Im 17. Jahrhundert erschien die Muttergottes während 71 Jahren in einer kleinen Ortschaft in Ostfrankreich. Nun werden die Erscheinungen anerkannt.
Die Erscheinung Unserer Lieben Frau von Le Laus
(kreuz.net, Le Laus) Am 4. Mai wird der Bischof von Gap, Mons. Jean-Michel di Falco, die Marienerscheinungen
von Le Laus anerkannen. Das gab die Diözese Gap bekannt.
Le Laus befindet sich im südostfranzösischen
Département Hautes-Alpes.
Die Anerkennung wird während einer Heiligen Messe besiegelt. Zu dem Anlaß
werden rund dreißig Kardinäle und Bischöfe sowie der Apostolische Nuntius in Frankreich, Mons. Fortunato
Baldelli, erwartet.
Erscheinungen von Le Laus
Die Seherin von Le Laus, Benoîte Rencurel, kam am 16.
September 1647 in der kleinen Gemeinde Saint-Étienne d’Avançon, in den südlichen französischen Alpen,
zur Welt. Ihr Vater starb, als sie siebenjährig war.
Die verarmte Mutter konnte ihre Tochter nie zur
Schule schicken. Benoîte blieb Analphabetin.
Benoîte Rencurel
Im Mai 1664 hütete sie wie gewohnt die Schafe eines Bauern
und betete den Rosenkranz. Plötzlich erschien ihr eine „schöne Dame“. Das Mädchen bot ihr ein Stück
ihres Abendbrotes an. Die Dame lächelte, ohne zu antworten.
Während der nächsten vier Monate besuchte
die Dame Benoîte jeden Tag. Die ersten beiden Monate schwieg die Erscheinung. Dann lehrte sie dem Mädchen
Weltliches, Göttliches, Manieren und Gebete.
Die Hirtin berichtete auch ihrer Bäuerin von den Visionen.
Diese blieb skeptisch.
Eines morgens spionierte sie der Hirtin nach. Die schöne Dame sagte Benoîte,
daß ihre Herrin in der Nähe sei.
Die Bäuerin konnte Maria nicht sehen, aber sie hörte, wie Maria
mit der Hirtin über ihren Seelenzustand sprach. Benoîte erhielt auch den Auftrag, die Bäuerin zu warnen,
da deren Seele in Gefahr sei.
Die Bäuerin war gerührt. Sie besserte ihr Leben und wandte sich den Sakramenten
zu.
Erst Ende August fragte Benoîte die geheimnisvolle Besucherin nach ihrem Namen. Sie antwortete „Frau
Maria“. Gleichzeitig sagte sie dem Mädchen, daß die Erscheinungen für einen Monat aufhören würden.
Ende September sah die Hirtin die Muttergottes am anderen Ufer eines Baches „schön wie die glänzende
Sonne“.
Die Heilige Jungfrau bat Benoîte, für künftige Erscheinungen in die Kapelle der Ortschaft
Le Laus zu kommen.
Die dortige Kapelle war sehr heruntergekommen. Deshalb wollte die Seherin wenigstens
ein Stück ihrer Schürze unter die Füße der Lieben Frau legen.
Maria lehnte ab. Sie erklärte, daß
es der Kapelle bald an nichts mehr fehlen würde, weder an Tüchern noch an Kerzen oder Zierat.
Webseite des Heiligtums Unserer Lieben Frau von Laus
Heute
besuchen rund 120.000 Pilger jährlich die Kirche von Le Laus. Im dortigen Heiligtum ereigneten sich seitdem
und schon zu Lebzeiten der Seherin zahlreiche Wunderheilungen.
Benoîte sah die Muttergottes bis an ihr
Lebensende im Jahr 1718 immer wieder.
In den Botschaften von Le Laus forderte die Muttergottes Buße
und Umkehr. Sie beauftragte Benoîte, für die Sünder zu beten und zu opfern.
Für Benoîte Rencurel
läuft ein Seligsprechungsprozeß.
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An Stimme der Vernunft: . Sie schrieben: „Ich bin die unbefleckte Empfängnis. Dieser Satz ist es, der
mich am allermeisten an der Echtheit von Fatima zweifeln lässt.“ . Tatsächlich klingt das nicht besonders
demütig, als wäre die Mutter Gottes Stolz auf ihren Vorzug. Einfacher verstehen würden wir diese Rede
vielleicht, wenn die Gottesmutter „Ich bin die unbefleckt Empfangene“ gesagt hätte, was die Sache aber
nicht demütiger macht. . Hier ist Folgendes zu bedenken: Auch das Herrenwort „Ich bin das Licht der Welt“
zeugt nicht von Demut dessen, der es spricht. Dennoch würden wir nicht sagen, dass der Herr stolz oder
anmaßend oder gar angeberisch ist. . Mir scheint, dass der Himmel bei einem Konflikt zwischen Wahrheit
und Demut der Wahrheit den Vorzug gibt. Das sollten wir akzeptieren.
Entweder eine Erscheinung ist vom Himmel, oder sie ist es nicht! Und wenn sie vom Himmel ist, dann ist
es Unsinn, diese Erscheinungen zu ignorieren. Benedikt „Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn
in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat.“ Wenn es
eine kirchlich anerkannte Erscheinung ist, dann sollte diese natürlich befolgt werden. Im Unterschied
zu den falschen Erscheinungen wie der satanische Medjugorjianismusspuk.
