Universität Eichstätt
Vom Vatikan verhindert?
Eigentlich sollte die katholische Universität Eichstätt seit dem 1. April einen neuen Präsidenten haben. Aber der Vatikan hat gegen die Wahl des Kandidaten offenbar Bedenken.
Ulrich Hemel
Ulrich Hemel
© Pressestelle Universität Eichstätt
(kreuz.net, Eichstätt) Die vatikanische Bildungskongregation hat „Bedenken“ gegen die Berufung von Ulrich Hemel (51) zum neuen Präsidenten der katholischen Universität Eichstätt. Das teilte die Universität am Freitag in einer Pressemeldung mit.

Hemel ist Professor für Religionspädagogik. Er wurde bereits im Januar von den 16 Mitgliedern des Hochschulgremiums mit zwölf Ja- gegen vier Neinstimmen gewählt. Sein Amt sollte er am 1. April antreten. Doch darauf mußte er vorerst verzichten.

Wie die Universität mitteilte, wird Vizepräsident Stephan Schieren die Hochschule vorläufig leiten.

Die Gründe für den Schritt der Bildungskongregation sind bislang nicht bekannt.

Deutsche Medien vermuten, die vatikanischen Bedenken könnten damit zusammenhängen, daß der Papst ein besonderes Auge auf die Universität werfe.

Benedikt XVI. wolle, daß die einzige katholische Universität im deutschen Sprachraum eine der besten Hochschulen Deutschlands werde – betonte auch der Präfekt der vatikanischen Bildungskongregation, Zenon Kardinal Grocholewski, bei seinem letzten Besuch in Eichstätt.

Das Zögern des Vatikan könne aber auch damit zusammenhängen, daß Hemel bereits in dritter Ehe lebt.

Der frühere Top-Unternehmenschef und dreifache Vater ist derzeit mit einer Kolumbianerin verheiratet. Die Ehe ist laut dem Pressesprecher der Universität allerdings kirchenrechtlich gültig.

Hemel selbst erklärte laut dem Boulevard-Magazin ‘Spiegel’: „Es ist zu Verzögerungen gekommen. Ich bin überzeugt, daß die Bestätigung noch eingehen wird.“

Top-Manager und Lions-Club

Hemel studierte in Mainz und Rom katholische Theologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Philosophie und Sprachwissenschaften. Danach promovierte und habilitierte er 1988 an der katholischen-theologischen Fakultät der Universität Regensburg.

Dort war er anschließend als Privatdozent und außerordentlicher Professor tätig.

1991 wechselte Hemel zur Unternehmensberatung ‘Boston Consulting Group’, bevor er 1996 in die Heidenheimer Medizin- und Pflegeproduktfirma ‘Hartmann AG’ eintrat.

Laut Pressestelle der Universität Eichstätt gründete er 2006 gemeinsam mit seiner gegenwärtigen Frau die international tätige Stiftung ‘Kinder ohne Grenzen’, die sich unter anderem Kindern in den Elendsvierteln der kolumbianischen Millionenstadt Medellín widmet.

In seinem Heimatort Laichingen 25 Kilometer westlich von Ulm engagiert sich Hemel außerdem aktiv als Leiter des örtlichen Entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramms ‘Agenda 21’, im katholischen Pfarrgemeinderat Maria Regina sowie im Lions Club.
      
