Ob man darf oder nicht darf, kann in verschrobenen vier Seiten oder in einem einzigen Satz gesagt werden. Das bittere Ende der bischöflichen Manipulationen an der katholischen Glaubens- und Sittenlehre.
(kreuz.net) Hw. Albert Schechter (63) leitet die Pfarrei Sankt Anna in Ranstadt in Oberhessen. Die 5.000-Seelen-Gemeinde
gehört zum Bistum Mainz.
Im Schriftenstand des Geistlichen liegt auch ein Hirtenwort des emeritierten
Bischofs von Limburg, Mons. Franz Kamphaus (76), aus dem Jahre 1994 auf. Es steht unter dem Titel „Von
der Kommunion ausgeschlossen??“.
Mons. Kamphaus benützt darin die bekannte nachkonziliäre Rhetorik,
um in Todsünde lebende, wiederverheiratete Geschiedene dazu zu ermuntern, „auf ihr Gewissen zu hören“
und ungebeichtet und unbereut die Heilige Kommunion zu empfangen.
Er weist auf den „nach wie vor sehr
bedenkenswerten“ Brief der Bischöfe der Oberrheinischen Kirchenprovinz aus dem Jahr 1993. Das Schreiben
wurde von den späteren Kardinälen Karl Lehmann und Walter Kasper sowie vom damaligen Erzbischof von
Freiburg, Mons. Oskar Saier († 2008), unterschrieben.
Seinem Jubel für die drei Bischöfe läßt Mons.
Kamphaus Tadel für die Antwort der Glaubenskongregation unter dem damaligen Präfekten, Joseph Kardinal
Ratzinger, folgen: „Die Kongregation für die Glaubenslehre hat in den vergangenen Tagen darauf geantwortet.
Das römische Dokument beantwortet nicht nur alle Fragen, es wirft neue Fragen auf.“
Einleitend bekräftigt
Bischof Kamphaus mit eindeutigen, kompromißlosen Formulierungen das klare Jesuswort von der Unauflöslichkeit
der Ehe – und stellt es sogleich in Frage: „Kann es im Einzelfall doch Ausnahmen geben?“
Mons. Kamphaus
weist noch darauf hin, daß die Berufung auf das Gewissen heute vielfach gewissenlos sei. Die Stimme des
Gewissens sei auch in der Bibel und Tradition der Kirche hörbar.
Doch dann benützt er die üblichen
theologischen Hasensprünge, um auch das Gegenteil zu sagen: Es sei „beste katholische Tradition“, daß
der einzelne Gläubige „nach reiflicher Prüfung seines an den Normen orientierten Gewissens auch zu einem
vom Lehramt abweichenden Urteil“ kommen könne.
Im weiteren wird klar, daß die Aussagen von Bischof
Kamphaus über Jesusworte, gewissensloses Gewissen, Evangelium und Tradition Wortmüll und Alibi-Übung
waren.
Nachdem er – sogar mit Berufung auf den Heiligen Thomas von Aquin – dem Relativismus das Wort
geredet hat, kommt Mons. Kamphaus zur Sache: „Ist eine Gewissensentscheidung nicht auch dann zu respektieren,
wenn ein Katholik, der in einer kirchlich ungültigen Ehe lebt, die heilige Kommunion empfängt?“
Er
weist auch auf die – unmoralische und unbiblische – Ehescheidungspraxis der Orthodoxen hin.
Dann fällt
dem Bischof noch ein politisches Argument ein: Nichtkatholiken sei es schon lange erlaubt unter gewissen
Umständen die Kommunion zu empfangen. Geschiedene und wiederverheiratete Katholiken sollten aber beim
Kommunionempfang nicht schlechter gestellt werden als diese.
Nachdem der Bischof seine glatte Lösung
serviert hat, heuchelt er, „daß es dort, wo Menschen scheitern keine glatten Lösungen“ gebe.
Pfarrer
Schechter beweist, daß er die bischöflichen Verdrehungen ohne Wenn und Aber verstanden hat. Am Ende
des in seinem Schriftenstand ausgelegten Hirtenwortes hat er selber hinzugefügt:
„In diesem Sinne sind
in unserer Pfarrgemeinde wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion eingeladen!“
Die ursprüngliche
Datumsangabe des Dokumentes „Advent 1994“ hat er handschriftlich mit „Advent 1994/2007“ ergänzt und mit
seinem Namen unterschrieben.
Nachdem Bischof Kamphaus lange genug mit dem Finger herumgefuchtelt hat,
muß er plötzlich feststellen, daß er ohne Arm dasteht.
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@clarissa: Ich würde in einem der rechtgläubigen Katechismen bzw. im Dogmatikbuch des Dr. Ludwig Ott
nachschlagen. Das Paulinische Privileg – die Unzuchtsklausel Christi – erlaubt die Scheidung der Naturehe.
Das Petrinisches Privileg bezieht sich auf sexuell unvollzogene, gültig geschlossene sakramentale Ehen,
wenn ich das recht verstanden habe. Demzufolge hätte auch die Ehe zwischen der jetzigen Himmelskaiserin
und Ihrem damaligen Gemahl auf Erden gelöst werden können (jetzt ist die Ehe ja gelöst, seit dem fysischen
Tod eines der Ehepartners [des hl. Josef, unseres Vaters und Himmelsschutzherrn]). Sofern Sie das mit
dem Petrinischen Privileg meinen.
