Sakramente
Ist die Bischofsweihe nach dem Pontifikale von 1968 gültig?
Die Frage ist, ob die zur Gültigkeit der Bischofskonsekration im Neuen Ritus vorgeschriebenen Worte den bischöflichen Weihegrad eindeutig bezeichnen. Von Dr. theol. Klaus Obenauer, Bonn.
Symbolfoto - Weihbischof Helmut Bauer von Würzburg
Symbolfoto – Weihbischof Helmut Bauer von Würzburg
© Pressestelle Ordinariat Würzubrg
(kreuz.net) Es kursieren immer wieder Theorien, wonach Bischofsweihen im Neuen Ritus ungültig seien.

Der neue Weiheritus wurde von Papst Paul VI. durch die Apostolische Konstitution „Ponitificalis Romani recognitio“ am 18. Juni 1968 vorgeschrieben.

Als Hauptargument für eine angebliche Ungültigkeit wird angeführt, daß die von Paul VI. zur Gültigkeit des Aktes vorgeschriebenen Worte den bischöflichen Weihegrad nicht eindeutig bezeichnen würden.

Es werde nur die Ausgießung des Heiligen Geistes – des „Spiritus principalis“ – erwähnt.

Das sei aber nach der Bulle ‘Apostolicae curae’ von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1896 nicht ausreichend, um den Weihegrad oder die zu übertragende Vollmacht klar zu bezeichnen.

Mit der Bulle ‘Apostolicae curae’ stellte Leo XIII. die Nichtigkeit der nach anglikanischem Ritus vorgenommenen Weihen fest.

Doch gegen dieses Argument ist einzuwenden, daß die von Paul VI. vorgeschriebene Weihepräfation eindeutig vom Hohenpriestertum redet.

Die Worte der Weihepräfation gehören zur vorgeschriebenen Form, wenngleich nicht zu jener Passage, die Paul VI. als für die Gültigkeit erforderlich ausgesondert hat.

Darum stellt sich die Frage: Würde der – hier einmal angenommene – Umstand, daß Paul VI. tatsächlich ungenügende Worte ausgesondert hat, verhindern, daß die Worte der Weihepräfation, die mit „Hohepriester“ etc. das Bischofsamt zweifelsfrei bezeichnen, die Weihehandlung gültig machen?

Diese Frage ist zu verneinen. Denn die Intention des Weihenden geht kaum prävalierend dahin, die Bischofsweihe mit genau den von Paul VI. zur Gültigkeit vorgeschriebenen Worten zu spenden.

Sie lautet also nicht: „entweder mit genau diesen Worten oder überhaupt nicht“. Sondern: „Wenn diese Worte nicht ausreichen, dann eben mit den anderen hinreichenden“.

Freilich würde in diesem Fall die Gültigkeit der Weihe nur vom Hauptkonsekrator gewährleistet, weil dann nur er hinreichende Worte spräche, während die übrigen Konsekratoren ja nur jene Worte vortragen, denen ein Ungenügen vorgeworfen wird.

Erstes Fazit: Wenn überhaupt, dann haben wir es im Ritus von Paul VI. für die Bischofsweihe nicht mit einer insgesamt ungenügenden Form, sondern mit einer ungenügenden Bezeichnung in der zur Gültigkeit vorgeschriebenen Passage zu tun.

Zur Beurteilung der Suffizienz der zur Gültigkeit vorgeschriebenen Worte ist einzubeziehen, was Pius XII. in der Apostolischen Konstitution ‘Sacramentum ordinis’ vom 30. November 1947 zu Materie und Form des Weihesakramentes entschieden hat:

„Der heiligen Weihegrade des Diakonats, des Presbyterats und des Episkopats, und zwar einzige, Materie ist die Auflegung der Hände.

Die ebenso einzige Form aber sind die Worte, welche die Anwendung dieser Materie bestimmen, mit denen die sakramentalen Wirkungen – nämlich die Weihegewalt und die Gnade des Heiligen Geistes – eindeutig bezeichnet werden und die von der Kirche als solche angenommen und beansprucht werden.“


Was Letzteres betrifft: Die Liturgie drückt zwar den Glauben aus. Dennoch ist die Liturgiesprache nicht technisch-dogmatischer Natur.

Dies gilt auch für den im alten Pontifikale verwendeten Ausdruck „die Fülle Deines Dienstamtes“ – „ministerii tui summam“.