65 Lesermeinungen
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#65   Günther M.   00:28:10 | Dienstag, 15. April 2008
Wen wundert’s?
Der Mann ist zum dritten Mal verheiratet. Das ist ja nicht nur mal ein Ausrutscher. Das ist Sündigen aus Gewohnheit. Dahinter steht eine Gesinnung, die gegen die Gesetze rebelliert.
So ein Mann in kirchlicher Position, wäre den Bock zum Gärtner zu machen. Auch wenn er auf noch so viele weltliche Erfolge verweisen kann, wie er vor Gott dasteht ist eine ganz andere Frage.
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#64   sexychrist   18:33:20 | Montag, 14. April 2008
@ Marcelus
So ein Bullshit! Jedem wird vergeben, jeder kommt in den Himmel! Auf Erden sollte die keineswegs heilige katholische Kirche eher zum hiesigen Wohl der Menschen arbeiten!
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#63   Nachtlaterne   21:16:13 | Sonntag, 13. April 2008
selig die toten im herrn:
www.mutev.de/…st%20tot%20Kopie.jpg
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#62   Marcelus   21:12:53 | Sonntag, 13. April 2008
@sexychrist: Die Kirche braucht überhaupt nichts an ihrer Lehre ändern
Ändern müssen sich jene, die in den Himmel wollen.
Die Kirche selbst braucht die Menschen nicht,
die Menschen brauchen die Kirche, wenn sie überleben wollen.
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#61   20mancro5 †   21:10:37 | Sonntag, 13. April 2008
@Nachtlaterne
Das du eine zutiefst antidemokratische Einstellung hast das wissen wir bereits.Also verschon uns damit.Oder willste dich mit aller Gewalt lächerlich machen.
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#60   Nachtlaterne   21:08:18 | Sonntag, 13. April 2008
den opfern der demokratie
www.mutev.de/…fklaerung/Trauer.jpg
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#59   Aleph †   14:15:31 | Sonntag, 13. April 2008
Marcellus
Das Argumentieren gegen besseres Wissen gehört auch zu den Sünden wider den heiligen Geist. Und wenn Sie einmal in der Bibel gelesen haben sollten, wissen Sie auch, dass Sünden wider den Heiligen Geist nicht vergeben werden. Na…! :-@
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#58   sexychrist   14:11:34 | Sonntag, 13. April 2008
@ Marcel
Du verstehst es einfach nicht, oder?
Die Kirche und Leute wie du sollten mal darüber nachdenken, was für Gebote damals aus Glaubensfragen und was für Gebote einfach aus Fragen der Gesellschaft entstanden sind. Viele Gebote, wie bspw. das Verbot außer- und vorehelichen Sex hatten damals ihren Sinn und eine solide Grundlage (in dem Fall, dass das Alter, in dem die Kinder schon verheiratet wurden ziemlich gering war, bzw. das Ehefrauen nach Scheidungen meist am Existenzminimum leben mussten, außerdem entstanden damals mangels Verhütungsmöglichkeiten bei Seitensprüngen häufiger „teure“ Kinder), heute hat sich die soziale Situation geändert und die Kirche muss ihre Gebote und Empfehlungen entsprechend anpassen. Nicht alle Regeln haben einen glaubensphilosophischen Hintergrund.
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#57   Marcelus   12:30:48 | Sonntag, 13. April 2008
@„sexychrist“: Gehen Sie doch zur „Evangelischen Reichskirche“,
wenn Sie sich das sanktionieren lassen wollen, wozu Sie das Bundesdeutsche Reich erzogen hat.
Seltsam allerdings, daß die Evangelizisten einen höheren Gläubigenabgang haben als die Katholiken in Deutschland.
Vielleicht würde etwas weniger Weltfremdheit der Kirche mehr Mitglieder und mehr Begeisterung für die Botschaft des Glaubens – die Nächstenliebe – bringen.
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#56   sexychrist   12:26:50 | Sonntag, 13. April 2008
@ Florian Geyer:
Vielleicht würde etwas weniger Weltfremdheit der Kirche mehr Mitglieder und mehr Begeisterung für die Botschaft des Glaubens – die Nächstenliebe – bringen.
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#55   Florian Geyer   10:39:04 | Sonntag, 13. April 2008
Wie gehts weiter, wo gehts lang ??
WIE GEHT ES WEITER, WO GEHT ES LANG?
