Kardinal Schönborn
Es fehlt das Rückgrat
Der Skandal um das Wiener Dommuseum kratzt am Image des Wiener Kardinals. Das tut ihm leid. Der Direktor seines Dommuseums gießt weiter Öl ins Feuer.
Kunstwerk für eine bevorstehende Ausstellung im Wiener Dommuseum?
Kunstwerk für eine bevorstehende Ausstellung im Wiener Dommuseum?
(kreuz.net, Wien) In Österreich braucht es keiner besonderen Begründung, daß ein kirchliches Museum „dem bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart“ eine Ausstellung widmet.

Das erklärte der Direktor des Wiener Dommuseums, Bernhard Böhler, vor der österreichischen Nachrichtenagentur ‘APA’. Böhler ist der Erstverantwortliche für die Skandal-Ausstellung des österreichischen Stalinisten Alfred Hrdlicka im Wiener Dommuseum.

Dir Proteste begannen laut Böhler bei „fundamentalistisch christlichen Kreisen aus den USA“. Sie seien dann in den deutschen Sprachraum übergeschwappt.

Der Museumsdirektor unterstellt den Kritikern, die „Ernsthaftigkeit des Schaffens“ von Alfred Hrdlicka nicht zu kennen und die Ausstellung nicht gesehen zu haben.

In der Ausstellung wurde ein Machwerk gezeigt, welches das Letzte Abendmahl Christi als Homo-Orgie hinstellt und Jesus Christus bei der Geißelung als Masochisten mit erregiertem Geschlechtsteil.

Was wäre geschehen, wenn?
Was wäre geschehen, wenn?
Die Schockbilder der Ausstellung sind auf einem Protest-Video enthalten, das auf der Webseite ‘gloria.tv’ publiziert wurde. Das Video wurde auf Deutsch und Englisch insgesamt von bereits mehr als 50.000 Menschen gesehen.

Böhler hat das Ausmaß des Schadens immer noch nicht erkannt: Dort, wo Hrdlicka anerkannt sei, habe es auch für die Ausstellung fast ausschließlich Lob gegeben.

Für einen kirchlichen Auftrag an die Kunst sei die angebliche „Qualität“ ausschlaggebend, nicht die Frömmigkeit – versucht Böhler die Brutalität der Blasphemien zu überspielen.

Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, habe es im Vorfeld begrüßt, daß es eine Ausstellung zu Hrdlicka gebe. Nach Böhlers Angaben schätzt der Kardinal den Gotteslästerer auch „als Künstler, der immer die menschliche Figur und das Leiden Christi ins Zentrum stellt“.

Die einzelnen Werke der Ausstellung habe der Kardinal nicht gekannt.

Eine angebliche „Hetze“ auf „diversen Websites“ versuche laut Böhler den Dialog abzuwürgen. Böhler selber war nach Bekanntwerden des Skandals für den „Dialog“ tagelang nicht zu erreichen.

Außerdem förderte die Berichterstattung im Internet die Diskussion über die Werke weltweit massiv.

Wie man solche Skandale künftig vermeidet

Der österreichische Journalist Ulrich Weinzierl verteidigte die Ausstellung in einem Artikel für die deutsche Tageszeitung ‘Welt’.

Er bedauert, daß ein Bild aus dem Dommuseum entfernt wurde und betrachtet das als „Kniefall Seiner Eminenz“.

Der Journalist zitiert die „überaus beschwichtigende Erklärung“ des Wiener Kardinals.

Darin kritisiert Kardinal Schönborn, daß Hrdlicka „im einzelnen“ die unbedingte Schwelle der Ehrfurcht vor dem Heiligen nicht beachte.

Die acht Tage lang in seinem Dommuseum präsentierte Darstellung des letzten Abendmahls als Homo-Sex-Orgie bezeichnet der Kardinal, nachdem der weltweite Skandal ausgebrochen war, als „blasphemisch“ und „pornographisch“.

Er bedauert ausdrücklich, daß das für Christen verletzende Bild gezeigt wurde.

Gleichzeitig nennt der Kardinal den Gotteslästerer Hrdlicka „einen der bedeutendsten lebenden Künstler Österreichs“.

