Ist die Bischofsweihe nach dem Pontifikale von 1968 gültig?
Die Frage ist, ob die zur Gültigkeit der Bischofskonsekration im Neuen Ritus vorgeschriebenen Worte den bischöflichen Weihegrad eindeutig bezeichnen. Von Dr. theol. Klaus Obenauer, Bonn.
(kreuz.net) Es kursieren immer wieder Theorien, wonach Bischofsweihen im Neuen Ritus ungültig seien.
Der neue Weiheritus wurde von Papst Paul VI. durch die Apostolische Konstitution „Ponitificalis Romani
recognitio“ am 18. Juni 1968 vorgeschrieben.
Als Hauptargument für eine angebliche Ungültigkeit wird
angeführt, daß die von Paul VI. zur Gültigkeit des Aktes vorgeschriebenen Worte den bischöflichen
Weihegrad nicht eindeutig bezeichnen würden.
Es werde nur die Ausgießung des Heiligen Geistes – des
„Spiritus principalis“ – erwähnt.
Das sei aber nach der Bulle ‘Apostolicae curae’ von Papst Leo XIII.
aus dem Jahr 1896 nicht ausreichend, um den Weihegrad oder die zu übertragende Vollmacht klar zu bezeichnen.
Mit der Bulle ‘Apostolicae curae’ stellte Leo XIII. die Nichtigkeit der nach anglikanischem Ritus vorgenommenen
Weihen fest.
Doch gegen dieses Argument ist einzuwenden, daß die von Paul VI. vorgeschriebene Weihepräfation
eindeutig vom Hohenpriestertum redet.
Die Worte der Weihepräfation gehören zur vorgeschriebenen Form,
wenngleich nicht zu jener Passage, die Paul VI. als für die Gültigkeit erforderlich ausgesondert hat.
Darum stellt sich die Frage: Würde der – hier einmal angenommene – Umstand, daß Paul VI. tatsächlich
ungenügende Worte ausgesondert hat, verhindern, daß die Worte der Weihepräfation, die mit „Hohepriester“
etc. das Bischofsamt zweifelsfrei bezeichnen, die Weihehandlung gültig machen?
Diese Frage ist zu verneinen.
Denn die Intention des Weihenden geht kaum prävalierend dahin, die Bischofsweihe mit genau den von Paul
VI. zur Gültigkeit vorgeschriebenen Worten zu spenden.
Sie lautet also nicht: „entweder mit genau diesen
Worten oder überhaupt nicht“. Sondern: „Wenn diese Worte nicht ausreichen, dann eben mit den anderen
hinreichenden“.
Freilich würde in diesem Fall die Gültigkeit der Weihe nur vom Hauptkonsekrator gewährleistet,
weil dann nur er hinreichende Worte spräche, während die übrigen Konsekratoren ja nur jene Worte vortragen,
denen ein Ungenügen vorgeworfen wird.
Erstes Fazit: Wenn überhaupt, dann haben wir es im Ritus von
Paul VI. für die Bischofsweihe nicht mit einer insgesamt ungenügenden Form, sondern mit einer ungenügenden
Bezeichnung in der zur Gültigkeit vorgeschriebenen Passage zu tun.
Zur Beurteilung der Suffizienz der
zur Gültigkeit vorgeschriebenen Worte ist einzubeziehen, was Pius XII. in der Apostolischen Konstitution
‘Sacramentum ordinis’ vom 30. November 1947 zu Materie und Form des Weihesakramentes entschieden hat:
„Der heiligen Weihegrade des Diakonats, des Presbyterats und des Episkopats, und zwar einzige, Materie
ist die Auflegung der Hände.
Die ebenso einzige Form aber sind die Worte, welche die Anwendung dieser
Materie bestimmen, mit denen die sakramentalen Wirkungen – nämlich die Weihegewalt und die Gnade des
Heiligen Geistes – eindeutig bezeichnet werden und die von der Kirche als solche angenommen und beansprucht
werden.“
Was Letzteres betrifft: Die Liturgie drückt zwar den Glauben aus. Dennoch ist die Liturgiesprache
nicht technisch-dogmatischer Natur.
Dies gilt auch für den im alten Pontifikale verwendeten Ausdruck
„die Fülle Deines Dienstamtes“ – „ministerii tui summam“.
Auch das ist eine andere Sprache als die dogmatische
Formulierung „das sakramentale Prägemal der bischöflichen Gewalt oder Aufgabe“.
