08:49:06 | Samstag, 12. April 2008
Geburtstagslied + Ein Freund der Alten Messe + Ideologischer Heuschreckenschwarm + Laßt die Toten die Toten begraben + Deutscher Bundestag folgt dem Prinzip „Hoffnung“

Papst Benedikt XVI. mit einem brasilianischen Kind.
© Joao Rangel GeburtstagsliedUSA. Papst Benedikt XVI. feiert am kommenden Mittwoch – während seiner Amerikareise –
auch seinen Geburtstag. Der Papst wird 81 Jahre alt. Für das Geburtstagslied sorgen Kinder der katholischen
‘Verkündigungs-Schule’ in der Hauptstadt Washington. Die Schüler seien schon sehr nervös. Der Papst
sei für sie mehr als eine Berühmtheit, erklärte eine Sprecherin der Erzdiözese Washington: Er repräsentiere
für sie die Liebe Gottes.
Ein Freund der Alten MesseFrankreich. Gestern wurde Hw. Nicolas Brouwet
(46) von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof von Nanterre – eine westliche Vorstadt von Paris – ernannt.
Der neue Weihbischof war bisher Pfarrer in der reichen Pariser Vorstadt Neuilly-sur-Seine und einer der
fünf Priester, die in der Diözese Nanterre für die Feier der Alten Messe verantwortlich sind. Das berichtete
der Weblog ‘thenewliturgicalmovement’.
Ideologischer HeuschreckenschwarmDeutschland. Der erste Tag
des dritten internationalen Kongresses des Hilfswerkes ‘Kirche in Not’ in Augsburg war dem Thema der Familienpolitik
gewidmet. Die Psychotherapeutin Christa Meves forderte in einem Vortrag eine „Renaissance der Mütter“.
„Mutter als Beruf, Rentenanspruch inklusive“ – lautete ihr Vorschlag. Frau Meves warnte vor einem „losgelassenen
Heuschreckenschwarm von Ideologen“, der die Familie als scheinbar veraltet abschaffen wolle und stattdessen
die staatliche Kinderbetreuung propagiere.
Laßt die Toten die Toten begrabenDeutschland. Die Liebfrauenkirche
am Rande der Dortmunder Innenstadt im Erzbistum Paderborn soll bis Ende 2009 zu einer Grabstätte für
Urnen umgebaut werden. Dabei sollen bis zu 4000 Urnenplätze entstehen. Dies teilte die Katholische Pressestelle
Dortmund am Donnerstag mit. Der Kirche sind die Gläubigen ausgegangen. Der Gottesdienst wird auf eine
Seitenkapelle beschränkt.
Deutscher Bundestag folgt dem Prinzip „Hoffnung“Im Parlament ist offenbar
eine rücksichtslose Forschungsgläubigkeit auf dem Vormarsch, welche die unbedingte Achtung der Menschenwürde
erst an Bedingungen knüpft. 23 Forschungsgruppen arbeiten in Deutschland bereits mit den Stammzellinien
von im Ausland getöteten Embryonen, um deren Potential zu erforschen und auszunutzen: Im In- und Ausland
wird bisher ohne jeden therapeutischen Erfolg experimentiert, aber mit millionenschweren, steuerfinanzierten
Forschungsprojekten, die vor allem auf dem Prinzip „Hoffnung“ basieren.
Die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten
für das Leben’, Mechthild Löhr, in einer Stellungnahme zum Abstimmungsergebnis des Deutschen Bundestages
über die Änderung des Stammzellgesetzes
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#9
Nachtlaterne 12:10:55 | Sonntag, 13. April 2008
#8
Marcelus 23:00:29 | Samstag, 12. April 2008
#7
Gotthard 22:58:01 | Samstag, 12. April 2008
#6
Marcelus 12:19:27 | Samstag, 12. April 2008
#5
Gotthard 12:16:44 | Samstag, 12. April 2008
#4
Marcelus 12:15:23 | Samstag, 12. April 2008
#3
Tilly 12:10:14 | Samstag, 12. April 2008
#2
bonifatius 12:05:18 | Samstag, 12. April 2008
#1
Aleph † 10:54:11 | Samstag, 12. April 2008