Lieber Florian Geyer, Magie (von griechisch μαγεία, mageía für Zauberei, Gaukelei, Blendwerk –
aus dem altpersischen Magusch, der Bezeichnung der medischen Priester) ist die Beeinflussung von Ereignissen,
Menschen und Gegenständen auf übernatürliche Art und Weise. Der Magier versucht, diese Beeinflussung
der von ihm angenommenen übernatürlichen Kräfte, Geister oder Dämonen mit Hilfe von Ritualen, Beschwörungsformeln
oder ähnlichen, in ihrer Wirkung unbelegten Praktiken vorzunehmen. Magier setzen auch traditionelle Meditationstechniken
wie z.B. Visualisierung oder die bewusste Herbeiführung von Trancezuständen ein. (aus WIKIPEDIA) Das
Wort „Sakrament“ bezieht sich auf den kirchenlateinischen Begriff „sacramentum“ (religiöses Geheimnis),
der auf das spätlateinische „sacramentum“ (Weihe) zurückgeht. Die lateinische Wurzel „sacer“ bedeutet
„heilig, unverletzlich“; in der Vulgata ist sacramentum, neben „mysterium“ die Übersetzung des griechischen
mysterion (Verborgenes, Geheimnisvolles u.a.). (aus WIKIPEDIA) … irgendwie verwechseln Sie immer Magie
und Sakrament. Daher hier mal einige Erläuterungen.
Genoveva Hans Urs v. Balthasar war ursprünglich Autor bei Herder, ist aber zum Johannes-Verlag gewechselt.
Trotzdem konnte er gewonnen werden, als Autor des Johannes-Verlags das Vorwort zu den Großen Arcana bei
Herder Basel zu schreiben. Martin Kriele widmet dem Entstehen der Großen Arcana in „Anthroposophie und
Kirche“ viele Seiten, auf denen er die Werksgeschichte der Großen Arcana schildert. Durch die Lektüre
erschließen sich plötzlich neue Zugänge…
#127 Florian Geyer 01:12:58 | Freitag, 11. April 2008
Benedikt „Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen irgendeine Erscheinungsbotschaft
den Rang eine Zusatzevangeliums hat.“ Es ist kein Zusatzevangelium. Es ist das Hereinbrechen des Himmels
in unsere Zeit. Ich bin für so etwas froh und dankbar. Instrumentalisieren kann man nur etwas was nicht
wahr ist. Ist es wahr und kommt es von oben kann mans nie instrumentalisieren oder gar gegen das Evangelium
ausspielen. II.) Gott ist kein Magier oder Zauberer da haben sie recht. Im herkömmlichen menschlichen
Sprachgebrauch ist fällt aber alles unter Magie was die Naturgesetze überwindet deshalb kann man die
Verwandlung verständlich als Magie bezeichnen. Im strengen Sinne ist es keine da Gott der Urheber ist
sondern eher ein Wunder
Genoveva Ist auch bei mir schon lange her. Damals habe ich ein ganzes Wochenende an die vier Bände gegeben.
Ausschließlich Lektüre. Das sporadische Lesen bringt nichts. Man muss dran bleiben können: ohne Telefon,
ohne Fluchten PC. Eine disziplinarische Übung… Dazu passt von Martin Kriele zur Ergänzung „Anthroposophie
und Kirche“, auch bei Herder erschienen.
@ Geyer Dann müssen Sie doch zugeben dass ihre Bedeutung und Verehrungswürdigkeit nicht hoch genug eingeschätzt
werden kann Das gibt ne glatte eins für die beste Themaverfehlung. Wo war im Disput jemals die Verehrungswürdigkeit
Mariens strittig? angesichts der brisanten Botschaften. Die Botschaften können die Verehrungswürdigkeit
der Gottesmutter weder steigern noch abschwächen. Die heilsgeschichtliche Tat kann nicht durch ein solches
Erscheinen übertroffen werden. Die kirchenpolitische Instrumentalisierung von Marienerscheinungen lehne
ich im Übrigen kategorisch ab. Desweiteren halte ich es für bedenklich, wenn in einigen Strömungen
irgendeine Erscheinungsbotschaft den Rang eine Zusatzevangeliums hat. auch wenn sich die Substanz ändert
und die Form nicht vollzieht sich ein rituell magischer Akt. Eine objektive Verwandlung. Wenn sie das
nicht glauben würde ich den Habit an die Wand hängen an ihrer Stelle. Diese Verwandlung hat nichts mit
Magie zu tun. Wenn Sie anderer Meinung sind belegen Sie das. Belegen Sie insbesondere, wo Gott als Magier
bezeichnet wird.
Aleph: Sie haben natürlich völlig recht das sind die 4 gelben Taschenbücher von Herder Basel. Und wegen
HUvB hatte ich die falsche Assoziation mit dem Johannes Verlag Werde ich mir mal wieder vornehmen – ist
ziemlich lange her …
#121 Florian Geyer 00:43:15 | Freitag, 11. April 2008
Benedikt „Was Sie hier bringen ist höchst fatal, wie Sie an den Reaktionen sehen können“ Welche Reaktionen
denn? Die des Katholiken Kurt K oder des Katholiken Lebelhuber auch wenn sich die Substanz ändert und
die Form nicht vollzieht sich ein rituell magischer Akt. Eine objektive Verwandlung. Wenn sie das nicht
glauben würde ich den Habit an die Wand hängen an ihrer Stelle.
Benedikt Dann unterziehen Sie sich bitte der Lektüre „Die großen Arcana des Tarot“ in der authentischen
Ausgabe des Anonymus d’outre-Tombe. Da wird das Thema intensiv behandelt.
@ Geyer Was Sie hier bringen ist höchst fatal, wie Sie an den Reaktionen sehen können. Die Eucharistie
ist kein magisches Werk und der Priester ist kein Magier. Vielmehr handelt es sich um eine Verwandlung
(conversio). Sie betrifft auch „nur“ die Substanz, keineswegs das äußere Erscheinungsbild der verwandelten
Gabe. Das können Sie alles gerne bei Ott nachlesen, Grundrisse der Dogmatik, Die Lehre von den einzelnen
Sakramenten § 5. Jetzt können Sie mir gerne eine Quelle nennen, in der die Eucharistie als magisches
Werk beschrieben wird.
#117 Florian Geyer 00:34:10 | Freitag, 11. April 2008
Benedikt „Ich habe nicht behauptet, dass Fatima ein Fake ist.“ Sehr gut dann bestätigen Sie also dass
Maria dort wahrhaftig erschienen ist. Dann müssen Sie doch zugeben dass ihre Bedeutung und Verehrungswürdigkeit
nicht hoch genug eingeschätzt werden kann angesichts der brisanten Botschaften.