Auch das ist eine andere Sprache als die dogmatische Formulierung „das sakramentale Prägemal der bischöflichen Gewalt oder Aufgabe“.

Zudem ist für die Eindeutigkeit der Bezeichnung grundsätzlich die kirchliche Sinnunterstellung mitkonstitutiv.

Diese objektive Sinnunterstellung macht sich der Weihespender einschlußweise zu eigen, wenn er die Intention hat zu tun, was die Kirche tut.

Paul VI. zitiert in der Apostolischen Konstitution von 1968 die oben zitierten Worte aus ‘Sacramentum ordinis’ und stellt sie seinen Entscheidungen bezüglich dem von ihm vorgeschriebenen Ritus voran.

Kurz vorher legt er den Sinn seiner Änderungen des Ritus der Bischofsweihe dar:

Zuerst zitiert er die Lehre des Zweiten Vatikanums zur Sakramentalität der Bischofsweihe in Lumen Gentium 21. Dort wird gesagt, daß in dieser unter anderem die Gnade des Heiligen Geistes und der Charakter zur vollmächtigen Vertretung Jesu Christi mitgeteilt wird.

Dann hebt er hervor, daß bei der Bischofsweihe auch die apostolische Sukzession sowie die bischöflichen Ämter und Obliegenheiten zum Ausdruck kommen sollten.

Dieses Anliegen sieht er im alten Ritus nicht optimal erfüllt.

Aus diesem Grund hat man – so der Papst – auf das Bischofsweihegebet zurückgegriffen, das in der „Traditio Apostolica“ des Hippolyt von Rom († 235) überliefert ist.

Nächstes Mal: Die entscheidenden Worte.
      