Na, das ham’s aber schön gegooglet, mein lieber Rudollfuß, und schön, daß Sie anerkennen, daß die
Kirche nach dem petrinischen wie paulinischen Privileg gültige Ehen dem Bande nach scheidet. Dies begründeten
Sie damit, daß es sich dabei nicht um sakramentale Ehen handle, weil beide Partner ungetauft seien. Wie
aber, mein Lieber, verhält es sich wohl mit der unvollzogenen Ehe zweier Getaufter?
@clarissa: Die Ehe zwischen Ungetauften ist gültig geschlossen, aber noch nicht das Sakrament der Kirche.
Sofern sich einer der beiden ungetauften Ehepartner taufen läßt, und der andere Ehepartner ungetauft
bleibt, und sich weigert, die Ehe friedlich fortzusetzen, hat die Kirche aufgrund der Lehre des hl. Paulus
das Recht, die Aufwertung der Naturehe in das christliche Ehesakrament zu verweigern und die Naturehe
dem Bande nach tatsächlich aufzulösen, also die Naturehe zu scheiden. Das ist die Lehre der Kirche,
an die die Kirche aufgrund der Lehre des hl. Paulus und dessen neutestamentlichen Gemeindebriefen festhält.
Die Erklärung kann nur sein, daß die absolute Eheunauflöslichkeit nur unter den Angehörigen des Gottesvolkes
gilt, während die Naturehe unter Nichtangehörigen des Gottesvolkes im Falle der Aufnahme einer der beiden
Ehepartner in das Gottesvolk nicht unauflöslich im absoluten Sinne ist. Diese haben noch nicht kirchlich
geheiratet und fallen noch unter ein heidnisches Recht. Das ist Lehre der Kirche. Christus selbst nimmt
in seinem Ehescheidungsverbot „den Fall der Unzucht“ aus. Das kann nach kirchlicher Lehre nur bei der
Bekehrung und Taufe eines Ehepartners im Fall einer heidnischen Ehe gegeben sein. Andere Gründe gibt
es nach kirchlicher Lehre nicht. Alleine die jüdisch oder sakramental geschlossene Ehe ist also absolut
unauflöslich. Unter Heiden kann die Scheidung tatsächlich im Falle der Christwerdung eines Ehepartners
gestattet sein.
Nun, also Rudollfuß, naturrechtliche Ehen zwischen Ungetauften sind also gültig – es freut mich, daß
wir darüber immerhin schon einmal Einvernehmen herstellen konnten. Wie verhält es sich aber dann mit
dem dem paulinischen Privileg?
@clarissa: Nach Lehre der Kirche sind sie grundsätzlich gültig (unter den Voraussetzungen). Hast du
noch nicht ‘Den Grundriß der Dogmatik’ von Ludwig Ott gelesen?
Selbst gültig geschlossene Ehen werden von der Kirche gültig geschieden, Sie imbeziler Infant. Verfügte
ich über so wenig Ahnung wie Sie – ich prostitutierte es nicht noch in einem Internetforum!
Tja, Kristall, je später der Abend, desto geistloser Ihre Zuschriften. (Vielleicht sollten Sie das mit
dem Kiffen bei gleichzeitigem Saufen doch noch einmal überdenken, oder?)
Spannend, sehr spannend, … … daß wir hier staunend der Verkürbissung des Rudollfuß beiwohnen dürfen.
Geschlossene Ehen können, wie jeder Vertrag, nichtig sein, Sie Infant!
@Isi, dämonisch geleitet: Die katholische Lehre ist klar gegeben: Die Ehescheidung ist verboten. Jeder
Katholik hat das zu akzeptieren. Das ist unfehlbares Dogma. „Wer seine Frau aus der Ehe entläßt, und
eine andere heiratet, begeht Ehebruch“, lebt im Stand der Todsünde: Das ist die Wahrheit. Menschen im
Stand der Todsünde, dürfen nicht die Kommunion empfangen, ohne daß sie Gott beleidigen. Wer im Stand
der Todsünde kommuniziert, ißt sich das Gericht! Das ist die unveränderliche Lehre der Kirche! Niemand,
nicht einmal der Papst, kann diese Lehre ändern: Und erst recht kein Aufsatz des wirren Theologen Joseph
Ratzinger, der mittlerweile wieder im Dogma der Kirche steht und als solcher nun als rechtgläubiger Papst
amtiert. Kehrt um und glaubt an das Evangelium Christi! Oder ihr werdet alle in der Hölle landen! Ihre
Diskussion widerspricht dem unfehlbaren Dogma der Kirche. Revidieren Sie Ihren Irrtum und unterwerfen
Sie sich dem Dogma der Kirche!!
