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Ein Stück Heimat + Mons. Ranjith nach Sri Lanka? + Abgefallener Bischof hat gute Chancen + Tolerante Theologie? + Frauenbischof in Australien
Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Brasilien.
Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Brasilien.
Ein Stück Heimat

USA. Papst Benedikt XVI. wird während seines Besuches in New York die deutsche Gemeinde der Erzdiözese, St. Joseph in Manhatten, besuchen und am 18. April in der dortigen Pfarrkirche eine ökumenische Zeremonie leiten. Zu der Veranstaltung sind 250 Protestanten und Orthodoxe eingeladen. Von der Pfarrei selbst dürfen nur zehn Personen teilnehmen. 300 der 400 Stehplätze auf der Straße bekommen weitere Pfarreimitglieder von St. Joseph.

Mons. Ranjith nach Sri Lanka?

Vatikan. Die Ernennung des gegenwärtigen Sekretärs der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, zum Präfekten der Gottesdienstkongregation scheint sicher. Das berichtete die italienische Tageszeitung ‘Italia Oggi’. Der Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Malcolm Ranjith, soll darüber angeblich erzürnt sein. Laut der Zeitung hat er den vatikanischen Staatsekretär, Tarcisio Kardinal Bertone, gebeten, in sein Heimatland Sri Lanka zurückversetzt zu werden. Er möchte dort das Erzbistum Colombo übernehmen und die Kardinalswürde empfangen. Entsprechende Ernennungen könnten schon nach dem Besuch des Papstes in den Vereinigten Staaten erfolgen. Der gegenwärtige Erzbischof von Colombo ist kein Kardinal.

Abgefallener Bischof hat gute Chancen

Paraguay. Der abgefallene Bischof und ehemalige Steyler Missionar, Fernando Lugo (58), hat gute Chancen, nächster Präsident von Paraguay zu werden. Nach einer Meinungsumfrage der Firma „First Análisis y Estudios“ würden sich gegenwärtig 33.6% der Stimmberechtigten für Lugo entscheiden. Der zweitplazierte Kandidat würde 27.4% der Stimmen erreichen. Im April 2003 gewann der gegenwärtige Präsident des Landes, der nicht mehr kandidieren darf, die Wahlen mit 37.1% der Stimmen. Lugo kündigte an, daß seine Schwester Mercedes im Falle eines Wahlsieges als First Lady fungieren würde.

Tolerante Theologie?

Deutschland. Der ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ fordert, die neue Karfreitagsfürbitte bis zum Katholikentag zurückzunehmen. Das erklärte die Präsidenten des Rates, Frau Charlotte Knobloch, vor der morgigen Ausgabe des Magazin ‘Spiegel’. Der Katholikentag findet von 21. bis 25. Mai in Osnabrück statt. Der Dialog der Religionen könne erst dann wieder fortgesetzt werden – so Frau Knobloch: „Die Neuformulierung der Fürbitte redet einer Geringschätzung der jüdischen Religion das Wort, wie sie einer toleranten Theologie zuwiderläuft und daher gefährlich ist.“