40 Lesermeinungen
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#40   juergen   21:51:24 | Sonntag, 20. April 2008
@Karl Murx
a) trinitarische Häresie in der Form: explizite Leugnung des Filioque
Das Filioque entspricht streng genommen den Kanones der ersten Konzlien und wurde ohne Konzilsbeschluss in das Credo eingefügt.
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#39   Hódmezövásárhelykutasipuszta   17:26:19 | Donnerstag, 17. April 2008
Kill-ian!
Nette Antwort, und selbst? Brauchen Sie für ihre Rechtschreibfehler Abi oder schafft man das mit einem Hauptschulabschluss auch?
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Nochwas: Meinereiner würde sich den Ratschlag erlauben wollen, Schimpfwörter und Beschimpfungen nicht als Argumente zu verwenden. Die haben nämlich einen argumentativen Wert mit großem Minus davor!
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#38   Kilian   15:14:09 | Donnerstag, 17. April 2008
Hüllemüllegüllegüll
Sie sind ein echter Dummschwetzer.
Brauchen Sie für sich selbst eigentlich einen eigenen Waffensein, damit sie legal auf die Straße dürfen?
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#37   Hódmezövásárhelykutasipuszta   15:09:13 | Donnerstag, 17. April 2008
Nächstes Mal: Die entscheidenden Worte.
Danke! Gottseidank hat die Redaktion das dazugeschrieben, brauch ich diesen Artikel ja nicht lesen wenn die entscheidenden Worte nächstes Mal kommen.
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#36   Aleph †   11:05:59 | Mittwoch, 16. April 2008
-Theo
Wer andere als bekloppt tituliert, sollte sich fairerweise auch mal ordentlich abkloppen lassen, Theo!
Wo ist denn ein kräftiger Klopper für den Theo??
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#35   Bruder Theophil   10:51:42 | Mittwoch, 16. April 2008
@ Kurt
Aber ich bin so nett und gestehe Ihnen untereinander verschiedene Grade der Beklopptheit zu.
Und an Ihnen kann man gut erkennen, dass ein Skala auch nach oben hin offen sein kann…
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#34   Karl Murx   09:29:27 | Mittwoch, 16. April 2008
Was müßte man an der neuen Bischofsweihe ändern, damit diese gültig wäre?
Mein Beitrag vom Samstag den 19. Januar 2008
www.kreuz.net/book.3.html
Vollständige Behandlung findet sich in der zweiten Anlage, die man durch Anklicken öffnen kann.
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#33   r.ruhrgebietler   06:56:05 | Mittwoch, 16. April 2008
@HBR – lies mal das hier
kreuz.net’ ist die Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Diensttätig sind. ‘kreuz.net’ akzeptiert ohne Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten zu wahren.
nicht näher bezeichnet ist „kirchlich“ – das können alle erdenkbaren Tätigkeiten innert der V-II-Sekte sein!
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#32   HBR   22:18:33 | Dienstag, 15. April 2008
@Stimme der Unvernunft
Ist ja wie gesagt nichts neues, das kreuz.net von Sedis betrieben wird.
Ich dachte immer, die Betreiber von Kreuz.net seien eher der Lefebvre-Sekte zurechenbar. Es schreiben hier zwar ein paar Sedisvakantistenleute aber das war es auch schon ;-)
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#31   Kurt K.   20:30:26 | Dienstag, 15. April 2008
jeremy
Vielleicht halte ich es auch ein wenig für bekloppt, zu glauben, dass hinter all dem kein Plan und kein Sinn steckt.
Oh… so will ich das gar nicht behaupten! Vielleicht steckt ja ein Sinn dahinter. Nur: Meines Erachtens nach weiss den niemand.
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#30   jeremy   18:28:03 | Dienstag, 15. April 2008
Kurt K.
Leben und leben lassen.
Sie halten mich für ein wenig bekloppt. Bin ich vielleicht auch, kann ich mit leben. Aber das mein’Glaube in meinem Leben den Mittelpunkt stellt, daran werden auch Sie nichts ändern. Ich komm halt woher, wo das so ist. Und für mich ist es auch gut so.
Wohin auf der Skala ich unseren Papst stelle, dazu vielleicht später mehr. Mag jetzt nicht.
Vielleicht halte ich es auch ein wenig für bekloppt, zu glauben, dass hinter all dem kein Plan und kein Sinn steckt.
Ist aber eh müßig, weil für einen großen Teil dieser Poster kommen wir beide eh gemeinsam in die Hölle. Wahrscheinlich ist mein Feuer nur ein wenig kälter / oder vielleicht auch heißer, weil ich das Heil ja kennengelernt und ausgeschlagen habe, während Sie vielleicht keine Chance hatten und deswegen…