#115 Florian Geyer 00:27:43 | Freitag, 11. April 2008
benedikt selbstverständlich ist Magie streng verboten. Eben ausser der einen die sich während der Wandlung
vollzieht. Auch sie wurden fakultär verhunzt wies scheint !
@ Geyer 1. Ich habe nicht behauptet, dass Fatima ein Fake ist. 2. Die katholische Religion ist keineswegs
eine „magische Fleischreligion“, vielmehr lehnt die Kirche jede Art von Magie kategorisch ab.
#113 Florian Geyer 00:22:39 | Freitag, 11. April 2008
Leblhuber nun? was passiert denn bei der Wandlung. dass sie daran nicht glauben sie ihnen unbenommen,
ändert aber nichts daran dass es objektiv geschieht…
#111 Florian Geyer 00:11:57 | Freitag, 11. April 2008
Leblhuber 1.) selbstverständlich ist der katholische Glaube eine magische Fleischreligion. 2.) ich bin
CV er kein Burschenschafter sie haben keinen blassen Dunst, weder vom Glauben, noch von sonst irgendetwas.
Schade dabei sind sie schon so alt.
Geyer, du bist ein Trottel! ich hoffe es ist in der Performance wenigstens ein klitzchen besser wie ihre
Vertretung des Judentums als Proselyt ! Du glaubst, dich hier als Retter des wahren kath. Abendlandes
positionieren zu können. Aber du bist nur ein sekundäranalphabetischer Dummkopf, der an Größenwahnsinn
leidet. Ich bin lieber ein Proselyt des Judentums, als ein Tölpel, der abgesehen von seiner infantilen
Burschenschaftsidentität, keine eigenen Glaubensinhalte kommunizieren kann. Deine wirren Abschreibübungen
von irgendwelchen Glaubensheftchen sind kein Ersatz für reflektierten kath. Glauben. Der kath. Glaube
ist jedenfalls keine „magische Fleischreligion“. (deine Worte!) Deine Sprachkompetenz hat sich zwar in
letzter Zeit wesentlich gebessert, ist aber immer noch verbesserungswürdig. Beistrichfehler zählen nicht,
die gehen in der Emotion unter! Auch bei mir!
#108 Benedikt 23:47:53 | Donnerstag, 10. April 2008
@ Geyer Aber wenn sie eh nicht so wchtig ist warum erscheint sie dann ? Ich habe auch nicht behauptet
oder angedeutet, dass Maria „eh nicht so wichtig ist“. Ich sagte ja schon, dass dies hier länger dauern
könnte, wenn Sie mich bewusst falsch interpretieren wollen, allmählich aber finde ich Ihre permanenten
Unterstellungen reichlich unverschämt. Es ist in keinem Beitrag darum gegangen, die Gottesmutter in irgendeiner
Weise in Ihrer heilsgeschichtlichen Rolle noch sonstwie herabzuwürdigen oder für gering zu erklären.
Alles worauf es mir ankam war ein Erklärungsversuch, warum vor allem Maria von Anfang an diese besondere
Verehrung zukam und nicht etwa einer anderen bedeutenden Figur der Heilsgeschichte. Und das erkläre ich
damit, dass die Menschen aufgrund Ihrer Alltagserfahrungen eher zu einer Mutterfigur als Fürsprecherin
bei Gott Zuflucht suchen. Auf die übrigen Vorzüge der Gottesmutter hat dies aber keinerlei Einfluss,
diese bestehen völlig unabhängig von der Verehrung. Glauben Sie an die Ralität der Erscheinungen ?
Welcher? Aller behaupteten? Wohl kaum.
#107 Florian Geyer 23:28:35 | Donnerstag, 10. April 2008
Leblhuber So was wie Du will den kath. Glauben vertreten? ich hoffe es ist in der Performance wenigstens
ein klitzchen besser wie ihre Vertretung des Judentums als Proselyt !
#106 Leblhuber 23:22:07 | Donnerstag, 10. April 2008
@Florian Geyer: Hallo Anita na schon wieder läufig ? heut hab ich leider keine Zeit ! Deine Gossen- und
Halbweltsdiktion ist hier unangebracht. So was wie Du will den kath. Glauben vertreten? Du bist bloß
ein adoleszentes Arschloch! Anita hat Recht!!!
#103 Benedikt 23:04:23 | Donnerstag, 10. April 2008
@ Geyer Wenn Sie mich absichtlich missinterpretieren wollen, dann kann das hier sehr lange dauern. Ihre
Unterstellungen weise ich bereits an dieser Stelle zurück. da Maria für Sie mangelnde „heilsgeschichtliche
Bedeutung“ hat Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Maria eine mangelnde heilsgeschichtliche Bedeutung
hat. Ich schrieb, dass sich die Verehrung Mariens nicht allein aus ihrer heilsgeschichtlichen Bedeutung
ergeben kann. Ich schlage vor, Sie stellen das in Ihrem nächsten Beitrag richtig. die Verehrung derselben
offenbar nur etwas für gestörte halbpsychopathische Ödipuskomplexler ist Auch das habe ich weder behauptet
noch suggeriert.Genau wie die leibliche Mutter oft Fürsprecher beim leiblichen Vater ist, so wird Maria
vor allem als Fürsprecherin bei Gott und Mutter aller angesehen. Erklären Sie mir doch mal, warum diese
Rollen ansonsten Maria zugefallen ist und nicht Johannes, Josef, der anderen Maria etc pp. Das sind auch
alles bedeutende Heilige der Heilsgeschichte. sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist haben
sich ein paar Frommler was ausgedacht ? war es eine Art Massenpsychose ? war es ein astronomisches Phänomen ?
Ich habe mich mit keinem Wort zu Fatima geäußert. Ich habe Ihnen auch keinen Anlass für Ihre Unterstellungen
gegeben und weise sie zurück. Mich würde interessieren wie die Neotheologie solche „Phänomene“ rational
erklärt Das kann ich Ihnen nicht sagen, da ich weder Theologe noch Neutheologe bin.
