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Sonntag, 13. April 2008 20:01
Auch der deutsche Staat fördert Gotteslästerungen
Das Diözesanmuseum des Wiener Kardinals ist nicht der einzige Ort, wo Jesus Christus beleidigt wird. Das Vorbild der Diözesen ist auch eine Ermutigung und Bestärkung für andere kirchenfeindliche Kreise.
Screenshot: Die Webseite der Tanztruppe 'Compagnie Felix Ruckert' zeigt Fotos einer Aufführung von 'Messiah Game' im Jahr 2005
Screenshot: Die Webseite der Tanztruppe ‘Compagnie Felix Ruckert’ zeigt Fotos einer Aufführung von ‘Messiah Game’ im Jahr 2005
(kreuz.net) Die Tanzgruppe ‘Compagnie Felix Ruckert’ aus Berlin hat am Tanzbiennale in Venedig das Tanzstück „Messiah Game“ aufgeführt.

Der Anführer der Truppe ist der deutsche Tänzer, Choreograph und Autor Felix Ruckert (48). Rückert ist persönlich in die sadomasochistische Szene verstrickt. Er ist ein Staatskünstler, der seit 1998 Geld vom Berliner Senat erhält und international vom staatlichen Goethe-Institut unterstützt wird.

Die Kulturstiftung der Bundesrepublik und das Goethe-Institut Italien haben auch die Aufführung von „Messias Game“ in Venedig mit Geld unterstützt.

In dem Stück versucht Ruckert eine Verbindung zwischen dem Christentum und der sexuellen Perversion des Sado-Masochismus herzustellen. Der „Messias“ wird in diesem Sinn als ein Individuum gesehen, das die Rolle von Herr und Sklave verkörpert.

Das Stück präsentiert fünf Szenen aus dem Neuen Testament. Es handelt sich um Jesu Taufe im Jordan, die Versuchung in der Wüste, das Letzte Abendmahl, die Kreuzigung und die Auferstehung.

Unter anderem werden nackte Darsteller gezeigt, die sich gegenseitig geißeln.

Während des Ablaufes sind die Beziehungen der Tänzer zueinander emotionell und körperlich durch Machtspiele gekennzeichnet. Das Werk kreist um das Motiv „Beherrschung und Unterwerfung“.

Jetzt will die Initiative „Kinder in Gefahr“ dem deutschen Bundespräsident Horst Köhler einen Appell gegen Blasphemie und Gotteslästerung zukommen lassen.

Es ist unklar, ob das Ruckert-Stück auch zur Aufführung im Wiener Stephansdom vorgesehen ist.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 33 Lesermeinungen:
Dienstag, 15. April 2008 23:45
tapir †: @ Waltharius
Offensichtlich sind Unterstellungen und falsch Zeugnis ablegen Ihre Methode.

Sie operieren mit puren Unterstellungen und das spricht für sich.

ICH habe überhaupt und gar nicht der Pornographie das Wort geredet und lehne diese grundsätzlich ab.

Ich habe auch nicht über Michelangelo geurteilt.
Ganz im Gegenteil – ich bewundere ihn.

Sein Schwulsein (auch wenn Ihnen der Ausdruck nicht passt – aber im Gegensatz zu „homosexuell“ ist das ein wertfreies Wort, da es nicht auf einer ehemaligen Krankheitsbezeichnung basiert), also seine homophilen Neigungen sind natürlich mitnichten eine Erkenntnis von „der Wissenschaft heutzutage“, wie Sie es despektierlich nennen, sondern ist vielmehr seit Jahrhunderten bekannt.

Ich kann nur dringend die Lektüre einiger Standardwerke der Kunstgeschichte empfehlen – insbesondere die großartige Sammlung des Vatikans ist einer intensiven Beschäftigung wert.