Zudem ist für die
Eindeutigkeit der Bezeichnung grundsätzlich die kirchliche Sinnunterstellung mitkonstitutiv.
Diese objektive
Sinnunterstellung macht sich der Weihespender einschlußweise zu eigen, wenn er die Intention hat zu tun,
was die Kirche tut.
Paul VI. zitiert in der Apostolischen Konstitution von 1968 die oben zitierten Worte
aus ‘Sacramentum ordinis’ und stellt sie seinen Entscheidungen bezüglich dem von ihm vorgeschriebenen
Ritus voran.
Kurz vorher legt er den Sinn seiner Änderungen des Ritus der Bischofsweihe dar:
Zuerst
zitiert er die Lehre des Zweiten Vatikanums zur Sakramentalität der Bischofsweihe in Lumen Gentium 21.
Dort wird gesagt, daß in dieser unter anderem die Gnade des Heiligen Geistes und der Charakter zur vollmächtigen
Vertretung Jesu Christi mitgeteilt wird.
Dann hebt er hervor, daß bei der Bischofsweihe auch die apostolische
Sukzession sowie die bischöflichen Ämter und Obliegenheiten zum Ausdruck kommen sollten.
Dieses Anliegen
sieht er im alten Ritus nicht optimal erfüllt.
Aus diesem Grund hat man – so der Papst – auf das Bischofsweihegebet
zurückgegriffen, das in der „Traditio Apostolica“ des Hippolyt von Rom († 235) überliefert ist.
Nächstes
Mal: Die entscheidenden Worte.
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40 Lesermeinungen
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@Karl Murx a) trinitarische Häresie in der Form: explizite Leugnung des Filioque Das Filioque entspricht
streng genommen den Kanones der ersten Konzlien und wurde ohne Konzilsbeschluss in das Credo eingefügt.
Kill-ian! Nette Antwort, und selbst? Brauchen Sie für ihre Rechtschreibfehler Abi oder schafft man das
mit einem Hauptschulabschluss auch? xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Nochwas: Meinereiner würde sich den Ratschlag
erlauben wollen, Schimpfwörter und Beschimpfungen nicht als Argumente zu verwenden. Die haben nämlich
einen argumentativen Wert mit großem Minus davor!
Hüllemüllegüllegüll Sie sind ein echter Dummschwetzer. Brauchen Sie für sich selbst eigentlich einen
eigenen Waffensein, damit sie legal auf die Straße dürfen?
Nächstes Mal: Die entscheidenden Worte. Danke! Gottseidank hat die Redaktion das dazugeschrieben, brauch
ich diesen Artikel ja nicht lesen wenn die entscheidenden Worte nächstes Mal kommen.
-Theo Wer andere als bekloppt tituliert, sollte sich fairerweise auch mal ordentlich abkloppen lassen,
Theo! Wo ist denn ein kräftiger Klopper für den Theo??
@ Kurt Aber ich bin so nett und gestehe Ihnen untereinander verschiedene Grade der Beklopptheit zu. Und
an Ihnen kann man gut erkennen, dass ein Skala auch nach oben hin offen sein kann…
Was müßte man an der neuen Bischofsweihe ändern, damit diese gültig wäre? Mein Beitrag vom Samstag
den 19. Januar 2008 www.kreuz.net/book.3.html Vollständige Behandlung findet sich in der zweiten Anlage,
die man durch Anklicken öffnen kann.
@HBR – lies mal das hier kreuz.net’ ist die Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken
in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Diensttätig sind. ‘kreuz.net’ akzeptiert ohne
Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten
zu wahren. nicht näher bezeichnet ist „kirchlich“ – das können alle erdenkbaren Tätigkeiten innert
der V-II-Sekte sein!
@Stimme der Unvernunft Ist ja wie gesagt nichts neues, das kreuz.net von Sedis betrieben wird. Ich dachte
immer, die Betreiber von Kreuz.net seien eher der Lefebvre-Sekte zurechenbar. Es schreiben hier zwar ein
paar Sedisvakantistenleute aber das war es auch schon
jeremy Vielleicht halte ich es auch ein wenig für bekloppt, zu glauben, dass hinter all dem kein Plan
und kein Sinn steckt. Oh… so will ich das gar nicht behaupten! Vielleicht steckt ja ein Sinn dahinter.