#101 Anita Berber † 22:55:16 | Donnerstag, 10. April 2008
Lieber Herr Geyer, sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist Naja ist doch klar. Das war die
Tochter Muhammads, die Frau Alis und die Mutter von Imam Hassan und Imam Hussain. Sie gehört zu den vierzehn
Unfehlbaren und ist eine große Heilige!
#100 Florian Geyer 22:52:55 | Donnerstag, 10. April 2008
hallo Benedikt da Maria für Sie mangelnde „heilsgeschichtliche Bedeutung“ hat und die Verehrung derselben
offenbar nur etwas für gestörte halbpsychopathische Ödipuskomplexler ist: sagen Sie mir bitte mal was
für Sie Fatima war/ist was ist Ihrer Meinung dort genau passiert? haben sich ein paar Frommler was ausgedacht ?
war es eine Art Massenpsychose ? war es ein astronomisches Phänomen ? Mich würde interessieren wie die
Neotheologie solche „Phänomene“ rational erklärt um die überirdische Qualität weltlich zu erklären
?
#99 Benedikt 22:51:30 | Donnerstag, 10. April 2008
@ Leblhuber Warum Sie hier in diesem Sauhaufen schreiben, verstehe ich nicht. Glauben Sie etwa, Ihre Sachlichkeit
würde auf kreuz.net gewürdigt und gehört ? Na warum? Aber Ihre Postings bestärken mich darin, dass
es auch konservative Stimmen gibt, die es verdienen, überdacht zu werden. Darum! Meiner Meinung nach
hat die Marienverehrung eine ihr nicht zustehende Stellung im kath. Glauben eingenommen. Von infantiler
Wundergläubigkeit und absurder Prophetie reicht das Spektrum bis zur neurotischen Pseudoerotik. Naja,
sogar das traditionalistische Lager lehnt ja etliche Marienerscheinungen ab. Gefährlich wird das ganze
mE immer dann, wenn die Anhänger einer bestimmten „Erscheinung“ ins sektiererhafte Tun verfallen. Mein
Problem ist, dass ich weder Zeit noch Lust habe, mich mit diesem Phänomen genauer zu befassen. Ich lese
zwar entsprechende Artikel – das dauert nicht allzu lang, aber eine Augenscheinnahme kann ich da natürlich
nicht vorweisen. statt mich mit kranken, antisemitischen Neonazis auseinandersetzen zu müssen. Denen
muss man auch Paroli bieten. Sonst können ihre Lügen allzu einfach verbreitet werden. An dieser Stelle
sei dafür auch Arkanum gedankt.
#97 Florian Geyer 22:46:37 | Donnerstag, 10. April 2008
Benedikt da Maria für Sie mangelnde „heilsgeschichtliche Bedeutung“ hat und die Verehrung derselben offenbar
nur etwas für gestörte halbpsychopathische Ödipuskomplexler ist: sagen Sie mir bitte mal was für Sie
Fatima war/ist was ist Ihrer Meinung dort genau passiert? haben sich ein paar Frommler was ausgedacht ?
war es eine Art Massenpsychose ? war es ein astronomisches Phänomen ? Mich würde interessieren wie die
Neotheologie solche „Phänomene“ rational erklärt um die überirdische Qualität weltlich zu erklären
?
#96 Leblhuber 22:42:56 | Donnerstag, 10. April 2008
@Benedikt: Warum Sie hier in diesem Sauhaufen schreiben, verstehe ich nicht. Glauben Sie etwa, Ihre Sachlichkeit
würde auf kreuz.net gewürdigt und gehört ? Aber Ihre Postings bestärken mich darin, dass es auch konservative
Stimmen gibt, die es verdienen, überdacht zu werden. Ich verurteile auch keineswegs die Marienverehrung.
Wem diese Krücke zum Glauben verhilft, der soll sie nützen. Wogegen ich mich wende, ist die Vergötzung.
Und die ist mit Händen greifbar. Meiner Meinung nach hat die Marienverehrung eine ihr nicht zustehende
Stellung im kath. Glauben eingenommen. Von infantiler Wundergläubigkeit und absurder Prophetie reicht
das Spektrum bis zur neurotischen Pseudoerotik. Ich persönlich lehne diesen Kult ab. Und ich befürchte,
dass er der Glaubwürdigkeit der kath. Kirche gerade unter den Zweiflern einen schlechten Dienst erweist.
Ich würde es begrüßen, mich hier mit Ihnen zu unterhalten, statt mich mit kranken, antisemitischen
Neonazis auseinandersetzen zu müssen. Aber meine Zeit ist beschränkt. Und da sind Prioritäten zu setzen.
#95 Benedikt 20:44:03 | Donnerstag, 10. April 2008
@ Leblhuber Oder doch anfänglich ein Ersatz für die antiken Muttergottheiten als Zugeständnis an die
Heidenchristen! Es wird wohl eher so sein, dass auch die Muttergottheiten ein Ergebnis der leichteren
Zuwendung zu einer Mutterfigur denn zu einer strafenden Vaterfigur sind. Der Glauben an den einen Gott
beseitigte die nichtexistenten Muttergottheiten, aber man wusste um die Fürsprache der Heiligen bei Gott.
Und wer könnte schon eine bessere Fürsprecherin sein als eine Mutter? Selbstverständlich ist dies mehr
eine Frage der Emotion als der ratio.
#94 SimonNeuss 18:10:24 | Donnerstag, 10. April 2008
Tachchen Leblhuber Zunächst muß man festhalten, daß Nichtkatholiken in dieser Sache sicher einen verkürzten
Glauben haben. Denn die Bibel ist inflationär ohne einen autorisierten Kommentar (siehe unzähligen christl.
