Menschenrechte oder Naturrecht? + Indiskretion und Intrige + Gläserner Sarg + Stalking-Priester verurteilt + Mons. Fellay wird 50
Menschenrechte oder Naturrecht?
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird bei seiner Reise in die USA das Problem
der Kinderschändung durch Kleriker ansprechen. Das erklärte der vatikanische Kardinalstaatssekretär
Tarcisio Bertone im Gespräch mit dem Fernsehsender ‘FoxTV’. Der Kardinal betont, daß sich die Mehrheit
der Priester moralisch vorbildlich verhalten hat. Vor den Vereinten Nationen werde der Papst über die
Menschenrechte, die ihre Wurzeln angeblich in der Natur des Menschen hätten, sprechen.
Indiskretion
und Intrige
Polen. Der frühere polnische Präsident Lech Walesa (64) und Unterstützer des gegenwärtigen
liberalen Ministerpräsidenten, Donald Tusk, hat gegen eine bevorstehende Bischofsernennung intrigiert.
Angeblich soll Bischof Leszek Slawoj Glodz (62) von Warschau-Praga zum nächsten Erzbischof der nordpolnischen
Diözese Gdansk nominiert werden. Walesa bezeichnete diese Ernennung vor der Tageszeitung ‘Gazeta Wyborcza’
als „Bestrafung“ für die Katholiken der Diözese. Bischof Glodz gilt als EU-Skeptiker und Freund des
katholischen Senders ‘Radio Maryja’, der in der Vergangenheit Walesas Präsidentschaft kritisiert hat.
Gläserner Sarg
Vatikan. Seit Tagen spekulieren internationale Medien-Geschäftsleute über eine Verlegung
der Grabstätten von Johannes Paul II. und dessen Umbettung in einen Glassarg. Anlaß dafür gab der früherer
päpstliche Privatsekretär, Stanislaw Kardinal Dziwisz von Krakau, vor der ‘Süddeutschen Zeitung’. Das
Gesicht des toten Papstes würde in diesem Fall mit einer Wachsmaske abgedeckt. Zuvor schloß der Pressesprecher
von Kardinal Dziwisz nicht aus, daß das Herz Johannes Paul II. nach Krakau kommen werde.
Stalking-Priester
verurteilt
USA. Im September 2006 begann der US-amerikanische Priester Hw. David Ajemian (46), dem NBC-Fernsehmoderator
Conan O’Brian (44) nachzustellen. Er belieferte unter anderem ihn, sein Büro und seine Eltern regelmäßig
mit Briefen und DVDs. Im Juni 2007 suspendierte die Erzdiözese Boston den Priester wegen anhaltender
Stalking-Vorwürfe. Zuletzt versuchte der Geistliche, O’Brian während der Dreharbeiten zu filmen und
wurde dabei verhaftet und später verurteilt. Er mußte unterschreiben, sich zwei Jahre lang von seinem
Idol fernzuhalten. In Zukunft will der Priester wieder in sein Erzbistum zurückkehren und als Seelsorger
wirken.
Mons. Fellay wird 50
Schweiz. Am Samstag feiert der Generalobere der Priesterbruderschaft St.
Pius X., Bischof Bernard Fellay, seinen 50. Geburtstag. Mons. Fellay ist Schweizer und lebt im Generalhaus
der Bruderschaft in Menzingen in der Innerschweiz. Nach einem Bericht der deutschen Webseite der Bruderschaft
gehen Glückwunschschreiben aus der ganzen Welt ein. Die Webseite gibt auch die Postadresse von Mons.
Fellay an.
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19 Lesermeinungen
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17.04.2008: RINUNCIA DELL’ARCIVESCOVO METROPOLITA DI GDAŃSK (POLONIA) E NOMINA DEL SUCCESSORE »Il Santo
Padre Benedetto XVI ha accettato la rinuncia al governo pastorale dell’arcidiocesi di Gdańsk (Polonia),
presentata da S.E. Mons. Tadeusz Gocłowski, C.M., in conformità al can. 401 § 1 del Codice di Diritto
Canonico. Il Papa ha nominato Arcivescovo Metropolita di Gdańsk (Polonia) S.E. Mons. Sławoj Leszek Głódź,
finora Arcivescovo-Vescovo di Warszawa-Praga.« [Bollettino della Sala Stampa della Santa Sede, 17 aprile
2008] 212.77.1.245/…letin/news/21982.php?index=21982&po…
Was soll das denn? „Indiskretion und Intrige Polen. Der frühere polnische Präsident Lech Walesa (64)
und Unterstützer des gegenwärtigen liberalen Ministerpräsidenten, Donald Tusk, hat gegen eine bevorstehende
Bischofsernennung intrigiert. Angeblich soll Bischof Leszek Slawoj Glodz (62) von Warschau-Praga zum nächsten
Erzbischof der nordpolnischen Diözese Gdansk nominiert werden. Walesa bezeichnete diese Ernennung vor
der Tageszeitung ‘Gazeta Wyborcza’ als „Bestrafung“ für die Katholiken der Diözese. Bischof Glodz gilt
als EU-Skeptiker und Freund des katholischen Senders ‘Radio Maryja’, der in der Vergangenheit Walesas
Präsidentschaft kritisiert hat.“ Bis ins frühe Mittelalter hinein wurde der Papst sogar vom Volk von
Rom gewählt. Später war die Papstwahl erst dann vollzogen, wenn das Volk von Rom dem neuen Papst per
Akklamation zugestimmt hat. Daß die Bischöfe heute nicht mehr gewählt werden, wird durch die gesetzgebenden
Bischöfe verhindert. Aber nichts spricht dagegen, daß das wieder eingeführt werden kann. Was also ist
daran intrigant, wenn Lech W. seine Meinung zur Bischofsernennung äußert? Ihr habt einfach keine Ahnung
von Kirche und nennt euch „katholische Nachrichten“. Ein Treppenwitz.