Ist auch egal, ich schätze Sie immer wieder dann, wenn es um Dummheit, Rassismus, Nazis, braune Scheiße und ähnliches geht. Und wenn ich bei Mahnwachen vor Asylbewerberheimen gemeinsam mit Sozis und „Ungläubigen“ und wem auch immre saß, um ein bisschen Ruhe reinzubringen und vielleicht wirklich die braune Brut fernzuhalten, da waren mir diese Leute – auch im Glauben an Jesus Christus näher, als die anderen, die darüber diskutieren, ob die dunklen Menschen aus aller Herren Länder ne Seele haben, in den Himmel oder in den Limbus oder weiß der Geier wohin kommen.
Vielleicht glauben Sie, dass es der Geier vielleicht weiß.
Ich glaube, dass es Gott weiß – und das reicht dann auch.
Jetz muss ich gleich we…
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#29   Kurt K.   18:15:36 | Dienstag, 15. April 2008
Jeremy: Nix für Ungut!
Da kann ich Menschen wie Kurt K. gut verstehen, die uns alle für bekloppt halten.
Ich halte Sie tatsächlich alle für bekloppt. Aber ich bin so nett und gestehe Ihnen untereinander verschiedene Grade der Beklopptheit zu. Sie, Jeremy, sind (bei dem wenigen was ich von Ihnen weiss) auf dem unteren Ende der Beklopptheitsskala anzusiedeln. :-)
Nebenbei: Euer Oberhaupt, der Papst, liegt etwa in der Mitte. Andere hier auf dieser Seite, deren Namen ich aus Diskretion nicht nenne, siedele ich gaaaaanz oben an. :-O
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#28   jeremy   17:59:46 | Dienstag, 15. April 2008
NurEin Leser
Sicher brauche ich Trost in der Todesstunde und ich war auch schon mal knapp davor. Und da war Gott, an den ich glaube und der mir sehr wichtig ist. Ich kann aufrichtig und ohne mich zu verbiegen das Glaubensbekenntnis der römisch-katholischen Kirche beten.
Nur, dieses ganze Bruhei, dieser Streit um Kaisers Bart oder seine neuen Kleider. Diese Diskussion – dann auch noch zum Teil von Rassenrass, Neonazis und Homohassern geprägt. Da kann man ja nur noch zum Ramen abgleiten, um deutlich zu machen, dass es darum ja wohl nicht gehen kann. Natürlich ist die Bischofsweihe gültig. Und diese ganze Diskutiererei ist nur noch ermüdend und ätzend. Da kann ich Menschen wie Kurt K. gut verstehen, die uns alle für bekloppt halten.
Und diese ganze Angst, die verbreitet wird. Diese unsägliche Diskussion, in der es ja wohl auch wieder nur um Macht geht. Genau das ist doch die Paralelle zum FSM.
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#27   Kurt K.   17:51:55 | Dienstag, 15. April 2008
NUrEinLeser: Trost?
Warum und wozu sollte man in der Todesstunde „Trost“ brauchen?
Ich mein – Hey! – was ist schlimm an der Nichtexistenz, die dem Leben folgt?
Vor dem Leben haben wir alle auch nicht existiert – ich kann mich nicht erinnern, dass das schlimm gewesen sei.
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#26   NurEinLeser   17:43:43 | Dienstag, 15. April 2008
Euer „Spaghettimonster“ wird euch nicht nur in der Todesstunde Trost und Kraft spenden…
…sondern euch Spöttern auch Anwalt vor dem Rchterstuhl Gottes sein! Da kann man dem persönlichen zeitlichen Ende ja nur hoffnungsvoll und entspannt entgegengehen.
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#25   Karl Murx   17:07:07 | Dienstag, 15. April 2008
Da haben Hanssens SJ und Jean Magne schon…
…schon vor Jahrzehnten bewiesen, daß die sogenannte Traditio Apostolica einem Hippolyt nur angedichtet wird, aber hier in einem Artikel eines gewissen Obernauer muß man weiterhin so tun, als wisse man nichts davon.
Das hat Niveau, bravo!
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#24   sani †   16:56:50 | Dienstag, 15. April 2008
Diese Thesen …
… gehören in die Abteilung Zauber und Magie
Wie das ganze Klerikal-Alte.Messe-richtige.Worte … und das gesamte Gewäsch hier.
Wisst ihr, welches Gottesbild da transportiert wird. Wenn das, was hier an Inhalt widergespiegelt wird, euer Glaube ist, dann geht bitte nicht in eine Kirche (welcher Denomination auch immer) sondern kauft euch irgendeinen Zauberkasten, damit ihr euer doofes Kasperletheater abführen könnt, das ihr „WAHREN GLAUBEN“ nennt.
Nur net ernst nehmen :-[ :-! :-! :-[