Unauflöslichkeit und Wiederheirat – nicht in jedem Fall ein Widerspruch Dieser Artikel hat mir nicht
gefallen. Statt sich einmal wirklich mit den Argumenten derjenigen auseinanderzusetzen, die für eine
differenzierte Betrachtung der wiederverheirateten Geschiedenen eintreten, wird mit Begriffen wie „Todsünde“
u.ä. die Gegenposition von vornherein diskreditiert. Dabei geht es aber gar nicht um Relativismus oder
um eine Ablehnung der katholischen Ehelehre oder gar der katholischen Sexualmoral. Papst Benedikt XVI.
hat sich bereits 1972 in einem Aufsatz zum Thema für eine differenzierte Beurteilung der wiederverheirateten
Geschiedenen ausgesprochen (Joseph Ratzinger, Zur Frage der Unauflöslichkeit der Ehe, in: Henrich/Eid
(Hrsg.), Ehe und Ehescheidung, 1972, S. 35 ff.). Ratzinger tritt darin für eine Kommunionzulassung wiederverheirateter
Geschiedener ein, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Er unterscheidet darin die Frage, ob jemand
die Lehre der Kirche über die Ehe anerkennt von der tatsächlichen Situation der Betroffenen und betont,
dass ersteres entscheidend ist. Ratzinger geht auch davon aus, dass es Notsituationen geben kann, die
durch die Anwendung der allgemeinen kirchenrechtlichen Regeln nicht richtig erfasst werden können. Vielleicht
macht dieser Hinweis deutlich, dass sich eine vertiefte Auseinanderseztung mit diesem Thema lohnt.
Ehescheidungspraxis der Othodoxie Diese Praxis ist weder unmoralisch noch unbiblisch. Das ergibt sich
aus der Formulierung des Konzils von Trient, das die orthodoxe Praxis ausdrücklich nicht verurteilt,
sondern diejenigen exkommuniziert, die die r.-k. Praxis für falsch erklären!
Homos sind besser Eltern! New York – Einer neuen Studie zufolge kümmern sich gleichgeschlechtliche Eltern
besser um die Schulausbildung ihrer Kindern als Hetero-Eltern. Das ist das Ergebnis einer Studie, die
vom Gay, Lesbian and Straight Education Network (GLSEN), dem Family Equality Council und der Gruppe Children
of Lesbians and Gays Everywhere (COLLAGE) erstellt wurde. 94 Prozent der Homo-Eltern haben demnach einen
Elternabend besucht, offiziellen Zahlen der US-Statistikbehörde sind es bei allen Eltern nur 77 Prozent.
Schwule und Lesben setzen sich auch eher in Schulprojekten als Freiwillige ein (67 Prozent zu 42 Prozent).
Des Weiteren stehen sie eher mit Lehrern in Kontakt. So haben 72 Prozent im letzten Jahr mindestens einen
Lehrer kontaktiert, um über die Zukunft ihres Kindes zu sprechen (bei allen Eltern: 27 Prozent. „Diese
Studie wirft Zweifel auf, dass verschiedene Arten von Familien in unserem Bildungssystem gleichberechtigt
aufgenommen werden“, erklärte GLSEN-Chef Kevin Jennings. „Schwul-lesbische Eltern setzen sich für die
Bildung ihrer Kinder ein, werden aber oft nicht von den Schulen akzeptiert. Des Weiteren werden ihre Kinder
oft gemobbt nur wegen dem Aufbau ihrer Familie“. Daher sei es wichtig, dass Schulen Anti-Mobbing-Programme
offensiv umsetzen, so der GLSEN. Der Studie zufolge gibt es in den USA sieben Millionen schwule und lesbische
Eltern mit schulpflichtigen Kindern.
Entsetzlich … es gewinnen hier wieder die Liberalisten die Oberhand, diese schrecklichen Modernisierer,
die hinter ihrem liberalistischen Gefasel nur ihre laszizifen Neigungen verstecken wollen. Nimmt denn
hier keiner mehr ernst, was die ehrenwerten Redakteure dieses ehrenwerten Forums veröffentlichen? Wird
denn alles lächerlich gemacht oder sogar als Satire auf die braven Konservativen gewertet? Versteckt
sich hier hinter jedem Schaf, das brav auf der Weide des Herrn grast, ein homoagressiver Wolf, der nur
darauf wartet, unsere Kinder und Enkel zu verführen? Gibt es denn niemanden mehr, dem der rechte Weg
unserer Kirche am Herzen liegt? Wird das hier zum Forum, wo man noch erfährt, in welchen Lustschuppen
sich die Sünder austoben? Gibt es von den Wölfen, die sich hier eingeschlichen haben, letztendlich noch
Hilfe bei der Unzucht? Haben sich hier möglicherweise die untreuen Levebristen und die Modernisten still
und heimlich verbündet, um der Hl. Kirche den Garaus zu machen? Mit solchen und vielen Fragen geht ein
schlichter, aber braver Katholik in das, was die heidnische Öffentlichkeit Wochenende, wir aber Tag des
Herrn nennen. Samstag zur Beichte, Sonntag zum Opfermahle, vielleicht auf der Kupfergasse. Jawoll!