Das Fazit Weinzierls: „Der Intellektuelle Schönborn besitzt viele Qualitäten, für die Stärke seines Rückgrats ist er nicht gerade bekannt.“

Um künftig angebliche „Pseudoskandale“ zu vermeiden, empfiehlt Weinzierl die grundsätzliche Aussperrung zeitgenössischer Kunst aus dem Dommuseum.

Dann würden „uns“ verheerende Glaubenswunden und auch der Glaubwürdigkeitsverlust kirchlicher Würdenträger erspart bleiben.

Daß das Problem nicht die „zeitgenössische Kunst“, sondern grobschlächtige Gotteslästerungen waren, will Weinzierl nicht für wahr haben.

Benütztes Bild für die Fotomontage: feastoffools, CC
      
36 Lesermeinungen
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#36   Hugo   16:22:14 | Dienstag, 15. April 2008
und dieser kardinal
war einer der hauptakteure zur ungeheurlichen und mehr als menschenvernichtenden Bestrafung zweier Priester. Ein altes Sprichwort heißt : Wie der Schelm denkt, so ist er. Weitere Worte sind nicht mehr nötig.
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#35   pfarrverweser1   01:15:35 | Freitag, 11. April 2008
Dompfarrer
Könntet ihr Ahnungslosen doch bitte die Kirche im Dorf lassen? Toni Faber ist kein Doktor, sondern Magister (wie fast jeder Landpfarrer auch) ! Und im übrigen ist das Santo Spirito kein Homolokal, sondern tatsächlich eine Oase der guten Küche und der guten klassischen Musik.
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#34   Doritta   21:32:04 | Donnerstag, 10. April 2008
Rückgrat
Das Fazit Weinzierls: „Der Intellektuelle Schönborn besitzt viele Qualitäten, für die Stärke seines Rückgrats ist er nicht gerade bekannt.“
Ja, woher will das denn der Weinzirl überhaupt wissen?
Da stellt doch Jemand glatt Behauptungen auf, die reine Phantasie sind.
Umgekehrt könnte man ja meinen, dass der Kardinal
die Sache auf seine diplomatische Art lösen wollte und wie immer eine Brücke schlagen will.
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#33   Benedikt   20:28:09 | Donnerstag, 10. April 2008
@ ordo
Was regen Sie sich eigentlich so auf? Ausweislich Ihrer Worte sind Sie sowieso draußen. Wann distanzieren Sie sich eigentlich von Ihrer öffentlichen Äußerung vom 7. April 2008 welche lautet: „Aber sobald ein Priester mit unreinem Herzen zelebriert verwandelt sich die hl. Kommunion nicht in den Leib unseres Herrn sondern in pures Gift.“
Damit haben Sie gegen die Kanones des Konzils von Trient gesprochen.
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#32   matt   18:39:11 | Donnerstag, 10. April 2008
Schönborn hangt der rahnerschen Idee des anonymen Christen an…
da ist ja im Grunde jeder ein Christ in der Tiefe seines Herzens, bloß weiss er es halt nicht. Dabei sagt doch Jesus: wovon das Herz voll ist davon redet der Mund, bzw. davon zeugt das Machwerk eines Künstlers. An den Früchten kennt man dann die achso tiefe Verbundenheit der anonymen Christen mit Gott.
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#31   Biene Maja   16:23:56 | Donnerstag, 10. April 2008
Rückgrad???
Radio Vatikan hat soeben gemeldet Kardinal Schönborn verdeitigt Alfred Hrdlicka ERSCHÜTTERND
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#30   matt   15:57:28 | Donnerstag, 10. April 2008
oops…!
klassisches hoppala… na ich rede eben doch am liebsten mit mir selbst :D.
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#29   matt2 †   15:56:08 | Donnerstag, 10. April 2008
@matt2
geh schleich dich… Frauen sollten sowieso den Mund halten zu ihrem eigenen Wohl.
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#28   mandy   15:52:04 | Donnerstag, 10. April 2008
@matt2
Für Leute wie Dich hat Ernst Jandl das folgenden Gedicht geschaffen:
schüsse die von hinten kommen
niemals treffen einen frommen
denn der fromme zeigt die brust
und empfängt den pfeil mit lust
(Ernst Jandl, Idyllen, Frankfurt 1989, 186)