Nur: Meines Erachtens nach weiss den niemand.
Kurt K. Leben und leben lassen. Sie halten mich für ein wenig bekloppt. Bin ich vielleicht auch, kann
ich mit leben. Aber das mein’Glaube in meinem Leben den Mittelpunkt stellt, daran werden auch Sie nichts
ändern. Ich komm halt woher, wo das so ist. Und für mich ist es auch gut so. Wohin auf der Skala ich
unseren Papst stelle, dazu vielleicht später mehr. Mag jetzt nicht. Vielleicht halte ich es auch ein
wenig für bekloppt, zu glauben, dass hinter all dem kein Plan und kein Sinn steckt. Ist aber eh müßig,
weil für einen großen Teil dieser Poster kommen wir beide eh gemeinsam in die Hölle. Wahrscheinlich
ist mein Feuer nur ein wenig kälter / oder vielleicht auch heißer, weil ich das Heil ja kennengelernt
und ausgeschlagen habe, während Sie vielleicht keine Chance hatten und deswegen… Ist auch egal, ich
schätze Sie immer wieder dann, wenn es um Dummheit, Rassismus, Nazis, braune Scheiße und ähnliches
geht. Und wenn ich bei Mahnwachen vor Asylbewerberheimen gemeinsam mit Sozis und „Ungläubigen“ und wem
auch immre saß, um ein bisschen Ruhe reinzubringen und vielleicht wirklich die braune Brut fernzuhalten,
da waren mir diese Leute – auch im Glauben an Jesus Christus näher, als die anderen, die darüber diskutieren,
ob die dunklen Menschen aus aller Herren Länder ne Seele haben, in den Himmel oder in den Limbus oder
weiß der Geier wohin kommen. Vielleicht glauben Sie, dass es der Geier vielleicht weiß. Ich glaube,
dass es Gott weiß – und das reicht dann auch. Jetz muss ich gleich we…
Jeremy: Nix für Ungut! Da kann ich Menschen wie Kurt K. gut verstehen, die uns alle für bekloppt halten.
Ich halte Sie tatsächlich alle für bekloppt. Aber ich bin so nett und gestehe Ihnen untereinander verschiedene
Grade der Beklopptheit zu. Sie, Jeremy, sind (bei dem wenigen was ich von Ihnen weiss) auf dem unteren
Ende der Beklopptheitsskala anzusiedeln. Nebenbei: Euer Oberhaupt, der Papst, liegt etwa in der Mitte.
Andere hier auf dieser Seite, deren Namen ich aus Diskretion nicht nenne, siedele ich gaaaaanz oben an.
NurEin Leser Sicher brauche ich Trost in der Todesstunde und ich war auch schon mal knapp davor. Und da
war Gott, an den ich glaube und der mir sehr wichtig ist. Ich kann aufrichtig und ohne mich zu verbiegen
das Glaubensbekenntnis der römisch-katholischen Kirche beten. Nur, dieses ganze Bruhei, dieser Streit
um Kaisers Bart oder seine neuen Kleider. Diese Diskussion – dann auch noch zum Teil von Rassenrass, Neonazis
und Homohassern geprägt. Da kann man ja nur noch zum Ramen abgleiten, um deutlich zu machen, dass es
darum ja wohl nicht gehen kann. Natürlich ist die Bischofsweihe gültig. Und diese ganze Diskutiererei
ist nur noch ermüdend und ätzend. Da kann ich Menschen wie Kurt K. gut verstehen, die uns alle für
bekloppt halten. Und diese ganze Angst, die verbreitet wird. Diese unsägliche Diskussion, in der es ja
wohl auch wieder nur um Macht geht. Genau das ist doch die Paralelle zum FSM.
NUrEinLeser: Trost? Warum und wozu sollte man in der Todesstunde „Trost“ brauchen? Ich mein – Hey! – was
ist schlimm an der Nichtexistenz, die dem Leben folgt? Vor dem Leben haben wir alle auch nicht existiert –
ich kann mich nicht erinnern, dass das schlimm gewesen sei.
#26 NurEinLeser 17:43:43 | Dienstag, 15. April 2008
Euer „Spaghettimonster“ wird euch nicht nur in der Todesstunde Trost und Kraft spenden… …sondern euch
Spöttern auch Anwalt vor dem Rchterstuhl Gottes sein! Da kann man dem persönlichen zeitlichen Ende ja
nur hoffnungsvoll und entspannt entgegengehen.