Zunächst einmal setzt der Exodus der „Schockierten“ aus der katholischen Kirche ein – am besten massenweise. Zeitgleich beginnt eine Annäherung vieler berufener Außenseiter und ehemaliger Outlaws an die katholische Kirche – Leute mit Grenzerfahrungen an den Weltenden der Modernität und des Relativismus, mit Erfahrungswerten bis zum Erbrechen. Das werden junge Leute mit Strahlkraft sein – keine seichten Liberalen. Und was diese Leute in der Kirche zu finden hoffen, hat nichts mit Liberalität, nichts mit Auflockerung und Laienpriestertum oder Fragen zur Homosexuellen- Ehe zu tun. Überhaupt geht es den aufgebrachten Marktschreiern des Progressismus bei den Fragen der Homosexualität und anderer kritischer Themen gar nie um ein religiöses Prinzip, sondern einzig und allein um Verweltlichung, um Einbruch in die letzte Bastion. Wenn diese Leute Einzug halten, wird Verwüstung Programm. Das II. Vatikanische Konzil war ihnen nicht genug – sie streben nach der totalen Verwüstung. Man muß sie nicht brutal vor den Kopf stoßen, man muß einfach nur auf keine ihrer dummen Fragen mehr eingehen. Das Problem der Laienpriesterschaft löst sich dann von selbst, wenn sich wieder echte Seelsorger und Charismaten zum Priestertum berufen fühlen – Mystiker, keine Sozialpädagogen; Autoritäten, keine Diskussionsleiter; Persönlichkeiten statt Neurotiker.
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#54   sexychrist   23:46:44 | Samstag, 12. April 2008
Siehst du!
Weihnachten! Ein (heute) christliches Fest!
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#53   Parmenas   23:20:20 | Samstag, 12. April 2008
@Sexy Christ
Nein, es wurden christliche Weihnachtslieder gesungen und war recht gemütlich.
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#52   sexychrist   23:15:50 | Samstag, 12. April 2008
Trotzdem aber…
…warst du in ihren „Tempeln“ und bei ihren Veranstaltungen? Waren etwa auch schwarze Messen dabei? Menschenopfer?
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#51   Parmenas   23:12:52 | Samstag, 12. April 2008
@Gotthard: Wie begründen Sie
diese mehr als verstiegene Vermutung? Es ist doch klar, daß ich, da ich sie für höllisch halte, um sie einen riesigen Bogen beschreibe. Weshalb also sollte ich Aufnahme in einem dem Teufel verpflichteten Club stellen?????
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#50   sexychrist   23:10:31 | Samstag, 12. April 2008
Hab mich gerade ein wenig in die Materie eingelesen
und habe dabei erkannt, dass das genau das ist, was ich als erstrebenswert erachte. eine bemerkenswerte gemeinschaft!
@ parmenas:
Wie mir erscheint ist dein fundamentalistisch-religiöses Geschwätz dort in der Tat einmal nicht auf Gegenliebe gestoßen und du bist nicht aufgenommen worden.
:-D :-P
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#49   Gotthard   23:05:09 | Samstag, 12. April 2008
@parmenas
Es bleibt dabei: Rotarier und Lions etc. sind als Freimaurer exkommuniziert und nicht Teil der Kirche.
du scheinst von einem der Clubs mal nicht aufgenommen worden zu sein… und deshalb diesen außergewöhnlichen Hass verbunden mit blöden Theorien zu schüren.
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#48   Parmenas   23:04:50 | Samstag, 12. April 2008
@Sexychrist: Die Freimaurer können
schon deshalb keine Legende sein, weil regelmäßig über sie in den Medien berichtet wird. Ich war übrigens bereits in Freimaurertempeln und Veranstaltungen. DAs war alles sehr real.
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#47   sexychrist   23:02:39 | Samstag, 12. April 2008
Ich habe mich…
…noch nie mit den Freimaurern beschäftigt und hatte sie immer für eine Legende gehalten, doch sie vertreten doch genau das, was alle Religionen eint! Das Streben nach Verbesserung zu den Idealen der Menschheit!
Brilliant!
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#46   Parmenas   22:53:39 | Samstag, 12. April 2008
Marcelus
ist leider mit dem Beweisen dran …
:-D :-D :-D :-D :-D
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#45   Marcelus   22:51:57 | Samstag, 12. April 2008
@Parmenas: Sie irren
Sie können aber als Gegenbeleg das kirchliche Dokument Roms zitieren.
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#44   Parmenas   22:51:16 | Samstag, 12. April 2008
Es ist evident, daß nach kirchlicher Lehre
Mitglieder von Rotary und Lions als Satanisten exkommuniziert sind.
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#43   HeinrichvonOfterdingen   22:40:01 | Samstag, 12. April 2008