#43 timpressum † 00:41:07 | Freitag, 11. April 2008
Ist doch eh völlig unlogisch Fall 1: Ein staatlich, aber nicht kirchlich getrauter Lehrer muss, wenn
er in einer katholischen Schule arbeiten will, kirchlich heiraten, weil er sonst „in wilder Ehe“, also
in „Sünde“ lebt. –> die staatliche Ehe wird nicht anerkannt Fall 2: Ein staatlich und kirchlich getrauter
Lehrer, der geschieden ist, und staatlich wieder heiratet, wird entlassen, weil er nun wieder in „Sünde“
lebt, da er ja nun laut des dictums der Unauflöslichkeit der Ehe, mit zwei Frauen gleichzeitig verheiratet
ist. –> die staatliche Ehe wird anerkannt Irgendwie machts vielen Katholen Spass immer schnell „Sünde“
zu kreischen, weils anscheinend nicht genug Hostien auf dieser Erde gibt. Nur gut, daß Gott da nicht
so knauserig ist!
#42 Regina 1961 21:38:28 | Donnerstag, 10. April 2008
@Huldreich Vielen Dank für die Blumen. Aber diesen Ton hier bin ich gewöhnt. Er macht mir nicht viel
aus, weil ich weiß, daß der „da Oben“ sich über diese ganze Farce hier doch sicher halb tot lacht.
Im ernst. Ich stehe hier zu jedem Wort, das ich schreibe. Mir tun die Leute leid, die sich nur an dieses
schwarz-weis Gemalte halten. Und Gott hat diese Welt bunt gemacht. Und wenn er uns dann schon aus dem
Paradies rausgeschmissen hat, weil der Adam sich aufgrund der bösen bösen Eva am Baum der Erkenntnis
genüßlich getan hat, bitteschön, dann können wir doch auch weiter nach der Wahrheit suchen. Gottes
Liebe ist unendlich viel größer als daß, was tradis und Konsorten draus machen. Da bin ich mir unendlich
sicher. LG Regina1961
#41 Benedikt 20:11:50 | Donnerstag, 10. April 2008
Bitte? Nachdem der Bischof seine glatte Lösung serviert hat, heuchelt er, „daß es dort, wo Menschen
scheitern keine glatten Lösungen“ gebe. Wo ist das denn geheuchelt? Das ist eine Binsenweisheit! Wenn
die Kirche für einen Gescheiterten nur noch einen CIC Paragraphen anzubieten hätte, dann wäre sie auch
gescheitert.
#40 Huldreich 19:51:24 | Donnerstag, 10. April 2008
@regina1961 Es ist so wohltuend, hier auch mal eine Meinung zu lesen, bei der man das Gefühl hat, dahinter
steckt ein denkender und mündiger Christ! Man kann die Welt halt nun mal nicht in schwarz und weiß oder
in Gut und Böse aufteilen. Diese dualistische Weltsicht hat das Christentum zum Glück längst überwunden.
Beim Durchlesen so mancher Stellungnahmen ist sehr viel Angst erkennbar, Angst davor, etwas „falsch“ zu
machen, Angst vor der Freiheit, die notwendig ist, um auf Gottes Liebe frei antworten zu können. Ich
bin überzeugt, daß Gott uns einmal nicht daran beurteilen wird, ob wir dieses oder jenes Gebot strikt
eingehalten haben, sondern daran, wie wir es mit der Liebe gehalten haben, mit der Gottes- und Nächstenliebe.
Und da glaub ich wird es große Überraschungen geben! Man beachte mal, mit welcher Aggression hier teilweise
formuliert wird! Ich bin entsetzt und traurig…
@ Regina 1961 Mein Lieber, so einfach, wie Sie es sich machen, und auch unsere geliebte Mutter Kirche,
so einfach ist es im wirklichen Leben nun mal nicht. Und wissen Sie, wer das am besten verstanden hat:
Jesus, der Christus. leider hast du Christus überhaupt nicht verstanden. Mit Deiner üblichen und, für
die nachkonziliare Kirche, typischen Gejammerrhetorik, machst Du aus Gottes Wort menschliches Geschwätz.
@ Sozialkatholisch F S M www.venganza.info/ So. Damit Sie nicht dumm sterben. Wissen Sie, was der Sinn
und Zweck dieser ganzen neu ausgedachten Religionen ist? Und nein, es ist nicht deren Sinn, sich über
die Glaubensvorstellungen von anderen Religionen lustig zu machen! Der Sinn der Kirche des FSM oder der
Kirche des URE de.wikipedia.org/…rosafarbenes_Einhorn ist, euch Christen, Muslimen etc vor Augen zu
führen, wie absurd uns Atheisten euer Glaube vorkommt. Wenn Sie sich das Evangelium des FSM durchlesen,
werden Sie wahrscheinlich nur sagen: Unsinn, Blödsinn, Schmarrn. Und genauso gehts uns Atheisten, wenn
wir uns Ihre Glaubensvorstellungen durchlesen. Die Früchte der von dir favorisierten „Gesellschaft“ treten
ja immer mehr zu Tage und es könnte sein das sie bald überall nur heulen und Zähneknirschen hervorbringen.
Die von mir favorisierte Gesellschaft ist noch nicht da. Die relativ freie Liebe gibts nun erst seit ca.