Da haben Hanssens SJ und Jean Magne schon… …schon vor Jahrzehnten bewiesen, daß die sogenannte Traditio
Apostolica einem Hippolyt nur angedichtet wird, aber hier in einem Artikel eines gewissen Obernauer muß
man weiterhin so tun, als wisse man nichts davon. Das hat Niveau, bravo!
Diese Thesen … … gehören in die Abteilung Zauber und Magie Wie das ganze Klerikal-Alte.Messe-richtige.Worte …
und das gesamte Gewäsch hier. Wisst ihr, welches Gottesbild da transportiert wird. Wenn das, was hier
an Inhalt widergespiegelt wird, euer Glaube ist, dann geht bitte nicht in eine Kirche (welcher Denomination
auch immer) sondern kauft euch irgendeinen Zauberkasten, damit ihr euer doofes Kasperletheater abführen
könnt, das ihr „WAHREN GLAUBEN“ nennt. Nur net ernst nehmen
Weiterer Ungültigkeitsgrund: Der neue Ritus entsteht aus einer neun Ekklesiologie Man kann leicht zeigen,
daß Lumen Gentium eine Neudefinition der Kirche darsstellt. Daraus folgt notwendigerweise eine neue Auffassung
vom kirchlichen Amt. Das, was die Konzilkirche als Bischof bezeichnet ist genauso wenig das Amt des Bischofs,
wie das was die Anglikaner darunter verstanden haben. Eine zukünftige RORE-SANCTIFICA IV wird sich mit
diesem Thema befassen. Das Schema steht bereits und befindet sich in der Ausarbeitung: www.kreuz.net/…2278.attachment2.doc
Eine neue Kirche verlangt also neue Ämter, genau wie die Anglikaner auch. Wenn man seinen Weiheritus
im Hinblick auf ein häretisches Kirchenbild reformiert, was aus dem Weihetext, den Rubriken und Instruktionen
hervorgeht, so ist das Resultat nicht mehr ein Sakrament. Der neue Ritus will im Verlauf seiner Handlung
dem Erwählten Gewalt über die ganze vermitteln, und nicht nur über eine Teilkirche.
Kurt K. / Stimme der Vernunft q. e. d. Hört sich so an wie: Wir glauben an die Konstanz der Erdentstehungszeit.
Die Erde besteht seit genau 12345,6 Jahren, unabhängig davon, in welchem Jahr wir uns befinden. Das hat
unser genialer Jünger Albert E. Neumann bereits im Jahre 1905 durch einen geschickten Vergleich nachgewiesen.
Er verwendete damals verschiedene, sich zueinander gleichförmig bewegende räumliche Bezugssysteme. In
Wahrheit ist dies natürlich nur ein Gleichnis für den Nachweis der Erdentstehungszeit: Nehmen wir als
Beispiel zwei sich zueinander gleichförmig verhaltene Raum-Zeit-Koordinaten, beispielsweise die beiden
heiligen Jahre 0 und 1401, sowie die beiden heiligen Stätte Jerusalem und Helgoland. Der Abstand zwischen
den beiden Stätten beläuft sich auf exakt 12345,6 pastafarische Halbmeilen (wer will da von einem Zufall
sprechen!!!), wenn man die relativistische Korrektur berücksichtigt, die das Fliegende Spaghettimonster
in Seiner Weisheit geschaffen hat, um sich besser zu verschleiern. Dieser Abstand muß gleich sein, unabhängig
in welchem Bezugszeitpunkt man sich befindet. Da sich aber die Welt seit ihrer Entstehung kontinuierlich
und in alle Richtungen ausdehnt, kann dies nur der Fall sein, wenn die Entstehung zu den beiden Meßzeitpunkten
t-Null und t-1401 zeitlich gleich weit entfernt ist. Q.e.d. (Pasta!)
@Karl Murx „Ziemlich oberflächlicher ArtikelDer Herr Dr. Obernauer scheint sich kaum mit den wesentlichen
Argumenten der Gegner auseinander gesetzt zu haben. Seine Argumente berühren allenfalls das, was einmal
ein P. Athansius Kröger OSB in seinem Aufsatz behandelt hatte.“ Der Artikel ist nicht Dr. Klaus Oben(!)auer.
Das ist ein Plagiat!!
