Im August findet eine ungewöhnliche Tagung an einem ungewöhnlichen Ort statt. Dabei wird nicht nur theoretisch herumgesprochen. Es soll auch die liturgische Praxis eingeübt werden.
(kreuz.net, Budapest) Die Sorge von Papst Benedikt XVI. um die heilige Liturgie trägt auch in Ungarn
Früchte und regt dort die Gläubigen an, über eine Verbesserung und Erneuerung der liturgischen Praxis
nachzudenken.
Aus diesem Grund veranstaltet ‘The St Augustine Liturgical Atelier of Hungary’ im kommenden
August in der ungarischen Hauptstadt Budapest eine internationale Konferenz in englischer Sprache.
Sie
steht unter dem Titel ‘Papst Benedikt XVI. und die heilige Liturgie’.
Die Konferenz soll zugleich eine
Gewissenserforschung über die derzeit real existierende liturgische Praxis sein.
Vielerorts sei ein
passiver Widerstand gegen das Wiederaufleben der katholischen Tradition und gegen die neuere liturgische
Gesetzgebung spürbar – heißt es in der Einladung zur Konferenz:
„Die warnenden Worte des Papstes werden
verschwiegen. Die Bestimmungen des Kirchenrechtes werden geheimgehalten und sogar ausdrücklich verletzt.“
Durch eine Gewissenserforschung bezüglich der liturgischen Praxis sollen sich Bischöfe, Priester und
Laien der auf sie wartenden Aufgaben besser bewußt werden.
Dazu bietet die August-Veranstaltung eine
ausgezeichnete Gelegenheit. Sie möchte dazu beitragen, die Bestrebungen des Papstes besser kennenzulernen
und die Liturgie intellektuell und spirituell zu festigen.
Deswegen finden während der Tagung täglich
Messen sowohl im überlieferten wie auch im reformierten Ritus der Kirche statt. Auch die Feier des Stundengebetes
soll gepflegt werden.
Ferner gibt es Vorträge von international bekannten Referenten. So reist der britisch-australische
Liturgiker, Hw. Alcuin Reid, nach Budapest. Andere Referenten sind der ehemalige Leiter des päpstlichen
Institutes für Sakrale Musik in Rom, Robert A. Skeris oder Pater Sven Konrad von der Petrusbruderschaft.
Eröffnet wird die Tagung von dem aus Köln stammenden Prälaten Rudolf Michael Schmitz (50), der gegenwärtig
Generalvikar der altgläubigen Ordensgemeinschaft ‘Institut Christus König und Hoherpriester’ in Chicago
ist.
Auch Vertreter der Petrusbruderschaft und des französischen Instituts vom Guten Hirten werden anwesend
sein.
Die Tagung findet vom 21. bis zum 24. August statt. Die Anmeldung muß bis zum 15. Mai erfolgen.
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17-jähriger Kommunionhelfer Ich bin auch dafür daß man die Kommunionspendung nur für ältere Personen
zulassen sollte. Denn in der ersten Zeit sieht man sich sehr groß. Doch hatte ich nicht lage freude an
diesem Dienst, weil mir das volle Ausmaß dieses Dienstes bewußt wurde. So habe ich einmal mit einer
Frau diskutiert die mit der Hostie in der Hand herumgefuchtelt hat und glatt eine zweite wollte; für
ihren kranken Sohn. Auch wurde mir die Kommunion schon aus der Hand gerissen, als Touris im Dom waren.
Erschreckende Einsichten habe ich auch erhalten über den Umgang der Priester mit der Kommuion.
stimme der vernunft, aleph Danke. Am liebsten wäre mir die Erklärung Hape. Das würde nämlich heißen,
der braune Spuk sei nicht wahr. Aber das wäre zu sch’ön, um wahr zu sein
jeremy Wenn er es schreibt, der Kilian, wird er sich schon was dabei gedacht haben, was er bestimmt auch
ernst nimmt. Man sieht Religion lässt von unschamhaften Gedanken nicht befreien. Mittenmang fallen die
den schwachen Menschen an…
Stimme der Vernunft, Aleph zweitens bei solchen jungen Leuten die Häufigkeit der Selbstbefleckung viel
höher ist als bei älteren Menschen, was ja bekanntlich eine schwere Sünde ist und ein Kommunionhelfer
mit einer solchen nicht belastet sein darf Meinen Sie, der meint das irgendwie ernst? Ich kanns nicht
glauben.
stimme der vernunft und weil zweitens bei solchen jungen Leuten die Häufigkeit der Selbstbefleckung viel
höher ist als bei älteren Menschen Dabei war ich immer der Meinung, dass ältere Herrschaften eher Suppen
und Soßen auf Damastdecken, Servietten und Kleidung verschütten und auf diese Weise eine unschöne Befleckung
herbei führen. Aber das obenangeführte Zitat belehrt ja genau mit dem Gegenteil und fokussiert sich
bei den Befleckungsskandalen auf solche junge Leutchen…, denen die Missgeschicke angeblich passieren
sollen! Wie kann das sein…?
@Aleph Warum geißeln Sie eigentlich die Selbstbefleckung? Na liegt doch auf der Hand! Manche Leute essen
wie die Schweine, beflecken sich selbst mit Soße und Wein, und die arme Hausfrau muss zusehen, wie sie
die Flecken wieder rausbekommt. Aber nun gibt es ja Vanish Oxy-Action! vertrau Pink, vergiss Flecken!
Damit ist die Selbstbefleckung kein Thema mehr!
aufrechter Warum geißeln Sie eigentlich die Selbstbefleckung. Vielleicht weil Sie Angst davor haben…?
Dann passen Sie mal schön auf, dass der Topf nicht überquillt.