Denominationen). Die zwölf Sterne sind zwar Hinweis auf die Stämme Israels (Gen 37,9), stehen aber als
Symbol für das Gottesvolk in seiner Einheit von Altem und Neuem Bund. Mit der Frau aber ist Maria gemeint,
weil sie den Messias gebären wird (Off 12,17). Wenn Maria in Fatima sagt: „Am Ende wird mein unbeflecktes
Herz triumphieren“, (Off 11,3) bekommt das Diadem als Symbol, die Bedeutung des Triumphs. Obwohl also
die „Frau“ das altest. Volk und die 12 Sterne die 12 Stämme symbolisiert, hat die kath. Kirche seit jeher
darin das Bild der Jungfrau Maria gesehen. Maria als „Königin der Propheten“ ersetzt die heidn. Himmelskönigin,
wie auch das Weihnachtsfest, den Sieg des „wahren Lichts der Welt“, das Gedenken an den Sonnengott ersetzt
hat. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Geschichte der EU-Flagge, die eine marianische Bedeutung
hat. Auch hier gilt die Verheißung: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren“. Maria ist ja
unsere geistige Mutter, die immer diesselbe Stellung einnimmt, wie in der Hochzeit zu Kana: „Tut alles
was er sagt“. Keinen anderen Zweck haben all die Erscheinungen: „Meine Kinder, seht ihr denn nicht, wie
der Glaube schwindet und daß Erscheinungen nützlich sind, den (schwindenden) Glauben (an das Evangelium)
bei den Menschen zu wecken?“
Stephanus Daher muß es einen Ort geben, der diesen Mangel ausgleichen hilft: Das Fegefeuer! Dort muß
ich all das nachholen zu was ich auf Erden nicht mehr fähig war. Okay, mit der Wiedergutmachung bin ich
einverstanden. Aber dazu braucht man doch kein Fegefeuer. Die Defizite sind im irdischen Leben auszugleichen,
wenn sie erkannt werden. Wenn Sie nicht erkannt werden, können Sie nicht ausgeglichen werden, sondern
dann füllt Gnade die Lücken auf. Mich stört an Ihrem Vorschlag, dass man doppelt soviel Gutes tun muss,
um das Böse ausgleichen zu können. Damit wird das Gute automatisch weniger wert. Wenn das Gute gleichwertig
mit dem Bösen ist, entsteht eine Parität, wobei das Gute in jedem Fall besser ist.
#92 Stephanus 14:52:55 | Donnerstag, 10. April 2008
werter Aleph: warum gibt es dann aber Steigerungsformen von Böse, während es diese vom Guten nicht zu
geben scheint. Warum ist ein guter Mensch gut, einfach nur gut, aber ein böser Mensch ist nicht nur böse
in der Form wie gut zu Himmel passt, so passt er genausogut (man beachte auch das!) zur Hölle? Mir scheint
es daher so zu sein, daß der Mensch, bringen wir die Heilige Taufe ruhig noch mal ins Gespräch, von
daher gut ist, er ist zu 100% gut, vollkommen gar. Mehr geht nicht! Das Böse ist dann der Mangel an Gutem,
es kann 1% betragen, es kann aber auch 100% betragen. Die wichtigste Frage lautet jetzt: Mit wieviel %
Bosheit kann ein Mensch noch gerettet werden, also wieder gut werden, gut zu 100%, denn 99% heißt eben,
nicht gut sein, nicht gut genug sein?! Kann es sein, daß es daher eigentlich genau anders herum ist wie
sie geschrieben haben?: Je mehr Böses der Mensch getan hat, umso mehr Gutes muß er nachher tun und zwar
zusätzlich zu dem, was ihn eigentlich im 100% Bereich halten würde. Und ist es nicht gerade dieser Mangel
der zum Verderben so vieler Seelen führt, die falsche Meinung nämlich, daß ich das Böse nur bereuen
und beichten brauche, dazu die 3 Ave und gut ist? Ist es nicht vielmehr so,daß solange der entstandene
Mangel nicht wiedergutgemacht worden ist, eben noch ein Mangelzustand herrscht und somit auch keine Heiligkeit?
Daher muß es einen Ort geben, der diesen Mangel ausgleichen hilft: Das Fegefeuer! Dort muß ich all das
nachholen zu was ich auf Erden nicht mehr fähig war.
Mit der Sichtweise „ Es war einmal“ sollte man nicht an die Bibel herangehen. Gewiß, es war einmal eine
Zeit der Fülle, vor 2000 Jahren, als Gott Mensch wurde, mit uns litt und damit Tröster in unserem Leiden
wurde. Doch war mit seiner Himmelfahrt die Zeit der wunderbaren Zuwendung Gottes zur Welt und den Menschen
nicht einfach zu Ende. Auch nicht mit dem Tod der Apostel, die auch Zeichen und Wunder taten, wie uns
all die inzwischen vergangenen Jahrhunderte der Heilsgeschichte zeigen. Besonders an den Heiligen und
ihren wundersamen Gaben wird der Einbruch des Ewigen in die Zeit immer wieder sichtbar. Und warum sollte
also nicht gerade die Gottesgebärerin Maria, voll der Gnade Gottes, nicht ab und zu mal bei Menschen
durch Wunder den Glauben erwecken?
Aha… Flo… Geschwurbel Also werden „wir“ bei der Taufe von einer „Anlage“ befreit… Kommen Sie, erzählen
Sie keinen Scheiss. Die Taufe befreit den Menschen von der Erbsünde. Daher gabs bis vor kurzem ja auch
die Lehre des Limbus für ungetauft verstorbene Kinder.
#88 Florian Geyer 00:13:44 | Donnerstag, 10. April 2008
der mensch, Kurt besitzt die Neigung und Veranlagung zum Bösen da er diesseitig mit der materiellen Sphäre
verwoben ist. Sünde ist nicht nur die Aktion der Schlechten Tat sondern auch die (vererbte) Anlage zur
Tendenz zum Schlechten die der Mensch ab der Empfangnis bereits besitzt.
#86 Florian Geyer 00:04:55 | Donnerstag, 10. April 2008
Kurt K Die Taufe ist die Geburt zum neuen Leben in Christus Durch sie „werden wir von der Sünde befreit
und als Kinder Gottes wiedergeboren; wir werden Glieder Christi, in die Kirche eingefügt und an ihrer
Sendung beteiligt.
