kreuzmeldungen
Geburtstagslied + Ein Freund der Alten Messe + Ideologischer Heuschreckenschwarm + Laßt die Toten die Toten begraben + Deutscher Bundestag folgt dem Prinzip „Hoffnung“
Papst Benedikt XVI. mit einem brasilianischen Kind.
Papst Benedikt XVI. mit einem brasilianischen Kind.
© Joao Rangel
Geburtstagslied

USA. Papst Benedikt XVI. feiert am kommenden Mittwoch – während seiner Amerikareise – auch seinen Geburtstag. Der Papst wird 81 Jahre alt. Für das Geburtstagslied sorgen Kinder der katholischen ‘Verkündigungs-Schule’ in der Hauptstadt Washington. Die Schüler seien schon sehr nervös. Der Papst sei für sie mehr als eine Berühmtheit, erklärte eine Sprecherin der Erzdiözese Washington: Er repräsentiere für sie die Liebe Gottes.

Ein Freund der Alten Messe

Frankreich. Gestern wurde Hw. Nicolas Brouwet (46) von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof von Nanterre – eine westliche Vorstadt von Paris – ernannt. Der neue Weihbischof war bisher Pfarrer in der reichen Pariser Vorstadt Neuilly-sur-Seine und einer der fünf Priester, die in der Diözese Nanterre für die Feier der Alten Messe verantwortlich sind. Das berichtete der Weblog ‘thenewliturgicalmovement’.

Ideologischer Heuschreckenschwarm

Deutschland. Der erste Tag des dritten internationalen Kongresses des Hilfswerkes ‘Kirche in Not’ in Augsburg war dem Thema der Familienpolitik gewidmet. Die Psychotherapeutin Christa Meves forderte in einem Vortrag eine „Renaissance der Mütter“. „Mutter als Beruf, Rentenanspruch inklusive“ – lautete ihr Vorschlag. Frau Meves warnte vor einem „losgelassenen Heuschreckenschwarm von Ideologen“, der die Familie als scheinbar veraltet abschaffen wolle und stattdessen die staatliche Kinderbetreuung propagiere.

Laßt die Toten die Toten begraben

Deutschland. Die Liebfrauenkirche am Rande der Dortmunder Innenstadt im Erzbistum Paderborn soll bis Ende 2009 zu einer Grabstätte für Urnen umgebaut werden. Dabei sollen bis zu 4000 Urnenplätze entstehen. Dies teilte die Katholische Pressestelle Dortmund am Donnerstag mit. Der Kirche sind die Gläubigen ausgegangen. Der Gottesdienst wird auf eine Seitenkapelle beschränkt.

Deutscher Bundestag folgt dem Prinzip „Hoffnung“

Im Parlament ist offenbar eine rücksichtslose Forschungsgläubigkeit auf dem Vormarsch, welche die unbedingte Achtung der Menschenwürde erst an Bedingungen knüpft. 23 Forschungsgruppen arbeiten in Deutschland bereits mit den Stammzellinien von im Ausland getöteten Embryonen, um deren Potential zu erforschen und auszunutzen: Im In- und Ausland wird bisher ohne jeden therapeutischen Erfolg experimentiert, aber mit millionenschweren, steuerfinanzierten Forschungsprojekten, die vor allem auf dem Prinzip „Hoffnung“ basieren.

Die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr, in einer Stellungnahme zum Abstimmungsergebnis des Deutschen Bundestages über die Änderung des Stammzellgesetzes
      