Lieber Marcelus,
so konnte man auch bei der NSDAP dabei sein. Die Frage ist doch nicht ob man sich gleich in Tatstrafe die Exkommunikation zuzieht, sondern ob es einem zum ewigen Heil hilft oder schadet. Helfen tut es einem sicher nicht.
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#42   Marcelus   22:36:18 | Samstag, 12. April 2008
@Heinrich v. Ofterdingen: Man kann aber als Katholik dabei sein,
ohne exkommuniziert zu sein.
Genauso wie bei politischen Parteien, über die Rom keine Exkommunizierung verhängt hat.
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#41   HeinrichvonOfterdingen   22:34:49 | Samstag, 12. April 2008
Lieber Marcelus,
sie sind sowas wie der dritte Orden der Logen.
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#40   Marcelus   22:33:34 | Samstag, 12. April 2008
@Parmenas: Informieren Sie sich bei den Rotary und Lion Clubs
wenn Sie die weiterhin für die Freimaurerlogen halten.
Sie sind vielleicht von Freimaurern gegründet, aber deshalb noch keine Freimaurerlogen.
Ein Rotary- oder Lion-Club-Mitglied ist kein Freimaurer.
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#39   sexychrist   22:30:33 | Samstag, 12. April 2008
Wohltäter an den Bedürftigen …
… sind neuerdings also Feinde der Kirche?
Ist nicht auch die Religionszugehörigkeit egal, wenn ein Mensch dafür gutes tut und Nächstenliebe praktiziert?
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#38   HeinrichvonOfterdingen   22:15:38 | Samstag, 12. April 2008
Lieber Rheiny,
das wäre vielleicht so, wie Sie das hier schreiben, wenn beispielsweise wenigstens die Bistümer ein katholisches Profil hätten. Dieses Profil ist aber neo-modernistisch und protestantisch. Die Bistümer würden sich schön beklagen, wenn ausgerechnet die „katholische“ Universität ein katholisches Profil hätte, so als Gewissen des Katholizismus in Deutschland. Im Augenblick geht den Bistümern allenfalls die Beliebigkeit zu weit.
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#37   Parmenas   22:10:49 | Samstag, 12. April 2008
Tja Marcelus, da müssen Sie wohl
zum Gegenbeweis antreten. Das könnten sie aber selbst dann nicht, wenn Sie ein menschliches Wesen wären. Es bleibt dabei: Rotarier und Lions etc. sind als Freimaurer exkommuniziert und nicht Teil der Kirche.
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#36   Rheiny   21:23:31 | Samstag, 12. April 2008
@HeinrichvonOfterdingen
… die KU Eichstätt hat überhaupt keine Chance wenn sie sich ein klares katholisches Profil zulegt. Dies ist allerdings auch nicht zu befürchten.
Ohne ein katholisches Profil wird es sich für den VDD und besonders die Bayerischen Bistümer wohl kaum lohnen, die gesamte Uni noch finanziell zu unterstützen. Die Theologenausbildung kann man auch in eigener Regie an einer Kirchlichen Hochschule organisieren. Und was dann noch übrig bleibt, kann auch woanders leicht integriert werden. Der Staat wird zwar dann den kirchlichen Anteil selbst kompensieren müssen – aber das wird er verschmerzen können. Denn es fällt leicht, wenn man den Standort ganz aufgibt. Das aber wäre weniger für die Kirche eine Katastrophe als für die Stadt Eichstätt und die ganze Region.
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#35   Marcelus   21:08:41 | Samstag, 12. April 2008
@Parmenas: Behaupten können Sie das ja
Dadurch wird Ihre Behauptung aber nicht richtig.
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#34   Parmenas   21:07:54 | Samstag, 12. April 2008
Rotarier sind sehr wohl
Freimaurer.
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#33   Marcelus   21:07:18 | Samstag, 12. April 2008
@Parmenas: Rotarier sind keine
Freimaurer.
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#32   Parmenas   21:05:59 | Samstag, 12. April 2008
Der Kandidat ist als Freimaurer
grundsätzlich weder für Leitungs- noch für Lehrpositionen geeigent.
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#31   HeinrichvonOfterdingen   21:05:43 | Samstag, 12. April 2008
Lieber Rheiny,
Die KU Eichstätt-Ingolstadt hat nur eine Überlebenschance, wenn sie sich durch ein eindeutiges und klares katholisches Profil als förderungswürdig erweist. Nach Presselage scheint die eheliche Situation des designierten Präsidenten wohl nicht das Problem zu sein.