Marienkulte Huuch! Jetzt bin ich wieder da. War grad mal im Theater und habe mir Ödön v. Horvaths „Glaube,
Liebe, Hoffnung“ von den Münchner Kammerspielen reingezogen. Gute Inszenierung. Hat Spaß gemacht. Ist
mal was anderes als Marienkulte zu analysieren.
#83 Ultramontanus 23:54:52 | Mittwoch, 9. April 2008
Nach herkömmlicher Annahme fand die Besiedelung Amerikas vor etwa 13000 Jahren statt. Nun haben zwei
Forscher, Renne und Berkeley, mit der Kalium-Argon-Methode menschliche Fußspuren in Amerika auf 1,3 Millionen
Jahre datiert.
#80 Florian Geyer 23:47:18 | Mittwoch, 9. April 2008
Kurt K der biblische Schöpfungsbericht erklärt kein physikalisches WIE des Entstehens sondern vielmehr
WARUM etwas entstanden ist. Es ist ein Versuch mit Mitteln der Sprache das Warum der Existenz zu erklären.
Der Grund der Existenz spielt sich aber nicht in der materellen welt ab und kann daher auch durch Überlieferungen
nicht mechanisch exakt geschildert werden.
Kann man eh, Florian! Würde sich die Gegenposition (von der ich glaube das nicht wenige diese insgeheim
glauben) durchsetzen könnte man nämlich die ganze Offenbarung, samt Bibel und Theologie im Lokus runterspülen.
Das Christentum ist quasi schon tot, nur hat das die Christenheit noch nicht so richtig realisiert – weil
die meisten Christen überhaupt keine Ahnung haben, was das Christentum eigentlich wirklich ist. Nur einige
haben bisher kapiert, dass die ET der Totengräber des Christentums ist – und eben nicht mit dem christlichen
Glauben zu vereinbaren ist, wie viele irgendwie annehmen. Deshalb bekämpfen verschiedene Gruppen die
ET ja auch so stark.
#74 Florian Geyer 23:14:39 | Mittwoch, 9. April 2008
Genoveva freut mich Dass sie das so sehen ! Würde sich die Gegenposition (von der ich glaube das nicht
wenige diese insgeheim glauben) durchsetzen könnte man nämlich die ganze Offenbarung, samt Bibel und
Theologie im Lokus runterspülen.
@Florian Geyer: So meinen Sie das … na, das versteht sich aber doch von selbst, daß ich nicht die theorien
irgendwelcher Pseudo-Theologen meine. Und erst recht, daß man sich von diesen LEuten nicht die Begriffe
kaputtmachen läßt.
#72 Florian Geyer 22:54:34 | Mittwoch, 9. April 2008
Genoveva na dann mal Klartext extern heißt dass es den hl Geist TATSÄCHLICH gibt und dieser die Person
„von aussen“ göttlich inspiriert die Gegenposition (vieler Neotheologen) wäre dass es sich um selbstentstehendes
innerpsychischer Geschehen von religiös sozialisierten handelt. DIESE UNTERSCHEIDUNG IST UNGEMEIN WICHTIG
@Florian Geyer: Das verstehe ich jetzt nicht ganz … was ist der Unterschied zwischen einer „externen“
und einer „internen“ Einwirkung des Heiligen Geistes?
#70 Florian Geyer 22:44:23 | Mittwoch, 9. April 2008
Charismen – Jein ! wenn unter Charisma verstanden wird dass der hl Geist extern auf die Person einwirkt
dann trifft dies zu. Versteht man unter Charisma eine Art „spiritueller Veranlagung“ die internen oder
gar intrapersönlichem entspringt dann natürlich nicht.
Und liebe Genoveva, und sie (die Charismen) sind Gaben des heiligen Geistes. Der Lehre tun sie freilich
nichts hinzu, das ist auch gar nicht ihre Aufgabe. Aber es sind Akte der Zuwendung Gottes zu uns Menschen.
Man darf sie als Katholik nicht gering schätzen oder mit Häme behandeln. Gott weiß wessen wir Not haben.
@Gotthard Visionen, Prophezeihungen und Erscheinungen gehören zu den Charismen. Sie fügen dem Evangelium,
wie sie gesagt haben, nichts hinzu, dienen aber – nach Paulus – der Auferbauung der Gemeinde.
#67 Florian Geyer 22:18:47 | Mittwoch, 9. April 2008
die Aversionen der Rationalisten und Naturalisten und diverser Neotheologen gegen Erscheinungen welche
sie per se entweder a:) für Humbug b:) für Betrug halten lässt rückschliesen auf ein verstümmeltes
Bild von Gott dem nicht zugetraut wird in die weltliche Seinsphäre einzubrechen und wider den Naturgesetzen
zu handeln.
die Botschaft des Evangeliums nimm und lies das Markus-Evangelium: Jesu sprach: Die Zeit ist erfüllt,
das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Mk 1, 15 ich brauche keine Erscheinungen…
sie bringen – und können nichts – neues bringen. Was soll es also?
@SimonNeuss: Falls Sie Offenbarung 12 meinen, so ist die Frau, gekrönt mit 12 Sternen das Volk Israel,
aus dem der Messias hervorgeht. Der Drache und die große Hure symbolisieren wohl ROM. Israel wird in
der Bibel wiederholt als Frau dargestellt. Jer 7,17: Denn siehst du nicht, was sie tun in den Städten
Juda’s und auf den Gassen zu Jerusalem? Die Kinder lesen Holz, so zünden die Väter das Feuer an, und
die Weiber kneten den Teig, daß sie der Himmelskönigin Kuchen backen, und geben Trankopfer den fremden
Göttern, daß sie mir Verdruß tun. Die Himmelskönigin ist hier Ishtar, Astarte, Astharoth oder Isis.
Oder lesen Sie Jer 44, 16: Wieder ist Astharoth die Himmelskönigin. Ich möchte mich nicht mit Ihnen
streiten. Aber der Marienkult ist vielleicht doch nicht ganz das, wofür Sie ihn halten wollen. Jedenfalls
hat er im 2. Testament keine Grundlage. Die Auswüchse dieses Kults überschreiten meiner Meinung nach
die Grenze zur Götzenverehrung. Und dass in der Kirchengeschichte gerade ins Zwielicht geratene Kleriker
häufig als große Marienverehrer gelten, sollte hinterfragt werden dürfen. Die oft geradezu absurde
Wundergläubigkeit, die mit der Marienverehrung verbunden ist und die inflationären Marienerscheinungen
der letzten 200 Jahre geben nicht nur mir zu denken.