Frauenbischof in Australien

Australien. Die anglikanische Gemeinschaft in Australien wird erstmals eine Frau zur Bischöfin konsekrieren. Die 51jährige Kay Goldsworthy gehörte 1992 zu den ersten Frauen, die in Australien die Frauenordination empfange haben. Frau Goldsworthy erklärte vor der Nachrichtenagentur ‘AAP’, daß die Mehrheit der Australier die pastorale Leitung durch eine Frau begrüßten.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Parmenas   14:49:09 | Sonntag, 20. April 2008
Die Vorstellung, daß Lugo
irgend etwas Gutes bewirken wollte oder könnte, grenzt an Idiotie.
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#12   Gotthard   14:22:21 | Sonntag, 20. April 2008
Lugo for President
Der abgefallene Bischof und ehemalige Steyler Missionar, Fernando Lugo (58), hat gute Chancen, nächster Präsident von Paraguay zu werden.
hoffentlich gewinnt Lugo die Präsidentenwahl. Es wäre den Menschen in diesem armen Land zu wünschen.
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#11   Freinsberg   09:58:30 | Dienstag, 15. April 2008
@Zwobbel @Tridentinus
Als Nachfolger von Hoyos würde Ranjith gut passen. Schon wegen seiner Aussprüche.
Ich weiß nicht, warum man Marini I die Tanzeinlagen vorwirft. Wenn bei Gesprächen über Papstreisen Vorschläge für die Gottesdienste kamen, fragte Piero Marini immer: „Ist das bei euch üblich?“ Wo Tanz nicht üblich war, gab es auch keinen.
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#10   zwobbel   09:39:55 | Dienstag, 15. April 2008
Mons. Ranjith NICHT nach Sri Lanka
Alles was ich an Gerüchten oder „zufälligen“ Indiskretionen aus dem Vatikan mitbekommen habe deutet eher darauf hin, daß Mons. Ranjith nicht nach Sri Lanka geht. Oder bestenfalls zwischenzeitlich. Das er rote Kleidungsstücke tragen wird, wird nicht ausgeschlossen. Dazu müßte er auch den Stuhl eines Sekretärs verlassen. Aber von der Karriere her gilt es doch wohl als wahrscheinlicher, daß er Kard. Hoyos beerben könnte, wenn der dann doch mal seinem Lebensalter Tribut zollen muß.
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#9   Tridentinus   16:43:36 | Montag, 14. April 2008
Marini I
Fachmann für was? Bugnini-Liturgie als Event mit Tanzeinlage vielleicht???
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#8   stimme der vernunft †   09:29:19 | Montag, 14. April 2008
Graf Gallenkolik
Die Deutschen VII- Bischöfe machen sich wahrscheinlich jetzt schon in die Hose, weil sie nicht wissen, wie sie nun vermeiden können, in die antisemitische Ecke gestellt zu werden.
Das kann ich ihnen nicht verdenken.
Wer möchte schon mit dir in einer Ecke stehen, du alter Nazi.
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#7   Freinsberg   09:28:09 | Montag, 14. April 2008
@ Ranjith nach Sri Lanka
Ranjith nach Sri Lanka – ja bitte! Und Marini I an die Gottesdienstkongregation! Dann hätte man dort wenigstens einen Fachmann und nicht nur Schwachverständige.
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#6   Aleph †   00:48:22 | Montag, 14. April 2008
Graf v. G.
Sie schmeicheln sich wohl, der schlimmste der Schwachköpfe zu sein. Es gibt aber noch bessere schlimme und kaum schwächere Schwachköpfe…!
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#5   Graf von Galen   22:28:19 | Sonntag, 13. April 2008
Wider das antichristliche Judentum, Frau Knobloch
Da sollte die katholische Kirche einmal vom antichrist-
lichen Judentum verlangen, daß es die antichristlichen,
blasphemischen Stellen aus dem Talmud streicht.
Da verschlüge es diesem hysterischen Weib hoffentlich
die Sprache.
Die Deutschen VII- Bischöfe machen sich wahrscheinlich
jetzt schon in die Hose, weil sie nicht wissen, wie sie
nun vermeiden können, in die antisemitische Ecke ge-
stellt zu werden. Hundertmal lieber ginge man wie
gewöhnlich in Sack und Asche vor den Juden in die
Knie. Eine mit Ihrer Würde als Bischöfe eigentlich
völlig unvereinbaren Haltung.
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#4   Nachtlaterne   17:49:05 | Sonntag, 13. April 2008
Demokratische Endlösung, heuchlerischer Antifaschismus
www.nachtlaterne.de/…akate/Demokratie.jpg
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#3   Aleph †   13:46:52 | Sonntag, 13. April 2008
Aner von unsere Lajt
Was sollte die jüdische Liturgie von oder über J X enthalten, wenn schon der Talmud mehr als spärliche Hinweise auf ihn hat?
Das ist ja wohl der reine Widersinn, einen unpassenden Gedanken dieser Qualität überhaupt anzudenken.
Wen Shalom Ben Chorin in den siebziger Jahren mit dem Buch „Bruder Jesus“ an die Öffentlichkeit gegangen ist, um seine Gedanken über den von den Christen verehrten Rabbi darzutun, ist er schon ziemlich weit gegangen.
Daher nochmal der Witz:
„Ein Christ zum jüdischen Nachbarn: Mein Sohn hat soeben die Aufnahmeprüfung zum Gymnasium bestanden.
Jude: Was braucht a Mensch a Gymnasium?
Christ: Er kann nachher werden Priester und sogar Bischof oder Kardinal.
Jude: Pah.
Christ: Sogar Papst kann erwerden… ich verstehe nicht, was du willst. Soll können G*tt werden?
Jude: Warum nicht? Ist auch schon gewordenaner von unsere Lajt…!“[fett]
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#2   Marcelus   12:49:15 | Sonntag, 13. April 2008
Gerade für die nicht konversionswilligen Juden wie Frau Knobloch wird ja auch gebetet
Kein Wunder, daß die nicht damit einverstanden ist, deshalb muß ja auch für sie gebetet werden.
Außerem mischt sich die Kirche sicherlich auch nicht ein, was die jüdische Liturgie über Jesus Christus enthält.
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#1   Nachtlaterne   12:07:05 | Sonntag, 13. April 2008
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