matt2, Du bist Gott sei Dank nur ein kleiner Witzbold.
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#27   matt2 †   15:25:53 | Donnerstag, 10. April 2008
haha! das Foto ist doch gelungen!
wir leben in einer Zeit der Provokation und falsche Empfindlichkeit ist fehl am Platz. Die Kreuzigung war für Jesus auch kein Zuckerschlecken. Soll einmal der Herr Kardinal ein bisserl leiden, soll er einmal ein Fegefeuer über sich ergehen lassen. Das wird ihm bestimmt nicht schaden und seinem empfindlichen Gemüt ein wenig Härte angedeihen lassen. Härte, die er vielleicht in Zukunft einsetzen kann um den christlichen Glauben zu verteidigen und weniger auf das „Gesudere“ der sog. Künstlerschaft zu geben.
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#26   LandorganistII   13:41:29 | Donnerstag, 10. April 2008
@Mandy
So würde ich es nicht verallgemeinern. Das +net Nonsens ist, darüber besteht natürlich kein Zweifel.
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#25   mandy   13:24:41 | Donnerstag, 10. April 2008
Sinnlos
Wer ein solches Foto zu diesem Thema auf eine solche Seite setzt, der hat das Internet endgültig zum Nonsense degradiert.
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#24   Michael Tfirst   12:11:50 | Donnerstag, 10. April 2008
Wenn Dr. FABER dabei war, dann sage ich nur“Typisch“!!!
„St. Polterer“ ich danke für die Information über Herrn Dr. Anton Faber! Also, wenn der dabei war, dann kann ich nur mehr sagen „Typisch“!!!
Hinter dem Stephansdom befindet sich ein Lokal Namens „SANTO SPIRITO“.
www.santospirito.at/
Auf der Homepage ist u.a. zu lesen: …Differenzen zwischen den Geschäftspartnern führten 2003 zu einer vorübergehenden Schließung des Lokals… „das SANTO“ öffnete am 15. Mai 2004 frisch herausgeputzt seine Pforten. Bei dieser Gelegenheit, wurde auch die neue, vom Innsbrucker Norbert Metz gestaltete „Schutztaube“ des SANTO SPIRITO durch den Wiener Dompfarrer zu St. Stefan höchstpersönlich und feuchtfröhlich eingeweiht.
OK, dagegen ist ja nichts einzuwenden, dass der Dompfarrer Dr. Anton Faber nicht nur die Taube einweiht, sondern dieses Lokal auch gerne frequentiert. Warum frequentiert es gerne?
Er fühlt sich in dem Umfeld einfach sehr wohl. Und warum wohl?
Hier ist die Lösung:
info.wien.at/article.asp?IDArticle=1479…
Rustikale Interieurs und klassische Musik, roter Samt und lange Öffnungszeiten, gutes Essen und gemischtes Publikum: das Santo Spirito, in einer kleinen Nebengasse gleich beim Stephansdom, erfreut sich bei Schwulen und Lesben großer Beliebtheit. Wer sich in diesem kleinen Lokal stimmungsvoll in die Romantik versetzen lassen möchte, sollte aber vorher reservieren.
Mit freundlichen Grüßen
…ichaeltfirst.blogspot.com/
Michael Tfirst
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#23   st. polterer   11:44:27 | Donnerstag, 10. April 2008
Dompfarrer Faber
war bei der Eröffnung anwesend. Der Schönborn-Vertraute hat offenbar nichts gemerkt.
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#22   Michael Tfirst   11:30:18 | Donnerstag, 10. April 2008
Über unzensurierte Kunst und die Freiheit in der Kunst
LÜGEN AUS ST. STEPHAN, WIE IMMER NICHTS ALS LÜGEN
War Schönborn nicht bei der Eröffnung der Ausstellung dabei? War, wenn er nicht in Wien war, nicht wenigstens einer seiner Stellvertreter bei der Eröffnung dabei?
Irgendjemand vom Klerus von St. Stephan muss das Bild doch aufgefallen sein? Getraut sich keiner gegen Schönborn aufzumucken? Oder sind im Wiener Ordinariat bald alle mit solchen Obszönitäten rund um die Uhr umgeben und vertraut, sodass sie solche Perversitäten eben täglich in ihrer Umgebung sehen (und sie womöglich auch noch ausleben?) und diese Perversitäten bereits als normal empfinden?
Wenn sich in dieser Angelegenheit nicht Kreuz.net der Sache von Anfang an angenommen hätte, würde das Bild sicher heute noch dort hängen!