Nach der hl. Echaristie ist die katholische Marienverehrung ein wichtiger Grund um röm/kath. zu sein.
Denn beide sind mit die besten Wegweiser zu unserem Herrn Jesus Christus hin.
@Leblhuber Maria Jepsen soll Isis verehren, weil sie ein Muttergottesbild braucht. Ranke-Heinemann hat
J.P.I verehrt, weil er Gott auch die Mütterlichkeit zugesprochen hat. Wir Katholiken haben mit Maria
schon eine alttestamentliche erfüllte Prophetie. Auf Maria wird sowohl in der ersten biblischen Verheißung,
wie im letzten Buch Bezug genommen.
@Benedikt: Für die Christen war eben Maria immer die näherliegende Fürsprecherin. Oder doch anfänglich
ein Ersatz für die antiken Muttergottheiten als Zugeständnis an die Heidenchristen!
#58 Tridentinus 19:25:10 | Mittwoch, 9. April 2008
Dann kann die Gospa ja noch lang erscheinen, falls denn, wird sie aber erst im 24. Jahrhundert anerkannt.
Frühestens… In dieser Diözese sind auch die Regularkononiker von der Muttergottes. 1969 gegründet,
waren sie ohne Probleme durchgehend altrituell. Ursprünglich hiessen sie aber Opus Mariae.
#57 Florian Geyer 19:21:22 | Mittwoch, 9. April 2008
Benedikt soso mangelnde „heilsgeschichtliche Bedeutung“ sagen Sie mir bitte mal was für Sie Fatima war/ist
was ist Ihrer Meinung dort genau passiert? haben sich ein paar Frommler was ausgedacht ? war es eine Art
Massenpsychose ? war es ein astronomisches Phänomen ? Mich würde interessieren wie die Neotheologie
solche „Phänomene“ rational erklärt um die überirdische Qualität weltlich zu erklären ?
@ Geyer Nein, das ist Quatsch. Man musste deshalb nicht etwas erfinden. Maria gab es so oder so. Doch
allein aus ihrer heilsgeschichten Bedeutung lässt sich das Maß der Verehrung nicht erklären. Andere
bedeutende Heilie wie etwa der Hl. Johannes der Täufer werden von der Kirche ähnlich hoch geschätzt
(man beachte auch die Wort Jesu über ihn), dennoch hat sich kein solches Maß einer Verehrung etablieren
können. Für die Christen war eben Maria immer die näherliegende Fürsprecherin.
#55 Florian Geyer 18:50:40 | Mittwoch, 9. April 2008
Benedikt ja gell und deshalb hat man sowas wie Maria erfunden. Und Erscheinungen bedienen die Sehnsucht
des Menschen nach dem Übernatürlichen. Benedikt nun – würden sie dem zustimmen oder nicht ?
Hallo Stimme Das ist natürlich problematisch. Es sind eben nur wenige, die eine Erscheinung haben, der
Rest muß eben glauben. Und natürlich müssen die Aussagen mit der Lehre der Kirche kompatibel sein.
@ Kurt K. Dass Menschen Dinge, die sie angerichtet haben, eher der lieben Mama beichten als dem strengen
Papa, damit die liebe Mama es IHM dann schonend beibringt Sie haben es erfasst. So ist es in einem Gutteil
der Familien (gewesen), und dies schlägt sich auch in der religiösen Praxis nieder. Beachten Sie dabei,
dass das Bild Gottes als Richter in langen Zeiten sehr überbetont worden ist.
@Simon Das soll sie mir mal bitte persönlich sagen. Nur weil irgendjemand behauptet, Maria habe ihm das
erzählt… Ja wo sind wir denn! Mohammed hat auch behauptet, der Erzengel Gabriel habe ihm den Koran
diktiert. Da kann ja jeder kommen. Nee, tut mir leid. Mir reicht Gottes Wort, irgendwelche dubiosen „Erscheinungen“
können mir gestohlen bleiben, zumal ja die Kirche lehrt, dass diese „Erscheinungen“ eh nichts Neues erzählen
können, was nicht durch Schrift und/oder Tradition sowieso schon offenbart ist.
@Stimme / Kurt K. Könnte die wissbegierige Zuhörerschaft da bitte mal ein Beispiel bekommen? Aber bitte
nicht die Immakulata, sondern irgendetwas vorher, was der römische Papst „aus sich selbst, nicht aber
erst durch die Zustimmung der Kirche“, wie es im Dogma heisst, dogmatisch verkündet hätte? Aber natürlich:
Die Päpste haben in der Kirchengeschichte immer wieder Letztentscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen
getroffen. Das beginnt in der Väterzeit (Kallistus I. hat den Sabellianismus verurteilt, Stefan I. die
Wiederhoung der Ketzertaufe verwrfen, Innozenz I. den Pelagianismus, etc.) und setzt sich dann in der
Kirchengeschichte so fort. Selbst die Formulierung „Wir definieren“ findet sich zB. bei Bendikt II. (1336)
in Bezug auf die Frage nach dem Allgemeinen Gericht oder noch ausgeprägter bei Bonifatius VIII. („declaramus,
dicimus, diffinimus“). Dieser Satz ist es, der mich am allermeisten an der Echtheit von Fatima zweifeln
lässt. Komisch eigentlich, denn den Satz hat die Hl. Bernadette in der Grotte in Lourdes gehört …
[nach einem guten Essen bei der Zigarre danach quasi[klein] Kurt, manche Scherze könnte man doch einfach
mal aus Rücksicht auf andere Menschen unterlassen, oder?
@ Stimme d.V. „Man muß ihnen sagen, daß ich der Welt schon immer Botschaften von Gottübermittelt habe.
