Homophile Priester oder Seminaristen unerwünscht auf den Philippinen
Die Philippinische Bischofskonferenz lehnt in ihrer Neuauflage des Handbuches zur Priesterausbildung homosexuelle Seminaristen ab.
(kreuz.net, Manila) Der Vorsitzende der Komission für öffentliche Angelegenheiten, Bischof Deogracias
Iñiguez, betonte, daß das neue 63seitige Handbuch zur Priesterausbildung die Präferenz der katholischen
Kirche für heterosexuelle Priester klar festschreibt.
„Aktive Homosexuelle schaden anderen. Sie schaden
der Kirche“, führte der Bischof aus. Bischof Iñiguez berichtete, daß die Katholische Kirche auf den
Philippinen homosexuelle Priester entlassen habe, die an jungen Knaben schuldig geworden seien.
„Seminaristen,
die sich als aktive Homosexuelle erweisen, werden sofort entlassen“, so Iñiguez. Es sei die Aufgabe der
Seminarleitung festzustellen, ob ein Seminarist ein praktizierender Homosexueller sei.
Bischof Iñiguez
erklärte, die Leiter in Priesterseminarien stellten gelegentlich Untersuchungen über Seminaristen an,
die der Homosexualität angeklagt werden. Er fügte aber hinzu, daß es nicht einfach sei, den wahren
Sachverhalt zu ermitteln.
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3 Lesermeinungen
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Selbstverständlich? Das müßte doch weltweit die Vorgangsweise der kirchlichen Autoritäten sein, denkt
der Katholik von der Straße. Wenigstens gibt es noch Nationen, denen die praktische Umsetzung der katholischen
Lehre und die die Umsetzung der oft nur theoretisch bleibenden Vorgaben ein Anliegen ist. Das ist es,
was der Westen bräuchte, nicht das todbringenden Wirken des Konzilsgeistes.