… die KU Eichstätt hat überhaupt keine Chance wenn sie sich ein klares katholisches Profil zulegt. Dies ist allerdings auch nicht zu befürchten.
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#30   Rheiny   21:01:47 | Samstag, 12. April 2008
Panne bei der Kandidatenauswahl?
Die KU Eichstätt-Ingolstadt hat nur eine Überlebenschance, wenn sie sich durch ein eindeutiges und klares katholisches Profil als förderungswürdig erweist. Nach Presselage scheint die eheliche Situation des designierten Präsidenten wohl nicht das Problem zu sein.
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#29   sexychrist   20:34:17 | Samstag, 12. April 2008
@ Marcellus
Um Sie jetzt mal richtig zu schocken…
…ich bin ein Affe, Sie sind ein Affe, alle anderen auf der Welt sind Affen! In der Tat eine ausgesprochen intelligente Affenart, aber letzendlich auch nur Primaten!
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#28   Marcelus   19:44:31 | Samstag, 12. April 2008
@„sexychrist“: Wenn Sie von Affen abstammen,
wieso können Sie dann schreiben?
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#27   bonifatius   18:16:49 | Samstag, 12. April 2008
@sexychrist
saxy(christ), sie sind ein guter Dampfplauderer.
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#26   sexychrist   13:48:41 | Samstag, 12. April 2008
Ich bezweifle…
… dass es zur Zeit unserer affenähnlichen Vorfahren schon die Kirche gab. Andernsfalls müsstest du zugeben, dass Jesus auch am ganzen Körper behaart war.
Die Kirche baute sich auch den Petersdom, in dem sie dem Volk ein schlechtes Gewissen und Angst vor dem Tod einredete.
Wer war am Anfang auf diesen Universitäten nur zugelassen? Geistliche, nicht das vom Klerus unterdrückte Volk! Wozu dienten Missionare bei Ureinwohnen in aller Welt? Nicht zum bilden sondern zum Bekehren und Zerstören der natürlichen Religionen!
Natürlich hat die Kirche auch Gutes getan, doch man sollte sich nicht einreden, dass alle anderen wohltätigen Vereine korrupt und hinterhältig sind.
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#25   Marcelus   13:25:45 | Samstag, 12. April 2008
@„sexychrist“: Sie haben mal wieder überhaupt keine Ahnung
Die katholische Kirche unterhält mehr Schulen und Hilfsprojekte weltweit und das seit Jahrhunderten, als jede andere vor einigen Jahrzehnten gegründete Privatgesellschaft.
Die europäischen Schulen, Universitäten und Hilfsorganisationen gehen überhaupt erst auf die Kirche zurück.
Ohne die würden Sie noch in der Höhle leben und Mammuts jagen.
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#24   sexychrist   13:21:55 | Samstag, 12. April 2008
Im Gegensatz…
… zur katholischen Kirche engagiert sich der Rotary-Club direkt. Man unterstützt dort bspw. auch Schüler, deren Eltern sich keinen Auslandsaufenthalt leisten können, finanziell. Vielleicht sollte man sich so mal bei der jungen Generation beliebter und angesehener machen statt im autoritären Mief der Jahrhunderte fast zu ersticken.
Zudem ist es Marcellus anscheinend lieber, dass unsere Jugend keine Ahnung hat, wieso sie an bestimmte Sachen glaubt etc. Wir leben Gott-sei-Dank nicht mehr in einer Zeit des blinden Gehorsams gegenüber der Kirche sondern man denkt heute auch über Sinn und Unsinn, Recht und Unrecht im Glauben nach. Wenn ein Priester so etwas nicht vernünftig vermitteln kann, dann interessiert es auch niemanden mehr, was der alte Mann da vorne vorbetet.
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#23   Marcelus   12:11:33 | Samstag, 12. April 2008
@unteroktav: Jemand, der wie Sie schreiben kann,
sollte auch wissen, wer die katholische Kirche regiert, und wer die Bundesrepublik Deutschland regiert.
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#22   bonifatius   11:50:20 | Samstag, 12. April 2008
Einflußnahme
Einflüßnahme auf kirchliche Positionen:
Da Hanke nachgewiesener Maßen Rotarier ist, ist es evident, daß die Besetzung des Präsidentenstuhles der einzigen Katholischen Universität ein ausgezeichneter Coup für die Freimaurerei gewesen wäre.
Papst Benedikt hat aus seiner Regensburger Zeit über den vorgeschlagenen Kandidaten sicherlich Bescheid gewusst.
Die karitativen Tätigkeiten (Aushängeschild?) des Kandidaten können seinen häufigen Frauenwechsel nicht annullieren.