Die RKK beschäftigt sich seit vielen Jahrhunderten damit und nur weil Sie davon keine Ahnung haben, brauchen Sie nicht so zu tun, als ob es sich um irgendwelche obskuren Dinge von „heutzutage“ handelt.

Insbesondere die mehr als komplizierte Beziehung der beiden schwulen Männer Michelangelo und Papst Julius II, ist seit Jahrhunderten Gegenstand der Forschung und der Literatur.

Bitte erst informieren, dann schreiben!
Dienstag, 15. April 2008 22:15
Waltharius: Falsches Zeugnis
@Tapir
Möge der geneigte Leser in diesem Forum selbst sein Urteil fällen! Anhand der Schreibweise erkennt der Herr seine Schafe! Wer Gottlosigkeit, Pornografie oder entartete Kunst befürwortet, der legt auch Zeugnis für sich selbst ab! Dabei ist es bezeichnend, Michelangelo als schwulen Maler zu bezeichnen. Möge er es auch gewesen sein, was die hochgelobte „Wissenschaft“ ja heutzutage festgestellt hat! Seine Kunst galt jedoch der Göttlichkeit. Dieses „moderne“ Spektakel dient gewiß nicht unserer Gläubigkeit, es verhöhnt sie nur. Der Glauben benötigt diese „Modernisierung“ nicht.
Dienstag, 15. April 2008 19:17
tapir †: @ Waltharius
Ihnen mag ja das nächtliche Zappen durch Pornosendungen durchaus gefallen! Das will ich gern glauben, denn von nichts anderem scheinen Sie begeistert zu sein!

Sehr geehrter Herr,

indem Sie mir mit wüsten und haltlosen Unterstellungen zusetzen, diskreditieren Sie sich selbst.
Es ist im höchsten Maße ungehörig und haltlos und antichristlich. Gegenüber anderen falsch Zeugnis abzulegen ist bekanntlich ein fundamentaler Verstoß gegen Gottes Gebote.
Daß Sie sich also überhaupt als Christ verstehen, verwundert mich.
Ich werde mich nicht auf ein ähnlich niedriges Niveau herunter begeben.
Dienstag, 15. April 2008 15:24
sexychrist: Aber sich dann…
… an solchen Bildchen aufgeilen!
Dienstag, 15. April 2008 14:06
Waltharius: Geistes Kind
@Tapir
Ihnen mag ja das nächtliche Zappen durch Pornosendungen durchaus gefallen! Das will ich gern glauben, denn von nichts anderem scheinen Sie begeistert zu sein! Ich schließe mich da durchaus der Entrüstung der Gläubigen an! Kunst sollte immer eine Sendung vermitteln, und die „Sendung“ als Aufforderung für ungezügelte Sexeslust läßt sich nunmal -zumindest mit meinem- christlichen Selbstverständnis nicht vereinbaren!
Dienstag, 15. April 2008 03:28
Mildret M: kunst muss provozieren und neue sichtweisen herausfordern
Grundsätzlich: Kunst war immer schon provokativ und muss es bleiben und wahre Künstler lassen sich glücklicherweise nicht in ihr kreatives Schaffen reinreden – man denke an die Dame, die vor zwei Jahren mit ihrem Kreuz für Aufsehen sorgte und sich um den Austand der engstirnigen Kleingeister nicht kümmerte.
Die ewigen Unterstellungen, der Beschimpfung und Gotteslästerung, gegen künstlerisch Tätige sind nur das Unvermögen, der Festgefahrenen sachliche Kritik zu äußern. Anstatt zusagen, > mir persönlich gefällt dieses oder jenes nicht, da…<, was durchaus legitim wäre und Charakterstärke zeigen würde, greift man zu abgelutschten Verallgemeinerungen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wer sich wirklich der Kunst verbunden fühlt – der achtet nicht auf solche, meist unbegründeten, Unterstellungen und lässt sich davon auch nicht beeinflussen.
Mildret M (Künstlerin und Unternehmerin)
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