40 Jahren – die Gesellschaft ist noch dabei, sich neu zu ordnen. Auf der einen Seite stehen immer noch
die, die die unfreie Liebe leben und wollen (so wie Sie, SK), dann gibts die, für die der Spruch gilt:
„Wer zweimal mit derselben pennt gehört schon zum Establishment!“ und dann gibts die, die sich in der
Mitte bewegen. So wie ich zum Beispiel. Die Gesellschaft wird vermutlich irgendwann die goldene Mitte
präferieren. Aber bis sich das eingependelt hat, wird noch etwas Zeit ins Land gehen. 40 Jahre… was
ist das schon?
#37 Regina 1961 16:08:03 | Donnerstag, 10. April 2008
@aufrechterkatholik Mein Lieber, so einfach, wie Sie es sich machen, und auch unsere geliebte Mutter Kirche,
so einfach ist es im wirklichen Leben nun mal nicht. Und wissen Sie, wer das am besten verstanden hat:
Jesus, der Christus. Im Übrigen: Nein, ich bin kein verirrtes Schaf. Ich bin gläubige Katholikin, ja
sogar begeistert von der Kirche, wage aber, zu denken und meinem Denken Ausdruck zu geben. Sollte ich
mich irren, mich hält ja einer in seiner Hand. Sooooo tief kann ich gar nicht fallen alsdaß es für
mich keine Rettung gäbe Regina1961
@regina61 Oh, wir fürchten, dass auch Sie zu den verirrten Schafen gehören. Also: Die hl. Kirche hat
die Trennung von zerrütteten Ehen immer ermöglicht, hat nie Mann und Frau unbarmherzig aneinandergekettet
und im fürbittenden Gebet häufiger ihrer gedacht. Die Sünde beginnt doch erst mit der Wiederheirat
und den Übeleien, die dann gemacht werden! Wie es die Kirche immer wieder der Lehre des Herrn entnommen
hat. Was dann geschieht, ist Sünde, Sünde und wieder Sünde. Es wäre besser gewesen, das sechste Gebot
an die erste Stelle zu setzen. Das muss man in aller Klarheit, ohne Angst vor Repressalien von den neumodernen
Hedonisten sagen. Dieser Mut fehlt den sogenannten Hirten oft. Diese geben sich liberalistisch und passen
sich dem Zeitgeiste an, immer unter Erwähnung des Konzils, das damit misslich ausgelegt wird. Ja, wir
wissen auch, wieviel Kummer und Not es in Ehen gibt. Manches aber sollte doch auch im Blick auf die Leiden
des Herrn ertragen werden, um er der hl. Kirche bzw. ihrem leider etwas dürftig gewordenen Gnadenschatze
aufzuopfern, und das sollten Sie auch mal begreifen, bevor Sie mich hier aller möglichen Unmöglichkeiten
zichtigen, es kommt noch so weit, dass ich für Sie genau für den unzüchtigen Schreiber ohnenamen beten
muss, jawoll!
@ Kurt Und Grundlage dieser Tradition ist besagtes Buch. Für Protestanten vielleicht, für einen Katholiken
ist die hl. Schrift aber mit der christlichen Tradition gleichwertig auf einer Stufe. Genau! Und dass
Du nichts auf das FSM – FSM kenn ich nicht, was ist das? Die 2000 (und mehr, wenn man das AT miteinbezieht)
Geschichte des Christentums ist eine Geschichte des Fehlens von Erfahrungen – „es steht hier und die Kirche
sagt das und schluss!“ – da gabs keine Erfahrungen. Die Früchte der von dir favorisierten „Gesellschaft“
treten ja immer mehr zu Tage und es könnte sein das sie bald überall nur heulen und Zähneknirschen
hervorbringen.
KREUZ.NET trägt seinen Namen wirklich zu Recht … … und zwar weil hier Christus täglich neu in seinen
geschmähten Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird. Liebe kreuz.net-Redakteure! Der Blick des Gekreuzigten
in Eurer Titelzeile treffe Euch täglich wie er auch die Henker auf Golgata traf.
@ Sozi Das steht nicht nur in einem Buch sondern ist eine Grundlage der christlichen Tradition. Und Grundlage
dieser Tradition ist besagtes Buch. Wenn du nichts auf Gott und seine Kirche gibst ändert das aber nichts
daran das es ihn gibt und er auch von dir einmal Rechenschaft fordert. Genau! Und dass Du nichts auf das
FSM – mögen seine nudeligen Anhängsel nie vertrocknen! – gibst, ändert auch nichts daran, dass es existiert.
und schiebst Erfahrungen von Tausenden Jahren selbstherrlich beiseite. Erfahrungen?? Was denn bitte für
„Erfahrungen“?? Meinen Sie, Paulus hätte mit der freien Liebe irgendwelche „Erfahrungen“ gemacht, als
er seine Pamphlete schrieb? Die 2000 (und mehr, wenn man das AT miteinbezieht) Geschichte des Christentums
ist eine Geschichte des Fehlens von Erfahrungen – „es steht hier und die Kirche sagt das und schluss!“ –
da gabs keine Erfahrungen.
@ Kurt Das steht nicht nur in einem Buch sondern ist eine Grundlage der christlichen Tradition. Das Modell
freie Liebe mit jedem der will wann und wo immer, führt zu nichts gutem. Wenn du nichts auf Gott und
seine Kirche gibst ändert das aber nichts daran das es ihn gibt und er auch von dir einmal Rechenschaft
fordert. Rationale Argumente sind für dich doch nur Argumente die du mit deiner eigenen Ratio fassen
willst und schiebst Erfahrungen von Tausenden Jahren selbstherrlich beiseite.