Sollte die Intervention des Papstes erfolgreich sein, gebührt ihm weiterhin großer Respekt.
In Anbetracht der hohen Zahl der Bischöfe und Domkapitulare, die Mitglieder bei den der Freimaurerei nahe stehenden Organisationen sind, steht es um die Deutsche Katholische Kirche noch schlechter, als allgemein angenommen wird.
„Aufgrund der genannten Kriterien besteht die an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit der Einflußnahme auf innerkirchliche Belange durch Mitglieder dieser Gesellschaften.“
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#21   Aleph †   10:08:47 | Samstag, 12. April 2008
unda_maris
Ist ja ganz gut, dass es Rel.-Päd. gibt. Aber es ist eine blanke Hilfswissenschaft, mit deren Hilfe Religion lern- und abfragbar gemacht wird.
Rel.-Päd. dient der Verschulung der Religion. Schon bei dem Ansatz werden grundlegenden Bezüge zur Religion oder das was Religion sein soll, total vermasselt.
Religion ist kein Lernfach wie Geschichte oder Geografie auch wenn es noch so gute Religonspädagogen geben sollte.
Sie, die Religion, sollte eigentlich zu den Dingen hinter den Dingen führen mit der anderen Wirklichkeit vertraut machen…!
Ob das in einem rel.-päd.Seminar vermittelbar ist…?
:-) :-) :-)
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#20   unteroktav   09:29:18 | Samstag, 12. April 2008
@marcellus
Sie scheinen ja ein absoluter Insider zu sein, was Sie so alles wissen … falls ich mich damit irre, sollten Sie Ihrer absolut korrekten Bemerkung, nämlich sich mit Beurteilungen zurück zu halten, wenn man die Lage nicht genau kennt, selbst treu bleiben.
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#19   Unda_maris   09:16:09 | Samstag, 12. April 2008
@seminarist/Aleph
Wenn man sonst keine Argumente hat, dann bedient man sich halt der üblichen Klischees und Vorurteilen gegenüber der Religionspädagogik. Gerade manchen Priestern würden einige Kenntnisse auf diesem Fachgebiet nicht schaden, man schaue sich nur so manchen Religionsunterricht in der Schule an, der von Geistlichen erteilt wird … der mag zwar fachlich gut sein, aber das ist nur die halbe Miete.
Der bisherige Präsident der Uni Eichstätt ist übrigens Germanist und Phillologe – also gar kein Theologe – ist das nicht ein Skandal? Und das an einer katholischen Universität!
Wenn jemand Dogmatiker oder Philosoph ist, dann ist das noch lange kein Gütesiegel, eine Hochschule zu leiten, würde ich mal sagen.
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#18   marcellus   09:07:04 | Samstag, 12. April 2008
Strippenzieher
Das Pikante an der Sache ist ja weniger die Ablehnung des neuen Uni-Präsidenten, sondern die Vorgeschichte :Der Eichstätter Bischof hat einen Bischofsvikar für die Belange der Eichstätter Uni ernannt- einen gewissen Domvikar Dennemark. Der ist bekannt dafür, daß er sich prinzipiell in alles einmischt und er hält sich wohl auch für die Speerspitze der nachkonziliaren Verteidigungslinie gegen die bösen Konservativen. Er hat wohl etliche Gutachten beigebracht, die dem Kandidaten höchste Lobgesänge darbringen. Unabhängig von Herrn Hemel, den viele überhaupt nicht kennen und fairerweise auch nicht beurteilen sollten, ist es schon ein Makel, daß der Eichstätter Oberstrippenzieher Dennemark seine Pfoten mal wieder im Spiel hat. Das heißt : da wurde wieder mal was gedreht und da ist was oberfaul !
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#17   Aleph †   01:01:37 | Samstag, 12. April 2008
Dogmatiker oder Philosoph
Ein ausgewiesener Religionspädagoge sollte schon wegen der Profession nicht die Spitze einer sich „katholisch“ nennenden Universität bekleiden.
Dogmatiker sollte er schon sein. Am besten wäre Philosoph, wie Platon. Aber bitte nicht Religionspädagoge.
Da kann ich die vatikanische Haltung nur unterstützen. Religion = Religion, aber keine Pädagogik; Pädagogik = Pädagogik, aber keine Religion. Basta.
Was hat sich das Eichstätter Gremium denn überhaupt bei der Wahl gedacht…?
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#16   Seminarist   23:44:51 | Freitag, 11. April 2008
Laberfach!
Allein schon das Dozieren des Fachs „Religionspädagogik“ beleidigt die theologische Wissenschaft.