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#23   Karl Murx   16:42:19 | Dienstag, 15. April 2008
Weiterer Ungültigkeitsgrund: Der neue Ritus entsteht aus einer neun Ekklesiologie
Man kann leicht zeigen, daß Lumen Gentium eine Neudefinition der Kirche darsstellt. Daraus folgt notwendigerweise eine neue Auffassung vom kirchlichen Amt. Das, was die Konzilkirche als Bischof bezeichnet ist genauso wenig das Amt des Bischofs, wie das was die Anglikaner darunter verstanden haben.
Eine zukünftige RORE-SANCTIFICA IV wird sich mit diesem Thema befassen. Das Schema steht bereits und befindet sich in der Ausarbeitung:
www.kreuz.net/…2278.attachment2.doc
Eine neue Kirche verlangt also neue Ämter, genau wie die Anglikaner auch. Wenn man seinen Weiheritus im Hinblick auf ein häretisches Kirchenbild reformiert, was aus dem Weihetext, den Rubriken und Instruktionen hervorgeht, so ist das Resultat nicht mehr ein Sakrament.
Der neue Ritus will im Verlauf seiner Handlung dem Erwählten Gewalt über die ganze vermitteln, und nicht nur über eine Teilkirche.
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#22   jeremy   16:41:59 | Dienstag, 15. April 2008
Kurt K. / Stimme der Vernunft
q. e. d.
Hört sich so an wie:
Wir glauben an die Konstanz der Erdentstehungszeit. Die Erde besteht seit genau 12345,6 Jahren, unabhängig davon, in welchem Jahr wir uns befinden. Das hat unser genialer Jünger Albert E. Neumann bereits im Jahre 1905 durch einen geschickten Vergleich nachgewiesen. Er verwendete damals verschiedene, sich zueinander gleichförmig bewegende räumliche Bezugssysteme. In Wahrheit ist dies natürlich nur ein Gleichnis für den Nachweis der Erdentstehungszeit: Nehmen wir als Beispiel zwei sich zueinander gleichförmig verhaltene Raum-Zeit-Koordinaten, beispielsweise die beiden heiligen Jahre 0 und 1401, sowie die beiden heiligen Stätte Jerusalem und Helgoland. Der Abstand zwischen den beiden Stätten beläuft sich auf exakt 12345,6 pastafarische Halbmeilen (wer will da von einem Zufall sprechen!!!), wenn man die relativistische Korrektur berücksichtigt, die das Fliegende Spaghettimonster in Seiner Weisheit geschaffen hat, um sich besser zu verschleiern. Dieser Abstand muß gleich sein, unabhängig in welchem Bezugszeitpunkt man sich befindet. Da sich aber die Welt seit ihrer Entstehung kontinuierlich und in alle Richtungen ausdehnt, kann dies nur der Fall sein, wenn die Entstehung zu den beiden Meßzeitpunkten t-Null und t-1401 zeitlich gleich weit entfernt ist. Q.e.d. (Pasta!)
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#21   mandy   16:34:48 | Dienstag, 15. April 2008
@Karl Murx
„Ziemlich oberflächlicher ArtikelDer Herr Dr. Obernauer scheint sich kaum mit den wesentlichen Argumenten der Gegner auseinander gesetzt zu haben. Seine Argumente berühren allenfalls das, was einmal ein P. Athansius Kröger OSB in seinem Aufsatz behandelt hatte.“
Der Artikel ist nicht Dr. Klaus Oben(!)auer. Das ist ein Plagiat!!
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#20   Kurt K.   16:34:34 | Dienstag, 15. April 2008
Jeremy! Und nicht nur das!
Zudem: Die sog. Schwerkraft-Theorie, die von sog, Wissenschaftlern vertreten wird, ist komplett erfunden. Dass wir nicht von der Erde ins Weltall abzwitschern liegt nur daran, dass das FSM – mögen Seine nudeligen Anhängsel stets al Dente bleiben! – uns mit seinen nudeligen Anhängseln zu Boden drückt!
Dies erklärt auch, warum die Menschen früher kleiner waren als heute:Weniger Menschen insgesamt = mehr nudelige Anhängsel pro Mensch = mehr Druck auf dem Kopf = geringeres Längenwachstum.
Aaaarrrrr!
RAmen.
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#19   Karl Murx   16:26:59 | Dienstag, 15. April 2008
Weiterer Grund der Ungültigkeit: Leugnung der Universalität des Priestertums …
…nach der Ordnung des Melchisedech
www.kreuz.net/bookentry.2537.html
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#18   stimme der vernunft †   16:23:12 | Dienstag, 15. April 2008
@Jeremy
rückläufigen Zahl der Piraten seit dem Jahre 1800
Ja, und kaum entühren Piraten die französiche Yacht in somalischen Gewässern, schon wird es bei uns wieder kälter!
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#17   Burgorus   16:22:56 | Dienstag, 15. April 2008
Mangel an Glauben