Ich denke, Schönborn wollte nur mit einem nächsten Thema in der Öffentlichkeit wieder punkten. Nämlich dass nur er der einzige Mensch (z. Z. Kardinal, bald Papst?) auf der Welt ist, der über ein umfangreiches, fundiertes Kunstverständnis verfügt.
Und wer sonst, als nur er (Kardinal Schönborn) könnte die größte Diskussion aller Zeiten anreißen: „Unzensurierte Kunst, Freiheit in der Kunst und das bitte überall und sofort…“, denn sein Vater war nicht nur Graf sondern Kunstmaler von Beruf (Ich habe aber im Internet allgemein und in keiner, aber wirklich gar keiner Kunstsuchmaschine irgendein Bild seines Vaters gefunden).
Mit freundlichen Grüßen
…ichaeltfirst.blogspot.com/
Michael Tfirst
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#21   Aleph †   00:47:00 | Donnerstag, 10. April 2008
juergen
Also nochmal: Der Bischof hat sich in die Opferrolle begeben, dem Bild zufolge, und ist bereit sich küssen zu lassen. Vielleicht wird er zu wenig geküsst, weil er sich opfert?
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#20   pfarrverweser1   00:27:58 | Donnerstag, 10. April 2008
Einmal ein treffender Titel! Gratulation!
Ja, unserem „Erz-Christoph“ fehlt das Rückgrat! Da haben Sie recht. Das war bei Schüller so (Brief unter der Türmatte), beim Verein „Rettet den Stephansdom“ und bei der Dommusik (Abgang von Domorganist Prof. Planyavsky und Domkapellmeister Mag. Ebenbauer). Konfliktscheu und unfähig, Entscheidungen zu treffen, umgibt er sich mit „Jungscharbuben“ (GV Schuster, jetzt WB Turnovsky), die ihm die Mozetta glattstreichen und ansonsten nach seiner leisen Pfeife tanzen. Seine Blauäugigkeit (im wahrsten Sinne des Wortes, denn er hat blaue Augen) zeigt sich nun erneut im Falle dieser obskuren Ausstellung! Statt vorher genau zu prüfen, was da ausgestellt werden soll, überlässt er alles einem subordinierten Kunden. Ja, dann darf man sich nicht wundern!
Amtsträger, die aufstehen und etwas zu sagen haben, selbst wenn es unangenehm sein mag, wie etwa WB DDr. Krätzl, hat man ja konsequent kaltgestellt! Denn eigentlich wäre er der logische Nachfolger von Kardinal König gewesen. Aber nein: der polnische Papst hat ja unbedingt einen perversen Benediktinerpater namens Groer zum Erzbischof machen müssen, was ja gründlich in die Hose gegangen ist! Eine Kirchenaustrittswelle jagte die andere… Und dann kam Schönborn, nach dem Motto: der wird schon nichts kaputt machen. Und Krätzl war wieder der Gelackmeierte! Aber nun kann er sich wenigstens den Aufgaben widmen, die ihm am Herzen liegen: der Pastoral und der Jugend. Mehr als 30 Firmtermine sprechen eine deutliche Sprache! Rückgrat zählt halt doch!!!
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#19   Aleph †   23:53:49 | Mittwoch, 9. April 2008
juergen
Da will keinem irgendwem an die Wäsche. Der Kardinal hat sich selbstlos zwischen die beiden Herren geworfen, um zu verhindern, daß sie sich küssen. Als Kirchenmann muß er solche homoerotischen Dinge ja verhinden und einschreiten.
Danke, tausend Dank, für die klaren eindeutigen Erläuterungen zu der verfänglichen Situation. Man muss es ja nicht glauben. Aber wer ned hinschaun kann oder ned mag…!
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#18   wiener   22:23:38 | Mittwoch, 9. April 2008
@ brandenburgis
ach bin ich das?
sehr amüsant …
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#17   Brandenburgis   22:22:38 | Mittwoch, 9. April 2008
Du „Wiener“
bist kirchenfeindlich bis ins Mark!
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#16   wiener   22:18:25 | Mittwoch, 9. April 2008
@ ordo
sie scheinen mir ja wirklich ernsthafte probleme zu haben …
wäre es eventuell denkbar, dass sie einfach mal auf ihre primitiven beflegelungen verzichten könnten?
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#15   ordo62   22:16:30 | Mittwoch, 9. April 2008