Es ist sehr schade, wenn man nicht daran glaubt“
Worte Mariens „Meine Kinder, seht ihr denn nicht, wie der Glaube schwindet und daß Erscheinungen nützlich
sind, den Glauben bei den Menschen zu wecken?“
Marien-Kult Wie Sie alle wissen, bin ich ja nun kein Christ und glaube daher nichts von der kirchlichen
Lehre. Aber ganz im ernst: Dieser Marien-Kult schiesst echt den Vogel ab. Da gibts doch die 10 Gebote,
von denen eines sagt: Bete keinen anderen Gott an ausser mir, deinem Gott. Jaja, ich weiss ich weiss,
Ihr betet Maria nicht an, Ihr betet zu ihr… jaja… nur WARUM? Wie stellt Ihr euch denn euren Gott vor?
Wie ein Familienvater, der da inmitten seiner Familie (Gottvater, Maria als sein Weib und Jesus-Kindchen)
rumsitzt und sich bei diesem oder jenem von seinem Weib beschwatzen lässt? Dass Menschen Dinge, die sie
angerichtet haben, eher der lieben Mama beichten als dem strengen Papa, damit die liebe Mama es IHM dann
schonend beibringt – nach einem guten Essen bei der Zigarre danach quasi? Finde das das unsinnigste am
Christentum – noch vor dem Heiligen – Unfug.
stimme der vernunft Höhepunkt, okay und von da ab zunehmend die Weinerlichkeit, die dem speziellen Kult
so eigen ist und ihn so unerträglich macht, fern ab von jeder Ratio.
@Aleph Daraus hat sich der ganze irreparabel schiefe, vor allem krankmachende Marienkult entwickelt Nein,
der ist schon älter. 1854 ist schon ein Höhepunkt dieses Kultes, nicht der Beginn.
stimme der vernunft Daraus hat sich der ganze irreparabel schiefe, vor allem krankmachende Marienkult
entwickelt. Streckenweise ist dieser schräge Kult zur einer Sonderreligion verkommen mit Schlagworten
wie: Christus verdammt, Maria hilft.
Fatima/Immakulata Ich bin die unbefleckte Empfängnis Dieser Satz ist es, der mich am allermeisten an
der Echtheit von Fatima zweifeln lässt. Die Alternative wäre nämlich, dass die Muttergottes nicht ganz
richtig im Kopf ist, wenn sie sowas sagt. Und da bezweifle ich lieber Fatima, als das zu denken.
Brandenburgis Grand Malheur, kann man da nur sagen. Da haben alle mitgeholfen, dass es schief gett. Ich
bin die „Unbefleckte Empfängnis“, soll Maria gesagt haben. Das war die Inflation des Klerikalismus.
#41 Brandenburgis 17:45:27 | Mittwoch, 9. April 2008
Trotzdem, schon dieser abwegige, typisch klerikale Ausdruck „unbefleckte Empfängnis“, en kein A… versteht
und der in den Gemüter totale Verwirrung erzeugen muß. Und dann noch eine Gottesmutter, die genau so
kurial formuliert „Ich bin die unbefleckte Empfängnis.“ DAs kann doch nicht gut gehen …
Brandenburgis Notwendig war das Dogma von 1854 nicht. Stört aber nicht so wie die „Leibliche Aufnahme
mariens in den Himmel“. Die orthodoxen Kirchen sprechen in dem Fall von der Entschlafung Mariens, viel
taktvoller und nicht so krass widersprüchlich wie das ominöse Dogma von 1950.
Genoveva daß es in der gesamten Kirchengeschichte bereits dogmatische Definitionen von Päpsten gegeben
hat. Könnte die wissbegierige Zuhörerschaft da bitte mal ein Beispiel bekommen? Aber bitte nicht die
Immakulata, sondern irgendetwas vorher, was der römische Papst „aus sich selbst, nicht aber erst durch
die Zustimmung der Kirche“, wie es im Dogma heisst, dogmatisch verkündet hätte? Wir sind gespannt und
harren deiner zahlreichen Beispiele.
Brandenburgis / Stimme: Grundkurs Es ist schon ziemlich bitter, auf welchem theologischen Niveau hier
rumgelabert wird. Ich hatte Alephs unsinnige Behauptung zurückgewiesen, daß Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit
sei erstmals 1871 zur Anwendung gekommen. Das ist natürlich falsch, weil es auf dem zu diesem Zeitpunkt
tagenden I. Vatikanischen Konzil erst definiert wurde. Was natürlich nichts daran ändert, daß es in
der gesamten Kirchengeschichte bereits dogmatische Definitionen von Päpsten gegeben hat. Brandenburger:
Warum sollte diese Definition das Papier nicht wert sein, auf dem sie steht? Könnten Sie dsa bitte begründen?
Stimme: „Ökumenisches Konzil“ ist ei terminus technicus, der nicht mit dem Kaffekränzchen bei der evangelischen
Pfarrerin verwechselt werden sollte. Schön, daß Sie etwas über das I. Vaticanum wissen. Bilden Sie
sich noch ein bißchen und dann werden Sie merken, daß bei diesem Konzil Bischöfe des ganzen Erdkreises
anwesend waren und keineswegs nur „römische Grußauguste“.
Brandenburgis Wie ein Kometoder ein Kobold war der Marrannenjäger plötzlich wieder da, nachdem er die
ganze Fastenzeit sorgsam überwintert und Ostern total verschlafen hat. Jetzt sollen die verschlafenen
Lektionen wohl nachgeholt werden?
#35 Brandenburgis 15:45:11 | Mittwoch, 9. April 2008
@Marranenjäger: Es ist zu fragen, ob Sie noch lachen werden, wenn der Herrgott im Endgericht seinen Feldwebel
wird vortreten lassen und Ihnen den papiernen Pseudoglauben um die Ohren schlagen läßt, den Sie heir
vortragen.
Keifen und Kneifen Der Marrannenjäger keift wie ein zahnloses Marktweib und drängt Brandenburgis total
in den Hintergrund. Der Marrannenjäger sollte besser mal was zum Thema sagen, als andere auszukneifen…