Ich persönlich halte es für Mangel an Glauben, wenn man meint, die Bischofsweihen nach dem neuen Ritus seien nicht mehr gültig. Wenn der Bischof nur die Intention hat, den Betreffenden zum Bischof zu weihen, wie es eben die Kirche tut, und die Hände auflegt („Materie“), dann können die Worte noch so schlecht und unvollkommen sein, die Intention war da, und die Weihe ist gültig. Es gilt ja auch hier im Falle mangelnder Worte: „ecclesia supplet“ (die Kirche ersetzt).
Die einzige Gefahr, die ich sehe, ist, dass vielleicht so mancher eingeschleuste Modernistenbischof mit voller Absicht die Intention verweigert, sodass eine Art Scherz-Weihe draus wird, und eine solche wäre dann tatsächlich ungültig. Da würden dann aber die Kokonsekratoren für die Gültigkeit der Weihen herhalten, wie dies ja auch bei den Anglikanern der Fall ist, seit ihnen Leo XIII die Ungültigkeit ihrer Weihe nachgewiesen hat. Diese sind seither wegen eines altkatholischen und orthodoxen Kokonsekrators wieder gültig.
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#16   jeremy   16:20:39 | Dienstag, 15. April 2008
Kurt K.
Wir warnen zudem, dass die globale Erwärmung, Erdbeben, Hurrikans und andere Naturkatastrophen eine direkte Konsequenz der rückläufigen Zahl der Piraten seit dem Jahre 1800 sind.
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#15   Karl Murx   16:09:23 | Dienstag, 15. April 2008
Ziemlich oberflächlicher Artikel
Der Herr Dr. Obernauer scheint sich kaum mit den wesentlichen Argumenten der Gegner auseinander gesetzt zu haben. Seine Argumente berühren allenfalls das, was einmal ein P. Athansius Kröger OSB in seinem Aufsatz behandelt hatte.
Daß Argument, Paul VI hätte mit seinem Ritus den von Hippolyt wieder belebt, kann seit den 50er Jahren mit der Forschung kaum mehr mithalten.
Herr Dr. Obernauer sollte sich wenigstens die Argumente von RORE-SANCTIFICA www.rore-sanctifica.org/ durchlesen und darauf eingehen.
Eine Aktualisierung von RORE-SANCTIFICA II, die auch Ausblicke und Links auf weitere Studien dieser Internetseite liefert, kann er hier herunterladen www.kreuz.net/…2270.attachment5.doc (5Mb, Geduld).
Es geht dabei insgesamt um vielfältige Gründe der Ungültigkeit:
a) trinitarische Häresie in der Form: explizite Leugnung des Filioque
b) Identifikation der Kraft in Gott, eines Attributes mit einer Person. Auch das eine trinitarische Häresie. Schmeckt nach Joachim von Fiore. Selbst im Falle einer notionalen Auffassung des Begriffes der Kraft, würde Ungültigkeitsgrund a) weiterhin gelten.
c) keine moralische Einheit von Materie und Form, weil die Art und Weise der Evangelienauflegung als konkurrierende „Materie“ die Einheit von Handauflegung und Form stört. Im Gegensatz zum alten Ritus.
d) Identifikation von Apostelamt und Bischofsamt.
e) Identifikation von Amtsgnade und Amt. In Wahrheit sind Amt und Charakter identisch.
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#14   Kurt K.   16:04:25 | Dienstag, 15. April 2008
jeremy
Und ne Buddel voll Rum!
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrr!
RAmen!
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#13   jeremy   16:01:31 | Dienstag, 15. April 2008
Heiden
Auf zum Biervulkan. Ramen!
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#12   Kurt K.   16:01:05 | Dienstag, 15. April 2008
@ RJH…?
Eines ist sicher:Diese „Bischofsweihe“ ist definitiv ungültig! Der Bischofsstab wurde angeblich in einem Versandhaus bestellt.
Kommts jetzt sogar drauf an woher der Knüppel kommt??
Muss der von rosenkrankzbetenden, jungfräulichen Nonnen mundgeklöppelt werden, damit er „gültig“ ist?
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#11   stimme der vernunft †   15:57:56 | Dienstag, 15. April 2008
Eine gaaaanz wichtige Information!
Bischof Adelbertus von Ste. Domremy-sur-la-Thrombose hat bei der Bischofweihe des Adelgund zum Bischof von Veuve-Clicquot et Dom-Perignon im Jahre 1123 einen Schluckauf bekommen.
Damit ist zweifelhaft, ob die Weihe des Adelgund überhaupt gültig ist, weil Adelbertus bei „spiritum sanctum“ gehickst hat und somit „spiri-hi-tum sanctum“ gesagt hat.
Auf dieser Weihelinie baut die ganze Sukzession des gesamten italienischen Klerus nach dem Jahr 1288 auf!
Möglicherweise sind wir alle Heiden weil unsere Taufen nur Simulationen waren!