Jeremy! Und nicht nur das! Zudem: Die sog. Schwerkraft-Theorie, die von sog, Wissenschaftlern vertreten
wird, ist komplett erfunden. Dass wir nicht von der Erde ins Weltall abzwitschern liegt nur daran, dass
das FSM – mögen Seine nudeligen Anhängsel stets al Dente bleiben! – uns mit seinen nudeligen Anhängseln
zu Boden drückt! Dies erklärt auch, warum die Menschen früher kleiner waren als heute:Weniger Menschen
insgesamt = mehr nudelige Anhängsel pro Mensch = mehr Druck auf dem Kopf = geringeres Längenwachstum.
Aaaarrrrr! RAmen.
@Jeremy rückläufigen Zahl der Piraten seit dem Jahre 1800 Ja, und kaum entühren Piraten die französiche
Yacht in somalischen Gewässern, schon wird es bei uns wieder kälter!
Mangel an Glauben Ich persönlich halte es für Mangel an Glauben, wenn man meint, die Bischofsweihen
nach dem neuen Ritus seien nicht mehr gültig. Wenn der Bischof nur die Intention hat, den Betreffenden
zum Bischof zu weihen, wie es eben die Kirche tut, und die Hände auflegt („Materie“), dann können die
Worte noch so schlecht und unvollkommen sein, die Intention war da, und die Weihe ist gültig. Es gilt
ja auch hier im Falle mangelnder Worte: „ecclesia supplet“ (die Kirche ersetzt). Die einzige Gefahr, die
ich sehe, ist, dass vielleicht so mancher eingeschleuste Modernistenbischof mit voller Absicht die Intention
verweigert, sodass eine Art Scherz-Weihe draus wird, und eine solche wäre dann tatsächlich ungültig.
Da würden dann aber die Kokonsekratoren für die Gültigkeit der Weihen herhalten, wie dies ja auch bei
den Anglikanern der Fall ist, seit ihnen Leo XIII die Ungültigkeit ihrer Weihe nachgewiesen hat. Diese
sind seither wegen eines altkatholischen und orthodoxen Kokonsekrators wieder gültig.
Kurt K. Wir warnen zudem, dass die globale Erwärmung, Erdbeben, Hurrikans und andere Naturkatastrophen
eine direkte Konsequenz der rückläufigen Zahl der Piraten seit dem Jahre 1800 sind.
Ziemlich oberflächlicher Artikel Der Herr Dr. Obernauer scheint sich kaum mit den wesentlichen Argumenten
der Gegner auseinander gesetzt zu haben. Seine Argumente berühren allenfalls das, was einmal ein P. Athansius
Kröger OSB in seinem Aufsatz behandelt hatte. Daß Argument, Paul VI hätte mit seinem Ritus den von
Hippolyt wieder belebt, kann seit den 50er Jahren mit der Forschung kaum mehr mithalten. Herr Dr. Obernauer
sollte sich wenigstens die Argumente von RORE-SANCTIFICA www.rore-sanctifica.org/ durchlesen und darauf
eingehen. Eine Aktualisierung von RORE-SANCTIFICA II, die auch Ausblicke und Links auf weitere Studien
dieser Internetseite liefert, kann er hier herunterladen www.kreuz.net/…2270.attachment5.doc (5Mb, Geduld).
Es geht dabei insgesamt um vielfältige Gründe der Ungültigkeit: a) trinitarische Häresie in der Form:
explizite Leugnung des Filioque b) Identifikation der Kraft in Gott, eines Attributes mit einer Person.
Auch das eine trinitarische Häresie. Schmeckt nach Joachim von Fiore. Selbst im Falle einer notionalen
Auffassung des Begriffes der Kraft, würde Ungültigkeitsgrund a) weiterhin gelten. c) keine moralische
Einheit von Materie und Form, weil die Art und Weise der Evangelienauflegung als konkurrierende „Materie“
die Einheit von Handauflegung und Form stört. Im Gegensatz zum alten Ritus. d) Identifikation von Apostelamt
und Bischofsamt. e) Identifikation von Amtsgnade und Amt. In Wahrheit sind Amt und Charakter identisch.
@ RJH…? Eines ist sicher:Diese „Bischofsweihe“ ist definitiv ungültig! Der Bischofsstab wurde angeblich
in einem Versandhaus bestellt. Kommts jetzt sogar drauf an woher der Knüppel kommt?? Muss der von rosenkrankzbetenden,
jungfräulichen Nonnen mundgeklöppelt werden, damit er „gültig“ ist?