auch Du armes Wienerwürstel,
an Deinen Postings hätte Julius Streicher seine helle Freude gehabt.
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#14   wiener   22:09:42 | Mittwoch, 9. April 2008
schade …
jetzt hat es neben den vielen hetzartikeln einen seriösen und niveauvollen beitrag gegeben, dessen autor offensichtlich bereit war, scheuklappen abzulegen und vorurteile zu revidieren.
und dann folgt wieder ein solcher schmäh-artikel. die „illustrationen“ haben ein niveau, das man ansonsten nur vom „stürmer“ und ähnlichen organen kannte: primitivst-polemik, die auch vor der alleruntersten schublade nicht halt macht.
damit zeigt +.net nun doch wieder sein wahres gesicht: kirchenfeindlich bis ins mark.
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#13   ordo62   21:55:16 | Mittwoch, 9. April 2008
die wirklich guten Hirten,
die es heute noch in der Kirche gibt, können sich in einer Telefonzelle versammeln.
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#12   HeinrichvonOfterdingen   21:50:24 | Mittwoch, 9. April 2008
Liebe cantate,
was Selbsttäuschung betrifft sind Sie wirklich gut.
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#11   Anton   20:50:22 | Mittwoch, 9. April 2008
Mietlinge
Zum Heil der Seelen müssen die Mietlinge aus der kirchlichen Hierachie entfernt werden. Eine Kirche, die solche „Himmelschreienden Sünden“ nicht schärfstens ahndet, ist dem „Zerfall“ geweiht, weil sie absolut unglaubwürdig wird. Untergehen wird Sie nicht!!!
Das Wort „Mietling“in der nachapostolischen Zeit
Aus einem Brief des römischen Klerus an den Klerus in Karthago (3… Jh.)
„Ich bin der gute Hirt“
„So lehrt und sagt auch der Herr selbst, der all das erfüllte, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben stand: „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der Mietlingaber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, läßt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander.“(Joh. 10,11-12)
„Wir möchten also nicht, geliebte Brüder, dass sich Mietlinge finden, sondern gute Hirten; denn wenn ihr nicht unsere Brüder zur Standhaftigkeit im Glauben aufmuntert, dann droht, wie ihr wißt, die Gefahr, daß sie sich dem Götzendienst in die Arme werfen und die Brudergemeinde mit der Wurzel ausgerottet wird.“
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#10   Sozialkatholisch   20:29:14 | Mittwoch, 9. April 2008
Ach Cantate,
Von deinem Hände in Unschuld waschen sollte man einen Tropfen Wasser auffangen, könnte bei deiner Heiligkeit später eine kostbare Reliquie werden.
^-^
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#9   cantate   20:24:36 | Mittwoch, 9. April 2008
KREUZ.NET
trägt seinen Namen wirklich zu Recht …
… und zwar weil hier Christus täglich neu in seinen geschmähten Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird.
Liebe kreuz.net-Redakteure!
Der Blick des Gekreuzigten in Eurer Titelzeile treffe Euch täglich wie er auch die Henker auf Golgata traf.
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#8   juergen   19:37:13 | Mittwoch, 9. April 2008
Es fehlen die Themen
So wie hetz.net dieses Thema aber nun ausschlachtet, finde ich aber mindestens so unakzeptabel.
Kreuznet fehlen einfach die Themen.
„Alte Messe“ ist ein ziemlich alter Hut, mit dem man keinen mehr hinter dem Ofen hervorlockt.
„Altermissen“ als Thema hat sich auch ziemlich abgenutzt.
Die anderen Bischöfe hat man auch schon so ziemlich durch.
Bleiben noch
– Schwule
– Abtreibung
– die Ausstellung in Wien
– und vielleicht so absonderliche Typen wie Lingen oder ähnlich, die immer für einen Lacher gut sind.
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#7   unteroktav   19:32:29 | Mittwoch, 9. April 2008
@unda_maris