Der Herr sei und gnädig! Der Teufel wird uns alle holen! Alles ungültig! :-D :-D :-D
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#10   jeremy   15:52:15 | Dienstag, 15. April 2008
RJH-tolle Bilder
Dieses Ritual erinnert mich irgendwie an das fliegende Spaghettimonster – warum nur?
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#9   mandy   15:49:56 | Dienstag, 15. April 2008
Wer hat den Artikel geschrieben?
kreuz.net will mit der Überschrift „Von Dr. theol. Klaus Obenauer, Bonn“ den Eindruck vermitteln, als sei der Artikel von dem besagten Privatdozent aus Bonn geschrieben. Ist das richtig? Ansonsten macht sich kreuz.net des Plagiats strafbar. Wer hat diesen Artikel geschrieben?
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#8   RJH   15:41:24 | Dienstag, 15. April 2008
Eines ist sicher:
Diese „Bischofsweihe“ …neu-katholische-kirche.de/15.html ist definitiv ungültig! Der Bischofsstab wurde angeblich in einem Versandhaus bestellt.
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#7   Aleph †   15:41:03 | Dienstag, 15. April 2008
Alois Bischof
Diese Problematik ist eine wichtige Frage, und ich möcht den Herrn Theologen aus Bonn (BRD) gerne auf den Knien bitten sich der Diskussion um die Frage ernsthaft zu widmen, ernsthafter und ausführlicher als die Avrillé-Dominikaner es taten 2006.
Sie sind ja in allergrößten Nöten wegen des Artikels. Lassen Sie es bitte, bitte nicht zum Schlimmsten kommen und die Katastrophe doch ausbleibt.
Redaktion benachrichtigen
#6   Alois Bischof   15:32:47 | Dienstag, 15. April 2008
Wichtige Frage
Diese Problematik ist eine wichtige Frage, und ich möcht den Herrn Theologen aus Bonn (BRD) gerne auf den Knien bitten sich der Diskussion um die Frage ernsthaft zu widmen, ernsthafter und ausführlicher als die Avrillé-Dominikaner es taten 2006.
Diese Problematik betrifft die ganze Struktur der Kirche und auch die moralische Sicherheit der Traditionskatholiken die Priester die zwar im alten Ritus, aber von im neuen Ritus geweihten Bischöfen geweiht wurden.
Übrigens war Paul VI. im Unrecht, wenn er glaubt die angeblich Hyppolitische Präfation drücke die Bischofsämter und -Obliegenheiten besser aus. Im neuen Pontifikale Paul VI. werden ordinare, consecrare, sanctificare und judicium nicht ausdrücklich erwähnt, und das Weihen der Opferpriester ist doch wichtiger wenn nicht wichtigster Charakter der Bischöflichen Aufgaben.
Dipl.-Ing. Thilo Stopka, Abbé Paul-Alexander Schoonbroodt und Abbé Marchiset, und bestimmte andere Personen der pro-Ungültigkeitsorganisation „Rore sanctifica“ behaupten, daß die essentiellen Worte der Form Paul VI. zudem häretisch seien und adoptionistisch, bzw. arianisch. Auch gibt es die Frage der Materie bzgl. des Evangeliars und der Handauflegung, obwohl im byzantinischen Ritus auch Hand- und BUchauflegung gleichzeitig erfolgen!
Es ist notwendig, daß gläubige Römisch-Katholische Theologen mit guter Ausbildung, sich an dieser Diskussion beteiligen, und das Schlachtfeld und Internet nicht lauter den Sedisvakantisten überlassen. Egal was das Ergebnis!
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#5   stimme der vernunft †   15:23:50 | Dienstag, 15. April 2008
Naja, Sedisvakantisten eben.
Ist ja wie gesagt nichts neues, das kreuz.net von Sedis betrieben wird.
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#4   ExBochumer †   15:22:47 | Dienstag, 15. April 2008
Nur überflogen habe ich diesen Artikel.
Papst Benedikt (= Joseph Ratzinger) wurde 1977 zum Bischof geweiht.
Will der Verfasser etwa andeuten, daß Papst Benedikt XVI. eine ungültige Bischofsweihe hat?
Falls ja, dann
Kreuz.net – nein danke.
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#3   Freinsberg   15:21:36 | Dienstag, 15. April 2008
Gültig?
Diese Sorgen möchte ich haben. ^-^
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#2   stimme der vernunft †   15:20:16 | Dienstag, 15. April 2008
Na hetznet ist doch eine Sedisvakantistenseite
Hast du das etwa nicht gewusst?
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#1   cantate   15:19:20 | Dienstag, 15. April 2008
„Ist die Bischofsweihe nach dem Pontifikale von 1968 gültig?“
Wer – außer „Pater“ Lingen – stellt diese Frage ernsthaft?
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