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#15   Marcelus   22:37:35 | Freitag, 11. April 2008
@Gotthard: Die katholische Kirche wird von Rom regiert,
die Bundesrepublik Deutschland wird von Berlin regiert.
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#14   ordo62   22:34:49 | Freitag, 11. April 2008
@Gotthard
gehen Sie erstmal mit gutem Beispiel vorran und hören damit auf dem Vatikan dauernd hereinzureden.
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#13   Marcelus   22:34:15 | Freitag, 11. April 2008
@Gotthard: Sie befinden sich leider im Irrtum
Sie würden als Katholik die Universaljurisdiktion des Papstes leugnen, ein Dogma des I. Vaticanums.
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#12   Gotthard   22:31:28 | Freitag, 11. April 2008
@marcelus
Die römisch-katholische Kirche wird von Rom regiert – nicht aus Berlin
sorry, du hast keine Ahnung.
Berlin regiert in KEINE Uni rein… und so sollte es auch der Vatikan halten.
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#11   sexychrist   22:24:57 | Freitag, 11. April 2008
Da sind sie wieder
Kinder, kommt rein, die Freimaurer kommen!
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#10   ordo62   22:22:44 | Freitag, 11. April 2008
wahrscheinlich ein Lehmannkumpel
In seinem Heimatort Laichingen 25 Kilometer westlich von Ulm engagiert sich Hemel außerdem aktiv als Leiter des örtlichen Entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramms ‘Agenda 21’, im katholischen Pfarrgemeinderat Maria Regina [fett]sowie im Lions Club[fett]
da gabs doch mal nen sehr interesanten Artikel
www.kreuz.net/article.5249.html
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#9   Marcelus   22:11:35 | Freitag, 11. April 2008
@„Gotthard“: Die römisch-katholische Kirche wird von Rom regiert
Und nicht aus Berlin.
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#8   Gotthard   22:10:30 | Freitag, 11. April 2008
was soll denn das?
Was hat diese Kongregation denn in die Belange der Universität Eichstätt reinzureden?
Höchstens die die Uni tragenden Bistümer dürften was zu sagen haben…
Wer in kirchlich gültiger Ehe lebt, macht nichts falsch!
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#7   Parmenas   22:04:51 | Freitag, 11. April 2008
Marcelus darf nach
kirchlicher Regel nicht heiraten, da er ein Automat ist (Humandruide).
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#6   sexychrist   22:02:17 | Freitag, 11. April 2008
Ach, der gute Marcellus ist ledig
„Seid fruchtbar und vermehrt euch“
Uh, wer verstößt denn da gegen Gottes Wort?
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#5   Marcelus   22:00:49 | Freitag, 11. April 2008
„sexychrist“: Es gibt kein Kirchengebot,
zu heiraten.
Wer heiratet, für den gilt die Einehe bis zum Tod eines Ehepartners.
Die Kirche zwingt aber niemanden zur Ehe und darf das auch gar nicht.
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#4   sexychrist   21:58:18 | Freitag, 11. April 2008
Hast du eigentlich eine Frau…
… oder warum kannst du den ganzen Abend vor dem Computer sitzen? Solltest du nicht lieber deine Frau „lieben“ und dich ein wenig mit den dabei ausgeschütteten Hormonen beruhigen? :-D
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#3   ordo62   21:57:09 | Freitag, 11. April 2008
@sexychrist
kreuz.net ist ein Diskusionsforum für Katholiken, ich glaub das ist noch nichts für Dich. Geh mal lieber zu Deinen Spielkameraden von Tensing oder dem CVJM, da bist Du besser bestimmt aufgehoben.
Aber eigentlich solltest Du um diese Zeit schon längst in Deinem Bettchen liegen
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#2   Marcelus   21:53:21 | Freitag, 11. April 2008
Jemand, der nicht die Ehegesetze der Kirche achtet,
kann auch nicht Angestellter der Kirche sein.
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#1   sexychrist   21:52:07 | Freitag, 11. April 2008
Wen hat es zu interessieren, wie oft der gute Mann verheiratet war?
Er lebt die Nächstenliebe und damit das christliche Ideal. Jedes Menschen Ansichten gegenüber einem anderen verändern sich im Leben. Manchmal wird eben aus Liebe nur noch Freundschaft und man kann nicht mehr in einem ehelichen Verhältnis zusammenleben.
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