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Freitag, 11. April 2008 08:06
kreuzmeldungen
Neue Ernennungen + Kardinal gestorben + Völlig sinnlos + Statutenlose Bewegung + Keine Alte Karfreitagsliturgie im ganzen Erzbistum
Benedikt XVI. in Brasilien.
Benedikt XVI. in Brasilien.
Neue Ernennungen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern Donnerstag sechs neue Berater für den vatikanischen Einheitsrat ernannt. Es handelt sich unter anderem um den Salzburger Professor für Kirchengeschichte und Patrologie, Dietmar Winkler, und die frühere Generalsekretärin des Hilfswerks ‘Kirche in Not’, Antonia Willemsen. Außerdem berief der Papst den Pallottinerpater George Augustin. Er lehrt an der Ordenshochschule Vallendar im Landkreis Mayen-Koblenz Dogmatik und ist Direktor des dort ansässigen ‘Kardinal Walter Kasper Instituts für Ökumene, Theologie und Spiritualität’.

Kardinal gestorben

Mexiko. Der emeritierte Erzbischof von Mexiko-City, Ernesto Kardinal Corripio Ahumada, starb am frühen Donnerstag morgen im Alter von 88 Jahren an Herzproblemen, Thrombose und Diabetes. Unter ihm wurden nach Jahrzehnten des Konflikts 1992 die diplomatischen Beziehungen zwischen dem antiklerikalen mexikanischen Regime und dem Vatikan wiederhergestellt. Als Papst Johannes Paul II. im Jahr 1979 Mexiko besuchte, erschien der Kardinal zu seiner Begrüßung auf dem Flughafen in bürgerlichen Kleidern, weil ein inzwischen abgeschafftes Gesetz ihm verbot, sich offen als Priester zu zeigen.

Völlig sinnlos

Italien. Der polemische Oberrabbiner von Rom, Riccardo Di Segni, hat in einem Interview für das Monatsmagazin ‘30 Giorni’ erklärt, warum er vorerst keinen Dialog mit der Kirche will. Juden könnten die Frage der Bekehrung nicht diskutieren: „In dem Moment, in dem wir Jesus Christus anerkennen, würden wir nicht länger Juden sein. Es gibt keinen Raum für Diskussion über dieses Thema, denn das wäre grundlegend sinnlos – zumindest aus unserer Sicht.“ Di Segni glaubt, daß der katholisch-jüdische Dialog in Anliegen wie Weltfriede oder Kampf gegen Armut funktionieren kann. In Fragen der letzten religiösen Identität schlage er jedoch fehl.

Statutenlose Bewegung

Vatikan. Der Sekretär des päpstlichen Laienrates und ehemalige Sekretär des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger, Bischof Josef Clemens, glaubt, daß die Statuten der internationalen Gemeinschaft ‘Neokatechumenaler Weg’ „nicht in kurzer Zeit“ anerkannt werden. Das berichtet die italienische Webseite ‘papanews.it’. Der Rat hatte die Statuten vorerst auf fünf Jahre anerkannt. Diese Zeitspanne hat vor mehreren Monaten geendet. Der Vatikan hat die Bewegung verschiedentlich ermahnt, ihre zum Teil seltsamen liturgischen Bräuche der katholischen Liturgie anzugleichen.

Neokatechumenaler WegNeokatechumenaler WegKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 8 Bildern zu starten.

Keine Alte Karfreitagsliturgie im ganzen Erzbistum

Kölner Stadtanzeiger: „Haben Sie am Karfreitag für die ‘Erleuchtung’ der Juden gebetet, wie es der vom Papst genehmigte Tridentinische Ritus vorsieht?“

Mons. Zollitsch: „Ich habe das gebetet, was in der ordentlichen liturgischen Form vorgesehen ist und hinter der ich voll stehe, weil ich sie theologisch für richtig halte: Die Juden sind ‘das Volk, zu dem Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat’. Er bewahre sie ‘in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluß sie führen will’. Die andere Formulierung mit der Bitte um die Erleuchtung wurde in unserer Erzdiözese in keinem einzigen Gottesdienst verwendet.“

Der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, am 9. April im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 129 Lesermeinungen:
Montag, 14. April 2008 19:14
Pro Germania sancta †: Das verbreitetste badische Bier dürfte wohl
das Rothaus– (manche sagen auch „Rothaut“- )Bier, bei dem der frühere baden-württembergische ZDU-Innenminister Thomas Schäuble eingestiegen ist, sein…!
Montag, 14. April 2008 19:08
iudex †: also ich…
…erleb die Badener (!) im alltäglichen Leben allem alkollollischen gegenüber sehr aufgeschlossen, wobei es wohl stimmt, dass die Auffassung, hier wäre das Bier erfunden worden, noch von niemandem vertreten worden ist – nicht mal von einem stockbesoffenen!
Montag, 14. April 2008 19:05
Pro Germania sancta †: @iudex: Baden ist eher für seine guten Weine bekannt, mit dem Bier müssen die Baden(s)er
no a bissle probiera…!
Montag, 14. April 2008 18:57
iudex †: @Germane
bin „leider“ praktischer Antialkoholiker (im Breisgau bei Bekanntwerden mit dem Tod bedroht) und kann hier kein Urteil über Härle Gold abgeben…ist auch besser so, sonst wirds am Schluss Schleichwerbung…?
Montag, 14. April 2008 18:50
Pro Germania sancta †: @iudex: Aber gern doch!!!
Härle Gold

Zum Wohl!
Montag, 14. April 2008 18:46
iudex †: lassen
Sie es sich schmecken!
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