Der Schaden der durch das sich abschneiden (secare) der Protestanten geschah war wohl weit größer als
durch die Trennung der Piusbruderschaft. Die Sekte der Protestanten befindet sich übrigens erheblich
weiter vom Stamm weg als die Piusbruderschaft, wenn diese überhaupt vom Stamm getrennt ist.
Es ist eine Vertrauenssache Das Vertrauen muß sich die Pius-Sekte erst noch erarbeiten. Durch den Verrat
des Lefebrve enstand der Kirche ein immenser Schaden Was den Begriff Sekte angeht: Protestanten kann man
aufgrund ihrer Zahl schwerlich als Sekte bezeichnen
@ hbr Sie messen ganz klar mit zweierlei Maß, zum einen sollten sie die Protestanten auch Sektierer nennen
und zum anderen ist das Motu Proprio gekommen damit er den NOM der leider oft entartet ist wieder zu befruchten.
Sie schließen doch auch eine Zusammenarbeit mit der Bruderschaft an unproblematischen Stellen aus. Ich
finde sie messen da ganz klar mit zweierlei Maß.
@Sozialkathole Eine Rückführung der Protestanten kann natürlich nur dann erfolgen, wenn sie dem Papst
den Gehorsam schwören. Dies gebietet schon die dogmatische Lage. Dies schließt aber eine Zusammenarbeit
in unproblematischen Bereichen mit den Protestanten nicht aus. Was die Lefebvre-Sekte angeht, hat der
heilige Vater mit dem Motu Proprio wirklich das für ihn mögliche getan. Nun ist es an den Sektierern,
umzukehren.
Gläserner Sarg Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, eine Entscheidung, was mit dem Leichnam geschehe,
werde erst nach einer Seligsprechung Johannes Pauls fallen. Vorher seien solche Diskussionen „absolut
verfrüht“. Und dass dann Johannes Paul II. sein Herz entnommen wird, ist wohl kaum vorstellbar. Zumindest
soll Papst Benedikt nach dem Tod seines Vorgängers gesagt haben, ein derartiges Verfahren sei wohl nicht
mehr zeitgemäß. Wir werden es abwarten müssen. Nur langfristig eine andere Lösung für den Ruheort
von Johannes Paul II. zu suchen als die Bestehende scheint schon sinnvoll, wenn die Pilger- und Besucherströme
anhalten. Aber bis zum Abschluss des Verfahrens ist ja noch Zeit, schaun wir mal.
@ Hbr Ich bezweifle nicht, dass es in der Kirche einige wenige Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Nichtsdestotrotz
kann eineEine Einheit mit der katholischen Kirche nur entstehen, wenn man demütig ohne Vorbedingungen
wieder den Gehorsam gegenüber Rom schwört. Man darf nicht vergessen, dass die Lefebvre-Sekte die Abspaltung
ist, während die Kirche direkt auf den Herrn zurückschauen kann. Das gilt aber nur für die Piusbruderschaft,
nicht wahr? Denn Protestanten muss man ja schließlich selbst demütig begegnen und sich auf sie hin ändern
und ausrichten.
@sozialkathole Da müsste sich die Amtskirche aber auch gewaltig ändern, denn die sind bestimmt nicht
nur gut und bedürfen auch größtenteils einer Bekehrung. Ich bezweifle nicht, dass es in der Kirche
einige wenige Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Nichtsdestotrotz kann eineEine Einheit mit der katholischen
Kirche nur entstehen, wenn man demütig ohne Vorbedingungen wieder den Gehorsam gegenüber Rom schwört.
Man darf nicht vergessen, dass die Lefebvre-Sekte die Abspaltung ist, während die Kirche direkt auf den
Herrn zurückschauen kann.
#6 Pascal123 09:45:28 | Donnerstag, 10. April 2008
@Alois Ja ja der CIA ist überall. Wie wenig Intellekt muss man haben das man nicht selber denkt sondern
nur dumme Verschwörungstheorien nachplappert. Wie kommt man auf so einen Scheiß. Lech Walesa CIA Agent,
kennen Sie die Gehaltsliste?? Wenn ja dürften Sie das nicht Preisgeben, das aufdecken von Agent des CIA
ist ein schweres Verbrechen in den USA, da der Server dieser Seite in den USA steht ist auch das Verfolgungsfähig.
Ich wäre mit solchen Vorwürfen vorsichtig, nicht das Sie nachher nachts aus dem Bett gezerrt und nach
Rumänien gebracht und dort vom CIA gefoltert werden. Das will ja schliesslich keiner.
Mons. Fellay wird 50 Da kann man nur beten, dass dieser „Bischof“ und mit ihm vielleicht sogar die ganze
Lefebvre-Sekte wieder in die Einheit mit der universellen römisch-katholischen Kirche zurückkehrt
#3 Alois Bischof 09:17:50 | Donnerstag, 10. April 2008
Gazeta Wyborcza ist eine Freimaurer- und somit Hetzzeitung der Axel-Springer-Gruppe die auch in Polen
ihr Unwesen treibt. Lech Walesa ist wiederum ein „konservativer“ CIA-Agent, dazu auch gut bezahlt. Und
„Gdansk“ heißt bei uns immer noch Danzig.
#1 thaumaturgos 08:24:50 | Donnerstag, 10. April 2008
feiert … fellay auch den jahrestag seiner exkommunikation … ich würd ihm grad einglückwunschschreiben
schicken. vielleicht kapiert rom ja einmal, dass er wie andere (küng und konsorten) endgültig ausgeschlossen
gehören. unter pius den xten wäre er sicher nicht mehr inmitten der kirche …