9 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#9   Nachtlaterne   12:10:55 | Sonntag, 13. April 2008
Für ein Leben ohne Entwertung
www.nachtlaterne.de/…Keine_Entwertung.jpg
Redaktion benachrichtigen
#8   Marcelus   23:00:29 | Samstag, 12. April 2008
@Gotthard: Die Kirche ist nur die Kirche des Petrusnachfolgers
Kirchlich bestattet werden deshalb logischerweise auch nur Katholiken.
Redaktion benachrichtigen
#7   Gotthard   22:58:01 | Samstag, 12. April 2008
@marcelus
auch evangelische Christen und orthodoxe werden kirchlich bestattet. Ist dir das klar?
ein katholischer Priester auf dem Friedhof hat keinerlei Sondervollmachten – ein Laie macht da keinen Unterschied.
Redaktion benachrichtigen
#6   Marcelus   12:19:27 | Samstag, 12. April 2008
Ein Urnenbegräbnis ist nur weiterhin kirchlich verboten,
wenn der Betreffende damit ausdrücklich ein Protest gegen den Glauben an die leibliche Auferstehung setzen wollte.
Dann ist er aber ohnehin Nichtkatholik und dürfte auch gar nicht kirchlich bestattet werden.
Redaktion benachrichtigen
#5   Gotthard   12:16:44 | Samstag, 12. April 2008
@tilly
Seit wann ist Leichenverbrennung Christlich bzw. Katholisch?
eine Erdbestattung ist nicht christlicher wie eine Urnenbeisetzung.
Einmal geht die Oxydation langsamer vonstatten, einmal geht es sehr schnell…DAS ist der einzige Unterschied.
Redaktion benachrichtigen
#4   Marcelus   12:15:23 | Samstag, 12. April 2008
@Tilly: Die Leichenverbrennung ist mittlerweile kirchlich approbiert
Es steht dem Katholiken zu, diese Bestimmung für das Ableben selbst anzuordnen.
Für die leibliche Auferstehung ist es grundsätzlich egal, ob der Leib auf natürliche oder nicht-natürliche Weise zu Erde wird,
denn die leibliche Auferstehung nach Jahrtausenden Jahren ist in jedem Fall ein göttliches Wunder, das nur Gott selbst möglich ist, und nicht einmal ansatzweise der Wissenschaft!
Redaktion benachrichtigen
#3   Tilly   12:10:14 | Samstag, 12. April 2008
Urnenkirche?
Seit wann ist Leichenverbrennung Christlich bzw. Katholisch?
Man lernt bei den Modernisten eben nie aus!
Redaktion benachrichtigen
#2   bonifatius   12:05:18 | Samstag, 12. April 2008
Ideologischer Heuschreckenschwarm
Makabres Wort, trifft aber leider voll die Wirklichkeit:
Erst wenn diese Heuschrecken unsere Familien kaputt gemacht haben, haben sie nichts mehr zum „Fressen“ und gehen selber ein.
Ob wohl der Glaube der Christen das ausreichend wirkende „Insktizid“ für dieses „Ungeziefer“ sein kann?
Ja, mit Gottvertrauen!
Redaktion benachrichtigen
#1   Aleph †   10:54:11 | Samstag, 12. April 2008
Urnenkirche
Dabei sollen bis zu 4000 Urnenplätze entstehen. Dies teilte die Katholische Pressestelle Dortmund am Donnerstag mit. Der Kirche sind die Gläubigen ausgegangen. Der Gottesdienst wird auf eine Seitenkapelle beschränkt.
Die Verwendung einer Kirche als Urnenstätte herzurichten, ist viel besser als ein ganzes Kirchengebäude errodieren zu lassen oder abzureißen. Gerade wenn die Gläubigen verschütt gegangen sind.
Der Baukörper der Kirche bleibt als Land- und Orientierungsmarke erhalten und im Stadtbild muss man dafür keinen neuen Konsumtempel hinklotzen.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenNeue Ernennungen + … kreuzmeldungenMenschenrechte oder Naturrecht? + … kreuzmeldungenGleich welcher Religion + … kreuzmeldungenAndersrum erfüllt + … kreuzmeldungenSprach der Papst von Glaubens-Zweifeln? + … kreuzmeldungenNein ist ein Ja + … kreuzmeldungenAmerikas Superstar + … kreuzmeldungenPapst besucht erneut Synagoge + … kreuzmeldungenDer letzte Handkuß + … kreuzmeldungenWer wird nein sagen? + … kreuzmeldungenFlex-Mitra für den Papst? + … kreuzmeldungenApostel der Barmherzigkeit + … kreuzmeldungenWider die Geschichtsklitterung + … kreuzmeldungenHochkarätiges Musikprogramm + … kreuzmeldungenDer Vatikan rechtfertigt sich + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net