Sicher, da haben Sie absolut recht. Ich finde diese ominöse Darstellung der Abendmahls in keinster Weise akzeptabel. Da hätten die Verantwortlichen sicher im Vorfeld genauer hinschauen müssen, was da eigentlich ausgestellt wird und rechtzeitig die Notbremse ziehen.
So wurde halt nachträglich, nach acht Tagen, gehandelt. Zu spät, aber wenigstens hat man noch etwas unternommen. So wie hetz.net dieses Thema aber nun ausschlachtet, finde ich aber mindestens so unakzeptabel.
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#6   Unda_maris   19:27:19 | Mittwoch, 9. April 2008
@unteroktav
Na klar, so sind die +.net’ler halt …
Wobei man natürlich schon sagen muss, dass die Ausstellung nicht minder provokant und geschmacklos ist
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#5   unteroktav   19:06:54 | Mittwoch, 9. April 2008
Kreuz.net in Hochform
Die Fotomontage hat natürlich keine Botschaft. Sie ist einfach provokant und unverschämt, wie es die meisten Inhalte auf hetz.net eben sind. Man sollte die Erzdiözese Wien über diese Frechheit informieren. Kritik über diese Ausstellung kann und darf man äußern, aber nicht auf diesem Niveau.
„Dir Proteste begannen laut Böhler bei „fundamentalistisch christlichen Kreisen aus den USA“.“
Na, da wollen wir mal ganz scharf nachdenken, wer das sein könnte …
„Eine angebliche „Hetze“ auf „diversen Websites“ versuche laut Böhler den Dialog abzuwürgen.“
Hier streichen wir das „angeblich“ und ersetzen „diversen Website“ durch „beispielsweise kreuz.net“.
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#4   juergen   18:25:36 | Mittwoch, 9. April 2008
An die Wäsche
Was ist eigentlicht die Botschaft der Fotomontage? Wer will wem an die Wäsche und das im katholischsten Forum der ganzen Welt
Da will keinem irgendwem an die Wäsche. Der Kardinal hat sich selbstlos zwischen die beiden Herren geworfen, um zu verhindern, daß sie sich küssen. Als Kirchenmann muß er solche homoerotischen Dinge ja verhinden und einschreiten.
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#3   Alois Bischof   18:24:51 | Mittwoch, 9. April 2008
Karrieristen
Und Häretiker, sowie hunderte von Feiglingen und Dümmlingen, bilden die Hierarchie der „erneuerten“ konziliaren Kirche.
Es ist ein Skandal, wenn die Gotteslästerung in die Kirche eintritt. Aber nach der Handkommunion, der Desekrierung des Allerheiligsten wo immer es zu Boden fällt wegen Fetzenkommunion, nach dem Spektakel in Assisi 1986/2002, nachdem einen „großen“ Papst den Koran küsste, nachdem die Liturgie zerstört wurde und der Glaube auch, muss es keinem mehr wundern, wenn Situationsethik und Relativismus auch in Dommuseen vorherrschen.
Der Verrat am Mystischen Leibe Christi wird wahrscheinlich noch weiter gehen als jetzt schon. Auch vondenjenigen von denen man es nicht erwartet. Bleiben wir römisch-katholische Christen doch der Überlieferung und dem unveränderlichen Glauben treu.
Es fehlt auch an Widerstand. Hoffentlich erwachen wieder ein paar gutmeinende Katholiken durch diese Affäre aus dem modernistischen Winterschläfchen.
Die größte Krise in der Kirche seit jeher ist da. Sie ist real.
Aber nach der Kreuzigung kommt die glorreiche Auferstehung!
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#2   Aleph †   18:17:05 | Mittwoch, 9. April 2008
Subversive Machenschaften
Was ist eigentlicht die Botschaft der Fotomontage? Wer will wem an die Wäsche und das im katholischsten Forum der ganzen Welt.
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#1   ordo62   17:54:15 | Mittwoch, 9. April 2008
Das ist kein Bischof, das ist ein perverser Mietling!!!
„Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, habe es im Vorfeld begrüßt, daß es eine Ausstellung zu Hrdlicka gebe. Nach Böhlers Angaben schätzt der Kardinal den Gotteslästerer auch „als Künstler, der immer die menschliche Figur und das Leiden Christi ins Zentrum stellt“.“
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