den kirchenlateinischen Begriff „sacramentum“ (religiöses Geheimnis),
der auf das spätlateinische „sacramentum“ (Weihe) zurückgeht. Die lateinische Wurzel „sacer“ bedeutet
„heilig, unverletzlich“; in der Vulgata ist sacramentum, neben „mysterium“ die Übersetzung des griechischen
mysterion (Verborgenes, Geheimnisvolles u.a.). (aus WIKIPEDIA)
… irgendwie verwechseln Sie immer Magie und Sakrament. Daher hier mal einige Erläuterungen.
… irgendwie verwechseln Sie immer Magie und Sakrament. Daher hier mal einige Erläuterungen.
Freitag, 11. April 2008 01:23
Aleph: Genoveva
Hans Urs v. Balthasar war ursprünglich Autor bei Herder, ist aber zum Johannes-Verlag gewechselt.
Trotzdem konnte er gewonnen werden, als Autor des Johannes-Verlags das Vorwort zu den Großen Arcana bei Herder Basel zu schreiben.
Martin Kriele widmet dem Entstehen der Großen Arcana in „Anthroposophie und Kirche“ viele Seiten, auf denen er die Werksgeschichte der Großen Arcana schildert.
Durch die Lektüre erschließen sich plötzlich neue Zugänge…
Trotzdem konnte er gewonnen werden, als Autor des Johannes-Verlags das Vorwort zu den Großen Arcana bei Herder Basel zu schreiben.
Martin Kriele widmet dem Entstehen der Großen Arcana in „Anthroposophie und Kirche“ viele Seiten, auf denen er die Werksgeschichte der Großen Arcana schildert.
Durch die Lektüre erschließen sich plötzlich neue Zugänge…
Freitag, 11. April 2008 01:12
Florian Geyer: Benedikt
„Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft
den Rang eine Zusatzevangeliums hat.“
Es ist kein Zusatzevangelium. Es ist das Hereinbrechen des Himmels in unsere Zeit. Ich bin für so etwas froh und dankbar. Instrumentalisieren kann man nur etwas was nicht wahr ist. Ist es wahr und kommt es von oben kann mans nie instrumentalisieren oder gar gegen das Evangelium ausspielen.
II.) Gott ist kein Magier oder Zauberer da haben sie recht. Im herkömmlichen menschlichen Sprachgebrauch ist fällt aber alles unter Magie was die Naturgesetze überwindet deshalb kann man die Verwandlung verständlich
als Magie bezeichnen. Im strengen Sinne ist es keine da Gott der Urheber ist sondern eher ein Wunder
Es ist kein Zusatzevangelium. Es ist das Hereinbrechen des Himmels in unsere Zeit. Ich bin für so etwas froh und dankbar. Instrumentalisieren kann man nur etwas was nicht wahr ist. Ist es wahr und kommt es von oben kann mans nie instrumentalisieren oder gar gegen das Evangelium ausspielen.
II.) Gott ist kein Magier oder Zauberer da haben sie recht. Im herkömmlichen menschlichen Sprachgebrauch ist fällt aber alles unter Magie was die Naturgesetze überwindet deshalb kann man die Verwandlung verständlich
als Magie bezeichnen. Im strengen Sinne ist es keine da Gott der Urheber ist sondern eher ein Wunder
Freitag, 11. April 2008 01:06
Aleph: Genoveva
Ist auch bei mir schon lange her. Damals habe ich ein ganzes Wochenende an die vier Bände gegeben.
Ausschließlich Lektüre. Das sporadische Lesen bringt nichts.
Man muss dran bleiben können: ohne Telefon, ohne Fluchten PC. Eine disziplinarische Übung…
Dazu passt von Martin Kriele zur Ergänzung „Anthroposophie und Kirche“, auch bei Herder erschienen.
Ausschließlich Lektüre. Das sporadische Lesen bringt nichts.
Man muss dran bleiben können: ohne Telefon, ohne Fluchten PC. Eine disziplinarische Übung…
Dazu passt von Martin Kriele zur Ergänzung „Anthroposophie und Kirche“, auch bei Herder erschienen.
Freitag, 11. April 2008 01:02
Benedikt: @ Geyer
Dann müssen Sie doch zugeben dass ihre Bedeutung und Verehrungswürdigkeit nicht hoch genug eingeschätzt
werden kann
Das gibt ne glatte eins für die beste Themaverfehlung. Wo war im Disput jemals die Verehrungswürdigkeit Mariens strittig?
angesichts der brisanten Botschaften.
Die Botschaften können die Verehrungswürdigkeit der Gottesmutter weder steigern noch abschwächen. Die heilsgeschichtliche Tat kann nicht durch ein solches Erscheinen übertroffen werden. Die kirchenpolitische Instrumentalisierung von Marienerscheinungen lehne ich im Übrigen kategorisch ab. Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.
auch wenn sich die Substanz ändert und die Form nicht vollzieht sich ein rituell magischer Akt. Eine objektive Verwandlung. Wenn sie das nicht glauben würde ich den Habit an die Wand hängen an ihrer
Stelle.
Diese Verwandlung hat nichts mit Magie zu tun. Wenn Sie anderer Meinung sind belegen Sie das. Belegen Sie insbesondere, wo Gott als Magier bezeichnet wird.
Das gibt ne glatte eins für die beste Themaverfehlung. Wo war im Disput jemals die Verehrungswürdigkeit Mariens strittig?
angesichts der brisanten Botschaften.
Die Botschaften können die Verehrungswürdigkeit der Gottesmutter weder steigern noch abschwächen. Die heilsgeschichtliche Tat kann nicht durch ein solches Erscheinen übertroffen werden. Die kirchenpolitische Instrumentalisierung von Marienerscheinungen lehne ich im Übrigen kategorisch ab. Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.
auch wenn sich die Substanz ändert und die Form nicht vollzieht sich ein rituell magischer Akt. Eine objektive Verwandlung. Wenn sie das nicht glauben würde ich den Habit an die Wand hängen an ihrer
Stelle.
Diese Verwandlung hat nichts mit Magie zu tun. Wenn Sie anderer Meinung sind belegen Sie das. Belegen Sie insbesondere, wo Gott als Magier bezeichnet wird.
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