Eine gaaaanz wichtige Information! Bischof Adelbertus von Ste. Domremy-sur-la-Thrombose hat bei der Bischofweihe
des Adelgund zum Bischof von Veuve-Clicquot et Dom-Perignon im Jahre 1123 einen Schluckauf bekommen. Damit
ist zweifelhaft, ob die Weihe des Adelgund überhaupt gültig ist, weil Adelbertus bei „spiritum sanctum“
gehickst hat und somit „spiri-hi-tum sanctum“ gesagt hat. Auf dieser Weihelinie baut die ganze Sukzession
des gesamten italienischen Klerus nach dem Jahr 1288 auf! Möglicherweise sind wir alle Heiden weil unsere
Taufen nur Simulationen waren! Der Herr sei und gnädig! Der Teufel wird uns alle holen! Alles ungültig!
Wer hat den Artikel geschrieben? kreuz.net will mit der Überschrift „Von Dr. theol. Klaus Obenauer, Bonn“
den Eindruck vermitteln, als sei der Artikel von dem besagten Privatdozent aus Bonn geschrieben. Ist das
richtig? Ansonsten macht sich kreuz.net des Plagiats strafbar. Wer hat diesen Artikel geschrieben?
Eines ist sicher: Diese „Bischofsweihe“ …neu-katholische-kirche.de/15.html ist definitiv ungültig!
Der Bischofsstab wurde angeblich in einem Versandhaus bestellt.
Alois Bischof Diese Problematik ist eine wichtige Frage, und ich möcht den Herrn Theologen aus Bonn (BRD)
gerne auf den Knien bitten sich der Diskussion um die Frage ernsthaft zu widmen, ernsthafter und ausführlicher
als die Avrillé-Dominikaner es taten 2006. Sie sind ja in allergrößten Nöten wegen des Artikels. Lassen
Sie es bitte, bitte nicht zum Schlimmsten kommen und die Katastrophe doch ausbleibt.
#6 Alois Bischof 15:32:47 | Dienstag, 15. April 2008
Wichtige Frage Diese Problematik ist eine wichtige Frage, und ich möcht den Herrn Theologen aus Bonn
(BRD) gerne auf den Knien bitten sich der Diskussion um die Frage ernsthaft zu widmen, ernsthafter und
ausführlicher als die Avrillé-Dominikaner es taten 2006. Diese Problematik betrifft die ganze Struktur
der Kirche und auch die moralische Sicherheit der Traditionskatholiken die Priester die zwar im alten
Ritus, aber von im neuen Ritus geweihten Bischöfen geweiht wurden. Übrigens war Paul VI. im Unrecht,
wenn er glaubt die angeblich Hyppolitische Präfation drücke die Bischofsämter und -Obliegenheiten besser
aus. Im neuen Pontifikale Paul VI. werden ordinare, consecrare, sanctificare und judicium nicht ausdrücklich
erwähnt, und das Weihen der Opferpriester ist doch wichtiger wenn nicht wichtigster Charakter der Bischöflichen
Aufgaben. Dipl.-Ing. Thilo Stopka, Abbé Paul-Alexander Schoonbroodt und Abbé Marchiset, und bestimmte
andere Personen der pro-Ungültigkeitsorganisation „Rore sanctifica“ behaupten, daß die essentiellen
Worte der Form Paul VI. zudem häretisch seien und adoptionistisch, bzw. arianisch. Auch gibt es die Frage
der Materie bzgl. des Evangeliars und der Handauflegung, obwohl im byzantinischen Ritus auch Hand- und
BUchauflegung gleichzeitig erfolgen! Es ist notwendig, daß gläubige Römisch-Katholische Theologen mit
guter Ausbildung, sich an dieser Diskussion beteiligen, und das Schlachtfeld und Internet nicht lauter
den Sedisvakantisten überlassen. Egal was das Ergebnis!
#4 ExBochumer † 15:22:47 | Dienstag, 15. April 2008
Nur überflogen habe ich diesen Artikel. Papst Benedikt (= Joseph Ratzinger) wurde 1977 zum Bischof geweiht.
Will der Verfasser etwa andeuten, daß Papst Benedikt XVI. eine ungültige Bischofsweihe hat? Falls ja,
dann Kreuz.net – nein danke.