#31 Regina 1961 15:03:29 | Donnerstag, 10. April 2008
@aufrechterkatholik Mein Gott, machen Sie es sich einfach! Was ist mit der Frau, die jahrelang von ihrem
Ehemann geprügelt wird? Was ist mit dem Vater von 3 Kindern, dessen Frau ihn wegen irgendwelcher Selbstverwirklichungsideen
verläßt? Von Heute auf Morgen? Das Leben muß für Sie herrlich einfach sein. Nur weiter so. Bei vielen
Menschen ist das aber nicht so. Und das sind nicht alles gewissenlose Ignoranten, denen der Glaube und
die Kirche egal sind. Viele Mensche ringen jahrelang mit der Entscheidung, sich wieder zu verheiraten.
Aber das sehen Sie ja nicht. Sie werden mir in Ihrem nächsten Posting wieder Modernismus, Verweichlichung
und Liberalismus vorwerfen. Ich werfe Ihnen Unmenschlichkeit, Intolleranz und Unchristlichkeit vor! Regina1961
@ Sozi Gott hat seiner Kirche so unmissverständlich mitgeteilt das die Geschlechtlichkeit in die Ehe
gehört das sogar die meisten der vielen christlichen Sekten das so sehen. Dass ich nichts auf „Gott und
seine Kirche“ gebe, Sozi, sollte selbst Ihnen mittlerweile aufgefallen sein. Das einzige was zählt sind
rationale Argumente. Dass etwas in einem Buch steht, ist kein rationales Argument – und schon gleich gar
nicht, wenn aus diesem Buch nur selektiv noch geltende Gesetze ausgewählt werden. Das beste ist eine
Frau länger zu kennen ehe man (sie heiratet und) mit ihr ins Bett geht. Mit anderen Worten Sozi: Sie
haben nicht überprüft, ob Ihre Frau damals schon in einer Beziehung lebte, sondern haben ihr vertraut
und einfach geglaubt. Schön. genauso mach ichs auch.
@ Kurt Das beste ist eine Frau länger zu kennen ehe man (sie heiratet und) mit ihr ins Bett geht. Möööp!
Meine Lebensweise ist nicht mit Ihrem Willen zu vereinbaren, das mag so sein. Gott hat seiner Kirche so
unmissverständlich mitgeteilt das die Geschlechtlichkeit in die Ehe gehört das sogar die meisten der
vielen christlichen Sekten das so sehen. Aber Sie sind nicht „göttlich“… oder doch, O großer Matumba
Sozi? In jedem steckt etwas göttliches Kurt, sogar in dir. Matumba war das nicht dies komische Wildschwein?
Sozialkatholisch Du machst es dir aber ganz schön einfach Kurt. Mal so nebenbei, Sozi: Als Sie Ihre Frau
kennengelernt haben – was genau haben Sie da gemacht, um ganz sicher zu sein, dass sie nicht schon verbändelt
(z.B. verlobt) mit einem anderen war? Und andersrum: Hat Ihre Frau das bei Ihnen „überprüft“ oder hat
sie Ihnen vielleicht einfach vertraut und Ihnen geglaubt? Nein, einsehen das ihre Lebensweise nicht mit
dem göttlichen Willen zu vereinbaren ist, sich eine nette Lebenspartnerin suchen und heiraten. Möööp!
Meine Lebensweise ist nicht mit Ihrem Willen zu vereinbaren, das mag so sein. Aber Sie sind nicht „göttlich“…
oder doch, O großer Matumba Sozi?
#27 ExBochumer † 14:15:39 | Donnerstag, 10. April 2008
Kamphaus ist das eine … … das Andere ist jedoch die permanente Kirchenzerstörung, die tagtäglich
in vielen Pfarreien geschieht. Das beschriebene Beispiel dieser Pfarrei, die geschiedene Wiederverheiratete
zum Kommunionempfang willkommenheißt, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Zerstörung des katholischen
Eheverständnisses ist nur der Anfang. Fortgesetzt, verwischt und verdunkelt wird das durch diverse Homo-Kardinäle
oder „lasche“ Bischöfe sowie katholische Priester, die das Prädikat „römisch-katholisch“ nicht mehr
verdienen. Satan ist eingedrungen, Satan wirkt und Satan zerstört. Somit sind viele Kardinäle, Bischöfe
und Priester Satansdiener der ersten Kategorie. Man merke jedoch an: Christus vincit – und nicht irgendwelche
medien“geile“ Kardinäle, Bischöfe und insbesondere Priester.
@ Kurt So ein Unfug! Nein, das ist kein Unfug sondern ein gesellschaftliches Problem von rasand zunehmenden
Egomanen. Also Sozi: Wenn eine Frau nicht sagt, dass sie verheiratet/verbändelt ist, dann ist das nunmal
nicht mein Problem. Du machst es dir aber ganz schön einfach Kurt. Soll man, wie Sie schrieben, einen
Detektiv auf eine Frau ansetzen, die man abends in der Kneipe kennengelernt hat?? Nein, einsehen das ihre
Lebensweise nicht mit dem göttlichen Willen zu vereinbaren ist, sich eine nette Lebenspartnerin suchen
und heiraten.
