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Samstag, 19. Februar 2005 10:19
Mami, ich will Bus fahren!
‘Rot’ und ‘tot’ reimen sich auch in Salzburg, wo die sozialistische Chefin der Landesregierung das Problem mit ihrer Jugend durch Kinderabtreibung lösen will. Doch die Jugend wehrt sich gegen die sozialistische Gewalt gegen Mutter und Kind.
(kreuz.net/JfdL, Salzburg) Schon seit einer Woche fährt ein Salzburger Linienbus mit einer besonderen Reklame durch die Innenstadt. Zu sehen ist das Bild eines ungeborenen Menschen im Alter von vier Monaten.

Die Idee kam vom „Referat für Ehe und Familie“ der Erzdiözese Salzburg. Bezahlt wurde die Aktion von einer Privatperson. Die Aktion wurde gemeinsam mit der österreichweit tätigen Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“ umgesetzt.

Frau Margret M. Parzmair, Vize-Pressesprecherin der Organisation „Jugend für das Leben“, erklärt die jüngste Aktion der Lebensschutzorganisation:

„Landeshauptfrau Burgstaller hat in Salzburg eine Abtreibungsstation befohlen. Durch das Töten von unschuldigen Menschen werden jedoch keine Probleme gelöst.“

„Frau Burgstallers Anordnung ist eine Absage an die Zukunft Salzburgs. Durch unsere Busaktion ‘Mami, ich will leben!’ stellen wir uns auf die Seite unserer rechtlosen ungeborenen Mitbürger und signalisieren verzweifelten Müttern: ‘Wir sind für Dich da’.“

Das erzbischöfliche „Referat für Ehe und Familie“ stellt den busfahrenden Hilferuf in einen größeren Kontext. Die Kinderabtreibung sei „der größte Feind des familiären Friedens und der ehelichen Liebe.“

„Durch Abtreibungen werden Beziehungen und Ehen getötet, Mütter fallen in tiefe, versteckte Depressionen, Kinder trauern um ihre Geschwister, Ausführende der Abtreibung verrohen und mit ihnen die Gesellschaft.“

Das erzbischöfliche Referat nimmt Bezug auf das totgeschwiegene „Post Abortion Syndrom“. Dabei handelt es sich um schwere seelische und körperliche Symptome, welche bei abtreibungsgeschändeten Müttern festzustellen sind. Das Syndrom äußert sich in Depressionen, Weinkrämpfen, Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Alpträumen oder psychosomatischen Erkrankungen.

Das ungeborene Kind wird in Salzburg noch drei Monate lang Bus fahren, so lange, wie man in Österreich ein Baby durch die Fristentötung ungefragt ausmerzen darf.
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