Senkrechterkathole die Häufigkeit der Selbstbefleckung viel höher Ich lach mich scheckig! Und das bei
deinem Nick „aufrechter“ Kathole! Wer da nicht auf dumme Gedanken kommt! Ich fall vom Stuhl! Heute
schon selbstbefleckt? Oder warum bist du so aufrecht? Echt, das ist besser als im Kabaret hier! Deiner
Meinung nach sollen also nur vertrocknete alte Huzeln die Kommunion austeilen, weil die nicht mehr so
oft aufrecht… *brüll*
er sollte nicht… weil er erstens, was schlimm genug ist, nicht den Richtlinien der Bischöfe entspricht,
die aus weisen Gründen ein Mindestalter für diesen Dienst vorsehen, der ohnehin nur ein außerordentlicher
ist und nur dann geschehen soll, wenn wirklich und tatsächlich keine geweihten Priester da sind, und
weil zweitens bei solchen jungen Leuten die Häufigkeit der Selbstbefleckung viel höher ist als bei älteren
Menschen, was ja bekanntlich eine schwere Sünde ist und ein Kommunionhelfer mit einer solchen nicht belastet
sein darf, und erwiesener Maßen sinkt die Häufigkeit der Selbstbefleckung im Alter, statistisch gesehen
wenigsens, und dadurch wird man dann würdiger…
Warum nicht? Warum soll ein religionsmündiger 17-Jähriger, der getauft und gefirmt ist, nicht auch im
Würzburger Dom die Kommunion nach entsprechender Ausbildung austeilen können, dürfen. Wo gibt es da
Mängel. wo stecken da die Probleme…?
@ Gotthard Der E.m. Bischof von Würzburg hat es einmal fertig gebracht einen 17-jähirgen die Erlaubnis
zur Kommunionspendung gegeben. Das beste: erst hat es der Weihbischof Helmut Bauer zwischen die Finger
gehabt zur Kontrolle und dann hat der Alt-Bischof Scheele seine Unterschrift auf die Urkunde gehauen.
Jetzt kommts: Als der Referent der Kommunionhelfertagung (od. wie man d. nennt) bei beinden nachgefragt
hat wußten beide nichts. Der junge Mann hat trotzdem seine Urkunde bekommen und durfte sogar im Dom selbst
Kommunion reichen.
liturgische Gewissenserforschung ich erinnere mich mal an liturgische Erfahrungen: * dreimal Mantelalbe
gesehen – passte in den liturgischen Rahmen * immer wieder Messdienerinnen gesehen – völlig selbstverständlich
* Kommunionhelferinnen im Einsatz erlebt – wie denn sonst? * Kyrie-Litanei – muss nicht immer Schuldbekenntnis
sein * Kinder beim Vater unser um dem Altar gesehen – sehr schön * Dipp-Kelchkommunion – besser als keine
Kelchkommunion * keine Priester-Beweihräucherung – aber immerhin Weihrauch * Erstkommunion ohne Kerzen –
aber vorher eigenständiger Tauferinnerungsgottesdienst * Kommunionkinder während des Hochgebetes bis
zu ihrer Kommunion stehend um den Altar – aber mit Verneigung bei der Erhebung der konsekretierten Gaben
ich finde, diese Besinnung ist eine interessante Sammlung guter liturgischer Bräuche.
Das Größere ist Liebe, nicht Liturgie Nur von Liturgie feiern ist die Menschheit auch nicht besser geworden.
Das kann man leicht an den verbissen giftigen Beiträgen der altrituell Orientierten feststellen. Liturgie,
und wenn sie noch so berauschend schön ist, ist halt auch nur ein kleiner Teil dessen, wes Menschen bedürfen…!
Das Größere ist Liebe, nicht Liturgie, auch wenn beide Begriffe mit „Li“ beginnen.
jeremy: Freuen, glücklich sein Die liturgische Gewisenerforschung muss man ganz bestimmt nicht so ernst
nehmen, sondern als Teil liturgischer Abläufe nehmen. Nicht viel dabei denken, sondern sich über die
liturgische Aufwertung der Gewissenserforschung einfach freuen, glücklich sein… Das reicht doch. Ist
ja auch gar nicht erforderlich…
Was damit anfangen? Liturgische Gewissenserforschung ist bestimmt außerordentlich bedeutsam. Besonders
wenn dabei gemächlich Schritt für Schritt vorgegangen wird. Das kann Jahre dauern. Und am Ende, wenn
denn alles durchgeforscht und hin- und hergerecht sein sollte… Was wäre denn mit dem zaghaften Häuflein
gewissenserforschter Substanz anzufangen? Gleich zur Beichte bringen oder noch weiter sammeln, damit es
ein ordentlicher Haufen und sich irgendwann auch mal rentiert?
@ RJH Wer weiß, vielleicht übt man Calvins Abendmahlsliturgie? Calvin nahm die Zulassung zur Kommunion
noch ernst! Gemäß seiner Ordnung wird in der Feier eine lange Bann-Formel verlesen; sie nennt alle Personengruppen,
die vom Abendmahl ausgeschlossen sind.
Widerstand Vielerorts sei ein passiver Widerstand gegen das Wiederaufleben der katholischen Tradition
und gegen die neuere liturgische Gesetzgebung spürbar – heißt es in der Einladung zur Konferenz: niemand
muss diese rückwärtsgewandten Bestrebungen unterstützen. Wünschen kann der Papst viel … folgen muss
ihm darin niemand.
„im überlieferten wie auch im reformierten Ritus“? Was soll denn das heissen? Gemeint ist wohl eher die
außerordentliche und ordentliche Form des einen römischen Ritus!