Sozi: Unfug! Nein, das Problem ist das die denBegriff liebe auf das geschlechtliche reduzierst und der
gnadenlosen Sexualisierung damit hilfst sich noch mehr auszubreiten. So ein Unfug! Natürlich, vorher
große Reden schwingen von ehrenvollen niemals verheiratete und niemals welche in anderer Partnerschaft
und dann sich auf die Aussage der Frau beschränken oder danach nachfragen. Also Sozi: Wenn eine Frau
nicht sagt, dass sie verheiratet/verbändelt ist, dann ist das nunmal nicht mein Problem. Dann hat sie
sich innerlich wahrscheinlich auch schon getrennt und liebt ihren Mann nicht. Auf was als die aussage
der Frau soll ich mich denn bitte sonst verlassen? Soll man, wie Sie schrieben, einen Detektiv auf eine
Frau ansetzen, die man abends in der Kneipe kennengelernt hat?? Gehts noch?
@ Kurt DAS ist genau Ihr Problem, Sozi: Sie wollen den Begriff Liebe genau festgelegt haben auf Ihre Linie.
Dumm für Sie, dass das niemanden mehr interessiert. Nein, das Problem ist das die den Begriff liebe auf
das geschlechtliche reduzierst und der gnadenlosen Sexualisierung damit hilfst sich noch mehr auszubreiten.
Natürlich kann ich es nicht „prüfen“, das muss die Frau, wenn ich sie nicht irgendwie kenne, schon selber
sagen. Natürlich, vorher große Reden schwingen von ehrenvollen niemals verheiratete und niemals welche
in anderer Partnerschaft und dann sich auf die Aussage der Frau beschränken oder danach nachfragen.
@ Sozi hast du geliebt, das bedeutet du liebst sie nicht mehr, oder bist du etwa einen völlig verkehrten
Liebesbegriff auf den leim gegangen. DAS ist genau Ihr Problem, Sozi: Sie wollen den Begriff Liebe genau
festgelegt haben auf Ihre Linie. Dumm für Sie, dass das niemanden mehr interessiert. Wie überprüfst
du eigentlich ob deine vielen Frauen nicht verheiratet sind? Viele Frauen? Naja… ist 5 „viel“? Ich glaube
nicht. Natürlich kann ich es nicht „prüfen“, das muss die Frau, wenn ich sie nicht irgendwie kenne,
schon selber sagen. Tut sie es nicht und hat auch keinen Ehering an, dann kann ich es natürlich nicht
wissen. Aber in dem Moment, wenn sie sagt, dass sie einen festen Freund habe oder verheiratet sei, ists
für mich bisher immer gegessen gewesen.
Recht so Auch wenn Msgr. Kamphaus im Ruhestande weilt, ist es nach wie vor wichtig, auf seine von immer
wieder grenzwertigen Aufmüpfigkeiten geprägte Amtszeit hinzuweisen. An anderer Stelle haben wir bereits
auf die unbedingte Bedingung bedingungslosen Gehorsams hingewiesen, der hat dem Bischof meiner Meinung
nach manchmal gefehlt. Nein nein, was wir brauchen, ist das klare, eindeutige, unmißverständliche Wort,
was Sünde ist und was nicht. Orientierung für die einfachen Gläubigen, Klarheit der Theologie, genaue
Vorgaben und vor allem eine eindeutige Stellungnahme gegen das wilde Herumsexualisieren der modernistischen
Scheinchristen! Jawoll!
Ja Kurt hast du geliebt, das bedeutet du liebst sie nicht mehr, oder bist du etwa einen völlig verkehrten
Liebesbegriff auf den leim gegangen. Wie überprüfst du eigentlich ob deine vielen Frauen nicht verheiratet
sind? Setzt du ihnen schon Tage vorher einen Dedektiv auf den Hals?
@ Sozialkatholisch: Nicht nur das! nimmst du wenigstens noch Rücksicht auf verheiratete Frauen? Nicht
nur das, Sozi! Ich grabe keine Frauen an, bei denen mir bekannt ist, dass sie feste Partner haben – ob
die nun verheiratet sind oder „nur“ in einer „eheähnlichen Gemeinschaft“ leben, ist dabei völlig Wurst.
Denn das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ ist sinnvoll, denn es führt zu Hader und Hass. Ja ich finde
es nicht gut das du unverheiratet mehrere Geschlechtspartner ausprobierst, „Ausprobierst“? gehts noch,
Sozi? Alle meine bisherigen Frauen habe ich geliebt – und sie mich. Von „ausprobieren“ kann also keine
Rede sein.
@ Kurt Meine Meinung sage ich eigentlich immer, die Formulierung gnadenlose Sexualisierung bringt die
Sache der wild umsich poppenden Teenies genau auf den Punkt. Ja ich finde es nicht gut das du unverheiratet
mehrere Geschlechtspartner ausprobierst, nimmst du wenigstens noch Rücksicht auf verheiratete Frauen?
@ Sozialkatholisch: Deine Meinung Was ich von Dir hören will, ist deine Meinung. Und überhaupt: Was
ist das wieder für eine dolle Formulierung: „gnadenlose Sexualisierung“…?! Ich finds nicht so schön,
dass „Sex sells“ leider immer noch als Wahrheit angenommen wird und beinahe ALLES, also auch Waschmittel,
mit sexy Damen beworben wird. Vieles in unserer Gesellschaft geht mir in punkto Sexualisierung auch auf
den Keks. AAAABER: Ich finds gut (und schön), dass ich (und alle anderen Menschen) nicht erst heiraten
müssen, um die schönste Nebensache der Welt ausüben zu dürfen. Auch finde ich es super, dass sich
niemand mehr vorschreiben lässt, WIE genau er Sex hat (a tergo, Missionarsstellung, Cunnilingus…),
noch wann und zu welchem Zweck.
Nonnen, Aleph… Und was würden dann auch die Nonnen machen, die durch die Hostienbäckerei ihren Lebensunterhalt
verdienen. Dann gäbe es ja Hosten im Überfluss. Die könnten dann das gute Korn was sie zu trockenen,
klebrigen Hostien verhunzen, lieber in der Klostereigenen Brauerei in heiliges Bier umwandeln. Lässt
sich auch mehr Kohle mit machen. Aber was red ich da! Nonnen gäbs dann ja auch keine mehr.
Hostienbäckerei Und was würden dann auch die Nonnen machen, die durch die Hostienbäckerei ihren Lebensunterhalt
verdienen. Dann gäbe es ja Hosten im Überfluss.
@ Aleph: ja, das wohl AUCH! Da wird, glaube ich, in allen Instanzen der älteren Herrschaften sehr gern
ein Auge zu gedrückt, wegen der schönen Erinnerungen…! Ich denk aber eher, dass es am schnöden Mammon
liegt, dass soallerlei toleriert wird. Beim Ausschluss von Kommunion (und somit einem quasi-Rauswurf aus
der Kirche) all der „unkeusch“ (also NORMAL) lebenden jungen Menschen und dem gleichzeitigen Ausschluss
aller Geschiedener und Wiederverheirateter – wer bliebe dann noch übrig? Kaum jemand – und, wenn man
ehrlich ist, nichtmal viele Priester.
Sozialkatholisch Mit „Unverheirateten“ meine ich den Grossteil der Jugendlichen und Twens, die weder verheiratet
sind noch waren, aber „durch alle Betten hüpfen“, wie man so schon sagt. Was ist mit denen? Früher galt,
dass die auch „Ehe brechen“. Dürften die dann Ihrer Meinung nach auch nicht an der Kommunion teilnehmen?
Unfug „um in Todsünde lebende, wiederverheiratete Geschiedene dazu zu ermuntern, „auf ihr Gewissen zu
hören“ und ungebeichtet und unbereut die Heilige Kommunion zu empfangen“ Es ist eine Meisterleisung,
so viel Unfug in ein solche kurzen Satz zu bringen. Da erspart man sich jede Reaktion.
#6 Huldreich 12:50:43 | Donnerstag, 10. April 2008
Kamphaus handelt christlich Man möge sich hüten, ein Urteil über geschiedene Wiederverheiratete abzugeben!
Niemand kennt deren Motive und keiner wird sich zum Spaß scheiden lassen. Die Aussage, jene Personen
stünden in der Todsünde ist eine Anmaßung. Wer das sagt, sollte aber auch mal genau definieren, was
denn überhaupt eine Todsünde ist. Es prüfe zuerst einmal jeder selbst seine eigenen Sünden. Vielleicht
stößt man da – mit entsprechender Aufrichtigkeit – an so manche sündhafte Gewohnheit, die einem selber
und unserer christlichen Glaubensgemeinschaft mehr Schaden zufügt als wenn ein Wiederverheirateter zur
Kommunion geht. Das eigene Gewissen ist und bleibt die letzte Instanz! Wo bleibt da eigentlich die Barmherzigkeit,
die Jesus von uns an aller erster Stelle einfordert? Und außerdem: Richte nicht, damit auch du nicht
gerichtet wirst!
#5 Florian Geyer 12:42:48 | Donnerstag, 10. April 2008
Aspergil Sozialkatholisch liegt im Recht ! Der Christ muss sich in der Gemeinde als vorbildlch zeigen
da sonst die ganze Gemeinde vergiftet wird. Ein Bsp: Einer nimmt die Gebote auf sich indem er mit sich
schwer ringt und Entbehrungen vollbringt, während ein anderer eine alles locker quasi „is eh wurscht“
Mentalität an den Tag legt. Sowas erzeugt böses Blut und funktioniert nicht. Deshalb haben die Väter
solche immer ausgeschlossen.
Lange rede kurzer Sinn Wiederverheiratete und geschiedene versündigen sich nicht nur Gott gegenüber
sondern auch sich selbst und der Gemeinde gegenüber. Sie ermutigen besonders beim Kommuniongang andere
klar auch diesen unseligen Weg zu gehen und beim kleinsten Sturm oder Krankheit des Ehepartners ihn zu
verlassen.